DE10052484B4 - Zappingschaltung und Zappingverfahren - Google Patents

Zappingschaltung und Zappingverfahren

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    • G05F3/00Non-retroactive systems for regulating electric variables by using an uncontrolled element, or an uncontrolled combination of elements, such element or such combination having self-regulating properties
    • G05F3/02Regulating voltage or current
    • G05F3/08Regulating voltage or current wherein the variable is dc
    • G05F3/10Regulating voltage or current wherein the variable is dc using uncontrolled devices with non-linear characteristics
    • G05F3/16Regulating voltage or current wherein the variable is dc using uncontrolled devices with non-linear characteristics being semiconductor devices
    • G05F3/18Regulating voltage or current wherein the variable is dc using uncontrolled devices with non-linear characteristics being semiconductor devices using Zener diodes

Abstract

Zappingschaltung mit einer Anzahl Zappingdioden (23, 25, 27, 29), denen über je eine steuerbare Schaltereinrichtung (31, 33, 35, 37) eine Zappingspannung (Z) zuführbar ist, wobei für sämtliche Zappingdioden (23, 25, 27, 29) ein gemeinsamer Zappingspannungsanschluss (11; 59) vorgesehen ist und die Schaltzustände der Schaltereinrichtungen (31, 33, 35, 37) durch einen über einen Zählimpulsanschluß (13) mit Auswahlzählimpulsen (C1, C2) beaufschlagbaren Zähler (12) steuerbar sind, wodurch für die Zuführung der Zappingspannung (Z) und der Auswahlzählimpulse (C1, C2) zu der Zappingschaltung maximal zwei Kontaktflächen erforderlich sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Zappingschaltung und ein Zappingverfahren.
  • Es gibt integrierte Halbleiterschaltungen mit Abgleichschaltungen, die ein Trimmen von abstimmbedürftigen Schaltungsbereichen der integrierten Schaltung ermöglichen, entweder bevor der diese integrierte Schaltung enthaltende Chip in ein Gehäuse eingebaut wird, beispielsweise vor der Zerteilung eines Wafers in einzelne Chips, oder nachdem der Chip in ein Gehäuse eingebaut worden ist.
  • Ein System zum Trimmen einer integrierten Schaltung nach dem Einbauen des diese Schaltung enthaltenden Chips in ein Gehäuse ist aus der DE 195 48 984 A1 bekannt, weist eine Schnittstellenschaltung, eine Logikschaltung und eine schmelzbare Elemente aufweisende Schmelzschaltung auf und benötigt drei externe Gehäuseanschlüsse, über welche der Schnittstellenschaltung ein Taktsignal bzw. ein Datensignal bzw. ein SET-Signal zugeführt werden. Das SET-Signal dient zum Aktivieren des Trimmsystems. Mit dem Taktsignal werden die einzelnen Komponenten des Trimmsystems synchronisiert und zeitlich gesteuert. Das Datensignal besteht aus einem seriellen Strom von Datenimpulsen mit Schmelzstartsignalen, Schmelzstoppsignalen und dazwischen angeordneten Datenblöcken, wobei jeder Datenblock eine Vielzahl von Rahmen umfasst, die je einen Adressteil, einen Datenteil und einen Ende-Marken-Teil aufweisen. In der Logikschaltung werden mit Hilfe einer die Ende-Marken dekodierenden Ende-Marken-Dekodierschaltung die einzelnen Rahmen herausgegriffen und einer Serien-Parallel-Umsetzung unterzogen. Dann erfolgt eine Dekodierung des in dem jeweiligen Rahmen enthaltenen Adressteils und eine Zwischenspeicherung des jeweiligen Datenteils in einer ersten und einer zweiten Haltespeicherschaltung. Die zur Adressdekodierung vorgesehene Adressdekodierschaltung überträgt die in Parallelform gebrachten Daten in einem Einstellmodus über die erste Haltespeicherschaltung an einen Wähler und in einem Schmelzmodus über beide Haltespeicherschaltungen an die Schmelzschaltung.
  • Für das Trimmen der integrierten Schaltung eines Chips, bevor dieser in ein Gehäuse eingebaut wird, kann man Zappingschaltungen verwenden, die eine Anzahl Zappingdioden aufweisen, welche zunächst wie normale Dioden einen Durchlassbereich und einen Sperrbereich aufweisen und durch Beaufschlagung mit einer Zappingspannung vorbestimmter Mindestspannungshöhe in einen permanent leitenden Zustand gebracht werden können, in dem sie nicht mehr sperrfähig sind. Durch eine Auswahl, welche der Zappingdioden unverändert gelassen oder in den permanent leitenden Zustand gebracht werden, kann das Abstimmen der abstimmungsbedürftigen Schaltungsteile bewerkstelligt werden.
  • Für den Zappingvorgang muss die Zappingspannung an die ausgewählten Zappingdioden angelegt werden. Zu diesem Zweck sind Zappingschaltungen mit Kontaktflächen, auch Pads genannt, versehen, auf welche vorübergehend Elektrodensonden aufgesetzt werden, die mit der Zappingspannung beaufschlagt werden können. Die Elektrodensonden gehören üblicherweise zu Robotern, welche sich von Chip zu Chip eines Wafers bewegen und auf jeden Chip ihre Elektrodensonden aufsetzen. Da die Elektrodensonden gegenüber der Mikrostruktur einer hochintegrierten Halbleiterschaltung relativ groß sind und auch Toleranzen hinsichtlich der Genauigkeit des Aufsetzens der Elektrodensonden auf die Pads berücksichtigt werden müssen, belegen solche Pads relativ viel wertvollen Platz auf der Chipoberfläche. Dies ist besonders ärgerlich, weil die Pads nur während eines einmaligen Zappingvorgangs benötigt werden und dann nie wieder.
  • Bei herkömmlichen Zappingschaltungen ist für jede Zappingdiode ein Pad vorgesehen. Da eine Zappingschaltung eine Mehrzahl Zappingdioden aufweist und integrierte Schaltungen mehrere abstimmbedürftige Schaltungsbereiche enthalten können, für die je eine Zappingschaltung mit je mehreren Zappingdioden und je mehreren Pads erforderlich ist, kann die Gesamtzahl der auschließlich für Zappingzwecke benötigten Pads und der von diesen belegte Teil der Chipoberfläche beträchtlich werden.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen und die Anzahl der für Zapping benötigten Pads und somit den für solche Pads zur Verfügung zu stellenden Anteil der Chipoberfläche beträchtlich zu verringern.
  • Dies lässt sich mit einer erfindungsgemäßen Zappingschaltung der in Anspruch 1 angegebenen Art und mit einem erfindungsgemäßen Zappingverfahren der in Anspruch 9 angegebenen Art erreichen.
  • Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Die Erfindung besteht darin, allen Zappingdioden einer Zappingschaltung nur ein einziges, gemeinsames Pad zur Beaufschlagung mit einer Zappingspannung zuzuordnen und zwischen diesem Pad und den einzelnen Zappingdioden je eine Schaltereinrichtung anzuordnen, deren Schaltzustand bestimmt, ob die je zugehörige Zappingdiode in den permanent leitfähigen Zustand gebracht werden soll oder nicht, wobei die Schaltzustände der einzelnen Schaltereinrichtungen mittels eines Zählers bestimmt werden, den man eine Zählimpulsfolge zählen lässt, durch welche die auszuwählenden Zappingdioden bestimmt werden. Dadurch wird die Anzahl der pro Zappingschaltung erforderlichen Pads auf höchsten zwei reduziert: ein Pad für die Zuführung der Zappingspannung und ein Pad für die Zuführung der Zählimpulse.
  • Eine erfindungsgemäße Zappingschaltung mit einer Anzahl Zappingdioden, denen über je eine steuerbare Schaltereinrichtung eine Zappingspannung zuführbar ist, wobei für sämtliche Zappingdioden ein gemeinsamer Zappingspannungsanschluss vorgesehen ist und die Schaltzustände der Schaltereinrichtungen durch einen über einen Zählimpulsanschluss mit Auswahlzählimpulsen beaufschlagbaren Zähler steuerbar sind, wodurch für die Zuführung der Zappingspannung und der Auswahlzälimpulse zu der Zappingschaltung maximal zwei Kontaktflächen erforderlich sind. Bei den Schaltereinrichtungen handelt es sich vorzugsweise um Schalttransistoren, beispielsweise um MOS-Transistoren.
  • Eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zappingschaltung umfasst den Zappingspannungsanschluss, einen Referenzspannungsanschluss, den Zahlimpulsanschluss und eine zwischen den Zappingspannungsanschluss und den Referenzspannungsanschluss geschaltete Parallelschaltung einer Anzahl von Serienschaltungen, die je eine der Zappingdioden und eine der steuerbaren Schaltereinrichtungen aufweisen, wobei der Zähler einen mit dem Zählimpulsanschluss verbundenen Zählereingang und eine Anzahl Zählerausgänge und jede Schaltereinrichtung einen Schaltsteueranschluss aufweist und wobei die Schaltsteueranschlüsse mit je einem der Zählerausgänge verbunden sind.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zappingschaltung sind die Schaltereinrichtungen auf der Zappingspannungsseite und die Zappingdioden auf der Referenzspannungsseite der jeweiligen Reihenschaltung angeordnet sind.
  • Bei einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zappingschaltung sind der Zählimpulsanschluss und der Zappingspannungsanschluss durch einen gemeinsamen Anschluss gebildet, der für eine Zuführung sowohl der Zappingspannung als auch der Auswahlzählimpulse vorgesehen ist. In diesem Fall wird die Anzahl der für eine Zappingschaltung erforderlichen Pads auf eins reduziert.
  • Bei einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zappingschaltung sind die Zappingdioden mit den Schaltereinrichtungen in Schaltungsknoten verbunden, die einerseits je über einen Widerstand mit einem Spannungsversorgungsanschluss verbunden sind und andererseits je einen Ausgangsanschluss der Zappingschaltung bilden. Damit wird Folgendes erreicht: Nach dem Zappingvorgang geht der Zählstand des Zählers verloren, sobald nach dem Zappingvorgang die Versorgungsspannung abgeschaltet wird. Bei einem erneuten Anlegen von Versorgungsspannung, beispielsweise wenn der mit der Zappingschaltung versehene Chip später in Betrieb genommen wird, bestehen einerseits keine definierten Schaltzustände der Schaltereinrichtungen mehr und sind andererseits die Zappingdioden nicht mit einer definierten Spannung beaufschlagt. An den Zappingdioden träten undefinierte Spannungspotentiale auf, was die durch den Zappingvorgang beabsichtigte Abstimmung der abstimmungsbedürftigen Schaltungsteile nicht gewährleisten würde. Durch Verbindung der Schaltungsknoten über Widerstände mit dem Versorgungsspannungsanschluß liegt an den Zappingdioden bei jeder Inbetriebnahme des Chips eine definierte Spannung an.
  • Bei einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zappingschaltung ist zwischen den Spannungsversorgungsanschluss und die Widerstände mindestens eine Diode geschaltet. Damit wird verhindert, dass die während des Zappingvorgangs an einzelne Zappingdioden angelegte Zappingspannung auf den Versorgungsspannungsanschluss durchgreift. Bei einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zappingschaltung ist ein Zähler vorgesehen, dessen Zählvorgänge nur durch impulsflanken auslösbar sind, deren Richtung von der Richtung der Anfangsflanke der Zappingspannung verschieden ist.
  • Eine erfindungsgemäße Zappingschaltung eignet sich insbesondere für integrierte Schaltungen.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Zappingverfahren wird zunächst zur Auswahl mindestens einer der Schaltereinrichtungen der Zähler mit einer bestimmten Anzahl Auswahlzählimpulsen beaufschlagt, um die gewünschte Schaltereinrichtungsauswahl zu treffen, und danach wird an den Zappingspannungsanschluss eine Zappingspannung mit einer Spannungshöhe und einer Spannungsdauer angelegt, die dazu geeignet ist, eine Zappingdiode, die über die zuvor ausgewählte mindestens eine Schaltereinrichtung mit dem Zappingsspannungsanschluss verbunden worden ist, in einen permanent leitenden Zustand zu bringen, in dem sie nicht mehr sperrfähig ist.
  • Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zappingverfahrens, das mit einer Zappingschaltung mit einem gemeinsamen Anschluss für die Zuführung von Zählimpulsen und für die Zuführung der Zappingspannung durchgeführt wird, wird an den gemeinsamen Anschluss eine Spannungsimpulsfolge angelegt, die mit Zählimpulsen mit einer vorbestimmten Zählimpulsamplitude beginnt und mit einem Zappingimpuls mit einer vorbestimmten Zappingimpulsamplitude endet, wobei die vorbestimmte Zählimpulsamplitude unterhalb und die vorbestimmte Zappingimpulsamplitude oberhalb eines Spannungswertes liegen, der ausreicht, um eine Zappingdiode in einen permanent leitenden Zustand zu bringen, in dem sie nicht mehr sperrfähig ist.
  • Insbesondere bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird ein Zähler verwendet, dessen Zählvorgänge nur durch Impulsflanken ausgelöst werden, die eine andere Richtung haben als die Anfangsflanke der Zappingspannung. Damit wird erreicht, dass der Zähler den Zappingimpuls bei dessen Beginn nicht als Zählimpuls interpretiert sondern der vor Beginn des Zappingimpulses erreichte Zählstand des Zählers während der Dauer des Zappingimpulses unverändert bleibt.
  • Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsformen näher erläutert. In den beiliegenden Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zappingschaltung;
  • 2 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zappingschaltung;
  • 3 einen für den Betrieb der in 2 gezeigten zweiten Ausführungsform geeigneten Impulsspannungsverlauf;
  • 4 eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zappingschaltung, bei der es sich um eine Modifikation der in 1 gezeigten ersten Ausführungsform handelt;
  • 5 eine vierte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zappingschaltung, bei der es sich um eine Modifikation der in 2 gezeigten zweiten Ausführungsform handelt; und
  • 6 eine Darstellung des nach Beendigung eines Zappingvorgangs wirksamen Schaltungsteils der in den 4 und 5 gezeigten Ausführungsformen.
  • 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zappingschaltung mit einem Zappingspannungsanschluß 11, einem davon getrennten Zählimpulsanschluß 13 und einem Zähler 12.
  • Zwischen dem Zappingspannungsanschluß 11 und einem Referenzspannungsanschluß gnd, bei dem es sich vorzugsweise um einen Masseanschluß handelt, befindet sich eine Parallelschaltung mit vier Reihenschaltungen 15, 17, 19 und 21, die je eine Zappingdiode 23, 25, 27 bzw. 29 und einen Schalter 31, 33, 35 bzw. 37 aufweisen.
  • Der Zähler 12 besitzt einen Zählereingang 41 und vier Zählerausgänge 43, 45, 47 und 49, die mit je einem Schaltsteueranschluß 51, 53, 55 bzw. 57 der Schalter 31, 33, 35 bzw. 37 verbunden sind.
  • Die Arbeitsweise der in 1 gezeigten Zappingschaltung ist folgendermaßen:
    Zunächst wird an den Zählimpulsanschluß 13 eine Zählimpulsfolge angelegt, die von dem Zähler 12 gezählt wird und zu einem Zählstand des Zählers 12 führt, der zu der gewünschten Auswahl derjenigen der Schalter 31, 33, 35 und 37 führt, die denjenigen Zappingdioden 23, 25, 27, 29 zugeordnet sind, welche in einen permanent leitfähigen Zustand gebracht werden sollen, in dem sie nicht mehr sperrfähig sind. Danach wird an den Zappingspannungsanschluß 11 eine Zappingspannung angelegt, deren Spannungshöhe ausreicht, um eine Zappingdiode in den permanent leitfähigen Zustand zu bringen, in dem sie nicht mehr sperrfähig ist.
  • Die in 2 gezeigte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zappingschaltung stimmt mit der in 1 gezeigten Ausführungsform mit der Ausnahme überein, daß als Zappingspannungsanschluß und als Zählimpulsanschluß ein einziger gemeinsamer Anschluß 59 vorgesehen ist, der sowohl mit dem Zähleingang 41 des Zählers 12 als auch mit allen vier Schaltern 31, 33, 35 und 37 verbunden ist. Ansonsten stimmen beide Ausführungsformen überein, so daß hinsichtlich des weiteren Aufbaus der in 2 gezeigten Zappingschaltung auf die vorausgehenden Erläuterungen zu 1 verwiesen werden kann.
  • 3 zeigt einen impulsförmigen Spannungsverlauf, der für einen Zappingvorgang der in 2 gezeigten Zappingschaltung geeignet ist. In 3 sind die Spannungsamplituden A über der Zeit t aufgetragen. Die Impulsfolge beginnt mit zwei Zählimpulsen C1 und C2 mit einer Zählimpulsamplitude Ac, auf welche ein Zappingimpuls Z mit einer Zappingimpulsamplitude Az folgt.
  • Um eine Zappingdiode in ihren permanent leitfähigen, nicht mehr sperrfähigen Zustand zu bringen, muß sie mit einer Zappingspannung mit einer Mindestspannungsamplitude Amin beaufschlagt werden, die in 3 mit einer gestrichelten Linie angedeutet ist. Damit die in 2 gezeigte Zappingschaltung richtig funktionieren kann, muß die Zählimpulsamplitude Ac unterhalb Amin liegen und muß die Zappingimpulsamplitude Az muß mindestens so groß sein wie Amin.
  • Die in 3 gezeigten Amplitudenhöhen sind rein willkürlich zu Erläuterungszwecken gewählt worden. Bei einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zappingschaltung können Ac = 5 V und Az = 50 V sein.
  • Bei der in 3 gewählten Darstellung werden positiv gerichtete Impulse verwendet. Bei entsprechender Konfiguration der Zappingschaltung können stattdessen negativ gerichtete Impulse verwendet werden.
  • Willkürlich ist auch die Zahl vier für die Zappingdioden in den Figuren gewählt. Die tatsächliche Anzahl Zappingdioden hängt von dem Schaltungsteil ab, der mit der Zappingschaltung abgestimmt werden soll. Es können daher auch erheblich mehr als vier Zappingdioden vorgesehen sein, mit einer entsprechenden Anzahl Schalter und einem Zähler mit einer entsprechenden Anzahl Zählerausgängen.
  • Es wird nun die Wirkungsweise der in 2 gezeigten Zappingschaltung bei Verwendung der in 3 gezeigten Impulsfolge betrachtet.
  • Bei Verwendung positiv gerichteter Impulse wird vorteilhafterweise ein Zähler 12 verwendet, dessen Zählvorgänge durch negativ gerichtete abfallende Impulsflanken ausgelöst werden. Dies ist in 3 durch Pfeile auf den abfallenden Flanken angedeutet.
  • Wird für einen Zappingvorgang dem gemeinsamen Anschluß 59 die in 3 gezeigte Impulsfolge zugeführt, führt der Zähler 12 zu den Zeitpunkten der abfallenden Flanken der Zählimpulse C1 und C2 je einen Zählvorgang durch, zählt also unter der Voraussetzung, daß sich der Zähler 12 vor Beginn des Zappingvorgangs auf einem Zählstand 0 befand, bis zum Zählstand 2. Dies führt zu einer bestimmten Auswahl hinsichtlich derjenigen Schalter, die in den leitenden Zustand geschaltet werden. Da der darauffolgende Zappingimpuls mit einer positiv gerichteten Anstiegsflanke beginnt, bleibt der zuvor erreichte Zählstand 2 bis zum Ende des Zappingimpulses aufrechterhalten, so daß die bis dahin erreichte Auswahl an leitend geschalteten Schaltern unverändert bleibt. Die Zappingspannung wird daher während der gesamten Dauer des Zappingimpulses auf diejenigen der Zappingdioden 23, 25, 27, 29 gegeben, deren Schalter zuvor leitend geschaltet worden sind. Diese Zappingdioden werden während des Zappingimpulses in den permanent leitfähigen Zustand geschaltet, in dem sie nicht mehr sperrfähig sind.
  • Sobald der Zappingvorgang beendet ist und die während der Dauer des Zappingvorgangs auf die Pads (11, 13 bzw. 59) aufgesetzten Elektrodensonden wieder entfernt sind, gerät die Zappingschaltung in einen Zustand ohne Spannungsversorgung, so daß der Zählstand des Zählers wieder verlorengeht und bei einer erneuten Spannungsversorgung des Chips an den Zappingdioden undefinierte Potentialverhältnisse auftreten.
  • Um für den späteren Betrieb des Chips definierte Spannungsverhältnisse an den Zappingdioden zu schaffen, sind in den 4 und 5 gezeigte Modifikationen der Ausführungsformen gemäß 1 bzw. 2 mit je einem Spannungsversorgungsnetzwerk versehen, das bei den dargestellten Ausführungsformen vier Widerstände 61, 63, 65 und 67 aufweist, die einen Endes mit je einem Schaltungsknoten 69, 71, 73 bzw. 75 und anderen Endes gemeinsam über eine Diode 77 mit einem Spannungsversorgungsanschluß 79 verbunden sind. Die Schaltungsknoten 69, 71, 73 und 75 stellen Verbindungspunkte zwischen einer je zugehörigen der Zappingdioden 23, 25, 27 bzw. 29 und einem je zugehörigen der Schalter 31, 33, 35 bzw. 37 dar.
  • Wie bei den 1 und 2 besteht auch bei den 4 und 5 der einzige Unterschied darin, daß bei 4 ein Zappingspannungsanschluß 11 und ein davon getrennter Zählimpulsanschluß 13 vorhanden sind, während diese beiden Anschlüsse in 5 zu einem gemeinsamen Anschluß 59 zusammengefaßt sind.
  • Die Diode 77 soll verhindern, daß die während des Zappingimpulses C auftretende, relativ hohe Spannung auf den Versorgungsspannungsanschluß 79, der beispielsweise eine Spannung von +5 V liefert, durchgreift. Bei einer Zappingschaltung, die während des Zappingvorgangs mit einer positiven Zappingspannung beaufschlagt wird, ist daher die Diode 77 anodenseitig mit dem Spannungsversorgungsanschluß 79 und kathodenseitig mit den Widerständen 61, 63, 65 und 67 verbunden.
  • Die Schaltungsknoten 69, 71, 73 und 75 sind außerdem mit Ausgangsanschlüssen Q1, Q2, Q3 bzw. Q4 verbunden, an welchen die Abstimmsignale für den (nicht dargestellten) abstimmbedürftigen Schaltungsteil des Chips abnehmbar sind.
  • Die Anschlüsse 11 und 13 in den 1 und 4 bzw. 59 in den 2 und 5 sind keine externen Anschlüsse des Chips, werden daher während des regulären Betriebs des Chips nicht mit Spannung beaufschlagt. Während eines solchen regulären Betriebes sind sie daher für die elektrischen Vorgänge praktisch nicht vorhanden. Während des regulären Betriebs eines Chips, der entweder eine Zappingschaltung gemäß 4 oder eine Zappingschaltung gemäß 5 enthält, wird lediglich der in 6 gezeigte Schaltungsteil elektrisch wirksam, nämlich die vier Zappingdioden 23, 25, 27 und 29, die Widerstände 61, 63, 65 und 67, der Spannungsversorgungsanschluß 79 und der Referenzspannungsanschluß gnd.
  • Bei den Ausführungsformen gemäß den 2 und 5 ist darauf zu achten, daß ein Zähler verwendet wird, dessen Zähleingang ausreichend spannungsfest ist, um den Spannungswert der Zappingspannung ohne Schaden verkraften zu können.

Claims (11)

  1. Zappingschaltung mit einer Anzahl Zappingdioden (23, 25, 27, 29), denen über je eine steuerbare Schaltereinrichtung (31, 33, 35, 37) eine Zappingspannung (Z) zuführbar ist, wobei für sämtliche Zappingdioden (23, 25, 27, 29) ein gemeinsamer Zappingspannungsanschluss (11; 59) vorgesehen ist und die Schaltzustände der Schaltereinrichtungen (31, 33, 35, 37) durch einen über einen Zählimpulsanschluß (13) mit Auswahlzählimpulsen (C1, C2) beaufschlagbaren Zähler (12) steuerbar sind, wodurch für die Zuführung der Zappingspannung (Z) und der Auswahlzählimpulse (C1, C2) zu der Zappingschaltung maximal zwei Kontaktflächen erforderlich sind.
  2. Zappingschaltung nach Anspruch 1, aufweisend: den Zappingspannungsanschluss 11; 59), eien Referenzspannungsanschluss (gnd), den Zählimpulsanschluss (13), und eine zwischen den Zappingspannungsanschluss (11; 59) und den Referenzspannungsanschluss (gnd) geschaltete Parallelschaltung einer Anzahl von Serienschaltungen (15, 17, 19, 21) die je eine der Zappingdioden (23, 25, 27, 29) und eine der steuerbaren Schaltereinrichtungen (31, 33, 35, 37) aufweisen, wobei der Zähler einen mit dem Zählimpulsanschluss (13) verbundenen Zählereingang (41) und eine Anzahl Zählerausgänge (43, 45, 47, 49) und jede Schaltereinrichtung (31, 33, 35, 37) einen Schaltsteueranschluss (51, 53, 55, 57) aufweist und wobei die Schaltsteueranschlüsse (51, 53, 55, 57) mit je einem der Zählerausgänge (43, 45, 47, 49) verbunden sind.
  3. Zappingschaltung nach Anspruch 2, bei welchem die Schaltereinrichtungen (31, 33, 35, 37) auf der Zappingspannungsseite und die Zappingdioden (23, 25, 27, 29) auf der Referenzspannungsseite (gnd) der jeweiligen Reihenschaltung (15, 17, 19, 21) angeordnet sind.
  4. Zappingschaltung nach Anspruch 2 oder 3, bei welcher der Zählimpulsanschluss und der Zappingspannungsanschluss durch einen gemeinsamen Anschluss (59) gebildet sind, der für eine Zuführung sowohl der Zappingspannung (Z) als auch der Auswahlzählimpulse (Cl, C2) vorgesehen ist.
  5. Zappingschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welcher die Zappingdioden (23, 25, 27, 29) mit den Schaltereinrichtungen (31, 33, 35, 37) in Schaltungsknoten (69, 71, 73, 75) verbunden sind, die einerseits je über einen Widerstand (61, 63, 65, 67) mit einem Spannungsversorgungsanschluss (79) verbunden sind und andererseits je einen Ausgangsanschluss der Zappingschaltung bilden.
  6. Zappingschaltung nach Anspruch 5, bei welcher zwischen den Spannungsversorgungsanschluss (79) und die Widerstände (7) mindestens eine Diode (77) geschaltet ist.
  7. Zappingschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit einem Zähler (12), dessen Zählvorgänge nur durch Impulsflanken auslösbar sind, deren Richtung von der Richtung der Anfangsflanke der Zappingspannung (Z) verschieden ist.
  8. Integrierte Schaltung mit einer Zappingschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7.
  9. Zappingverfahren unter Verwendung einer Zappingschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welchem zur Auswahl mindestens einer der Schaltereinrichtungen (31, 33, 35, 37) der Zähler (12) mit einer bestimmten Anzahl Auswahlzählimpulsen (C1, C2) beaufschlagt wird und danach an den Zappingspannungsanschluss (11; 59) eine Zappingspannung (Z) mit einer Spannungshöhe und Spannungsdauer angelegt wird, die dazu geeignet ist, eine Zappingdiode (23, 25, 27, 29) in einen permanent leitenden Zustand zu bringen, in dem sie nicht mehr sperrfähig ist.
  10. Zappingverfahren nach Anspruch 9 unter Verwendung einer Zappingschaltung nach Anspruch 4, bei welchem an den gemeinsamen Anschluss (59) eine Spannungsimpulsfolge angelegt wird, die mit Zählimpulsen (C1; C2) mit einer vorbestimmten Zählimpulsamplitude (Ac) beginnt und mit einem Zappingimpuls (Z) mit einer vorbestimmten Zappingimpulsamplitude (Az) endet, wobei die vorbestimmte Zählimpulsamplitude (Ac) unterhalb und die vorbestimmte Zappingimpulsamplitude (Az) oberhalb eines Amplitudenwertes (Amin) liegen, der ausreicht, um eine Zappingdiode (23, 25, 27, 29) in einen permanent leitenden Zustand zu bringen, in dem sie nicht mehr sperrfähig ist.
  11. Zappingverfahren nach Anspruch 9 oder 10, bei welchem ein Zähler (12) verwendet wird, dessen Zählvorgänge nur durch Impulsflanken auslösbar sind, deren Richtung von der Richtung der Anfangsflanke der Zappingspannung (Z) verschieden ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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