DE102005025341B4 - Bauteil, insbesondere Paneel - Google Patents

Bauteil, insbesondere Paneel

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Abstract

Bauteil (1; 4), insbesondere Paneel, das mit mindestens einem anderen Bauteil (4; 1) zusammenfügbar ist, wobei das Bauteil (1; 4) eine Federprofilkante (2) und/oder eine Nutprofilkante (3) aufweist, die zumindest abschnittsweise mit einer korrespondierenden Profilkante (3; 2) des anderen Bauteils (4) in Eingriff bringbar ist, wobei die Federprofilkante (2) und/oder die Nutprofilkante (3) des Bauteils (1; 4) eine Markierung (5; 6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (5; 6) als Längsmaßeinteilung ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Bauteil, insbesondere Paneel, das mit mindestens einem anderen Bauteil zusammenfügbar ist, wobei das Bauteil eine Federprofilkante und/oder eine Nutprofilkante aufweist, die zumindest abschnittsweise mit einer korrespondierenden Profilkante des anderen Bauteils in Eingriff bringbar ist, wobei die Federprofilkante und/oder die Mutprofilkante des Bauteils eine Markierung aufweist.
  • Derartige Bauteile, insbesondere Paneele, werden in typischer Weise für einen Bodenbelag, beispielsweise Parkett- oder Laminatfußboden verwendet. Auch andere Werkstücke lassen sich aus solchen Bauteilen zusammensetzen, beispielsweise Deckenverkleidungen, Wandverkleidungen, Möbel bzw. Möbelteile etc. Dabei müssen die zu einem Werkstück zusammengefügten Bauteile nicht zwingend in der selben Ebene angeordnet sein bzw. eine Ebene bilden, sondern können auch in einem bestimmten Winkel zueinander zusammengefügt werden.
  • Im Folgenden wird beispielhaft ein Bauteil in Form eines Paneels beschrieben. Bei einem Paneel handelt es sich um ein, ggf. mehrschichtiges, plattenförmiges Bauteil, insbesondere aus Holzmaterial, beispielsweise aus einer oder mehreren Lagen von mit Bindemittel versehenen und verpressten Holzspänen oder -fasern, ggf. mit einer zusätzlich als Abschluss aufgebrachten Laminatbeschichtung.
  • Die einzelnen Paneele lassen sich durch eine mechanische Verbindung zu einer flächigen Gesamtheit vereinen, so dass ein Verlegen der Paneele üblicherweise ohne Klebestoffe oder zusätzliche mechanische Befestigungselemente, zum Beispiel Schrauben oder Nägel, möglich ist. Insbesondere ergibt sich daraus der Vorteil, dass die Paneele sich ohne ein Verleimen verlegen und somit wieder entfernen lassen.
  • Als mechanische Verbindung dient in der Regel eine Nut- und -Feder-Verbindung, also eine Verbindung aus miteinander zusammenwirkenden Profilkanten der jeweils benachbarten Paneele. Die Feder- und die Nutprofilkante ist dabei vorteilhafter Weise so geformt, dass eine vertikale und/oder horizontale Verriegelung, vorzugsweise in beide Richtungen, erfolgt, so dass zusammengefügte Paneele sich nicht ohne weiteres auseinander bewegen können. Die Feder- bzw. Nutprofilkante des einen Bauteils ist dazu zumindest abschnittsweise mit der Nut- bzw. Federprofilkante des anderen Bauteils korrespondierend ausgebildet.
  • Paneele dieser Art mit einer Profilkante, die zumindest abschnittsweise mit einer Profilkante des anderen Bauteils korrespondiert, sind beispielsweise aus der DE 203 19 119 U1 , der DE 203 19 121 U1 , der WO 94/26999 A1, der WO 97/47834 A1, der WO 01/66876 A1 oder der WO 01/66877 A1 bekannt. Ebenso sind aus der DE 202 05 774 U1 und aus der DE 299 24 582 U1 Paneele bekannt, die an einer der beiden unterschiedlichen Seitenkanten eine Markierung vorsehen.
  • Beim Verlegen solcher mit Profilkanten versehenen Paneele oder vergleichbare Bauteile, sei es von einem professionellen Handwerker oder von einem Laien, so muss die verlegende Person jedes Paneel zum Verlegen unter Umständen mehrmals drehen oder wenden, damit beim Zusammenfügen mit dem anderen Paneel auch die exakt miteinander korrespondierenden Profilkanten miteinander in Eingriff kommen, also immer eine Federprofilkante mit einer entsprechenden Nutprofilkante. Mit anderen Worten, da ein Paneel abhängig von seiner Form mehrere verschiedene Profilkanten aufweisen kann, aber in der Regel nur eine einzige der vielen Profilkanten mit der entsprechenden Profilkante am verlegten Paneel korrespondiert, ist es für die verlegende Person oftmals nicht auf einen Blick ersichtlich, wie er das Paneel halten oder ausrichten soll. Das Drehen und Wenden eines jeden einzelnen, zu verlegenden Paneels kostet relativ viel zeit und erfordert auf die Dauer, insbesondere bei relativ großen oder sperrigen Paneelen, auch einen zusätzlichen Kraftaufwand von der verlegenden Person. Des Weiteren muss beim Verlegen einer Reihe nebeneinander angeordneter Bauteile das letzte Bauteil in der Größe angepasst werden. Dafür muss zunächst der für das Bauteil zur Verfügung stehende Raum, beispielsweise zwischen dem vorletzten Bauteil und der Wand, abgemessen, anschließend das ermittelte Maß auf das Zuschnittteil übertragen und schließlich der überschüssige Teil abgetrennt werden. Das bekannte Verfahren zum Verlegen von Paneelen ist daher umständlich und zeitaufwändig.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher das technische Problem zugrunde, ein Bauteil, insbesondere Paneel, der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass ein Verlegen weniger zeit- und kraftaufwändig ist.
  • Das zuvor aufgezeigte technische Problem wird bei einem Bauteil der eingangs genannten Art durch ein Bauteil mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
  • Die erfindungsgemäße als Längsmaßeinteilung ausgebildete Markierung, die beispielsweise durch auf die Profilkante, vorzugsweise die Federprofilkante, aufgedruckte, voneinander beabstandete Striche oder dergleichen gebildet ist, ermöglicht es, dass die die Bauteile verlegende Person bei einem Zuschnittteil auf einen Blick erkennen kann, wie viel von dem ursprünglichen Bauteil abgetrennt werden muss, damit es passend ist. Wenn der Verleger das letzte Bauteil einer Reihe an der dafür vorgesehenen Stelle anlegt, erkennt er auf Anhieb mittels der auf der Profilkante vorgesehenen Längsmaßeinteilung, an welcher Stelle der Zuschnitt zu erfolgen hat. Der Verleger muss also nicht erst ein Maßband oder einen Zollstock greifen, dann an der Stelle anlegen, an der das Zuschnittteil später eingefügt werden soll, um den zur Verfügung stehenden Raum zu messen, dann das ermittelte Maß auf das Bauteil durch anlegen des Maßbands oder Zollstocks an das Bauteil und durch Anzeichnen übertragen, sondern er braucht lediglich einen einzigen Handgriff, mit welchem er das zuzuschneidende Bauteil unmittelbar an die dafür vorgesehen Stelle anlegt. Dies stellt, insbesondere wenn in großen Räumen ein Fußboden zu verlegen ist, einen deutlichen Zeitgewinn dar.
  • Durch eine solche Markierung der Feder- und/oder Nutprofilkante, insbesondere wenn die Markierungen der beiden Profilkanten unterschiedlich sind, erkennt die die Bauteile verlegende Person zudem auf Anhieb, welches die Profilkante ist, die es jetzt mit der entsprechenden Profilkante des bereits verlegten Bauteils zusammenzufügen gilt. Mit anderen Worten, es ist also auf einen Blick erkennbar, an welcher Seite des zu verlegenden Bauteils das Nutprofil und an welcher Seite das Federprofil ausgebildet ist. So kann der Verleger das Bauteil direkt beim ersten Greifen in der richtigen Weise positionieren, so dass er für das Zusammenfügen zweier Bauteile nur einen einzigen Handgriff braucht. Dies spart dem Verleger viel Zeit, die er ansonsten durch Drehen und Wenden jedes einzelnen Bauteils zusätzlich benötigen würde. Auch der Kraftaufwand für das Verlegen solcher Bauteile, insbesondere wenn diese groß oder sperrig sind, wird reduziert.
  • Ein weiterer Vorteil neben der verbesserten Unterscheidbarkeit der einzelnen Profilkanten ist, dass eine Anleitung zum Verlegen der Bauteile, insbesondere Paneele, für Laien leichter verständlich formuliert werden kann, da beispielsweise technische Begriffe wie Nut oder Feder, die möglicherweise nicht jedermann geläufig sind, durch den Hinweis auf eine besonders markierte Profilkante ersetzt werden können. Da es sich erfindungsgemäß um fühlbare und/oder um optische Markierungen handeln kann, beispielweise um eine farbliche Markierung, könnte in einer entsprechenden Verlegeanleitung beispielsweise erklärt werden, dass beim Verlegen immer die "rote Kante" mit der "grünen Kante" in Eingriff zu bringen ist. Besonders dann, wenn zu verlegende Bauteile eine Vielzahl unterschiedlicher Profilkanten aufweisen, kann eine entsprechende Verlegeanleitung mittels Verwendung einer entsprechenden Anzahl von Farben sehr einfach verständlich gehalten werden.
  • Die Markierung kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Bauteils aufgedruckt sein. Vorzugsweise erfolgt das Aufdrucken mittels eines Digitaldruckverfahrens, was beim Aufdrucken einer Längsmaßeinteilung eine hohe Genauigkeit der voneinander beabstandeten Striche ermöglicht. Als besonders geeignet hat sich, insbesondere unter Verwendung eines Digitaldruckverfahrens, der Tintenstrahldruck erwiesen.
  • Es ist auch denkbar, dass die Markierung durch thermische Behandlung des Bauteils erzeugt wird. Eine thermische Behandlung kann zu einer Veränderung, insbesondere zu einer Verfärbung, der Bauteiloberfläche führen. Vorzugsweise erfolgt die thermische Behandlung, insbesondere ein Einbrennen der Markierung in das Bauteil, mittels eines Lasers. Dadurch läßt sich eine besonders hohe Arbeitsgeschwindigkeit erreichen, bei der gleichzeitig eine hohe Präzision gewährleistet ist. Das Verfahren, insbesondere das Laserverfahren, ermöglicht eine hohe Genauigkeit der einzelnen Striche der Längsmaßeinteilung.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Bauteils kann die als Längsmaßeinteilung ausgebildete Markierung eine Struktur, insbesondere eine dreidimensionale Struktur, aufweisen. Selbstverständlich könne auch Strukturierungen und farbliche Markierungen miteinander kombiniert werden oder die eine Profilkante hat eine farbliche Markierung, wohingegen die andere Profilkante eine Struktur, beispielsweise eine dreidimensionale Struktur aufweist.
  • Bei den genannten Strukturen kann es sich um eine regelmäßige Struktur oder um eine unregelmäßige Struktur handeln. Insbesondere kann die Struktur eine wellenförmige oder geriffelte Struktur sein. Die Struktur kann unmittelbar in das Material des Bauteils bzw. das Material der Profilkante eingearbeitet, beispielsweise eingeprägt, werden.
  • Die als Längsmaßeinteilung ausgebildete Markierung kann aber auch von einer aufgebrachten Beschichtung gebildet werden. Die Beschichtung kann eine oder mehrere eingefärbte Substanzen, insbesondere zur Bildung einer Füllungsmasse, einer Vorverleimung, einer Schmierung und/oder einer Versiegelung, enthalten. Eine Füllungsmasse kann beispielsweise dazu dienen, Zwischenräume im Bereich der Profilkanten zu verfüllen. Eine vorverleimung hat beispielweise den Vorteil, dass nach dem Zusammenfügen der Bauteile eine automatische Verklebung derselben erreicht werden kann. Durch eine Schmierung kann das Zusammenfügen der Bauteile erleichtert werden. Mit Hilfe einer Versiegelung kann schließlich das Bauteil vor dem Eindringen von Feuchtigkeit geschützt werden. Die Einfärbung zumindest einer der enthaltenen Substanzen ist vorgesehen, damit die Beschichtung als Markierung gut wahrnehmbar ist und sich insbesondere in ihrer Farbe vom Untergrund, auf den sie aufgebracht ist, unterscheidet.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Bauteils ist vorgesehen, dass die Federprofilkante und/oder die Nutprofilkante des Bauteils zumindest abschnittsweise, beispielsweise nur im Bereich der Ecken, mit der Markierung versehen ist. Es ist also denkbar, das die Profilkante nur teilweise eine Markierung aufweist. Alternativ kann auch die gesamte Profilkante mit der Markierung versehen sein.
  • Werkstücke, die aus mindestens zwei zusammengefügten, zuvor erläuterten Bauteilen, insbesondere Paneelen, bestehen, lassen sich auf besonders einfache Weise zusammensetzen, beispielsweise Deckenverkleidungen, Wandverkleidungen, Möbel bzw. Möbelteile etc. Dabei können die zu einem Werkstück zusammengefügten Bauteile in der selben Ebene angeordnet sein bzw. eine Ebene bilden, aber auch in einem bestimmten Winkel zueinander zusammengefügt sein.
  • Dabei können sowohl die Federprofilkante des einen Bauteils als auch die korrespondierende Nutprofilkante des anderen Bauteils eine als Längsmaßeinteilung ausgebildete Markierung aufweisen, wobei sich die Markierungen unterscheiden. Beispielsweise könnte an der Fügestelle die eine Profilkante eine rote Markierung und die andere Profilkante eine grüne Markierung aufweisen.
  • Die Federprofilkanten können mit den Nutprofilkanten mechanisch verriegelt und/oder verklebt werden.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, wozu auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen wird.
  • In der Zeichnung zeigen:
  • 1a–c im Querschnitt ein Ausführungsbeispiel zweier zusammenfügbarer Bauteile mit jeweils miteinander korrespondierenden Profilkanten, und
  • 2 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bauteils mit einer Längsmaßeinteilunq als Markierung in einer perspektivischen Ansicht.
  • 1a) zeigt ausschnittsweise ein erstes Bauteil 1, hierbei handelt es sich um ein Fußbodenpaneel, mit einer Federprofilkante 2, die zumindest abschnittsweise mit der Nutprofilkante 3 des in 1b) gezeigten zweiten Bauteils 4 korrespondiert.
  • Die Federprofilkante 2 des ersten Bauteils 1 weist dabei eine Markierung 5 auf, die sich über die nach oben gerichtete Fläche sowie die zur Seite gerichtete Fläche der Federprofilkante 2 erstreckt. Bei der Markierung 5 handelt es sich um eine optische Markierung, nämlich um eine aufgebrachte Farbschicht mit Längsmaßeinteilung. Im vorliegenden Fall handelt es sich bei der farblichen Markierung um eine rote Markierung, da eine solche Farbe eine Signalwirkung hat und dem Verleger auf den ersten Blick auffällt.
  • Das zweite Bauteil 4, welches in 1b) dargestellt ist, ist an der Nutprofilkante 3, welche mit der Federprofilkante 2 des anderen Bauteils 1 in Eingriff bringbar ist, ebenfalls mit einer Markierung 6 versehen.
  • Auch die Markierung 6 wird von einer aufgebrachten Farbschicht mit Längsmaßeinteilung gebildet, wobei hier die Farbe grün gewählt wurde, da sie einen guten Kontrast zur Farbe rot darstellt und sich im übrigen, wie auch die Farbe rot, gut von der Farbe des übrigen Bauteils abhebt.
  • Damit auch die Markierung 6 für den Verleger auf den ersten Blick gut sichtbar ist, ist diese auf die nach oben und zum Verleger gerichteten Flächen der Profilkante aufgebracht.
  • 1c) zeigt schließlich die beiden Bauteile 1 und 4 im zusammengefügten Zustand, wobei die in Eingriff befindlichen Profilkanten 2 und 3 eine mechanische Verriegelung bilden, die verhindert, dass sich die beiden Bauteile im zusammengefügten Zustand auseinander bewegen können.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bauteils 4 mit einer Markierung 6 ist in 2 dargestellt. Danach ist bei dem Bauteil 4 auf der Nutprofilkante 3 eine Markierung 6 vorgesehen, die als Längsmaßeinteilung ausgebildet ist. Die Längsmaßeinteilung weist längs der Nutprofilkante 3 eine Vielzahl nebeneinander angeordneter Striche auf, wobei benachbarte Striche immer denselben Abstand voneinander haben. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist jeder 10te Strich zusätzlich mit einer aufgedruckten Zahl versehen. Hier "10"... "20"... etc. Die die Striche aufweisende Markierung ist mittels einem digitalen Tintenstrahldruckverfahren mit hoher Genauigkeit auf die Nutprofilkante 3 aufgebracht worden.
  • Ein Bauteil 4, wie es in 2 dargestellt ist, ist besonders als Zuschnittteil geeignet, da für den Verleger auf einen Blick erkennbar ist, an welcher Stelle er den überschüssigen Teil des Bauteils 4 abtrennen muss, damit dieses passend ist. Es ist beispielsweise denkbar, bei der Verlegung eines Fußbodenbelages einen bestimmten Prozentsatz der zu verlegenden Paneele, der der zu erwartenden Anzahl an Zuschnittteilen entspricht, mit einer Markierung in Form einer Längsmaßeinteilung zu versehen. Selbstverständlich ist es auch denkbar, sämtliche Bauteile mit einer entsprechenden Markierung zu versehen.
  • Obwohl gemäß 2 die Markierung in Form einer Längsmaßeinteilung auf einer Nutprofilkante 3 dargestellt ist, ist es auch denkbar, eine solche Längsmaßeinteilung auf einer Federprofilkante vorzusehen. Auch ist es denkbar, verschiedene Markierungsarten miteinander zu kombinieren, beispielsweise eine durchgehende farbliche Markierung einer bestimmten Profilkantenart, beispielsweise eine durchgehend rote Profilkante zur Kennzeichnung einer Federprofilkante oder eine durchgehend grüne Profilkante zur Kennzeichnung einer Nutprofilkante, in Verbindung mit einer davon unabhängigen Längsmaßeinteilung auf der jeweils anderen Profilkante.

Claims (8)

  1. Bauteil (1; 4), insbesondere Paneel, das mit mindestens einem anderen Bauteil (4; 1) zusammenfügbar ist, wobei das Bauteil (1; 4) eine Federprofilkante (2) und/oder eine Nutprofilkante (3) aufweist, die zumindest abschnittsweise mit einer korrespondierenden Profilkante (3; 2) des anderen Bauteils (4) in Eingriff bringbar ist, wobei die Federprofilkante (2) und/oder die Nutprofilkante (3) des Bauteils (1; 4) eine Markierung (5; 6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (5; 6) als Längsmaßeinteilung ausgebildet ist.
  2. Bauteil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (6) voneinander beabstandete Striche und Zahlen aufweist.
  3. Bauteil (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (5; 6) eine optische Markierung und/oder eine fühlbare Markierung ist.
  4. Bauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (5; 6) aufgedruckt ist.
  5. Bauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (5; 6) durch thermische Behandlung des Bauteils (1), insbesondere mittels eines Lasers, erzeugt worden ist.
  6. Bauteil (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (5; 6) eingebrannt ist.
  7. Bauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Federprofilkante (2) und/oder die Nutprofilkante (3) des Bauteils (1; 4) zumindest abschnittsweise mit der Markierung (5; 6) versehen ist.
  8. Bauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen (5, 6) der beiden Profilkanten (2, 3) unterschiedlich sind.
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