DE102006005166A1 - Geruchsverschluß für Abwasserleitungen - Google Patents

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Geruchsverschluss zum Verbinden eines Abflusses einer Sanitäreinrichtung mit einer Abwasserleitung, welcher ein vertikal anordenbares U-förmiges Rohr (3), an dessen einem Ende sich ein gerades Rohr (1) und an dessen anderem Ende sich ein gekrümmtes Rohr (4) jeweils aus starrem Material befindet. DOLLAR A Bei derartigen Geruchsverschlüssen besteht das Problem, dass das U-förmige Rohr (3) leicht verstopfen kann. Die Verstopfung muss dann mittels Werkzeug oder Chemikalien gelöst werden. DOLLAR A Zur Lösung dieses Problems wird vorgeschlagen, dass das U-förmige Rohr (3) einen ersten und einen zweiten starren Rohrabschnitt (2a, 2b) sowie einen zwischen den beiden starren Rohrabschnitten (2a, 2b) angeordneten und mit diesen verbundenen flexiblen Rohrabschnitt (3') aufweist, wobei die starren Rohrabschnitte (2a, 2b) jeweils für eine lösbare Verbindung mit dem geraden Rohr (1) bzw. dem gekrümmten Rohr (4) ausgebildet sind. DOLLAR A Durch einfaches Zusammenquetschen des flexiblen Rohrabschnittes (3') mittels der Hand eines Benutzers kann eine Verstopfung leicht gelöst werden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Geruchsverschluss für Abwasserleitungen mit den Merkmalen des Oberbegriffs des unabhängigen Anspruches 1.
  • Ein derartiger Geruchsverschluss weist ein vertikal anordenbares U-förmiges Rohr auf, dessen eines Ende mit der Abwasserleitung/Kanalisation und dessen anderes Ende mit dem Abfluss einer Sanitäreinrichtung verbindbar ist. Die Wirkungsweise des Geruchsverschlusses basiert darauf, dass die Biegung des U-förmigen Rohres während des Betriebs stets mit Wasser gefüllt bleibt und damit den Austritt von Gasen aus der Abwasserleitung/Kanalisation zu dem Abfluss der Sanitäreinrichtung verhindert.
  • In der Praxis sind derartige Geruchsverschlüsse häufig dreiteilig aufgebaut und weisen neben dem U-förmigen Rohr ein gerades Rohr und ein gekrümmtes Rohr auf. Dabei bestehen die Rohre in der Regel aus starrem Material wie z.B. Hartplastik oder Metall. Dabei ist starres Material ein Material, welches eine elastische Verformung erlaubt, die maximal 50% und bevorzugt maximal 20% und besonders bevorzugt maximal 10% bezogen auf den Durchmesser des Rohres beträgt.
  • Das gerade Rohr ist über Koppelglieder lösbar mit dem U-förmigen Rohr und dem Abfluss einer Sanitäreinrichtung verbindbar. Dabei ist das U-förmige Rohr häufig so ausgebildet, dass es das gerade Rohr zu einer Einstellung der Länge des geraden Rohres zumindest teilweise aufnehmen kann. Hierdurch ist eine Anpassung an den Abstand des Abflusses der Sanitäreinrichtung von dem U-förmigen Rohr möglich. Zur Verbindung zwischen dem geraden Rohr und dem U-förmigem Rohr weist das U-förmige Rohr häufig ein Gewinde auf, welches mit einer das gerade Rohr umgebenden Überwurfmutter in Eingriff kommt und dabei ein das gerade Rohr umgebendes Dichtelement in einen Spalt zwischen dem U-förmigen Rohr und dem darin aufgenommenen geraden Rohr zwingt.
  • Das gekrümmte Rohr ist mit dem U-förmigen Rohr und der Abwasserleitung/Kanalisation lösbar so verbindbar, dass die Krümmung des gekrümmten Rohres in montiertem Zustand nach unten zeigt. Zur Verbindung zwischen dem U-förmigem Rohr und dem gekrümmten Rohr weist das gekrümmte Rohr an seinem gekrümmten Ende häufig ein Gewinde auf, welches mit einer das U-förmige Rohr umgebenden Überwurfmutter in Eingriff kommt. Dabei zwingt die Überwurfmutter einen an einem Ende des U-förmigen Rohres ausgebildeten Flansch in Richtung des gekrümmten Rohres. Zwischen dem an dem U-förmigen Rohr ausgebildeten Flansch und dem Ende des gekrümmten Rohres kann dabei eine ringförmige Dichtung (O-Ring) angeordnet sein. Eine solche Verbindung erlaubt eine Winkeleinstellung zwischen dem gekrümmten Rohr und dem U-förmigen Rohr.
  • Derartige Geruchsverschlüsse werden auch als "Siphon" bezeichnet und beispielsweise in der Sanitärinstallation bei Kanalisationsanschlüssen (z.B. zum Anschließen von Waschbecken, Duschwannen, Toiletten, Ausgüssen und Gullys etc.) verwendet. Weiter kann ein derartiger Geruchsverschluss für eine Vielzahl chemischer Prozesse, die unter Luftabschluss stattfinden sollen, verwendet werden.
  • Nachteilig an den vorstehend beschriebenen Geruchsverschlüssen ist, dass sich in dem U-förmigen Rohr aufgrund der Schwerkraft häufig Festkörper absetzen und das U-förmige Rohr so verstopfen. Ein verstopftes U-förmiges Rohr muss dann demontiert und gereinigt werden. Alternativ ist es bekannt, die für die Verstopfung verantwortlichen Festkörper (z.B. Haare, Essensreste etc.) auf chemischem Wege zu lösen und/oder mittels Luftdrucks, Wasserdruck oder einer Drahtspirale zu lockern.
  • Weiterhin ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 85 11 073 bekannt, den gesamten Geruchsverschluss und damit sowohl das gerade Rohr als auch das U-förmige Rohr sowie das gekrümmte Rohr einstückig aus Gummi auszubilden. Durch Druck auf den Geruchsverschluss soll eine mögliche Verstopfung gelöst werden.
  • Der einstückig aus Gummi gebildete Geruchsverschluss hat jedoch keinen Eingang in die Praxis gefunden, da er mit herkömmlichen Geruchsverschlüssen nicht kompatibel ist. Weiter weist er den Nachteil auf, dass er aufgrund der Verwendung des Gummis bei Einwirkung von außen oder ungünstiger relativer Lager von Abfluss und Abwasserleitung leicht abgeknickt und so unwillentlich verschlossen wird.
  • Der vorliegenden Anmeldung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Geruchsverschluss mit einem derartigen U-förmigen Rohr bereitzustellen, bei welchem Geruchsverschluss Verstopfungen leicht und insbesondere ohne Demontage des U-förmigen Rohres oder Einsatz von Reinigungsgeräten und/ohne Chemikalien beseitigt werden können. Dabei soll der Geruchsverschluss bevorzugt kompatibel zu bestehenden Standards sein, um bestehende Geruchsverschlüsse leicht austauschen zu können.
  • Weiter ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein U-förmiges Rohr für einen Geruchsverschluss bereitzustellen, bei dem Verstopfungen leicht beseitigt werden können.
  • Die vorstehende Aufgabe wird durch einen Geruchsverschluss mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruches 1 gelöst.
  • Weiter wird die vorstehende Aufgabe durch ein U-förmiges Rohr für einen Geruchsverschluss mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruches 13 gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen finden sich in den jeweiligen Unteransprüchen.
  • Erfindungsgemäß weist das U-förmige Rohr eines Geruchsverschlusses mit den Merkmalen des Oberbegriffes des unabhängigen Anspruchs 1 somit einen ersten und einen zweiten starren Rohrabschnitt und einen zwischen den beiden starren Rohrabschnitten angeordneten und mit diesen verbundenen flexiblen Rohrabschnitt auf, wobei die starren Rohrabschnitte jeweils für eine lösbare Verbindung mit dem geraden Rohr bzw. dem gekrümmten Rohr ausgebildet sind.
  • Weiter weist ein U-förmiges Rohr für einen Geruchsverschluss zum Verbinden eines Abflusses einer Sanitäreinrichtung mit einer Abwasserleitung erfindungsgemäß einen ersten und einen zweiten starren Rohrabschnitt und einen zwischen den beiden starren Rohrabschnitten angeordneten und mit diesen verbundenen flexiblen Rohrabschnitt auf, wobei an dem ersten starren Rohrabschnitt ein erstes Koppelglied für eine lösbare Verbindung mit einem geraden Rohr des Geruchsverschlusses und an dem zweiten Rohrabschnitt ein zweites Koppelglied für eine lösbare Verbindung mit einem gekrümmten Rohr des Geruchsverschlusses ausgebildet ist.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, den Geruchsverschluss bei einer Verstopfung durch einfache Verformung des flexiblen Rohrabschnittes ohne Werkzeug oder andere Hilfsmittel zu reinigen. Dabei muss der Siphon nicht demontiert werden. Weiterhin ist es nicht notwendig, Rohrreiniger oder andere Chemikalien zu verwenden, um die Verstopfung zu lösen. Dies schont die Umwelt, die Gesundheit des Anwenders und spart Zeit sowie Kosten.
  • Weiter kann das U-förmige Rohr aufgrund der Verwendung der beiden starren Rohrabschnitte mit herkömmlichen Geruchsverschlüssen kombiniert und somit als Austauschstück verwendet werden. Dabei stellen die starren Rohrabschnitte des U-förmigen Rohres zum einen eine dichte Verbindung zu den übrigen Teilen des Geruchsverschlusses sicher und gewährleisten zum anderen die aus dem Stand der Technik bekannten Möglichkeiten der Anpassung der Länge des geraden Rohres relativ zu dem U-förmigen Rohr und des Winkels zwischen dem gekrümmten Rohr und dem U-förmigen Rohr. Zudem weist der Geruchsverschluss aufgrund der starren Rohrabschnitte des U-förmigen Rohres eine ausreichende Stabilität auf.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben, Es zeigt
  • 1: einen erfindungsgemäßen Geruchsverschluss in Frontansicht;
  • 2: den Geruchsverschluss in Seitenansicht;
  • 3: einen Querschnitt entlang der Linie A-A durch den Geruchsverschluss aus 1;
  • 4: den Geruchsverschluss in einem verstopften Zustand;
  • 5: den Geruchsverschluss in einem (vorzugsweise manuell) zusammengedrückten Zustand;
  • 6: den Geruchsverschluss mit gelöster Verstopfung.
  • Im Folgenden wird die in den 1 bis 6 gezeigte bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Geruchsverschlusses detailliert beschrieben.
  • Im Gegensatz zu bekannten handelsüblichen Geruchsverschlüssen, welche bis auf die Dichtringe komplett aus starrem Material wie z.B. Metall oder hartem Kunststoff bestehen, ist bei der Erfindung lediglich ein flexibler Abschnitt 3' eines Rohrbogens (U-förmigen Rohrs) 3 des Geruchsverschlusses (Siphons) aus einem flexiblen Material wie z.B. Gummi oder Silikon gebildet. Dabei kann in das flexible Material zur Erhöhung der Stabilität ein Gewebe eingebettet sein. Weiter ist das flexible Material bevorzugt unempfindlich gegenüber Temperaturen bis 150° und bevorzugt bis 200°C und besonders bevorzugt bis 300°C. Weiter weist das flexible Material vorzugsweise eine ausreichende Beständigkeit gegen haushaltsübliche Chemikalien auf.
  • Der Rohrbogen 3 weist weiter erste und zweite starre Rohrabschnitte in Form von Rohreinsätzen 2a, 2b aus Hartplastik auf, zwischen denen der flexible Abschnitt 3' des Rohrbogens 3 angeordnet ist. Durch Verschweißen (und/oder beispielsweise Kleben, Aufschrumpfen und/oder eine Hart-Weich-Verbindung) ist jeweils ein Ende des flexiblen Abschnitts 3' unlösbar mit einem der Rohreinsätze 2a bzw. 2b verbunden. Eine "Hart-Weich Verbindung" ist eine Spezialanwendung der 2-Komponenten Kunststoff Spritzguss Technologie. An ein Hartteil (z.B. Thermoplast) wird ein thermoplastisches Polyester (z.B. TPE) gespritzt. Dadurch können Kunststoffteile mit dauerhaft verbundenen starren und flexiblen Abschnitten hergestellt werden.
  • Der in den Figuren gezeigte Geruchsverschluss weist weiter ein durch ein Fallrohr 1 gebildetes gerades Rohr sowie ein durch ein Endrohr 4 gebildetes gekrümmtes Rohr auf, wobei ein Ende des gekrümmten Rohres mit einer 90° Krümmung versehen ist. Wie aus den Figuren ersichtlich ist der Rohrbogen 3 in montiertem Zustand so angeordnet, dass seine beiden Enden vertikal nach oben ausgerichtet sind, und ist das Endrohr 4 in montiertem Zustand so angeordnet, dass das gekrümmte Ende vertikal nach unten ausgerichtet ist.
  • Bei der Erfindung lassen sich Fallrohr 1, Rohrbogen 3 und/oder Endrohr 4 unabhängig voneinander drehen, um z.B. Abflussanschlüsse individuell zu erreichen. Weiterhin besteht bei der Erfindung auch die Möglichkeit, Fall- und Endrohr 1, 4 beispielsweise durch Absägen eines glatten Endes des jeweiligen Rohres in ihrer Länge individuell an eine jeweilige Gegebenheiten anzupassen. Diese Möglichkeit besteht bei dem aus dem Stand der Technik bekannten, einstückig aus Gummi gefertigten Geruchsverschluss nicht, da bei einer Verkürzung die Enden des Geruchsverschlusses zum Anschluss unbrauchbar wären.
  • Das Fallrohr 1 und das Endrohr 4 werden in dem gezeigten Ausführungsbeispiel mittels Überwurfmuttern 5a, 5b mit eingesetzten Dichtringen 6a, 6b mit den Rohreinsätzen 2a, 2b verschraubt und so lösbar verbunden, welche Rohreinsätze 2a, 2b wiederum unlösbar mit dem Rohrbogen 3 verbunden sind.
  • Durch die Verwendung von standardisierten Anschlüssen wie z.B. den vorstehend beschriebenen Verschraubungen zwischen dem Rohrbogen 3 und dem Fallrohr 1 bzw. Endrohr 4 ist der Geruchsverschluss zu bestehenden Abflüssen von Sanitäreinrichtungen bzw. Abwasserleitungen kompatibel und kann an diese angeschlossen werden.
  • Bei einer Verstopfung des Geruchsverschlusses (siehe 4) kann die Verstopfung leicht durch ein- oder mehrmaliges Zusammendrücken und Loslassen des flexiblen Abschnitts 3' des Rohrbogens 3 mit der Hand des Anwenders gelöst werden. Dies ist in 5 schematisch gezeigt, wobei die Hand des Anwenders nicht dargestellt ist. Dabei wird der Inhalt des flexiblen Abschnitts 3' des Rohrbogens 3 in Bewegung gebracht und es werden festsitzende Teile in diesem aufgelockert und zerkleinert. Durch die Verstopfung steht die am Abfließen gehinderte Flüssigkeit meistens im Fallrohr 1. Diese übt zusätzlich Druck auf die Verstopfung im Rohrbogen 3 aus. Dadurch wird die nun aufgelockerte Verstopfung aus dem Rohrbogen 3 getrieben und der Inhalt kann abfließen (siehe 6). Somit ist das Rohr wieder frei.
  • Zusammenfassend wird ein Geruchsverschluss (Siphon) für Abwasserleitungen offenbart, bei dem eine Verstopfung leicht beseitigt werden kann.
  • Bei der Erfindung ist im Gegensatz zu bestehenden Geruchsverschlüssen ein Abschnitt 3' des Rohrbogens 3 aus einem flexiblen Material wie z.B. Gummi. Bei einer Verstopfung des Geruchsverschlusses (4) wird durch mehrmaliges Zusammendrücken und Loslassen des flexiblen Abschnitts 3' des Rohrbogens 3 mit der Hand des Anwenders die Verstopfung gelöst (siehe 5), wonach der Inhalt des Rohrbogens 3 wieder ablaufen kann (siehe 6).
  • Der Geruchsverschluss lässt sich beispielsweise für Waschbecken, Spülen, Duschen und überall dort einsetzen, wo verhindert werden soll, dass Gerüche aus einem Rohr (z.B. einer Abwasserleitung oder Kanalisation) durch den Abfluss austreten.
  • 1
    Fallrohr
    2a, 2b
    Rohreinsatz
    3
    Rohrbogen
    3'
    flexibler Abschnitt des Rohrbogens 3
    4
    Endrohr
    5a, 5b
    Überwurfmutter
    6a, 6b
    Dichtring

Claims (23)

  1. Geruchsverschluss zum Verbinden eines Abflusses einer Sanitäreinrichtung mit einer Abwasserleitung, aufweisend – ein vertikal anordenbares U-förmiges Rohr (3); – ein zwischen dem U-förmigen Rohr (3) und dem Abfluss der Sanitäreinrichtung anordenbares und sowohl mit dem U-förmigen Rohr (3) als auch dem Abfluss lösbar verbindbares gerades Rohr (1) aus starrem Material; und – ein zwischen dem U-förmigen Rohr (3) und der Abwasserleitung anordenbares und sowohl mit dem U-förmigen Rohr (3) als auch der Abwasserleitung lösbar verbindbares gekrümmtes Rohr (4) aus starrem Material; dadurch gekennzeichnet, dass das U-förmige Rohr (3) einen ersten und einen zweiten starren Rohrabschnitt (2a, 2b) sowie einen zwischen den beiden starren Rohrabschnitten (2a, 2b) angeordneten und mit diesen verbundenen flexiblen Rohrabschnitt (3') aufweist, wobei die starren Rohrabschnitte (2a, 2b) jeweils für eine lösbare Verbindung mit dem geraden Rohr (1) bzw. dem gekrümmten Rohr (4) ausgebildet sind.
  2. Geruchsverschluss nach Anspruch 1, wobei der erste starre Rohrabschnitt des U-förmigen Rohres einen Innendurchmesser aufweist, der größer als ein Außendurchmesser des geraden Rohres ist, um das gerade Rohr zumindest teilweise aufzunehmen.
  3. Geruchsverschluss nach Anspruch 1 oder 2, wobei an dem ersten starren Rohrabschnitt (2a) ein Gewinde ausgebildet ist, welches für einen Eingriff mit einer das gerade Rohr (1) umgebenden Überwurfmutter (5a) ausgebildet ist.
  4. Geruchsverschluss nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der zweite starre Rohrabschnitt des U-förmigen Rohres einen Flansch aufweist, dessen Durchmesser einem Durchmesser eines gekrümmten Endes des gekrümmten Rohres (4) entspricht oder übersteigt.
  5. Geruchsverschluss nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei an einem gekrümmten Ende des gekrümmten Rohres ein Gewinde ausgebildet ist, welches für einen Eingriff mit einer das U-förmige Rohr umgebenden Überwurfmutter ausgebildet ist, oder wobei an dem zweiten Rohrabschnitt (2b) ein Gewinde ausgebildet ist, welches für einen Eingriff mit einer ein gekrümmtes Ende des gekrümmten Rohres (4) umgebenden Überwurfmutter (5b) ausgebildet ist.
  6. Geruchsverschluss nach Anspruch 3 oder 4, wobei das gekrümmte Ende des gekrümmten Rohres (4) in montiertem Zustand nach unten zeigt,
  7. Geruchsverschluss nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der flexible Rohrabschnitt (3') des U-förmigen Rohres (3) länger als sowohl der erste als auch der zweite starre Rohrabschnitt (2a, 2b) des U-förmigen Rohres (3) und bevorzugt länger als eine Summe der Längen des ersten und des zweiten starren Rohrabschnitts (2a, 2b) des U-förmigen Rohres (3) ist.
  8. Geruchsverschluss nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der flexible Rohrabschnitt (3') des U-förmigen Rohres (3) aus Gummi und/oder Silikon besteht.
  9. Geruchsverschluss nach Anspruch 8, wobei in den flexiblen Rohrabschnitt (3') des U-förmigen Rohres (3) ein Gewebe aus Kunststoff und/oder Glasfasern eingearbeitet ist.
  10. Geruchsverschluss nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die starren Rohrabschnitte (2a, 2b) des U-förmigen Rohres (3) und/oder das gerade Rohr (1) und/oder das gekrümmte Rohr (4) aus Hartplastik und/oder Metall bestehen.
  11. Geruchsverschluss nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der flexible Rohrabschnitt (3') durch Kleben und/oder Schweißen und/oder Aufschrumpfen und/oder einer Hart-Weich-Verbindung unlösbar mit den beiden starren Rohrabschnitten (2a, 2b) des U-förmigen Rohres (3) verbunden ist.
  12. Geruchsverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei alle Rohrabschnitte des U-förmigen Rohres aus dem gleichen Material gebildet sind und der flexible Rohrabschnitt zur Bereitstellung von Flexibilität eine gegenüber den beiden starren Rohrabschnitten um wenigstens 30% und bevorzugt wenigstens 50% und besonders bevorzugt wenigstens 70% reduzierte Wandstärke aufweist.
  13. U-förmiges Rohr (3) für einen Geruchsverschluss zum Verbinden eines Abflusses einer Sanitäreinrichtung mit einer Abwasserleitung, gekennzeichnet durch einen ersten und einen zweiten starren Rohrabschnitt (2a, 2b) und einen zwischen den beiden starren Rohrabschnitten (2a, 2b) angeordneten und mit diesen verbundenen flexiblen Rohrabschnitt (3'), wobei an dem ersten starren Rohrabschnitt (2a) ein erstes Koppelglied für eine lösbare Verbindung mit einem geraden Rohr (1) und an dem zweiten Rohrabschnitt (2b) ein zweites Koppelglied für eine lösbare Verbindung mit einem gekrümmten Rohr (4) des Geruchsverschlusses ausgebildet ist.
  14. U-förmiges Rohr (3) nach Anspruch 13, wobei der erste starre Rohrabschnitt des U-förmigen Rohres zur Bildung des ersten Koppelglieds einen Innendurchmesser aufweist, der größer als ein Außendurchmesser des geraden Rohres ist, um das gerade Rohr zumindest teilweise aufzunehmen.
  15. U-förmiges Rohr (3) nach Anspruch 13 oder 14, wobei an dem ersten starren Rohrabschnitt (2a) zur Bildung des ersten Koppelglieds ferner ein Gewinde ausgebildet ist, welches für einen Eingriff mit einer das gerade Rohr umgebenden Überwurfmutter (5a) ausgebildet ist.
  16. U-förmiges Rohr (3) nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei der zweite starre Rohrabschnitt (2b) des U-förmigen Rohres zur Bildung des zweiten Koppelglieds einen Flansch aufweist, dessen Durchmesser einem Durchmesser eines gekrümmten Endes des gekrümmten Rohres entspricht.
  17. U-förmiges Rohr (3) nach Anspruch 13 bis 16, wobei an einem gekrümmten Ende des gekrümmten Rohres zur Bildung des zweiten Koppelglieds ferner ein Gewinde ausgebildet ist, welches für einen Eingriff mit einer das U-förmige Rohr umgebenden Überwurfmutter ausgebildet ist oder wobei an dem zweiten Rohrabschnitt (2b) des gekrümmten Rohres (3) zur Bildung des zweiten Koppelglieds ein Gewinde ausgebildet ist, welches für einen Eingriff mit einer ein gekrümmtes Ende des gekrümmten Rohres (4) umgebenden Überwurfmutter (5b) ausgebildet ist.
  18. U-förmiges Rohr (3) nach einem der Ansprüche 13 bis 17, wobei der flexible Rohrabschnitt (3') des U-förmigen Rohres (3) länger als sowohl der erste als auch der zweite starre Rohrabschnitt (2a, 2b) des U-förmigen Rohres (3) und bevorzugt länger als eine Summe der Längen des ersten und des zweiten starren Rohrabschnitts (2a, 2b) des U-förmigen Rohres (3) ist.
  19. U-förmiges Rohr (3) nach einem der Ansprüche 13 bis 18, wobei der flexible Rohrabschnitt (3') des U-förmigen Rohres (3) aus Gummi und/oder Silikon besteht.
  20. U-förmiges Rohr (3) nach Anspruch 19, wobei in den flexiblen Rohrabschnitt (3') des U-förmigen Rohres (3) ein Gewebe aus Kunststoff und/oder Glasfasern eingearbeitet ist.
  21. U-förmiges Rohr (3) nach einem der Ansprüche 13 bis 20, wobei die starren Rohrabschnitte (2a, 2b) des U-förmigen Rohres (3) aus Hartplastik und/oder Metall bestehen.
  22. U-förmiges Rohr (3) nach einem der Ansprüche 13 bis 21, wobei der flexible Rohrabschnitt (3') durch Kleben und/oder Schweißen und/oder Aufschrumpfen und/oder einer Hart-Weich-Verbindung unlösbar mit den beiden starren Rohrabschnitten (2a, 2b) des U-förmigen Rohres (3) verbunden ist.
  23. U-förmiges Rohr (3) nach einem der Ansprüche 13 bis 18, wobei alle Rohrabschnitte des U-förmigen Rohres aus dem gleichen Material gebildet sind und der flexible Rohrabschnitt zur Bereitstellung von Flexibilität eine gegenüber den beiden starren Rohrabschnitten um wenigstens 30% und bevorzugt wenigstens 50% und besonders bevorzugt wenigstens 70% reduzierte Wandstärke aufweist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109026623A (zh) * 2018-09-10 2018-12-18 釜玛机械(江苏)有限公司 一种用于空压机的排气管结构

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