DE102004049594B3 - Verfahren zur Isolation von Kabelenden oder langgestreckten Gegenständen - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zu Isolation von Kabelenden oder dergleichen langgestreckten Gegenständen, insbesondere von abisolierten Kabelenden an Kabelbäumen, insbesondere Potentialverteilern, durch Umwickeln mit Klebeband, wobei das zu isolierende Kabelende und das Klebeband in jeweiliger Längsrichtung aufeinander zugeführt werden, wobei die zum Umwickeln erforderliche gegenseitige Rotationsbewegung zwischen Kabelende und Klebeband durch einen einen Klebeabschnitt erfassenden, motorisch angetriebenen Rotationskopf ausgeführt wird, in welchen das Kabelende zumindest abschnittsweise eingeführt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Isolation von Kabelenden und langgestreckten Gegenständen, insbesondere von abisolierten Kabelenden an Kabelbäumen, insbesondere Potentialverteilern, mit den weiteren Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
  • Aus DE 203 19 776 U1 geht eine Vorrichtung zum Umwickeln von Kabeln hervor, wobei ein Klebebandreservoir im Form einer Rolle vorgesehen ist, von der Klebeband zur Isolation von Kabelenden abgezogen werden kann. Das Klebeband steht in eine Ausnehmung einer Rollenhalterung hinein, in welcher das zu isolierende Kabelende und das Klebeband in jeweiliger Längsrichtung aufeinander zugeführt werden.
  • Die bekannte Vorrichtung ist insofern problematisch zu handhaben, als in räumlich begrenzten Bereichen die Bewegung der relativ sperrigen Vorrichtung nicht ohne weiteres durchführbar ist. Dies bedeutet, daß das Klebeband nicht sauber und vorschriftsmäßig zur Isolation auf die Kabelenden aufgebracht werden kann. Um vorschriftsmäßige Isolationen zu gewährleisten, schlägt DE 203 19 776 vor, Dosiervorrichtung vor, durch welche eine Dichtmaße vor dem Umwickeln mit dem Klebeband auf das Kabelende aufgebracht wird, so daß der erzeugte Klebebandwickel das Kabelende mediendicht verschließt.
  • Der Erfindung/Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 derart auszubilden, daß ohne zusätzliche Isolierstoffe eine saubere Isolierung hoher Isolationsfestigkeit ausgeführt werden kann. Zusätzlich soll die Vorrichtung problemlos auch in engen Bereichen, z. B. an eng bemessenen Kabelabschnitten durchführbar sein. Darüber hinaus soll das Verfahren ohne Zuführung weiterer Isolationselemente durchgeführt werden können, da sich nach dem Stand der Technik bekannte Verfahren, bei denen Schrumpfschläuche, DSG-Kappen und dergleichen Isolationselemente aufgesetzt werden müssen aufgrund des hohen Energieaufwandes und der ungünstigen zeitaufwändigen Montage, als nachteilig erwiesen haben.
  • Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst, vorteilhafte Weiterbildungen des Verfahrens ergeben sich aus den Verfahrensunteransprüchen 2–18. Die Ansprüche 19–35 lehren eine Vorrichtung zur Isolation von Kabelenden, die zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1–18 eingesetzt werden kann.
  • Als Kern der Erfindung wird es angesehen, daß die zum Umwickeln des langgestreckten Gegenstandes, insbesondere eines Kabelendes mit Klebeband erforderliche gegenseitige Rotationsbewegung durch einen mit einem Motor angetriebenen Rotationskopf ausgeführt wird, der einen Abschnitt des Klebebandes erfaßt und in welchem das Kabelende zumindest abschnittsweise eingeführt wird. Das Vorsehen des motorisch angetriebenen Rotationskopfes erlaubt es, die eigentliche Vorrichtung beim Wickelvorgang ruhig zu halten. Sie ist dadurch sehr viel leichter handhabbar und kann auch in engen räumlichen Bereichen eingesetzt werden. Da der Rotationskopf so angesteuert werden kann, daß er immer eine ganz bestimmte Anzahl von Umdrehungen ausführt, wird ein definierter und den Erfordernissen einer guten Isolation nachkommender Wickelvorgang ausgeführt. Es ist nicht zu befürchten, daß einerseits zu wenig Wicklungen auf einen Kabelendabschnitt aufgebracht werden, was zu einer mangelhaften Isolierung führen würde, außerdem wird auch vermieden, daß zu viele Klebebandlagen um das Kabelende herum gewickelt werden, was zu einer unnötigen Verdickung dieser Abschnitte und zu Klebebandverschwendung führen würde.
  • Eine motorische Aufbringung des Klebebandes auf das Kabelende durch einen Rotationskopf führt außerdem zu gleichmäßigen und reproduzierbaren Isolationswickeln, so daß durch das Verfahren ein gewisser Isolationsstandard gewährleistet werden kann. Zusätzliche Dichtmassen und dergleichen, wie sie beim gattungsbildenden Stand der Technik vorgesehen sind, sind dadurch entbehrlich.
  • Beim Wickelvorgang wird das Kabelende durch einen vor dem Rotationskopf angeordneten Klemmkopf gehalten. Dadurch wird ebenfalls ein hoher Qualitätsstandard der Isolationswicklung auf dem zu isolierenden Kabelende oder Potentialverteiler sichergestellt. Um einen neuen Klebebandabschnitt aufnehmen zu können, wird der Rotationskopf zunächst in Richtung des Klebebandreservoirs und dann zurück in Richtung des Klemmkopfes verfahren. Dadurch wird ein definierter Klebebandabschnitt aus dem Klebebandreservoir abgezogen, für den Klebevorgang im Rotationskopf festgehalten und in Richtung des Klemmkopfes transportiert. Der Klebebandabschnitt wird dabei im Rotationskopf flächig angesaugt, und zwar mit seiner nicht klebenden Seite, so daß die klebende Seite des Klebebandabschnittes zur Beaufschlagung des Kabelendes oder Potentialverteilers zur Verfügung steht. Durch eine asymmetrische Halterung des Klebebandabschnittes im Rotationskopf wird bei einer zentrischen Rotation des Rotationskopfes und einer zentralen Halterung des Kabelendes im Rotationskopf das vom Zentrum wegstehende Ende des Klebebandabschnittes um das Kabelende herum gewickelt, wenn sich der Rotationskopf dreht. Vorteilhafter Weise verläuft dabei eine Seitenkante des Klebebandabschnittes etwa mittig durch den Rotationskopf und beaufschlagt mit seiner klebenden Seite einen Abschnitt des Kabelendes.
  • Die Einführtiefe des Kabelendes in den Rotationskopf wird durch einen Sensor erfaßt und gesteuert. Sobald die gewünschte und voreingestellte Einführtiefe erreicht ist, schließt der Klemmkopf und der Wickelvorgang kann beginnen. Dabei dreht sich der Rotationskopf mindestens dreimal um sein Zentrum, wodurch drei Bandwickel um das Kabelende gelegt werden.
  • Beim Transportvorgang des Klebebandabschnittes aus dem Klebebandreservoir wird der Klebebandabschnitt durch eine Trennvorrichtung geführt und dort auf seine Soll-Länge abgeschnitten. Die Soll-Länge hängt von der Länge des umisolierten Kabelendabschnittes ab und kann entsprechend voreingestellt werden.
  • In vorteilhafter Weise wird das Kabelende bei Einführung in den Klemmkopf durch eine trichterartige Öffnung geführt und zentriert. Dadurch ist ein schnelles Ansetzen der Vorrichtung an ein Kabelende möglich, so daß die Vorrichtung insgesamt mit hohen Taktzahlen arbeiten kann. Außerdem ist nicht zu befürchten, daß der Kabelendabschnitt in irgendeiner Weise gestaucht und verletzt wird, woraus daß eine Fehlisolation resultieren könnte.
  • Der Klebebandabschnitt wird beim Wickelvorgang quer zu seiner Längsrichtung um das Kabelendende herumgewickelt. Falls das Kabelende einen derart großen Durchmesser hat, daß die Klebebandbreite nicht ausreichend ist, um drei Wickellagen herzustellen, dann wird mindestens ein weiterer Klebebandabschnitt aufgewickelt.
  • Bei den Verfahren wird eine Vorrichtung, die den Rotationskopf, den Klemmkopf, das Klebebandreservoir und/oder die Schneidvorrichtung enthält, mittels eines Handgriffes in Längsrichtung auf das Kabelende manuell zugeführt.
  • Die Vorrichtung, die zur Isolation von Kabelenden dient und ab Anspruch 19 beansprucht ist, weist einen motorisch angetriebenen Rotationskopf auf, der mit einer schlitzartigen Ausnehmung versehen ist, die ein zum Umwickeln des Kabelendes vorgesehener Klebebandabschnitt durchsetzt. Im Zentrum des Rotationskopfes ist eine Erweiterung vorgesehen, in die der Kabelendabschnitt eintauchen kann. Vor dem Rotationskopf ist ein Klemmkopf angeordnet, wobei der Rotationskopf in Einführungsrichtung des Kabelendes verfahrbar gelagert ist. Die Verfahrbewegung des Rotationskopfes wird motorisch ausgeführt und über eine Sensorik gesteuert. Im Rotationskopf ist eine Fixierungsvorrichtung in Form einer Klebebandansaugöffnung für den Klebebandabschnitt vorgesehen.
  • Über eine gemeinsame Steuerung werden die Rotationsbewegung des Rotationskopfes, seine Längs-Verfahrbewegung, die Öffnung und Schließbewegung des Klemmkopfes, sowie der Trennvorgang gesteuert und aufeinander abgestimmt wird, so daß die Vorrichtung – wenn sie einmal voreingestellt ist – mit hoher Taktzahl Isolationsvorgänge durchführen kann.
  • Um sicherzustellen, daß bei einem vorbereiteten Kabelbaum auch alle Kabelendabschnitte vorschriftsmäßig unter Zuhilfenahme der Vorrichtung isoliert werden, ist es zusätzlich vorteilhaft, wenn die Vorrichtung, insbesondere die in sie integrierte Steuerungseinrichtung, mit einer Zähleinrichtung versehen ist. Die Zähleinrichtung gibt ein Signal ab, sobald eine voreingestellte Anzahl von Isolierungen durchgeführt ist. Dann hat der Benutzer der Vorrichtung die Gewissheit, daß alle Endabschnitte isoliert sind und kann sich dann einem neuen Kabelbaum mit einer entsprechenden Anzahl von zu isolierenden Stellen zuwenden.
  • Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispiels in den Zeichnungsfiguren näher erläutert. Diese zeigen
  • 1 eine schematische perspektivische Darstellung der Hauptkomponenten der Vorrichtung;
  • 2 eine schematische Seitendarstellung der Hauptkomponenten der Vorrichtung;
  • 3 eine schematische Draufsicht auf die Hauptkomponenten der Vorrichtung;
  • 4 eine schematische Ansicht ähnlich 1, ergänzt durch einige Gehäusedetails.
  • Die Vorrichtung 1 zur Isolation von Kabelenden 2 durch Umwickeln mit Klebeband 3 weist einen motorisch angetriebenen Rotationskopf 4 auf, der mit einer schlitzartigen Ausnehmung 5 versehen ist, die ein zu umwickelndes Kabelende 2 vorgesehener Klebebandabschnitt 6 durchsetzt, der den in den Rotationskopf eingeführten Abschnitt des Kabelendes 2 beaufschlagt.
  • Vor dem Rotationskopf 4 ist ein Klemmkopf 7 angeordnet, der vom abzuisolierenden Kabel 8 durchsetzt ist und der eine in Pfeilrichtung 9 verlaufende Schließbewegung durchführen kann, um das Kabel 8 beim Wickelvorgang festzuhalten. Der Klemmkopf ist mehrteilig aufgebaut und besteht aus durch Fugen getrennten Klemmbacken, die das Kabel halten und exakt ausrichten.
  • Der Rotationskopf 4 ist auf einer nur angedeuteten Linearführung 10 in Pfeilrichtung 11 verfahrbar und in Pfeilrichtung 12 drehbar.
  • Im Innenbereich der Ausnehmung 5 des Rotationskopfes 4 ist eine Fixierungsvorrichtung in Form einer Ansaugöffnung für den Klebebandabschnitt 6 vorgesehen, so daß der Klebebandabschnitt 6 bei Rotation des Rotationskopfes 4 in Pfeilrichtung 12 mitgenommen wird.
  • Ferner ist ein Klebebandreservoir 13 vorgesehen, das als Klebebandrolle ausgebildet ist, von der die zur Isolation erforderlichen Klebebandabschnitte 6 abgezogen werden können. Beim Abziehen durchläuft das Klebeband 3 eine Trennvorrichtung 14, die für eine Trennung des Klebebandabschnittes 6 vom Klebeband 3 sorgt. Die Trennvorrichtung ist beim Ausführungsbeispiel in den Zeichnungsfiguren als Messereinrichtung ausgebildet, andere Trenneinrichtungen, auch Heißschneideeinrichtungen sind jedoch ebenso denkbar.
  • Der Klemmkopf 7 ist auf seiner dem Rotationskopf abgewandten Seite mit einer trichterartigen Zentrieröffnung 17 versehen, um die Einführung des Kabelendes 2 in die Vorrichtung 1 zu erleichtern.
  • Die Vorrichtung 1 weist eine Mehrzahl von motorischen Antrieben auf, die für die Rotationsbewegung in Pfeilrichtung 12, die Linearbewegung in Pfeilrichtung 11, die Bewegung der Trennvorrichtung 14 und die Schließbewegung des Klemmkopfes 7 in Pfeilrichtung 9 sorgen. Von diesen motorischen Antrieben ist lediglich ein Motor 15 dargestellt, der für die Rotation des Rotationskopfes 4 zuständig ist. Alle motorischen Antriebe werden durch eine gemeinsame Steuerungseinrichtung 16 angesteuert.
  • Die Vorrichtung 1 weist auch eine Mehrzahl von Sensoren auf, die in Zeichnungsfigur 2 angedeutet sind. Zum einen handelt es sich um einen Sensor 20, der die Eintauchtiefe des Kabelendes 2 in den Rotationskopf 4 erfaßt. Im Klemmkopf 7 ist ein weiterer Sensor 21 vorgesehen, der den Durchmesser „D" des Kabels 8 erfaßt und daraus bestimmt, ob gegebenenfalls ein weiterer Klebebandabschnitt 6 um das Kabelende 2 herumzuwickeln ist. Dazu wird ein einstellbarer Breitenwert des Klebebandabschnittes 6 in einer Vergleichereinrichtung verglichen, die Gegenstand der Steuerungseinrichtung 16 ist.
  • In die Steuerungseinrichtung 16 ist auch eine Zählvorrichtung 30 integriert, in die die Anzahl der zu umwickelnden Kabelenden 2 eingebbar ist und die Anzahl der bereits bearbeiteten Kabelenden auf einem Display 31 anzeigt. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, eine Funkeinrichtung 32 vorzusehen, über die an eine Fließband-Antriebseinrichtung ein Schaltbefehl abgegeben werden kann, wenn die Zähleinrichtung 30 feststellt, daß alle Kabelenden bearbeitet sind. Es wird dann über eine auf dem Fließband befestigte Platte ein neuer Kabelbaum zum Bearbeitungsort transportiert, dessen Kabelenden 2 mittels der Vorrichtung 1 isoliert werden können.
  • In Zeichnungsfigur 4 sind noch die Elemente eines Gehäuses 50 angedeutet, wobei an dem Gehäuse 50 ein Handgriff 51 angeordnet ist, mit dem die Bedienungsperson in Pfeilrichtung 52 die Vorrichtung 1 in Richtung eines Kabels 8 an das Kabelende 2 heranführen kann.
  • 1
    Vorrichtung
    2
    Kabelende
    3
    Klebeband
    4
    Rotationskopf
    5
    Ausnehmung
    6
    Klebebandabschnitt
    7
    Klemmkopf
    8
    Kabel
    9
    Pfeilrichtung
    10
    Linearführung
    11
    Pfeilrichtung
    12
    Pfeilrichtung
    13
    Klebebandreservoir
    14
    Trennvorrichtung
    15
    Motor
    16
    Steuerungseinrichtung
    17
    Zentrieröffnung
    20
    Sensor
    21
    Sensor
    30
    Zählvorrichtung
    31
    Display
    32
    Funkeinrichtung
    50
    Gehäuse
    51
    Handgriff
    52
    Pfeilrichtung

Claims (35)

  1. Verfahren zur Isolation von Kabelenden oder langgestreckten Gegenständen, insbesondere von abisolierten Kabelenden an Kabelbäumen, insbesondere Potentialverteilern, durch Umwickeln mit Klebeband, wobei das zu isolierende Kabelende und das Klebeband in jeweiliger Längsrichtung aufeinander zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Umwickeln erforderliche gegenseitige Rotationsbewegung zwischen Kabelende und Klebeband durch einen einen Klebebandabschnitt erfassenden, motorisch angetriebenen Rotationskopf ausgeführt wird, in welchen das Kabelende zumindest abschnittsweise eingeführt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabelende durch einen vor dem Rotationskopf angeordneten Klemmkopf gehalten wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskopf in Längsrichtung des Klebebandabschnittes bewegt wird, wobei der Klemmkopf das Kabelende in der Ausgangsposition festhält.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskopf den Klebebandabschnitt während der Bewegung festhält.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 3–4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskopf den Klebebandabschnitt flächig ansaugt.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskopf die nichtklebende Seite des Klebebandabschnittes ansaugt.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebebandabschnitt im Rotationskopf asymmetrisch gehalten wird.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seitenkante des Klebebandabschnittes etwa mittig durch den Rotationskopf verläuft und mit der klebenden Seite einen Abschnitt des Kabelendes beaufschlagt.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 2–8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführtiefe des Kabelendes durch einen Sensor erfaßt und eine Schließbewegung des Klemmkopfes gesteuert wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erreichen einer vorbestimmten Einfuhrtiefe der Klemmkopf geschlossen wird.
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskopf mindestens drei Wickel-Umdrehungen um das Kabelende ausführt.
  12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskopf vor Einführung eines Kabelendes in Richtung eines Klebebandreservoirs verfährt und aus diesem einen Klebebandabschnitt abzieht.
  13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebebandabschnitt durch eine Trennvorrichtung geführt wird und dort auf seine Soll-Länge abgeschnitten wird.
  14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabelende bei Einführung in den Klemmkopf durch eine trichterartige Öffnung geführt und zentriert wird.
  15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebebandabschnitt quer zu seiner Längsrichtung um das Kabelende gewickelt wird.
  16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß über einen Dickensensor der Durchmesser des Kabelendes erfaßt, das Ergebnis mit der Breite des Klebebandabschnittes verglichen wird und abhängig von dem Vergleich entschieden wird, wie oft der Rotationskopf beim Aufwickelvorgang rotiert.
  17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß über einen Dickensensor der Durchmesser des Kabelendes erfaßt, das Ergebnis mit der Breite des Klebebandabschnittes verglichen wird und abhängig von dem Vergleich entschieden wird, ob ein oder mehrere Klebebandabschnitte auf das Ende aufgewickelt werden.
  18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Rotationskopf, den Klemmkopf, das Klebebandreservoir und/oder die Schneidvorrichtung enthaltende Einrichtung mit einem Handgriff versehen manuell in Längsrichtung des Kabelendes auf dieses zugeführt wird.
  19. Vorrichtung (1) zur Isolation von Kabelenden (2) und langgestreckten Gegenständen, insbesondere von abisolierten Kabelenden an Kabelbäumen, insbesondere Potentialverteilern, durch Umwickeln mit Klebeband (3), wobei das zu isolierende Kabelende (2) und das Klebeband (3) in jeweiliger Längsrichtung aufeinander zuführbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) einen motorisch angetriebenen Rotationskopf (4) umfaßt, der mit einer schlitzartigen Ausnehmung (5) versehen ist, die ein zum Umwickeln des Kabelendes (2) vorgesehener Klebebandabschnitt (6) durchsetzt, der den in den Rotationskopf (4) eingeführten Abschnitt des Kabelendes (2) beaufschlagt.
  20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Rotationskopf (4) ein Klemmkopf angeordnet ist, der von einem abzuisolierenden Kabel (8) durchsetzt ist.
  21. Vorrichtung nach Ansprüchen 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskopf (4) in Einführungsrichtung des Kabelendes bewegbar gelagert ist.
  22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19–21, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskopf (4) mit einer Fixierungsvorrichtung für den Klebebandabschnitt (6) versehen ist.
  23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19–22, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskopf (4) mit einer Klebeband-Ansaugöffnung versehen ist.
  24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20–23, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkopf (7) ein Klemmelement aufweist, das den Umfang des durch ihn durchgeführten Kabels (8) klemmend beaufschlagt.
  25. Vorrichtung nach einem Ansprüche 19–24, dadurch gekennzeichnet, daß im Rotationskopf (4) ein das Kabelende (2) erfassender Sensor (20) angeordnet ist.
  26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement des Klemmkopfes (7) durch eine mit dem Sensor (20) zusammenwirkende Steuerungseinrichtung (16) im Sinne einer Öffnungs- und Schließbewegung steuerbar ist.
  27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20–26, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkopf (7) auf seiner dem Rotationskopf (4) abgewandten Seite mit einer trichterartigen Zentrieröffnung versehen ist.
  28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19–27, dadurch gekennzeichnet, daß im Zentrum des Rotationskopfes (4) eine Kabeleinführungsöffnung vorgesehen ist.
  29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22–28, dadurch gekennzeichnet, daß ein Klebebandreservoir (13) vorgesehen ist, aus dem ein Klebebandabschnitt (6) derart heraussteht, daß er durch die Fixiervorrichtung des Rotationskopfes (4) erfassbar ist.
  30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19–29, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Klebebandreservoir (13) und dem Rotationskopf (4) eine Klebeband-Trennvorrichtung (14) angeordnet ist.
  31. Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebeband-Trennvorrichtung (14) und ein motorischer Antrieb zur Linearbewegung des Rotationskopfes (4) durch eine gemeinsame Steuerungseinrichtung angesteuert werden.
  32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19–31, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Dickensensor (21) zur Erfassung des Kabeldurchmessers aufweist.
  33. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 26–32, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische Steuerungseinrichtung (16) einen Durchmesserwert des Kabels (8) mit einem einstellbaren Breitenwert des Klebebandabschnittes (6) in einer Vergleichereinrichtung vergleicht.
  34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19–33, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Zählvorrichtung (30) aufweist, in welche die Anzahl der zu umwickelnden Kabelenden eingebbar ist.
  35. Vorrichtung nach Anspruch 34, gekennzeichnet durch ein elektronisches Freigabesignal der Zählvorrichtung (30), das einer Steuerungseinrichtung für ein Fließband zuführbar ist.
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