DE101086C - - Google Patents

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DE101086C
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    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00—Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02—Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/12—Reiterating watches or clocks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Wiederholungsschlagwerk mit einfachen und zuverlässig wirkenden Theilen. Es besteht aus einer neuen Auslösevorrichtung und einem Zählhebel nach Art des Patentes Nr. 98543. Durch die Auslösevorrichtung wird das Schlagen der Uhr eingeleitet, und durch den Zählhebel wird es abgestellt; beides geschieht durch Zusammenarbeiten der erwähnten Theile mit einem bei jedem Glockenschlag eine Umdrehung ausführenden Arme, den am Minutenrade in bisheriger Weise angebrachten Auslösestiften und den Schlagstaffeln.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht der auf der Platine angeordneten Theile im Ruhezustande und zwei Ansichten,
Fig. 2 die Stellung im Moment vor vollendeter Auslösung und
Fig. 3 den Mechanismus nach der Auslösung, also während des Schiagens.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird· das Schlagwerk durch einen am Arm α angebrachten Stift al festgehalten, indem ein Haken b1 des Abstellhebels b darübergreift.
Durch einen der am Minutenrade m angebrachten Auslösestifte, deren bei Viertelschlaguhren vier, i, 2, 3, 4, vorhanden sind, wird der untere Arm c1 des um c° drehbaren und durch die Feder d federnd in seiner Ruhelage gehaltenen Auslösehebels c nach rechts gedreht, wobei die Nase c2 über die Nase des Armes a greift und denselben etwas nach abwärts dreht; dadurch wird der Haken b1 des Abstellhebels durch den Stift αλ freigegeben.
Der Hebel b ist mit seiner Nabe auf die Achse eines sich nach links drehenden Rades des Schlagwerkes aufgesteckt. Durch eine Feder e wird b gegen eine auf der Achse festsitzende Scheibe f gedrückt, so lange der Arm c die Feder e nicht gegen die Platine und von der Nabe von b abdrückt. Dies geschieht aber, sobald c weit genug nach rechts gedreht ist, wie Fig. 2 darstellt, und damit wird b auf der Achse frei drehbar. Durch eine am Auslösehebel c angebrachte Feder g, welche gegen einen Stift an der Nabe von b drückt, wird b nach rechts gedreht, bis der Stift b'2 auf eine der Staffeln auftrifft.
Nachdem der Auslösehebel c von dem Stift des Mitnehmerrades verlassen und in seine Ruhelage zurückgekehrt ist, ist der Arm α frei geworden und das Schlagwerk beginnt zu laufen. Der Hebel b ist nun durch die von dem Arm c verlassene Feder wieder an die Scheibe^/ gedrückt und wird, durch diese mitgenommen, an der Drehung des Rades theilnehmen und langsam nach links wandern (Fig. 3).
Sobald der Haken in dem Wege des Stiftes a} angelangt ist und letzteren festhält, ist das Schlagwerk arretirt.
Bei Rückwärtsdrehung der Zeiger weicht der Auslösehebel dem Auslösestift nach links aus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wiederholungsschlagwerk mit einem durch Reibung an der Drehung eines Rades des Schlagwerkes theilnehmenden Zählhebel nach Patent Nr. 98543, dadurch gekennzeichnet, dafs der Zählhebel mit der Achse des Schlagwerkrades durch eine gegen seine Nabe drückende Feder e gekuppelt wird, deren Druck zur Einstellung des Zählhebels gegen die SchlagstafFeln vor der Auslösung ein federnd in seiner Ruhelage gehaltener, federnd nach links und rechts drehbarer Auslösehebel c aufhebt, indem er von einem der gebräuchlichen Auslösestifte eines Zeigerwerkrades gedreht wird, dabei zugleich einen bei jedem Glockenschlage eine Umdrehung ausführenden Arm α ergreift und ihn bis zur Auslösung sperrt, sowie durch eine Feder g den Zählhebel an die Schlagstaffel drückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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