DE10035076A1 - Mehrsträngige Energieführungseinheit - Google Patents

Mehrsträngige Energieführungseinheit

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Wolfgang Richter
Willibald Weber
Roland Mueller
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Kabelschlepp GmbH
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G11/00Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts
    • H02G11/006Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts using extensible carrier for the cable, e.g. self-coiling spring
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/12Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains
    • F16G13/16Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains with arrangements for holding electric cables, hoses, or the like

Abstract

Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Energieführungseinheit zum Führen wenigstens einer Leitung zwischen einer feststehenden Einrichtung und einer in einer horizontalen Ebene hin- und herbeweglichen Einrichtung. Die Energieführungseinheit weist einen ersten Endbereich (1), der mit einer beweglichen Einrichtung verbindbar ist, auf. Ein zweiter Endbereich (2) der Energieführungseinheit ist mit einer feststehenden Einrichtung verbindbar. Die Energieführungseinheit weist wenigstens einen Leitungsaufnahmekanal auf, der wenigstens teilweise durch gelenkig miteinander verbundene Segmente (4) gebildet ist. Die Energieführungseinheit (5) ist in einer Ausgangsstellung (AS) des ersten Endbereichs (1) in einer im wesentlichen vertikalen Ebene mäanderförmig geschlungen. In einer zweiten Endstellung des ersten Endbereichs (1) ist die Energieführungseinheit im wesentlichen gestreckt. Es sind auch Mittel (6) vorgesehen, durch die bei Erreichen einer Zwischenstellung, die zwischen der Ausgangsstellung (AS) und der Endstellung (EE) liegt, durch den ersten Endbereich (1) während einer Überführung desselben aus einer Stellung, die hinter der Zwischenstellung liegt, in die Ausgangsstellung (AS) wenigstens ein schleifenförmiger Bereich gebildet ist, der bis zum Erreichen der Ausgangsstellung (AS) im wesentlichen unverändert bleibt.

Description

Die Erfindung betrifft eine Energieführungseinheit zum Führen wenigstens einer Leitung zwischen einer feststehenden Einrichtung und einer in einer Ebene hin- und herbeweglichen Einrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des An­ spruchs 1.

Durch die WO 97/21048 ist eine Energieführungseinheit zum Führen wenigstens einer Leitung zwischen einer feststehenden Einrichtung und einer in einer hori­ zontalen Ebene hin- und herbeweglichen Einrichtung bekannt. Die Energiefüh­ rungseinheit weist einen ersten Endbereich auf, der mit der beweglichen Ein­ richtung verbindbar ist. Ein zweiter Endbereich ist mit der feststehenden Ein­ richtung verbindbar. Die Energieführungseinheit weist wenigstens einen Lei­ tungsaufnahmekanal auf, der durch gelenkig miteinander verbundene Segmente gebildet ist. Bei den Segmenten kann es sich entsprechend der WO 97/21048 um Kettenglieder handeln, die gelenkig miteinander verbunden sind. Die Ketten­ glieder können unterschiedlicher Gestalt und Form sein. Ein weiteres Ausfüh­ rungsbeispiel der Kettenglieder zeigt die WO 95/28581.

Der Leitungsaufnahmekanal kann auch aus Segmenten bestehen, die aus Kunst­ stoff im wesentlichen in einer etwa ebenen, flächigen Konfigurationen einteilig gespritzt oder gegossen und untereinander durch verbiegbare Brücken verbun­ den sind, wobei ein Segment einen Boden mit einer Oberseite und einer Unter­ seite und mindestens eine Wand aufweist, welche durch Biegen und/oder Falten in Richtung der Oberseite des Bodens und mechanisches Schließen eines Schließmechanismus zu einem geschlossenen Kanalabschnitt geformt werden kann. Eine solche Ausführungsform eines Leitungsaufnahmekanals beschreibt die DE 197 10 489 A1. Weitere Ausführungsformen von Leitungsaufnahmeka­ nälen beschreiben die EP 0 544 027 A1 und die EP 0 544 051 A1.

Die bekannten Energieführungseinheiten sind so ausgestaltet, daß der Leitungs­ aufnahmekanal unter Bildung eines ersten Trums und eines parallel dazu ge­ führten zweiten Trums sowie eines schleifenartigen Übergangs zwischen den beiden Trums umbiegbar ist. Bei einer solchen Ausgestaltung der Energiefüh­ rungseinheit sind die Trums übereinander angeordnet.

Durch das Konstruktionshandbuch "Energieführungen aus Kunststoff" D 05.97 Blatt 3.03 bis Blatt 3.31 der Fa. Kabelschlepp GmbH sind weitere Einbauvari­ anten von Energieführungseinheiten bekannt.

Bei längeren Verfahrwegen der Energieführungseinheit ist es notwendig, eine Kanalkonstruktion vorzusehen, in der die Energieführungseinheit geführt wird. Die Kanalkonstruktion beeinflußt die Gesamtkosten des Energieführungssy­ stems in einem nicht unerheblichen Maße. Bei bestimmten Anwendungsfällen kann das Vorsehen eines Führungskanals nicht möglich sein. Dies ist insbeson­ dere dann der Fall, wenn die hin- und herbewegliche Einrichtung mit ihrer be­ weglichen Energieführungseinheit über einen Durchgang, der beispielsweise von Fahrzeugen benutzt wird, verfahren werden muß. In einem solchen Fall muß auf einen Führungskanal vollkommen verzichtet werden, was zur Störung der Be­ wegungsabläufe der Energieführungskette führen kann.

Der zweite Endbereich, welcher mit der feststehenden Einrichtung verbindbar ist, ist vorzugsweise bei Energieführungsketten, die in einer Ebene eine lineare Bewegung durchführen, in der Mitte des geplanten Verfahrwegs anzuordnen. Die Energieführungseinheit kann sich dann relativ zum festgelegten zweiten Endbereich in beide Richtungen um jeweils den halben geplanten Verfahrweg bewegen. Besteht die Notwendigkeit, daß aufgrund eingeschränkter oder beson­ derer Platzverhältnisse der Festpunkt, an dem der zweite Endbereich angeordnet werden muß, vom maximal ausgezogenen Punkt des sich bewegenden ersten Endbereichs aus versetzt werden, so reduziert sich die Länge des möglichen Ver­ fahrweges. Bei derartigen Einsatzfällen kann die Verwendung solcher Energie­ führungseinheiten beschränkt sein.

Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde eine Energieführungseinheit anzugeben, die einen kompakten Aufbau hat und mit der relativ große Verfahrwege möglich sind, insbesondere ohne daß ein Führungs­ kanal zwingend notwendig ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Energieführungseinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Aus­ gestaltungen der Energieführungseinheit sind Gegenstand der abhängigen An­ sprüche.

Die erfindungsgemäße Energieführungseinheit zum Führen wenigstens einer Leitung zwischen einer feststehenden Einrichtung und einer in einer Ebene hin- und herbeweglichen Einrichtung weist einen ersten Endbereich auf, der mit der beweglichen Einrichtung verbindbar ist. Ein zweiter Endbereich ist mit der fest­ stehenden Einrichtung verbindbar. Die Energieführungseinheit weist wenigstens einen Leitungsaufnahmekanal auf, der durch gelenkig miteinander verbundene Segmente gebildet ist. Die Energieführungseinheit ist in einer Ausgangsstellung des ersten Endbereichs mäanderförmig geschlungen. In einer Endstellung des ersten Endbereichs ist die Energieführungseinheit im wesentlichen gestreckt. Die erfindungsgemäße Energieführungseinheit weist Mittel auf, durch die beim Er­ reichen einer Zwischenstellung, die zwischen der Ausgangsstellung und der we­ nigstens einen Endstellung liegt, durch den ersten Endbereich während einer Überführung desselben aus einer Stellung, die hinter der Zwischenstellung liegt, in die Ausgangsstellung wenigstens ein schleifenförmiger Bereich gebildet wird, der bis zum Erreichen der Ausgangsstellung im wesentlichen unverändert bleibt.

Durch die erfindungsgemäße Energieführungseinheit wird eine in ihrem Aufbau kompakte Energieführungseinheit bereitgestellt, da durch die mäanderförmige Anordnung der Energieführungseinheit in einer Ausgangsstellung des ersten Endbereichs die Einbaulänge der Energieführungseinheit wesentlich kleiner ist als der mögliche Verfahrweg. Dadurch, daß Mittel vorgesehen sind, durch die beim Erreichen einer Zwischenstellung, die zwischen der Ausgangsstellung und einer Endstellung liegt, durch den ersten Endbereich während einer Überführung desselben aus einer Stellung, die hinter der Zwischenstellung liegt, in die Aus­ gangsstellung wenigstens ein schleifenförmiger Bereich gebildet wird, der bis zum Erreichen der Ausgangsstellung im wesentlichen unverändert bleibt, wird erreicht, daß nach dem der erste bewegliche Endbereich um einen vorgegebenen Verfahrweg bewegt wurde, die Energieführungseinheit in ihre Ausgangsstellung zurückverfahren werden kann, so daß nach dem Entfalten der mäanderförmigen Energieführungseinheit, diese auch wieder zurück in die mäanderförmig gefal­ tete Energieführungseinheit bringbar ist.

Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Energieführungseinheit wird vorge­ schlagen, daß die Mittel wenigstens einen im wesentlichen starr ausgebildeten Abschnitt des Leitungsaufnahmekanals umfassen, der mit zwei flexiblen Ab­ schnitten verbunden ist. Durch den im wesentlichen starr ausgebildeten Ab­ schnitt wird sichergestellt, daß beim Überführen des ersten Endbereichs aus ei­ ner Stellung, die hinter der Zwischenstellung liegt, in die Ausgangsstellung we­ nigstens ein schleifenförmiger Bereich gebildet wird, der bis zum Erreichen der Ausgangsstellung im wesentlichen unverändert bleibt. Insbesondere wird auch durch den im wesentlichen starr ausgebildeten Abschnitt ein Aufbäumen der flexiblen Abschnitte der Energieführungseinheit vermeiden.

Die erfindungsgemäße Energieführungseinheit ist besonders geeignet für eine im wesentlichen horizontale Anordnung, so daß der Verfahrweg in einer horizonta­ len Ebene liegt. Hierbei kann die mäanderförmige Anordnung in einer horizon­ talen Ebene, d. h. die Stränge liegen nebeneinander, oder in einer vertikalen Ebene, d. h. die Stränge liegen übereinander, vorliegen. Es ist auch möglich die Energieführungseinheit in einer vertikalen Ebene anzuordnen, so daß der Ver­ fahrweg ebenfalls in der vertikalen Ebene liegt.

Nach einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Energieführungsein­ heit wird vorgeschlagen, daß diese in der Ausgangsstellung im wesentlichen S- förmig geschlungen ist, wobei der im wesentlichen starre Abschnitt wenigstens teilweise einen Zwischenstrang bildet. Oberhalb des Zwischenstrangs ist ein oberer Strang vorgesehen, dessen Ende den ersten Endbereich bildet. Unterhalb des Zwischenstrangs ist ein unterer Strang vorgesehen. Der untere Strang weist ein freies Ende auf, welches den zweiten Endbereich der Energieführungseinheit bildet. Die S-förmig geschlungene Energieführungseinheit ist vorzugsweise so angeordnet, daß die beiden Endbereiche diametral gegenüberliegend angeordnet werden.

Nach noch einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Energieführungskette wird vorgeschlagen, daß die Länge der einzelnen Stränge im wesentlichen gleich ist.

Gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausbildung der erfindungsgemäßen Energieführungskette wird vorgeschlagen, daß die Länge der einzelnen Stränge im wesentlichen 25% des maximal möglichen Abstandes zwischen der Aus­ gangsstellung und einer Endstellung des ersten Endbereichs entspricht.

Gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß der im wesentlichen starr ausgebildete Abschnitt durch starr miteinander ver­ bundene Segmente gebildet ist. Die äußere Erscheinungsform der Segmente kann dabei der äußeren Erscheinungsform der Segmente der flexiblen Ab­ schnitte haben, so daß auch ein optischer Eindruck entsteht, daß die Energiefüh­ rungskette aus gleichen Segmenten aufgebaut ist.

Statt starr miteinander verbundener Segmente kann der im wesentlichen starr ausgebildetete Abschnitt auch durch ein Hohlprofil gebildet sein. Das Hohlprofil kann in mehrere Kammern unterteilt sein, in denen unterschiedliche Leitungen angeordnet sind.

Problematisch bei einer Energieführungseinheit, die in einer Ausgangsstellung des ersten Endbereichs mäanderförmig geschlungen ist, ist die Führung der Energieführungseinheit aus einer Endstellung, in der die Energieführungseinheit im wesentlichen gestreckt ist, in die Ausgangsstellung, in der die Energiefüh­ rungseinheit mäanderförmig geschlungen ist. Gemäß einer noch weiteren Aus­ gestaltung der Energieführungskette wird vorgeschlagen, daß benachbart zum ersten Endbereich wenigstens ein Mitnehmer vorgesehen ist. In einem zwischen dem Mitnehmer und dem zweiten Endbereich liegenden Längsabschnitt des Leitungsaufnahmekanals ist wenigstens ein mit dem Mitnehmer zusammenwir­ kender Gegenmitnehmer vorgesehen. Der Gegenmitnehmer ist an wenigstens einem Segment des Leitungsaufnahmekanals angeordnet. Bei einer Überführung der Energieführungseinheit aus einer ersten Endstellung in die Ausgangsstellung wird der wenigstens ein schleifenförmiger Abschnitt zwischen dem Mitnehmer und dem Gegenmitnehmer ausgebildet, so daß die Energieführungseinheit in die mäanderförmige Konfiguration überführt werden kann.

Der Mitnehmer ist vorzugsweise so ausgebildet, daß dieser sich bis zum benach­ barten Strang erstreckt. Vorzugsweise ist der Mitnehmer durch zwei Laschen gebildet, zwischen denen der benachbarte Strang liegt. Diese Laschen bilden zugleich eine Führung, so daß eine seitliche Auslenkung während der Bewegung der Energieführungseinheit vermieden wird. Hierdurch wird mit einfachen Mit­ teln auch sichergestellt, daß die Energieführungseinheit in der Ausgangsstellung ihre mäanderförmige Anordnung erreicht, wenn diese aus einer sich von der Ausgangsstellung unterscheidenden Stellung in diese Ausgangsstellung über­ führt wird.

Die Mittel, insbesondere Mitnehmer und Gegenmitnehmer können auch mit den weiteren Mitteln, dem wenigstens einem starren Abschnitt, kombiniert werden. Dies kann insbesondere dann zweckmäßig sein, wenn die mäanderförmig ge­ schlungene Energieführungseinheit eine Vielzahl von übereinander oder neben­ einander angeordneten Strängen aufweist.

Gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vor­ geschlagen, daß die in der Ausgangsstellung des ersten Endbereichs mäander­ förmig geschlungene Energieführungseinheit einen oberen Strang und einen un­ teren Strang sowie einen Zwischenstrang aufweist, die durch Krümmungsab­ schnitte mit zueinander gegensinnigen Krümmungsradien verbunden sind. Der erste Endbereich und der zweite Endbereich sind diametral gegenüberliegend angeordnet. Der erste Endbereich ist aus seiner Ausgangsstellung in die mögli­ chen Endstellungen bewegbar. Der wenigstens eine Gegenmitnehmer ist so an dem Zwischenstrang angeordnet, daß dieser in der Ausgangsstellung im wesent­ lichen benachbart zum Krümmungsabschnitt ist. Insbesondere wird vorgeschla­ gen, daß der Gegenmitnehmer am Übergangsbereich zwischen dem Krüm­ mungsabschnitt und dem Zwischenstrang angeordnet ist.

Um die Laufruhe der Energieführungseinheit zu verbessern wird vorgeschlagen, daß benachbart zum zweiten Endbereich eine Rampe vorgesehen ist. Auf dieser Rampe gleitet die Energieführungseinheit, wenn der erste Endbereich verfahren wird.

Da die erfindungsgemäße Energieführungskette für relativ große Verfahrwege geeignet ist, wird vorgeschlagen, daß wenigstens ein Führungsmittel vorgesehen ist, durch das eine seitliche Bewegung der benachbarten übereinander liegenden Stränge wenigstens teilweise unterbunden wird. Durch diese Maßnahme wird wirkungsvoll erreicht, daß ein einwandfreier Ablauf der Bewegung der Energie­ führungseinheit erzielt wird.

Insbesondere wird gemäß einer noch weitere vorteilhaften Ausgestaltung der Energieführungseinheit vorgeschlagen, daß die Führungsmittel beidseits und im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Energieführungseinheit diese überra­ gen.

Gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Energieführungs­ einheit wird vorgeschlagen, daß die Führungsmittel drehbar an einem Segment der Energieführungseinheit befestigt sind. Insbesondere wird vorgeschlagen, daß die drehbaren Führungsmittel so angeordnet sind, daß diese im Bereich des star­ ren Abschnittes der Energieführungseinheit angeordnet sind. Hierdurch werden die bei der Bewegung des starren Abschnittes der Energieführungseinheit auf­ tretenden Reibungskräfte minimiert, so daß auch die Beanspruchung der Ge­ lenkverbindungen der flexiblen Abschnitte der Energieführungseinheit verrin­ gert wird.

Nach einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Energieführungsein­ heit wird vorgeschlagen, daß die Führungsmittel kufenförmig ausgebildet sind. Insbesondere wird vorgeschlagen, daß die Führungsmittel wenigstens eine Gleit­ fläche mit einem geringen Reibungskoeffizienten aufweisen.

Gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Energieführungs­ einheit wird vorgeschlagen, daß der erste Endbereich aus der Ausgangsstellung in eine zweite Endstellung, die der ersten Endstellung gegenüberliegt, bewegbar ist, wobei beim Überführen der Energieführungseinheit in die zweite Endstel­ lung oder in eine zwischen der Ausgangsstellung und der zweiten Endstellung liegenden Position, der Mitnehmer und der wenigstens eine Gegenmitnehmer wirkverbindungsfrei sind. Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung der Energie­ führungseinheit wird sichergestellt, daß die Energieführungseinheit bezogen auf den ortsfesten Anschluß der Energieführungseinheit sowohl nach rechts als auch nach links verfahrbar ist.

Die Wirkverbindungsfreiheit von Mitnehmer und Gegenmitnehmer kann gemäß einem Vorschlag dadurch erreicht werden, daß der Mitnehmer beim Überführen der Energieführungseinheit in die zweite Endstellung oder in eine zwischen der Ausgangsstellung und der zweiten Endstellung liegenden Position über den Ge­ genmitnehmer hinweg bewegbar ist. Hierzu wird nach einer vorteilhaften Aus­ gestaltung vorgeschlagen, daß der Mitnehmer und/oder der Gegenmitnehmer relativ zueinander bewegbar angeordnet sind.

Der Mitnehmer und/oder der Gegenmitnehmer können horizontal und/oder ver­ tikal bewegbar angeordnet sein. Hierunter wird auch eine Verschränkbewegung des Mitnehmers oder des Gegenmitnehmers verstanden, so daß der Mitnehmer beziehungsweise der Gegenmitnehmer beim Verfahren der Energieführungsein­ heit aus der Ausgangsstellung in die zweite Endstellung so verschwenkt werden, daß sie gegeneinander ausweichen können.

Gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausbildung der erfindungsgemäßen Energieführungseinheit wird vorgeschlagen, daß der Mitnehmer mit dem dem Mitnehmer benachbarten Abschnitt der Energieführungskette vertikal beweglich ist. Die Bewegung des Mitnehmers beziehungsweise des Gegenmitnehmers kann dadurch erfolgen, daß eine Zylinder-Kolbeneinheit vorgesehen ist, die eine ent­ sprechende Bewegung des Mitnehmers bewirkt. Eine solche Zylinder- Kolbeneinheit kann auch dazu vorgesehen sein, daß der Mitnehmer mit dem Abschnitt der Energieführungseinheit über den Gegenmitnehmer hinweg geho­ ben wird. Dies kann auch dadurch erreicht werden, daß eine entsprechende Rampe im Verfahrweg der Energieführungseinheit vorgesehen ist.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der erfindungsgemäßen Energieführungsein­ heit werden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Energieführungseinheit in einer ersten Endstellung des ersten Endbereichs,

Fig. 2a-e schematisch den Bewegungsablauf in Momentaufnahmen aus einer ersten Endstellung in eine zweite Endstellung und zurück,

Fig. 3 schematisch ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungs­ gemäßen Energieführungseinheit,

Fig. 4a-e schematisch den Bewegungsablauf in Momentaufnahmen des zweiten Ausführungsbeispiels einer Energieführungseinheit,

Fig. 5 schematisch ein drittes Ausführungsbeispiel einer Energiefüh­ rungseinheit,

Fig. 6a-e schematisch den Bewegungsablauf des dritten Ausführungsbei­ spiels einer Energieführungseinheit,

Fig. 7a-c schematisch den Bewegungsablauf eines weiteren Ausführungs­ beispiels einer Energieführungseinheit,

Fig. 8 perspektivisch einen Endabschnitt einer Energieführungseinheit mit einem Mitnehmer und einem Anschlag,

Fig. 9 schematisch und perspektivisch einen Abschnitt einer Energiefüh­ rungseinheit mit Gegenmitnehmern und

Fig. 10 einen zweiten Endbereich einer Energieführungseinheit mit einer Rampe.

Fig. 1 zeigt schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemä­ ßen Energieführungseinheit 5 zum Führen wenigstens einer Leitung zwischen einer feststehenden Einrichtung und einer in einer horizontalen Ebene hin- und herbeweglichen Einrichtung. Die Energieführungseinheit weist einen ersten Endbereich 1 auf. Der erste Endbereich 1 ist mit einer nicht dargestellten be­ weglichen Einrichtung verbindbar. Die Energieführungseinheit weist einen zweiten Endbereich 2 auf. Dieser ist mit einer feststehenden Einrichtung ver­ bindbar, die nicht dargestellt ist. Zwischen dem ersten Endbereich 1 und dem zweiten Endbereich 2 ist ein Leitungsaufnahmekanal 3 vorgesehen. Dieser ist wenigstens teilweise durch gelenkig miteinander verbundene Segmente 4 gebil­ det.

Die Fig. 1 zeigt die Energieführungseinheit 5 in einer Ausgangsstellung des er­ sten Endbereichs 1. In Ausgangsstellung des ersten Endbereichs 1 ist die Ener­ gieführungseinheit 5 in einer im wesentlichen vertikalen Ebene mäanderförmig geschlungen. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 zeigt, daß die Energiefüh­ rungseinheit 5 im wesentlichen S-förmig geschlungen ist. Die Energieführungs­ einheit 5 weist einen im wesentlichen starr ausgebildeten Abschnitt 6 auf, der einen Teil des Leitungsaufnahmekanals 3 bildet. Der starre Abschnitt 6 ist mit zwei flexiblen Abschnitten 7, 8 verbunden. In der dargestellten Ausführungs­ form bildet der im wesentlichen starre Abschnitt 6 teilweise einen Zwi­ schenstrang 10. Er liegt zwischen einem oberen Strang 9 und einem unteren Strang 11. Der obere Strang 9 ist mit dem Zwischenstrang 10 durch einen flexi­ blen Krümmungsabschnitt 12 verbunden. Der Zwischenstrang 10 ist desweiteren durch einen flexiblen Krümmungsabschnitt 13 mit dem unteren Strang 11 ver­ bunden. In dem Ausführungsbeispiel sind die Krümmungsradien der Krüm­ mungsabschnitte 12, 13 gleich. Dies ist nicht zwingend notwendig. Die Krüm­ mungsradien der Krümmungsabschnitte 12, 13 können auch unterschiedlich ausgebildet sein.

Fig. 2a bis 2e zeigen schematisch den Bewegungsablauf der Energiefüh­ rungseinheit 5 in Momentaufnahmen.

Fig. 2a zeigt die Energieführungseinheit 5 in einer Stellung, in der der erste Endbereich 1 seine Ausgangsstellung AS einnimmt. In dieser Ausgangsstellung AS ist die Energieführungseinheit S in einer im wesentlichen vertikalen Ebene mäanderförmig geschlungen.

Durch den Pfeil B ist die Bewegungsrichtung des ersten Endbereichs 1 ange­ deutet, in der sich der erste Endbereich aus der Ausgangsstellung AS bewegt.

Fig. 2b zeigt die Energieführungseinheit 5 in einer Momentaufnahme, in der die Energieführungseinheit 5 teilweise gestreckt ist. Sie zeigt, daß der erste Endbe­ reich 1 so weit verfahren worden ist, daß der obere Strang 9 vollständig auf die Ebene des Zwischenstrangs 10 überführt worden ist. Bei einer Fortsetzung der Bewegung des ersten Endbereichs 1 in Richtung B wird der starre Abschnitt 6, der den Zwischenstrang 10 bildet geschleppt, wobei der Krümmungsabschnitt 13 und der flexible Abschnitt 8 des unteren Strangs 11 sich wie eine herkömmliche Energieführungseinheit verhält.

Fig. 2c zeigt die Energieführungseinheit 5 in einer gestreckten Stellung. In dieser Stellung hat der erste Endbereich 1 seine Endstellung EE eingenommen. Es ver­ steht sich, daß der erste Endbereich 1 jede Stellung zwischen der Ausgangsstel­ lung AS und der Endstellung EE einnehmen kann. Gestrichelt ist in der Fig. 2c eine Stellung S angedeutet. Mit ZS ist eine Zwischenstellung bezeichnet, die zwischen der Ausgangsstellung AS und der Endstellung EE liegt.

Wird der erste Endbereich 1 aus der Endstellung EE in die Ausgangsstellung AS überführt, so bewegt sich der erste Endbereich 1 in Richtung des Pfeils R. Wäh­ rend dieser Bewegung bildet sich ein schleifenförmiger Bereich 17, wie dies die Fig. 2d zeigt. Der schleifenförmige Bereich 17 bildet sich bis der erste Endbe­ reich 1 bei der rückwärtigen Bewegung eine Zwischenstellung ZS einnimmt. Hat der erste Endbereich 1 die Zwischenstellung ZS erreicht, so liegt der flexible Abschnitt 7, der den oberen Strang 9 bildet, über dem starren Abschnitt 6, der in der Ausgangsstellung AS den Zwischenstrang 10 bildet. Bei einer Fortführung der Bewegung des ersten Endbereichs 1 aus dieser Zwischenstellung in die Aus­ gangsstellung AS bleibt der schleifenförmige Bereich 17 der Energieführungs­ einheit 5 im wesentlichen unverändert, bis der erste Endbereich 1 seine Aus­ gangsstellung AS einnimmt. Hierbei übt der starre Abschnitt 6 auf den flexiblen Abschnitt 8 eine Druckkraft aus, so daß der Krümmungsabschnitt 13 in Bewe­ gungsrichtung R wandert, so daß der flexible Abschnitt 8 in seine Ausgangs­ stellung überführt wird, in der dieser den unteren Strang 11 bildet.

Die Fig. 2e zeigt die Energieführungseinheit 5 nachdem der erste Endbereich 1 erneut seine Ausgangsstellung AS einnahm.

Der erste Endbereich 1 kann in jede zwischen der Ausgangsstellung AS und der Endstellung EE mögliche Stellungen S verfahren werden. Wird der erste Endbe­ reich 1 in eine Stellung S verfahren, die zwischen der definierten Zwischenstel­ lung ZS und der Ausgangsstellung AS liegt, so wird lediglich der obere Strang 9 bewegt. Wird der erste Endbereich 1 in eine Stellung S verfahren, die hinter der definierten Zwischenstellung ZS liegt, so wird die Energieführungseinheit insge­ samt bewegt.

Mit Ls ist der gesamte mögliche Verfahrweg der Energieführungseinheit 5 be­ zeichnet. Die einzelnen Stränge der Energieführungseinheit haben in dem darge­ stellten Ausführungsbeispiel die Länge Ls/4. Dies ist nicht zwingend notwendig. Die Länge der einzelnen Stränge kann unterschiedlich sein.

Fig. 3 zeigt schematisch ein zweites Ausführungsbeispiel einer Energiefüh­ rungseinheit 5 in einer Ausgangsstellung AS des ersten Endbereichs 1. Die Energieführungseinheit 5 ist in dieser Ausgangsstellung AS des ersten Endbe­ reichs 1 mäanderförmig geschlungen. Sie ist im wesentlichen S-förmig ausge­ bildet. Die Energieführungseinheit 5 weist einen oberen Strang 9 auf, der durch einen flexiblen Abschnitt 7 gebildet ist. Unterhalb des oberen Strangs 9 ist ein Zwischenstrang 10 vorgesehen, der durch einen starren Abschnitt 6 gebildet ist. Der obere Strang 9 und der Zwischenstrang 10 sind durch einen Krümmungsab­ schnitt 12 miteinander verbunden. Unterhalb des Zwischenstrangs 10 ist ein un­ terer Strang 11 vorgesehen, der durch einen flexiblen Abschnitt 8 gebildet ist. Der Zwischenstrang 10 sowie der untere Strang 11 sind durch einen gekrümmten Abschnitt 13, der ebenfalls flexibel ist, miteinander verbunden.

Die Energieführungseinheit 5 weist zwei voneinander beabstandete Führungs­ elemente 15, 16 auf. Die Führungselemente 1 S. 16 sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel im wesentlichen in dem Übergangsbereich zwischen dem starren Abschnitt 6 und dem flexiblen Abschnitt 7 bzw. dem flexiblen Abschnitt 8 angeordnet. Dies ist nicht zwingend notwendig. Die Führungselemente 15, 16 sind verdrehbar an dem Leitungsaufnahmekanal 3 angeordnet. Sie haben einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt. Es sind jeweils zwei Führungsele­ mente 15, 16 an den gegenüberliegenden Seiten des Leitungsaufnahmekanals 3 vorgesehen. Der Durchmesser der Führungselemente 15, 16 ist größer als die Höhe des Zwischenstrangs 10.

In der Fig. 3 ist desweiteren eine Rampe 14 dargestellt. Die Rampe 14 ist be­ nachbart zum zweiten Endbereich 2 der Energieführungseinheit 5 angeordnet. Der Bewegungsablauf, wie er in den Fig. 4a bis 4e dargestellt ist, entspricht im wesentlichen dem Bewegungsablauf der in der Fig. 2 dargestellten Energie­ führungseinheit, so daß zur Vermeidung von Wiederholungen auf diesen Bewe­ gungsablauf verwiesen wird.

Während einer Bewegung des ersten Endbereichs 1 aus der Ausgangsstellung AS findet eine Verschiebung des Krümmungsabschnitts 12 statt. Der Krüm­ mungsabschnitt 12 wälzt sich auf der Rampe 14 ab, so daß durch die Rampe 14 ein Höhenunterschied zwischen einem Boden und dem unteren Strang 11 ausge­ glichen wird. Die Führungselemente 16, die im Bereich des zweiten Endbereichs 2 angeordnet sind, dienen hierbei als Führungen des sich bewegenden oberen Strangs 9.

Hat die Energieführungseinheit 5 die in der Fig. 4b dargestellte Stellung einge­ nommen und wird die Energieführungseinheit 5 weiter verfahren, so wird der starre Abschnitt 6 bzw. der Zwischenstrang 10 getragen von den drehbaren Füh­ rungselementen 15, 16 auf dem Boden verfahren, so daß die Reibungskräfte der Energieführungseinheit insgesamt vernngert werden. Wird die Energieführungs­ einheit wieder in die Ausgangsstellung AS des ersten Endbereichs 1 verfahren, so wirken die Führungselemente 16 als Führungen für den oberen Strang 9. Hat die Energieführungseinheit 5 die in der Fig. 4d dargestellte Stellung einge­ nommen, so bewirkt der starre Abschnitt 6 bei einer weiteren Verschiebung in Richtung der Ausgangsstellung AS eine Druckkraft auf den unteren Strang 8. Der Strang 8 wird entsprechend unter Bildung eines schleifenförmigen Bereichs 17 in seine ursprüngliche Stellung verfahren. Hierbei greifen die Führungsele­ mente 15 ein. Der untere Strang 11 sowie der Zwischenstrang 10 werden dabei über die Rampe 14 verfahren.

In der Fig. 5 ist ein weiteren Ausführungsbeispiel einer Energieführungseinheit 5 dargestellt. Die Energieführungseinheit 5 dient zum Führen wenigstens einer Leitung zwischen einer feststehenden Einrichtung und einer in einer horizonta­ len Ebene hin- und herbeweglichen Einrichtung. Sie weist einen ersten Endbe­ reich 1 auf, der mit einer nicht dargestellten beweglichen Einrichtung verbindbar ist. Ein zweiter Endbereich 2 der Energieführungseinheit 5 ist mit einer nicht dargestellten feststehenden Einrichtung verbindbar. Zwischen den Endbereichen 1, 2 erstreckt sich ein Leitungsaufnahmekanal 3, der durch gelenkig miteinander verbundene Segmente 4 gebildet ist. Die Energieführungseinheit 5 nimmt in einer Ausgangsstellung AS des ersten Endbereichs 1 eine im wesentlichen mä­ anderförmige Gestalt an, wie sie in der Fig. 5 dargestellt ist. Die Energiefüh­ rungseinheit 5 weist Mittel auf, durch die beim Erreichen einer Zwischenstel­ lung, die zwischen der Ausgangsstellung AS und einer Endstellung EE liegt, durch den ersten Endbereich 1 während einer Überführung desselben aus einer Stellung, die hinter der Zwischenstellung liegt, in die erste Endstellung wenig­ stens ein schleifenförmiger Bereich gebildet wird, der bis zum Erreichen der Ausgangsstellung AS im wesentlichen unverändert bleibt.

Die in der Fig. 5 dargestellte Energieführungseinheit weist benachbart zum er­ sten Endbereich 1 wenigstens einen Mitnehmer 18 auf. In einem zwischen dem Mitnehmer 18 und dem zweiten Endbereich 2 liegenden Längsabschnitt des Leitungsaufnahmekanals 3 ist wenigstens ein mit dem Mitnehmer zusammen­ wirkender Gegenmitnehmer 20 vorgesehen. In dem dargestellten Ausführungs­ beispiel nach Fig. 5 ist beabstandet zum Mitnehmer 18 ein Anschlag 19 vorge­ sehen.

In den Fig. 6a bis 6e sind schematisch Momentaufnahmen eines Bewe­ gungsablaufs der Energieführungseinheit, wie sie in der Fig. 5 dargestellt ist, dargestellt.

Fig. 6a zeigt die Energieführungseinheit 5 in einer Stellung, in der der erste Endbereich 1 seine Ausgangsstellung AS einnimmt. Durch Bewegung des ersten Endbereichs 1 in Richtung des zweiten Endbereichs 2 wird der obere Strang 9 der Energieführungseinheit teilweise in einen Zwischenstrang 10 überführt, wie dies die Fig. 6b zeigt. Der Mitnehmer 18 gelangt zur Anlage an den Anschlag 19. Hierdurch wird die auf die Segmente 4 einwirkende Kraft, die notwendig ist, um den ersten Endbereich 1 in die in der Fig. 6c dargestellte Endstellung EE überzuführen, über den Mitnehmer und den Anschlag in die Segmente eingelei­ tet, so daß die Segmente 4 im Krümmungsabschnitt 12 entlastet werden.

Die Anordnung des Mitnehmers 18 und des Anschlags 19 kann auch gegebenen­ falls bei den in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausflährungsbeispielen der Energieführungseinheiten vorgesehen werden.

In der Fig. 6c hat der erste Endbereich 1 seine Endstellung EE eingenommen.

Wird der erste Endbereich in entgegengesetzter Richtung R bewegt, so bildet sich ein schleifenförmiger Bereich 17 aus. Hierbei gelangt der Mitnehmer 18 zur Anlage an den Gegenmitnehmer 20, so daß der schleifenförmige Abschnitt, der zwischen dem Mitnehmer 18 und Gegenmitnehmer 20 ausgebildet und bei einer weiteren Bewegung des ersten Endbereichs 1 im wesentlichen unverändert bleibt. Die Fig. 6d zeigt den schleifenförmigen Abschnitt 17, der sich zwischen dem Mitnehmer 18 und dem Gegenmitnehmer 20 ausgebildet hat.

Wird die Bewegung des ersten Endbereichs 1 weiter fortgesetzt, so übt der Mit­ nehmer 18 eine Druckkraft auf den Gegenmitnehmer 20 aus. Da der Gegenmit­ nehmer 20 mit einem Segment 4 des Leitungsauthahmekanals 3 verbunden ist, wird diese Druckkraft in den Leitungsaufnahmekanal 3 eingebracht. Die Rich­ tung der Druckkraft entspricht der Bewegungsrichtung des ersten Endbereichs 1. Hierbei wird der untere Strang 11 in die ursprüngliche Stellung verschoben bis der erste Endbereich 1 seine Ausgangsstellung AS einnimmt, wie in der Fig. 6e dargestellt ist. Es versteht sich, daß die in den Fig. 6a bis 6e dargestellten Bewegungsabläufe lediglich schematisch sind. Der erste Endbereich 1 kann eine jede beliebige Stellung zwischen der Ausgangsstellung AS und der Endstellung einnehmen, wobei die Konstruktion der Energieführungseinheit stets ermöglicht, daß die Energieführungseinheit mäanderförmig angeordnet ist, wenn der erste Endbereich 1 seine Ausgangsstellung AS einnimmt.

Der Mitnehmer 18 kann im wesentlichen gabelförmig ausgebildet sein, so daß der Leitungsaufnahmekanal zwischen dem gabelförmigen Mitnehmer geführt wird. Hierdurch kann auch sichergestellt werden, daß eine seitliche Auslenkung des Leitungsaufnahmekanals 3 vermieden wird.

In den Fig. 7a bis 7c sind schematisch Momentaufnahmen eines Bewe­ gungsablaufes einer Energieführungseinheit, wie sie prinzipiell in der Fig. 5 dargestellt ist, gezeigt.

Die Darstellung in den Fig. 7a bis 7c unterscheidet sich von der Darstellung in den Fig. 6a bis 6e dadurch, daß der erste Endbereich 1 in Richtung einer zweiten Endstellung ZE bewegbar ist. Die zweite Endstellung ZE liegt der ersten Endstellung EE gegenüber.

Um den ersten Endbereich in Richtung der zweiten Endstellung ZE bewegen zu können, ist die Energieführungseinheit 5 derart ausgebildet, daß beim Überfüh­ ren der Energieführungseinheit in die zweite Endstellung ZE oder in eine zwi­ schen der Ausgangsstellung AS und der zweiten Endstellung ZE liegende Posi­ tion, der Mitnehmer 18 und wenigstens ein Gegenmitnehmer 20 wirkverbin­ dungsfrei sind. Die Wirkverbindungsfreiheit kann dadurch erreicht werden, daß der Mitnehmer beim Überführen der Energieführungseinheit in die zweite End­ stellung ZE oder in eine zwischen der Ausgangsstellung AS und der zweiten Endstellung ZE liegende Position über den Gegenmitnehmer 20 bewegbar ist. Hierzu kann der Mitnehmer 18 und/oder der Gegenmitnehmer 20 relativ zuein­ ander bewegbar angeordnet sein. Diese können auch verschwenkbar angeordnet sein, so daß sie bei der Bewegung aus der Ausgangsstellung AS in die zweite Endstellung ZE relativ zueinander verschwenkt werden und so einander auswei­ chen.

Es besteht auch die Möglichkeit den Mitnehmer beziehungsweise den Endbe­ reich 1 durch eine Zylinder-Kolbeneinheit anzuheben, so daß der Mitnehmer 18 über den Gegenmitnehmer 20 hinweg geführt wird. Dieser Effekt kann auch durch eine Rampe erzielt werden.

Fig. 8 zeigt schematisch und perspektivisch den ersten Endbereich 1 einer Ener­ gieführungseinheit mit sich an den ersten Randbereich 1 anschließenden Seg­ menten 4, die die Energieführungseinheit bilden. Die in der Fig. 7 dargestellten Segmente 4 sind durch Kettenglieder gebildet. Ein jedes Kettenglied weist zwei zueinander beabstandete Seitenlaschen, die durch quer zur Längserstreckung der Energieführungseinheit verlaufenden Traversen miteinander verbunden sind. Die benachbarten Segmente 4 weisen sich überlappende Bereiche auf. In diesen Be­ reichen sind Gelenkverbindungen ausgebildet.

Der erste Endbereich 1 ist mit einem Mitnehmer 18 verbunden. In dem darge­ stellten Ausführungsbeispiel ist der Mitnehmer 18 U-förmig ausgebildet. Er weist zwei zueinander beabstandete Schenkel 22 auf. Diese sind über eine ge­ meinsame Basis 21 verbunden. Der in der Fig. 7 dargestellte Mitnehmer 18 ist einstückig ausgebildet. Zur Festlegung des Mitnehmers an einer Auf- oder Un­ terlage sind Bohrungen 23 vorgesehen. Durch diese Bohrungen können Befesti­ gungsmittel hindurchgeführt werden. Der Mitnehmer 18 kann zusätzlich mit dem ersten Endbereich 1 verbunden sein. Hierzu weisen die Schenkel 22 Boh­ rungen 24 auf, durch die sich nicht dargestellte Verbindungsmittel hindurch er­ strecken können, die mit den Seitenlaschen des ersten Endbereichs 1 verbunden werden.

Die Länge der freien Schenkel 22 ist so bemessen, daß diese sich bis in den Un­ tertrum hin erstrecken. Die Fig. 7 zeigt, daß die Schenkel 22 die Segmente des Untertrums teilweise überlappen. Der Abstand der Schenkel 22 ist vorzugsweise etwas größer als die Breite der Segmente 4. Mit dem Bezugszeichen 25 sind Fa­ sen bezeichnet. Durch die Schenkel 22 wird eine Führung der Energieführungs­ einheit erreicht, so daß eine seitliche Auslenkung während der Bewegung der Energieführungseinheit vermieden wird. Durch die Schenkel 22 wird auch er­ reicht, daß wenn eine seitliche Auslenkung der Energieführungseinheit eintritt, diese durch die Laschen behoben wird, so daß stets der Obertrum über dem Un­ tertrum gelagert wird.

Die Fig. 8 zeigt des weiteren einen Anschlag 19. Dieser Anschlag 19 ist an einem Segment 4 angeordnet. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Anschlag 19 durch einen Zapfen 26 gebildet. Der Zapfen 26 kann gleichzeitig eine Gelenkachse sein, um die die benachbarten Segmente der Energieführungs­ einheit verschwenkbar sind. Auf dem Zapfen 26 ist ein Anschlagkörper 27 an­ geordnet. Der Anschlagkörper 27 ist durch eine Mutter 28 festgelegt. Hierzu weist der Zapfen 26 ein entsprechendes Gewinde auf. Der Anschlagkörper 27 ist buchsenförmig ausgebildet. Ein entsprechender Anschlag 19 ist vorzugsweise an dem gegenüberliegenden Segment angeordnet, so daß die Laschen 22 bei einer Bewegung der Energieführungseinheit stirnseitig zur Anlage an die Anschläge 19 gelangen.

Fig. 9 zeigt einen Abschnitt einer Energieführungseinheit, die durch gelenkig miteinander verbundene Segmente 4 gebildet ist. Jedes Kettenglied weist Sei­ tenlaschen 29 auf, die durch eine obere Traverse 30 und durch eine untere Tra­ verse 31 miteinander verbunden sind. In dem Zwischenraum zwischen den Sei­ tenlaschen 29 und der oberen Traverse 30 und der unteren Traverse 31 werden Leitungen, die in der Fig. 8 nicht dargestellt sind, geführt. Die Seitenlaschen 29 weisen an ihren Endbereichen Gelenkbereiche auf, so daß zwei benachbarte Seitenlaschen gelenkig miteinander verbunden sind.

Fig. 9 zeigt des weiteren zwei Gegenmitnehmer 20, die an den gegenüberlie­ genden Seitenlaschen angeordnet sind. Die Gegenmitnehmer 20 sind durch Zap­ fen 26 und Anschlagkörper 27, welche auf den Zapfen 26 angeordnet sind, ge­ bildet. Zur Festlegung eines jeden Anschlagkörpers 27 ist jeweils eine Mutter 28 vorgesehen, die mit einem entsprechenden Gewinde des Zapfens 26 verbunden ist. Die Ausgestaltung der Gegenmitnehmer 20 entspricht der Ausgestaltung der Anschläge 19. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann der Zapfen 26 zugleich eine Gelenkachse bilden. Dies ist jedoch nicht zwingend notwendig. Die Zapfen 26 können auch mit den Seitenlaschen 29 verbunden sein.

Sowohl die Anschläge 19 als auch die Gegenmitnehmer 20 können auch aus Kunststoff hergestellt sein. Diese können einstückig mit den Seitenlaschen aus­ gebildet sein.

Zur Verdeutlichung der in der Fig. 3 dargestellten Rampe, durch die erreicht wird, daß der Höhenunterschied zwischen einem Boden und dem unteren Strang ausgeglichen wird, nehmen wir nachfolgend Bezug auf die Fig. 10. Die Fig. 10 zeigt den zweiten Endbereich 2 mit einem sich daran anschließenden Ab­ schnitt einer Energieführungskette, die durch Segmente 4 gebildet ist. In dem in der Fig. 10 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Segmente 4 durch Ket­ tenglieder gebildet. Dies ist nicht zwingend notwendig.

Die Rampe 4 weist an ihrem einen Ende einen Befestigungsabschnitt 32 auf. Der Befestigungsabschnitt 32 ist abgewinkelt. Der Winkel, um den der Befesti­ gungsabschnitt 32 gegenüber der Lauffläche 33 abgewinkelt ist, ist so gewählt, daß der Befestigungsabschnitt 32 vorzugsweise eben auf einer Auflage festge­ legt werden kann. Hierzu weist der Befestigungsabschnitt 32 Bohrungen 33 auf, durch die beispielsweise Schrauben durchgeführt werden können, welche mit entsprechenden Muttern oder Gewindeabschnitten verbunden sein können.

Der dem Befestigungsabschnitt 32 gegenüberliegende Abschnitt 34 der Rampe 14 liegt vorzugsweise in der gleichen Ebene wie die Ränder 35 der Energiefüh­ rungseinheit 35. Der Abschnitt 34 kann auch mit dem zweiten Endbereich 2 ver­ bunden sein.

Die in der Fig. 5 dargestellte Ausführungsform der Energieführungseinheit kann auch mit den in den Figurenl bis 4 dargestellten Ausführungsformen der Ener­ gieführungseinheit kombiniert werden. Die in den Figuren dargestellten Ausfüh­ rungsformen stellen lediglich bevorzugte Ausgestaltungen der erfindungsgemä­ ßen Energieführungseinheit. Durch die Lehre der Erfindung sind auch Energie­ führungseinheiten möglich, die nicht nur drei übereinander angeordnete Stränge haben, wenn der erste Endbereich seine Ausgangsstellung einnimmt. So kann die Energieführungseinheit auch vier, fünf oder beliebig viele Stränge aufwei­ sen. Bei mehreren Strängen kann die Kombination eines starren Kanals mit ei­ nem Mitnehmer und Gegenmitnehmer zweckmäßig sein. Es ist auch möglich durch entsprechende Verlängerung des Mitnehmers und das Vorsehen von zu­ sätzlichen Gegenmitnehmern Energieführungseinheiten mit mehr als drei Strän­ gen zu verwirklichen.

Die mäanderförmige Energieführungseinheit kann so ausgebildet sein, daß die Energieführungseinheit mäanderförmig in einer horizontalen Ebene angeordnet ist. Sie kann auch so ausgebildet sein, daß sie mäanderförmig in einer vertikalen Ebene liegt.

Bezugszeichenliste

1

erster Endbereich

2

zweiter Endbereich

3

Leitungsaufnahmekanal

4

Segment

5

Energieführungseinheit

6

starrer Abschnitt

7

,

8

flexibler Abschnitt

9

oberer Strang

10

Zwischenstrang

11

unterer Strang

12

,

13

Krümmungsabschnitt

14

Rampe

15

,

16

Führungselement

17

schleifenförmiger Bereich

18

Mitnehmer

19

Anschlag

20

Gegenmitnehmer

21

Basis

22

Schenkel

23

Bohrung

24

Bohrung

25

Fase

26

Zapfen

27

Anschlagkörper

28

Mutter

29

Seitenlaschen

30

obere Traverse

31

untere Traverse

32

Befestigungsabschnitt

33

Lauffläche

34

Abschnitt

35

Rand
AS Ausgangsstellung
EE erste Endstellung
ZE zweite Endstellung
s Stellung
Zs Zwischenstellung
Ls Gesamtverfahrweg

Claims (23)

1. Energieführungseinheit zum Führen wenigstens einer Leitung zwischen einer feststehenden Einrichtung und einer in einer Ebene hin- und herbe­ weglichen Einrichtung, mit einem ersten Endbereich (1), der mit der be­ weglichen Einrichtung verbindbar ist, einem zweiten Endbereich (2), der mit der feststehenden Einrichtung verbindbar ist und mit wenigstens einem Leitungsaufnahmekanal (3), der wenigstens teilweise durch gelenkig mit­ einander verbundene Segmente (4) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Energieführungseinheit (5) in einer Ausgangsstellung (AS) des er­ sten Endbereichs (1) im wesentlichen mäanderförmig geschlungen und in wenigstens einer Endstellung (EE, ZE) des ersten Endbereichs (1) im we­ sentlichen gestreckt ist und daß Mittel (6, 18, 20) vorgesehen sind, durch die beim Erreichen einer Zwischenstellung (ZS), die zwischen der Aus­ gangsstellung (AS) und der wenigstens einen Endstellung (EE, ZE) liegt, durch den ersten Endbereich (1) während einer Überführung desselben aus einer Stellung (S), die hinter der Zwischenstellung (ZS) liegt, in die Aus­ gangsstellung (AS) wenigstens ein schleifenförmiger Bereich (17) gebildet wird, der wenigstens bis zum Erreichen der Ausgangsstellung (AS) im we­ sentlichen unverändert bleibt.
2. Energieführungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel wenigstens einen im wesentlichen starr ausgebildeten Abschnitt (6) des Leitungsaufnahmekanals (3) umfassen, der mit zwei flexiblen Ab­ schnitten (7, 8) verbunden ist.
3. Energieführungseinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Energieführungseinheit in der Ausgangsstellung (AS) im wesentlichen S- förmig ausgebildet ist, wobei der im wesentlichen starre Abschnitt (6) we­ nigstens teilweise einen Zwischenstrang (10) bildet.
4. Energieführungseinheit nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der einzelnen Stränge (9, 10, 11) im wesentlichen gleich ist.
5. Energieführungseinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der einzelnen Stränge (9, 10, 11) im wesentlichen 25% des maxi­ mal möglichen Abstandes zwischen dem ersten Endbereich (1) in einer Endstellung (EE, ZE) und dem zweiten Endbereich (2) entspricht.
6. Energieführungseinheit nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der im wesentlichen starre Abschnitt (6) durch starr miteinander verbundene Segmente (4) gebildet ist.
7. Energieführungseinheit nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen starre Abschnitt (6) durch wenigstens ein Hohl­ profil gebildet ist.
8. Energieführungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß benachbart zum ersten Endbereich (1) wenigstens ein Mitnehmer (18) vorgesehen ist, daß in dem zwischen dem Mitnehmer (18) und dem zum zweiten Endbereich (2) liegenden Längsabschnitt des Lei­ tungsaufnahmekanals (3) wenigstens ein mit wenigstens einem Segment (4) verbundener und mit dem Mitnehmer (18) zusammenwirkender Ge­ genmitnehmer (20) vorgesehen ist, wobei bei einer Überführung der Ener­ gieführungseinheit (5) aus einer Endstellung (EE, ZE) in die Ausgangs­ stellung (AS) der wenigstens ein schleifenförmiger Abschnitt (17) zwi­ schen dem Mitnehmer (18) und dem Gegenmitnehmer (20) ausgebildet wird.
9. Energieführungseinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Ausgangsstellung (AS) des ersten Endbereichs (1) mäanderförmig geschlungene Energieführungseinheit (5) einen oberen Strang (9) und ei­ nen unteren Strang (11) sowie einen Zwischenstrang (10), die durch Krümmungsabschnitte (12, 13) mit zueinander gegensinnigen Krüm­ mungsradien verbunden sind, daß der erste Endbereich (1) und der zweite Endbereich (2) diametral gegenüberliegend angeordnet sind, daß der erste Endbereich (1) aus der Ausgangsstellung (AS) in eine erste Endstellung (EE) in Richtung des zweiten Endbereichs (2) bewegbar ist und daß der wenigstens eine Gegenmitnehmer (20) so an dem Zwischenstrang (10) an­ geordnet ist, daß dieser in der Ausgangsstellung (AS) im wesentlichen be­ nachbart zum Krümmungsabschnitt (13) ist.
10. Energieführungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß benachbart zum zweiten Endbereich (2) eine Rampe (14) vorgesehen ist.
11. Energieführungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß wenigstens ein Führungsmittel (15, 16) vorgesehen ist, durch das eine seitliche Bewegung der benachbarten übereinander liegen­ den Stränge (9, 10, 11) wenigstens teilweise unterbunden wird.
12. Energieführungseinheit nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel (15, 16) beidseits und im wesentlichen quer zur Längs­ richtung der Energieführungseinheit diese überragen.
13. Energieführungseinheit nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeich­ net, daß die Führungsmittel durch den Mitnehmer (18) gebildet sind.
14. Energieführungseinheit nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Mitnehmer (18) durch zwei Laschen (22) gebildet ist, die jeweils an den gegenüberliegenden Seiten des ersten Endbereichs (1) angeordnet sind.
15. Energieführungseinheit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (22) wenigstens teilweise mindestens den benachbarten Strang überlappen.
16. Energieführungseinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel (15, 16) drehbar an einem Segment (4) angeordnet sind.
17. Energieführungseinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel kufenförmig ausgebildet sind.
18. Energieführungseinheit nach Anspruch 12, 16 oder 17, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Führungsmittel wenigstens eine Gleitfläche mit einem geringen Reibungskoeffizienten aufweisen.
19. Energieführungseinheit nach einem der Ansprüche 8 bis 18, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der erste Endbereich (1) aus der Ausgangsstellung (AS) in eine zweite Endstellung (ZE), die der ersten Endstellung (EE) gegen­ überliegt, bewegbar ist, wobei beim Überführen der Energieführungsein­ heit in die zweite Endstellung (ZE) oder in eine zwischen der Ausgangs­ stellung und der zweiten Endstellung (ZE) liegende Position, der Mitneh­ mer (18) und der wenigstens eine Gegenmitnehmer (20) wirkverbindungs­ frei sind.
20. Energieführungseinheit nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (18) beim Überführen der Energieführungseinheit in die zweite Endstellung (ZE) oder in eine zwischen der Ausgangsstellung und der zweiten Endstellung (ZE) liegende Position über den Gegenmitnehmer (20) bewegbar ist.
21. Energieführungseinheit nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeich­ net, daß der Mitnehmer (18) und/oder der Gegenmitnehmer (20) relativ zueinander bewegbar angeordnet sind.
22. Energieführungseinheit nach Anspruch 19, 20 oder 21, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Mitnehmer (18) und/oder der Gegenmitnehmer (20) ho­ rizontal und/vertikal bewegbar angeordnet sind.
23. Energieführungseinheit nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (18) mit dem dem Mitnehmer (18) benachbarten Abschnitt der Energieführungseinheit vertikal beweglich ist.
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