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Die
Erfindung betrifft eine Schubladenführung mit Kompensation des
Synchronlauffehlers der Führungsschienen,
also mit Ausgleich des Fehlers der Relativlagen der Führungsschienen
zueinander, nach dem Oberbegriff des unabhängigen Schutzanspruchs 1.
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Schubladenführungen
sind zahlreich aus dem Stand der Technik bekannt, mit einer Korpusschiene,
einer Schubladenschiene und gegebenenfalls einer zwischen dieser
beiden Schienen angeordneten Mittelschiene, wobei die Last der Schublade
zwischen den Schienen von Wälzkörper od.
dgl. übertragen
wird, die in mindestens einem Laufwagen lagern..
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Zwischen
den Wälzkörpern und
den Schienen erfolgt beim Ausziehen und Einschieben der Schublade
ein Lauffehler in der Relativlage zueinander (Synchronlauffehler).
Dies bedeutet, dass die Position der Laufwagen in bezug auf mindestens
eine Führungsschiene
nicht korrekt ist. Derartige Synchronlauffehler führen zu
unterschiedlichen Schließspalten
zwischen der Frontblende und dem Korpus der Schublade und damit
zu einem Offenstehen der Schublade, was optisch störend ist.
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Aus
der
DE 102 28 470
A1 ist eine Schubladenführung
mit Kompensation des Synchronlauffehlers der Führungsschienen offenbart, wobei
eine Kompensationseinrichtung vorgesehen ist, die einen Kompensationshebel
aufweist, der drehbar über
ein Drehlager unmittelbar oder mittelbar über die Korpuswinkel, die Laufwagen
oder das Dekor mit einer der Schienen verbunden ist. Der Kompensationshebel
gelangt durch seine Drehung am Ende jedes Schließvorganges der Schublade in
formschlüssiger Anlage
mit Anschlägen,
die unmittelbar oder mittelbar über
die Korpuswinkel, die Laufwagen oder das Dekor mit allen übrigen Schienen
verbunden sind und damit in jeder Schließstellung der Schublade ein automatischer,
erzwungener, Ausgleich des Synchronlauffehlers bewirkt wird. Nachteil
dieser Konstruktion ist, dass es sich um einen komplizierten Mechanismus
handelt, der nicht kostengünstig
ist.
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Aus
der
DE 203 07 757
U1 ist eine Ausziehführungsgarnitur
für Schubladen
mit einer Tragschiene, einer Ausziehschiene und gegebenenfalls einer Mittelschiene
offenbart, wobei die Last der Schublade zwischen den Schienen von
Laufrollen übertragen wird,
die mindestens in einem Laufwagen lagern, wobei eine Zwangssteuerung
den Bewegungsablauf des mindestens einen Laufwagens in bezug auf
die Tragschiene und/oder die Ausziehschiene festlegt.
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Aus
der
DE 203 02 122
U1 ist ein Differentialauszug für Schubladen mit einer Tragschiene,
einer Ausziehschiene und einer Mittelschiene offenbart, wobei das
Gewicht der Schublade zwischen den Schienen mittels Laufrollen übertragen
wird, und am vorderen und am hinteren Ende der Mittelschiene je eine
Umlenkrolle angeordnet ist, wozu zwei Steuerseile vorgesehen sind,
wobei jedes Steuerseil über eine
der Umlenkrollen läuft
und an der Ausziehschiene und der Tragschiene befestigt ist.
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Nachteil
der
DE 203 07 757
U1 und der
DE 203
02 122 U1 ist, dass der Leichtlauf der Wälzkörper bzw.
Schienen verschlechtert ist, da der Lauf zu viel gesteuert wird
und einen großen
Kraftaufwand benötigt.
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Dazu
wird durch Zuladung der Schublade (speziell bei Schwerlastschubladen)
ein Absenken des gesamten Führungssystem
nicht verhindert, wobei es zu einem Verklemmen der Wälzkörper bzw. Laufwagen
kommt. D.h., dass aus diesen Gründen trotz
der Synchronisierung immer noch Synchronlauffehler auftreten können.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schubladenführung mit
Kompensationsvorrichtung des Synchronlauffehlers der Führungsschienen bzw.
der Laufwagen bereit zu stellen, welche einfacher aufgebaut und
kostengünstiger
ist und Synchronlauffehler exakter kompensiert.
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Zur
Lösung
der gestellten Aufgabe dient die technische Lehre des unabhängigen Schutzanspruches
1.
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Wesentliches
Merkmal hierbei ist, dass mindestens eine Schiene und/oder mindestens
ein Laufwagen beim Öffnen
oder Schließen
der Schublade entlastet wird. Dies erfolgt vorzugsweise durch Anheberollen
oder Hebel.
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Die
Wälzkörper bzw.
mindestens ein Laufwagen und/oder mindestens eine der Schienen können also
ohne Beeinträchtigung
des Leichtlaufs über
den gesamten oder einen Teil des Auszugswegs vertikal zur Auszugsrichtung
der Schublade über
Anhebeelemente (z.B. Anheberollen oder Hebel) verschoben werden.
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Vorteil
hierbei ist, dass die Belastung einer Schiene (vorzugsweise der
Mittelschiene) und/oder der Wälzkörper im
Laufwagen in einem bestimmten Schließ- und Öffnungszustand der Schublade
(vorzugsweise am Ende des Schließvorganges) von den Anhebelementen
(z.B. Anheberollen oder Hebeln) übernommen
wird. Die Laufwagen bzw. die Mittelschiene werden in einen unbelasteten
Zustand gebracht, können
mit wenig Kraft verstellt werden, und erreichen so ihre Ausgangsstellung.
Damit kann die Schublade vollständig
geschlossen werden, ohne dass die Frontblende einen variierenden
Spalt zwischen dem Möbelkorpus
nach jedem Schließen
der Schublade einnimmt.
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Ein
anderer Vorteil ist, dass die Absenkung der Schubladenführung bzw.
des gesamten Führungssystems
durch die Anhebeelemente reduziert wird und ein Verklemmen der Wälzkörper bzw.
der Laufwagen verhindert wird. Dies verbessert den Lauf der ganzen
Schubladenführung.
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Es
können
ein oder mehrere Anhebeelemente vorhanden sein (abhängig von
der Schubladenlänge,
der Zuladung der Schublade, usw ...), die vorzugsweise am vorderen
und hinteren Ende der Korpusschiene angeordnet sind. Anhebeelemente
können
auch in der Mitte der Korpusschiene angeordnet sein. Sie sollen
vorzugsweise so verteilt werden, dass die Entlastung mindestens
einer Schiene und/oder eines Laufwagens optimiert wird.
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Die
Anhebeelemente können
auch an einem anderen Teil der Schubladenführung bzw. der Schublade angebracht
werden, als an der Korpusschiene.
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Die
Anhebeelemente können
zwischen zwei Schienen wirken oder zwischen einer Schiene und einem
Laufwagen oder zwischen Schublade und Führung, usw...
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Gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung sind zwei Anheberollen vorgesehen, einmal am vorderen
Ende und einmal am hinteren Ende der Korpusschiene. Damit die Schubladenschiene angehoben
werden kann, sind Prägungen
an der Schubladenschiene vorhanden.
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Diese
Prägungen
sind so positioniert, dass die Schubladenschiene mindestens kurz
vor dem geschlossenen Zustand der Schublade angehoben werden kann.
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Es
ist vorstellbar, das zusätzliche
Prägungen entlang
der Schubladenschiene vorhanden sind, damit die Wälzkörper bzw.
Laufwagen kurzzeitig auch während
des Schließ-
bzw. Öffnungsvorgangs
entlastet werden können.
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Gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung sind zwei Anhebehebel vorgesehen, die kurz vor dem
Ende des Schließvorganges
einen Mitnehmerzapfen fangen, und die Schubladenschiene anheben.
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Eine
dritte Ausführungsform
ist, dass der untere Laufwagen in eine Vertiefung in der Korpusschiene
einfährt
und in der Endstellung (beim Öffnen und/oder
Schließen)
in der Luft hängt
(d.h. der untere Laufwagen ist dann unbelastet).
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Die
drei oben genannten Ausführungsformen
können
in Kombination miteinander in ein gemeinsames Schubladensystem eingebaut
werden.
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Im
folgenden wird die Erfindung anhand von mehreren Ausführungsformen
näher beschrieben, die
jedoch nur beispielhaft, nicht aber einschränkend aufzufassen sein sollen.
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Es
zeigen:
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1:
Seitenansicht einer Schubladenführung
mit Anheberollen beim Schließvorgang
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2:
Seitenansicht der gleichen Schubladenführung als in 1 zu
einem späteren
Zeitpunkt
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3:
Seitenansicht der gleichen Schubladenführung als in 1 im
geschlossenen Zustand
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4:
Detailansicht der 1, wobei der vordere Teil (in 1 rechts)
der Schubladenführung gezeigt
ist
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5:
Detailansicht der 2, wobei der vordere Teil (in 2 rechts)
der Schubladenführung gezeigt
ist
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6:
Detailansicht der 3, wobei der vordere Teil (in 3 rechts)
der Schubladenführung gezeigt
ist
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7:
Vordere Ansicht der 1
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8:
Vordere Ansicht der 2
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9:
Vordere Ansicht der 3
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10:
Seitenansicht einer Schubladenführung
mit Anhebehebeln beim Schließvorgang
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11:
Seitenansicht der gleichen Schubladenführung als in 10 zu
einem späteren
Zeitpunkt
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12:
Seitenansicht der gleichen Schubladenführung als in 10 im
geschlossenen Zustand
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13:
Detailansicht der Bewegung des Anhebehebels und der normalen und
angehobenen Positionen der Schubladenschiene der gleichen Schubladenführung als
in 10 bis 12
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14:
Vordere Ansicht der 10
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15:
Vordere Ansicht der 12
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Die
Schubladenführung 1 nach
den 1-15 ist als Vollauszug ausgebildet
und beinhaltet eine Korpusschiene 4, die mit dem nicht
dargestellten Möbelkorpus
fest verbunden ist und über einen
Wälzkörper 6 beinhaltenden
Laufwagen 5 mit einer Mittelschiene 3 verbunden
ist, die zur Korpusschiene 4 axial verschiebbar ist. Die
Mittelschiene 3 ist wiederum über einen Wälzkörper 6 beinhaltenden Laufwagen 5 mit
einer Schubladenschiene 2 verbunden, die wiederum zur Mittelschiene 3 axial
verschiebbar ist.
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Weiterhin
ist eine Synchronisation zwischen dem oberen und unteren Laufwagen 5 vorhanden,
in Form eines auf der Mittelschiene 3 befindlichen drehbaren
Ritzel 11, welches mit Zahnstangen 12a, 12b auf
der dem oberen und unteren Laufwagen 5 kämmt, so
dass diese synchronisiert zueinander werden.
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In
allen 1-15 können selbstverständlich mehrere
Wälzkörper 6a, 6b, 6c pro
Laufwagen 5 vorhanden sein und auch mehrere Laufwagen 5 hintereinander
vorgesehen sein.
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Variante 1 mit Anheberollen 7 und
Nocken 8:
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Die
Schubladenschiene 2 läuft
mindestens über
einen Teil der Auszugs-Einschubstrecke
der Schublade auf den Anheberollen 7a, 7b (1 bis 9),
wobei die Anheberollen 7a, 7b im vorderen und
hinteren Bereich der Korpusschiene 4 drehbar gelagert sind.
Mindestens eine Anheberolle 7 muss vorhanden sein, vorzugsweise
aber zwei wie in den 1-9 dargestellt,
es können
aber auch mehr als zwei Anheberollen 7 vorhanden sein.
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Die
Zuladung der Schublade ergibt eine Absenkung der Schubladenführung 1.
Die Konsequenz aus der Absenkung der Schubladenführung 1 ist in 7 zu
sehen: Der Wälzkörper 6a des
nicht dargestellten oberen Laufwagens 5 hat kein Spiel
zwischen Schubladenschiene 2 und Mittelschiene 3,
der Wälzkörper 6b „schwimmt" und liegt eher auf
der Schubladenschiene 2 wegen dem Eigenengewicht, der nicht dargestellte
obere Laufwagen 5 drückt
auf das Ritzel 11, was die Zwangssteuerung der Laufwagen 5 und Mittelschiene 3 stört und einen
Leichtlauf der Schienen 2–4 verhindert.
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Wenn
die Anheberolle 7 auf die Steigung der die Außenkontur
der Schubladenschiene 2 überhöhenden Nocke in Form einer
Prägung 8 aufläuft, bekommt
der Wälzkörper 6a des
nicht dargestellten oberen Laufwagens 5 etwas Spiel und
wird dadurch entlastet, da die Schubladenschiene etwas angehoben
wird, siehe 2, 5, 8.
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Wenn
die Anheberolle 7 auf die Prägung 8 aufläuft, ist
das Spiel von dem „schwimmenden" Wälzköper 6b in 7 zwischen
den Wälzkörper 6a und 6b verteilt,
und ein Leichtlauf wird ermöglicht.
Die Schubladenschiene 2, die Mittelschiene 3 und
der Laufwagen 5 können
in ihre exakten Position gebracht werden, siehe 3, 6, 9.
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Das
Spiel wird eigentlich zwischen den Wälzkörpern 6 des oberen
und unteren Laufwagens verteilt, dadurch werden die nicht dargestellten
Wälzkörper 6 des
unteren Laufwagens 5 auch entlastet.
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Die
Prägungen 8 sind
so positioniert, dass der Leichtlauf am Ende des Schließvorgangs
erfolgt, man könnte
sich vorstellen, dass es am Anfang oder am Ende des Öffnungsvorgangs
passiert, was besser wäre,
weil die menschliche Kraft die Schubladenschiene 2 und/oder
die Mittelschiene 3 in ihre exakte Position besser ziehen
kann, als eine ggf. eingebaute Schließvorrichtung beim Schließvorgang.
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Variante 2 mit Anhebehebeln 9 und
Mitnehmerzapfen 10:
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Es
ist das selbe Prinzip für
die Entlastung des Laufwagens 5 und dessen Wälzkörper 6.
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Die
Anhebebewegung der Schubladenschiene 2 erfolgt aber mit
Hebeln 9. Der Hebel 9 schwenkt dabei in Drehrichtung 13 um
seine Schwenkachse 14 auf der Korpusschiene 4 und
fängt den
Mitnehmen 10 auf der Schubladenschiene 2 ein,
so dass dieser in der randseitig offenen Ausnehmung 15 des
Hebels 9 aufgenommen wird. Auch könnte es vorgesehen sein, dass
eine Einzugsautomatik mit dem Hebel verbunden ist.
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Während des
Einfangens des auf der Schubladenschiene 2 befindlichen
Mitnehmerzapfens 10 nach 11 hebt
der Hebel 9 den Mitnehmerzapfen 10 und damit die
Schubladenschiene 2 an, damit der Wälzkörper 6a nicht mehr
klemmt und damit das Spiel sich zwischen den oberen Wälzkörpern 6a und unteren
Wälzkörpern 6b des
oberen Laufwagens 5 verteilen kann. Nach Beendigung des
Einfangvorgangs des Mitnehmerzapfens 10 durch den Hebel 6 nach 12 ist
die maximale Hubhöhe
X der Schubladenschiene 2, d.h. der Abstand zur Korpusschiene 4 erreicht.
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Es
ist ein Anschlag 16 (13) am
Hebel 6 vorgesehen, der den oberen und unteren Grenzwinkel
der Schwenkbewegung des Hebels 6 definiert durch Anschlag 16 auf
der Korpusschiene 4 und der Schubladenschiene 2.
Natürlich
können
auch mehrere solcher Hebel 9 und Mitnehmen 10 vorhanden sein.
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Wenn
der Hebel 9 nicht mit dem Mitnehmerzapfen 10 zusammenwirkt
ist die Schubladenschiene 2 in ihrer abgesenkten Position
und die Last der Schublade wirkt auf die darunter liegenden Laufwagen 5,
wobei die untere Anlagefläche
des Anschlags 16 dann auf der Korpusschiene 4 ruht.
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Während des
Einschiebens der Schublade verschiebt sich die Schubladenschiene 2 in
Einschubrichtung 17 (10-12)
und der Hebel 9 ergreift mit seiner Randausnehmung 15 den
Mitnehmerzapfen 10 und dreht sich gegen den Uhrzeigersinn 13 um
die Schwenkachse 14 aus seiner Ruheposition in die dargestellte
mittlere Einrastposition (Hebel 9') mitsamt dem Mitnehmerzapfen 10', der mitsamt
der Schubladenschiene 2 etwas vertikal angehoben wird.
Der Anschlag 16' befindet
sich ebenfalls in einer mittleren Position, ohne dass er an einer der
Schienen 2–4 anliegt.
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Ist
die Schublade bzw. Schubladenschiene 2 dann vollkommen
in Einschubrichtung 17 eingefahren, dann wurde der Hebel 9' mitsamt dem
Mitnehmerzapfen 10' weiter
in Uhrzeigersinn 13 um die Schwenkachse 14 gedreht
und befindet sich in seiner vertikalen maximalen Hubstellung (Hebel 9''). Der Mitnehmerzapfen 10'' liegt dann am Boden der Randausnehmung 15 auf,
und wurde zusammen mit der Schubladenschiene 2 um die maximale
Hubhöhe X
angehoben. Die obere Anlagefläche
des Anschlags 16'' liegt dann
an der Unterseite der Schubladenschiene 2 an, was die Endposition
für die
Drehung des Hebels 9'' und den Hub
des Mitnehmerzapfens 10'', sowie der
Schubladenschiene 2 definiert. Beim Ausziehen der Schublade
bzw. Schubladenschiene 2 in Gegenrichtung zur Einschubrichtung 17 gilt
das analog Umgekehrte wie zuvor beschrieben.
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In 14 und 15 sind
die Seitenansichten von 13 dargestellt,
wobei in 14 die Ruheposition des Hebels 9 zu
sehen ist, wenn der Hebel 9 nicht in Eingriff mit dem Mitnehmen 10 ist
und die Schubladenschiene 2 nicht vertikal angehoben ist,
so dass der untere Teil des Anschlags 16 auf der Korpusschiene 4 aufliegt.
In 15 ist die maximale Hubposition des Hebels 9'' zu sehen, wenn der Hebel 9'' in Eingriff mit dem Mitnehmen 10'' ist und die Schubladenschiene 2 vertikal
um die maximale Hubhöhe
X angehoben ist, so dass der obere Teil des Anschlags 16'' auf der Korpusschiene 4 aufliegt
und so ein Weiterdrehen des Hebels 9'' in
Schwenkrichtung 13 um die Schwenkachse 14 blockiert.
Der Anschlag 16 begrenzt also den Schwenkwinkel der Schwenkrichtung 13 um
die Schwenkachse 14 des Hebels 9 und definiert
damit mit der Länge
des Hebels 9 und der Tiefe der Ausnehmung 15 im
Hebel 9 die maximale Hubhöhe X des Mitnehmers 10 und
damit der Schubladenschiene 2.
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- 1
- Schubladenführung
- 2
- Schubladenschiene
- 3
- Mittelschiene
- 4
- Korpusschiene
- 5
- Laufwagen
- 6
- Wälzkörper
- 6a
- oben
- 6b
- unten
- 6c
- seitlich
- 7,
7a, 7b
- Anheberolle
- 8,
8a, 8b
- Prägung
- 9
- Hebel
- 9'
- Mittelposition
- 9''
- Endposition
- 10
- Mitnehmer
- 10'
- Mittelposition
- 10''
- angehobene
Endposition
- 11
- Ritzel
- 12
- Zahnstange
- 12a
- obere
- 12b
- untere
- 13
- Schwenkrichtung
- 14
- Schwenkachse
- 15
- randseitig
offene Ausnehmung von 9
- 16
- Anschlag
- 16'
- Mittelposition
- 16''
- angehobene
Endposition
- 17
- Einschubrichtung
Schublade
- X
- max.
Hubhöhe
von 2, 10