DE102004057775A1 - Handhabungsvorrichtung zum Zuführen von elektronischen Bauelementen, insbesondere IC's, zu einer Testvorrichtung - Google Patents

Handhabungsvorrichtung zum Zuführen von elektronischen Bauelementen, insbesondere IC's, zu einer Testvorrichtung Download PDF

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Abstract

Bei einer Handhabungsvorrichtung zum Zuführen von in einem Bauelementträger (2) bereitgestellten elektronischen Bauelementen (3), insbesondere ICs, zu einer Testvorrichtung, ist ein Bauelementhalter (6) mit einer Positioniereinrichtung vorgesehen, der bewegbare Klemmelemente (13, 14) aufweist, die von einer Öffnungsstellung, in der sie von den Seitenrändern (15, 16) des Bauelementes (3) beabstandet sind, in eine Klemmstellung bringbar sind, in der sie auf die Seitenränder (15, 16) des Bauelementes (3) eine eine seitliche Bewegung des Bauelementes (3) verhindernde Druckkraft aufbringen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Handhabungsvorrichtung zum Zuführen von in einem Bauelementträger bereitgestellten elektronischen Bauelementen, insbesondere IC's, zu einer Testvorrichtung, mit einem Bauelementhalter, der eine Positioniereinrichtung zum seitlichen Positionieren des Bauelementes im Bauelementhalter aufweist.
  • Elektronische Bauelemente wie IC's werden üblicherweise, bevor sie auf Leiterplatten montiert oder in Geräte eingebaut werden, auf ihre elektrischen Eigenschaften getestet. Hierbei werden die elektronischen Bauelemente in insbesondere aus Aluminiumplatten bestehenden Bauelementträgern, in denen die Bauelemente in genau vorbestimmten Positionen zentriert aufgenommen sind, einem Handhabungsautomaten ("Handler") zugeführt. Der Handhabungsautomat verfügt über eine Handhabungsvorrichtung, mit der die Bauelemente anschließend aus dem Bauelementträger entnommen und einer Testeinrichtung zugeführt werden. Hierbei ist es von Bedeutung, dass das Bauelement im Bauelementhalter genau positioniert wird, da ansonsten die vielen Anschlusskontakte des Bauelementes, die sehr klein ausgeführt sind und eng nebeneinander liegen, nicht genau an die entsprechenden Anschlusskontakte der Testvorrichtung angelegt werden können.
  • Zur seitlichen Positionierung des Bauelementes innerhalb des Bauelementhalters ist es bekannt, am Bauelementhalter einen Positionierrahmen vorzusehen, in dem die Bauelemente zu liegen kommen, wenn der Bauelementhalter auf den Bauelementträger aufgesetzt und das Bauelement mittels eines Vakuumsaugers angesaugt wird. Da jedoch die Körper der Bauelemente bestimmte Maßtoleranzen aufweisen, muss die Größe des Positionierrahmens derart ausgebildet sein, dass auch noch das Bauelement mit der größten zulässigen Abmessung in den Positionierrahmen passt. Die meisten Bauelemente haben daher ein gewisses seitliches Spiel innerhalb des Positionierrahmens.
  • Um dieses seitliche Spiel beim Zuführen der Bauelemente zur Testeinrichtung berücksichtigen zu können, ist es weiterhin bekannt, die Bauelemente innerhalb des Bauelementhalters unmittelbar nach dem Herausnehmen aus dem Bauelementträger optisch zu vermessen, so dass, falls erforderlich, eine entsprechende Lagekorrektur berechnet und durchgeführt werden kann. Es kommt jedoch vor, dass sich die Bauelemente bei ihrem nachfolgenden Transport zur Testeinrichtung wieder innerhalb des Positionierrahmens seitlich verschieben, so dass die bei der optischen Vermessung berechnete Position des Bauelementes nicht mehr der tatsächlichen Position entspricht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Handha bungsvorrichtung der eingangs genannten Art mit einer Positioniereinrichtung zu schaffen, die ein seitliches Verschieben der Bauelemente innerhalb des Bauelementhalters auf einfache und zuverlässige Weise verhindert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Handhabungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
  • Bei der erfindungsgemäßen Handhabungsvorrichtung weist die Positioniereinrichtung bewegbare Klemmelemente auf, die von einer Öffnungsstellung, in der sie von den Seitenrändern des Bauelementes beabstandet sind, in eine Klemmstellung bringbar sind, in der sie auf die Seitenränder des Bauelementes eine eine seitliche Bewegung des Bauelementes verhindernde Druckkraft aufbringen.
  • Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Positioniereinrichtung wird somit das Bauelement kraftschlüssig im Bauelementhalter eingeklemmt, so dass das Bauelement spielfrei im Bauelementhalter gehalten und eine nachträgliche, seitliche Verschiebung des Bauelementes zuverlässig verhindert wird. Damit wird sichergestellt, dass die vom Bauelement im Bauelementhalter eingenommene Position nach dem Aufnehmen des Bauelementes aus dem Bauelementträger bis hin zur Testeinrichtung bzw. auch noch nach dem Testvorgang bis zum Entfernen des Bauelementes aus dem Bauelementhalter exakt beibehalten wird. Hierdurch können die Bauelemente mit größter Präzision an die entsprechenden Anschlusskontakte der Testvorrichtung herangeführt werden, wodurch einwandfreie Messergebnisse sichergestellt werden.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Positioniereinrichtung mindestens zwei rechtwinklig zueinander wirkende Klemmelemente auf, die an zwei benachbarten Seitenrändern des Bauelementes in Druckanlage bringbar sind. Es ist somit grundsätzlich möglich, zwei feststehende, in einem Winkel von 90° zueinander angeordnete Seitenanschläge vorzusehen und an den gegenüberliegenden Seitenrändern des Bauelementes zwei Klemmelemente angreifen zu lassen, welche die erforderliche Druckkraft auf das Bauelement aufbringen. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn die Positioniereinrichtung zwei Paare von gegenüberliegenden, rechtwinklig zueinander wirkenden Klemmelementen aufweist, so dass die Klemmelemente von allen vier Seiten her auf das Bauelement eine entsprechende Druckkraft aufbringen. Hierdurch wird ein behinderungsfreies Einführen des Bauelements in den Aufnahmeraum des Bauelementhalters sichergestellt, ohne dass anschließend eine größere seitliche Verschiebung des Bauelements notwendig wird.
  • Eine sehr kostengünstige Ausführungsform ergibt sich, wenn die Klemmelemente mittels Federn in ihre Klemmstellung vorgespannt sind, welche die erforderliche Klemmkraft erzeugen. Es handelt sich hierbei somit um eine "passive" Klemmung der Bauelemente, d.h. es muss keine zusätzliche Energie zugeführt werden, um die Klemmelemente in der gewünschten Weise zu bewegen. Es ist jedoch auch möglich, die Klemmelemente "aktiv", d.h. durch Zuführung von Fremdenergie, zwischen der Öffnung- und Klemmstellung zu bewegen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform bestehen die Klemmelemente aus schwenkbaren, L-förmigen Schwenkhebeln. Hierdurch lässt sich auf sehr einfache Weise eine Anord nung und Kinematik innerhalb des Bauelementhalters realisieren, bei der einerseits in der Öffnungsstellung ein genügend großer seitlicher Freiraum geschaffen wird, um das Bauelement behinderungsfrei in den zugeordneten Aufnahmeraum des Bauelementhalters einführen zu können, und mit der andererseits nach dem Einführvorgang das Bauelement mit der erforderlichen Kraft festgeklemmt werden kann.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weist jedes Paar von gegenüberliegenden Klemmelementen ein Klemmelement auf, das eine größere Druckkraft als das gegenüberliegende Klemmelement auf das Bauelement ausübt und mit einer Anschlagfläche zusammenwirkt, welche die Bewegung des Klemmelementes in einer vorbestimmten Position stoppt. Hierdurch wird auf einfache Weise sichergestellt, dass das Bauelement innerhalb des Bauelementhalters immer eine definierte Soll-Position einnimmt, da zunächst die Klemmelemente mit der größeren Druckkraft immer soweit in ihre Klemmstellung geschwenkt werden, bis sie an der Anschlagfläche anliegen, während die gegenüberliegenden Klemmelemente mit der geringeren Druckkraft entsprechend weit nachgeben, ohne jedoch ihre Druckwirkung auf die Bauelemente aufzugeben.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Bauelementhalter eine mit dem Bauelementträger in Anlage bringbare Auflagefläche zur Begrenzung seiner Zustellbewegung in Richtung Bauelementträger auf. Die Klemmelemente weisen jeweils einen Betätigungsvorsprung auf, der über die Auflagefläche in Richtung auf den Bauelementträger vorsteht, wenn der Bauelementhalter vom Bauelementträger entfernt ist, und vom Bauelementträger in Richtung Auflagefläche bewegbar ist, wenn der Bauelementhalter auf den Bauelementträger aufgesetzt wird, wodurch die Klemmelemente in ihre Öffnungsstellung gebracht werden. In diesem Fall wird somit die Zustellbewegung des Bauelementhalters, d.h. das Absenken des Bauelementhalters auf den Bauelementträger, verwendet, um die Klemmelemente zu öffnen, während die Hubbewegung des Bauelementhalters nach dem Ansaugen des Bauelementes verwendet wird, um die Klemmelemente freizugeben, damit die Vorspannkraft der Federn oder anderer Krafterzeugungselemente die Klemmelemente in Richtung ihrer klemmenden Schließstellung bewegen kann.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
  • 1: eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Handhabungsvorrichtung mit darunter liegendem Bauelementträger nach dem Aufnehmen eines Bauelementes;
  • 2: eine perspektivische Darstellung des Bauelementhalters mit festgeklemmtem Bauelement in Alleinstellung schräg von unten;
  • 3: eine Unteransicht des Bauelementhalters von 2;
  • 4: einen perspektivisch gezeichneten Schnitt durch den Bauelementhalter von 2;
  • 5: einen Vertikalschnitt des Bauelementhalters von 2, wobei die Schnittfläche in einer um 90° versetzten Ebene im Vergleich zu 4 liegt;
  • 6: einen perspektivisch gezeichneten Schnitt des Bauelementhalters beim Aufsetzen auf einem Bauelementträger, und
  • 7: den Bauelementhalter von 6 nach dem Ansaugen und Festklemmen eines Bauelementes in Alleinstellung.
  • Aus 1 sind wesentliche Teile einer Handhabungsvorrichtung 1 zum Ergreifen und Halten von in einem Bauelementträger 2 bereitgestellten elektronischen Bauelementen 3 in der Form von IC's ersichtlich, um diese Bauelemente 3 einer nicht dargestellten Testvorrichtung zuführen zu können.
  • Wie ersichtlich, weist die Handhabungsvorrichtung 1 einen um eine horizontale Schwenkachse 4 schwenkbaren Basiskörper 5 sowie eine Mehrzahl von Bauelementhaltern 6 auf, die jeweils am Ende einer Schubstange 7 befestigt sind. Die Schubstangen 7 sind längs verschiebbar innerhalb des Basiskörpers 5 gelagert, so dass sie in bekannter Weise zusammen mit den Bauelementhaltern 6 eine entsprechende Hubbewegung ausführen können.
  • Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind an zwei Seiten des Basiskörpers 5 jeweils vier Bauelementhalter b angeordnet, die unabhängig voneinander bewegt werden können. Der Übersichtlichkeit halber ist jedoch nur ein einziger Bauelementhalter 6 eingezeichnet. Weiterhin ist der Bauelementträger 2, der üblicherweise aus einer Stahlplatte besteht, nicht vollständig gezeichnet, da nur zwei Vertiefungen 8 dargestellt sind, die zur Aufnahme der Bauelemente 3 dienen. Üblicherweise sind längs des Bauelementträgers 2 eine Vielzahl derartiger Vertiefungen 8 angeordnet.
  • Die in 1 dargestellte Handhabungsvorrichtung 1 wird verwendet, um das sich in der rechten Vertiefung 8 befindende Bauelement 3 (bzw. die sich in einer Mehrzahl von nicht gezeichneten weiteren Vertiefungen 8 befindenden Bauelemente) zunächst in vertikaler Richtung aus dem Bauelementträger 2 zu entnehmen, anschließend zusammen mit dem gesamten Basiskörper 5 um 90° zu verschwenken und dann in horizontaler Richtung einer nicht gezeigten Testvorrichtung zuzuführen. Nach Durchführen der Messung wird der Basisträger 5 derart geschwenkt, dass die Bauelemente 3 wieder in freien Vertiefungen 8 (in 1 die linke Vertiefung 8) eingesetzt werden können.
  • In 6 ist das Einsetzen eines Bauelementhalters 6 in eine Vertiefung 8 zum Aufnehmen eines Bauelementes 3 näher dargestellt. Der Bauelementhalter 6 wird mittels der Schubstangen 7 soweit nach unten abgesenkt, bis eine untere Auflagefläche 9 des Bauelementhalters 6 auf der Oberfläche 10 des Bauelementträgers 2 aufliegt. Anschließend wird innerhalb eines Vakuumssaugers 11, der von oben her auf das Bauelement 3 aufgesetzt wird, ein Unterdruck erzeugt, so dass das Bauelement 3 nach oben gezogen wird, bis es an einer unteren Anlagefläche 12 des Bauelementhalters 6 anliegt. Das Bauelement 3 kann nunmehr durch Hochziehen des Bauelementhalters 6 aus der zugeordneten Vertiefung 8 entnommen werden, wie auch aus 7 ersichtlich ist.
  • Um das Bauelement 3 an der Unterseite des Bauelementhalters 6 in seitlicher Richtung zu positionieren, weist der Bauelementhalter 6 eine Positioniereinrichtung mit Klemmelementen 13, 14 auf, die von einer Öffnungsstellung, in der sie von den vier Seitenrändern 15, 16 des Bauelementes 3 beabstandet sind (6), in eine Klemmstellung bringbar sind, in der sie auf die Seitenränder 15, 16 des Bauelementes 3 eine eine seitliche Bewegung des Bauelementes 3 verhindernde Druckkraft aufbringen (2 bis 5, 7). Die Klemmelemente 13, 14 sind in der Form von L-förmigen Klemmhebeln ausgebildet, die mittels Schwenkachsen 17 schwenkbar an einer Grundplatte 19 des Bauelementhalters 6 gelagert sind. Die Schwenkachsen 17 verlaufen hierbei parallel zur Hauptebene der Grundplatte 19.
  • Wie insbesondere aus 2 ersichtlich, sind die Klemmelemente 13, 14 jeweils zwischen einem Paar von Zentrierkonsolen 18 angeordnet, welche nach unten über die Auflagefläche 9 des Bauelementhalters 6 vorstehen und an ihren Außenseiten Zentrierflächen 28 aufweisen. Diese Zentrierflächen 28 wirken mit senkrechten Seitenflächen 28 (6) der Vertiefungen 8 des Bauelementträgers 2 zusammen, um den Bauelementhalter 6 beim Aufsetzen auf den Bauelementträger seitlich zu zentrieren.
  • Wie aus den 2 und 3 ersichtlich, weist die Positioniereinrichtung zwei Paare von gegenüberliegenden, rechtwinklig zueinander wirkenden Klemmelementen 13, 14 auf. Die beiden Klemmelemente 13 greifen dabei von den gegenüberliegenden Seiten her an den beiden Seitenrändern 15 des Bauelementes 3 an, während die beiden Klemmelemente 14 von gegenüberliegenden Seiten her an den beiden parallelen Seitenrändern 16 des Bauelementes 3 angreifen. Das Bauelement 3 kann daher von allen vier Seiten durch die Klemmelemente 13, 14 eingeklemmt werden.
  • Wie aus den 4 bis 7 ersichtlich, weisen die Klemmelemente 13, 14, die im Wesentlichen identisch ausgebildet sind, einen in der gezeichneten Stellung horizontal angeordneten Betätigungsschenkel 20 sowie einen vertikal angeordneten Klemmschenkel 21 auf. Die Klemmelemente 13, 14 sind dabei derart in zugeordneten, nach unten hin offenen Aussparungen 22 (4 und 5) in der Grundplatte 19 angeordnet, dass in einer angehobenen Position des Bauelementhalters 6 zumindest ein nach unten vorstehender Betätigungsvorsprung 23 des Betätigungsschenkel 20 nach unten über die Auflagefläche 9 des Bauelementhalters 6 vorsteht und der Betätigungsvorsprung 23 beim Aufsetzen des Bauelementhalters 6 auf den Bauelementträger 2 von diesem vollständig nach oben in die zugeordnete Aussparung 22 zurück gedrückt werden kann (6).
  • Die unteren Enden der Klemmschenkel 21, die nach unten über die Anlagefläche 12 des Bauelementhalters 6 um ein Maß vorstehen, das zumindest im Wesentlichen der Dicke des Bauelementes 3 entspricht, werden somit beim Aufsetzen des Bauelementhalters 6 auf den Bauelementträger 2 seitlich nach außen geschwenkt, so dass ein seitlicher Freiraum zu den Seitenrändern 15, 16 des Bauelementes 3 vorhanden ist und die unteren Enden der Klemmschenkel 21 neben den Seitenrändern 15, 16 des Bauelementes 3 positioniert werden können.
  • Das Öffnen der Klemmelemente 13, 14 beim Absenken des Bauelementhalters 6 erfolgt dabei gegen die Vorspannkraft von Federn 24, welche zwischen den Betätigungsschenkeln 20 der Klemmelemente 13, 14 und der Grundplatte 19 des Bauelementhalters 6 angeordnet sind und die Betätigungsschenkel 20 permanent nach unten zu drücken versuchen, so dass sie auf die Klemmelemente 13, 14 eine permante Vorspannkraft in Schließrichtung aufbringen. Wird der Bauelementhalter 6 nach dem Aufsetzen auf den Bauelementträger 2 wieder von diesem abgehoben, so werden die Klemmschenkel 21 der Klemmelemente 13, 14 durch die Vorspannkraft der Federn 24 nach innen geschwenkt, so dass sie auf die Seitenränder 15, 16 des Bauelementes 3 eine Druckkraft ausüben und dieses nach allen vier Seiten hin positionieren.
  • Um die genaue Platzierung bzw. Zentrierung des Bauelementes 3 im Bauelementhalter 6 zu gewährleisten, sind an zwei Klemmelementen 3, die an benachbarten Seiten angeordnet sind, Anschläge 25 vorgesehen. Diese Anschläge 25 können, wie dargestellt, aus Madenschrauben oder Schraubbolzen bestehen, die in entsprechende Gewindebohrungen im Klemmschenkel 21 mehr oder weniger weit einschraubbar sind und nach innen über den Klemmschenkel 21 vorstehen, so dass sie an einer senkrechten Anschlagfläche 26 der Grundplatte 19 anschlagen können und damit die Schwenkbewegung 21 nach innen begrenzen. Weiterhin sind diejenigen Federn 24, welche auf die beiden Klemmelemente 13, 14 mit den Anschlägen 25 einwirken, stärker als die beiden auf den gegenüberliegenden Seiten angeordneten Federn 24 ausgebildet, so dass die Klemmelemente 13, 14 mit den Anschlägen 25 immer soweit nach innen geschwenkt werden, bis die Anschläge 25 an den Anschlagflächen 26 anliegen. Hierdurch wird das Bauelement 3 definiert bis zu einer vorbestimmten Position seitlich verschoben, wobei die auf den gegenüberliegenden Seiten angeordneten Klemmelemente 13, 14 entsprechend nachgeben können. Das Bauelement 3 liegt damit in vorbestimmter Soll-Lage zentriert innerhalb des Bauelementhalters 6, wobei die Klemmelemente 13, 14 eine permanente seitliche Kraft auf das Bauelement 3 ausüben und dieses damit seitlich fixieren, während die Haltekraft in vertikaler Richtung vor allem über den Vakuumsauger 11 aufgebracht wird.

Claims (7)

  1. Handhabungsvorrichtung zum Zuführen von in einem Bauelementträger (2) bereitgestellten elektronischen Bauelementen (3), insbesondere IC's, zu einer Testvorrichtung, mit einem Bauelementhalter (6), der eine Positioniereinrichtung zum seitlichen Positionieren des Bauelementes (3) im Bauelementhalter (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Positioniereinrichtung bewegbare Klemmelemente (13, 14) aufweist, die von einer Öffnungsstellung, in der sie von den Seitenrändern (15, 16) des Bauelementes (3) beabstandet sind, in eine Klemmstellung bringbar sind, in der sie auf die Seitenränder (14, 15) des Bauelementes (3) eine eine seitliche Bewegung des Bauelementes (3) verhindernde Druckkraft aufbringen.
  2. Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Positioniereinrichtung mindestens zwei rechtwinklig zueinander wirkende Klemmelemente (13, 14) aufweist, die an zwei benachbarten Seitenrändern (14, 15) des Bauelementes (3) in Druckanlage bringbar sind.
  3. Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Positioniereinrichtung zwei Paare von gegenüberliegenden, rechtwinklig zueinander wirkenden Klemmelementen (13, 14) aufweist.
  4. Handhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmelemente (13, 14) mittels Federn (24) in ihre Klemmstellung vorgespannt sind.
  5. Handhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmelemente (13, 14) aus schenkbaren, L-förmigen Schwenkhebeln bestehen.
  6. Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Paar von gegenüberliegenden Klemmelementen (13, 14) ein Klemmelement (13, 14) aufweist, das eine größere Druckkraft als das gegenüberliegende Klemmelement (13, 14) auf das Bauelement (3) ausübt und mit einer Anschlagfläche (26) zusammenwirkt, welche die Bewegung des Klemmelementes (13, 14) in einer vorbestimmten Position stoppt.
  7. Handhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmelemente (13, 14) jeweils einen Betätigungsvorsprung (23) aufweisen, der mittels des Bauelementträgers (2) bewegbar ist, wenn der Bauelementhalter (6) auf den Bauelementträger (2) aufgesetzt wird, wodurch die Klemmelemente (13, 14) in ihre Öffnungsstellung gebracht werden.
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