DE10054656A1 - Zusammenklappbares Warndreieck - Google Patents
Zusammenklappbares WarndreieckInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein zusammenklappbares Warndreieck, umfassend ein Basisteil, einen ersten Schenkel sowie einen zweiten Schenkel, die jeweils mit Reflektoren versehen sind sowie ausschwenkbare Standbeine, wobei der erste und der zweite Schenkel an ihrem Ende am Basisteil drehbar gelagert sind und am entgegengesetzten Ende eine Koppeleinrichtung aufweisen, um im ausgedrehten um miteinander gekoppelten Zustand ein Dreieck zu bilden. Die ausschwenkbaren Standbeine sind im eingeschwenkten Zustand an der Längsseite der jeweils ersten und zweiten Schenkel anliegend, wobei die jeweilige Schwenkachse der Standbeine senkrecht und unveränderbar parallel zu der Ebene der Frontseite der ersten oder zweiten Schenkel angeordnet ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein zusammenklappbares Warndreieck umfassend
ein Basisteil, einen ersten Schenkel sowie einen zweiten Schenkel, die
jeweils mit Reflektoren versehen sind sowie ausschwenkbare Standbeine,
wobei der erste und der zweite Schenkel an ihrem Ende am Basisteil
drehbar gelagert sind und am entgegengesetzten Ende eine
Koppeleinrichtung aufweisen, um im ausgedrehten um miteinander
gekoppelten Zustand ein Dreieck zu bilden. Die ausschwenkbaren
Standbeine sind im eingeschwenkten Zustand an der oberen Längsseite
der jeweils ersten und zweiten Schenkel anliegend, wobei die jeweilige
Schwenkachse der Standbeine senkrecht und unveränderbar parallel zu
der Ebene der Frontseite der ersten oder zweiten Schenkel angeordnet ist.
Warndreiecke, auch Gefahrendreiecke genannt, dienen zur Absicherung
von Gefahrenstellen im Kraftverkehr. Warndreiecke werden, zum Teil
aufgrund gesetzlicher Vorgaben, in Kraftfahrzeugen mitgeführt und
bereitgehalten. Aus Gründen der Platzersparnis im Kraftfahrzeug oder
ähnlichem werden Warndreiecke üblicherweise zusammenklappbar
ausgeführt. Es besteht jedoch weiterhin das Bedürfnis, die mitgeführten
Warndreiecke möglichst platzsparend auszuführen, damit diese den
innerhalb des Fahrzeugs zur Verfügung stehenden Raum möglichst
geringfügig einengen.
Gleichzeitig besteht ein Bedürfnis daran, das Warndreieck so auszuführen,
daß es beim Gebrauch, was häufig eine Gefahrensituation ist, schnell,
sicher und ohne größeren Aufwand in seine funktionsfähige Form
gebracht werden kann. Weiterhin muß das funktionsfähige Warndreieck
weiteren Maßgaben Stand halten. So muß das Warndreieck hinreichend
einem möglichen Winddruck Widerstand leisten können, damit es während
seines bestimmungsgemäßen Gebrauchs seine Position und damit seine
Warnfunktion beibehalten kann. Weiterhin sind gesetzliche Vorgaben wie
Mindestgröße des Warndreieckes oder Mindestabstand des Basisteils von
der Stellfläche zu beachten.
Es besteht daher ein Bedürfnis an zusammenlegbaren Warndreiecken, die
einerseits platzsparend zusammengelegt werden und gleichzeitig schnell
und einfach für den bestimmungsgemäßen Gebrauch errichtet werden
können. Weiterhin muß das Warndreieck bei seinem
bestimmungsgemäßen Gebrauch hinreichend standsicher sein.
Die DE 298 13 803 offenbart ein zusammenlegbares Warndreieck
bestehend aus einem Basisteil sowie daran schwenkbar angeordneten
Seitenteilen, die im bestimmungsgemäßen Gebrauch eine dreieckförmige
Wandtafel bilden. An den entgegengesetzten Enden des Basisteils ist
jeweils ein Paar von Standfüßen schwenkbar angeordnet, die zwischen
einer Lagerstellung und einer gespreizten Betriebsstellung verstellbar
sind. In der Lagerstellung sind die Standfüße unterhalb des Basisteils
angeordnet. Jeder der Standfüße ist in einem ersten Schwenklager
schwenkbar an einem Schwenkteil gehalten, daß in einem zweiten
Schwenklager schwenkbar am Basisteil gelagert ist.
Um das Paar von Standfüßen aus der Lagerstellung unterhalb des
Basisteils in die Betriebsstellung zu bringen, werden diese mit dem
Schwenkteil um die erste Schwenkachse von dem Basisteil weggeschwenkt
und anschließend um die zweite Schwenkachse in die gespreizte
Betriebsstellung ausgeschwenkt. Beim Ausschwenken um die erste
Schwenkachse muß der Bediener dabei sorgfältig darauf achten, daß die
Ausschwenkung hinreichend ist, damit bei dem Ausschwenken der Füße
um die zweite Schwenkachse diese hinreichend beabstandet sind, um einen
sicheren Stand zu gewährleisten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es ein zusammenlegbares
Warndreieck bereitzustellen, das die Nachteile des Standes der Technik
überwindet und in Lagerstellung einen geringen Platzbedarf aufweist.
Weiterhin ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Warndreieck
bereitzustellen, das in einfacher Weise durch den Bediener aus der
Lagerstellung in die Betriebsstellung gebracht werden kann.
Gelöst werden die Aufgaben nach den technischen Merkmalen des
unabhängigen Anspruches. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den
Unteransprüchen dargestellt. Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden durch die nachfolgende Beschreibung verdeutlicht.
Die vorliegende Erfindung stellt ein zusammenklappbares Warndreieck
bereit, umfassend ein Basisteil, einen ersten Schenkel einen zweiten
Schenkel sowie ausschwenkbare Standbeine, wobei der erste Schenkel und
der zweite Schenkel an ihrem Basisteil drehbar gelagert sind und am
entgegengesetzten Ende eine Koppeleinrichtung aufweisen, um im
ausgedrehten und miteinander gekoppelten Zustand ein Dreieck zu bilden,
wobei die schwenkbaren Standbeine im eingeschwenkten Zustand an der
oberen Längsseite der ersten bzw. zweiten Schenkel anliegen und wobei
weiterhin die jeweilige Schenkachse der Standbeine senkrecht und
unveränderbar parallel zu der Ebene der Frontseite der ersten bzw.
zweiten Schenkel angeordnet ist.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung wird bei dem ersten und zweiten
Schenkel sowie dem Basisteil als Frontseite die Seite verstanden, auf der
sich der Reflektor befindet. Die Stirnseite stellt die jeweils schmalste Seite
des Basisteils, bzw. der jeweiligen Schenkel dar. Die Längsseite ist die
rechtwinklig parallel zur Frontseite verlaufende Seite.
Die Erfindung geht von einem bekannten zusammenklappbaren
Warndreieck aus, bei dem die eindrehbaren Schenkel sowie das Basisteil
im Lagerzustand, d. h. bei Nichtgebrauch, nebeneinander liegen. Nach dem
Stand der Technik ist es üblich die Standbeine im Lagerzustand unterhalb
des Basisteils oder der Schenkel anzuordnen.
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde die Standbeine in
Lagerstellung auf der Oberseite der jeweiligen Schenkel anzuordnen. Die
Ausschwenkung der Standbeine in Betriebsstellung findet über ein jeweils
relativ zu dem zugehörigen Schenkel starr angeordnetes Schwenklager
statt. Durch diesen Kunstgriff wird die seitliche Abspreizung der
Standbeine in Betriebsstellung durch die Stellung des jeweiligen Schenkels
nach Ausbildung des Dreiecks fest vorgegeben.
Die Vorteile hieraus liegen auf der Hand. Die Anordnung der Standbeine
oberhalb der Schenkel bei der Lagerung, wobei die Standbeine jeweils
Ihrem zugehörigen Schenkel zugeordnet sind und nur über diesem
angeordnet sind, erlaubt eine äußerst niedrige Bauhöhe. Nach der
Ausdrehung der mit den Reflektoren versehenen Schenkel und Ihrer
Verbindung zu einem Dreieck, bedarf es nur der Ausschwenkung der
Standfüße um jeweils eine Achse um die Betriebsbereitschaft des
Warndreieckes herzustellen. Letzteres ist besonders von Vorteil, da
Warndreiecke insbesondere in Gefahrensituationen und häufig von
unerfahrenen Benutzern, bzw. Kraftfahrern benutzt werden.
Fehlbedienungen beim Aufbau des Warndreieckes werden damit
vermindert.
Hinzu tritt, daß der seitliche Abspreizwinkel der Standbeine durch die
voreingestellte Vorgabe der Schwenkachse, relativ zu dem Schenkel, im
Zustand des aufgebauten Dreieckes unveränderlich ist. Hierdurch werden
ebenfalls mögliche Fehlbedienungen dahingehend vermieden, daß eine
seitliche Abspreizung der Standbeine, wie es nach dem Stand der Technik
notwendig ist, nicht hinreichend durchgeführt wird, wodurch die
Standfestigkeit des Warndreieckes bei dem bestimmungsgemäßen
Gebrauch vermindert wird.
Die Ausschwenkung der jeweils paarweise angeordneten Standbeine kann
durch Anschläge am jeweiligen Schenkel, dem jeweiligen
Schwenkachsenhalter oder dem den Schenkeln zugewandten Ende der
Standbeine beschränkt werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Ausschwenkung der
Standbeine gleichsinnig entweder in Richtung der Vorder- oder Rückseite
des Warndreieckes ausgeführt. Diese bevorzugte Ausführungsform weist
den besonderen Vorteil auf, daß nach Ausdrehen und Koppeln der
Schenkel, wodurch das eigentliche Dreieck gebildet wird, dieses Dreieck
nur in eine Richtung gekippt werden muß, um ein selbsttätiges
Ausschwenken aller vier Standbeine unter Schwerkraftwirkung zu
bewirken. Diese Ausführungsform zeichnet sich durch eine besonders
einfache und sichere Handhabung durch den Bediener aus.
Die Schwenkachse kann unmittelbar auf der Oberseite des jeweiligen
Schenkels, an dem der Drehachse zugeordneten Ende angebracht werden.
In einer weiteren Ausführungsform kann die Schwenkachse in einem
Schwenkachsenhalter angeordnet sein, wobei der Schwenkachsenhalter
ebenfalls auf der Oberseite des jeweiligen Schenkels, an dem der jeweiligen
Drehachse zugeordneten Ende, angebracht sein kann. Der
Schwenkachsenhalter kann in Form eines U-Profiles ausgebildet sein, in
dem, das der Schwenkachse zugewandten Ende der Standfüße
aufgenommen werden. Der Schwenkachsenhalter weist Aufnahmen zur
Aufnahme der eigentlichen Schwenkachse auf, die mittig durch das U-
Profil geführt werden kann. In diese Ausführungsform können die
Anschläge zur Begrenzung der Ausschwenkung der jeweiligen Paare der
Standfüße im Schwenkachsenhalter ausgeführt sein.
Der Schwenkachsenhalter selbst kann sowohl einstückig mit dem
jeweiligen Schenkel ausgeführt werden, als auch als gesondertes Bauteil
bereitgestellt werden. In der einstückigen Bauweise kann der
Schwenkachsenhalter mittels Spritzgußverfahren in einem Arbeitsgang
mit dem Schenkel hergestellt werden.
In der Ausführungsform als gesondertes Bauteil kann der
Schwenkachsenhalter auf dem Schenkel mittels bekannter
Befestigungsverfahren befestigt werden oder weiterhin einen Flansch
aufweisen, der zwischen den jeweiligen Schenkel und das Basisteil greift.
Bevorzugterweise ist der Flansch mit einer Aufnahme für die Drehachse
versehen, wodurch in vereinfachter Weise die Befestigung des
Schwenkachsenhalters bei der werkseitigen Montage des Dreieckes
bewirkt werden kann. In diesem Fall wird der Flansch des
Schwenkachsenhalters auf die Drehachse aufgesteckt und der Schenkel am
Basisteil mittels Verriegelung, z. B. Vernietung, der Drehachse befestigt. In
dieser Ausführungsform können der Schwenkachsenhalter und/oder der
zugeordnete Schenkel Mitnehmereinrichtungen aufweisen, um die fixierte
Stellung der Schwenkachse relativ zu dem Schenkel sicherzustellen.
Die vorliegende Erfindung wird im Weiteren anhand der Figuren
beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Warndreieck 1 in Lagerstellung mit
dem ersten ausdrehbaren Schenkel 11 sowie dem zweiten ausdrehbaren
Schenkel 12 und dem dazwischen angeordneten Basisteil 13. Auf der
jeweiligen Frontseite 21 befinden sich die Reflektoren 20. In der
dargestellten Lagerstellung liegen die schwenkbaren Standbeine 14a, b;
15a, b auf der Längsseite 22 der zugeordneten Schenkel 11, 12 an.
Dem Schenkel 11 ist die Schwenkachse 31 zugeordnet, die gleichzeitig als
Befestigung der Standbeine 14a, b. In der gezeigten Ausführungsform wird
die Schwenkachse 31 durch den Schenkachsenhalter 41 gehalten.
Gleichsinnig ist dem Schenkel 12 die Drehachse 32 zugeordnet,
aufnehmend die Standbeine 15a, b, wobei in der gezeigten
Ausführungsform die Schwenkachse 32 durch den Schwenkachsenhalter
42 gehalten wird.
Fig. 2 zeigt das Warndreieck in der Ausführungsform nach Fig. 1,
wobei die Schenkel 11 und 12 in Richtung der Pfeile A von dem Basisteil
13 ausgedreht werden, wobei die Drehung um die jeweiligen Drehachsen
34 und 35 durchgeführt wird. Die Drehachse 34 ist an einem Ende des
Schenkels 11 angeordnet und die Drehachse 35 gleichsinnig in einem Ende
des Schenkels 12. An dem den Drehachsen entgegengesetzten Enden
befinden sich an beiden Schenkeln jeweils Einrichtungen zum Koppeln 33
der beiden Schenkelenden. Auf der Oberseite des Schenkels 11 liegen die
Standbeine 14a, b und auf der Oberseite des Schenkels 12 die Standbeine
15a, b an.
Fig. 3 zeigt das erfindungsgemäße Warndreieck in der Ausführungsform
nach Fig. 1 im weiteren Verlauf des Überführens des Warndreiecks aus
der Lagerstellung in die Betriebsstellung, im Anschluß an die in Fig. 2
gezeigte Darstellung. Nach dem Ausbilden des eigentlichen Warndreiecks,
wie in Fig. 2 gezeigt, werden in der dargestellten Ausführungsform die
Standbeine 14a, b sowie 15a, b in Richtung der Pfeile B ausgeschwenkt. Die
dem Schenkel 11 zugeordneten Standbeine 14a, b werden um die
Schwenkachse 31, angeordnet an dem der Drehachse 34 zugeordneten
Ende des Schenkels 11 ausgeschwenkt. Es ist ersichtlich, daß durch die
relativ zu dem Schenkel 11 starre Anordnung der Schwenkachse 31 die
Standbeine 14a, b mit einem hinreichenden und unveränderlichen
seitlichen Abspreizwinkel ausgeschwenkt werden. Entsprechendes gilt für
die im Schenkel 12 zugeordneten Standbeine 15a, b.
Fig. 4 zeigt das erfindungsgemäße Warndreieck 1 in seiner endgültigen
Betriebsstellung, wobei sich Fig. 4 an Fig. 3 anschließt. In der
dargestellten Ausführungsform wird der Standfuß 14a bei seiner
Ausschwenkung um die Schwenkachse 31 des Schenkels 11 durch einen
Anschlag (nicht gezeigt) im Schwenkachsenhalter 41 begrenzt. Das
Standbein 14b wird weiter in Richtung des Pfeils C ausgeschwenkt, bis es
seine endgültige Arbeitsstellung erreicht hat. Der Schwenkachsenhalter 41
kann hierzu mit einem Schlitz 64 (nicht gezeigt) versehen sein, um den
Ausschwenkgrad des Standbeins 14b zu erweitern. Das zusammenlegbare
Warndreieck befindet sich damit in seiner bestimmungsgemäßen Stellung.
Fig. 5 ist eine abgebrochene vergrößerte Darstellung eines Endes des
Warndreieckes in Lagerstellung gemäß Fig. 1. Der auf der Frontseite 21
mit einem Reflektor 20 versehene Schenkel 11 liegt in der Ansicht vorne.
Dahinter schließen sich das Basisteil 13 sowie der zweite Schenkel 12 an
(nicht gezeigt). Auf der Längsseite 22 des Schenkel 11 liegen die
Standbeine 14a sowie 14b an. Weiterhin ist der Schenkel 11 mit der
Koppeleinrichtung 33 versehen. Auf dem nichtgezeigten Schenkel 12
liegen die dazugehörigen Standbeine 15a sowie 15b an. Die Enden der
Standbeine sind mit der Drehachse 32 befestigt, die im
Schwenkachsenhalter 42 angeordnet ist. Im Schwenkachsenhalter 42 sind
weiterhin die Anschläge 62 und 63 vorgesehen, mit denen die
Ausschwenkung der Standbeine 15a und 15b jeweils begrenzt wird.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform des Schwenkachsenhalters 41, 42 als
gesondertes Bauteil und mit U-förmigen Profil. Der Schwenkachsenhalter
41, 42 weißt den Flansch 50 auf, in den die Aufnahme für die Drehachse 51
sowie Mitnehmereinrichtungen 52 angeordnet sein können. Die Aufnahme
der Drehachse 51 kann die Drehachse der Schenkel 11, 12 aufnehmen,
wodurch der Schwenkachsenhalter 41, 42 zwischen dem jeweiligen
Schenkel und dem Basisteil 13 befestigt wird. Durch die Mitnehmer 52
wird der Schwenkachsenhalter 41, 42 beim Ausdrehen der Schenkel 11, 12
jeweils gleichsinnig mitgedreht, wodurch die Schwenkachse (nicht gezeigt),
aufgenommen in der Aufnahme für die Schwenkachse 61, jeweils beständig
in der gleichen Stellung relativ zu den jeweiligen Schenkel bleibt. Der
obere Abschnitt des Schwenkachsenhalters 41, 42 ist mit einem U-Profil 60
versehen, in dessen Innere die jeweiligen Standbeine 14a, b; 15a, b (nicht
gezeigt) aufgenommen werden. Weiterhin kann der Schwenkachsenhalter
41, 42 mit Anschlägen 62, 63 sowie optional einem Schlitz 64 versehen sein,
die das Ausschwenken der jeweiligen Standbeine begrenzen. Der
Schwenkachsenhalter 41, 42 kann auch spiegelsymmetrisch ausgeführt
werden.
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform des Schwenkachsenhalters 41, 42 als
gesondertes Bauteil und mit U-förmigen Profil, wobei weiterhin die Seite
des U-Profils mit dem Schlitz 64 versehen ist. Der Schlitz 64 dient dazu,
eine weitergehende Ausschwenkung der jeweiligen Standbeine zu
ermöglichen.
Claims (10)
1. Zusammenklappbares Warndreieck (1) umfassend ein Basisteil (13),
einen ersten Schenkel (11), einen zweiten Schenkel (12) sowie
ausschwenkbare Standbeine (14a, b; 15a, b), wobei der erste Schenkel
(11) und der zweite Schenkel (12) an ihrem jeweiligen Ende drehbar
am Basisteil (13) gelagert sind und am entgegengesetzten Ende eine
Koppeleinrichtung (33) aufweisen, um im ausgedrehten und
gekoppelten Zustand ein Dreieck zu bilden, dadurch
gekennzeichnet,
daß die schwenkbaren Standbeine (14a, b; 15a, b) im eingeschwenkten
Zustand an der Längsseite (22) des ersten und zweiten Schenkels
(11, 12) anliegen, wobei die jeweilige Schwenkachse (34, 35)
senkrecht und unveränderlich parallel zu der Ebene der Frontseite
(21) des ersten und zweiten Schenkels (11, 12) angeordnet ist.
2. Warndreieck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwenkachse (31, 32) durch einen Schwenkachsenhalter (41, 42)
gebildet wird.
3. Warndreieck nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwenkachsenhalter (41, 42) des ersten Schenkels (11) und des
zweiten Schenkels (12) spiegelsymmetrisch ausgebildet sind.
4. Warndreieck nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwenkachsenhalter (41, 42) des ersten Schenkels (11) und des
zweiten Schenkel (12) gleichsinnig ausgebildet sind.
5. Warndreieck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwenkachsenhalter (41, 42) in dem
jeweiligen Schenkel (11, 12) integriert ist.
6. Warndreieck nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schenkel (11, 12) und der zugehörige Schwenkachsenhalter (41, 42)
einstückig im Spritzgußverfahren hergestellt sind.
7. Warndreieck nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der jeweilige Schwenkachsenhalter (41, 42) als
gesondertes Bauteil ausgeführt ist, umfassend einen Halteflansch
(50) zur Anbringung an den jeweiligen Schenkel (11, 12).
8. Warndreieck nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Flansch (50) weiterhin eine Aufnahme für die Drehachse (51) sowie
Mitnehmereinrichtungen (52) aufweist.
9. Warndreieck nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwenkachsenhalter (41, 42) in Form
eines U-Profils (60) ausgebildet ist, in dessen Zwischenraum die
Enden der Schwenkfüße (14a, b; 15a, b) aufgenommen werden
können.
10. Warndreieck nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das U-
Profil (60) des jeweiligen Schwenkachsenhalters (41, 42) jeweils zwei
Anschläge (62, 63) und optional einen Schlitz (64) aufweist, um die
Ausschwenkung der Standbeine (14a, b; 15a, b) zu begrenzen.
Priority Applications (1)
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| DE2000154656 DE10054656C2 (de) | 2000-11-03 | 2000-11-03 | Zusammenklappbares Warndreieck |
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- 2000-11-03 DE DE2000154656 patent/DE10054656C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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|---|---|
| DE10054656C2 (de) | 2003-03-06 |
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