DE10066308B4 - Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine - Google Patents
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Abstract
ein Nähgutschneidemesser (5) zum Schneiden eines Nähguts (200), um
ein Knopfloch (201) zu bilden, das einen Augenabschnitt (202) und einen linearen Abschnitt (203) aufweist,
wobei das Nähgutschneidemesser folgendes umfasst:
einen Augenmesserabschnitt (54) zum Bilden eines augenförmigen (runden) Lochs; und
einen linearen Messerabschnitt (55) zum Bilden eines linear geformten Lochs;
wobei ein Augenknopfloch an dem Nähgut gebildet werden kann, indem sowohl der Augenmesserabschnitt als auch der lineare Messerabschnitt verwendet werden, und ein lineares Loch an dem Nähgut nur durch den linearen Messerabschnitt gebildet werden kann, ohne dass der Augenmesserabschnitt auf das Nähgut einwirkt, wenn das Nähgut durch das Nähgutschneidemesser geschnitten wird; und ein Abschnitt, der das Nähgut nicht schneidet, zwischen dem Augenmesserabschnitt und dem linearen Messerabschnitt des Nähgutschneidemessers vorgesehen ist.
Description
- Technisches Gebiet
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine zum Ausbilden eines Lochabschnitts an einem Nähgut, welcher als ein Knopfloch dienen soll, wobei die Vorrichtung in einer Nähmaschine zum Ausführen eines Umsäumens oder Umstechens vorgesehen ist.
- Technologischer Hintergrund
- Im allgemeinen ist eine Augenknopflochherstellungsnähmaschine bekannt als eine Nähmaschine zum Ausführen eines Umsäumens oder Umstechens an einem Bereich eines Nähguts (eines zu nähenden Objekts), wo ein Knopfloch gebildet wird. Diese Nähmaschine umfasst eine Nähgutschneidevorrichtung, die ein Umsäumen oder Umstechen ausführt und ein Knopfloch an einem Nähgut ausbildet. Die Nähmaschine bildet ein Knopfloch (ein Augenknopfloch) an der Innenseite des umsäumten oder umstochenen Bereichs vor oder nach dem Ausführen des Umsäumens oder Umstechens aus.
- Die Augenknopflochherstellungsnähmaschine umfasst eine Nadelstange, die an ihrem unteren Endbereich eine Nähnadel aufweist, einen Nadelstangenvertikalantriebsmechanismus zum Bewegen der Nadelstange in vertikaler Richtung, einen Nadelverschwenkmechanismus zum Verschwenken der Nadelstange in Transversalrichtung, einen Greifermechanismus, der unterhalb der Nadelstange angeordnet ist, usw. Die Nadelstange wird in vertikaler Richtung bewegt und für jeden Stich in Transversalrichtung verschwenkt, so dass ein Umstechen im Zusammenwirken mit dem Greifer ausgeführt wird.
- Ferner umfasst die Nähgutschneidevorrichtung ein Messer und eine Messeraufnahme, die sich vertikal gegenüberliegend bereitgestellt werden. In einem Zustand, in dem das Nähgut zwischen dem Messer und der Messeraufnahme angeordnet ist, wird entweder das Messer oder die Messeraufnahme zu dem jeweils anderen Element hinbewegt, so dass das Nähgut geschnitten wird und ein Augenknopfloch gebildet wird. Da das Knopfloch eine Form aufweist, die ein Loch (einen Augenabschnitt) mit annähernd runder Gestalt (tropfenförmig) und ein lineares Loch (einen linearen Abschnitt) miteinander verbindet, weist das Messer eine Gestalt auf, die eine fast zylindrische Kante, welche den Augenabschnitt bildet, und eine lineare Kante, welche den linearen Abschnitt bildet, in derselben Ebene miteinander verbindet. Das Messer wird an die Messeraufnahme gedrückt, deren Bereich, an welchem das Messer anstößt, eben ist, so dass der Augenabschnitt und der lineare Abschnitt fast zu derselben Zeit geschnitten werden und ein Augenknopfloch gebildet wird.
- Jedoch erhält ein Augenknopfloch eine unterschiedliche Gestalt, in Abhängigkeit von der Art des Bekleidungsstücks, der Lage des Knopflochs an dem Bekleidungsstück oder ähnlichem. Grundsätzlich mussten, wenn eine andere Gestalt des Augenknopflochs gebildet wurde, das Messer und die Messeraufnahme ausgewechselt werden.
- Deshalb mussten, wenn nur ein Augenknopfloch mit einer unterschiedlichen Länge des linearen Abschnitts des Augenknopflochs gebildet wurde, das Messer und die Messeraufnahme ausgewechselt werden, was zeitraubend und mühselig war.
- Ferner kann ein sogenanntes Blumenloch, welches aus Löchern, die nur einen linearen Abschnitt aufweisen, gebildet ist, mit dieser Art von Augenknopflochherstellungsnähmaschine gebildet werden. In diesem Fall musste ein Nähgutschneidemesser für ein Augenknopfloch gegen ein Nähgutschneidemesser für ein Blumenloch ausgewechselt werden.
- Außerdem werden an einem allgemeinen Jackett sowohl ein Augenknopfloch, welches als ein Knopfloch dient, als auch ein Blumenloch, welches an einem Kragen angeordnet wird, gebildet.
- Die
offenbart eine Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine mit einem Augenmesserabschnitt, der mittels eines Zylinders auf- und abbewegt wird, und einem linearen Messerabschnitt, der mittels eines Pulsmotors auf- und abbewegt wird. Wenn ein Augenknopfloch an einem Nähgut gebildet wird, wird zunächst ein Augenabschnitt des Augenknopflochs mittels des Augenmesserabschnitts geschnitten, und anschließend wird das Nähgut zugeführt, während der lineare Messerabschnitt in das Nähgut eindringt, um auf diese Weise lineare Abschnitte unterschiedlicher Länge herstellen zu können, ohne den linearen Messerabschnitt auszuwechseln.JP 2587588 Y2 - Die JP 2000-5474 A offenbart eine Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine mit einem Augenmesserabschnitt und einem linearen Messerabschnitt, wobei der Augenmesserabschnitt weiter unten als der lineare Messerabschnitt angeordnet ist. Mit dieser Nähgutschneidevorrichtung kann nur ein Augenknopfloch gebildet werden.
- Die US-Patentschrift Nr. 6,164,224 offenbart eine Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine, welche nur einen linearen Messerabschnitt umfasst. Der lineare Messerabschnitt kann mehrmals auf- und abbewegt werden, um lineare Knopflöcher unterschiedlicher Länge zu bilden, ohne den linearen Messerabschnitt austauschen zu müssen.
- Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine bereitzustellen, die dazu in der Lage ist, Augenknopflöcher von verschiedener Länge und ein lineares Blumenloch zu bilden, ohne ein Messer oder eine Messeraufnahme auszuwechseln.
- Das vorstehend genannte Problem wird durch eine Nähgutschneidevorrichtung nach Anspruch 1 gelöst.
- Hierbei kann das von dem Messer gebildete Augenknopfloch gebildet werden, bevor das Umstechen an dem Nähgut ausgeführt wird, oder es kann gebildet werden, nachdem das Umstechen ausgeführt worden ist.
- Wie vorstehend beschrieben, wird das linear geformte Loch, gemäß der vorliegenden Erfindung, kontinuierlich mit einem linearen Abschnitt des Augenknopflochs von dem linearen Messerabschnitt gebildet, nachdem das Augenknopfloch durch den Augenmesserabschnitt und den linearen Messerabschnitt gebildet worden ist. Dadurch kann, da der lineare Abschnitt des Augenknopflochs erweitert werden kann, das Augenknopfloch mit unterschiedlicher Länge des linearen Abschnitts gebildet werden, ohne das Messer oder die Messeraufnahme auszuwechseln.
- Ferner kann, wenn das Knopfloch nur durch den linearen Messerabschnitt gebildet wird, ein linear geformtes Blumenloch ohne einen Augenabschnitt gebildet werden. D.h., sowohl das Augenknopfloch als auch das Blumenloch können gebildet werden, ohne das Messer oder die Messeraufnahme auszuwechseln. Ferner kann, wenn das Knopfloch durch mehrmaliges Schneiden mit dem linearen Messerabschnitt gebildet wird, die Länge des Blumenlochs modifiziert werden, ohne das Messer oder die Messeraufnahme auszuwechseln.
- Bei der Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine ist ein Abschnitt, welcher das Nähgut nicht schneidet, zwischen dem Augenmesserabschnitt und dem linearen Messerabschnitt des Nähgutschneidemessers vorgesehen.
- Gemäß der Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine mit einem solchen Aufbau wird, wie später beschrieben werden wird, kein ungeschnittener Abschnitt des Augenabschnitts erzeugt, und das linear geformte Loch kann sauber gebildet werden, indem ein Abschnitt, welcher das Nähgut nicht schneidet, zwischen dem Augenmesserabschnitt und dem linearen Messerabschnitt vorgesehen ist.
- Ferner müssen, wenn der Augenmesserabschnitt und der lineare Messerabschnitt nicht in derselben Ebene angeordnet sind, um das Nähgutschneidemesser so auszubilden, dass der Augenabschnitt und der lineare Abschnitt des Augenknopflochs in einem verbundenen Zustand durch den Augenmesserabschnitt und den linearen Messerabschnitt geschnitten werden, beispielsweise die Position des Endbereichs des linearen Messerabschnitts, welcher unten ist, an der Augenmesserabschnittseite und die Position des Endbereichs des Augenmesserabschnitts, welcher oben ist, an der Seite des linearen Messerabschnitts präzise eingestellt werden, oder diese Endbereiche müssen einander leicht überlappen.
- Weiterbildungen der Nähgutschneidevorrichtung nach Anspruch 1 sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 7.
- Bei einer weiteren Weiterbildung der Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine wird vorzugsweise der Augenmesserabschnitt weiter oben als der lineare Messerabschnitt angeordnet, so dass der Augenmesserabschnitt das Nähgut schneidet, nachdem der lineare Messerabschnitt das Nähgut vorher geschnitten hat, wenn das Nähgut geschnitten wird, indem der lineare Messerabschnitt und der Augenmesserabschnitt des Nähgutschneidemessers gemeinsam gegen das Nähgut bewegt werden.
- Gemäß der Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine mit einem solchen Aufbau kann in einfacher Weise nur das lineare Loch gebildet werden, indem die Bewegung des Nähgutschneidemesserabschnitts angehalten wird, wenn das Nähgut zwischen den linearen Messerabschnitt und den Augenmesserabschnitt kommt. D.h., mit dem extrem einfachen Aufbau, dass der Augenmesserabschnitt weiter oben als der lineare Messerabschnitt angeordnet ist, kann das Augenknopfloch an dem Nähgut gebildet werden, indem sowohl der Augenmesserabschnitt als auch der lineare Messerabschnitt verwendet werden, und das lineare Loch nur durch den linearen Messerabschnitt gebildet werden. Dann kann dieselbe Betriebsweise und dieselbe Wirkung wie vorstehend beschrieben erreicht werden.
- Ferner kann, wenn der Aufbau so ist, dass der Augenmesserabschnitt weiter oben als der lineare Messerabschnitt angeordnet ist und dass das Schneiden mit dem linearen Messerabschnitt vor dem Schneiden mit dem Augenmesserabschnitt durchgeführt wird, wenn ein Nähgut geschnitten wird, und wenn der Bereich der Messeraufnahme, der den Augenmesserabschnitt aufnimmt, und der Bereich, der den linearen Messerabschnitt aufnimmt, in derselben Fläche angeordnet sind, das Messer nicht mehr bewegt werden, wenn der lineare Messerabschnitt an der Messeraufnahme anstößt. Deshalb weist der lineare Messerabschnitt vorzugsweise eine Gestalt auf, welche ein Nähgut in einem mit einem Drücker gedrückten Zustand schneiden kann, so wie ein allgemeines Skalpell, Messer oder ähnliches. Die Kante des linearen Messerabschnitts ist vorzugsweise nicht parallel zu dem Nähgut, das geschnitten werden soll, und ist vorzugsweise zu dem Nähgut geneigt. Ferner weist der Bereich der Messeraufnahme, welcher den linearen Messerabschnitt aufnimmt, vorzugsweise eine Nut auf, in welche der lineare Messerabschnitt eingeführt wird.
- Wie vorstehend beschrieben, umfasst, gemäß der Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung, das Nähgutschneidemesser den Augenmesserabschnitt zum Bilden des Augenabschnitts und den linearen Messerabschnitt zum Bilden des linearen Schnitts. Das Augenknopfloch wird durch den Augenmesserabschnitt und den linearen Messerabschnitt gebildet, und das lineare Loch kann durch den linearen Messerabschnitt gebildet werden. Dadurch können das Augenknopfloch und das lineare Knopfloch, welches den Augenabschnitt nicht hat, gebildet werden, ohne das Nähgutschneidemesser auszuwechseln. Ferner kann der lineare Abschnitt des Augenabschnitts durch den linearen Messerabschnitt erweitert werden, nachdem das Augenknopfloch durch den Augenmesserabschnitt und den linearen Messerabschnitt gebildet worden ist.
- Ferner kann das Nähgutschneidemesser, das den Augenmesserabschnitt und den linearen Messerabschnitt umfasst, einfach hergestellt werden, indem der Abschnitt, der das Nähgut nicht schneidet, zwischen dem Augenmesserabschnitt und dem linearen Messerabschnitt vorgesehen wird. Deshalb können die Herstellungskosten deutlich reduziert werden. Ferner kann, da der Augenabschnitt bzw. der lineare Abschnitt sauber gebildet werden können, ein sauberes Augenknopfloch hergestellt werden.
- Darüber hinaus ist bei einer Weiterbildung der Nähgutschneidevorrichtung der Augenmesserabschnitt weiter oben als der lineare Messerabschnitt angeordnet, und Schneidvorgänge durch den linearen Messerabschnitt und den Augenmesserabschnitt werden nicht zur selben Zeit ausgeführt, so dass erreicht wird, dass der lineare Messerabschnitt das Nähgut zuerst schneidet und der Augenmesserabschnitt das Nähgut als nächstes schneidet. Dadurch kann in einfacher Weise nur das lineare Loch gebildet werden, indem die Bewegung des Nähgutschneidemessers angehalten wird, bevor der Augenmesserabschnitt das Nähgut erreicht.
- Gewerbliche Anwendbarkeit
- Wie vorstehend beschrieben, kann die Nähgutschneidevorrichtung der vorliegenden Erfindung weithin bei einer Nähmaschine verwendet werden, um einen Lochabschnitt an einem Nähgut zu bilden, so dass dieser zu einem Knopfloch wird. Sie ist dazu in der Lage, ein Augenknopfloch oder ein lineares Loch mit unterschiedlicher Länge zu bilden, ohne ein Messer und eine Messeraufnahme auszuwechseln.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
1 ist eine schematische Seitenansicht, die eine Augenknopflochherstellungsnähmaschine zeigt, an welcher eine Nähgutschneidevorrichtung als eine erste Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet ist, und von der ein Teil entfernt worden ist. -
2 ist eine schematische Draufsicht von oben, die die Augenknopflochherstellungsnähmaschine aus1 zeigt, von der ein Teil entfernt worden ist. -
3 ist eine schematische Vorderansicht, die die Augenknopflochherstellungsnähmaschine aus1 zeigt, von der ein Teil entfernt worden ist. -
4 ist eine schematische Vorderansicht, die einen Sensorteil zeigt, welcher eine Installationsstruktur eines Sensors zum Detektieren einer Position eines Nähgutschneidemessers zeigt. -
5 ist eine schematische Ansicht von hinten, die die Augenknopflochherstellungsnähmaschine aus1 zeigt, von der ein Teil entfernt worden ist. -
6 ist eine Ansicht, die Strukturen eines Messers und einer Messeraufnahme zeigt, wobei (a) eine Vorderansicht des Messers und der Messeraufnahme ist und (b) eine Seitenansicht des Messers und der Messeraufnahme ist, von der Seite des linearen Messerabschnitts aus gesehen. -
7 ist eine Draufsicht von oben auf ein Augenknopfloch, die die Gestalt des gebildeten Augenknopflochs zeigt. -
8 ist ein Flussdiagramm, das ein erstes Verfahren zum Bilden eines Lochabschnitts an einem Nähgut unter Verwendung der Nähgutschneidevorrichtung in der ersten Ausführungsform erläutert. -
9 ist ein Flussdiagramm, das eine Fortsetzung von8 zeigt. -
10 ist ein Flussdiagramm, das ein zweites Verfahren zum Bilden eines Lochabschnitts an einem Nähgut unter Verwendung der Nähgutschneidevorrichtung in der ersten Ausführungsform erläutert. -
11 ist ein Flussdiagramm, das eine Fortsetzung von10 zeigt. -
12 ist eine Draufsicht von oben auf einen Augenabschnitt und einen linearen Abschnitt des Augenknopflochs, die die Gestalt des durch das Messer gebildeten Augenabschnitts und linearen Abschnitts zeigt. -
13 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines Messerabschnitts, die den Zustand des linearen Abschnitts und des linearen Messerabschnitts zeigt, wenn der lineare Abschnitt des Augenknopflochs erweitert wird. -
14 ist eine schematische Seitenansicht, die eine Augenknopflochherstellungsnähmaschine zeigt, an welcher eine Nähgutschneidevorrichtung als eine zweite Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet ist, und von der ein Teil entfernt worden ist. -
15 ist eine schematische Draufsicht von oben, die die Augenknopflochherstellungsnähmaschine aus14 zeigt, von der ein Teil entfernt worden ist. -
16 ist eine schematische Vorderansicht, die die Augenknopflochherstellungsnähmaschine aus14 zeigt, von der ein Teil entfernt worden ist. -
17 ist eine schematische Ansicht von hinten, die die Augenknopflochherstellungsnähmaschine aus14 zeigt, von der ein Teil entfernt worden ist. -
18 ist ein Flussdiagramm, das ein drittes Verfahren zum Bilden eines Lochabschnitts an einem Nähgut unter Verwendung der Nähgutschneidevorrichtung in der zweiten Ausführungsform erläutert. -
19 ist ein Flussdiagramm, das eine Fortsetzung von18 zeigt. -
20 ist ein Flussdiagramm, das ein viertes Verfahren zum Bilden eines Lochabschnitts an einem Nähgut unter Verwendung der Nähgutschneidevorrichtung in der zweiten Ausführungsform erläutert. -
21 ist ein Flussdiagramm, das eine Fortsetzung von20 zeigt. - Bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
- Im nachstehenden werden Ausführungsformen einer Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert werden.
- <Erste Ausführungsform>
- Eine Nähgutschneidevorrichtung
1 ist in einem Körper einer Augenknopflochherstellungsnähmaschine100 vorgesehen, die schematisch einen Bettabschnitt101 zum Anordnen eines Nähguts200 auf dessen Oberseite, einen Sockelteil102 in einem nach oben von dem Bettabschnitt101 abstehenden Zustand und einen länglichen Armteil103 , der sich über dem Bettabschnitt101 von dem Sockelteil102 längs der Längsrichtung des Bettabschnitts101 erstreckt, umfasst. Die Nähgutschneidevorrichtung1 umfasst schematisch ein Messer5 zum Schneiden eines Nähguts, eine Messeraufnahme6 zum Aufnehmen des Messers5 beim Schneiden, ein Betätigungselement2 zum Antreiben des Messers in vertikaler Richtung, um das Nähgut200 zu schneiden, eine nicht dargestellte Nähgutzuführvorrichtung oder Nähgutvorschubvorrichtung (ein Bewegungselement) zum Zuführen des Nähguts200 , und eine nicht dargestellte Steuerungsvorrichtung (Steuerungselement) zum Steuern des Betriebs der Nähmaschine einschließlich der Nähgutschneidevorrichtung. - Zusätzlich umfasst ein Augenknopfloch
201 , das durch die Nähmaschine100 dieser Ausführungsform an dem Nähgut200 gebildet wird, einen Augenabschnitt202 , der im wesentlichen tropfenförmig ist, und einen linearen Abschnitt203 , der ein linearer Schnitt ist, wie in7 gezeigt. - Die Nähgutzuführvorrichtung ist eine sogenannte wohlbekannte Nähgutzuführvorrichtung. In der Augenknopflochherstellungsnähmaschine
100 umfasst sie eine Nähgutzuführstange, auf welcher das Nähgut200 angeordnet und durch einen Drücker gehalten ist, einen Nähgutzuführmechanismus zum Bewegen der Nähgutzuführstange in der X-Achsen-Richtung und der Y-Achsen-Richtung in der im wesentlichen horizontalen Ebene, oder ähnliches. Dann wird, in einem Zustand, in dem das Nähgut200 durch den Drücker auf die Nähgutzuführstange gesetzt ist, das Nähgut200 so bewegt, dass sich eine Nadelposition relativ zu dem Nähgut200 entsprechend der Peripherie des Bereichs, welcher das Augenknopfloch201 sein wird, bewegen kann. Dadurch wird ein Umstechen oder Umsäumen an der Peripherie des Augenknopflochs201 durch die Nähgutzuführvorrichtung ausgeführt. Bei der vorliegenden Erfindung bewegt die Nähgutzuführvorrichtung das Nähgut200 nicht nur während des Umstechens, sondern auch während der Bildung des Augenknopflochs201 , wie später beschrieben werden wird, sie ist jedoch vom Aufbau her dieselbe wie eine wohlbekannte Nähgutzuführvorrichtung. Ferner ist die Nähgutzuführvorrichtung nicht auf die Kombination einer linearen Bewegung in der X-Achsen-Richtung und der Y-Achsen-Richtung beschränkt. Eine Bewegung kann eine kreisförmige Bewegung sein. - Darüber hinaus wird die Drehung eines Motors der Nähgutzuführvorrichtung durch ein Pulssignal gesteuert. Der Motor dreht sich um einen vorherbestimmten Drehwinkel pro Puls. Das Einstellen eines Bewegungsbetrags des Nähguts
200 gemäß der Nähgutzuführvorrichtung wird durch Einstellen einer Pulszahl des vorstehend beschriebenen Motors ausgeführt. - Nun wird ein Aufbau des Betätigungselements
2 , das zum Antreiben des Messers5 dient, beschrieben werden. Wie in den1 bis5 gezeigt, umfasst das Betätigungselement2 schematisch einen Motor21 , eine Kugelrollspindel24 , einen Verbindungsmechanismus31 , eine Antriebswelle35 , ein Antriebszahnrad39 und eine Translationswelle40 . - Der Motor
21 ist an dem Bettabschnitt101 der Augenknopflochherstellungsnähmaschine100 festgelegt. Die Antriebskraft des Motors21 wird durch ein Motorzahnrad22 zu einem benachbarten Kugelrollspindelzahnrad23 übertragen. Das Kugelrollspindelzahnrad23 ist an der Kugelrollspindel24 angeordnet, die im wesentlichen horizontal ist, und dreht die Kugelrollspindel24 durch Antreiben des Motors21 . Die Kugelrollspindel24 ist drehbar an der Augenknopflochherstellungsnähmaschine100 gehalten durch ein Lager25 , das an dem Bettabschnitt101 angeordnet ist, und eine Lagereinheit26 , die an dem Armteil103 angeordnet ist. - Die Kugelrollspindel
24 ist mit einer Kugelrollspindelmutter27 versehen. Die Kugelrollspindelmutter27 ist durch Drehung der Kugelrollspindel24 in vertikaler Richtung längs der Kugelrollspindel24 beweglich. Ferner ist an dem oberen Bereich der Kugelrollspindelmutter27 ein Gehäuse28 festgelegt, und das Gehäuse28 bewegt sich ebenfalls durch Drehung der Kugelrollspindel24 in vertikaler Richtung mit der Kugelrollspindelmutter27 längs der Kugelrollspindel24 . - Wie in
5 gezeigt, ist eine Geradführung29 an dem Gehäuse28 festgelegt. Das Gehäuse28 und die Kugelrollspindelmutter27 können sich durch Einführen einer Führungswelle30 in die Geradführung29 in vertikaler Richtung bewegen, ohne sich zu drehen. - Wie in
1 und5 gezeigt, ist ein Ende des Verbindungsmechanismus31 an beiden Seiten des Gehäuses28 durch Verbindungswellen32a und32a drehbar festgelegt, und das andere Ende ist an einem Endbereich eines Hebels34 durch Verbindungswellen32b und32b drehbar festgelegt. Das Bezugszeichen33 bezeichnet eine Mutter, die die Verbindungswelle32b am Herausfallen hindert. - Wie in
2 gezeigt, ist die Antriebswelle35 durch Halteelemente36 ,36 ,36 und36 im wesentlichen parallel zu dem Armteil103 drehbar an dem Armteil103 gehalten. Darüber hinaus ist die Antriebswelle35 an beiden Enden derselben durch einen C-Ring37 und eine Spurscheibe38 so fixiert, dass sie sich nicht vorwärts oder rückwärts bewegen kann. Ferner ist der andere Endbereich des Hebels34 drehbar an der Sockelteil(102 )-Seite der Antriebswelle35 gehalten. Ferner ist eine Hebelaufnahme35a drehbar an und einstückig mit der Antriebswelle35 angeordnet, und ein Bereich derselben stößt an dem Hebel34 an. Wenn der Hebel34 durch den vorstehend beschriebenen Verbindungsmechanismus31 angetrieben wird und so gedreht wird, dass eine Endseite desselben nach unten geht, indem die Antriebswelle34 zu einem Abstützpunkt gemacht wird, wird die Hebelaufnahme35a durch den Hebel34 nach unten gedrückt, und daher wird die Antriebswelle35 gedreht. - Ferner umfasst die Antriebswelle
35 das Antriebszahnrad39 an ihrer dem Sockelteil102 entgegengesetzten Seite. - Wie in
3 gezeigt, steht das Antriebszahnrad39 in Eingriff mit einer Zahnstange41 , die an dem oberen Bereich der Translationswelle40 gebildet ist. Die Translationswelle40 wird durch Drehen der Antriebswelle35 in vertikaler Richtung bewegt. - Die Translationswelle
40 ist in einer im wesentlichen zylindrischen metallischen Translationsbuchse42 gehalten, die so an dem Armteil103 festgelegt ist, dass die horizontale Position einstellbar ist. Die Antriebszahnrad(39 )-Seite der metallischen Translationsbuchse42 ist ausgeschnitten. Nutbereiche43 und43 , die an zwei Stellen an der inneren Oberfläche der metallischen Translationsbuchse42 vorgesehen sind, erstrecken sich parallel zu der Längsrichtung der metallischen Translationsbuchse42 . Konvexe Bereiche44 und44 , die an zwei Stellen in Umfangsrichtung an der äußeren Oberfläche der Translationswelle40 vorgesehen sind, stehen beweglich in Eingriff mit den Nutbereichen34 und34 und erstrecken sich längs derselben, so dass die konvexen Bereiche44 und44 in vertikaler Richtung gleiten können, ohne sich in Querrichtung zu drehen. - Ferner ist an dem unteren Ende der Translationswelle
40 eine Messerbefestigungsplatte51 vorgesehen. Das Messer5 ist durch eine Klemme52 und eine Klemmschraube53 an der Messerbefestigungsplatte51 befestigt. Darüber hinaus ist die Messerbefestigungsplatte51 so befestigt, dass die Position zu dem Armteil103 in vertikaler Richtung einstellbar ist. Ferner ist in dem Bettabschnitt101 , genau unter dem Messer5 , eine Messeraufnahme-Basis61 vorgesehen, und die Messeraufnahme6 ist in der dem Messer gegenüberliegenden Position angeordnet. - Ferner ist, wie in
1 und2 gezeigt, eine geschlitzte Platte45 zum Detektieren einer Ursprungsposition (Position, in der die Translationswelle (das Messer5 ) nach oben angehoben ist) und einer Schneideposition (Position, in der sowohl durch einen linearen Messerabschnitt55 als auch einen Augenmesserabschnitt54 geschnitten werden kann) von der Mitte der Antriebswelle35 aus ein wenig zu der Translationswellen(40 )-Seite hin angeordnet. Ein Sensor46 zum Detektieren der Ursprungsposition und ein Sensor47 zum Detektieren einer Nachbarschaft zu der Schneideposition sind an dem Armteil103 durch Sensorbefestigungsplatten48 bzw.48 (siehe4 ) befestigt. Diese Sensoren46 und47 sind die diejenigen, die dazu dienen, zu detektieren, ob das Messer5 in der Ursprungsposition oder in der Schneideposition ist, beispielsweise durch Detektieren der Änderung zwischen dem mit der geschlitzten Platte45 bedeckten Zustand und dem nicht mit derselben bedeckten Zustand. Ferner wird eine Gestalt der geschlitzten Platte45 entsprechend dem Drehwinkel der Antriebswelle35 in der Ursprungsposition und der Schneideposition des Messers5 bestimmt. - Als nächstes wird ein Verfahren zum Bewegen des Messers
5 durch das Betätigungselement2 mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau erläutert werden. - Zuerst wird der Motor
21 angetrieben. Wenn der Motor21 angetrieben wird, dreht sich die Kugelrollspindel24 durch das Motorzahnrad22 und das Kugelrollspindelzahnrad23 , und dann werden die Kugelrollspindelmutter27 und das Gehäuse28 an der Kugelrollspindel24 längs der Kugelspindel24 abgesenkt. Dadurch wird auch der mit dem Gehäuse28 durch die Verbindungswelle32a verbundene Verbindungsmechanismus31 abgesenkt und drückt ein Ende des Hebels34 , das mit dem Verbindungsmechanismus31 durch die Verbindungswelle32b verbunden ist, in der Uhrzeigerrichtung in5 nach unten. Ferner dreht der Hebel34 die Antriebswelle35 durch die Hebelaufnahme35a in der Uhrzeigerrichtung in5 . - Wenn die Antriebswelle
35 gedreht wird, wird das an der Antriebswelle35 vorgesehene Antriebszahnrad39 mit der Antriebswelle35 im Gegenuhrzeigersinn in3 gedreht und senkt die Translationswelle40 , deren Zahnstange41 mit dem Antriebszahnrad39 in Eingriff steht, ab. Dann wird das an dem unteren Ende der Translationswelle40 vorgesehene Messer5 abgesenkt und schneidet das Nähgut200 . - Außerdem wird der Motor
21 auch durch ein Pulssignal gesteuert und dreht sich um einen vorherbestimmten Drehwinkel pro Puls. Ferner ist die nicht dargestellte Steuerungseinrichtung mit dem Motor21 verbunden, und die Steuerungseinrichtung ist mit dem Sensor47 zum Detektieren der Nachbarschaft der Schneideposition verbunden. Der Antrieb des Motors21 wird so gesteuert, dass das Absenken des Messers5 an einer zweiten Position angehalten werden kann, in der sowohl der Augenmesserabschnitt54 als auch der lineare Messerabschnitt55 des Messers5 das Nähgut200 schneiden können. Der Absenkungsbetrag wird durch eine Pulszahl gesteuert, welche den Motor21 steuert, und der Antrieb des Motors21 wird so gesteuert, dass das Absenken des Messers5 an einer ersten Position angehalten werden kann, in der nur der lineare Messerabschnitt55 des Messers5 das Nähgut200 schneiden kann. - Nachdem das Nähgut
200 geschnitten worden ist, lässt man den Motor21 in umgekehrter Richtung drehen, und der Hebel34 wird gedreht, indem die Kugelrollspindelmutter27 und das Gehäuse28 nach oben bewegt werden, so dass der Druck des Hebels34 auf die Hebelaufnahme35a aufgehoben wird. Dann wird, da sich die Antriebswelle35 durch die Erregungskraft der Feder35b im Gegenuhrzeigersinn in5 dreht und das Antriebszahnrad39 sich im Uhrzeigersinn in3 dreht, die Translationswelle40 angehoben und das Messer5 von dem Nähgut200 getrennt. - Als nächstes wird die Gestalt des Messers
5 und der Messeraufnahme6 unter Verwendung von6 erläutert werden. - Wie in
6(a) gezeigt, umfasst das Messer5 den Augenmesserabschnitt54 , der den Augenabschnitt202 ausbildet, und den linearen Messerabschnitt55 , der den linearen Abschnitt203 ausbildet. Der lineare Messerabschnitt55 ist an dem Augenmesserabschnitt54 durch eine Schraube56 festgelegt. Der lineare Messerabschnitt55 steht über den Augenmesserabschnitt54 in Richtung zu der gegenüberliegenden Messeraufnahme (6 ) (nach unten) vor. Ein Kantenbereich des linearen Messerabschnitts55 weist eine geneigte Form derart auf, dass ein Ende an der Augenmesserabschnitt(54 )-Seite desselben über das andere Ende vorsteht. Andererseits umfasst die Messeraufnahme6 einen Nutbereich62 , in welchen der lineare Messerabschnitt55 eingeführt werden kann, auf der Seite, welche dem linearen Messerabschnitt55 gegenüberliegt (siehe6(b) ), und einen ebenen Bereich63 , der an dem Augenmesserabschnitt54 anstößt, auf der Seite, welche dem Augenmesserabschnitt54 gegenüberliegt. D.h., die Tiefe des Nutbereichs62 ist größer als der Abstand von der Spitze des Kantenbereichs des linearen Messerabschnitts55 zu der Spitze des Kantenbereichs des Augenmesserabschnitts54 , so dass der Augenmesserabschnitt54 und der ebene Bereich63 aneinander anstoßen können. Außerdem ist ein Zwischenraum zwischen dem linearen Messerabschnitt55 und dem Augenmesserabschnitt54 vorgesehen. Dadurch wird ein ungeschnittener Bereich zwischen dem linearen Abschnitt203 und dem Augenabschnitt202 erzeugt. - Ferner ist die Länge des linearen Messerabschnitts
55 gleich groß wie oder kürzer als der kürzeste der linearen Abschnitte203 des Augenknopflochs201 , welches gebildet werden soll. - Ferner kann der Augenmesserabschnitt
54 eine Gestalt aufweisen, die nur ein Auge schneidet, oder kann eine Gestalt aufweisen, die eine lineare Kante zu einem Auge hinzufügt. - Außerdem ist eine in
6(a) gezeigte Röhre64 eine Röhre zum Ausblasen von Luft, um Nähgutabfall zu sammeln, welcher erhalten wird, wenn der Augenabschnitt202 gebildet wird. - Ferner ist, wie vorstehend beschrieben, da der lineare Messerabschnitt
55 durch die Schraube56 an dem Augenmesserabschnitt54 festgelegt ist, der lineare Messerabschnitt55 an dem Augenmesserabschnitt54 befestigbar und von demselben lösbar. So kann das Augenknopfloch201 derart gebildet werden, dass nur die Länge des linearen Abschnitts203 verschieden ist, indem der lineare Messerabschnitt55 ausgewechselt wird und nicht der lineare Abschnitt203 erweitert wird, wie weiter unten beschrieben werden wird. Ferner ist, wenn der lineare Messerabschnitt55 an dem Augenmesserabschnitt54 befestigbar und von demselben lösbar ausgebildet ist, um den durch den Augenmesserabschnitt54 gebildeten Augenabschnitt202 und den durch den linearen Messerabschnitt55 gebildeten linearen Abschnitt203 von Anfang an in einem verbundenen Zustand auszubilden, eine hohe Präzision hinsichtlich der Gestalt des Augenmesserbereichs54 und des linearen Messerabschnitts55 erforderlich, und eine hohe Präzision ist bei der Befestigung des Augenmesserabschnitts54 und des linearen Messerabschnitt55 erforderlich. Wenn jedoch, wie weiter unten beschrieben werden wird, ein ungeschnittener Abschnitt zwischen dem Augenabschnitt202 und dem linearen Abschnitt203 vorgesehen ist und wenn derselbe später geschnitten wird, wird es möglich, den Augenmesserabschnitt54 und den linearen Messerabschnitt55 vergleichsweise einfach herzustellen. - Ferner ist in der Nähe der Messeraufnahme
6 in dem Bettabschnitt101 die vorstehend beschriebene, wohlbekannte (nicht in der Zeichnung gezeigte) Nähgutzuführvorrichtung zum Bewegen des Nähguts200 längs dem an dem Nähgut200 gebildeten linearen Abschnitt203 vorgesehen. - Die Nähgutzuführvorrichtung kann das Nähgut
200 längs des linearen Abschnitts203 zu der Augenmesserabschnitt(54 )-Seite und zu der derselben entgegengesetzten Seite bewegen. Wenn sie das Nähgut200 zu der Augenmesserabschnitt(54 )-Seite bewegt, wird die Nähgutzuführvorrichtung ein Linearabschnittserweiterungselement, welches den linearen Abschnitt203 des Augenknopflochs201 mit dem Betätigungselement2 erweitert, wie weiter unten beschrieben werden wird. Wenn sie das Nähgut200 zu der dem Augenmesserabschnitt54 entgegengesetzten Seite bewegt, wird die Nähgutzuführvorrichtung zu einem Wiederschneidelement, welches eine Verbindung zwischen dem Augenabschnitt202 und dem linearen Abschnitt203 des Augenknopflochs201 mit dem Betätigungselement herstellt, wie weiter unten beschrieben werden wird. - Außerdem ist das Betätigungselement
2 in dem Linearabschnittserweiterungselement und dem Wiederschneidelement dasjenige, welches das Messer5 zu der ersten Position absenkt. - Verfahren zum Bilden eines Lochabschnitts an dem Nähgut
200 unter Verwendung der Nähgutschneidevorrichtung, welche das Betätigungselement2 , das Messer5 , die Messeraufnahme6 oder ähnliches, wie vorstehend beschrieben, umfasst, werden unter Verwendung von Flussdiagrammen erläutert werden. - [Erstes Verfahren]
-
8 und9 sind Flussdiagramme, die den Ablauf eines ersten Verfahrens zum Bilden des Augenknopflochs201 an dem Nähgut200 erläutern. Die Bezugszeichen D, F, L1, L2 und a in den Flussdiagrammen sind in6 gezeigt, wobei D die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts54 des am Ursprung angeordneten Messers5 zu der oberen Oberfläche der Messeraufnahme6 bezeichnet, F die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts54 des am Ursprung angeordneten Messers5 zu der oberen Oberfläche des Nähguts200 bezeichnet, L1 die gesamte Länge des Messers5 bezeichnet, L2 die Länge des linearen Messerabschnitts55 des Messers5 bezeichnet, und a die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts54 zu dem unteren Ende des linearen Messerabschnitts55 bezeichnet. Ferner, wie in13 gezeigt, ist α die Länge des Abschnitts, um den der bereits geschnittene lineare Abschnitt203 und der lineare Messerabschnitt55 einander überlappen. - Ferner werden Bewegungsbeträge S, S1 und S2 des Nähguts
200 und ein Absenkbetrag D2 des Messers5 in den Flussdiagrammen durch Einstellen der vorstehend beschriebenen Pulszahl des Motors der Nähgutzuführvorrichtung oder des Motors21 des Betätigungselements2 bestimmt. - Das Nähgut
200 wird auf dem Bettabschnitt101 der Nähmaschine100 angeordnet, so dass ein Lochbildungsvorgang begonnen wird (Schritt J1). Dann wird auf der Grundlage von eingestellter Information, die zuvor eingestellt und in der Speichereinrichtung eines nicht dargestellten Steuerungselements gespeichert worden ist, abgefragt, ob zuerst das Nähen ausgeführt wird (an Ende schneiden) oder zuerst die Bildung eines Lochs durchgeführt wird (am Anfang schneiden) (J2). Wenn am Anfang geschnitten werden soll, wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu der Nähgutschneidevorrichtung bewegt (Schritt J6). Wenn andererseits am Ende geschnitten werden soll, wird das Nähgut200 , da das Nähen vor der Bildung eines Lochs ausgeführt wird, durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition bewegt (Schritt J3), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J4). Dann, nachdem das Nähen abgeschlossen ist (Schritt J5), wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu der Nähgutschneidevorrichtung bewegt (Schritt J6). In der Zwischenzeit wird die Translationswelle40 , die an ihrem unteren Ende bei5 mit dem Messer versehen ist, in einem nach oben angehobenen Zustand (Ursprungsposition) angehalten. - Als nächstes wird das Absenken des Messers
5 begonnen (Schritt J7), und es wird abgefragt, ob das Augenmesser54 des Messers5 an der Messeraufnahme6 anstößt und der Sensor47 in den Zustand "EIN" geschaltet ist oder nicht (Schritt J8). Wenn der Sensor47 nicht in den Zustand "EIN" geschaltet ist, wird das Messer5 weiter abgesenkt, bis er in den Zustand "EIN" geschaltet ist. Wenn der Sensor47 in den Zustand "EIN" geschaltet ist, wird das Messer5 angehoben (Schritt J9), und es wird angehoben, bis der Sensor46 in den Zustand "EIN" geschaltet wird (Schritt J10). Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise werden, da das Messer5 zu der zweiten Position abgesenkt wird, der Augenabschnitt202 und der lineare Abschnitt203 an dem Nähgut200 durch den Augenmesserabschnitt54 und den linearen Messerabschnitt55 gebildet. - Weil es einen ungeschnittenen Abschnitt zwischen dem gebildeten Augenabschnitt und dem gebildeten linearen Abschnitt
203 gibt, wird das Schneiden des ungeschnittenen Abschnitts als nächstes ausgeführt. - Zuerst wird das Nähgut zugeführt und längs der Plus(+)-Richtung in
12 durch die Nähgutzuführvorrichtung bewegt (Schritt J11), und der ungeschnittene Abschnitt zwischen dem Augenabschnitt202 und dem linearen Abschnitt203 wird genau unter den linearen Messerabschnitt55 gebracht. Der ungeschnittene Abschnitt zwischen dem Augenabschnitt202 und dem linearen Abschnitt203 kann genau unter den linearen Messerabschnitt55 gebracht werden, indem das Nähgut200 zu diesem Zeitpunkt so zugeführt wird, dass der Zuführbetrag S innerhalb eines Bereichs von (L1 – L2) – Le/2 < S ≤ L1 – L2 liegt. Außerdem ist der Maximalwert L1 – L2 des Zuführbetrags S der Maximalwert, wenn angenommen wird, das L1 < 2 L2. - Dann wird das Messer
5 zu der ersten Position durch das Betätigungselement2 abgesenkt (Schritt J12). Die Pulszahl des Motors21 des Betätigungselements2 wird so eingestellt, dass der Absenkbetrag D2 des Messers5 zu diesem Zeitpunkt (D – a) > D2 > F wird. Dadurch wird das Messer5 zu der ersten Position abgesenkt, und das Nähgut200 wird nur durch den linearen Messerabschnitt55 geschnitten. Hierbei wird beim Absenken des Messers5 die Absenkrichtung als die Minus(–)-Richtung betrachtet. - Nachdem das Messer
5 abgesenkt worden ist, wird das Anheben des Messers5 erneut begonnen (Schritt J13), und es wird angehoben, bis der Sensor46 in den Zustand "EIN" geschaltet ist (Schritt J14), so dass das Messer zu dem Ursprung zurückbewegt wird. - Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise wird zwischen dem Augenabschnitt
202 und dem linearen Abschnitt203 linear durch den linearen Messerabschnitt55 geschnitten, und das Augenknopfloch201 wird derart gebildet, dass der Augenabschnitt202 und der lineare Abschnitt203 miteinander verbunden sind. - Als nächstes wird abgefragt, ob die Länge L1 des gebildeten Augenknopflochs
201 die erforderliche Länge L0 erreicht hat (Schritt J15). Wenn die Länge L1 die erforderliche Länge L0 ist (wenn nicht L0 > L1), wird die Bildung des Augenknopflochs201 beendet. Dann wird abgefragt, ob ein Umstechen (Nähen) an der Peripherie des Augenknopflochs vorher ausgeführt worden ist (am Ende schneiden) oder nicht (am Anfang schneiden) (Schritt J16). Wenn am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition bewegt (Schritt J17), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J18). Nachdem das Nähen beendet worden ist (Schritt J19), wird die Bildung des Augenknopflochs201 abgeschlossen (Schritt J20). Ferner wird, wenn am Ende geschnitten wird, die Bildung des Augenknopflochs201 , da das Nähen (Umstechen) bereits abgeschlossen ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt J21). - Andererseits wird, wenn die Länge L1 noch nicht die erforderliche Länge L0 erreicht hat (wenn L0 > L1), eine Erweiterung des linearen Abschnitts
203 des Augenknopflochs201 ausgeführt. - Eine Zuführrate n = {(L0 – L1)/(L2 – α)} – N des Nähguts
200 gemäß der Nähgutzuführvorrichtung wird erhalten, um die Länge L1 zu der erforderlichen Länge L0 zu machen, und es wird abgefragt, ob die Zuführrate n nicht größer ist als 1 (Schritt J22). Hierbei ist N eine Zuführhäufigkeit (N = 1, 2, 3 ...) des Nähguts200 , und N ist ein numerischer Wert, der jedesmal, wenn das Nähgut200 zugeführt wird, hochgezählt wird. - Außerdem ist L2 – α ein vorherbestimmter Zuführbetrag, der durch Subtrahieren des vorstehend beschriebenen Überlappungsbetrags α von der Länge L2 des linearen Messerabschnitts
55 erhalten wird. Die Zuführrate n wird durch Subtrahieren der bereits zugeführten Häufigkeit N zu diesem Zeitpunkt von der Zuführhäufigkeit, die durch Teilen des durch Subtrahieren der gesamten Länge L1 des Messers5 von der erforderlichen Schneidelänge L0 erhaltenen Betrags durch den vorherbestimmten Zuführbetrag L2 – α erhalten wird, erhalten. - Wenn die Zuführrate n größer ist als 1, wird das Nähgut
200 durch das Nähgutzuführelement um den Zuführbetrag von S1 = – {(L0 – L1) + N × (L2 – α)}({(L0 – L1) + N × (L2 – α)} in der Minus(–)-Richtung in12 ) zugeführt (Schritt J23), und anschließend wird das Messer5 durch das Betätigungselement2 abgesenkt, bis der Absenkbetrag D2 zu (D – a) > D2 > F wird (Schritt J24). Gemäß diesem Schritt J24 wird das Messer5 zu der ersten Position abgesenkt und schneidet das Nähgut200 nur durch den linearen Messerabschnitt, so dass eine Erweiterung des linearen Abschnitts um die Länge des im wesentlichen linearen Messerabschnitts ausgeführt werden kann. Danach wird das Anheben des Messers5 begonnen (Schritt J25), und das Messer5 wird zu dem Ursprung zurückbewegt, an dem der Sensor46 in den Zustand "EIN" geschaltet wird (Schritt J26). - Die vorstehend beschriebene Betriebsweise wird ausgeführt, bis die Zuführrate n nicht mehr größer als 1 ist.
- Wenn die Zuführrate n nicht mehr größer ist als 1, wird das Nähgut
200 um den Zuführbetrag von S2 = –n × (L2 – α)(n × (L2 – α) in der Minus(–)-Richtung in12 ) durch die Nähgutzuführvorrichtung zugeführt (Schritt J27), und das Messer5 wird durch das Betätigungselement2 abgesenkt, bis der Absenkbetrag D2 zu (D – a) > D2 > F wird (zu der ersten Position) (Schritt J28). Dadurch schneidet das Messer5 das Nähgut200 nur durch den linearen Messerabschnitt55 , so dass eine Erweiterung des linearen Abschnitts, die eine kürzere Länge als die Länge des linearen Messerabschnitts55 aufweist, ausgeführt werden kann. Danach wird das Messer5 angehoben (Schritt J29), und das Messer5 wird in die Ursprungsposition zurückbewegt, in der der Sensor46 in den Zustand "EIN" geschaltet wird (Schritt J30). - Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise wird das Schneiden des Augenknopflochs
201 mit der erforderlichen Länge beendet. Dann wird abgefragt, ob das Umstechen (Nähen) der Peripherie des Augenknopflochs vorher ausgeführt worden ist (am Ende schneiden) oder nicht (am Anfang schneiden) (Schritt J31). Wenn am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition bewegt (Schritt J32), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J33). Nachdem das Nähen beendet worden ist (Schritt J34), wird die Bildung des Augenknopflochs201 abgeschlossen (Schritt J35). Ferner wird, wenn am Ende geschnitten worden ist, die Bildung des Augenknopfloches201 , da das Nähen (Umstechen) bereits abgeschlossen worden ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt J36). - [Zweites Verfahren]
-
10 und11 sind Flussdiagramme, die den Ablauf eines zweiten Verfahrens zum Bilden des Augenknopflochs201 an dem Nähgut200 erläutern. Die Bezugszeichen D, F, L1, L2, a und Le in den Flussdiagrammen sind in6 und12 gezeigt, wobei D die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts54 des an dem Ursprung angeordneten Messers5 zu der oberen Oberfläche der Messeraufnahme6 bezeichnet, F die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts54 des an dem Ursprung angeordneten Messers5 zu der oberen Oberfläche des Nähguts200 bezeichnet, L1 die gesamte Länge des Messers5 bezeichnet, L2 die Länge des linearen Messerabschnitts55 des Messers5 bezeichnet, Le die Länge des Augenmesserabschnitts54 des Messers5 ist und a die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts54 zu dem unteren Ende des linearen Messerabschnitts55 bezeichnet. Ferner, wie in13 gezeigt, ist α die Länge des Abschnitts, um den der bereits geschnittene lineare Abschnitt203 und der lineare Messerabschnitt55 einander überlappen. - Ferner werden Bewegungsbeträge S, S1 und S2 des Nähguts
200 und ein Absenkbetrag D2 des Messers5 in den Flussdiagrammen durch Einstellen der vorstehend beschriebenen Pulszahl des Motors der Nähgutzuführvorrichtung oder des Motors21 des Betätigungselements2 bestimmt. - Zuerst wird, in derselben Weise wie bei dem ersten Verfahren, das Nähgut
200 auf dem Bettabschnitt101 der Nähmaschine100 angeordnet, so dass ein Lochbildungsvorgang begonnen wird (Schritt J40). Dann wird abgefragt, auf der Grundlage von eingestellten Informationen, die vorher eingestellt und in der Speichereinrichtung eines nicht dargestellten Steuerungselements gespeichert worden sind, ob am Anfang geschnitten werden soll oder am Ende geschnitten soll. Wenn am Anfang geschnitten werden soll, wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu der Nähgutschneidevorrichtung bewegt (Schritt J45). Wenn am Ende geschnitten werden soll, wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zuerst zu einer Nähposition bewegt (Schritt J42), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J43). Dann, nachdem das Nähen abgeschlossen worden ist (Schritt J44), wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu der Nähgutschneidevorrichtung bewegt (Schritt J45). In der Zwischenzeit wird das Messer5 in einem nach oben angehobenen Zustand (Ursprungsposition) angehalten. - Als nächstes wird das Nähgut durch die Nähgutzuführvorrichtung zugeführt und in der Plus(+)-Richtung in
12 bewegt (Schritt J46). Zu diesem Zeitpunkt liegt der Zuführbetrag S des Nähguts200 innerhalb eines Bereichs von (L1 – L2) – Le/2 < S ≤ L1 – L2. Dadurch wird das Nähgut200 so bewegt, dass der Abschnitt zwischen dem Augenabschnitt202 und dem linearen Abschnitt203 , die im späteren Ablauf gebildet werden, genau unter dem linearen Messerabschnitt55 des Messers5 zu liegen kommt. Dann steht der Endbereich des linearen Messerabschnitts55 an der Augenmesserabschnitt(54 )-Seite nicht aus dem später gebildeten Augenabschnitt202 vor. Außerdem ist der Maximalwert L1 – L2 des Zuführbetrags S der Maximalwert, wenn angenommen wird, dass L1 < 2L2. - Dann wird, nachdem das Messer
5 zu der ersten Position (Absenkbetrag D2) durch das Betätigungselement2 abgesenkt worden ist (Schritt J47), das Messer5 angehoben (Schritt J48). Das Messer5 wird angehoben, bis der Sensor46 in den Zustand "EIN" geschaltet wird (Schritt J49), und das Messer5 wird zu dem Ursprung zurückbewegt. Der Absenkbetrag D2 des Messers5 wird so eingestellt, dass (D – a) > D2 > F gilt. Dadurch wird das Messer5 zu der ersten Position abgesenkt, und das Nähgut200 wird nur durch den linearen Messerabschnitt45 geschnitten. Hierbei wird beim Absenken des Messers5 die Absenkrichtung als die Minus(–)-Richtung betrachtet. - Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise wird der Verbindungsabschnitt des Augenabschnitts
202 und des linearen Abschnitts203 an dem Nähgut200 geschnitten, bevor der Augenabschnitt202 und der lineare Abschnitt203 geschnitten und gebildet werden. - Nachdem das Nähgut
200 wieder zu der Nähgutschneidevorrichtung zurückbewegt worden ist (Schritt J50), wird das Messer5 abgesenkt (Schritt J51). Das Absenken des Messers5 wird ausgeführt, bis das Messer5 zu der zweiten Position abgesenkt ist und der Augenmesserabschnitt54 des Messers5 an der Messeraufnahme6 anstößt, und dann wird der Sensor47 in den Zustand "EIN" geschaltet (Schritt J52). Danach wird das Messer5 angehoben (Schritt J53) und an dem Punkt angehalten, an dem der Sensor in den Zustand "EIN" geschaltet wird (Schritt J54). - Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise werden der Augenabschnitt
202 und der lineare Abschnitt203 gleichzeitig geschnitten und gebildet, und das Augenknopfloch201 wird so gebildet, dass der Augenabschnitt202 und der lineare Abschnitt203 miteinander verbunden sind. - Als nächstes wird abgefragt, ob die Länge L1 des gebildeten Augenknopflochs
201 die erforderliche Länge L0 erreicht hat (Schritt J55). Wenn die Länge L1 die erforderliche Länge L0 ist (wenn nicht L0 > L1), wird die Bildung des Augenknopflochs201 beendet. Dann wird abgefragt, ob das Umstechen (Nähen) an der Peripherie des Augenknopflochs vorher ausgeführt worden ist (am Ende schneiden) oder nicht (am Anfang schneiden) (Schritt J56). Wenn am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition bewegt (Schritt J57), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J58). Nachdem das Nähen beendet worden ist (Schritt J59), wird die Bildung des Augenknopflochs201 abgeschlossen (Schritt J60). - Ferner wird, wenn am Ende geschnitten worden ist, die Bildung des Augenknopfloches
201 , da das Nähen (Umstechen) bereits abgeschlossen worden ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt J61). - Andererseits wird, wenn die Länge L1 die erforderliche Länge L0 noch nicht erreicht hat (wenn L0 > L1), eine Erweiterung des linearen Abschnitts
203 des Augenknopflochs201 ausgeführt. - Eine Zuführrate n = {(L0 – L1)/(L2 – α)} – N des Nähguts
200 gemäß der Nähgutzuführvorrichtung, um die Länge L1 zu der erforderlichen Länge L0 zu machen, wird erhalten, und es wird abgefragt, ob die Zuführrate n nicht größer ist als 1 (Schritt J62). Hierbei ist N eine Zuführhäufigkeit (N = 1, 2, 3, ...) des Nähguts200 und ein numerischer Wert, der jedesmal, wenn das Nähgut200 zugeführt wird, hochgezählt wird. - Wenn die Zuführrate n größer ist als 1, wird das Nähgut
200 durch das Nähgutzuführelement um den Zuführbetrag von S1 = – {(L0 – L1) + N × (L2 – α)}({(L0 – L1) + N × (L2 – α)} in der Minus(–)-Richtung in12 ) zugeführt (Schritt J63), und danach wird das Messer5 durch das Betätigungselement2 abgesenkt, bis der Absenkbetrag D2 zu (D – a) > D2 > F wird (Schritt J64). Gemäß diesem Schritt J64 wird das Messer5 zu der ersten Position abgesenkt und schneidet das Nähgut200 nur durch den linearen Messerabschnitt55 , und der lineare Abschnitt203 des Augenknopflochs201 wird erweitert. Danach wird das Anheben des Messers5 begonnen (Schritt J65), und das Messer5 wird angehoben, bis der Sensor46 in den Zustand "EIN" geschaltet wird (Schritt J66). - Die vorstehend beschriebene Betriebsweise wird ausgeführt, bis die Zuführrate n nicht mehr größer ist als 1.
- Wenn die Zuführrate n nicht größer ist als 1, wird das Nähgut
200 durch die Nähgutzuführvorrichtung um den Zuführbetrag von S2 = –n × (L2 – α)(n × (L2 – α) in der Minus(–)-Richtung in12 ) zugeführt (Schritt J67), und das Messer5 wird durch das Betätigungselement2 abgesenkt, bis der Absenkbetrag D2 zu (D – a) > D2 > F wird (zu der ersten Position) (Schritt J68). Dadurch kann eine Erweiterung um eine Länge, die kürzer ist als die Länge des linearen Messerabschnitts55 , ausgeführt werden. Danach wird das Messer5 angehoben (Schritt J69), und das Messer5 wird zu der Ursprungsposition zurückbewegt, in der der Sensor46 in den Zustand "EIN" geschaltet wird (Schritt J70). - Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise wird das Schneiden des Augenknopflochs
201 mit der erforderlichen Länge beendet. Dann wird abgefragt, ob das Umstechen (Nähen) der Peripherie des Augenknopflochs vorher ausgeführt worden ist (am Ende schneiden) oder nicht (am Anfang schneiden) (Schritt J71). Wenn am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition bewegt (Schritt J72), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J73). Nachdem das Nähen beendet worden ist (Schritt J74), wird die Bildung des Augenknopflochs201 abgeschlossen (Schritt J75). Ferner wird, wenn am Ende geschnitten worden ist, die Bildung des Augenknopflochs201 , da das Nähen (Umstechen) bereits abgeschlossen worden ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt J76). - Außerdem kann bei dieser Ausführungsform mit dem Messer
5 mit der gesamten Länge L1 nur ein Augenknopfloch gebildet werden, das eine Länge L0 mit L0 > L1 aufweist. Deshalb wird bei dem vorstehend beschriebenen ersten Verfahren und dem vorstehend beschriebenen zweiten Verfahren ein Messer, das kürzer ist als die gesamte Länge des Augenknopflochs, zur Bildung des Augenknopflochs verwendet. - Ferner wird, wenn nicht das Augenknopfloch
201 gebildet wird, sondern ein Blumenloch (paralleles Loch), das nur durch ein lineares Loch gebildet ist, ausgeführt wird, das Messer5 nicht zu der zweiten Position abgesenkt, und das lineare Loch wird nur durch Absenken desselben zu der ersten Position gebildet. Wenn das lineare Loch noch nicht die erforderliche Länge erreicht hat, wird, ähnlich wie bei dem Verfahren zum Erweitern des linearen Abschnitts203 des Augenknopflochs201 bei dem ersten Verfahren und dem zweiten Verfahren, das Nähgut200 unter Verwendung der Nähgutzuführvorrichtung längs des linearen Lochs bewegt. Dann ist ein Endbereich des linearen Lochs genau unter dem Endbereich des linearen Messerabschnitts55 auf der Augenmesserabschnitt(54 )-Seite angeordnet, und das Messer5 wird durch das Betätigungselement2 zu der ersten Position abgesenkt. Dieser Vorgang wird ebenfalls wiederholt, bis das lineare Loch die erforderliche Länge aufweist. - Außerdem kann, wenn die erweiterte Länge des linearen Abschnitts
203 nicht die Länge des linearen Messerabschnitts55 erreicht hat (die Zuführrate n kleiner ist als 1), da die Kante des linearen Messerabschnitts55 geneigt ist, wie oben beschrieben, es durch Einstellen des Absenkbetrags des Messers5 ausgeführt werden und durch Einstellen der Schnittiefe des linearen Messerabschnitts55 , wenn das Nähgut200 geschnitten wird. - Ferner kann bei dem ersten Verfahren entweder zuerst das Verbinden des linearen Abschnitts
203 und des Augenabschnitts202 oder die Erweiterung des linearen Abschnitts203 zuerst ausgeführt werden. - Ferner muss, wenn das Schneiden wiederholt ausgeführt wird, um einen Lochabschnitt zu bilden, wie vorstehend beschrieben, das Messer nicht für jeden Schnitt zu der Ursprungsposition bewegt werden, und das Messer braucht nur zu einer solchen Position angehoben zu werden, dass der lineare Messerabschnitt
55 vollständig aus dem Nähgut200 herausgezogen ist, durch den Sensor47 zum Detektieren einer Nachbarschaft der Schneideposition. - <Zweite Ausführungsform>
- Eine Nähgutschneidevorrichtung bei dieser Ausführungsform ist dieselbe wie die Nähgutschneidevorrichtung bei der ersten Ausführungsform mit der Ausnahme eines Sensormechanismus zum Steuern der Bewegung eines Messers. Deshalb wird eine Erläuterung ausgelassen, indem in
14 bis17 dieselben Bezugszeichen wie in1 bis3 und5 verwendet werden. - Der Sensormechanismus zum Überwachen der Bewegung des Messers bei dieser Ausführungsform ist in dem Gehäuse
28 in dem Betätigungselement2 zum vertikalen Bewegen des Messers5 und in dem Sockelteil102 vorgesehen. - Wie in
15 und17 gezeigt, ist eine geschlitzte Platte49 an dem Gehäuse28 befestigt, und ein Sensor50 zum Detektieren der Ursprungsposition ist an dem Sockelteil102 befestigt. Der Sensor50 ist derjenige, welcher detektiert, ob das Messer5 in der Ursprungsposition ist oder nicht, indem er beispielsweise Änderungen in einem mit der geschlitzten Platte49 abgedeckten Zustand und einem nicht mit der geschlitzten Platte49 abgedeckten Zustand detektiert. Wenn der Motor21 betrieben wird, wird die den Sensor50 abdeckende geschlitzte Platte49 mit dem Gehäuse28 bewegt und deckt den Sensor50 nicht ab. Der Punkt, an dem der Sensor50 mit der geschlitzten Platte49 abgedeckt ist, wird als die Ursprungsposition eingestellt, und anschließend wird die vertikale Bewegung des Messers5 durch eine Pulszahl des Motors21 gesteuert. - Außerdem kann die Detektion des Ursprungs gemäß dem Sensor
50 und der geschlitzten Platte49 für jedes Anheben und Absenken des Messers5 ausgeführt werden. Bei dieser Ausführungsform wird es jedoch ausgeführt, wenn der serielle Nähgutschneidevorgang gemäß der Nähgutschneidevorrichtung1 begonnen wird. - Verfahren zum Bilden eines Lochabschnitts an dem Nähgut
200 unter Verwendung der Nähgutschneidevorrichtung, welche den Sensormechanismus oder ähnliches, wie vorstehend beschrieben, umfasst, werden im folgenden erläutert werden. - [Drittes Verfahren]
-
18 und19 sind Flussdiagramme, die den Ablauf eines dritten Verfahrens zum Bilden des Augenknopflochs201 an dem Nähgut200 erläutern. Die Bezugszeichen D, F, L1, L2 und a in den Flussdiagrammen sind in6 gezeigt, wobei D die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts54 des an dem Ursprung angeordneten Messers5 zu der oberen Oberfläche der Messeraufnahme6 bezeichnet, F die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts54 des an dem Ursprung angeordneten Messer5 zu der oberen Oberfläche des Nähguts200 bezeichnet, L1 die gesamte Länge des Messers5 bezeichnet, L2 die Länge des linearen Messerabschnitts55 des Messers5 bezeichnet, und a die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts54 zu dem unteren Ende des linearen Messerabschnitts55 bezeichnet. Ferner, wie in13 gezeigt, ist α die Länge des Abschnitts, um den der bereits geschnittene lineare Abschnitt203 und der lineare Messerabschnitt55 einander überlappen. - Ferner werden Bewegungsbeträge S, S1 und S2 des Nähguts
200 und Anhebe- und Absenkbeträge D1 und D2 des Messers5 in den Flussdiagrammen durch Einstellen der vorstehend beschriebenen Pulszahl des Motors der Nähgutzuführvorrichtung oder des Motors21 des Betätigungselements2 bestimmt. - Das Nähgut
200 wird auf dem Bettabschnitt101 der Nähmaschine100 angeordnet, so dass ein Lochbildungsvorgang begonnen wird (Schritt J101). Dann wird auf der Grundlage von eingestellter Information, die vorher eingestellt und in der Speichereinrichtung eines nicht dargestellten Steuerungselements gespeichert worden ist, abgefragt, ob am Anfang geschnitten oder am Ende geschnitten werden soll (Schritt J102). Wenn am Anfang geschnitten werden soll, wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu der Nähgutschneidevorrichtung bewegt (Schritt J106). Wenn andererseits am Ende geschnitten werden soll, wird das Nähgut200 , da das Nähen vor der Bildung eines Lochs ausgeführt wird, durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition bewegt (Schritt J103), und das Nähen (Umstechen) wird ausgeführt (Schritt J104). Dann, nachdem das Nähen abgeschlossen worden ist (Schritt J105), wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu der Nähgutschneidevorrichtung bewegt (Schritt J106). In der Zwischenzeit wird das Messer5 in einem nach oben angehobenen Zustand (Ursprungsposition) angehalten. - Als nächstes wird das Messer
5 zu der zweiten Position (Absenkbetrag D) abgesenkt, wo der lineare Messerabschnitt55 und der Augenmesserabschnitt54 das Nähgut200 schneiden (Schritt J107). Danach wird das Messer5 angehoben (Schritt J108), und das Messer5 wird von dem Nähgut200 getrennt. Zu diesem Zeitpunkt liegt der Anhebebetrag D1 des Messers5 innerhalb eines Bereichs von 0 < D1 < F – a. Gemäß der vorstehenden Betriebsweise werden der Augenabschnitt202 und der lineare Abschnitt203 an dem Nähgut200 durch den Augenmesserabschnitt54 und den linearen Messerabschnitt55 gebildet. Außerdem ist bei der Bewegung des Messers5 die Absenkrichtung die Minus(–)-Richtung. - Da es einen ungeschnittenen Abschnitt zwischen dem gebildeten Augenabschnitt
202 und dem gebildeten linearen Abschnitt203 gibt, wird als nächstes ein Schneiden des ungeschnittenen Abschnitts ausgeführt. - Zuerst wird das Nähgut durch die Nähgutzuführvorrichtung zugeführt und in der Plus(+)-Richtung in
12 bewegt (Schritt J109), und der ungeschnittene Abschnitt zwischen dem Augenabschnitt202 und dem linearen Abschnitt203 wird genau unter den linearen Messerabschnitt55 gebracht. Der ungeschnittene Abschnitt zwischen dem Augenabschnitt202 und dem linearen Abschnitt203 kann genau unter den linearen Messerabschnitt55 gebracht werden, indem das Nähgut200 zu diesem Zeitpunkt so zugeführt wird, dass der Zuführbetrag S in einem Bereich von (L1 – L2) – Le/2 < S ≤ L1 – L2 liegt. - Außerdem ist der Maximalwert L1 – L2 des Zuführbetrags S der Maximalwert, wenn angenommen wird, dass L1 < 2L2.
- Dann wird das Messer
5 durch das Betätigungselement2 zu der ersten Position abgesenkt (Schritt J110). Die Pulszahl des Motors21 des Betätigungselements2 ist so eingestellt, dass der Absenkbetrag D2 des Messers5 zu diesem Zeitpunkt (D – a) > D2 > F wird. Dadurch wird das Messer5 zu der ersten Position abgesenkt, und das Nähgut200 wird nur durch den linearen Messerabschnitt55 geschnitten. - Nachdem das Messer
5 abgesenkt worden ist, wird das Messer5 wieder angehoben (Schritt J111). Der Anhebebetrag D1 des Messers5 zu diesem Zeitpunkt ist 0 < D1 < F – a. Dadurch kann der lineare Messerabschnitt55 aus dem Nähgut200 herausgezogen werden. - Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise wird zwischen dem Augenabschnitt
202 und dem linearen Abschnitt203 durch den linearen Messerabschnitt55 linear geschnitten, und das Augenknopfloch201 wird so gebildet, dass der Augenabschnitt202 und der lineare Abschnitt203 miteinander verbunden sind. - Als nächstes wird abgefragt, ob die Länge L1 des gebildeten Augenknopflochs
201 die erforderliche Länge L0 erreicht hat (Schritt J112). Wenn die Länge L1 die erforderliche Länge L0 ist (wenn nicht L0 > L1), wird die Bildung des Augenknopflochs201 beendet. Dann wird abgefragt, ob das Umstechen (Nähen) an der Peripherie des Augenknopflochs vorher ausgeführt worden ist (am Ende schneiden) oder nicht (am Anfang schneiden) (Schritt J113). Wenn am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition bewegt (Schritt J114), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J115). Nachdem das Nähen beendet worden ist (Schritt J116), wird die Bildung des Augenknopflochs201 abgeschlossen (Schritt J117). Ferner wird, wenn am Ende geschnitten worden ist, die Bildung des Augenknopflochs201 , da das Nähen (Umstechen) bereits abgeschlossen worden ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt J118). - Andererseits wird, wenn die Länge L1 noch nicht die erforderliche Länge L0 erreicht hat (wenn L0 > L1), eine Erweiterung des linearen Abschnitts
203 des Augenknopflochs201 ausgeführt. - Eine Zuführrate n = {(L0 – L1)/(L2 – α)} – N des Nähguts
200 gemäß der Nähgutzuführvorrichtung, um die Länge L1 zu der erforderlichen Länge L0 zu machen, wird erhalten, und es wird abgefragt, ob die Zuführrate n nicht größer ist als 1 (Schritt J119). Hierbei ist N eine Zuführhäufigkeit (N = 1, 2, 3, ...) des Nähguts200 und ist ein numerischer Wert, der jedesmal, wenn das Nähgut200 zugeführt wird, hochgezählt wird. - Wenn die Zuführrate n größer ist als 1, wird das Nähgut
200 durch das Nähgutzuführelement um den Zuführbetrag von S1 = –{(L0 – L1) + N × (L2 – α)}({(L0 – L1) + N × (L2 – α)} in der Minus(–)-Richtung in12 ) zugeführt (Schritt120 ), und danach wird das Messer5 durch das Betätigungselement2 abgesenkt, bis der Absenkbetrag D2 zu (D – a) > D2 > F wird (Schritt J121). Gemäß diesem Schritt J121 wird das Messer5 zu der ersten Position abgesenkt und schneidet das Nähgut200 nur durch den linearen Messerabschnitt, so dass eine Erweiterung des linearen Abschnitts um die Länge des im wesentlichen linearen Messerabschnitts ausgeführt werden kann. Danach wird das Messer5 um den Anhebebetrag D1, welcher 0 < D1 < F – a ist, angehoben (Schritt J122). - Die vorstehend beschriebene Betriebsweise wird ausgeführt, bis die Zuführrate n nicht mehr größer ist als 1.
- Wenn die Zuführrate n nicht größer ist als 1, wird das Nähgut
200 durch die Nähgutzuführvorrichtung um den Zuführbetrag von S2 = –n × (L2 – α)(n × (L2 – α) in der Minus(–)-Richtung in12 ) zugeführt (Schritt J123), und das Messer5 wird durch das Betätigungselement2 abgesenkt, bis der Absenkbetrag D2 zu (D – a) > D2 > F wird (zu der ersten Position) (Schritt J124). - Dadurch schneidet das Messer
5 das Nähgut200 nur durch den linearen Messerabschnitt55 , so dass eine Erweiterung des linearen Abschnitts, die eine kürzere Länge als die Länge des linearen Messerabschnitts55 aufweist, ausgeführt werden kann. Danach wird das Messer5 angehoben (Schritt J125), und das Messer5 wird aus dem Nähgut200 herausgezogen. Außerdem wird der Anhebebetrag D1 des Messers5 zu diesem Zeitpunkt so eingestellt, dass D1 < F gilt. - Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise wird das Schneiden des Augenknopflochs
201 mit der erforderlichen Länge beendet. Danach wird abgefragt, ob das Umstechen (Nähen) der Peripherie des Augenknopflochs vorher ausgeführt worden ist (am Ende schneiden) oder nicht (am Anfang schneiden) (Schritt J126). Wenn am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition bewegt (Schritt J127), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J128). Nachdem das Nähen beendet worden ist (Schritt J129), wird die Bildung des Augenknopflochs201 abgeschlossen (Schritt J130). Ferner wird, wenn am Ende geschnitten worden ist, die Bildung des Augenknopflochs201 , da das Nähen (Umstechen) bereits abgeschlossen worden ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt J131). - [Viertes Verfahren]
-
20 und21 sind Flussdiagramme, die den Ablauf eines vierten Verfahrens zum Bilden des Augenknopflochs201 an dem Nähgut200 erläutern. Die Bezugszeichen D, F, L1, L2, a und Le in den Flussdiagrammen sind in6 und12 gezeigt, wobei D die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts54 des an dem Ursprung angeordneten Messers5 zu der oberen Oberfläche der Messeraufnahme6 bezeichnet, F die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts54 des an dem Ursprung angeordneten Messers5 zu der oberen Oberfläche des Nähguts200 bezeichnet, L1 die gesamte Länge des Messers5 bezeichnet, L2 die Länge des linearen Messerabschnitts55 des Messers5 bezeichnet, Le die Länge des Augenmesserabschnitts54 des Messers5 ist, und a die Distanz von dem unteren Ende des Augenmesserabschnitts54 zu dem unteren Ende des linearen Messerabschnitts55 bezeichnet. Ferner, wie in13 gezeigt, ist α die Länge des Abschnitts, um den der bereits geschnittene lineare Abschnitts203 und der lineare Messerabschnitt55 einander überlappen. - Ferner werden Bewegungsbeträge S, S1 und S2 des Nähguts
200 und Anhebe- und Absenkbeträge D1 und D2 in den Flussdiagrammen durch Einstellen der Pulszahl des Motors der Nähgutzuführvorrichtung oder des Motors21 des Betätigungselements2 bestimmt. - Zuerst wird, in derselben Weise wie bei dem dritten Verfahren, das Nähgut
200 auf dem Bettabschnitt101 der Nähmaschine100 angeordnet, so dass ein Lochbildungsvorgang begonnen wird (Schritt J140). Dann wird in dem Steuerungselement, auf der Basis von eingestellter Information, abgefragt, ob am Anfang geschnitten oder am Ende geschnitten wird (Schritt J141). Wenn am Anfang geschnitten wird, wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu der Nähgutschneidevorrichtung bewegt (Schritt J145). Wenn am Ende geschnitten wird, wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zuerst zu einer Nähposition bewegt (Schritt J142), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J143). Dann, nachdem das Nähen abgeschlossen worden ist (Schritt J144), wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu der Nähgutschneidevorrichtung bewegt (Schritt J145). In der Zwischenzeit wird das Messer5 in einem nach oben angehobenen Zustand (Ursprungsposition) angehalten. - Als nächstes wird das Nähgut durch die Nähgutzuführvorrichtung zugeführt und in der Plus(+)-Richtung in
12 bewegt (Schritt J146). Zu diesem Zeitpunkt liegt der Zuführbetrag S des Nähguts200 innerhalb des Bereichs von (L1 – L2) – Le/2 < S ≤ L1 – L2. Dadurch wird das Nähgut200 so bewegt, dass der Abschnitt zwischen dem Augenabschnitt202 und dem linearen Abschnitt203 , die im späteren Verfahrensverlauf gebildet werden, genau unter dem linearen Messerabschnitt des Messers5 zu liegen kommt. Dann steht der Endbereich des linearen Messerabschnitts55 auf der Augenmesserabschnitt(54 )-Seite nicht aus dem später gebildeten Augenabschnitt202 vor. Außerdem ist der Maximalwert L1 – L2 des Zuführbetrags S der Maximalwert, wenn angenommen wird, dass L1 < 2L2. - Dann, nachdem das Messer
5 zu der ersten Position (Absenkbetrag D2) durch das Betätigungselement2 abgesenkt worden ist (Schritt J147), wird das Messer5 angehoben (Anhebebetrag D1) (Schritt J148). Der Absenkbetrag D2 des Messers5 wird so eingestellt, dass (D – a) > D2 > F gilt. Dadurch wird das Messer5 zu der ersten Position abgesenkt, und das Nähgut200 wird nur durch den linearen Messerabschnitt55 geschnitten. Ferner wird der Anhebebetrag D1 so eingestellt, dass 0 < D1 < F – a gilt. Außerdem ist die Richtung, in der das Messer abgesenkt wird, die Minus(–)-Richtung. - Gemäß der vorstehenden Betriebsweise wird der Verbindungsabschnitt des Augenabschnitts
202 und des linearen Abschnitts203 an dem Nähgut200 vorher geschnitten, bevor der Augenabschnitt202 und der lineare Abschnitt203 geschnitten und gebildet werden. - Nachdem das Nähgut
200 wieder zu der Nähgutschneidevorrichtung zurückbewegt worden ist (Schritt J149), wird das Messer5 abgesenkt (Schritt J150). Der Absenkbetrag des Messers5 zu diesem Zeitpunkt wird als D betrachtet, und das Messer5 wird zu der zweiten Position abgesenkt. Danach wird das Messer5 um den Anhebebetrag D1 (0 < D1 < F – a) angehoben (Schritt J151), und das Messer5 wird wieder aus dem Nähgut200 herausgezogen. - Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise werden der Augenabschnitt
202 und der lineare Abschnitt203 zur selben Zeit geschnitten und gebildet, und das Augenknopfloch201 wird so gebildet, dass der Augenabschnitt202 und der lineare Abschnitt203 miteinander verbunden sind. - Als nächstes wird abgefragt, ob die Länge L1 des gebildeten Augenknopflochs
201 die erforderliche Länge L0 erreicht hat (Schritt J152). Wenn die Länge L1 die erforderliche Länge L0 ist (wenn nicht L0 > L1), wird die Bildung des Augenknopflochs201 beendet. Dann wird abgefragt, ob am Ende oder am Anfang geschnitten worden ist (Schritt J153). Wenn am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition bewegt (Schritt J154), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J155). Nachdem das Nähen beendet worden ist (Schritt J156), wird die Bildung des Augenknopflochs201 abgeschlossen (Schritt J157). Ferner wird, wenn am Ende geschnitten worden ist, die Bildung des Augenknopfloches201 , da das Nähen (Umstechen) bereits abgeschlossen worden ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt J158). - Wenn andererseits die Länge L1 noch nicht die erforderliche Länge L0 erreicht hat (wenn L0 > L1), wird eine Erweiterung des linearen Abschnitts
203 des Augenknopflochs201 ausgeführt. - Eine Zuführrate n = {(L0- L1)/(L2 – α)} – N des Nähguts
200 gemäß der Stoffzuführvorrichtung, um die Länge L1 zu der erforderlichen Länge L0 zu machen, wird erhalten, und es wird abgefragt, ob die Zuführrate n nicht größer ist als 1 (Schritt J159). Hierbei ist N eine Zuführhäufigkeit (N = 1, 2, 3, ...) des Nähgutes200 , und ist ein numerischer Wert, der jedesmal, wenn das Nähgut200 zugeführt wird, hochgezählt wird. - Wenn die Zuführrate n größer ist als 1, wird das Nähgut
200 durch das Nähgutzuführelement um den Zuführbetrag von S1 = –{(L0 – L1) + N × (L2 – α)}({(L0 – L1) + N × (L2 – α)} in der Minus(–)-Richtung in12 ) zugeführt (Schritt J160), und danach wird das Messer5 durch das Betätigungselement2 abgesenkt, bis der Absenkbetrag D2 zu (D – a) > D2 > F wird (Schritt J161). - Gemäß diesem Schritt J161 wird das Messer
5 zu der ersten Position abgesenkt und schneidet das Nähgut200 nur durch den linearen Messerabschnitt55 , und der lineare Abschnitt203 des Augenknopflochs201 wird erweitert. Danach wird das Messer5 um den Anhebebetrag D1 von 0 < D1 < F – a angehoben (Schritt J162). - Die vorstehend beschriebene Betriebsweise wird ausgeführt, bis die Zuführrate n nicht mehr größer ist als 1.
- Wenn die Zuführrate n nicht größer ist als 1, wird das Nähgut
200 durch die Nähgutzuführvorrichtung um den Zuführbetrag von S2 = –n × (L2 – α)(n × (L2 – α) in der Minus(–)-Richtung in12 ) zugeführt, und das Messer5 wird durch das Betätigungselement2 abgesenkt, bis der Absenkbetrag D2 zu (D – a) > D2 > F wird (zu der ersten Position) (Schritt J164). Dadurch kann eine Erweiterung um eine Länge, die kürzer ist als die Länge des linearen Messerabschnitts55 , ausgeführt werden. Danach wird das Messer5 angehoben, so dass der Anhebebetrag D1 zu D1 < F wird (Schritt J165), und das Messer5 wird von dem Nähgut200 getrennt. - Gemäß der vorstehend beschriebenen Betriebsweise wird das Schneiden des Augenknopflochs
201 mit der erforderlichen Länge beendet. Dann wird abgefragt, ob das Umstechen (Nähen) der Peripherie des Augenknopflochs vorher ausgeführt worden ist (am Ende schneiden) oder nicht (am Anfang schneiden) (Schritt J166). Wenn am Anfang geschnitten worden ist, wird das Nähgut200 durch die Nähgutzuführvorrichtung zu einer Nähposition bewegt (Schritt J167), und das Nähen wird ausgeführt (Schritt J168). Nachdem das Nähen beendet worden ist (Schritt J169), wird die Bildung des Augenknopflochs201 abgeschlossen (Schritt J170). Ferner wird, wenn am Ende geschnitten worden ist, die Bildung des Augenknopflochs201 , da das Nähen (Umstechen) bereits abgeschlossen worden ist, ebenfalls abgeschlossen (Schritt J171). - Außerdem kann, ebenfalls bei dieser Ausführungsform, mit dem Messer
5 mit der gesamten Länge L1 nur ein Augenknopfloch mit einer Länge L0, für welche L0 ≥ L1 gilt, gebildet werden. Deshalb wird bei dem vorstehend beschriebenen dritten Verfahren und bei dem vorstehend beschriebenen vierten Verfahren ein Messer zur Bildung des Augenknopflochs verwendet, das kürzer ist als die gesamte Länge des Augenknopflochs. - Ferner wird, wenn nicht das Augenknopfloch
201 gebildet wird, sondern ein Blumenloch, das nur durch ein lineares Loch gebildet ist, das lineare Loch nur durch Absenken des Messers zu der ersten Position gebildet. Wenn das lineare Loch noch nicht die erforderliche Länge erreicht hat, wird das Nähgut200 , ähnlich wie bei der Erweiterung des linearen Abschnitts203 des Augenknopflochs201 bei dem dritten Verfahren und dem vierten Verfahren, unter Verwendung der Nähgutzuführvorrichtung längs des linearen Lochs bewegt. Dann wird ein Endbereich des linearen Lochs genau unter dem Endbereich des linearen Messerabschnitts55 an der Augenmesserabschnitt(54 )-Seite angeordnet, und das Messer5 wird durch das Betätigungselement2 zu der ersten Position abgesenkt. Dieser Vorgang wird ebenfalls wiederholt, bis das lineare Loch die erforderliche Länge erhält. - Außerdem kann, wenn die erweiterte Länge des linearen Abschnitts
203 nicht die Länge des linearen Messerabschnitts55 erreicht (die Zuführrate n kleiner ist als 1), da die Kante des linearen Messerabschnitts55 geneigt ist, wie vorstehend beschrieben, es ausgeführt werden durch Einstellen des Absenkbetrags des Messers5 und durch Einstellen der Schneidtiefe des linearen Messerabschnitts55 , wenn das Nähgut200 geschnitten wird. - Ferner kann bei dem dritten Verfahren entweder das Verbinden des linearen Abschnitts
203 und des Augenabschnitts202 oder die Erweiterung des linearen Abschnitts203 vorher ausgeführt werden. - Gemäß den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen von Stoffschneidevorrichtungen für eine Nähmaschine umfasst das Messer
5 den linearen Messerabschnitt55 und den Augenmesserabschnitt54 . Der lineare Messerabschnitt55 steht weiter als der Augenmesserabschnitt54 zu der Messeraufnahme(6 )-Seite vor. Dadurch kann, da ein lineares, zu dem Augenknopfloch201 paralleles Loch durch ein einziges Messer gebildet werden kann, die Mühe eines Auswechselns des Messers entfallen. - Da das Linearabschnittserweiterungselement gemäß der Stoffzuführvorrichtung und das Betätigungselement
2 vorhanden sind, können das Augenknopfloch201 oder das parallele Loch, die unterschiedliche Längen des linearen Abschnitts203 aufweisen, ebenfalls gebildet werden, ohne die Messeraufnahme6 auszuwechseln. Ferner kann, wegen des Vorhandenseins des Wiederschneidelements gemäß der Stoffzuführvorrichtung und des Betätigungselements2 , der Abschnitt, der nicht auf einmal geschnitten werden konnte, wie beispielsweise der Abschnitt zwischen dem Augenabschnitt202 und dem linearen Abschnitt203 , geschnitten werden. - Ferner kann ein Knopf durch das Augenknopfloch hindurchgeführt werden, obwohl der Augenabschnitt nicht vollständig durch den Augenmesserabschnitt
54 geschnitten werden konnte, indem der Innenbereich des Augenabschnitts202 mit dem linearen Messerabschnitt55 geschnitten wird. - Ferner kann das Nähgut
200 durch Neigen der Kante des linearen Messerabschnitts55 geschnitten werden. Ferner kann die Länge, die auf einmal durch den linearen Messerabschnitt55 geschnitten werden kann, kurz gemacht werden, indem der Absenkbetrag des Messers5 eingestellt wird. - Darüber hinaus kann das Messer
5 durch das Vorsehen der Sensoren46 ,47 und50 zum Detektieren der Position des Messers5 und durch Steuern des Bewegungsbetrags des Messers5 gemäß der Pulszahl des Motors21 an einer geeigneten Position angehalten werden. Dadurch kann eine unnötige Bewegung vermieden werden, so dass es möglich ist, zu versuchen, die Herstellungszeit zu verkürzen. - Ferner kann, da der lineare Messerabschnitt
55 des Nähguts200 so schneidet, das es abgeschert wird, ein schwer zu schneidendes Nähgut, beispielsweise ein Gewebe, bei dem Karbonfasern um den Schlussfaden herum gewunden sind, oder ähnliches, einfach geschnitten werden. Deshalb kann, wie bei dem zweiten Verfahren und dem vierten Verfahren gezeigt, das Augenknopfloch201 einfach an dem Nähgut gebildet werden, welches schwierig zu schneiden ist, indem das Nähgut200 mit dem linearen Messerabschnitt55 vor dem Schneiden des Augenknopflochs geschnitten wird. Ferner wird ein solches Nähgut, sogar wenn es nicht durch den Augenmesserabschnitt54 geschnitten werden kann, durch den linearen Messerabschnitt55 geschnitten. Daher kann die Aufgabe als ein Knopfloch erfüllt werden. - Außerdem ist die Erfindung, obwohl der lineare Messerabschnitt bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen mit einer Schraube integral an dem Augenmesserabschnitt festgelegt ist, die Erfindung nicht darauf beschränkt. Der lineare Messerabschnitt und der Augenmesserabschnitt können vorher einstückig ausgebildet werden.
- Ferner kann das Augenknopfloch
201 , obwohl es gebildet wird, indem der Augenmesserabschnitt und der lineare Messerabschnitt integral gemacht werden und von oben abgesenkt werden, dadurch gebildet werden, dass der Augenmesserabschnitt durch den ebenen Bereich der Messeraufnahme ersetzt wird und der lineare Messerabschnitt und der ebene Bereich integral gemacht werden und von oben abgesenkt werden. - Der Aufbau des Betätigungselements ist ebenfalls beliebig. Es sollte nur ein Aufbau sein, der dazu in der Lage ist, ein Messer in vertikaler Richtung von oben abzusenken.
- Es versteht sich von selbst, dass die übrigen konkreten Detailstrukturen oder ähnliches in geeigneter Weise modifiziert werden können.
Claims (7)
- Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine (
100 ), umfassend: ein Nähgutschneidemesser (5 ) zum Schneiden eines Nähguts (200 ), um ein Knopfloch (201 ) zu bilden, das einen Augenabschnitt (202 ) und einen linearen Abschnitt (203 ) aufweist, wobei das Nähgutschneidemesser folgendes umfasst: einen Augenmesserabschnitt (54 ) zum Bilden eines augenförmigen (runden) Lochs; und einen linearen Messerabschnitt (55 ) zum Bilden eines linear geformten Lochs; wobei ein Augenknopfloch an dem Nähgut gebildet werden kann, indem sowohl der Augenmesserabschnitt als auch der lineare Messerabschnitt verwendet werden, und ein lineares Loch an dem Nähgut nur durch den linearen Messerabschnitt gebildet werden kann, ohne dass der Augenmesserabschnitt auf das Nähgut einwirkt, wenn das Nähgut durch das Nähgutschneidemesser geschnitten wird; und ein Abschnitt, der das Nähgut nicht schneidet, zwischen dem Augenmesserabschnitt und dem linearen Messerabschnitt des Nähgutschneidemessers vorgesehen ist. - Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine (
100 ) nach Anspruch 1, die ferner ein Bewegungselement zum Bewegen des Nähguts (200 ) in einer Richtung, in der beide Messerabschnitte angeordnet sind, und eine Steuerungsvorrichtung zum Steuern des Bewegungselements derart, dass nach der Bildung des Augenknopflochs (201 ) unter Verwendung beider Messerabschnitte das Bewegungselement das Nähgut um eine vorherbestimmte Länge bewegt, um das linear geformte Loch (203 ) an dem Nähgut nur durch den linearen Messerabschnitt (55 ) zu bilden, umfasst. - Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine (
100 ) nach Anspruch 1, die ferner ein Bewegungselement zum Bewegen des Nähguts (200 ) in einer Richtung, in der beide Messerabschnitte angeordnet sind, und eine Steuerungsvorrichtung zum Steuern des Bewegungselements derart, dass nach der Bildung des linear geformten Lochs (203 ) unter Verwendung nur des linearen Messerabschnitts (55 ) das Bewegungselement das Nähgut um eine vorherbestimmte Länge bewegt, um das Augenknopfloch (201 ) an dem Nähgut unter Verwendung beider Messerabschnitte zu bilden, umfasst. - Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine (
100 ) nach einem der Ansprüche 2 oder 3, wobei die Steuerungsvorrichtung das Bewegungselement derart steuert, dass das Bewegen des Nähguts (200 ) um die vorherbestimmte Länge in einer solchen Richtung und um eine solche Distanz erfolgt, dass der lineare Messerabschnitt (55 ) dazu in der Lage ist, das linear geformte Loch (203 ) in einem nicht geschnittenen Bereich zwischen dem augenförmigen Loch (202 ) und dem linear geformten Loch zu bilden, während das Augenknopfloch (201 ) unter Verwendung beider Messerabschnitte gebildet wird. - Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine (
100 ) nach Anspruch 2, wobei die Steuerungsvorrichtung das Bewegungselement derart steuert, dass ein Vorgang des Bewegens des Nähguts (200 ) um die vorherbestimmte Länge und des anschließenden Bildens des linear geformten Lochs (203 ) unter Verwendung nur des linearen Messerabschnitts (55 ) mehrere Male ausgeführt wird. - Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine (
100 ) nach Anspruch 5, wobei die Steuerungsvorrichtung das Bewegungselement derart steuert, dass das Bewegen des Nähguts (200 ) um die vorherbestimmte Länge in einer solchen Richtung und um eine solche Distanz erfolgt, dass der lineare Messerabschnitt (55 ) dazu in der Lage ist, das linear geformte Loch (203 ) kontinuierlich zu bilden. - Nähgutschneidevorrichtung für eine Nähmaschine (
100 ) nach Anspruch 5, wobei die Steuerungsvorrichtung das Bewegungselement derart steuert, dass das Bewegen des Nähguts (200 ) um die vorherbestimmte Länge in einer solchen Richtung und um eine solche Distanz erfolgt, dass der lineare Messerabschnitt (55 ) dazu in der Lage ist, das linear geformte Loch (203 ) in einem nicht geschnittenen Bereich zwischen dem augenförmigen Loch (202 ) und dem linear geformten Loch durch mindestens einen der mehrmaligen Vorgänge zum Bilden des linear geformten Lochs unter Verwendung nur des linearen Messerabschnitts zu bilden.
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