New! View global litigation for patent families

DE10018685A1 - An einem Getränkebehältnis anbringbarer Deckel, sowie Montageverfahren hierfür und Gerät zur Montage - Google Patents

An einem Getränkebehältnis anbringbarer Deckel, sowie Montageverfahren hierfür und Gerät zur Montage

Info

Publication number
DE10018685A1
DE10018685A1 DE2000118685 DE10018685A DE10018685A1 DE 10018685 A1 DE10018685 A1 DE 10018685A1 DE 2000118685 DE2000118685 DE 2000118685 DE 10018685 A DE10018685 A DE 10018685A DE 10018685 A1 DE10018685 A1 DE 10018685A1
Authority
DE
Grant status
Application
Patent type
Prior art keywords
cover
container
surface
beverage
mounting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2000118685
Other languages
English (en)
Other versions
DE10018685C2 (de )
Inventor
Jong Hoon Song
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CONIC KOREA,INC., SEOUL/SOUL, KR
Original Assignee
KANGSAN TECHNOLOGIES LTD., SEOUL/SOUL
KANGSAN TECHNOLOGIES LTD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/007Separate closure devices for reclosing opened cans or tins, e.g. beer cans
    • B65D17/4012
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2517/00Containers specially constructed to be opened by cutting, piercing or tearing of wall portions, e.g. preserving cans or tins
    • B65D2517/0001Details
    • B65D2517/001Action for opening container
    • B65D2517/0013Action for opening container pull-out tear panel, e.g. by means of a tear-tab
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2517/00Containers specially constructed to be opened by cutting, piercing or tearing of wall portions, e.g. preserving cans or tins
    • B65D2517/0001Details
    • B65D2517/0022Means for preventing insects from entering container
    • B65D2517/0025Means for preventing insects from entering container connected to the rivet and rotated into position, but formed separately from the tab
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2517/00Containers specially constructed to be opened by cutting, piercing or tearing of wall portions, e.g. preserving cans or tins
    • B65D2517/0001Details
    • B65D2517/0031Reclosable openings
    • B65D2517/004Reclosable openings by means of an additional element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2517/00Containers specially constructed to be opened by cutting, piercing or tearing of wall portions, e.g. preserving cans or tins
    • B65D2517/0001Details
    • B65D2517/0031Reclosable openings
    • B65D2517/004Reclosable openings by means of an additional element
    • B65D2517/0041Reclosable openings by means of an additional element in the form of a cover
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2517/00Containers specially constructed to be opened by cutting, piercing or tearing of wall portions, e.g. preserving cans or tins
    • B65D2517/0001Details
    • B65D2517/0098Means for preventing dust contacting pouring opening, e.g. a cover over the tear panel

Abstract

Die Erfindung betrifft einen an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckel sowie ein diesbezügliches Verfahren und Gerät zur Anbringung. Der an einer oberen Oberfläche eines Getränkebehältnisses anbringbare Behältnisdeckel umfaßt einen Körper mit im wesentlichen scheibenförmiger Ausgestaltung. Dabei ist der Körper von einem Rand in Richtung seines Zentrums teilweise aufgeschnitten und definiert dadurch eine Getränkeauslaßöffnung mit vorbestimmter Breite und vorbestimmter Kontur. Die Getränkeauslaßöffnung kann wahlweise bei Drehung des Körpers mit einer Auslaßöffnung des Getränkebehältnisses kommunizieren. Ein inneres Ende der Getränkeauslaßöffnung ist durch ein Drehungsführungsteil begrenzt, das vorbestimmte Krümmung hat, um die Führung des Körpers zu bewerkstelligen. Zudem hat der Körper ein Strohhalmeinführloch, das an einem bestimmten Ort mit einem bestimmten Durchmesser derart versehen ist, daß ein Strohhalm hindurchgeführt werden kann. Wahlweise weist der Körper noch eine Werbeoberfläche auf.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen an einem Getränkebehältnis anbringbaren Deckel, sowie ein Montageverfahren hierfür und ein Gerät zur Montage des Deckels. Dabei wird der Deckel an einer oberen Oberfläche des Endes eines Behältnisses montiert, das mit einem oberen Ende des Getränkebehältnisses gekoppelt ist, und an dem eine Ziehlasche installiert ist. Diese Ziehlasche wird dazu verwendet, eine Auslaßöffnung in der oberen Oberfläche des Endes des Behältnisses zu öffnen.

Wohlbekannt sind Metalldosen, die aufgrund ihrer leichten Tragbarkeit und Lagerbarkeit in der ganzen Welt weite Verbreitung als Behältnisse für Getränke gefunden haben. Wie in Fig. 1 gezeigt, ist die Metalldose üblicherweise aus Aluminium oder einem mit Aluminium beschichteten Feinblech hergestellt. Üblicherweise umfaßt die Metalldose einen Körper 10, der zylindrische Ausgestaltung hat, so daß ein Getränk darin aufgenommen ist und ein Behältnisende 20, das an einem oberen Ende des Körpers 10 angekoppelt ist.

Das Behältnisende 20 ist mit einer Auslaßöffnung 22 ausgebildet, durch die das Getränk aus dem Getränkebehältnis ausgelassen werden kann. Eine Abdeckvorrichtung für die Auslaßöffnung 22 ist an dem Behältnisende 20 installiert. Die Abdeckvorrichtung besteht aus einer Abdichtplatte 24a, die integral mit dem Behältnisende 20 ausgebildet ist, beim Ausbilden des Behältnisendes 20 zum Verschließen der Auslaßöffnung 22, sowie einer Ziehlasche 24b, die mittels eines zentralen Zapfens 26 sicher an einer oberen Oberfläche des Behältnisendes 20 installiert ist, derart, daß sie die Abdichtplatte 24a nach unten drücken kann, was zu einer Schwenkbewegung der Abdichtplatte 24a in das Innere des Getränkebehältnisses führt.

Ist jedoch einmal die Auslaßöffnung 22 bei der wie oben beschrieben hergestellten Metalldose geöffnet, so ist es unmöglich, die Auslaßöffnung 22 wieder zu verschließen. Ist in diesem Falle eine gewisse Zeitspanne verstrichen, innerhalb derer das Getränkebehältnis offen ist, können daher Fremdstoffe in das Getränkebehältnis gelangen und ein darin beinhaltetes Getränk verunreinigen. Falls sich ein Benutzer mit der Dose in der Hand bewegt, ist zudem die Wahrscheinlichkeit, daß Flüssigkeit aus dem Getränkebehältnis ausgeschüttet wird, erhöht.

Um diesen Problemen beizukommen, offenbart US Patent Nr. 4,717,039 einen Behältnisdeckel, der integral und drehbar gekoppelt bzw. verbunden ist mit einer oberen Oberfläche eines Getränkebehältnisses durch einen zentralen Zapfen und eine Niederdrückabdichtung, ein Strohhalmeinführloch und einen Fingergriff hat. Zudem offenbart US Patent 4,852,763 eine Abdeckung für ein Getränkebehältnis, die abnehmbar und drehbar gekoppelt ist mit einer oberen Oberfläche eines Getränkebehältnisses und mit einer Aussparung versehen ist.

Das US Patent Nr. 4,717,039 leidet jedoch immer noch unter dem Nachteil, daß die Abdeckung des Behältnisses integral mit der oberen Oberfläche des Getränkebehältnisses gekoppelt ist. Da der Behältnisdeckel notwendigerweise beim Herstellen des Getränkebehältnisses mit dem Getränkebehältnis gekoppelt sein muß, ist daher ein getrennter Zusammenbauschritt erforderlich und der Aufbau eines existierenden Getränkebehältnisses sollte daher modifiziert werden. Da der Behältnisdeckel nicht von dem Getränkebehältnis abgenommen werden kann, ist der Behältnisdeckel ein permanentes Merkmal des Getränkebehältnisses und kann als solches nicht entfernt oder wiederverwendet werden. Aufgrund der Tatsache, daß der Behältnisdeckel nicht von dem Getränkebehältnis entfernt werden kann, ist es in diesem Zusammenhang für einen Verwender unmöglich, eine untere Oberfläche des Behältnisdeckels zu sehen. Daher kann der Behältnisdeckel nicht wirkungsvoll für andere Zwecke verwendet werden, wie beispielsweise ein Spielzeuggerät oder als Mittel zum Vorsehen von freien Zugaben, wie Geschenken.

Während das US Patent Nr. 4,852,763 mehr oder weniger die vom US Patent Nr. 4,717,039 herrührenden Nachteile lösen kann, und zwar aufgrund der Tatsache, daß der Behältnisdeckel abnehmbar an der oberen Oberfläche des Getränkebehältnisses angekoppelt ist, taucht bei ihm ebenfalls ein Problem auf insofern, daß der Behältnisdeckel nur mit der Aussparung ausgebildet ist, die wahlweise kommunizieren kann mit einer Auslaßöffnung des Getränkebehältnisses. Da zusätzliche Faktoren, die der Bequemlichkeit dienen, wie beispielsweise ein Strohhalmeinführloch, durch das ein Strohhalm in das Getränkebehältnis eingeführt werden kann, ein Griff für die Finger oder ähnliches, nicht vorgesehen sind, kann dem Verwender folglich nicht ein höherer Grad an Bequemlichkeit geliefert werden. Falls ein längerer Zeitraum vergangen ist, während dem die Getränkebehältnisse im Markt in einem Zustand zirkulieren, in dem der Behältnisdeckel an jedem Getränkebehältnis montiert ist, können des weiteren sowohl in dem US Patent Nr. 4,717,039, wie auch 4,852,763 Überbleibsel in den menschlichen Körper gelangen, wobei sich die Gesundheitsverhältnisse des Verwenders verschlechtern können, da sich potentiell gefährdende Überbleibsel, wie beispielsweise Staubpartikel, an einer oberen Oberfläche des Behältnisdeckels sammeln können.

Da das Strohhalmeinführloch des US Patentes Nr. 4,717,039 mit einem vorbestimmten Durchmesser ausgebildet ist, kann zudem im Falle, daß ein Durchmesser eines kommerziell verfügbaren Strohhalmes nicht gerade dem vorbestimmten Durchmesser des Strohhalmeinführlochs entspricht, dieser Strohhalm spielen oder auf dem Getränk eher schwimmen, als daß er an Ort und Stelle fixiert bleibt. Im Falle, daß ein Durchmesser eines kommerziell verfügbaren Strohhalms dem vorbestimmten Durchmesser des Strohhalmeinführlochs entspricht, kann ein Winkel des Strohhalms, der beim Trinken üblich ist, nicht einfach geändert werden, insbesondere, wenn der Strohhalm durch das Strohhalmeinführloch in vertikaler Richtung eingeführt wird. Hierdurch entsteht das Problem, daß der Verwender beim Trinken des Getränkes das Getränkebehältnis selbst neigen muß und nicht das Getränkebehältnis vertikal halten kann und lediglich den Winkel des Strohhalms verändert.

Um die Auslaßöffnung 22 des Getränkebehältnisses zu öffnen, muß die Ziehlasche 24b nach oben gezogen werden und drückt dabei die Abdichtplatte 24a nach unten. Da die Ziehlasche 24b in sehr engen Kontakt mit der oberen Oberfläche des Behältnisendes des Getränkebehältnisses gebracht wird, besteht das Problem, daß zu diesem Zeitpunkt ein Fingernagel des Verwenders gebrochen oder beschädigt wird im Verlaufe des Hochziehens der Ziehlasche 24b. Mit anderen Worten ist diese Situation sehr mühsam und schwierig für den Verwender, insofern, als die Ziehlasche 24b nicht einfach nach oben gezogen werden kann.

Demzufolge ist das Ziel der Erfindung, die im Stand der Technik auftretenden Probleme zu lösen. Ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckel vorzusehen, der wahlweise installiert ist an einer oberen Oberfläche des Getränkebehältnisses derart, daß er wiederholt eine geöffnete Auslaßöffnung des Getränkebehältnisses verschließen und wieder öffnen kann. Hierdurch wird der Verwender, der ein in dem Getränkebehältnis beinhaltetes Getränk trinkt, in hohem Grade zufriedengestellt. Vorteilhaft weist das erfindungsgemäße Getränkebehältnis einen Bereich für einen Werbedruck an seiner oberen Oberfläche auf und maximiert daher die Wirkung einer Werbung oder Anzeige.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckel vorzusehen, der verhindert, daß ein Fingernagel eines Verwenders im Verlauf der Handhabung einer Ziehlasche zum Öffnen einer Auslaßöffnung des Getränkebehältnisses beschädigt wird. Hierdurch ist es möglich, daß die Auslaßöffnung des Getränkebehältnisses auf einfachere Weise geöffnet wird.

Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und ein Gerät zum Montieren eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels vorzusehen, die ermöglichen, daß der Behältnisdeckel drehbar gekoppelt ist mit einem Behältnisende des Getränkebehältnisses.

Um das Hauptziel zu erreichen, ist gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Behältnisdeckel vorgesehen, der abnehmbar anbringbar ist an einer oberen Oberfläche eines Getränkebehältnisses, wobei der Behältnisdeckel aufweist: einen Körper, der so ausgebildet ist, daß er im wesentlichen eine scheibenförmige Ausgestaltung hat, wobei der Körper teilweise auf- bzw. weggeschnitten ist von einem Rand in Richtung seines Zentrums und dabei eine Getränkeauslaßöffnung definiert ist mit vorbestimmter Breite und vorbestimmter Kontur, wobei die Getränkeauslaßöffnung wahlweise kommunizieren kann mit einer Auslaßöffnung des Getränkebehältnisses, wenn der Körper gedreht wird, wobei ein inneres Ende der Getränkeauslaßöffnung begrenzt ist durch ein Drehungsführungsteil, das eine vorbestimmte Krümmung zur Führung der Drehung des Körpers hat, wobei der Körper ein Strohhalmeinführloch hat, das darin definiert ist an einer vorbestimmten Stelle und einen vorbestimmten Durchmesser hat, derart, daß ein Strohhalm durch dieses eingeführt werden kann, wobei der Körper des weiteren eine Werbeoberfläche aufweist mit einem vorbestimmten Bereich, derart, daß ein Werbemittel, Buchstaben usw. aufgedruckt oder eine etwaige Anbringung daran befestigt werden können.

Um ein anderes Ziel gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung zu erreichen, ist ein Behältnisdeckel abnehmbar montierbar an einem oberen Ende eines Getränkebehältnisses vorgesehen, wobei das obere Ende des Getränkebehältnisses mit einer Auslaßöffnung versehen ist und eine Ziehlasche zum Öffnen der Auslaßöffnung aufweist, wobei der Behältnisdeckel eine Getränkeauslaßöffnung und ein Strohhalmeinführloch hat, und der Behältnisdeckel aufweist: mehrere Ausstülpungen bzw. vorstehende Bereiche, die an dem Behältnisdeckel ausgebildet sind, und zwar an beiden Seiten der Getränkeauslaßöffnung, und es einem Verwender ermöglichen, den Behältnisdeckel einfach zu drehen; mehrere an dem Behältnisdeckel ausgebildete Laschenanhebevorsprünge zum Anheben der Ziehlasche, wenn der Behältnisdeckel gedreht wird; und ein Filterteil, das mit wenigstens einer Filtrieröffnung ausgebildet ist, wobei das Filterteil von einer Ebene des Behältnisdeckels nach oben ragt und begrenzt ist durch eine Preßlinie, die darum herum ausgebildet ist, derart, daß das Filterteil in die Auslaßöffnung des oberen Endes des Getränkebehältnisses hineingedrückt werden kann, um dabei bündig zu sein mit einer unteren Oberfläche des oberen Endes des Getränkebehältnisses.

Um noch ein weiteres Ziel gemäß noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung zu erreichen, ist ein Verfahren zum Anbringen eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels vorgesehen, das die Schritte umfaßt: Ausbilden eines Körpers des Getränkebehältnisses, in dem ein Getränk aufgenommen werden soll; Ausbilden eines Behältnisendes, das angekoppelt wird an einem oberen Ende des Körpers des Getränkebehältnisses und an das eine Ziehlasche zum Öffnen eines Auslaßteils und dabei zum Definieren einer Auslaßöffnung gekoppelt ist, wobei das Getränk über die Auslaßöffnung aus dem Getränkebehältnis ausgelassen werden kann; Koppeln bzw. Anbringen des Behältnisendes an dem oberen Ende des Körpers des Getränkebehältnisses in einem Zustand, in dem das Getränk in dem Körper des Getränkebehältnisses aufgenommen ist; Ausbilden eines Behältnisdeckels, der aus einem Körper von im wesentlichen scheibenförmiger Ausgestaltung besteht und montiert ist an einer oberen Oberfläche des Behältnisendes, wobei der Körper mit einer Getränkeaus­ laßöffnung, mit wenigstens einer Filtrieröffnung und einem Strohhalmeinführloch versehen ist; und drehendes Koppeln des in dem Ausbildungsschritt für den Behältnisdeckel ausgebildeten Behältnisdeckels zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes und der Ziehlasche, während der Ausbildungsschritt für das Behältnisende verwirklicht wird.

Zudem wird gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Anbringen eines Behältnisdeckels, der an einem Getränkebehältnis anbringbar ist, vorgesehen, das die Schritte umfaßt: laden eines Behältnisendes und bewegen des Behältnisendes in einer vorbestimmten Richtung; erfassen und ausrichten des im Rahmen des Ladeschritts für das Behältnisende bewegten Behältnisendes in eine vorbestimmte Orientierung; und einführen eines Behältnisdeckels zwischen einer oberen Oberfläche des Behältnisendes, das durch den Schritt des Erfassens und Ausrichtens des Behältnisendes bewegt wird und einer Ziehlasche. Zu diesem Zweck ist ein Gerät vorgesehen zum Anbringen eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels, mit: einer Ladevorrichtung für das Behältnisende zum Laden eines Behältnisendes und Bewegen des Behältnisendes in eine vorbestimmte Richtung; einer Erfassungs- und Ausrichtvorrichtung für das Behältnisende zum Erfassen und Ausrichten des Behältnisendes, das durch die Ladevorrichtung für das Behältnisende bewegt wird, in einer vorbestimmten Orientierung; einer Einführvor­ richtung für den Behältnisdeckel zum Einführen eines Behältnisdeckels zwischen einer oberen Oberfläche des Behältnisendes, das in einem ausgerichteten Zustand mit Hilfe der Erfassungs- und Ausrichtvorrichtung bewegt wird, und einer Ziehlasche; und einer Anordnungs- und Lagervorrichtung für das Behältnisende zum Anordnen und Lagern von Behältnisenden in einem vorbestimmten Muster, wobei in jedes der Behältnisenden der Behältnisdeckel durch die Einführvorrichtung für den Behältnisdeckel eingeführt ist.

Obige Ziele und weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden klarer nach dem Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit der darauf bezogenen Zeichnung, in der zeigt:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht in Darstellung eines herkömmlichen Getränkebehältnisses;

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht in Darstellung eines Behältnisdeckels gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 3a bis 3d schematische Draufsichten in Darstellung von Zuständen bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Behältnisdeckels nach dem zuvor genannten Ausführungsbeispiel der vorliegenden. Erfindung;

Fig. 4a bis 4r Ansichten in Darstellung von Behältnisdeckeln gemäß verschiedener Variationen der vorliegenden Erfindung;

Fig. 5 eine explosionsartige perspektivische Ansicht in Darstellung eines Getränkebehältnisses, bei dem der erfindungsgemäße Behältnisdeckel an ein Behältnisende angebracht bzw. gekoppelt wird;

Fig. 6 ein Blockdiagramm in Darstellung der gesamten Schritte eines Verfahrens zum Anbringen eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Getränkedeckels in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 7 ein Blockdiagramm in Darstellung detaillierter Schritte des Verfahrens zum Anbringen eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 8a und 8b erläuternde Ansichten zur Erläuterung des Verfahrens zum Anbringen eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels gemäß dem Ausführungs­ beispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 9a ein Blockdiagramm in Darstellung der Schritte eines Verfahrens zum Anbringen eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 9b ein Blockdiagramm in Darstellung detaillierter Schritte des Verfahrens zum Anbringen eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels in Übereinstimmung mit dem in Fig. 9a gezeigten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 10 eine schematische Ansicht in Darstellung des Verlaufs, bei dem der Behältnisdeckel an einem Behältnisende angebracht wird, während das Verfahren zum Anbringen eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels verwirklicht wird, und zwar in Übereinstimmung mit dem in Fig. 9a gezeigten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 11a ein Blockdiagramm in Darstellung eines Gerätes zum Anbringen eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels in Übereinstimmung mit noch einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und

Fig. 11b eine schematische Draufsicht in Darstellung des Gerätes zum Anbringen eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels gemäß einem in Fig. 11a gezeigten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Es folgt nun die Erläuterung der Erfindung und deren weiterer Vorteile anhand der Zeichnung nach Aufbau und ggf. auch nach Wirkungsweise der dargestellten Erfindung. Dabei wird detaillierter Bezug genommen auf die Ausführungsbeispiele der Erfindung. Wo immer möglich, werden die gleichen Bezugszeichen für gleiche Teile in den Zeichnungen und der Beschreibung verwendet.

Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht in Darstellung eines Behältnisdeckels in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; Fig. 3a bis 3d sind schematische Ansichten von oben in Darstellung von Zuständen bei der Benutzung des Behältnisdeckels gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und Fig. 4a bis 4r sind Ansichten in Darstellung unterschiedlicher Variationen der erfindungsgemäßen Behältnisdeckel.

Wie der Fig. 2 entnehmbar ist, ist an der oberen Oberfläche eines Getränkebehältnisses 100 eine Auslaßöffnung 124 vorgesehen, durch die ein in dem Getränkebehältnis 100 beinhaltetes Getränk zugänglich ist, d. h. es kann über diese Öffnung ausgeschüttet oder beispielsweise über einen Strohhalm eingesogen werden. Das Getränkebehältnis 100 weist eine Abdeckvorrichtung auf. Die Abdeckvorrichtung umfaßt eine Abdichtplatte 22a und eine Ziehlasche 122. Die Abdichtplatte 22a ist derart ausgebildet, daß sie die Auslaßöffnung 124 verschließt, wenn diese noch nicht geöffnet ist. Die Ziehlasche 122 ist an der oberen Oberfläche des Getränkebehältnisses 100 derart angebracht, daß sie die Abdichtplatte 22a nach unten drückt, wodurch die Abdichtplatte entlang einer eingekerbten bzw. materialverdünnten Linie aufbricht, die um die Abdichtplatte 22a ausgebildet ist. Erfindungsgemäß ist ein Behältnisdeckel 130 derart vorgesehen, daß er an der oberen Oberfläche des Getränkebehältnisses 100 angebracht ist und wahlweise die anfänglich geöffnete Auslaßöffnung 124 öffnet und schließt.

Der Behältnisdeckel 130 ist drehbar an der oberen Oberfläche des Getränkebehältnisses 100 installiert. Der Behältnisdeckel 130 umfaßt einen Körper, der vorzugsweise im wesentlichen scheibenförmige Ausgestaltung hat. Der Körper ist teilweise von einem Rand in Richtung seines Zentrums hin aufgeschnitten bzw. dieser Teil ist weggeschnitten, wodurch der Behältnisdeckel 130 ebenfalls eine Getränkeauslaßöffnung 132 mit vorbestimmter Breite und vorbestimmter Kontur hat. Ein inneres Ende der Getränkeauslaßöffnung 132 ist begrenzt durch ein Drehungsführungsteil 132a mit vorbestimmter Krümmung, um die Rotation bzw. Drehung des Behältnisdeckels 130 zu führen. Der Behältnisdeckel 130 hat eine Werbefläche 138, die an einer oberen Oberfläche des Körpers mit der scheibenförmigen Ausgestaltung bestimmt ist. Die Werbeoberfläche 138 hat einen vorbestimmten Bereich, derart, daß ein Werbemittel oder Buchstaben darauf aufgedruckt oder ein Anbringmittel darauf befestigt werden kann.

Wahlweise kann der Behältnisdeckel 130 mehrere Filtrieröffnungen 134 und ein Strohhalmeinführloch 136 aufweisen. Die mehreren Filtrieröffnungen 134 befinden sich an einem vorbestimmten Bereich an der oberen Oberfläche des Körpers des Behältnisdeckels 130 und haben eine vorbestimmte Kontur und zwar derart, daß sie feste, sich in dem Getränkebehältnis 100 befindliche Stoffe filtern können. Das Strohhalmeinführloch 136 befindet sich ebenfalls an der oberen Oberfläche des Körpers des Behältnisdeckels 130 und hat einen vorbestimmten Durchmesser derart, daß ein Strohhalm hindurchgeführt werden kann.

Während die Getränkeauslaßöffnung 132 im wesentlichen die Form eines gleichschenkligen Dreiecks hat, dessen Breite vom Eintritt her allmählich kleiner wird, entsprechend einer Umfangsaußenfläche des Behältnisdeckels 130 in Richtung des Drehungsführungsteils 132a, ist die Form nicht auf ein gleichschenkliges Dreieck beschränkt und kann in unterschiedlichster Weise variieren. Beispielsweise kann, wie in Fig. 4a gezeigt, die Getränkeauslaßöffnung 132 mit einem ausgebauchten Teil 132b ausgeformt sein, der eine vorgegebene Krümmung derart hat, daß die Getränkeauslaßöffnung 132 die gleiche Kontur wie die Auslaßöffnung 124 des Getränkebehältnisses 100 hat. Hierdurch wird es dem vorderen Ende der Ziehlasche 122 ermöglicht, die Abdichtplatte 22a leicht niederzudrücken.

Während es bevorzugt ist, die Werbeoberfläche 138 an einem Abschnitt der oberen Oberfläche des Körpers des Behältnisdeckels 130 mit dafür vorbestimmten Bereichen vorzusehen, wobei diese Bereiche im Prinzip auf der linken Seite oder der rechten Seite der Getränkeauslaßöffnung 132 liegen, ohne daß dabei nachteilig die Orte für die Getränkeauslaßöffnung 132, die mehreren Filtrieröffnungen 134 und das Strohhalmeinführloch 136 beeinflußt werden, kann die Werbeoberfläche 138 selbstverständlich auch an vielen anderen Orten vorgesehen werden. Auch können unterschiedliche Verfahren zur Aufbringung der Werbung, wie beispielsweise drucken, kleben, prägen oder eine andere Art des Ausbildens auf der für die Werbung vorgesehenen Oberfläche 138 vorgesehen sein.

Während mehrere Filtrieröffnungen 134 derart ausgebildet sein können, daß sie sich zusammensetzen aus mehreren Schlitzen, die sich in vertikaler Richtung erstrecken und unterschiedliche Längen haben, wobei die mehreren Schlitze in einem vorbestimmten Abstand voneinander beabstandet sind, sind sie nicht auf diese Anordnung beschränkt. Beispielsweise können sich die mehreren Schlitze auch in horizontaler Richtung erstrecken oder es können mehrere Löcher vorgesehen sein mit vorbestimmtem Innendurchmesser, die in einem bestimmten Abstand voneinander liegen.

Das Strohhalmeinführloch 136 kann derart ausgestaltet sein, daß es mehrere Durchmesser hat in Abhängigkeit vom Durchmesser speziell zu verwendender Strohhalme für das Getränkebehältnis 100.

Wie in Fig. 4a gezeigt, können andererseits mehrere Ausstülpungen bzw. Vorsprünge 140 an der oberen Oberfläche des Körpers des Behältnisdeckels 130 ausgebildet sein. Diese Ausstülpungen 140 ermöglichen es dem Verwender, auf einfache Weise dem Körper des Behältnisdeckels 130 eine Drehkraft aufzuerlegen.

In diesem Zusammenhang kann auch eine Einzelausstülpung an dem Körper des Behältnisdeckels 130 vorstehend ausgebildet sein oder die mehreren Ausstülpungen 140 können von dem Körper des Behältnisdeckels 130 derart hervorragen, daß sie in einem vorbestimmten Abstand voneinander beabstandet sind. Die Einzelausstülpung oder die mehreren Ausstülpungen 140 kann bzw. können bei einem vorbestimmten Bereich an dem Körper des Behältnisdeckels 130 ausgebildet sein, ohne daß sie nachteilig Orte der Ausbildung der Getränkeauslaßöffnungen 132, der Werbeoberfläche 138, der mehreren Filtrieröffnungen 134 und des Strohhalmeinführlochs 136 beeinflußt bzw. beeinflussen. Für den Durchschnittsfachmann ist auch aus dem Verständnis der vorliegenden Erfindung klar, daß die vorstehenden Ausstülpungen 140 selbstverständlich auch Senken, Mulden oder ähnliches sein können, die an dem Körper des Behältnisdeckels 130 ausgebildet sind, da sie den gleichen Zweck erfüllen können wie Ausstülpungen 140.

In Fig. 3a ist ein Zustand gezeigt, in dem der zuvor erwähnte Behältnisdeckel 130 an der oberen Oberfläche des Getränkebehältnisses 100 angebracht ist, dessen Auslaßöffnung 124 geöffnet ist. Zieht der Verwender die Ziehlasche 122 zum Zwecke des Trinkens des Getränks nach oben, so bricht die Abdichtplatte 22a (später als "Auslaßteil" bezeichnet) entlang der eingekerbten Linie, die darum herum ausgebildet ist, auf und schwenkt nach unten, wodurch die Auslaßöffnung 124 bestimmt ist. Trinkt der Verwender das Getränk, so gelangt das Getränk aus dem Getränkebehältnis 100 über die Getränkeauslaßöffnung 132 heraus, welche derart angeordnet ist, daß sie mit der Auslaßöffnung 124 kommuniziert. Mit anderen Worten, geben dann die Getränkeauslaßöffnung 132 und die Auslaßöffnung 124 eine gemeinsame Öffnung für das Getränk frei.

Falls sich der Verwender zu einer anderen Stelle bewegt, während er das Getränkebehältnis 100 in der Hand hält, das noch nicht konsumiertes Getränk beinhaltet, oder falls es notwendig ist, den Trinkprozeß zu unterbrechen und das Getränkebehältnis 100 mit dem noch nicht konsumierten Getränk in einem sich bewegenden Kraftfahrzeug zu hinterlassen, so wird, wie in Fig. 3b gezeigt, der Behältnisdeckel 130 gedreht, um eine Verschlußfläche auszubilden. Diese ist begrenzt an einer Seite der Getränkeauslaßöffnung 132 und verschließt die Auslaßöffnung 124. Hierdurch wird es möglich, zu verhindern, daß gashaltige Zusätze in dem Getränk in die Atmosphäre entweichen und Fremdstoffe aus der Atmosphäre in das Getränkebehältnis 100 eintreten. Des weiteren und wohl wesentlicher ist, daß der zuvor beschriebene Verschluß ein Ausschütten des Getränks verhindert, selbst wenn das Getränkebehältnis 100 auf den Kopf gestellt wird.

Beispielsweise kann auch in dem Falle, daß das Getränk aus gepreßtem Gemüse und Obst besteht, die in dem Getränkebehältnis 100 aufgenommen sind, so daß noch feste Substanzen in dem Getränk befindlich sind, wie in Fig. 3c gezeigt, der Behältnisdeckel 130 derart gedreht werden, daß die mehreren Filtrieröffnungen 134 oberhalb der Auslaßöffnung 124 angeordnet sind, falls der Verwender wünscht, daß er die sich in dem Getränk befindlichen festen Substanzen nicht trinken will. Trinkt der Verwender das Getränk, so werden auf diese Weise die festen Substanzen in dem Getränk durch das die mehreren Filtrieröffnungen 134 umfassende Filtrierteil herausge­ filtert, und lediglich der flüssige Anteil des Getränks wird durch die mehreren Filtrieröffnungen 134 durchgelassen, was wiederum dem Geschmack des Verwenders am besten zugute kommt.

Aber selbst der Verwendung eines Strohhalms wird mit dem erfindungsgemäßen Behältnisdeckel, wie in Fig. 3d gezeigt, vorteilhaft entgegengekommen. Will beispiels­ weise ein Kind einen Strohhalm zum Trinken verwenden, so wird der Behältnisdeckel 130 gedreht, derart, daß das Strohhalmeinführloch 136 oberhalb der Auslaßöffnung 124 angeordnet ist. Der Strohhalm kann dann über das Strohhalmeinführloch 136 und die Auslaßöffnung 124 in das Getränkebehältnis 100 eingeführt werden.

Dadurch, daß wie in Fig. 4a gezeigt, die mehreren Ausstülpungen 140 an der oberen Oberfläche des Behältnisdeckels 130 ausgebildet sind, kann die Drehung des Behältnisdeckels 130 auf leichte Weise bewerkstelligt werden, da die zur Drehung erforderliche Drehkraft einfach auf den Behältnisdeckel 130 übertragen werden kann. Aus der gleichen Figur ist auch die Struktur des in der Getränkeauslaßöffnung 132 ausgebildeten ausgebauchten Teils 132b erkennbar. Da das vordere Ende der Ziehlasche 122 der Abdeckvorrichtung die Abdichtplatte 22a einfach herunterdrücken kann, um dabei die Auslaßöffnung 124 zu öffnen, kann selbst im Falle, daß der Behältnisdeckel 130 an dem Getränkebehältnis 100 angebracht wird, bevor die Auslaßöffnung 124 geöffnet wird, die Auslaßöffnung 124 durch ein nach oben ziehen der Ziehlasche 122 einfach geöffnet werden.

Wie in Fig. 4b gezeigt, kann andererseits der Behältnisdeckel 130 in einer Art und Weise ausgestaltet sein, daß ein Verbindungsteil 132c entlang eines Abschnitts der Umfangsaußenoberfläche des Behältnisdeckels 130 ausgebildet ist, entsprechend einem äußeren Ende der Getränkeauslaßöffnung 132, um dabei das äußere Ende der Getränkeauslaßöffnung 132 zu schließen. Demgemäß ist es durch die Verschlußfunktion des Verbindungsteils 132c möglich, zu verhindern, daß sich Fremdkörper an einem inneren Randabschnitt eines Behältnisendes 120 ansammeln. Da beim Trinken des Getränks die Lippe in Kontakt mit einer oberen Oberfläche des Verbindungsteils 132c gebracht wird, kann zudem ein unkomfortables Gefühl des Verwenders, das er hat, wenn sein Mund den scharfen Randabschnitt des Getränkebehältnisses 100 berührt, vermieden werden.

Wie zudem in den Fig. 4c und 4d gezeigt, kann der Behältnisdeckel 130 derart ausgestaltet sein, daß eine Art Film 136a in oder über dem Strohhalmeinführloch 136 vorgesehen ist. Dieser Film 136a verschließt das Strohhalmeinführloch 136 und zerreißt, wenn der Strohhalm durch das Strohhalmeinführloch 136 eingeführt wird. Dadurch ist es möglich, sich an der oberen Oberfläche des Getränkebehältnisses 100 ansammelnde Fremdstoffe davon abzuhalten, durch das Strohhalmeinführloch 136 zu gelangen. Soll das Getränk mit einem Strohhalm getrunken werden, so wird der Film 136a durch ein Ende des Strohhalms zerrissen, und der Strohhalm wird durch das Strohhalmeinführloch 136 eingeführt. Da der zerrissene Film 136a dann gegen eine Umfangsaußenfläche des eingeführten Strohhalms gedrückt wird, wird der Strohhalm daran gehindert, mit Spiel in dem Strohhalmeinführloch 136 zu sitzen und/oder in dem Getränk zu schwimmen. Dies wiederum führt dazu, daß das Getränk mit Hilfe des Strohhalms bequem getrunken werden kann.

Wie in den Fig. 4e und 4f gezeigt, kann der Behältnisdeckel 130 zudem so ausgestaltet sein, daß ein Schutzband bzw. -kleber 138a lösbar an der oberen Oberfläche des Behältnisdeckels 130 angebracht ist. Das Schutzband bzw. der -kleber 138a dient dazu, zu verhindern, daß Fremdstoffe direkt an der oberen Oberfläche des Behältnisdeckels 130 anhaften. Wie des weiteren in den Fig. 4g und 4h gezeigt, kann das Schutzband bzw. der -kleber 138a so ausgebildet sein, daß es eine Kontur hat, die derjenigen der Getränkeauslaßöffnung 132 gleicht, so daß es lediglich die Getränkeauslaßöffnung 132 verschließt. Auch kann das Schutzband bzw. der -kleber 138a derart modifiziert werden, daß verschiedenste Formen möglich sind. Wie zudem in Fig. 41 gezeigt, kann das Schutzband bzw. der -kleber 138a entfernbar an der gesamten oberen Oberfläche des Behältnisdeckels 130 angebracht sein, und gepunktete Schnittlinien 138c sind wahlweise an dem Schutzband bzw. -kleber 138a, dem Strohhalmeinführloch 136 und den mehreren Filtrieröffnungen 134 angeordnet. Hierdurch ist es möglich, daß der Verwender wahlweise und teilweise das Schutzband bzw. den -kleber 138a nach Bedarf entfernt und die entsprechend freigelegte Öffnung dann benutzt.

Überdies ist ein entfernbarer Laschenabschnitt 138b in einem Randabschnitt jedes Teils des derartigen Schutzbandes bzw. -klebers 138a vorgesehen, der unabhängig von dem gesamten Schutzband bzw. -kleber 138a entfernt werden kann. Dies wiederum gestattet ein reibungsloses Entfernen des Schutzbandes bzw. -klebers während des Trinkens des Getränkes.

Bezugnehmend auf die Fig. 4j und 4k sind perspektivische Ansichten gezeigt, die einen anderen Strohhalmeinführaufbau nach der vorliegenden Erfindung darstellen. Wie in den Fig. 4j und 4k gezeigt, ist in der Nähe der Getränkeauslaßöffnung 132 des Behältnisdeckels 130 ein Strohhalmlagerelement 137 ausgebildet. Das Strohhalmlagerelement 137 wird durch Einschneiden eines Abschnitts des Behältnisdeckels 130 gebildet. Dabei ist das Strohhalmlagerelement 137 derart konfiguriert, daß es unter einem bestimmten Winkel gefaltet werden kann, um oberhalb der Getränkeauslaßöffnung 132 positioniert zu sein.

Das Strohhalmlagerelement 137 umfaßt einen Trageteil 137a mit im wesentlichen rechteckiger Ausgestaltung und einen Strohhalmeinführteil 137b mit einer im wesentlichen ringförmigen Ausgestaltung. Der Trageteil 137a grenzt mit seinem einen Ende an der Getränkeauslaßöffnung 132 des Behältnisdeckels 130 an. Das andere Ende des Trageteils 137a ist integral mit dem Körper des Behältnisdeckels 130 derart ausgebildet, daß es von einer Ebene des Behältnisdeckels 130 entlang einer gepunkteten Schnittlinie unter einem vorbestimmten Winkel gefaltet bzw. hochgebogen werden kann. Das andere Ende des Trageteils 137a ist als freies Ende ausgebildet. An dieses Ende schließt sich der Strohhalmeinführteil 137b integral derart an, daß er ebenfalls gefaltet bzw. hochgebogen werden kann, ausgehend von einer Ebene des Trageteils 137a, und zwar entlang einer gepunkteten Schnittlinie unter einem vorbestimmten Winkel. Im zentralen Abschnitt des Strohhalmeinführteils 137b ist ein Strohhalmeinführloch 137c ausgebildet mit einem vorbestimmten Durchmesser, derart, daß der Strohhalm hindurchführbar ist.

Zudem ist in einem Abschnitt des Behältnisdeckels 130 eine halbkreisförmige Einkerbung 137d vorgesehen, welche das Strohhalmlagerelement 137 derart definiert, daß es dem anderen Ende des Strohhalmeinführteils 137b gegenüberliegt. Durch diese Einkerbung 137b ist ein Abtrennen des Strohhalmlagerelements 137 von dem Körper des Behältnisdeckels 130 wesentlich einfacher zu bewerkstelligen.

In einem Zustand, in dem das Strohhalmlagerelement 137, wie in Fig. 4j gezeigt ausgestaltet ist, führt ein Verwender zunächst einen Fingernagel oder ähnliches in die halbkreisförmige Einkerbung 137d ein, wenn er den Gebrauch des Strohhalmlagerelements 137, wie in Fig. 4k gezeigt, wünscht. Dann wird der Trageteil 137a unter dem vorbestimmten Winkel hochgebogen und daraufhin der Strohhalmeinführteil 137b unter dem vorbestimmten Winkel umgebogen. Somit wird in einem Zustand, in dem der Strohhalmeinführteil 137b oberhalb der Getränkeauslaßöffnung 132 positioniert ist, der Strohhalm durch das Strohhalmeinführloch 137c eingeführt, um es dem Verwender zu ermöglichen, das Getränk unter Verwendung des Strohhalms zu trinken. Werden der Biegewinkel des Trageteils 137a und des Strohhalmeinführteils 137b des Strohhalmlagerelements 137 in einem Winkel gebogen, der an den Verwender angepaßt ist, der das Getränk trinken will, so ist es dann für den Verwender einfach möglich, das in dem Getränkebehältnis 100 beinhaltete Getränk zu trinken, ohne daß er das Getränkebehältnis 100 selbst neigen muß, was selbstverständlich für den Verwender wesentlich bequemer ist.

Bezugnehmend auf die Fig. 4l bis 4p wird andererseits eine Einrichtung vorgesehen, mit der verhindert wird, daß der Fingernagel des Verwenders beim Hochziehen der Ziehlasche 122 zum Zwecke des Öffnens der Auslaßöffnung 124 des Getränkebehältnisses 100 nicht gebrochen oder beschädigt wird. Diese Einrichtung ist an dem Behältnisdeckel 130 vorgesehen, der die Getränkeauslaßöffnung 132 und die mehreren Ausstülpungen 140 aufweist, und ermöglicht eine einfachere Öffnung der Auslaßöffnung 124. Zwei Gruppen von Ausstülpungen 140a und 140b sind an dem Behältnisdeckel 130, und zwar links bzw. rechts von der Getränkeauslaßöffnung 132, ausgebildet, um eine Drehung des Behältnisdeckels 130 zu gewährleisten. Ist der Behältnisdeckel 130 an der das Getränkebehältnis 100 darstellenden Metalldose montiert, so sind ein Paar Laschenanhebevorsprünge 135 zum geneigten bzw. schrägen Anheben der Ziehlasche 122 unter einem vorbestimmten Winkel bei Drehung des Behältnisdeckels 130 an Stellen ausgebildet, die beiden Seiten der Ziehlasche 122 (siehe Fig. 4o) entsprechen.

Hier sei festgehalten, daß das Paar Laschenanhebevorsprünge 135 beim Ausbilden des Behältnisdeckels 130 (d. h. bei einem Preßvorgang) ausgebildet werden kann. Bei einem diesbezüglichen Beispiel wird die in Fig. 4m oder die in Fig. 4n gezeigte Form bevorzugt.

Bezugnehmend auf Fig. 4m heißt das, daß bei Drehung des Behältnisdeckels 130 beide Seiten jedes Laschenanhebevorsprungs 135 ausgebildet werden mit einem Paar nach oben geneigter Abschnitte 135a, derart, daß die Ziehlasche 122 von dem Paar nach oben geneigter Abschnitte 135a einfach angehoben wird. Zudem wird ein mittlerer Abschnitt jedes Laschenanhebevorsprungs 135 in Form eines Laschenlagerabschnitts 135b ausgebildet und ist flach ausgebildet zwischen dem Paar nach oben geneigter Abschnitte 135a, derart, daß die Lasche 122 in einem angehobenen Zustand verbleibt.

Bezugnehmend auf Fig. 4n sind beide Seiten jedes Laschenanhebevorsprungs 135 mit einem Paar nach oben geneigter Abschnitte 135c ausgebildet. Zudem ist ein mittlerer Abschnitt jedes Laschenanhebevorsprungs 135 in Form eines Laschenlagerabschnitts 135d ausgebildet, welcher derart zwischen dem Paar nach oben geneigter Abschnitte 135c nach unten gedrückt wird, daß die Ziehlasche 122 in einem angehobenen Zustand gehalten bleibt.

Durch Anpassung des Paares von Laschenanhebevorsprüngen 135, die wie oben erwähnt aufgebaut sind, wird, wie in Fig. 4o gezeigt, bei Auferlegung einer Drehkraft auf die beiden Gruppen von Ausstülpungen 140a und/oder 140b zum Zwecke der Drehung des Behältnisdeckels 130 - da der nach oben geneigte Abschnitt 135a oder 135c des Laschenanhebevorsprungs 135 unter die Ziehlasche 122 bewegt wird - die Ziehlasche 122 auf dem Laschenlagerabschnitt 135b oder 135d angeordnet. Auf diese Weise ist ein Handhabungsfreiraum zum Hochziehen der Ziehlasche 122 und dabei Öffnen der Auslaßöffnung 124 ausreichend sichergestellt.

Wie in den Fig. 4q bis 4r gezeigt, werden ebenfalls gemäß der vorliegenden Erfindung die mehreren Filtrieröffnungen 134 bei Ausbildung des Behältnisdeckels 130 festgelegt und zwar derart, daß der die mehreren Filtrieröffnungen 134 umfassende Filterteil von der Ebene des Behältnisdeckels 130 nach oben ragt und eine Preßlinie 134a um den Filterteil ausgebildet wird.

Wie vollständig aus der Fig. 4r entnehmbar ist, wird selbst im Falle, daß der Behältnisdeckel 130 gedreht wird, folglich in der Ausgestaltung des Filterteils mit den mehreren Filtrieröffnungen 134 eine untere Oberfläche des Filterteils nicht in direkten Kontakt gebracht mit der oberen Oberfläche eines Körpers 110 des Getränkebehältnisses 100. In einem Zustand, in dem der Filterteil mit der Auslaßöffnung 124 fluchtet, die in der oberen Oberfläche des Getränkebehältnisses 100 ausgebildet ist, wird ebenfalls in dieser Ausgestaltung durch Niederdrücken des die mehreren Filtrieröffnungen 134 umfassenden Filterteils der Filterteil in die Auslaßöffnung 124 eingepaßt. Aufgrund der Tatsache, daß die untere Oberfläche des Filterteils eine Ebene mit dem unteren Ende der Auslaßöffnung 124 bildet, ist es daher möglich, das Getränk in einem Zustand zu trinken, in dem feste Substanzen nicht dazwischen gefangen sind.

Für den Durchschnittsfachmann ist es offensichtlich, daß die Ausgestaltung und Größe des Körpers des Behältnisdeckels 130 nach der vorliegenden Erfindung geändert werden kann, und zwar in Abhängigkeit vom verwendeten Getränkebehältnis, ohne daß von dem Geist der vorliegenden Erfindung abgewichen wird. Außerdem ist die Erfindung nicht auf die Dicke, das Material oder die Farbe des Körpers des Behältnisdeckels 130 beschränkt. Die Konturen und Anzahl an Getränkeauslaßöffnungen 132, Filtrieröffnungen 134, Innendurchmesser des Strohhalmeinführloches 136 usw. können mannigfaltig verändert werden.

Fig. 5 ist eine explosionsartige perspektivische Ansicht in Darstellung des Getränkebehältnisses, wobei der Behältnisdeckel nach der vorliegenden Erfindung an dem Behältnisende angebracht ist.

Wie in Fig. 5 gezeigt, hat das erfindungsgemäße Getränkebehältnis 100 einen Aufbau, bei dem der Behältnisdeckel 130 an der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120 installiert ist, das wiederum an ein oberes Ende des Körpers 110 des Getränkebehältnisses 100 gekoppelt ist. Der Behältnisdeckel 130 wird im Verlauf des Ausbildens des Behältnisendes 120 des Getränkebehältnisses 100 drehbar zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120 und der Ziehlasche 122 angebracht.

Fig. 6 ist ein Blockdiagramm in Darstellung der Schritte eines Verfahrens zur Anbringung eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; Fig. 7 ist ein Blockdiagramm in Darstellung detaillierter Schritte des Verfahrens zum Anbringen eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und Fig. 8a und 8b sind erläuternde Ansichten, die dazu verwendet werden, um das Verfahren zum Anbringen eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels zu Erläutern, in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Insbesondere sind die Fig. 8a und 8b Ansichten, die miteinander in Verbindung stehen und schematisch die in Fig. 7 gezeigten Schritte wiedergeben.

Wie in Fig. 6 und 7 gezeigt, umfaßt ein Verfahren zum Anbringen eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung einen Körperausbildungsschritt 200, einen Ausbildungsschritt für das Behältnisende 300, einen Verbindungsschritt für das Behältnisende 400, einen Ausbildungsschritt für den Behältnisdeckel 500 und einen Verbindungsschritt für den Behältnisdeckel 600.

Der Körperausbildungsschritt 200 ist ein Schritt zum Ausbilden des Körpers 110 des Getränkebehältnisses 100, in dem das Getränk aufgenommen werden soll. Der Ausbildungsschritt für das Behältnisende 300 ist ein Schritt zum Ausbilden des Behältnisendes 120, das mit dem oberen Ende des Körpers 110 verbunden werden soll, der wiederum durch den Körperausbildungsschritt 200 gebildet wird und wobei die Ziehlasche 122 zum Öffnen des Auslaßteils und dabei zum Festlegen der Auslaßöffnung 124, damit gekoppelt bzw. damit verbunden ist. Wie oben beschrieben, kann über die Auslaßöffnung 124 das in dem Getränkebehältnis 100 enthaltene Getränk entnommen werden.

Der Ausbildungsschritt für den Behältnisdeckel 500 ist ein Schritt zum Ausbilden des Behältnisdeckels 130, der aus dem Körper mit im wesentlichen scheibenförmiger Ausgestaltung besteht und der an der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120 angebracht ist. Dabei ist der Körper wahlweise mit der Getränkeauslaßöffnung 132, den mehreren Filtrieröffnungen 134 und dem Strohhalmein­ führloch 136 versehen. Der Verbindungsschritt für den Behältnisdeckel 600 ist ein Schritt, bei dem der im Rahmen des Ausbildungsschritts für den Behältnisdeckel 500 ausgebildete Behältnisdeckel 130 drehbar zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120 und der Ziehlasche 122 angebracht wird.

Der Körperausbildungsschritt 200, der Ausbildungsschritt für das Behältnisende 300 und der Ausbildungsschritt für den Behältnisdeckel 500 sind nicht unbedingt aufeinanderfolgende Schritte, d. h., sie müssen nicht aufeinanderfolgend realisiert werden. Daher werden der Körper 110 des Getränkebehältnisses 100, das Behältnisende 120 und der Behältnisdeckel 130 in ihren entsprechenden Ausbildungsschritten ausgebildet, und zwar in Abhängigkeit von den Verfahrensbedingungen, wie Bearbeitungszeit, Raum und ähnlichem. Danach können sie auf Lager gehalten werden und wiederum Verwendung finden beim Verbindungsschritt für das Behältnisende 400 oder beim Verbindungsschritt für den Behältnisdeckel 600. Der Verbindungsschritt für den Behältnisdeckel 600 wird durchgeführt, während der Ausbildungsschritt für das Behältnisende 300 verwirklicht wird.

Überdies wird der Ausbildungsschritt für den Behältnisdeckel 500 durch einen Preßvorgang unter Verwendung einer Presse realisiert. Das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung umfaßt des weiteren einen Ladeschritt für den Behältnisdeckel 700 zum Laden des Behältnisdeckels 130, welcher hierzu ausgestaltet ist, und unter Verwendung einer Ladevorrichtung (nicht gezeigt) kann der Behältnisdeckel 130 der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120 zugeführt werden.

Des weiteren kann das Verfahren einen Werbungs­ ausbildungsschritt 900 umfassen, in dessen Rahmen ein Werbemittel, wie beispielsweise ein Logo, Buchstaben und ähnliches, auf der oberen Oberfläche des Behältnisdeckels 130 vorgesehen werden, während der Ausbildungsschritt für den Behältnisdeckel 500 oder der Ladeschritt für den Behältnisdeckel 700 durchgeführt werden. Der Werbungsausbildungsschritt 900 kann unter Verwendung einer bestimmte Drucktechnik, in deren Rahmen das Logo und/oder die Buchstaben auf den Behältnisdeckel 130 aufgedruckt werden, und einer Fixiertechnik, in deren Rahmen das Werbemittel auf dem Behältnisdeckel 130 fixiert wird, oder einer Formtechnik, bei welcher das Logo und/oder die Buchstaben integral auf dem Behältnisdeckel 130 ausgebildet werden, realisiert werden. Der Werbungsausbildungsschritt 900 ist jedoch nicht auf die oben beschriebenen Techniken beschränkt; vielmehr können viele andere Techniken angewandt werden, die im Stand der Technik bekannt sind. Auch muß der Werbungsausbildungsschritt 900 nicht nur wie oben beschrieben, während des Ausbildungsschritts für den Behältnisdeckel 500 oder des Ladeschritts für den Behältnisdeckel 700 durchgeführt werden. Anstelle dessen kann der Werbungsausbildungsschritt 900 auch folgend oder parallel zu anderen Schritten vorgenommen werden, ist also in der Schrittfolge nicht begrenzt.

Die Ladevorrichtung kann ein Fördersystem, einen Zuführroboter oder ähnliches umfassen.

Im folgenden wird unter Bezugnahme auf Fig. 7 der Ausbildungsschritt für das Behältnisende 300 näher beschrieben. Dieser Ausbildungsschritt für das Behältnisende 300 umfaßt einen Schneidschritt 310, in dessen Rahmen eine Feinblechplatte kreisförmig geschnitten wird, die mit Aluminium beschichtet ist, um dann eine kreisförmige Platte 312 zu bilden. (Vorzugsweise ist eine Metallplatte, die spiralförmig aufgewunden ist, an einer Vorrichtung, wie beispielsweise einem Wickler angebracht, um einen fortwährenden Schneidvorgang zu ermöglichen.) Des weiteren folgt ein Ausbildungsschritt für einen Außenmantel 320, im Rahmen dessen ein Außenmantel 120a des Behältnisendes 120 durch Aufbiegen eines Randabschnittes der im Schneidschritt 310 geschnittenen kreisförmigen Platte 312 bewerkstelligt wird, ein Aufbringschritt für eine Verbindung 330, in dessen Rahmen eine Verbindung an einem Abschnitt aufgebracht wird, wo der im Rahmen des Ausbildungsschritts für den Außenmantel 320 ausgebildete Außenmantel 120a an dem oberen Ende des Körpers 110 des Getränkebehältnisses 100 angebracht wird, ein erster Schritt 342 zum Ausbilden eines Vorsprungs 346 mit einer vorbestimmten Größe an einem zentralen Abschnitt der kreisförmigen Platte 312, so wie dies in Fig. 8a gezeigt ist, und ein zweiter Schritt 344 zum Ausbilden eines Zapfensitzes 348, auf den ein zentraler Zapfen 126 zur Befestigung der Ziehlasche 122 gesetzt wird durch Niederdrücken eines zentralen Abschnitts des Vorsprungs 346, welcher dazu ausgestaltet ist. Der erste Schritt 342 und der zweite Schritt 344 bilden zusammen einen Ausbildungsschritt für den Zapfensitz 340.

Der Ausbildungsschritt für das Behältnisende 300 umfaßt des weiteren einen Ausbildungsschritt für die Behältnis­ endoberfläche 350, in dessen Rahmen eine schematische Gesamtkontur einer Behältnisendoberfläche auf der kreisförmigen Platte 312 ausgebildet wird, die ein Paar Laschenfixiervorsprünge 354 umfaßt, zur Feststellung bzw. zum festen Aufrechterhalt einer Stellung der Ziehlasche 122, sowie ein Auslaßteil 352, der mit der Auslaßöffnung 124 ausgebildet wird. Des weiteren umfaßt dieser Schritt einen Ausbildungsschritt für die Einkerbungslinie 360 zum Ausbilden einer Einkerbungslinie 362 derart, daß die Einkerbungslinie 362 der Kontur der Auslaßöffnung 124 derart entspricht, daß die Auslaßöffnung 124, über die das in dem Getränkebehältnis 100 beinhaltete Getränk ausgelassen wird, als Auslaßteil 352 ausgebildet wird, das durch den Ausbildungsschritt für die Behältnis­ endoberfläche 350 gebildet wird, und durch die Niederdruckkraft der Ziehlasche 122 geöffnet wird, und durch einen Installierschritt für die Lasche 370 zum Laden und Befestigen der Ziehlasche 122 an dem Zapfensitz 348, der wiederum im Rahmen des Ausbildungsschritts für den Zapfensitz 340 gebildet wird.

Wie in Fig. 7 gezeigt, kann nach der Realisierung des Aufbringschritts für die Verbindung 330 und des Installierschritts für die Lasche 370 ein Prüfschritt 390 zur Überprüfung der Verhältnisse beim Ausbilden bei den entsprechenden Schritten und dabei zur Überprüfung des Inneren angewandt werden. Es ist selbstverständlich nicht notwendig, daß dieser Prüfschritt 390 immer nur nach dem Aufbringschritt für die Verbindung 330 und dem Installierschritt für die Lasche 370 wahrgenommen wird. Der Prüfschritt 390 kann natürlich auch je nach Bedarf vor oder nach den verschiedenen Schritten durchgeführt werden.

Wie ebenfalls in den Fig. 7, 8a und 8b gezeigt, kann nach dem Aufbringschritt für die Verbindung 330 und dem Ausbildungsschritt für den Zapfensitz 340 ein Schritt zum Ausbilden des Designs/Logos und der Buchstaben 392 zur Angabe von Herstellungsinformationen 392a oder zum Ausbilden von Werbebuchstaben, -logos und ähnlichem realisiert werden.

Bevor die Ziehlasche 122 geladen und mit dem Behältnisende 120 gekoppelt wird, kann bei der Realisierung des oben beschriebenen Verbindungsschritts für den Behältnisdeckel 600 der Behältnisdeckel 130 auf das Behältnisende 120 verbracht werden (siehe Weg 'a' der Fig. 8b) oder die Ziehlasche 122 und der Behältnisdeckel 130 werden gleichzeitig auf das Behältnisende 120 verbracht. Ist die Ziehlasche 122 auf dem Behältnisende 120 über den zentralen Zapfen 126 installiert, ist darauf der Behältnisdeckel 130 mit der Ziehlasche 122 über den zentralen Zapfen 126 (siehe Weg 'b' der Fig. 8b) gelagert bzw. getragen. Wie beispielsweise in Fig. 7 gezeigt, wird im Rahmen des Installierschritts für die Lasche 370 der Behältnisdeckel 130 gleichzeitig geladen und zusammen mit der Ziehlasche 122 installiert, die durch den zentralen Zapfen 126 an das Behältnisende 120 gekoppelt werden muß.

Zudem sind Fluktuationsverhinderungsmittel 800 auf dem Behältnisende 120 oder auf dem Behältnisdeckel 130 derart ausgebildet, daß der Behältnisdeckel 130 fest an Ort und Stelle ohne Fluktuation bzw. ohne zu entweichen gehalten ist, während der Behältnisdeckel 130 auf die obere Oberfläche des Behältnisendes 120 verbracht und zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120 und der Ziehlasche 122 angebracht wird. Dies erfolgt derart, daß der Befestigungsvorgang für die Lasche beim Realisieren des Installierschritts für die Lasche 370 reibungslos durchgeführt werden kann.

Wie bei dem in Fig. 8b (siehe Weg 'c') dargestellten Behältnisdeckel 130', umfaßt beispielsweise das Fluktuationsverhinderungsmittel 800 ein Paar Eingriffsnuten 810, welche derart in dem Behältnisdeckel 130' (siehe Fig. 8b) angeordnet sind, daß das Paar Laschenfixiervorsprünge 354, das im Rahmen des Ausbildungsschritts für die Behältnisendoberfläche 350 an der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120 vorstehend ausgebildet ist, um es der auf der Behältnisendoberfläche im Rahmen des Installierschritts für die Lasche 370 angebrachten Ziehlasche 122 zu gestatten, ohne Fluktuation befestigt zu werden, in Eingriff gelangt mit dem entsprechenden Paar Eingriffsnuten 810. Falls das Paar Eingriffsnuten 810 in dem Behältnisdeckel 130' wie oben beschrieben ausgebildet ist, so kann das Paar Eingriffsnuten 810 im Rahmen des Ausbildungsschritts für den Behältnisdeckel 500 durch einen Preßvorgang gleichzeitig ausgebildet werden.

Da das Paar Laschenfixiervorsprünge 354 in Eingriff gelangt mit dem jeweiligen Paar Eingriffsnuten 810 des Behältnisdeckels 130', kann mit anderen Worten beim Installieren der Ziehlasche 122 der Behältnisdeckel 130 festgehalten werden, ohne daß eine Fluktuation auftritt. Und in einem Zustand, in dem der Behältnisdeckel 130 fixiert ist, und wenn der Verwender die Ziehlasche 122 nach oben zieht, um das in dem Getränkebehältnis 100 enthaltene Getränk zu trinken, ist der Behältnisdeckel 130 zur Drehung bereit, weil der Abstand zwischen der Ziehlasche 122 und der Behältnisendoberfläche vergrößert ist.

Ist der Installierschritt für die Lasche 370, durch den die Ziehlasche 122 installiert wird, im Rahmen des Ausbildungsschritts für das Behältnisende 300 beendet, so wird ein Verpackungs- und Lagerschritt 380 zum Verpacken und Lagern des Behältnisendes 120 in einer geeigneten Einheit eingeleitet.

Das Verfahren zur Anbringung eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels ist übrigens nicht auf das Verfahren gemäß dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel beschränkt. Anstelle dessen können selbstverständlich verschiedenartigste Modifikationen durchgeführt werden, ohne von dem Bereich der Erfindung abzuweichen. Obgleich in Bezug auf obiges Ausführungsbeispiel erläutert wurde, daß ein zylindrisches Metallbehältnis verwendet wird, ist die vorliegende Erfindung nicht auf diesen Aufbau beschränkt. Die vorliegende Erfindung kann natürlich auch bei Behältnissen unterschiedlichster Materialien und unterschiedlichster Ausgestaltungen Anwendung finden. In diesem Zusammenhang wird bevorzugt, daß die Materialien für das Behältnis und für den Behältnisdeckel die gleichen sind, was wiederum vorteilhaft für die Recyclebarkeit ist. Ist beispielsweise das Getränkebehältnis aus Aluminium, so sollte auch der Behältnisdeckel aus Aluminium sein, um die Recyclebarkeit zu vereinfachen. In Übereinstimmung mit einem anderen Ausführungsbeispiel nach der vorliegenden Erfindung können das Getränkebehältnis und der Behältnisdeckel beide aus Papier hergestellt sein.

Im folgenden wird ein Verfahren zur Anbringung eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels in Übereinstimmung mit einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben.

Fig. 9a ist ein Blockdiagramm in Darstellung der gesamten Schritte eines Verfahrens zur Anbringung eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels in Übereinstimmung mit einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; Fig. 9b ist ein Blockdiagramm in Darstellung detaillierter Verfahrensschritte zur Anbringung eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels in Übereinstimmung mit dem in Fig. 9a dargestellten Ausführungsbeispiel; und Fig. 10 ist eine schematische Ansicht in Darstellung des Verlaufs, wie der Behältnisdeckel an das Behältnisende montiert wird, unter Realisierung des Verfahrens zur Anbringung des an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel, wie es in Fig. 9a gezeigt ist.

Bei dem Verfahren zur Anbringung eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wie es in Fig. 9a gezeigt ist, wird das Behältnisende 120 ausgebildet durch den Ausbildungsschritt für das Behältnisende, und der Behältnisdeckel 130 wird durch den entsprechenden Schritt zur Ausbildung des Behältnisdeckels, beispielsweise im Rahmen eines Preßvorgangs, ausgebildet. Zu diesem Zeitpunkt weist der Behältnisdeckel 130 einen Körper von im wesentlichen scheibenförmiger Ausgestaltung auf. Der Behältnisdeckel 130 weist die Getränkeausgangsöffnung 132, die mehreren Filtrieröffnungen 134 und das Strohhalmeinführloch 136 auf, die wahlweise in dem Körper ausgebildet sein können. Die Getränkeauslaßöffnung 132 ist derart ausgebildet, daß sie mit der Auslaßöffnung 124 kommuniziert. Die Auslaßöffnung 124 wird durch einen Öffnungsvorgang der Ziehlasche 122 gebildet, die an dem Behältnisende 120 angebracht ist, das mit dem oberen Ende des Körpers 110 des Getränkebehältnisses 100 verbunden ist und somit den Auslaß des in dem Körper 110 des Getränkebehältnisses 100 beinhalteten Getränks ermöglicht. Die mehreren Filtrieröffnungen 134 sind derart ausgebildet, daß in dem Getränkebehältnis 100 enthaltene Feststoffe damit ausgefiltert werden können. Das Strohhalmeinführloch 136 weist einen vorbestimmten Durchmesser auf, der ausreichend ist zur Einführung eines Strohhalms. Das Verfahren in Übereinstimmung mit diesem anderen Ausführungsbeispiel nach der vorliegenden Erfindung umfaßt einen Ladeschritt für das Behältnisende 1210, im Rahmen dessen das Behältnisende 120 geladen und das Behältnisende 120 in eine vorbestimmte Richtung bewegt wird; zudem umfaßt das Verfahren einen Schritt zum Erfassen und Ausrichten des Behältnisendes 1220, im Rahmen dessen das im Ladeschritt 1210 bewegte Behältnisende erfaßt und in einer vorbestimmten Orientierung ausgerichtet wird; sowie einen Einsetzschritt für einen Behältnisdeckel 1230, bei dem der Behältnisdeckel 130 zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120, das wiederum mit Hilfe des Schritts zum Erfassen und Ausrichten des Behältnisendes 1220 bewegt wird, und der Ziehlasche 122 eingesetzt wird.

Wie in den Fig. 9b und 10 gezeigt, umfaßt der Einsetzschritt für den Behältnisdeckel 1230 einen ersten Unterschritt 1232 zum festen Halten des bewegten Behältnisendes 120, um dabei zu verhindern, daß das Behältnisende 120 fluktuiert; einen zweiten Unterschritt 1234 zum Anheben der Ziehlasche 122 unter einem vorbestimmten Winkel, die mit dem oberen Ende des Behältnisendes 120 verbunden ist, das wiederum fest durch den ersten Unterschritt 1232 gehalten ist; und einen dritten Unterschritt 1236 zum Einsetzen bzw. Einführen des Behältnisdeckels 130 zwischen die im Rahmen des zweiten Unterschritts 1234 angehobene Ziehlasche 122 und die obere Oberfläche des Behältnisendes 120.

Wie in Fig. 10 gezeigt, wird der zweite Unterschritt 1234 realisiert unter Verwendung eines geeigneten Werkzeugs, das eingeführt wird zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120 und der Ziehlasche 122, um die Ziehlasche 122 anzuheben, wie beispielsweise eine Anhebevorrichtung A. Zudem umfaßt der Einsetzschritt für den Behältnisdeckel 1230 des weiteren den Unterschritt, die im Rahmen des zweiten Unterschritts 1234 eingeführte Anhebevorrichtung A in ihre ursprüngliche Stellung zurückzuführen, nachdem der Behältnisdeckel 130 zwischen dem Behältnisende 120 und der Ziehlasche 122 im Rahmen des dritten Unterschritts 1236 eingeführt ist. Wird die Anhebevorrichtung A in ihre ursprüngliche Stellung zurückgeführt, und wird die Ziehlasche 122 aufgrund ihrer Eigenelastizität ebenfalls in ihre ursprüngliche Stellung zurückgeführt, so ist die Anbringung des Behältnisdeckels 130 zwischen dem Behältnisende 120 und der Ziehlasche 122 abgeschlossen.

Der Schritt zum Erfassen und Ausrichten des Behältnisendes 1220 dient dazu, das Behältnisende 120 zu erfassen und in der vorbestimmten Orientierung auszurichten und dann das Behältnisende 120 zum nächsten Schritt zu führen, um sicherzustellen, daß der Behältnisdeckel 130 zuverlässig zwischen dem Behältnisende 120 und der Ziehlasche 122 in den zweiten und dritten Unterschritten 1234 und 1236 im Rahmen des Einführschritts für den Behältnisdeckel 1230 eingeführt ist. Da die an die obere Oberfläche des Behältnisendes 120 angekoppelte Ziehlasche 122 in der gleichen vorbestimmten Richtung ausgerichtet ist, können daher im Rahmen des Schritts des Erfassens und Ausrichtens des Behältnisendes 1220 der zweite und der dritte Unterschritt 1234 und 1236 schnell unter Verwendung des einzelnen Werkzeugs oder der Anhebevorrichtung A verwirklicht werden, und es ist nicht erforderlich, zusätzlich eine Richtung des Werkzeugs oder der Anhebevorrichtung A einzustellen.

Überdies kann, wie in Fig. 9a gezeigt, das Verfahren zur Anbringung des Behältnisdeckels gemäß der vorliegenden Erfindung des weiteren einen Schritt des Anordnens und Lagerns 1240 umfassen, bei dem Behältnisenden 120 in einem vorbestimmten Muster angeordnet und gelagert werden können, in die jeweils ein Behältnisdeckel 130 zwischen der Ziehlasche 122 und sich selbst eingeführt ist durch den Schritt des Einsetzens des Behältnisdeckels 1230.

Wird der Behältnisdeckel 130 an dem Behältnisende 120 angebracht, so wird andererseits wie bei dem oben beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren durch Realisierung des Schritts des Anbringens des Behältnisendes an dem Körper 110 des Getränkebehältnisses 100, in dem das Getränk aufgenommen ist, die Herstellung des Getränkebehältnisses 100 abgeschlossen.

Fig. 11a ist ein Blockdiagramm in Darstellung einer Vorrichtung zur Anbringung eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels in Übereinstimmung mit noch einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; Fig. 11b ist eine schematische Draufsicht in Darstellung der Vorrichtung zur Anbringung eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels gemäß dem in Fig. 11a gezeigten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Wie in den Fig. 11a und 11b gezeigt, funktioniert eine Vorrichtung zum Anbringen eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung derart, daß der Behältnisdeckel 130 an der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120 angebracht wird. Zu diesem Zeitpunkt umfaßt der Behältnisdeckel 130 den Körper mit im wesentlichen scheibenförmiger Ausgestaltung. Der Behältnisdeckel 130 hat die Getränkeauslaßöffnung 132, die mehreren Filtrieröffnungen 134 und das Strohhalmeinführloch 136, die wahlweise in dem Körper ausgebildet sein können. Die Getränkeauslaßöffnung 132 ist derart ausgebildet, daß sie mit der Auslaßöffnung 124 kommuniziert. Die Auslaßöffnung 124 entsteht durch einen Öffnungsvorgang mit Hilfe der Ziehlasche 122, die an dem Behältnisende 120 angebracht ist, das mit dem oberen Ende des Körpers 110 des Getränkebehältnisses 100 verbunden ist, wobei durch den Öffnungsvorgang das in dem Körper 110 des Getränkebehältnisses aufgenommene Getränk aus dem Getränkebehältnis 100 ausgelassen werden kann. Die mehreren Filtrieröffnungen 134 sind derart ausgebildet, daß über sie in dem Getränkebehältnis existierende Feststoffe ausgefiltert werden können. Das Strohhalmeinführloch 136 ist mit einem vorbestimmten Durchmesser versehen, derart, daß der Strohhalm durch das Strohhalmeinführloch 136 durchgeführt werden kann. Die Vorrichtung zur Anbringung eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Ladevorrichtung für ein Behältnisende 1300, mit welcher das Behältnisende 120 geladen und in eine vorbestimmte Richtung bewegt wird; eine Vorrichtung zum Erfassen und Ausrichten des Behältnisendes 1400, mit welcher das von der Ladevorrichtung für das Behältnisende 1300 bewegte Behältnisende 120 erfaßt und in einer vorbestimmten Richtung ausgerichtet wird; eine Einsetzvorrichtung für einen Behältnisdeckel 1500, mit welcher der Behältnisdeckel 130 zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120, das in einem ausgerichteten Zustand durch die Vorrichtung zum Erfassen und Ausrichten des Behältnisendes 1400 bewegt wird, und der Ziehlasche 122 eingesetzt wird; sowie eine Vorrichtung zum Anordnen und Lagern des Behältnisendes 1600, mit welcher Behältnisenden 120, bei denen jeweils der Behältnisdeckel 130 zwischen ihnen und ihrer jeweiligen Ziehlasche 122 mit Hilfe der Einsetzvorrichtung für den Behältnisdeckel 1500 eingesetzt ist, in einem vorbestimmten Muster angeordnet und gelagert werden.

Wie in Fig. 11b gezeigt, umfaßt die Ladevorrichtung für das Behältnisende 1300 ein Fördersystem, das das Behältnisende 120 laden und zuführen kann, wenn eine Übertragung des Behältnisendes 120, das durch den Ausbildungsschritt für das Behältnisende geformt wurde, darin stattfindet. Bevorzugt ist das Fördersystem derart ausgestaltet, daß mehrere Zuführspalten 1310, von denen jede mehrere Behältnisenden 120 zuführen kann, darin angeordnet sind, und zwar in einem Zustand, in dem sie in einem bestimmten Abstand zueinander liegen. Das Bezugszeichen 1320 in der Zeichnung bezeichnet eine Antriebsvorrichtung zum Antrieb der Ladevorrichtung für die Behältnisenden 1300.

Die Vorrichtung zum Erfassen und Ausrichten der Behältnisenden 1400 umfaßt einen Erfassungsabschnitt 1410 zum Erfassen einer Konfiguration des entlang seiner Bahn bewegten Behältnisendes 120; einen Speicherabschnitt 1420 zum Speichern von Bilddatensignalen, die den mehreren Behältnisenden 120 jeweils entsprechen; einen Steuer- bzw. Kontrollabschnitt 1430 zum Empfang eines Bildsignals des Behältnisendes 120, das erfaßt wurde durch den Erfassungsabschnitt 1410, wobei das Bildsignal mit einem Bilddatensignal eines entsprechenden Behältnisendes 120 verglichen wird, das in dem Speicherabschnitt 1420 gespeichert ist, und wobei ein Richtungseinstellsignal erzeugt wird, wenn das von dem Erfassungsabschnitt 1410 erfaßte Bildsignal unterschiedlich zu dem in dem Speicherabschnitt 1420 gespeicherten Bilddatensignal ist, wodurch ein Bildsignal ermöglicht bzw. erzeugt wird, das das gleiche ist wie das von dem Erfassungsabschnitt 1420 erfaßte Bilddatensignal; einen Richtungseinstellan­ triebsabschnitt 1440, der betätigt wird durch das von dem Steuer- bzw. Kontrollabschnitt 1430 übertragene Richtungseinstellsignal; und einen Richtungseinstellanhebeabschnitt 1450, der betrieben wird durch den Richtungseinstellantriebsabschnitt 1440 zur Einstellung einer Richtung des Behältnisendes 120.

Der Erfassungsabschnitt 1410 besteht beispielsweise aus einem Bildsensor zum Erfassen einer Konfiguration bzw. Ausgestaltung des Behältnisendes 120. Der Erfassungsabschnitt 1410 gibt ein Bildsignal an den Steuer- bzw. Kontrollabschnitt 1430 ab, das erlangt wird durch die Erfassung der Konfiguration des Behältnisendes 120. Der Steuer- bzw. Kontrollabschnitt 1430 vergleicht das von dem Erfassungsabschnitt 1410 übertragene Bildsignal mit dem Bilddatensignal des entsprechenden Behältnisendes 120 und erzeugt das Richtungsein­ stellsignal, wenn das von dem Erfassungsabschnitt 1410 erfaßte Bildsignal unterschiedlich zu dem in dem Speicherabschnitt 1420 gespeicherten Bilddatensignal ist. Darauf beruhend wird die Richtungseinstellung durch den Richtungseinstellantriebsabschnitt 1440 und den Richtungseinstellanhebeabschnitt 1450 bewirkt, wobei der Einsetzvorgang für den Behältnisdeckel, der durch die Vorrichtung zum Einsetzen des Behältnisdeckels 1500 ausgeführt wird, zuverlässig realisiert werden kann. Beispielsweise photographiert der Bildsensor eine Richtung der Ziehlasche 122, die mit der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120 gekoppelt bzw. verbunden ist. Die von dem Erfassungsabschnitt 1410 photographierte oder bildlich festgehaltene Richtung wird mit der datenmäßig erfaßten Richtung der Ziehlasche 122 verglichen, wie sie in dem Speicherabschnitt 1420 gespeichert ist, und fluchten die beiden Richtungen nicht miteinander, so wird die Richtung des Behältnisendes 120 eingestellt, wobei es möglich ist, die immer in der gleichen vorbestimmten Richtung ausgerichteten Behältnisenden 120 in die Einsetzvorrichtung für Behälterdeckel 1500 zu führen.

Selbstverständlich ist der Erfassungsabschnitt 1410 nicht so zu verstehen, daß er immer nur einen Bildsensor aufweist. Anstelle dessen kann der Erfassungsabschnitt auch einen Näherungssensor aufweisen.

Die Einsetzvorrichtung für den Behältnisdeckel 1500 umfaßt: einen Fixierabschnitt für das Behältnisende 1510, mit welchem das Behältnisende 120 derart festgehalten ist, daß es nicht fluktuiert; einen Laschenhebeabschnitt 1520, der zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120, das fest von dem Fixierabschnitt für das Behältnisende 1510 festgehalten ist, und der Ziehlasche 122 eingesetzt ist, um die Ziehlasche 122 unter einem vorbestimmten Winkel anzuheben, wobei der Laschenziehabschnitt 1520 in seine ursprüngliche Stellung zurückgeführt wird, nachdem der Behältnisdeckel 130 zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120 und der Ziehlasche 122 eingeführt ist; und einen Einsetzabschnitt für den Behältnisdeckel 1530, mit welchem der Behältnisdeckel 130 zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120 und der Ziehlasche 122 in einem Zustand, in dem die Ziehlasche 122 angehoben ist, geladen und eingeführt werden kann.

Der Fixierabschnitt für Behältnisenden 1510 kann eine Anhebevorrichtung umfassen, die beide Seiten des Behältnisendes 120 greifen kann oder einen Roboterarm, der das Behältnisende 120 fixieren kann, etc.

Der Laschenhebeabschnitt 1520 kann derart ausgestaltet sein, daß er eine Form hat, wie sie mit dem Bezugszeichen A in der Fig. 10 bezeichnet ist, um dabei ein Anheben der Ziehlasche 122 zu bewirken.

Der Einsetzabschnitt für Behältnisdeckel 1530 kann mehrere Anhebevorrichtungen, Roboterarme oder ähnliches umfassen, welche den Behältnisdeckel 130 greifen können, der durch eine Ausbildungsvorrichtung für Behältnisdeckel ausgebildet wird, beispielsweise die Presse, und dann von dem Fördersystem transferiert wird. Auch kann der Behältnisdeckel zunächst durch die Vorrichtungsausbildung des Behältnisdeckels ausgebildet und dann in einer Lageraufnahme aufgenommen werden, in welcher der Behältnisdeckel 130 zwischen dem Behältnisende 120 und der Ziehlasche 122 eingeführt wird und dann seine Rückkehr zur ursprünglichen Stellung erfolgt.

Im folgenden werden Betriebsweisen für die Vorrichtung zur Anbringung eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels näher beschrieben.

Wie in Fig. 11a und 11b gezeigt, werden die Behältnisdeckel 130, die über den Ausbildungsschritt für Behältnisdeckel ausgebildet und mit Hilfe des Fördersystems befördert wurden oder alternativ in der Lageraufnahme aufgenommen wurden, einer oberen Oberfläche der Ladevorrichtung für Behältnisenden 1300 zugeführt, wobei mehrere Behältnisenden 120 in einer vorbestimmten Geschwindigkeit zugeführt werden, und zwar entlang ihrer Bahnen.

Während die Behältnisenden 120 wie oben beschrieben zugeführt werden, erfaßt der Erfassungsabschnitt 1410 der Vorrichtung zum Erfassen und Ausrichten des Behältnisendes 1400 eine Konfiguration bzw. Ausgestaltung des Behältnisendes 04387 00070 552 001000280000000200012000285910427600040 0002010018685 00004 04268 120, erzeugt ein Bildsignal für die Konfiguration des Behältnisendes 120 und überträgt das Bildsignal an den Steuer- bzw. Kontrollabschnitt 1430.

Der Steuer- bzw. Kontrollabschnitt 1430 vergleicht das Bildsignal der Konfiguration des mit Hilfe des Erfassungsabschnitts 1410 erfaßten Behältnisendes 120 mit dem Bilddatensignal für die Konfiguration, die in dem Speicherabschnitt 1420 gespeichert ist, erzeugt ein Richtungseinstellsignal, falls die beiden Signale nicht gleich sind, und überträgt das Richtungseinstellsignal an den Richtungseinstellantriebsabschnitt 1440, um dabei den Richtungseinstellanhebeabschnitt 1450 zu betreiben. Dadurch wird die Richtung des Behältnisendes 120 derart eingestellt, daß sie die gleiche ist wie diejenige, die in dem Speicherabschnitt 1420 gespeichert ist.

Das Behältnisende 120, das richtungsmäßig wie oben beschrieben eingestellt wurde, wird in die Einsetzvorrichtung für Behältnisdeckel 1500 geführt und dann zwischen die obere Oberfläche des Behältnisendes 120 und die Ziehlasche 122 eingesetzt. Detaillierter beschrieben hebt in einem Zustand, in dem das Behältnisende 120 fest durch den Fixierabschnitt für Behältnisenden 1510 gehalten ist und nicht fluktuieren kann, der Laschenhebeabschnitt 1520 die Ziehlasche 122 an, die an der oberen Oberfläche des Behältnisendes 120 installiert ist, und zwar um einen vorbestimmten Winkel. In dieser Situation greift der Einsetzabschnitt für Behältnisdeckel 1530 den Behältnisdeckel 130, der durch die Ausbildungsvorrichtung für Behältnisdeckel ausgebildet wurde, beispielsweise die Presse, und dann durch das Fördersystem übertragen oder dann in der Lageraufnahme aufgenommen wurde, setzt den Behältnisdeckel 130 zwischen dem Behältnisende 120 und der Ziehlasche 122 ein und kehrt dann zurück in seine ursprüngliche Stellung. Da die Ziehlasche 122 aufgrund ihrer Eigenelastizität ebenfalls in ihre ursprüngliche Stellung zurückgelangt, ist dadurch der Anbringvorgang für den Behältnisdeckel 130 beendet.

Die Behältnisenden 120, an denen die Behältnisdeckel 130 jeweils angebracht werden, werden mit Hilfe der Vorrichtung zum Anordnen und Lagern der Behältnisenden 1600 in dem vorbestimmten Muster angeordnet und dann in einem Lager aufgenommen.

Da andererseits das Behältnisende 120, an dem der Behältnisdeckel 130 angebracht ist, mit dem oberen Ende des Körpers 110 des Getränkebehältnisses 100, in dem das Getränk aufgenommen ist, verbunden ist, ist die Herstellung des Getränkebehältnisses 100 abgeschlossen.

Der oben beschriebene, an einem Getränkebehältnis anbringbare Behältnisdeckel, sowie das Verfahren zu seiner Anbringung und das dazugehörige Gerät nach der vorliegenden Erfindung haben folgende Vorteile: Da es möglich ist, eine Auslaßöffnung eines Getränke­ behältnisses mit Hilfe des erfindungsgemäßen Behält­ nisdeckels wieder zu verschließen, kann ein Eintreten von Fremdstoffen in das Getränkebehältnis vermieden werden. Das Ausstatten des Behältnisdeckels mit wenigstens einer Filtrieröffnung und mit einem Strohhalmeinführloch führt zu einer leichteren Handhabbarkeit für den Verwender. Auch kann die Werbewirksamkeit aufgrund der Möglichkeit der Anbringung von Werbung an dem Behältnisdeckel maximiert werden, wobei die Werbung quasi wieder­ verwendbar ist. Nach der vorliegenden Erfindung wird verhindert, daß beispielsweise ein Fingernagel des Verwenders beim Ziehen der Ziehlasche abbricht oder beschädigt wird, wobei gleichzeitig die Auslaßöffnung leichter zu öffnen ist. Zusammengefaßt führt insbesondere der eigenständige Behältnisdeckel nach der Erfindung dazu, daß er mehrere Handhabungsmöglichkeiten für das Getränkebehältnis, insbesondere einer Getränkedose, liefert, welche insbesondere in punkto Bequemlichkeit für den Verwender Vorteile liefern.

Claims (25)

1. Behältnisdeckel, der abnehmbar an einer oberen Oberfläche eines Getränkebehältnisses anbringbar ist, wobei der Behältnisdeckel aufweist:
einen Körper mit im wesentlichen scheibenförmiger Ausgestaltung,
wobei der Körper von einem Rand in Richtung seines Zentrums aufgeschnitten ist, um dabei eine Getränkeauslaßöffnung (132) mit einer vorbestimmten Breite und einer vorbestimmten Kontur auszubilden,
wobei die Getränkeauslaßöffnung (132) wahlweise kommunizieren kann mit einer Auslaßöffnung (124) des Getränkebehältnisses (100) bei Drehung des Körpers, und ein inneres Ende der Getränkeauslaßöffnung (132) begrenzt ist durch ein Drehungsführungsteil (132a) mit vorbestimmter Krümmung zwecks Führung des Körpers, und der Körper ein Strohhalmeinführloch (136) an einer vorbestimmten Stelle und mit einem vorbestimmten Durchmesser derart aufweist, daß ein Strohhalm durch dieses Strohhalmeinführloch (136) in das Innere des Getränkebehältnisses (100) einführbar ist.
2. Behältnisdeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper eine Anzeige- bzw. Werbeoberfläche (138) aufweist zur Anbringung von Werbemitteln, Buchstaben oder geeigneten Mitteln, die an dieser Stelle anbringbar sind.
3. Behältnisdeckel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Film (136a) derart in dem Strohhalmeinführloch (136) vorgesehen ist, daß der Film (136a) das Strohhalmeinführloch (136) verschließt und reißt, wenn der Strohhalm durch das Strohhalmeinführloch (136) in das Getränkebehältnis (100) eingeführt wird.
4. Behältnisdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Getränkeauslaßöffnung (132) einen ausgebuchteten Teil (132b) mit derartiger Krümmung aufweist, daß die Getränkeauslaßöffnung (132) die gleiche Kontur wie die Auslaßöffnung (124) des Getränkebehältnisses (100) aufweist, wodurch der Öffnungsvorgang am Getränkebehältnis (100) unter Verwendung einer Ziehlasche (122) reibungslos durchführbar ist.
5. Behältnisdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Behältnisdeckel (130) mit wenigstens einer Filtrieröffnung (134) gebildet ist, die dazu dient, in dem Getränkebehältnis (100) befindliche Feststoffe auszufiltern.
6. Behältnisdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schutzband bzw. - kleber (138a) abnehmbar an einer oberen Oberfläche des Behältnisdeckels (130) derart angebracht ist, daß er Fremdstoffe daran hindert, direkt an der oberen Oberfläche des Behältnisdeckels (130) anzuhaften.
7. Behältnisdeckel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzband bzw. der -kleber (138a) lösbar an der gesamten oberen Oberfläche des Behältnisdeckels (130) angebracht ist und gepunktete Schnittlinien (138c) wahlweise um die Getränkeauslaßöffnung (132), das Strohhalmeinführloch (136) und/oder die Filtrieröffnung (134) ausgebildet sind, um es dem Verwender zu ermöglichen, wahlweise und partiell nach Bedarf das Schutzband bzw. den -kleber (138a) zu entfernen, um die entsprechend freigelegte Öffnung zu nutzen, und daß ein entfernbarer Band- bzw. Kleberabschnitt (138b) in jedem Teil des Schutzbandes bzw. -klebers (138a) vorgesehen ist, der unabhängig von dem gesamten Schutzband bzw. - kleber (138a) entfernbar ist.
8. Behältnisdeckel, der drehbar an einer oberen Oberfläche eines Behältnisendes eines Getränkebehältnisses (100) anbringbar ist, wobei der Behältnisdeckel eine Getränkeauslaßöffnung (132) mit einer vorbestimmten Kontur umfaßt, die wahlweise mit einer Auslaßöffnung (124) kommunizieren kann, die in der oberen Oberfläche des Behältnisendes des Getränkebehältnisses (100) vorgesehen ist, wobei der Behältnisdeckel (130) aufweist: ein Strohhalmlagerelement (137) mit einem Trageteil (137a) und einem Strohhalmeinführteil (137b), wobei das Trageteil (137a) eine rechteckige Ausgestaltung hat und an einem seiner Enden derart mit einer gepunkteten Schnittlinie versehen ist, daß es entlang der Schnittlinie, ausgehend von einer Ebene des Behältnisdeckels (130) biegbar ist, und das Strohhalmeinführteil (137b) integral mit dem anderen Ende des Trageteils (137a) verbunden ist, wobei das Strohhalmeinführteil (137b) eine im wesentlichen ringförmige Ausgestaltung hat und an einem Grenzabschnitt zwischen dem Trageteil (137a) und sich selbst mit einer gepunkteten Schnittlinie derart versehen ist, daß es entlang der gepunkteten Schnittlinie aus einer Ebene des Trageteils (137a) gebogen werden kann, wobei das Strohhalmeinführteil (137b) ein Strohhalmeinführloch (137c) aufweist, durch das ein Strohhalm eingeführt werden kann.
9. Behältnisdeckel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine halbkreisförmige Einkerbung (137d) an einer bestimmten Stelle in dem Behältnisdeckel (130) derart vorgesehen ist, daß sie zu dem anderen Ende des Strohhalmeinführteils (137b) weist, das gegenüber dem anderen Ende des Trageteils (137a) liegt, und dabei einen Biegevorgang für das Strohhalmlagerelement. (137) vereinfacht.
10. Behältnisdeckel, der abnehmbar an einem oberen Ende eines Getränkebehältnisses (100) anbringbar ist, wobei das obere Ende des Getränkebehältnisses (100) mit einer Auslaßöffnung (124) versehen ist und eine Ziehlasche (122) zum Öffnen der Auslaßöffnung (124) hat, wobei der Behältnisdeckel (130) eine Getränkeauslaßöffnung (132) und ein Strohhalmeinführloch (136) aufweist und der Behältnisdeckel (130) umfaßt:
mehrere Ausstülpungen (140) auf dem Behältnisdeckel (130), und zwar an beiden Seiten der Getränkeauslaßöffnung, derart, daß ein Verwender auf einfache Weise den Behältnisdeckel (130) drehen kann;
mehrere Laschenanhebevorsprünge (135) auf dem Behältnisdeckel (130) zum Anheben der Ziehlasche (122) bei Drehung des Behältnisdeckels (130); und
ein Filterteil, das aus mindestens einer Filtrieröffnung (134) gebildet ist, wobei das Filterteil aus einer von dem Behältnisdeckel (130) gebildeten Ebene nach oben ragt und durch eine um das Filterteil herum ausgebildete Drucklinie begrenzt ist, derart, daß das Filterteil in die Auslaßöffnung (124) des oberen Endes des Getränkebehältnisses (100) drückbar ist und dabei eben bzw. fluchtend ist mit einer oberen Oberfläche des oberen Endes des Getränkebehältnisses (100).
11. Behältnisdeckel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Laschenanhebevorsprung (135) ein Paar nach oben geneigter Abschnitte (135a), die an beiden seiner Seiten jeweils ausgebildet sind, und einen Laschenlagerabschnitt hat (135b), der flach ausgebildet ist zwischen dem Paar nach oben geneigter Abschnitte (135).
12. Behältnisdeckel nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Laschenanhebevorsprung (135) ein Paar nach oben geneigter Abschnitte (135c), die an beiden seiner Seiten jeweils ausgebildet sind und einen Laschenlagerabschnitt (135d), der zwischen dem Paar nach oben geneigter Abschnitte (135c) nach unten gedrückt ist, hat.
13. Verfahren zur Anbringung eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels, das die Schritte aufweist:
Ausbilden eines Körpers des Getränkebehältnisses, in dem ein Getränk aufgenommen werden soll;
Ausbilden eines Behältnisendes, das verbunden werden soll mit einem oberen Ende des Körpers des Getränkebehältnisses und an dem eine Ziehlasche zum Öffnen eines Auslaßteils und dabei zur Festlegung einer Auslaßöffnung gekoppelt wird, wobei die Auslaßöffnung ermöglicht, daß das Getränk aus dem Getränkebehältnis über die Auslaßöffnung herausgelangt;
Koppeln bzw. Verbinden des Behältnisendes mit dem oberen Ende des Körpers des Getränkebehältnisses in einem Zustand, in dem das Getränk in dem Körper des Getränkebehältnisses aufgenommen ist;
Ausbilden eines Behältnisdeckels, der aus einem Körper mit im wesentlichen scheibenförmiger Ausgestaltung besteht und an einer oberen Oberfläche des Behältnisendes angebracht wird, wobei der Körper zumindest mit einer Getränkeauslaßöffnung und einem Strohhalmeinführloch versehen ist; und
drehbares Einsetzen des Behältnisdeckels zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes und der Ziehlasche, während der Schritt des Ausbildens des Behältnisendes realisiert wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Ausbildens des Behältnisdeckels durch Pressen unter Verwendung einer Presse durchgeführt wird; und daß der Schritt des Ladens bzw. Zuführens des Behältnisdeckels unter Verwendung einer Ladevorrichtung erfolgt, die es ermöglicht, daß der Behältnisdeckel der oberen Oberfläche des Behältnisendes zugeführt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, gekennzeichnet durch den Schritt: Ausbilden einer Anzeige bzw. Werbung, wie beispielsweise einem Logo, Buchstaben usw., an einer oberen Oberfläche des Behältnisdeckels während des Schritts des Ausbildens des Behältnisdeckels oder des Ladens des Behältnisdeckels.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Ausbildens des Behältnisdeckels den Unterschritt des Ausbildens mehrerer Laschenanhebevorsprünge, eines Strohhalmlagerelements und das Vorsehen eines Films in dem Strohhalmeinführloch umfaßt.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Laden bzw. Zuführen der Ziehlasche und der Anbringung an der oberen Oberfläche des Behältnisendes der Behältnisdeckel unabhängig geladen oder die Ziehlasche und der Behältnisdeckel gleichzeitig der oberen Oberfläche des Behältnisendes zugeführt werden, wobei bei der Anbringung der Ziehlasche an dem Behältnisende über einem zentralen Zapfen der Behältnisdeckel durch den zentralen Zapfen zusammen mit der Ziehlasche getragen wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17, gekennzeichnet durch den Schritt:
wahlweises Ausbilden von Fluktuations­ verhinderungsmitteln auf dem Behältnisende oder dem Behältnisdeckel, derart, daß der Behältnisdeckel fest an Ort und Stelle gehalten ist, ohne zu fluktuieren, während er zur oberen Oberfläche des Behältnisendes befördert und zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes und der Ziehlasche angebracht wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluktuationsverhinderungsmittel ein Paar Eingriffsnuten umfaßt, die derart in dem Behältnisdeckel ausgebildet sind, daß ein Paar Laschenfixiervorsprünge, die von der oberen Oberfläche des Behältnisendes hervorragen, in das Paar Eingriffsnuten jeweils eingreifen.
20. Verfahren zur Anbringung eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels mit den Schritten:
Laden eines Behältnisendes und Bewegen des Behältnisendes in eine vorbestimmte Richtung;
Erfassen des Behältnisendes, das durch den Schritt des Ladens des Behältnisendes bewegt wird, und Ausrichten des Behältnisendes in einer vorbestimmten Orientierung; und
Einsetzen eines Behältnisdeckels zwischen einer oberen Oberfläche des Behältnisendes, das in einem fluchtenden Zustand durch den Schritt des Erfassens und Ausrichtens bewegt wird, und einer Ziehlasche, wobei der Behältnisdeckel einen Körper von im wesentlichen scheibenförmiger Konfiguration umfaßt, der Behältnisdeckel eine Getränkeauslaßöffnung, mehrere Filtrieröffnungen und ein Strohhalmeinführloch aufweist, die wahlweise in dem Körper ausgebildet sein können, wobei die Getränkeauslaßöffnung derart ausgebildet ist, daß sie mit einer Auslaßöffnung kommuniziert, die durch einen Öffnungsvorgang mit Hilfe der an dem Behältnisende montierten Ziehlasche ausgebildet wird, die mit einem oberen Ende eines Körpers des Getränkebehältnisses verbunden ist, und wobei ein Getränk in dem Körper des Getränkebehältnisses aus dem Getränkebehältnis ausführbar ist, wobei die mehreren Filtrieröffnungen derart ausgestaltet sind, daß in dem Getränkebehältnis befindliche Feststoffe ausgefiltert werden können, und das Strohhalmeinführloch perforiert ist mit einem vorbestimmten Durchmesser, so daß ein Strohhalm durch das Strohhalmeinführloch einführbar ist.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsetzschritt für den Behältnisdeckel aufweist:
einen ersten Unterschritt des festen Haltens des Behältnisendes, das bewegt wird, um dabei zu verhindern, daß das Behältnisende fluktuiert;
einen zweiten Unterschritt des Anhebens der Ziehlasche unter einem bestimmten Winkel, die gekoppelt ist mit dem oberen Ende des Behältnisendes, das fest über den ersten Unterschritt gehalten ist; und
einem dritten Unterschritt des Einsetzens des Behältnisdeckels zwischen der Ziehlasche, die im Rahmen des zweiten Unterschritts angehoben ist, und der oberen Oberfläche des Behältnisendes.
22. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21, des weiteren gekennzeichnet durch den Schritt: Anordnen und Lagern von Behältnisenden in einem vorbestimmten Muster, wobei in jedem der Behältnisenden der Behältnisdeckel im Rahmen des Schritts des Einsetzens des Behältnisdeckels eingesetzt ist.
23. Gerät zur Anbringung eines an einem Getränkebehältnis anbringbaren Behältnisdeckels, mit:
einer Ladevorrichtung für Behältnisenden (1300) zum Laden eines Behältnisendes (120) und Bewegen des Behältnisendes (120) in eine vorbestimmte Richtung;
einer Vorrichtung zum Erfassen und Ausrichten des Behältnisendes (1400), mit welcher das Behältnisende (120), das durch die Ladevorrichtung für Behältnisenden (1300) bewegt wird, erfaßt und in einer vorbestimmten Orientierung ausgerichtet wird;
einer Einsetzvorrichtung für Behältnisdeckel (1500), mit welcher ein Behältnisdeckel (130) zwischen einer oberen Oberfläche des Behältnisendes (120), das durch die Vorrichtung zum Erfassen und Ausrichten von Behältnisenden (1400) in einen ausgerichteten Zustand bewegt wurde, und einer Ziehlasche (122), wobei der Behältnisdeckel (130) einen Körper von im wesentlichen scheibenförmiger Ausgestaltung hat, sowie eine Getränkeauslaßöffnung (132), mehrere Filtrieröffnungen (134) und ein Strohhalmeinführloch (136), die wahlweise in dem Körper ausgebildet sein können, wobei die Getränkeauslaßöffnung (132) derart ausgebildet ist, daß sie mit einer Auslaßöffnung (124) kommunizieren kann, die gebildet wird durch einen Öffnungsvorgang mit Hilfe der Ziehlasche (122), die an dem Behältnisende (120) angebracht ist, das mit einem oberen Ende eines Körpers des Getränkebehältnisses (100) verbunden ist, wodurch ein in dem Körper des Getränkebehältnisses (100) enthaltenes Getränk aus dem Getränkebehältnis (100) entnehmbar ist, wobei die mehreren Filtrieröffnungen (134) derart ausgebildet sind, daß in dem Getränkebehältnis (100) enthaltene Feststoffe ausgefiltert werden können, und das Strohhalmeinführloch (136) mit einem vorbestimmten Durchmesser perforiert ist, derart, daß der Strohhalm hindurchgelangen kann; und
einer Vorrichtung zum Anordnen und Lagern von Behältnisenden (1600), mit welcher Behältnisenden in einem vorbestimmten Muster angeordnet und gelagert werden können, in die der jeweilige Behältnisdeckel (130) mit Hilfe der Einsetzvorrichtung für Behältnisdeckel (1500) eingesetzt wurde.
24. Gerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Erfassen und Ausrichten von Behältnisenden (1400) aufweist:
einen Erfassungsabschnitt (1410) zum Erfassen einer Konfiguration des bewegten Behältnisendes (120);
einen Speicherabschnitt (1420) zum Speichern von Datensignalen betreffend die Konfiguration, die jeweils mehreren Behältnisenden (120) entspricht;
einen Steuer- bzw. Kontrollabschnitt (1430) zum Empfang eines Signals bezüglich der Konfiguration des Behältnisendes (120), das durch den Erfassungsabschnitt (1410) erfaßt wird, und zum Vergleichen des Signals bezüglich der Konfiguration mit dem Datensignal einer Konfiguration eines entsprechenden Behältnisendes (120), das in dem Speicherabschnitt (1420) gespeichert ist und das ein Richtungseinstellsignal erzeugt, wenn das über den Erfassungsabschnitt (1410) erfaßte Signal betreffend die Konfiguration unterschiedlich ist von dem Datensignal betreffend die Konfiguration, das in dem Speicherabschnitt (1420) gespeichert ist, um dabei ein Signal betreffend die Konfiguration zu erzeugen, das das gleiche ist wie das Datensignal betreffend die Konfiguration, das von dem Erfassungsabschnitt (1410) erfaßt wurde;
einen Richtungseinstellantriebsabschnitt (1440), der durch das von dem Steuer- bzw. Kontrollabschnitt (1430) übertragene Richtungseinstellsignal betätigt wird; und
einen Richtungseinstellanhebeabschnitt (1450), der durch den Richtungseinstellantriebsabschnitt (1440) zum Einstellen einer Richtung des Behältnisendes (120) getrieben wird.
25. Gerät nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Einsetzen von Behältnisdeckeln (1500) aufweist:
einen Fixierabschnitt für Behältnisenden (1510) zum festen Halten des Behältnisendes (120), derart, daß dieses nicht fluktuiert bzw. sich bewegt;
einen Laschenhebeabschnitt (1520), der zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes (120), das durch den Fixierabschnitt für Behältnisenden (1510) festgehalten ist, und der Ziehlasche (122) eingesetzt ist, zum Anheben der Ziehlasche (122) unter einem vorbestimmten Winkel, wobei der Laschenhebeabschnitt (1520) in seine ursprüngliche Stellung zurückgeführt wird, nachdem der Behältnisdeckel (130) zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes (120) und der Ziehlasche (122) eingesetzt wurde; und
einen Einsetzabschnitt für Behältnisdeckel (1530) zum Laden und Einsetzen des Behältnisdeckels (130) zwischen der oberen Oberfläche des Behältnisendes (120) und der Ziehlasche (122) in einem Zustand, in dem die Ziehlasche (122) angehoben ist.
DE2000118685 1999-08-25 2000-04-14 Drehbarer, scheibenförmiger Schutzdeckel für ein Getränkebehältnis Expired - Fee Related DE10018685C2 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
KR19990035332A KR19990083877A (ko) 1999-08-25 1999-08-25 음료용기의 커버
KR19990051022A KR20000006983A (ko) 1999-11-17 1999-11-17 캔커버가 구비된 캔 및 그 제조방법
KR19990058534A KR100353681B1 (ko) 1999-12-17 1999-12-17 캔커버 장착방법 및 그 장치
KR20000002006U KR200202465Y1 (ko) 2000-01-25 2000-01-25 캔커버의 이물질 흡착방지구조
KR20000005571U KR200195209Y1 (ko) 2000-02-29 2000-02-29 캔커버의 스트로우삽입구조
KR20000005570U KR200195208Y1 (ko) 2000-02-29 2000-02-29 음료용기의 커버

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2000166014 DE10066014C2 (de) 1999-08-25 2000-04-14 Verfahren zur Anbringung eines Schutzdeckels an einem Getränkebehältnis
DE2000166012 DE10066012C2 (de) 1999-08-25 2000-04-14 Vorrichtung zur Anbringung eines dreh- und abnehmbaren Schutzdeckels an einem Getränkebehältnis

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10018685A1 true true DE10018685A1 (de) 2001-06-07
DE10018685C2 DE10018685C2 (de) 2003-06-18

Family

ID=27555138

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2000118685 Expired - Fee Related DE10018685C2 (de) 1999-08-25 2000-04-14 Drehbarer, scheibenförmiger Schutzdeckel für ein Getränkebehältnis

Country Status (4)

Country Link
US (3) US6390749B2 (de)
JP (1) JP2001072113A (de)
DE (1) DE10018685C2 (de)
WO (1) WO2001014218A1 (de)

Families Citing this family (33)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20060102629A1 (en) * 2002-12-03 2006-05-18 Magnus Ronnberg Method for protecting beverage can from insects
FR2853124B1 (fr) * 2003-03-24 2005-09-23 Akatoa Support publicitaire pour des cannettes de boisson
US7025224B2 (en) * 2003-09-10 2006-04-11 Marian Coleman Cap for beverage can
US20050211708A1 (en) * 2004-03-25 2005-09-29 Thomas Brent J Thomas aluminum swivel-top
KR100451995B1 (ko) * 2004-06-10 2004-09-30 김은호 음료캔용 위생캡
US20060163251A1 (en) * 2005-01-26 2006-07-27 Jeremy Kelstrom Universal lid
US7582051B2 (en) * 2005-06-10 2009-09-01 Cardiokinetix, Inc. Peripheral seal for a ventricular partitioning device
US7914640B2 (en) * 2005-06-23 2011-03-29 Mrc Design Stockholm Inc Method and device for applying images on a beverage can lid
US7475787B2 (en) * 2005-10-28 2009-01-13 Pepsico, Inc. And Silgan Plastics, Inc. Induction heatable container with protective end caps
US20070138187A1 (en) * 2005-12-16 2007-06-21 Glass Danial B Beverage container marker
GB0617681D0 (en) * 2006-09-08 2006-10-18 Deale S Can guard
GB0704143D0 (en) * 2007-03-03 2007-04-11 Crown Prot Ltd Container with filter
US8393490B2 (en) * 2007-06-11 2013-03-12 Eddy Bitton Product container strainer
KR101059171B1 (ko) * 2007-06-27 2011-08-25 최윤석 배출구커버를 구비한 캔
US20090026201A1 (en) * 2007-07-26 2009-01-29 Richard Hall Coated lift-tab for resealing pop-top containers
US8622238B1 (en) * 2008-03-28 2014-01-07 John Kaper Rotatable pull-tab assembly
US8201706B2 (en) * 2008-09-18 2012-06-19 Riverwest Engineering & Design, Inc. Can cover and method
BE1018936A3 (nl) * 2009-09-24 2011-11-08 New Jev Screen Nv Drankblikje.
WO2011050346A3 (en) * 2009-10-23 2011-12-22 Chapin Barry W Beverage can marketing device
KR200454700Y1 (ko) 2009-11-19 2011-07-25 조용현 원터치 손잡이와 회전 개폐구 어셈블리를 가지는 알루미늄 캔
GB0921551D0 (en) * 2009-12-09 2010-01-27 Crown Packaging Technology Inc Can end with film insert
NL2004639C (en) * 2010-04-29 2011-11-01 Coca Cola Entpr Nederland B V Beverage can with a pull tab an element provided near the pull tab.
USD640141S1 (en) 2010-07-09 2011-06-21 Chapin Barry W Countersink groove cover on a beverage can
CA2804574A1 (en) 2010-07-14 2012-01-19 Crown Packaging Technology, Inc. Can cover - disc with slots
EP2409925B1 (de) 2010-07-19 2012-12-19 Red Bull GmbH Wiederverschließbarer Gebindedeckel, Gebinde, insbesondere Getränkedosen, enthaltend den wiederverschließbaren Gebindedeckel, Verfahren zur Herstellung solcher Gebinde sowie die Verwendung des erfindungsgemäßen Gebindedeckels
US8579148B2 (en) 2010-12-02 2013-11-12 GreenPaxx LLC Cover and straw for use with a container
EP2557050B1 (de) 2011-08-10 2015-10-14 Red Bull GmbH Gebindedeckel und Gebinde, insbesondere Getränkedose, enthaltend diesen Gebindedeckel
CN103287703A (zh) * 2012-02-29 2013-09-11 和盛清新股份有限公司 附有广告载体的杯盖
US8875926B2 (en) * 2012-03-16 2014-11-04 Valon Grajqevci Resealable multi-compartment beverage container
USD787952S1 (en) * 2012-08-29 2017-05-30 Ball Corporation Contoured neck for a beverage container
WO2015152592A1 (ko) * 2014-04-01 2015-10-08 주식회사 이엔시스템 정화조 및 각종 수처리시설용 조립식 블록 및 그 설치방법
WO2017027727A1 (en) * 2015-08-11 2017-02-16 James Baker Canned beverage can orientation for viewing beverage brand
USD804947S1 (en) * 2016-08-01 2017-12-12 Jeffrey L. Straw Can guard

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4205759A (en) * 1977-08-30 1980-06-03 Josef Koller Closure having vent means for liquids under pressure
US4717039A (en) * 1986-11-03 1988-01-05 Luay Ayyoubi Container reclosing device
US4852763A (en) * 1988-06-02 1989-08-01 Dimberio Donald J Beverage container cover
US5131554A (en) * 1991-05-17 1992-07-21 Kuo Chung Sheng Pull ring opener and dust cover assembly for the sealing cap of a container
US5147057A (en) * 1990-10-18 1992-09-15 Hoover Universal, Inc. Inverted closures for beverage containers
US5269432A (en) * 1993-04-19 1993-12-14 Beckertgis Nicholas G Insect-proof and tamper-evident cover for beverage container

Family Cites Families (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4026226A (en) * 1976-03-01 1977-05-31 American Can Company Press apparatus and method utilizing same
GB1574226A (en) * 1976-06-14 1980-09-03 Styner & Bienz Ag Method of producing a cover for a tin having a weakening scoring for tearing it open apparatus for carrying out this method and a cover produced in accordance with such method
US4092940A (en) * 1977-06-06 1978-06-06 Adolph Coors Company Seamer apparatus
US4213537A (en) * 1978-09-20 1980-07-22 Sherri Cup, Inc. Container lid assembly
US4927048A (en) 1986-04-14 1990-05-22 Howard Roy T Beverage can having a sanitary cover
US4681238A (en) * 1986-10-03 1987-07-21 Sanchez Ruben G Re-closure device for pop top containers
US4880136A (en) 1987-11-30 1989-11-14 Nickolaus Englert Container closure
US5142769A (en) * 1988-07-14 1992-09-01 Coors Brewing Company Monitor and control assembly for use with a can end press
US4938379A (en) * 1988-12-23 1990-07-03 Kellner Louis W Cover for a beverage can
US5102002A (en) * 1991-01-16 1992-04-07 Whitley Charlie D Beverage cup lid
US5071019A (en) 1991-03-15 1991-12-10 Sizemore David W Lid-drinking straw assembly
US5421472A (en) * 1993-04-19 1995-06-06 Beckertgis; Nicholas G. Insect-proof and tamper-evident cover for beverage container
US5707196A (en) * 1994-11-01 1998-01-13 Seal Spout Corporation Cap making apparatus and method
US5720412A (en) 1996-03-25 1998-02-24 Ficken; James M. Container cover having a screen
US5893489A (en) * 1996-07-29 1999-04-13 Giarrante; Gary C. Container-lid including pouring spout and brush-support
US5692616A (en) 1996-11-18 1997-12-02 Baker; Dennis Sanitary drinking cup lid

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4205759A (en) * 1977-08-30 1980-06-03 Josef Koller Closure having vent means for liquids under pressure
US4717039A (en) * 1986-11-03 1988-01-05 Luay Ayyoubi Container reclosing device
US4852763A (en) * 1988-06-02 1989-08-01 Dimberio Donald J Beverage container cover
US5147057A (en) * 1990-10-18 1992-09-15 Hoover Universal, Inc. Inverted closures for beverage containers
US5131554A (en) * 1991-05-17 1992-07-21 Kuo Chung Sheng Pull ring opener and dust cover assembly for the sealing cap of a container
US5269432A (en) * 1993-04-19 1993-12-14 Beckertgis Nicholas G Insect-proof and tamper-evident cover for beverage container

Also Published As

Publication number Publication date Type
WO2001014218A1 (en) 2001-03-01 application
US20010019058A1 (en) 2001-09-06 application
US6386814B2 (en) 2002-05-14 grant
JP2001072113A (ja) 2001-03-21 application
US20020070219A1 (en) 2002-06-13 application
US20010040163A1 (en) 2001-11-15 application
DE10018685C2 (de) 2003-06-18 grant
US6390749B2 (en) 2002-05-21 grant

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE20317744U1 (de) Cigarettenpapierspender
DE3924790A1 (de) Etikett zum aufbringen auf gegenstaende und anwendung desselben
DE3728291A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum anordnen und halten einer mehrzahl packungseinheiten in einem gemeinsamen aufnahmebehaelter
EP0915026A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Bandes aus Dichtscheibenmaterial sowie ein solches Band
EP0007971A1 (de) Verschlussglied aus flexiblem Material
DE4323666A1 (de) Selbstdurchstoßbare Verschlußvorrichtung für Fläschchen oder dgl.
DE19613246A1 (de) Wiederverschließbarer Deckel für Getränkedosen
DE4409945A1 (de) Quaderförmige Flachgiebelverbundpackung und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0276333A1 (de) Behälter in Kegelform
US6390749B2 (en) Cover mountable to beverage container and mounting method and apparatus thereof
DE19523754A1 (de) Foliendeckel zum Verschließen von Behältern, Folienbahn zur Herstellung solcher Foliendeckel und Verfahren zur Herstellung einer solchen Folienbahn
DE19927779A1 (de) Getränkedose
DE3907380A1 (de) Behaeltnis, insbesondere dose bzw. buechse, zur verpackung von nahrungsmitteln, insbesondere getraenken
EP0210138B1 (de) Kunststoffverschluss mit Garantieband
DE19635087C1 (de) Wiederverschließbares Ausgießelement für Getränkepackungen und damit versehene Getränkepackung
DE10360466A1 (de) Abdeckung für einen Schweißdrahtbehälter
DE4409947C2 (de) Quaderförmige Flachgiebelpackung mit Giebelnaht
DE4340553A1 (de) Öffnungsvorrichtung an einer Fließmittelpackung
DE4432718A1 (de) Packung mit flacher Öffnungsvorrichtung und Werkzeug zur Herstellung derselben
EP1894847B1 (de) Verpackungsbehälter aus Kunststoff
EP1509456B1 (de) Selbstöffner-verschluss für verbundpackungen oder für mit folienmaterial verschlossene behälterstutzen
DE102007024579A1 (de) Portionspackung zur Getränkezubereitung
DE19948894C1 (de) Deckel mit Deckeletikett aus anisotroper, vororientierter Folie
DE4338629C1 (de) Verfahren zur Zubereitung eines Kaffeegetränks durch Aufbrühen einer auf einem Transportband angeordneten Kaffeepulver-Portion sowie Kaffeemaschine zur Durchführung des Verfahrens
DE19956784A1 (de) Getränkedose mit einer Schutzabdeckung, ein Zuschnitt für eine Schutzabdeckung, sowie Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen einer Schutzabdeckung auf Getränkedosen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: CONIC KOREA,INC., SEOUL/SOUL, KR

Q171 Divided out to:

Ref country code: DE

Ref document number: 10066012

Ref country code: DE

Ref document number: 10066014

8172 Supplementary division/partition in:

Ref country code: DE

Ref document number: 10066014

Format of ref document f/p: P

Ref country code: DE

Ref document number: 10066012

Format of ref document f/p: P

8304 Grant after examination procedure
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee