CH83718A - Anordnung bei elektrischen Nebenuhren - Google Patents

Anordnung bei elektrischen Nebenuhren

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CH83718A
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CH83718A
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Peter Andersen Poul
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Peter Andersen Poul
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/08Secondary clocks actuated intermittently
    • G04C13/10Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description


  Anordnung bei elektrischen     Nebenuhren.       Die Erfindung     betrifft    eine Anordnung bei  elektrischen Nebenuhren, welche von einem  Elektromagneten getrieben werden, dessen  Stromkreis von einer     mechanischen    oder elek  trischen Hauptuhr periodisch geschlossen und  unterbrochen wird, und das Eigentümliche  hierbei ist, dass der     Elektromagnetanker    wäh  rend seines Anziehens oder     Zurückgehens    von  der angezogenen     Stellung    einen zweiarmigen  Hebel dreht, wobei der eine Arm des Hobels,  welcher Arm eine oder mehrere Schaltklinken  trägt, das Treibrad der Nebenuhr ein gewisses,  kleines Stück     vorwärts    zwingt,

       zum    Beispiel       i'ao    von einer Umdrehung. Ein     CTegengewicht     auf dem     andern    Arme des Hebels führt     letzteren     und damit die Schaltklinken zurück,     wenn     der Hebel vom     Elektromagnetanker    freige  geben wird.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht    in     Vorder-          ansicht    ein     Ausfühningsbeispiel    für die Neben  uhr, mit entferntem     Gehäuse    und Zifferblatt.  



  1 ist das     Minutenrad    der Nebenuhr, 2 deren       Stundenrad;    die     -Wellen    dieser Räder sind in  bekannter Weise     konaxial    und mit Hilfe  eines zwischen den Rädern liegenden Zahn-         radgetriebes    3-4 zusammengekuppelt.     Sämt=          liche        Zahurad\3'ellen    sind in einer an und für sich  bekannten Weise in einem Rahmen 5 gelagert.  



  Die     \Felle    des Minutenrades     trägt    den  grossen Uhrzeiger 6 und ein gestrichelt dar  gestelltes     Gegengewicht    7 für diesen     Uhr-          Zeiger    nebst. einem     Klinkrad    B. welches da  Treibrad der     Ulir    ist und mit einer Schalt  klinke 9 zusammenwirkt. Diese Schaltklinke  ist auf dem Ende des einen Armes, 10, eines  zweiarmigen Hebels 10-11     drehbar        gelagert,     dessen Umdrehungswelle 12 in einem passen  den Lager 13 auf dem Rahmen 5 ruht und  dessen anderer Arm, 11. ein     Gegengewicht    14  trägt, welches diesen Arm nach unten zu  zwingen sucht.

   An Stelle des Gegengewichtes  kann man     natürlich    eine     Schraubenfeder;     Blattfeder oder ein ähnliches bekanntes Be  lastungsorgan anwenden.  



  15 ist ein     Elektomagnet,   <B>16</B> dessen Anker,  welcher eine Stange 17 trägt, die gegen die  Oberseite des Armes 10 ruht, wenn der     Elek=          tromagnetanker    nicht angezogen ist.  



  Die Nebenuhr wird dadurch getrieben,  dass ein nicht gezeigter, über die Spulen des           Elektromagneten    15 führender, elektrischer  Stromkreis periodisch, zum Beispiel jede Mi  nute, von einer mechanischen oder     elektrischen     Hauptuhr geschlossen wird, welche in be  kannter Weise einen     vou    der Uhr getriebenen,  periodisch wirkenden Schalter von passender,  bekannter Art     enthält.    Bei Verwendung der       Nebenuhr    in Verbindung mit der elektrischen  Hauptuhr kann dieser     Schalter    derselbe sein  wie derjenige, welcher den Stromkreis über  den Impulsmagnet der Hauptuhr schliesst.

    Wird die Nebenuhr mit der Hauptuhr zu  sammengebaut; kann man     ausserdem    deren  Impulsmagnet und den     Tr-eibinagnet    der Neben  uhr ein und denselben     Magnet    sein lassen.  



  Die Nebenuhr wird auf folgende Weise  bewegt  Wird der Stromkreis über den     Elektro-          niagneten    15 geschlossen, zieht letzterer seinen  Anker 16 an und     liebt    dadurch den Hebel 1 7  von dem Arme des Hebels 10 aufwärts. Das       Gegengewicht    14 dreht gleichzeitig diesen  Hebel aufwärts, wobei die Schaltklinke 9  behoben wird und über die Zähne des Schalt  klinkenrades 8 gleitet.     Wenn    der Elektro  magnet unmittelbar darauf seinen Anker los  lässt, wird dieser beim Fallen den Hebel     1i          gegen    die Oberseite des Armes 10 stossen.

    wobei dieser und damit die     Schaltklinke    9  abwärts gezwungen wird, so dass letztere das  Rad 8 vorwärts dreht. Hat das Rad ,8 sech  zig Zähne,     niul>    diese Umdrehung gleich einer  Zahnteilung sein, weil diese, da das Rad 8  auf der Welle des     Minutenzeigers        angebracht     ist,     1%6o    von der ganzen Umdrehung, d.

   h 6   sein     muss.    Um dies zu sichern, ist auf dein  Ende des Armes 10 ausser der drehbaren  Schaltklinke 9 eine mit dem Arme starr ver  bundene Schaltklinke 18 befestigt, welche  unter der     abwärtsgehenden    Bewegung des  Armes 10     zwischen    zwei Zähne des Rades 8  eingeführt wird und dessen Bewegung, sowie  die des Armes 10 anhält, wenn das Rad sich  eine Zahnteilung vorwärts gedreht hat.  



  19 ist eine feste Sperrklinke, die das  Rad 8 daran verhindert, sich in rückwärts  gehender Bewegung zu 'drehen.         Um    einen Zapfen 20 auf dem Rahmen 5  ist ein zweiarmiger Hebel 21, 22     drehbar     gelagert, dessen einer Arm, 21.     mittelst    einem  Gabel 23 den Arm 10 ergreift, und auf  dessen andern Arm. 22,     von    aussen     eingewirkt     werden kann, zum Beispiel     niit    der Hand,  wobei der Hebel     21---g2        gedreht    werden kann.  so dass der     Arm    21 hinaufgeführt wird gegen  den Arm 10 und diesen hebt. Die Schalt  klinken 9 und 18 werden hierbei frei von  dem Rad 8 gehoben.

   Die     Sperrklinke    19  trägt eine Zunge 24, die über die Schalt  klinke 18 hineinragt, jedoch ohne diese zu  berühren oder deren freie Bewegung während  des Ganges der Nebenuhr zu hindern, welche  aber, wenn der Hebel 21, 22 die     Schaltklinke     hebt, von dieser Schaltklinke derart beeinflusst  wird, dass die     Sperrklinke    18 von<B>dein</B>     Rade          freigebt.    Da das Rad     dadurch    freigegeben  ist,     kann    es ungehindert     finit    der Hand ge  dreht und die Nebenuhr dadurch eingestellt  werden.  



  Bei der gezeigten     Ausführungsform    wird  das Uhrwerk jedesmal beim Fallen des     Elek-          troinagnetankers    vorwärts getrieben.     Statt     dessen kann man natürlich jedesmal beim  Anziehen des     Elektroinagnetankers    das Zahn  rad 8     vorwärts    treiben, ebenso wie auch das  Zahnrad 8 natürlich nicht auf der Welle des       Minutenzeigers    zu sitzen braucht., sondern  diese Welle, sowie die übrigen Wellen des  Uhrwerkes durch ein beliebiges     passendes     Zahnradgetriebe treiben kann.  



  Anstatt in     das    Treibrad 8 einzugreifen,  kann die Sperrklinke 19 in ein besonderes,  auf der Welle des Treibrades befestigte  Sperrad     eingreifen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung bei elektrischen Nebenuhren, welche von einem Elektromagneten getrieben werden, dessen Stromkreis periodisch, zum Beispiel einmal jede Minute, von einer me chanischen Uhr oder einer elektrischen Haupt uhr geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnetanker unter seiner An ziehung oder seineirr Rückgange von der an gezogenen Lage einen zweiarmigen Hebel aus seiner Ruhestellung dreht, wobei der eine Arm desselben, der eine drehbar gelagerte Scbaltklinke trügt,
    welche niit dem Treibrade der Nebenohr zusanlncnwirht, diese ein ge- wisses kleines Stück vorwärts dreht, xvogegen ein auf dein andern Arme des genannten Hebels einstellbar gelagertes Glegengewicht den liebe], wenn dieser von dem Elektro- magnetanker freigegeben ist;
    zurückführt. UNTER AN SPRttCHE 1.. Anordnung nach 1'atentansprnch, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm 10 ausser der Schaltklinke 9 auch eine finit dem Arme 10 starr verbundene Schaltklinke 18 trägt, die mit dein Treibrade zusammen- wirkt,
    und das Vorwiirtsdrehen desselben ein ganz bestimmtes Stück bei jeder Ein- wirkung durch die Schaltklinke 9 sichert. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch. und Un- teranspruch. 1, gekennzeichnet durch eiiteii zweiarmigen, drehbaren Hebel 21. 22, wo- init beim Einstellen der Nebenuhr der Hebel 10, 11 gedreht und die Schalt- klinken 9 und 18 von dem Treibrade 59 frei gehoben werden kühnen. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1 und 2 finit einer feste.., ziem Verhindern des Rückganges des Treib rades dienenden Sperrklinke, welche in die Zähne des Treibrades oder in ein auf der Treibradwelle befestigtes Sperrad eingreift, dadurch gekennzeichnet,
    dass die genannte Sperrklinke eine über die Schaltklinken 9 und 18 oder über den Arm 10 hinaus ragende Zunge 24 hat, die bei normalem Betriebe die freie Bewegung der Schalt- klinken nicht hindert, sondern betin Drehen des Armes 10 mit Hilfe des Hebels 21-22 mit genannten Schaltklinken gehoben wird, wodurch auch die Sperrklinke 19 von dein Treilirade oder dein genannten Sperrade freigebt.
CH83718A 1918-07-23 1918-07-23 Anordnung bei elektrischen Nebenuhren CH83718A (de)

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