DE102004043887A1 - Stufenweise Pressvorrichtung - Google Patents

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DE102004043887A1
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Norio Anjo Koura
Yuichi Okazaki Koishi
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/02Punching blanks or articles with or without obtaining scrap; Notching
    • B21D28/22Notching the peripheries of circular blanks, e.g. laminations for dynamo-electric machines

Abstract

Eine stufenweise Pressvorrichtung weist eine Vielzahl von Pressstufen auf, die jeweils einen torförmigen Abstützrahmen beinhalten, auf dem Pressensätze entfernbar angeordnet sind. Die Position jedes Pressensatzes ist einstellbar. Die Vorrichtung beinhaltet des Weiteren Schienen oberhalb der Pressstufen. Jeder Abstützrahmen ist entlang der Schienen beweglich und beinhaltet einen hydraulischen Zylinder, der eine Presskraft auf den korrespondierenden Pressensatz aufbringt, während er sich in vertikaler Richtung erstreckt. Zwei gegenüberliegende obere Endabschnitte jedes Abstützrahmens sind mit Rollrädern versehen, die in der Lage sind, entlang der oberen Oberflächen der Schienen zu rollen. Jeder Abstützrahmen beinhaltet ein Paar von Pfeilern. Jedes Paar von Pfeilern ist jeweils mit einem Paar von Absicherungseinheiten versehen. Jedes Paar von Absicherungseinheiten sichert den korrespondierenden Abstützrahmen in solch einem Zustand an einer Basis ab, dass die Rollräder des korrespondierenden Abstützrahmens nicht in Kontakt mit den Schienen stehen.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Feld der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine stufenweise Pressvorrichtung und insbesondere auf eine stufenweise Pressvorrichtung, die mit einer Vielzahl von Presseinheiten zum Durchführen eines Pressens auf ein randähnliches Plattenmaterial oder Blechmaterial in einer Vielzahl von Stufen versehen ist.
  • Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung, wie sie in der Beschreibung, den Zeichnungen und dem Abstract der japanischen Patentanmeldung Nr. 2003-318114, die am 10. September 2003 eingereicht wurde, offenbart ist.
  • 2. Beschreibung des Stands der Technik
  • Die nicht geprüfte japanische Patentanmeldungs-Veröffentlichung Nr. 8-214510 (siehe die Paragraphen [0017] bis [0019] der Beschreibung sowie 1) offenbart eine typische stufenweise Pressenvorrichtung zum Erzeugen von Läufern und Ständern, die in Motoren verwendet werden. Gemäß einer derartigen Vorrichtung werden Segmente einer bandähnlichen Stahlplatte gepresst und ausgestanzt, um Teile eines Läufers herzustellen, und andere Segmente der Platte werden anschließend gepresst und ausgestanzt, so dass Teile eines Ständers erzeugt werden. Zum Durchführen der Pressoperation auf eine Stahlplatte unter Verwendung einer solchen konventionellen Vorrichtung muss das Zentrum jeder Presse, die dieses Drücken durchführt, bei einer vorab bestimmten Position eingestellt werden, die mit einer der Pressstufen, die in der Vorrichtung vorgesehen sind, korrespondiert. Generell ist in einer derartigen konventionellen Vorrichtung jede Stufe mit einer Presseinheit versehen, die an einer vorab bestimmten Position fixiert ist.
  • Des weiteren offenbart die japanische ungeprüft Patentanmeldungs-Veröffentlichung Nr. 5-329699 (siehe die Paragraphen [0005] und [0006] der Beschreibung sowie 1) einen Typ einer stufenweisen Fabrikationsvorrichtung. In dieser konventionellen Vorrichtung sind eine Vielzahl von Presseinheiten vorgesehen. Eine Kassette ist entfernbar an jeder Presseinheit vorgesehen und beinhaltet eine Vielzahl von Presselementen. Die Vorrichtung ist des weiteren mit einer Basis versehen, die Taubenschwanz-Nuten aufweist. Jede Presseinheit ist einstellbar in den Taubenschwanz-Nuten derart angeordnet, dass die Presseinheit entlang den Taubenschwanz-Nuten beweglich ist. Jede Kassette beinhaltet einen Satz eines Stempels sowie eines Gesenks. Darüber hinaus ist ein hydraulischer Zylinder oberhalb jeder Kassette angeordnet und mit einer mit dem korrespondierenden Stempel verbundenen Betätigungsstange versehen.
  • In dem in der japanischen ungeprüften Patentanmeldungs-Veröffentlichung Nr. 8-214510 offenbarten stufenweisen Gesenk-Pressen-Vorrichtung kann die Position jeder Presseinheit der korrespondierenden Stufe nicht wieder eingestellt werden. Aus diesem Grund ist der einzige Weg, diese auf das Herstellen von Läufern und Ständern mit unterschiedlichen Durchmessern einzustellen, die Pressenanordnung mit einem anderen Typ zu ersetzen. Infolgedessen kann dies zur Herstellung von Läufern und Ständern, die kleine Durchmesser aufweisen, dahingehend problematisch sein, dass die Menge ungenutzter Bereiche (nicht gestanzte Bereiche) der Stahlplatte groß wird. Um die Menge an unbenutzten Bereichen zu reduzieren, ist es notwendig, eine stufenweise Gesenk-Pressen-Vorrichtung mit Presseinheiten zu haben, die an einem Pitch positioniert sind, der mit dem Durchmesser der herzustellenden Ständer korrespondiert.
  • Auf der anderen Seite kann in der in der japanischen ungeprüften Patentanmeldungs-Veröffentlichung Nr. 5-329699 offenbarte stufenweise Herstellungsvorrichtung, da die Vielzahl von Presseinheiten einstellbar in den Taubenschwanz-Nuten angeordnet ist, so dass jede Presseinheit entlang den Taubenschwanz-Nuten beweglich ist, jede Presseinheit zu einer geeigneten Position in bezug auf die Durchmessergrößen des Läufers und des zu erzeugenden Ständers verschoben werden. Somit kann das Problem einer großen Menge ungenutzter Bereiche der Stahlplatte gelöst werden. Jedoch erfordert das Verschieben jeder Presseinheit eine große Kraft, da jede Presseinheit sich entlang der Taubenschwanz-Nuten in der Basis bewegt. Als Alternative zu diesem Aufbau kann die Basis mit Schienen anstelle der Taubenschwanz-Nuten versehen sein, und jede Presseinheit kann beispielsweise mit Rädern an dem Bodenabschnitt der Presseinheiten versehen sein, so dass die Presseinheit entlang dieser Schienen gerollt werden kann. Jedoch kann ein solcher alternativer Aufbau dahingehend problematisch sein, dass die Presseinheiten während des Verschiebungsprozesses unstabil werden, da die Presseinheiten schwere Komponenten sowie den hydraulischen Zylinder und Arbeitsöl-Zufuhreinrichtungen, die für die Pressoperation notwendig sind, tragen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Dementsprechend ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine stufenweise Pressvorrichtung zur Verfügung zu stellen, in der eine Vielzahl von Presskraft-Aufbringelementen zum Aufbringen einer primären Kolben auf Pressen, die in einer Vielzahl von Pressstufen vorgesehen sind, leicht und stabil in der Zufuhrrichtung eines Werkstücks verschoben werden kann und darüber hinaus in der jede genau an der gewünschten Position gesichert werden kann.
  • Eine stufenweise Pressvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst eine Pressanordnung mit einer Vielzahl von Pressensätzen, die an jeweiligen Pressstufen entfernbar angeordnet sind, so dass die Positionen der Pressensätze einstellbar sind; oberhalb der Pressstufen angeordnete Schienen; Stützrahmen, die jeweils mit einer der Pressstufen zusammenwirken, wobei jeder Abstützrahmen einen Betätiger zum Aufbringen einer Presskraft auf die jeweiligen Pressensätze in den Pressstufen beinhaltet, wobei jeder Abstützrahmen entlang der Schienen beweglich ist; sowie eine Vielzahl von Sicherungseinheiten, wobei jeder Abstützrahmen mit einem Paar von Sicherungseinheiten versehen ist, jedes Paar der Sicherungseinheiten den korrespondierenden Abstützrahmen an einer gewünschten Position absichert.
  • Des weiteren kann die stufenweise Pressvorrichtung auch eine Basis umfassen. Jeder Abstützrahmen kann einen torähnlichen Aufbau aufweisen und die zwei gegenüberliegenden oberen Endabschnitte jedes Abstützrahmens können mit Rollrädern versehen sein, die in der Lage sind, entlang der oberen Oberflächen der Schienen zu rollen. Jedes Paar von Sicherungseinheiten sichert den korrespondierenden Abstützrahmen an der Basis in einem Zustand ab, so dass die Rollräder des korrespondierenden Abstützrahmens nicht in Kontakt mit den Schienen stehen.
  • Des weiteren kann in der stufenweisen Pressvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung jeder Abstützrahmen ein Paar von Abstützpfeilern umfassen. Jedes Paar der Sicherungseinheiten korrespondiert jeweils mit dem Paar von Abstützpfeilern jedes Abstützrahmens. Die Basis kann mit Taubenschwanz-Nuten versehen sein. Darüber hinaus kann jedes Sicherungseinheit einen Stopper beinhalten, der an einem Bodenende des korrespondierenden Abstützpfeilers fixiert ist und entlang der korrespondierenden Taubenschwanz-Nut beweglich ist; und Presselemente zum Pressen gegen die Basis. Im Detail ist das Presselement nahe einem Bodenabschnitt des korrespondierenden Abstützpfeilers angeordnet und zwischen einer verengenden Position sowie einer nicht verengenden Position beweglich. Wenn das Presselement an der verengenden Position eingestellt ist, drückt das Presselement so gegen die Basis, dass der korrespondierende Abstützpfeiler relativ nach oben gedrückt wird, wobei der korrespondierende Abstützpfeiler zwischen den Presselementen und dem Stopper eingespannt wird. Auf der anderen Seite wird, wenn das Presselement bei der nicht einengenden Position eingestellt wird, die Presskraft des Presselements gegen die Basis freigegeben.
  • Des weiteren kann in der stufenweisen Pressvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung jedes Presselement einen Bolzen umfassen, der sich vertikal durch einen Ausleger erstreckt, der von dem korrespondierenden Abstützpfeiler derart nach außen hervorsteht, dass der Bolzen in den Ausleger eingeschraubt ist.
  • Des weiteren kann in der stufenweisen Pressvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung jeder Betätiger einen hydraulischen Zylinder umfassen. Darüber hinaus kann die oberen Oberfläche jedes Abstützrahmens mit einer Servopumpe zum Zuführen von Arbeitsöl zu dem korrespondierenden Hydraulikzylinder versehen sein. Die maximale Breite jeder Servopumpe ist größer als die Breite des korrespondierenden Abstützrahmens und die Servopumpen sind abwechselnd an den benachbarten Abstützrahmen in Zickzackweise derart angeordnet, dass sich die Servopumpen nicht gegenseitig behindern.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann jedes Presskraft-Aufbringelement, das heißt der Betätiger, der Abstützrahmen sowie die Servopumpe zum Aufbringen einer Presskraft auf den Presssatz der korrespondierenden Pressstufen leicht und stabil in Zufuhrrichtung eines Werkstücks verschoben werden und darüber hinaus genau an einer gewünschten Position abgesichert werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine schematische Seitenansicht einer stufenweisen Pressvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine schematische Aufsicht auf die stufenweise Pressvorrichtung;
  • 3 ist eine schematische Vorderansicht der stufenweisen Pressvorrichtung;
  • 4 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht aus 1;
  • 5A ist eine teilweise Seitenansicht, die einen abgestützten Zustand von beispielsweise einer der Rollräder darstellt;
  • 5B ist eine Seitenansicht von einer Richtung, die durch den Pfeil B aus 5A gekennzeichnet ist, aus;
  • 6A ist eine Vorderansicht einer Pressenanordnung;
  • 6B ist eine Seitenansicht der Pressenanordnung;
  • 7 ist eine schematische Querschnittsansicht, die einen Verbindungszustand eines Verbindungskopfs und eines Stempels darstellt;
  • 8A ist eine schematische Seitenansicht eines Abstützpfeilers in einem abgesicherten Zustand;
  • 8B ist eine schematische Seitenansicht eines Abstützpfeilers in einem Bewegungszustand; und
  • 9 ist eine Draufsicht, die einen Herstellungsprozess eines Läufers und eines Ständers darstellt.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Eine Ausführungsform einer stufenweisen Pressvorrichtung 11 gemäß der vorliegenden Erfindung, die zum Herstellen von Läufern und Ständern für Motoren verwendet wird, wird nunmehr mit Bezug auf die 1 bis 9 beschrieben. 1 ist eine schematische Seitenansicht der stufenweisen Pressvorrichtung 11, 2 ist eine schematische Draufsicht auf die stufenweise Pressvorrichtung 11 und 3 ist eine schematische Vorderansicht der stufenweisen Pressvorrichtung 11. 4 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht aus 1.
  • Mit Bezug auf die 1 bis 3 beinhaltet die stufenweise Pressvorrichtung 11 eine Basis 12 oberhalb derer eine Vielzahl von Pressstufen (in dieser Ausführungsform vier Stufen S1 bis S4) angeordnet ist. Wie in 1 gezeigt, ist eine Pressenanordnung 13 entfernbar und einstellbar oberhalb der Stufen S1 bis S4 angeordnet.
  • Mit Bezug auf die 1 bis 3 beinhaltet die Basis 12 ein Paar von Abstützplatten 14 sowie ein Paar von Basiskomponenten 15, die zwei Abstützplatten 14 horizontal überbrückt. Die Pressenanordnung 13 ist oberhalb der Basiskomponenten 15 angeordnet. Mit Bezug auf die 1 bis 4 ist die obere Oberfläche jeder Basiskomponente 15 mit einer Nut 16 sowie einer Taubenschwanz-Nut 17 versehen, die sich beide parallel zu der Zufuhrrichtung eines bandgleichen Werkstücks erstrecken. Speziell bezieht sich die Zufuhrrichtung auf eine Richtung, die sich in die Zeichnung aus den 1 und 4 hinein und heraus erstrecken. Die Nuten 16, die an den inneren Abschnitten der Vorrichtung 11 vorgesehen sind, beinhalten jeweils freie Lager 18 zum Ermöglichen einer leichteren Verschiebung und Einstellung der Pressenanordnung 13 oberhalb der Basiskomponenten 15. Die freien Lager 18, die in jeder der Nuten 16 angeordnet sind, sind über eine vorab bestimmte Distanz voneinander getrennt. Jedes der freien Lager 18 stützt drehbar eine Kugel 18a ab und ist mittels einer Feder nach oben hin vorgespannt, so dass, wenn das freie Lager 18 in einem freien Zustand ist, die Kugel 18a teilweise aus der korrespondierenden Nut 16 nach oben hervorsteht.
  • Mit Bezug auf die 1, 6A und 6B wird nun der Aufbau der Pressenanordnung 13 beschrieben. Die Pressenanordnung 13 ist mit vier Pressensätzen 20a, 20b, 20c sowie 20d versehen, die mit den Pressstufen S1 bis S4 korrespondieren. Die vier Pressensätze 20a, 20b, 20c und 20d sind entfernbar an einer gemeinsamen Platte 19 mit Bolzen, die nicht in den Zeichnungen gezeigt sind, korrespondierende Pressenhalter 13a entfernbar befestigt. Ähnlich zu Kanten-Pressenanordnungen sind die Pressensätze 20a bis 20d jeweils mit einem Stempelhalter 13b, einem Satz von Führungsbuchsen 13c sowie einem Satz von Führungspfosten 13d versehen. Der Stempelhalter 13b ist in der Lage, sich entlang der Führungspfosten 13d über die Führungsbuchsen 13c vertikal zu bewegen. Mit Bezug auf die 4 und 6A ist die gemeinsame Platte 19 mit Bolzen 19a und 19b derart an den Basiskomponenten 15 fixiert, dass die Pressenanordnung 13 oberhalb der Basiskomponenten 15 fixiert ist. Darüber hinaus steht in diesem fixierten Zustand die untere Oberfläche der gemeinsamen Platte 19 in Kontakt mit den freien Lagern 18.
  • Mit Bezug auf die 1 bis 3 ist ein Paar von Abstützpfeilern 21 an jeder der Basiskomponenten 15 angeordnet. Wie in den 1 und 2 gezeigt, sind die Verbindungsplatten 21a so vorgesehen, dass jede Verbindungsplatte 21a die oberen Abschnitte des korrespondierenden Paars von Abstützpfeilern 21 verbindet, um einen Träger 22 auszuformen. Mit Bezug auf 1 sind die gegenüberliegenden oberen Endabschnitte des Trägers 22 jeweils mit einem Paar von Schienen 23 versehen. Die Schienen 23 erstrecken sich parallel zu der Zufuhrrichtung eines Werkstücks. Des weiteren sind jeweils vier Abstützrahmen 25 für die Pressstufen S1 bis S4 vorgesehen und jeder beinhaltet einen hydraulischen Zylinder 24, der als Betätiger für das Aufbringen einer Presskraft auf die Pressenanordnung 13 agiert. Die Abstützrahmen 25 sind entlang der Schienen 23 beweglich.
  • Mit Bezug auf die 1 und 3 beinhaltet des weiteren jeder der Abstützrahmen 25 ein Paar von Abstützpfeilern 25a sowie einen Block 25b, der die oberen Enden der zwei Abstützpfeiler 25a überbrückt, um einen torähnlichen Aufbau auszuformen. Darüber hinaus erstreckt sich eine Buchse 26 durch das Zentrum jedes Abstützblocks 25b in drehbarer Weise, wobei es jedoch nicht ermöglicht ist, sich in der Axialrichtung der Buchse 26 zu bewegen. Eine Schraubenwelle 27 erstreckt sich durch die Buchse 26, so dass die Schraubenwelle 27 in einen weiblichen Schraubenabschnitt der Buchse 26 eingeschraubt ist. Ein Kopfabschnitt jedes hydraulischen Zylinders 24 ist an dem unteren Ende der korrespondierenden Schraubenwelle 27 fixiert. Des weiteren ist jeder Abstützblock 25 mit einem Paar von Führungsstangen 28 versehen, die sich in vertikaler Richtung der Zeichnungen erstrecken. Die Führungsstangen 28 erstrecken sich durch einen Flanschabschnitt 24a des hydraulischen Zylinders 24. Jeder hydraulische Zylinder 24 ist in der Lage, sich in der vertikalen Richtung zu erstrecken und hat eine Kolbenstange 25b, die von dem hydraulischen Zylinder 24 aus nach unten hervorragt. Während des Aufrechterhaltens dieses Zustands wird der hydraulische Zylinder 24 mittels der Führungsstangen 28 in einer vertikal beweglichen Weise abgestützt. Ein Verbindungskopf 30 der mit einem Stempel 29a für jede der Pressensätze 28a bis 20d verbunden ist, ist an dem Ende jeder Kolbenstange 24b fixiert.
  • Mit Bezug auf 7 sind der Verbindungskopf 30 sowie der Stempel 29a miteinander über einen Bolzen 30a verbunden. Mit Bezug auf 6B ist der Stempel 29a an dem Stempelhalter 13b in einer vertikal beweglichen Weise angebracht und wirkt mit einem Gesenk 29b derart zusammen, dass das Pressen durchgeführt werden kann.
  • Mit Bezug auf 1 ist eine Servopumpe 31 nahe einem der Enden der oberen Oberfläche jedes Abstützblocks 25 vorgesehen. Jede Servopumpe 31 führt Arbeitsöl zu dem korrespondierenden hydraulischen Zylinder über eine Röhre, die nicht in den Zeichnungen gezeigt ist, zu. Mit Bezug auf 2 ist die durch jede Servopumpe 31 beanspruchte maximale Breite größer als die Breite des Abstützblocks 25b des korrespondierenden Abstützrahmens 25. Um eine gegenseitige Behinderung der Servopumpen 31 an den benachbarten Abstützrahmen 25 zu verhindern, sind die vier Servopumpen 31 abwechselnd in Zickzackweise angeordnet. Jeder Satz des hydraulischen Zylinders 24, des Abstützrahmens 25 sowie der Servopumpe 31 definiert ein Druckkraft-Aufbringelement zum Aufbringen von Druckkraft auf eines der Pressensätze 20a bis 20d in der Pressenanordnung 13, somit auf die korrespondierende Pressstufen S1 bis S4.
  • Ein hervorstehender Abschnitt jeder Buchse 26 nahe der oberen Seite des korrespondierenden Abstützblocks 25b ist mit einem Antrieb 32 versehen, der zusammen mit der Buchse 26 drehbar ist. Die obere Oberfläche jedes Abstützblocks 25 ist mit einem Servomotor 33 versehen, dessen Ausgangswelle nach unten hervorsteht und an dem Abstützblock 25b mittels eines Auslegerarms 34 fixiert ist. Ein Antrieb 35, der mit dem Antrieb 32 vernetzt ist, ist an der Ausgangswelle des Servomotors 33 fixiert und zusammen mit der Ausgangswelle drehbar. Wenn der Servomotor 33 angetrieben wird, bewegt sich die Schraubenwelle 27 nach oben oder unten, abhängig von der Drehbewegung des Servomotors 33. Diese Bewegung der Schraubenwelle 27 bewegt den hydraulischen Zylinder 24 korrespondierend nach oben oder unten. Der Zweck dieser Beweglichkeit des hydraulischen Zylinders 24 ist der, den Verbindungskopf 30 davon abzuhalten, die Pressensätze 20a bis 20d zu behindern, wenn die gesamte Pressenanordnung 13 ersetzt wird oder die Pressensätze 20a bis 30d der jeweiligen Pressstufen S1 bis S4 individuell ersetzt werden.
  • Der Aufbau zum Bewegen der Abstützrahmen 25 entlang der Schienen 23 sowie der Aufbau zum Absichern der Abstützrahmen 25 an einer gewünschten Position wird nunmehr beschrieben. Mit Bezug auf die 1 bis 3 sind die zwei gegenüberliegenden Enden jedes Abstützblocks 25, d.h. die zwei oberen Endabschnitte jedes Abstützrahmens 25 mit Rollrädern 36 versehen, die in der Lage sind, entlang der oberen Oberflächen der Schienen 23 zu rollen.
  • Mit Bezug auf die 1 bis 4 sind die zwei Abstützpfeiler 25a jedes Abstützrahmens 25 jeweils mit einem Paar von Sicherungseinheiten 37 zum Absichern des Abstützrahmens 25 an den Basiskomponenten 15 in einem Zustand versehen, in dem die Rollräder 36 nach oben angehoben sind und somit nicht in Kontakt mit den Schienen 23 stehen. Das untere Ende jedes Abstützpfeilers 25a ist mit einem Stopper 38 versehen. Der Stopper 38 ist an dem unteren Ende mit einem Bolzen 39 fixiert und ist entlang der Taubenschwanz-Nuten 17 der korrespondierenden Basiskomponente 15 beweglich. Darüber hinaus ist der untere Abschnitt jedes Abstützpfeilers 25a mit einem Auslegerarm 40 versehen, der in horizontaler Richtung nach außen hervorsteht. Der Auslegerarm 40 weist ein Schraubenloch auf, durch welches sich ein Bolzen 41 vertikal derart erstreckt, dass der Bolzen 41 in den Auslegerarm 41 eingeschraubt ist. Der Bolzen 41 ist ebenso in eine Buchse 42 eingeschraubt, die nahe der oberen Oberfläche des Auslegerarms 40 angeordnet ist.
  • Wenn der Bolzen 41 nicht gegen die obere Oberfläche der korrespondierenden Basiskomponenten 15 gepresst wird, greift der Stopper 38 nicht vollständig in die Taubenschwanz-Nut 17 ein und darüber hinaus weist er eine Größe auf, die es erlaubt, dass die Rollräder 36 in Kontakt mit der oberen Oberfläche der korrespondierenden Schiene 23 stehen, so dass die Rollräder 36 in der Lage sind, entlang der Schiene 23 zu rollen. Der Bolzen 41 kann entweder an einer verengenden Position oder an einer nicht verengenden Position angeordnet sein. Speziell drückt, wenn der Bolzen 41 in der verengenden Position ist, der Bolzen 41 gegen die obere Oberfläche der korrespondierenden Basiskomponenten 15, so dass der Abstützpfeiler 25a relativ nach oben gepresst wird. Somit spannen der Bolzen 41 und der Stopper 48 die Basiskomponenten 15 ein. Im Gegensatz hierzu wird, wenn der Bolzen 41 in einer nicht einengenden Position ist, die Presskraft des Bolzens 41 gegen die obere Oberfläche der Basiskomponente 14 freigegeben. Der Bolzen 41 agiert somit als Presselement. Infolgedessen sind die Stopper 38 und die Bolzen 41 als Sicherungseinheiten 37 zum Absichern der Abstützrahmen 25 an einer gewünschten Position definiert.
  • Mit Bezug auf die 1 bis 3 ist ein Ende jedes Abstützblocks 25 gegenüber dem Ende, welches die Servopumpe 31 aufweist, mit Führungswalzen 43a und 43b versehen. Die Führungswalzen 43a und 43b halten den korrespondierenden Abstützrahmen 25 davon ab, abzuheben, wenn der Abstützrahmen 25 entlang der Schienen 23 verschoben wird. Die Führungswalzen 43a und 43b sind an Positionen angeordnet, an denen sie die seitlichen Oberflächen der korrespondierenden Schiene 23 berühren. Mit Bezug auf die 5A und 5B sind die Führungswalzen 43a und die Führungswalzen 43b jeweils nahe den zwei gegenüberliegenden Seiten der Schienen 23 angeordnet. Die Führungswalzen 43a sind nahe der inneren Oberfläche der Schiene 23 angeordnet und mittels eines Stifts 44a abgestützt, der an dem Abstützblock 25b fixiert ist. Auf der anderen Seite sind die Führungswalzen 43b nahe der äußeren Oberfläche der Schiene 23 angeordnet und mittels eines Stifts 44b abgestützt, der an einem Auslegerarm 45 fixiert ist. Der Auslegerarm 45 ist an dem Abstützblock 25b fixiert.
  • Der Betrieb der stufenweisen Pressvorrichtung 11 wird nunmehr beschrieben. Jede der Abstützrahmen 25 ist an einer vorab bestimmten Position an den Basiskomponenten 15 abgesichert, während er mit einem der Pressensätze 20a bis 20b der jeweiligen Pressstufen S1 bis S4 korrespondiert. In diesem Zustand drückt, wie dies in den 4 und 8A gezeigt ist, die Spitze jedes Bolzens 41 gegen die obere Oberfläche der korrespondierenden Basiskomponenten 15, so dass der Stopper 38 gegen die untere Oberfläche der Taubenschwanz-Nut 17 drückt. Der Stopper 38 und der Bolzen 41 sichern somit den unteren Abschnitt des korrespondierenden Abstützpfeilers 25a an der Basiskomponenten 15 ab. Darüber hinaus werden, wie dies in der 8A gezeigt ist, die Rollräder 36 nach oben angehoben und stehen nicht in Kontakt mit der oberen Oberfläche der korrespondierenden Schiene 23. Im Gegensatz hierzu verhindert beim Drücken der Abstützrahmen 25 nach unten, um die Abstützrahmen 25 an den Basiskomponenten 15 abzusichern, die Sicherungsmethode gemäß der vorliegenden Erfindung, dass die Rollräder 36 eine unnötige Kraft aufnehmen.
  • Ein bereits vorab genanntes Werkstück ist eine dünne bandgleiche Stahlplatte 46 mit einer Dicke von 0,2 bis 0,3 mm. Jeder Hub der Kolbenstangen 24b des hydraulischen Zylinders 24 muss für den Pressbetrieb über 2 mm sein. In solch einem Fall muss zur Versetzung der Pressenanordnung 13 jeder Verbindungskopf 30 zu einer Position angehoben werden, wo der Verbindungskopf 30 nicht die Pressenanordnung 13 behindert. Gemäß dieser Ausführungsform wird, obwohl die in jedem hydraulischen Zylinder 24 vorgesehene Kolbenstange 24b in der Lage ist, sich hin- und herzubewegen und die Huberfordernisse für die Pressoperation zu erfüllen, die Verschiebung der Pressenanordnung 13 durch Anheben aller hydraulischer Zylinder 24 auf eine Position durchgeführt, wo die Verbindungsköpfe 30 nicht die Pressenanordnung 13 behindern.
  • Jeder hydraulische Zylinder 24 wird durch Antreiben des korrespondierenden Servomotors 33 und Drehen der korrespondierenden Buchse 26 in der Normalrichtung nach oben angehoben. Wenn die Buchse 26 sich in normaler Richtung dreht, wird die Schraubenwelle 27, die in die Buchse 26 eingeschraubt ist, mit Bezug auf die rotierende Buchse 26 relativ nach oben bewegt, dreht sich jedoch nicht mit der Buchse 26, da die Schraubenwelle 27 an dem nicht drehbaren hydraulischen Zylinder 24 fixiert ist. Somit wird der hydraulische Zylinder 24 zusammen mit der Schraubenwelle 27 nach oben angehoben. Im Gegensatz hierzu werden, wenn die Buchse 26 sich in der entgegengesetzten Richtung dreht, die Schraubenwelle 27 sowie der hydraulische Zylinder 24 nach unten bewegt.
  • Während des Pressbetriebs wird jeder hydraulische Zylinder 24 an seinen vorab bestimmten Presspositionen eingestellt und die bandgleiche Stahlplatte 46 wird unter einem vorab bestimmten Pitch über eine nicht in den Zeichnungen gezeigte Zufuhreinrichtung unterbrochen zugeführt, so dass jedes Segment der zu pressenden Stahlplatte 26 bei einer vorab bestimmten Position jeder der korrespondierenden Pressstufen S1 bis S4 eingestellt wird. Wie mit einer der Pressstufen S1 bis S4 aufgrund des Pressens korrespondierenden Servopumpe 31 wird dann so angetrieben, dass sie Arbeitsöl zu dem hervorstehenden Abschnitt der korrespondierenden Kolbenstange 24b zuführt. Der korrespondierende Stempel 29a bewegt sich somit nach unten, um das Pressen auf die Stahlplatte 26 zu bewirken. Anschließend führt die Servopumpe 31 Arbeitsöl zu dem eingetauchten Abschnitt der Kolbenstange 24b.
  • 9 ist eine schematische Draufsicht, die die gepresste Stahlplatte 46 gemäß den Pressstufen S1 bis S4 darstellt. In Stufe S1 formt die stufenweise Pressvorrichtung 11 beispielsweise Löcher 47a an der Stahlplatte 46 aus, die um den inneren Abschnitt eines Läufers herum angeordnet sein sollen. In Stufe S2 stanzt die Vorrichtung 11 ein Segment aus der Stahlplatte 46 aus, welches die Lösung 47a beinhaltet, um so ein Produkt 47 zu erzeugen. Das Produkt 47 ist eine der Schichten, die in einem Läufer beinhaltet sind, wobei der Umfang des Produkts 47 die äußeren Dimensionen des Läufers definiert. In Stufe S3 formt die Vorrichtung 11 beispielsweise Schlitze 48a an der Stahlplatte 46 aus, die um den inneren Abschnitt eines Ständers angeordnet sein sollen. In Stufe S4 stanzt die Vorrichtung 11 ein Segment aus der Stahlplatte 46 aus, welches die Schlitze 48 beinhaltet, um ein Produkt 48 zu erzeugen. Das Produkt 48 ist eine der Schichten, die in einem Ständer beinhaltet sind, wobei der Umfang des Produkts 48 die äußere Dimension des Ständers definiert. Dementsprechend erzeugt die Vorrichtung 11 in jedem Zyklus der Pressoperation eine Schicht eines Läufers, d.h. das Produkt 47, bei der Stufe S2 und eine Schicht eines Ständers, d.h. das Produkt 48 bei der Stufe S4.
  • Die Verschiebung der Pressenanordnung 13 und die Wiedereinstellung der abgesicherten Positionen der Abstützrahmen 25 wird nunmehr beschrieben. Eine solche Verschiebung und Wiedereinstellung werden durchgeführt, wenn die erzeugten Produkte 47 und 48 unterschiedliche Ausstanz-Durchmesser aufweisen müssen. In solchen Fällen wird die Pressenanordnung 13 an den Basiskomponenten 15 derart fixiert, dass die Pressensätze 20a bis 20d unter einem vorab bestimmten Pitch positioniert sind. Speziell werden die Pressensätze 20a bis 20d bei einem Pitch positioniert, der ungenutzte Bereiche (nicht gestanzte Bereiche) der Stahlplatte 46 reduziert. Darüber hinaus wird die Position jedes Abstützrahmens 25 basierend auf der abgesicherten Position einer der korrespondierenden Sätze 20a bis 20b wieder eingestellt.
  • Beim Ersetzen der Pressenanordnung 13 mit einem anderen Typ werden die Servomotoren 33 derart angetrieben, dass die hydraulischen Zylinder 24 nach oben angehoben werden. Die Verbindungsköpfe 30 werden somit von den Stempeln 29 derart abgetrennt, dass die Verbindungsköpfe 30 nicht die Pressenanordnung 13 behindern, wenn die Pressenanordnung 13 bewegt wird. Die Bolzen 19a und 19b werden derart gelöst, dass die gemeinsame Platte 19 von den Basiskomponenten 15 freigegeben wird. Die gemeinsame Platte 19 wird beweglich, während sie immer noch durch die freien Lager 18 abgestützt wird. Die Pressenanordnung 13 wird dann in Längsrichtung der Basiskomponenten 15 bewegt, so dass sie von der Vorrichtung 11 getrennt werden kann. Anschließend wird ein anderer Typ von Pressenanordnung 13 zum Erzeugen von Produkten 47 und 48 mit unterschiedlichen Ausstanz-Durchmessern oberhalb der Basiskomponenten 15 platziert und zu den vorab bestimmten Positionen bewegt. Die neue Pressenanordnung 13 wird dann mit den Bolzen 19a und 19b an den Basiskomponenten 15 fixiert.
  • Anschließend wird jeder der Abstützrahmen 25 an korrespondierenden Sicherungspositionen wieder eingestellt. Zuerst werden die korrespondierenden Bolzen 41 gelöst. Wenn diese Bolzen 41 gelöst sind, bewegt sich der Abstützrahmen 25 durch sein eigenes Gewicht nach unten, so dass der Eingriff zwischen den Stoppern 38 und den Taubenschwanz-Nuten 17 freigegeben wird. Darüber hinaus kommen die korrespondierenden Rollräder 36 in Kontakt mit den Schienen 23. In diesem Zustand wird der Abstützrahmen 25 zu einer Position, die mit einer der Pressensätze 20a bis 20d der Pressenanordnung 13 korrespondiert, verschoben. Wenn der Abstützrahmen 25 zu den vorab bestimmten Positionen verschoben wurde, werden die Bolzen 41 so gedreht, dass die Abstützpfeiler 25a nach oben angehoben werden. Infolgedessen werden die Stopper 38 der korrespondierenden Abstützpfeiler 25a gegen die unteren Oberflächen der Taubenschwanz-Nuten 17 gedrückt. Als Ergebnis hiervon spannt jeder Satz von Stoppern 38 und Bolzen 41 der Abstützpfeiler 25a die korrespondierende Basiskomponente 15 ein, so dass der korrespondierende Abstützrahmen 25 eng an der Basiskomponente 15 abgesichert ist.
  • Die stufenweise Pressvorrichtung 11 gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hat die folgenden Vorteile.
    • 1. In der stufenweisen Pressvorrichtung 11 sind die Pressensätze 20a bis 20d der Pressenanordnung 13 an den jeweiligen Pressstufen S1 bis S4 in wieder freigebbarer und wieder einstellbarer Weise fixiert. Darüber hinaus ist die Vorrichtung 11 mit den Abstützrahmen 25 versehen, die jeweils einen Betätiger (hydraulischer Zylinder 24) beinhalten, der in der Lage ist, sich in vertikaler Richtung zu erstrecken und eine Druckkraft auf eine der Pressensätze 20a bis 20d der Pressenanordnung 13 in den korrespondierenden Pressstufen S1 bis S4 aufbringt. Jeder Abstützrahmen 25 ist entlang der Schienen 23, die oberhalb der Pressstufen S1 bis S4 angeordnet sind, beweglich und mit den Sicherungseinheiten 37 zum Absichern des Abstützrahmens 25 in einer gewünschten Position versehen. Dementsprechend kann jedes Druckkraft-Aufbringelement (der hydraulische Zylinder 24, der Abstützrahmen 25 sowie die Servopumpe 31) leicht und stabil in Zufuhrrichtung des Werkstücks (bandgleiche Stahlplatte 46) bewegt werden und darüber hinaus kann es sicher in einer gewünschten Position abgesichert werden. Infolgedessen können unter Verwendung einer einzelnen stufenweisen Pressvorrichtung 11 zum Erzeugen von Produkten mit unterschiedlichen Ausstanz-Durchmessern, die als eine der Schichten eines Läufers oder Ständers verwendet werden, die ungenutzten Bereiche (nicht gestanzten Bereiche) des Werkstücks reduziert werden.
    • 2. Die Abstützrahmen 25 weisen einen torgleichen Aufbau auf, wobei die zwei oberen Endabschnitte jedes Abstützrahmens 25 mit den Rollrädern 36 versehen sind. Die Rollräder 36 sind in der Lage, entlang der oberen Oberflächen der Schienen 23 zu rollen. Darüber hinaus ist jeder Abstützrahmen 25 mit einem Satz von Absicherungseinheiten 37 zum Absichern des Abstützrahmens 25 an den Basiskomponenten 15 in einem Zustand versehen, bei dem die Rollräder 36 nach oben angehoben sind und nicht in Kontakt mit den Schienen 23 stehen. Dementsprechend kann, da die Rollräder 36 in der Lage sind, entlang der Schienen 23 zu rollen, jeder Abstützrahmen 25 mit einer geringeren Kraftanstrengung verglichen mit dem Fall wo die Rollräder 36 nicht vorgesehen sind, bewegt werden. Des weiteren kann im Vergleich mit dem Fall, wo die Rollräder 36 in den unteren Abschnitten der Abstützpfeiler 25a angeordnet sind, jeder Abstützrahmen 25 stabil mit einer geringeren Kraft bewegt werden. Des weiteren werden die Rollräder 36 vom Aufnehmen unnötiger Kraft abgehalten, wenn die Abstützrahmen 25 an den Basiskomponenten 15 abgesichert sind.
    • 3. Jede der Sicherungseinheiten 37 ist nahe dem unteren Abschnitt jedes der Abstützpfeiler 25a jedes Abstützrahmens 25 angeordnet. Jede Sicherungseinheit 37 beinhaltet den Stopper 38, der entlang der Taubenschwanz-Nut 17 der korrespondierenden Basiskomponente 15 beweglich ist; sowie das Presselement, das nahe dem unteren Abschnitt des korrespondierenden Abstützpfeilers 25a angeordnet ist. Das Presselement drückt gegen die korrespondierende Basiskomponente 15, so dass der Abstützpfeiler 25a relativ nach oben gedrückt wird. Somit spannen, wenn das Presselement an der verengten Position angeordnet ist, das Presselement sowie der Stopper 38 die Basiskomponente 15 ein. Auf der anderen Seite wird, wenn das Presselement an der nicht verengenden Position angeordnet ist, die Presskraft des Presselements gegen die Basiskomponente 15 wieder freigegeben. Dementsprechend können die Abstützpfeiler 25a eng mit einem einfachen Aufbau an der Basiskomponenten 15 abgesichert werden.
    • 4. Jedes Presselement beinhaltet den Bolzen 41, der sich durch dien Auslegerarm 40 vertikal erstreckt, der von dem korrespondierenden Abstützpfeiler 25a nach außen hervorsteht. dementsprechend ist im Vergleich mit konventionellen Presselementen mit beispielsweise einem Hebelarm, der Aufbau der Presselemente gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung einfacher und kompakter. Des weiteren wird, da der Bolzen 41 in die Buchse 42 eingeschraubt ist, der Bolzen 41 davon abgehalten, sich zu lösen, um den abgesicherten Zustand des korrespondierenden Abstützpfeilers 25a beizubehalten.
    • 5. Die obere Seite jedes Abstützrahmens 25 ist mit der Servopumpe 31 zum Zuführen von Arbeitsöl auf dem korrespondierenden hydraulischen Zylinder 24 versehen. Wie oben mit Bezug auf 2 beschrieben, ist die maximale Breite, die durch jede Servopumpe 31 beansprucht wird, größer als die Breite des Abstützblocks 25b des korrespondierenden Abstützrahmens 25. Darüber hinaus sind die Servopumpen 31 an dem benachbarten Abstützrahmen 25 in einer solchen Weise angeordnet, dass die Servopumpen 31 sich nicht gegenseitig behindern. Dementsprechend können die benachbarten Abstützrahmen 25 in Kontakt miteinander stehen, wodurch der Pressbetrieb für Läufer und andere Produkte mit kleineren Durchmessern möglich ist.
    • 6. Die Führungswalzen 43a und 43b sind in einem der oberen Abschnitte jedes Abstützrahmens 25 vorgesehen und an Positionen angeordnet, wo sie in Kontakt mit den Seitenoberflächen der korrespondierenden Schiene stehen. Dementsprechend wird jeder der Abstützrahmen 25 davon abgehalten, zu verschwenken, wenn der Abstützrahmen 25 entlang der Schienen 23 verschoben wird. Das Verschieben der Abstützrahmen 25 kann somit leicht und stabil durchgeführt werden.
    • 7. Die Pressenanordnung 13 ist mit den Pressensätzen 20a bis 20d versehen, die mit den jeweiligen Pressstufen S1 bis S4 korrespondieren. Die Pressensätze 20a bis 20d sind oberhalb der gemeinsamen Platte 19 bei einem vorab bestimmten Pitch und entfernbar angebracht. Dementsprechend kann zum Ersetzen der Pressenanordnung 13 mit einem anderen Typ, um einen Herstellungsprozess auf Produkte für Läufer und Ständer mit unterschiedlichen Ausstanz-Durchmessern umzuschalten, die gesamte gemeinsame Platte 19 mit einer neuen ersetzt werden, so dass neue Pressensätze 20a bis 20d leicht an deren vorab bestimmten Positionen eingestellt werden können. Darüber hinaus kann, wenn ein Problem in einem der Pressensätze 20a bis 20d auftritt, der defekte Pressensatz leicht mit einem neuen ersetzt werden.
    • 8. Für das Ersetzen der Pressenanordnung 13 muss jede der Verbindungsköpfe 30 zu einer Position bewegt werden, wo der Verbindungskopf 30 nicht die Pressenanordnung 13 behindert. Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird, um dieses Ziel zu erreichen, jeder der hydraulischen Zylinder 24 bei unterschiedlichen Positionen während des Ersetzens der Pressenanordnung 13 und des Pressbetriebs eingestellt. Wenn der hydraulische Zylinder 24 bei einer Position für den Pressbetrieb eingestellt ist, ist die korrespondierende Kolbenstange 24b des hydraulischen Zylinders 24 in der Lage, in kurzen Hüben hin- und her bewegt zu werden. Dementsprechend behindern, verglichen mit langhubigen hydraulischen Zylindern, die den mit den Kolbenstangen fixierten Verbindungsköpfe auf eine Position anheben, wo die Verbindungsköpfe nicht das Ersetzen der Pressenanordnung für jeden Hub der Pressoperation behindern, die Kolbenstangen 24b gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein Hin- und Herbewegen bei höherer Geschwindigkeit, wodurch die Produktivität der Pressoperation erhöht wird.
  • Der technische Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt und Modifikationen sind innerhalb des Schutzbereichs und Geists der vorliegenden Erfindung erlaubt. Beispielsweise kann anstelle des Verschiebens jeder der Abstützrahmen 25 manuell entlang der Schienen 23 eine Antriebseinrichtung alternativ zum Bewegen der Abstützrahmen 25 vorgesehen sein. In diesem Fall kann ein Motor die Rollräder 36, die mit dem anzutreibenden Abstützrahmen 25 korrespondieren, antreiben. Solch ein alternativer Aufbau kann ein leichteres Verschieben der Abstützrahmen 25 vorsehen. Jedoch ist, da es nicht notwendig ist, die Abstützrahmen 25 während des Ersetzens der Pressenanordnung 13 zu bewegen, das manuelle Bewegen der Abstützrahmen 25 kein bedeutendes Problem.
  • Des weiteren kann ein Hebelarm als Presselement anstelle des Bolzens 41 verwendet werden. Solch ein Hebelarm kann in jeder der Sicherungseinheiten 37 zum Absichern der Abstützrahmen 25 an den Basiskomponenten 15 in einem Zustand, wo die Rollräder 36 nach oben angehoben sind und nicht in Kontakt mit den Schienen 23 stehen, beinhaltet sein. Beispielsweise kann der zentrale Abschnitt des Hebelarms drehbar durch den korrespondierenden Auslegerarm 40 abgestützt sein und der Auslegerarm 40 kann mit einem Dreh-Beschränkungsabschnitt zum Beschränken der Drehung des Hebelarms versehen sein, während eines der Enden des Hebelarms gegen die obere Oberfläche der korrespondierenden Basiskomponente 15 gedrückt wird.
  • Des weiteren kann als Alternative für die Rollräder 36, die entlang der oberen Oberflächen der Schienen 23 rollen, um die Abstützrahmen 25 zu bewegen, eine magnetische Kraft derart aufgebracht werden, dass die Abstützrahmen 25 innerhalb der Schienen 23 schweben. Beispielsweise kann die obere Oberfläche jeder Schiene 23 mit einem Magneten derart versehen sein, dass diese als ein magnetischer Pol agiert, wobei beide Seiten jedes Abstützrahmens 25 mit Elektromagneten versehen sein können, die den Magneten auf den oberen Oberflächen der Schienen 23 gegenüberstehen. Zum Bewegen jeder der Abstützrahmen 25 werden die Elektromagneten derart eingestellt, dass sie eine Kraft des Rückstoßes zwischen den Elektromagneten und den Magneten auf den Schienen 23 erzeugen. Dies ermöglicht es dem Abstützrahmen 25, auf den Schienen 23 zu schweben. Im Vergleich mit Rollrädern 36 erlaubt dieser Aufbau das Verschieben der Abstützrahmen 25 mit einer geringeren Kraft.
  • Der Aufbau jeder der Taubenschwanz-Nuten 17 ist nicht auf die in den Zeichnungen dargestellte Form beschränkt. Beispielsweise können die zwei Seitenoberflächen jeder Taubenschwanz-Nut 17 in Kontakt mit den Stoppern 38 geneigt sein. In diesem Fall sind die zwei Seitenoberflächen jedes Stoppers 38 ebenfalls geneigt.
  • Des weiteren können als alternative Mittel zum Verhindern des Abhebens der Abstützrahmen 25, wenn einer der Abstützrahmen 25 entlang der Schienen 23 verschoben wird, Magneten an den zwei Seitenoberflächen jeder der Schienen 23 angeordnet sein oder die Schiene 23 selbst kann aus einem Magneten geformt sein. In solch einem Fall ist wie bei den Führungswalzen 43a und 43b ein Paar von Magneten mit dem gleichen magnetischen Pol wie die Magneten der Schiene 23 jeweils nahe den zwei Seitenoberflächen der Schiene 23 angeordnet. Infolgedessen kann jeder der Abstützrahmen 25 davon abgehalten werden, sich in einer Nichtkontakt-Weise zu verschwenken.
  • Des weiteren können die Verschwenkung verhindernden Mittel zum Verhindern des Verschwenkens der Abstützrahmen 25 von den Schienen 23 alternativ an zwei oberen Endabschnitten jedes Abstützrahmens 25 anstatt nur an einem oberen Endabschnitt vorgesehen sin.
  • Wie in der oben aufgeführten Ausführungsform beschrieben, wird jeder hydraulische Zylinder 24 bei unterschiedlichen Positionen während des Ersetzens der Pressenanordnung 13 und des Pressbetriebs eingestellt, so dass der korrespondierende Verbindungskopf 30 zu einer Position verschoben wird, wo der Verbindungskopf 30 nicht die Pressenanordnung 13 während des Ersetzens der Pressenanordnung 13 behindert. Doch ist die vorliegende Erfindung nicht auf einen solchen Aufbau beschränkt. Beispielsweise kann jeder hydraulische Zylinder 24 ein Langhub-Zylinder sein. Wie vorab erwähnt, werden bei hydraulischen Langhub-Zylindern die an den Kolbenstangen fixierten Verbindungsköpfe zu einer Position angehoben, wo die Verbindungsköpfe nicht das Ersetzen der Pressenanordnung für jeden Hub des Pressbetriebs behindern.
  • Des weiteren sind in der oben beschriebenen Ausführungsform die Pressensätze 20a bis 20d der Pressenanordnung 13, die mit den jeweiligen Pressstufen S1 bis S4 korrespondieren, wieder entfernbar an der gemeinsamen Platte 19 bei einem vorab bestimmten Pitch angeordnet. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf einen solchen Aufbau beschränkt. Beispielsweise können die Pressensätze 20a bis 20d anstelle auf einer gemeinsamen Platte 19 direkt an den Basiskomponenten 15 in einer wieder lösbaren Weise angeordnet sein.
  • Des weiteren muss die Anzahl der Pressstufen nicht notwendigerweise vier sein. Alternativ hierzu kann die Anzahl von Pressstufen zwei oder mehr sein, abhängig von dem Typ des zu erzeugenden Produkts oder den zu pressenden Segmenten.
  • Unabhängig von dem Typ von Pressenanordnung 13, der verwendet wird, kann einer der Abstützrahmen 25 (der im folgenden als Referenz-Abstützrahmen 25 bezeichnet wird) konstant bei einer vorab bestimmten Position fixiert sein, so dass die Position als Referenzposition zum Bestimmen der Einstellpositionen der Pressenanordnung 13 sowie der anderen Abstützrahmen 25 dient. Beispielsweise können die Basiskomponenten 15 mit Aufnahmen versehen sein, die mit den Enden der Bolzen 41 des Referenz-Abstützrahmens 25 in Eingriff stehen können. Im Vergleich mit dem Einstellen der Positionen aller Abstützrahmen 25 stellt dieser Aufbau eine einfachere Positionseinstellung zur Verfügung und kann somit die Betriebszeit verkürzen.
  • Die Verwendung der stufenweisen Pressvorrichtung 11 ist nicht auf die Herstellung von Läufern und Ständern beschränkt. Beispielsweise kann die stufenweise Pressvorrichtung 11 zur Herstellung anderer Produkte sowie Lautsprecherrahmen verwendet werden, durch Einführen von bandgleichen Boards oder Blechen in die Vorrichtung 11 und deren unterbrochenes Bewegen durch eine Vielzahl von Pressstufen, so dass das Pressen bei jeder Stufe durchgeführt wird.
  • Die Energiequelle (Betätiger) zum Aufbringen von Presskraft auf die Pressenanordnung 13 müssen nicht notwendigerweise die hydraulischen Zylinder 24 sein. Beispielsweise kann anstelle einer hydraulischen Presseinheit, die mit dem hydraulischen Zylinder 24 versehen ist, eine alternative Presseinheit sowie eine mechanische Presseinheit, die andere Arten von Energiequellen (Betätiger) aufweist, verwendet werden.
  • Es wird aus den oben beschriebenen Ausführungsformen ersichtlich, dass einer der Abstützrahmen 25 konstant bei einer vorab bestimmten Position unabhängig vom Typ der verwendeten Pressenanordnung 13 fixiert ist.
  • 1
  • 11
    stufenweise Pressvorrichtung
    13
    Pressanordnung
    15
    Basiskomponente
    17
    Taubenschwanz-Nut
    23
    Schiene
    24
    hydraulischer Zylinder
    25
    Abstützrahmen
    25a
    Abstützpfeiler
    31
    Servopumpe
    40
    Auslegerarm
    36
    Rollrad
    37
    Absicherungseinheit
    38
    Stopper
    41
    Bolzen
  • 2
  • S1, S2, S3, S4
    Pressstufen

Claims (5)

  1. Stufenweise Pressvorrichtung (11), umfassend: eine Pressenanordnung (13) mit einer Vielzahl von Pressensätzen (20a-20d), die entfernbar an korrespondierenden Pressstufen (S1-S4) angeordnet sind, so dass die Positionen der Pressensätze (20a-20d) einstellbar sind; oberhalb der Pressenstufen (S1-S4) angeordnete Schienen (23); Abstützrahmen (25), die jeweils mit einer der Pressstufen (S1-S4) zusammenwirken, wobei jeder Abstützrahnen (25) einen Betätiger zum Aufbringen einer Druckkraft auf die jeweiligen Pressensätze (13) in den Pressstufen (S1-S4) umfasst, wobei jeder Abstützrahmen (25) entlang der Schienen (23) bewegbar ist; und ein Sicherungselement, das den Abstützrahmen (25) in einer gewünschten Position absichert.
  2. Stufenweise Pressvorrichtung (11) gemäß Anspruch 1, des weiteren umfassend eine Basis (12), wobei jeder Abstützrahmen (25) einen torähnlichen Aufbau aufweist, wobei zwei gegenüberliegende obere Endabschnitte jedes Abstützrahmens (25) mit Rollrädern 836) versehen ist, die in der Lage sind, entlang den oberen Oberflächen der Schienen (23) zu rollen, und wobei das Sicherungselement den jeweiligen Abstützrahmen (24) an der Basis (12) in einen derartigen Zustand absichert, dass die Rollräder (36) des jeweiligen Abstützrahmens (25) nicht in Kontakt mit den Schienen (23) stehen.
  3. Stufenweise Pressvorrichtung (11) gemäß Anspruch 2, wobei jeder Abstützrahmen (25) ein Paar von Abstützpfeilern (25a) umfasst, wobei jedes Paar von Sicherungselementen jeweils mit dem Paar von Abstützpfeilern (25a) jedes Abstützrahmens (25) zusammenwirkt, wobei die Basis (12) mit Taubenschwanz-Nuten (17) versehen ist, und wobei jedes Sicherungseinheit einen Stopper (38) beinhaltet, der an einem unteren Ende des korrespondierenden Abstützpfeilers (25a) fixiert ist, wobei der Stopper (38) entlang einer korrespondierenden Taubenschwanz-Nut (17) beweglich ist; und Pressmittel zum Drücken gegen die Basis (12), wobei die Pressmittel nahe einem unteren Abschnitt eines jeweiligen Abstützpfeilers (25a) angeordnet sind, wobei die Pressmittel zwischen einer Verengungsposition und einer nicht verengenden Position beweglich sind, wobei, wenn das Pressmittel an der einengenden Position eingestellt ist, das Pressmittel gegen die Basis derart drückt, dass der jeweilige Abstützpfeiler (25a) relativ nach oben gedrückt wird, wobei der jeweilige Abstützpfeiler (25a) zwischen dem Pressmittel und dem Stopper (38) eingespannt ist, und wobei, wenn das Pressmittel an der nicht einengenden Position eingestellt ist, die Presskraft des Pressmittels gegen die Basis (12) freigegeben wird.
  4. Stufenweise Pressvorrichtung (11) gemäß Anspruch 3, wobei jedes Pressmittel einen Bolzen (39) umfasst, der sich vertikal durch einen Ausleger (40) der von dem jeweiligen Abstützpfeiler (25a) hervorsteht, erstreckt, so dass der Bolzen (39) in den Ausleger (40) eingeschraubt ist.
  5. Stufenweise Pressvorrichtung (11) gemäß den Ansprüchen 1 bis 4, wobei jeder Betätiger einen hydraulischen Zylinder (24) umfasst, und wobei die obere Oberfläche jedes Abstützrahmens (25) mit einer Servopumpe (31) zum Zuführen von Arbeitsöl zu dem jeweiligen Hydraulikzylinder (24) versehen ist, die maximale Breite jeder Servopumpe (31) größer ist als die Breite des korrespondierenden Abstützrahmens (25), wobei die Servopumpen (31) derart angeordnet sind, dass die Servopumpen (31) nicht andere Servopumpen (31) an benachbarten Abstützrahmen (25) behindern.
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