DD213789A1 - Ausheizeinrichtung fuer elektronenroehren - Google Patents

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DD213789A1
DD213789A1 DD24769383A DD24769383A DD213789A1 DD 213789 A1 DD213789 A1 DD 213789A1 DD 24769383 A DD24769383 A DD 24769383A DD 24769383 A DD24769383 A DD 24769383A DD 213789 A1 DD213789 A1 DD 213789A1
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DD
German Democratic Republic
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cooling body
electron
electron tubes
anode cooling
heater
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DD24769383A
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Inventor
Peter Purps
Original Assignee
Werk Fernsehelektronik Veb
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Abstract

Um den Aufwand, insbesondere die erforderliche Energie, zum Ausheizen von Elektronenroehren, wobei die Bestandteile der Elektronenroehre, vorzugsweise waehrend des Evakuierungsprozesses, zwecks Entgasens auf eine roehrenspezifische Ausheiztemperatur erwaermt werden, zu verringern, soll eine Ausheizeinrichtung geschaffen werden, die geeigneten Elektronenroehren die erforderliche Energie verlustarm zufuehrt und ein Einhalten der Ausheiztemperatur auch beim gleichzeitigen Ausheizen mehrerer Elektronenroehren mitgeringem Aufwand erlaubt. Dazu ist bei Elektronenroehren, die mit einem ausserhalb des Vakuumgefaesses angeordneten Anodenkuehlkoerper versehen sind, zwischen einem Heizer und dem Anodenkuehlkoerper ein direkter Waermekontakt vorgesehen.

Description

Titel der Erfindung
Ausheizeinrichtung für Elektronenröhren
Anwendungsgebiet der Erfindung
Eine Ausheizeinrichtung für Elektronenröhren wird zum Ent· gasen der Bestandteile der Elektronenröhren eingesetzt, wobei die Bestandteile der Elektronenröhre, vorzugsweise während des Evakuierungsprozesses, auf eine röhrenspezifische Ausheiztemperatur erwärmt werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist üblich, der auszuheizenden Elektronenröhre die Wärme über das Umgebungsmedium, meist Luft, zuzuführen. Nachteilig an einer derartigen Wärmezuführung ist der schlechte Wirkungsgrad
Außerdem ist es bei Ausheizeinrichtungen allgemein bekannt, die Wärme mittels Wärmestrahlung zuzuführen. Derartige Ausheizeinrichtungen bedingen einen erheblichen technischen Aufwand. Außerdem sind sie auf Grund der physikalischen Gegebenheiten erst bei Elektronenröhren sinnvoll einsetzbar, die auf mindestens 800 K erwärmt werden müssen und/oder das erforderliche Hochvakuum gleichzeitig für andere Arbeitsgänge verwendet werden kann.
Beiden bekannten Wärmezuführungen haftet außerdem der Nachteil an, daß beim gleichzeitigen Erwärmen mehrerer Elektronenröhren erheblicher Aufwand getrieben werden muß, ura notwendige Temperaturhomogenitäten zu erreichen. .5 So wird z. B. eine Umwälzung des Umgebungsmediums erforderlich, eine meist nur experimentell ermittelbare spezielle Anordnung der Wärmestrahlungsquellen und/oder eine Beschränkung des nutzbaren Ofenvolumens.
Ziel der Erfindung
Verringerung des Aufwandes, insbesondere der erforderlichen Energie, zum Ausheizen von Elektronenröhren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
- Oie technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird. .
Um den Aufwand, insbesondere die erforderliche Energie, zum Ausheizen von Elektronenröhren zu verringern, soll eine Ausheizeinrichtung geschaffen werden, die geeigneten Elektronenröhren die erforderliche Energie verlustarm zuführt und ein Einhalten der Ausheiztemperatur auch beim gleichzeitigen Ausheizen mehrerer Elektronenröhren mit geringem Aufwand erlaubt.
- Merkmale der Erfindung
Bei Elektronenröhren, die mit einem außerhalb des Vakuumgefäßes angeordneten Änodenkühlkörper versehen sind, ist zwischen einem Heizer und dem Anodenkühlkörper ein direkter Wärmekontakt vorgesehen.
Es ist vorteilhaft, in einem gemeinsamen isolierenden Gefäß mehrere Heizer anzuordnen, denen jeweils der Anodenkühlkörper einer auszuheizenden Elektronenröhre zugeordnet ist.
De nach Ausbildung des Anodenkühlkörpers ist es sinnvoll, einen ebenen, flächenhaften Heizer in direkten Wärmekontakt zur Grundfläche des Anodenkühlkörpers und/oder einen den Umfangskonturen des Anodenkühlkörpers angepaßten, flächenhaften Heizer in direkten Wärraekontakt zur Mantelfläche des Anodenkuhlkörpers zu bringen.
AusfUhrungsbeispiel
In der zur Erläuterung herangezogenen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine Ausführungsvariante der Erfindung für mehrere Elektronenröhren,
Fig. 2: ein mit der Mantelfläche des Anodenkühlkörpers in direktem Wärmekontakt stehender Heizer.
In einem nach außen wärmeisolierenden Gefäß 2 sind mehrere, ebene Heizer 5 angeordnet, und zwar jeweils einen mit dem Pumpsystem 4 verbundenen Pumpstengel 7 umgebend. Ober ihre Anodenkühlkörper 3 stehen die Elektronenröhren 1 mit den Heizern 5 im direkten Wärmekontakt. Das Bestücken der Einrichtung erfolgt bei abgenommenem Deckel 6. .
In Fig. 2. ist ein dem Umfangskonturen des Anodenkühlkörpers 3 der Elektronenröhre 1 angepaßter Heizer 5 gezeigt, der.mit der Mantelfläche des Anodenkühlkörpers 3 in direktem Wärmekontakt steht.
Durch den direkten Wärmekontakt zwischen Heizer 5 und Anodenkühlkörper 3 aer Elektronenröhre 1 wird der erforderliehe Energieaufwand-erheblich reduziert. Außerdem entsteht durch Zuordnung von jeweils einem Heizer 5 zu einer Elektronenröhre 1 kein zusätzlicher Aufwand zur Erreichung der notwendigen Teraperaturhomogenität. Die Heizer 5, ihre Anordnung und Regelung lassen sich mit relativ geringem Aufwand realisieren·

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Ausheizeinrichtung für Elektronenröhren, die mit einem außerhalb des Vakuumgefäßes angeordneten Anodenkühlkörper versehen sind, insbesondere zum Entgasen der Elektronenröhren während des Evakuierungsprozesses, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen einem Heizer (5) und dem Anodenkühlkörper (3) ein direkter Wärmekontakt vorgesehen ist.
  2. 2. Ausheizeinrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet da-
    durch, daß in einem gemeinsamen isolierenden Gefäß (2) mehrere Heizer (5) angeordnet sind, denen jeweils der Anodenkühlkörper (3) einer auszuheizenden Elektronenröhre (1) zugeordnet ist.
  3. 3. Ausheizeinrichtung nach Punkt 1 oder Z, gekennzeichnet dadurch, daß der Heizer (5) der Grundfläche und/oder der-Mantelflache des Anodenkühlkörpers (3) entsprechend ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD24769383A 1983-02-03 1983-02-03 Ausheizeinrichtung fuer elektronenroehren DD213789A1 (de)

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