CH615721A5 - Urinal and arrangement with a plurality of urinals - Google Patents

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CH615721A5
CH615721A5 CH268677A CH268677A CH615721A5 CH 615721 A5 CH615721 A5 CH 615721A5 CH 268677 A CH268677 A CH 268677A CH 268677 A CH268677 A CH 268677A CH 615721 A5 CH615721 A5 CH 615721A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
urinals
urinai
waste water
cavity
sides
Prior art date
Application number
CH268677A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Bosch
Leo Kuhn
Original Assignee
Villeroy & Boch
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D13/00Urinals ; Means for connecting the urinal to the flushing pipe and the wastepipe; Splashing shields for urinals

Description

Die Erfindung betrifft ein Urinai aus einem keramischen Körper, der durch beiderseits eines einen Ablass und einen Spülwassereinlass aufweisenden Beckens vorgesehene parallele Anschlusseiten in Reihenanordnung installierbar ist.
Solche Urinale können unabhängig von den Fliesenarbeiten an der Wand und am Boden installiert werden und sind hierdurch bei der Installation arbeitssparend gegenüber den bei Urinal-Reihenanlagen herkömmlichen Urinalständen, die erst aufwendige Vorinstallationen, in den meisten Fällen eine Aussparung in der Rohdecke, und dann ein wasserdichtes, mit Bitumen, Dachpappe, Walzblei usw. ausgelegtes Bett und eine sorgfältige Ausfugung verlangten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Installation von Urinalen, insbesondere in Reihenanlagen, weiter zu vereinfachen.
Gemäss der Erfindung erfüllt diesen Zweck ein Urinai der eingangs genannten Art, dessen Körper einen zur Rückseite hin offenen Hohlraum und an den Anschlusseiten an den Hohlraum angrenzende, zur Rückseite hin offene Durchtritte für die Abwasserleitung und/oder die Spülwasserleitung aufweist.
Während für die bisher bekannten Urinale immer eine Verlegung der Abwasserleitung und der Spülwasserleitung in der Wand notwendig war, können die Leitungen für die neuen Urinale sehr viel einfacher und arbeitssparend über Putz verlegt werden. Die Urinale werden einfach daraufgesetzt; die Leitung kommt dabei in die Hohlräume und die Durchtritte zu liegen. Gegenüber den herkömmlichen Urinalen haben die neuen Urinale weiter den Vorteil, ohne Abdichtung der Wand und ohne Mörtel in dem fertig verputzten und gefliesten Raum in einem Arbeitsgang gesetzt werden zu können.
In der Regel wird man den für die Abwasserleitung bestimmten Hohlraum so bemessen, dass er auch Platz für einen Siphon aufweist, und durch eine abgedeckte Öffnung des Körpers hindurch zugänglich machen. Die für die Abwasserleitung bestimmten Durchtritte an den Anschlusseiten sollten eine grössere Höhe haben als der Durchmesser der Abwasserleitung beträgt, damit diese mit Gefälle verlaufen kann.
Für seine Befestigung an der Wand kann das Urinai an den Anschlusseiten Ausnehmungen aufweisen, in die an einem Wandanker sitzende Drehriegel einschiebbar sind.
Schliesslich sind zur vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung Abdeckleisten für die bei Reiheninstallation zwischen den Anschlusseiten benachbarter Urinale entstehenden Fugen und Abdeckwände für die bei Reiheninstallation freibleibenden Anschlusseiten des ersten und des letzten Urinais vorgesehen. Die Abdeckleisten können, indem sie weiter vorgezogen sind, zugleich als Trennwände und die Abdeckwände können als entsprechende seitliche Abschlusswände der Urinalanlage ausgebildet sein.
Die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht von drei in Reihe gesetzten Urinalen,
Fig. 2 zeigt einen senkrechten Querschnitt durch eines der Urinale nach Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 zeigt in einer Fig. 1 entsprechenden Ansicht die Installation vor dem Setzen der Urinale,
Fig. 4 zeigt die Installation in einem senkrechten Schnitt gemäss Linie IV-IV in Fig. 3.
An einer bereits verputzten und gefliesten Wand 1, an der an den strichpunktiert eingerahmten Feldern 2 (Fig. 3) Urinale aufgestellt werden sollen, sind vor der Wandfläche eine Spülwasserleitung 3 und eine leicht abfallende Abwasserleitung 4 verlegt, die mit einem aus der Wand herangeführten Spülwas-serzufluss 5 bzw. einem durch den Boden 6 hindurchgeführten Abwasserabfluss 7 versehen sind. An den sich dafür ergebenden Stellen sind an die Spülwasserleitung 3 T-Stücke bzw. Winkel 8 und an die Abwasserleitung 4 Abzweige 9 angesetzt. Zwischen den für die Urinale vorgesehenen Feldern 2 sitzen in der Wand 1 verankerte Stockschrauben 10 mit von einer Mutter 11 gehaltenen Drehriegeln 12. Schliesslich sind in den beiden äusseren Feldern 2 nahe den beiden Aussenrändem zwei weitere Stockschrauben 13 in der Wand 1 befestigt.
Auf diese Installation sind in den strichpunktierten Feldern 2 drei Urinale 14, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, aufgesetzt, wobei die Abwasserleitung 4 in einen Hohlraum 15 des Uri-nalkörpers und Durchtritte 16 in einer Seitenwand 17 des Urinalkörpers zu liegen gekommen ist und die Spülwasserleitung 3 mit einem Teil ihres Durchmessers in einen Hohlraum 18 des Urinalkörpers und Durchtritte 19 in der Seitenwand 17. Zur Befestigung der Urinale 14 an der Wand 1 sind die Drehriegel 12, deren Stockschrauben 10 in den Fugen zwischen den einzelnen Urinalkörpern angeordnet sind, verdreht und dabei in seitliche Ausnehmungen 20 der Urinalkörper eingeschoben worden, worauf die Muttern 11 angezogen worden sind. Für die weiteren Stockschrauben 13 sind in den Urinalkörpern 14 in der Zeichnung nicht dargestellte Löcher vorgesehen, die von der Rückseite her in die genannten Ausnehmungen 20 hineinführen, so dass die Stockschrauben 13 in diese hineinragen und hier mit Muttern versehen werden können.
Durch eine mit einer Abdeckung 21 versehene Öffnung in
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
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der Vorderwand 22 des Urinalkörpers hindurch ist jeweils der Ablass 23 der Mulde 24 über einen Siphon 25 mit dem betreffenden Abzweig 9 verbunden worden. Die T-Stücke bzw. Winkel 8 ragen durch eine entsprechende Bohrung, in der sie abgedichtet sind, in die Mulde 24 und sind hier mit einem Spritzkopf 26 versehen.
Die schmalen Zwischenräume zwischen den Urinalen 14
sind mit aufgeklebten keramischen Leisten 27 abgedeckt, die sich verhältnismässig weit nach vorn erstrecken und so Zwischenräume zwischen den einzelnen Urinalständen bilden. An den Aussenseiten der beiden äusseren Urinale sind Abdeck-s wände 28 angebracht, die die Durchtritte 16 und 19 und die Ausnehmung 20 in der Seitenwand 17 des Urinalkörpers verdecken.
B
2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

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1. Urinai aus einem keramischen Körper, der durch beiderseits eines einen Ablass und einen Spülwassereinlass aufweisenden Beckens vorgesehene parallele Anschlusseiten in Reihenanordnung installierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (14) einen zur Rückseite hin offenen Hohlraum (15; 18) und an den Anschlusseiten (17) an den Hohlraum (15; 18) angrenzende, zur Rückseite hin offene Durchtritte (16; 19) für die Abwasserleitung (4) und/oder die Spülwasser-leitung (3) aufweist.
2. Urinai nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Abwasserleitung (4) bestimmte Hohlraum (15) Platz für einen Siphon (25) aufweist.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Urinai nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Abwasserleitung (4) bestimmten Durchtritte (16) an den Anschlusseiten (17) eine grössere Höhe haben als der Durchmesser der Abwasserleitung (4) beträgt.
4. Urinai nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Abwasserleitung (4) bestimmte Hohlraum (15) durch eine abgedeckte (21) Öffnung des Körpers hindurch zugänglich ist.
5. Urinai nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es an den Anschlusseiten (17) Ausnehmungen (20) aufweist, in die Befestigungsmittel (12), vorzugsweise Drehriegel (12), einschiebbar sind.
6. Anlage mit mehreren in Reihen angeordneten Urinalen nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Abdeck-leisten (27) für die zwischen den Anschlusseiten (17) benachbarter Urinale (24) entstehenden Fugen vorgesehen sind.
7. Anlage nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckleisten (27) als weiter vorragende Trennwände ausgebildet sind.
8. Anlage nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Abdeckwände (28) für die bei Reiheninstallation freibleibenden Anschlusseiten (17) des ersten und des letzten Urinais (14) vorgesehen sind.
CH268677A 1976-03-08 1977-03-03 Urinal and arrangement with a plurality of urinals CH615721A5 (en)

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LU (1) LU76885A1 (de)
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ATA108377A (de) 1979-06-15
NL7702406A (nl) 1977-09-12
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BE852161A (fr) 1977-07-01
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