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PATENTANSPRUCH I
Netz- und Schaumdämpfungsmittel auf der Basis von anionischen Tensiden, dadurch gekennzeichnet, dass es, bezogen auf das Mittel, 2-50 Gewichtsprozent eines anionischen Tensides als Komponente (1) der Formel
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in freier Form oder Salzform, worin R ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 8-22 Kohlenstoffatomen oder ein cycloaliphatischer oder aliphatisch-aromatischer Kohlenwasserstoffrest mit 10-22 Kohlenstoffatomen, Rl Wasserstoff oder Methyl, A
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X der nach Abspaltung einer OH-Gruppe erhaltene Rest einer anorganischen, mehrbasischen, Sauerstoff enthaltenden Säure, der Säurerest einer mehrbasischen Carbonsäure oder ein Carboxyalkylrest und m eine Zahl von 1-20 ist, 6-50 Gewichtsprozent der Komponenten (2) und (3),
wobei die Komponente (2) ein wasserunlösliches oder in Wasser schwerlösliches Umsetzungsprodukt mit einem Molgewicht von 2000-7000 aus (a1) einem 1-6 wertigen aliphatischen Alkohol mit 1-6 Kohlenstoffatomen, einem Monoalkyl- oder Monoalkylol-nonoamin, einem Alkylendiamin oder einem Polyalkylenpolyamin und (az) 1,2 Propylenoxyd, und die Komponente (3) ein in Wasser schwerlösliches Umsetzungsprodukt aus einer gesättigten Dicarbonsäure mit 3-10 Kohlenstoffatomen und 1,2-Propylenoxyd oder Polypropylenglykolen, ein in Wasser schwerlösliches Umsetzungsprodukt aus einer gesättigten oder ungesättigten Fettsäure mit 10-18 Kohlenstoffatomen und 1,2 Propylenoxyd oder Polypropylenglykolen, ein in Wasser schwerlösliches Umsetzungsprodukt aus einer gesättigten oder ungesättigten Fettsäure mit 10-18 Kohlenstoffatomen,
einem 3-6wertigen Alkohol und 1,2-Propylenoxyd oder ein in Wasser schwerlösliches Umsetzungsprodukt aus einer gesättigten oder ungesättigten Fettsäure mit 10-18 Kohlenstoffatomen, einem Alkylendiamin oder einem Polyalkylenpolyamin und 1,2-Propylenoxyd ist und als Komponente (5) 20-92 Gewichtsprozent Wasser enthält.
UNTERANSPRÜCHE
1. Mittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich bis zu 30 Gewichtsprozent Siliconöl als Komponente (4) enthält.
2. Mittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 10-50 Gewichtsprozent der Komponente (1), 10-50 Gewichtsprozent der Komponenten (2) und (3), 20-80 Gewichtsprozent Wasser, jeweils bezogen auf das
Mittel, enthält.
3. Mittel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich bis zu 30 Gewichtsprozent Siliconöl als Komponente (4) enthält.
4. Mittel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es 10-20 Gewichtsprozent der Komponente (1), 15-35 Gewichtsprozent der Komponenten (2) und (3), 40-75 Gewichtsprozent Wasser, jeweils bezogen auf das
Mittel, enthält.
5. Mittel nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich bis zu 10 Gewichtsprozent Siliconöl als Komponente (4) enthält.
6. Mittel nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es 10-20 Gewichtsprozent der Komponente (1).
15-35 Gewichtsprozent der Komponenten (2) und (3) 0,1-2 Gewichtsprozent der Komponente (4) und 40-75 Gewichtsprozent Wasser, jeweils bezogen auf das
Mittel, enthält.
7. Mittel nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (3) ein Umsetzungsprodukt aus Adipinsäure oder Sebazinsäure und 1,2-Propylenoxyd oder Polypropylenglykolen ist.
8. Mittel nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (3) ein Umsetzungsprodukt einer Fettsäure mit 10-18 Kohlenstoffatomen, Äthylendiamin oder einem Polyalkylenpolyamin der Formel
H2N(CH2CH2NH)nCH2CH2NH2, worin n 1, 2 oder 3 ist, und 1,2-Propylenoxyd ist.
9. Mittel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (4) ein Organopolysiloxan ist, das gegebenenfalls mit Hydroxyl an den Enden blockiert ist.
10. Mittel nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (4) ein Alkylpolysiloxan ist, das bei 250 C eine Viskosität von mindestens 0,7 Centipoise aufweist.
PATENTANSPRUCH II
Verwendung des Netz- und Schaumdämpfungsmittels nach Patentanspruch I zum Entschäumen von wässrigen Systemen ausserhalb der Textilindustrie.
UNTERANSPRÜCHE
11. Verwendung nach Patentanspruch II zum Entschäumen von Papierfasersuspensionen bei der Papierherstellung und von Papierstreichmassen bei der Papierausrüstung.
12. Verwendung nach Patentanspruch II zum Entschäumen von Streichfarben.
13. Verwendung nach Patentanspruch II zum Entschäumen von Abwässern.
Gegenstand des Hauptpatentes Nr. 604 813 sind Netzund Schaumdämpfungsmittel auf der Basis von anionischen Tensiden, dadurch gekennzeichnet, dass sie, bezogen auf das Mittel, 2-50 Gewichtsprozent eines anionischen Tensides als Komponente 1 der Formel
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in freier oder in Salzform, worin R ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 8-22 Kohlenstoffatomen oder ein cycloaliphatischer oder aliphatisch-aromatischer Kohlenwasserstoffrest mit 10-22 Kohlenstoffatomen, R1 Wasserstoff oder Methyl, A -0- oder
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der nach Abspaltung einer OH-Gruppe erhaltene Rest einer anorganischen, mehrbasischen, Sauerstoff enthaltenden Säure, der Säurerest einer mehrbasischen Carbonsäure oder ein Carboxyalkylrest und m eine Zahl von 1-20 ist, 6-50 Gewichtsprozent der Komponente 2 und/oder 3,
wobei die Komponente 2 ein wasserunlösliches oder in Was ser schwer lösliches Umsetzungsprodukt mit einem Molekulargewicht von 2000-7000 aus (al) einem 1-6wertigen aliphatischen Alkohol mit 1-6 Kohlenstoffatomen, einem Monoalkyl- oder Monoalkylol-monoamin, einem Alkylendiamin oder einem Polyalkylenpolyamin und (a2) einem niedermolekularen aliphatischen Monoepoxyd oder einem Gemisch solcher Monoepoxyde und die Komponente 3 ein wasserunlöslicher aliphatischer Monoalkohol mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen oder dessen in Wasser schwer lösliches Alkylenoxydaddukt oder ein Gemisch solcher Monoalkohole oder ein in Wasser schwer lösliches Alkylphenol-Alkylenoxydaddukt ist, und 20-92 Gewichtsprozente Wasser als Komponente 5 enthalten.
Diese Mittel können bis zu 30 Gewichtsprozent Siliconöl als Komponente 4 enthalten. Es wurde nun gefunden, dass man anstelle der wasserunlöslichen aliphatischen Monoalkohole mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen, deren Alkylenoxydaddukten oder von Alkylphenol-Alkylenoxydaddukten weitere Umsetzungsprodukte als hydrotrope Komponenten in den Netz- und Schaumdämpfungsmitteln einsetzen kann.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Netz- und Schaumdämpfungsmittel auf der Basis von anionischen Tensiden, dadurch gekennzeichnet, dass es, bezogen auf das Mittel. 2-50 Gewichtsprozent eines anionischen Tensides als Komponente 1 der Formel
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in freier oder in Salzform, worin R ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 8-22 Kohlenstoffatomen oder ein cycloaliphatischer oder aliphatisch-aromatischer Kohlenwasserstoffrest mit 10-22 Kohlenstoffatomen, R1 Wasserstoff oder Methyl, A -0- oder
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X der nach Abspaltung einer OH-Gruppe erhaltene Rest einer anorganischen, mehrbaisischen, Sauerstoff enthaltenden Säure, der Säurerest einer mehrbasischen Carbonsäure oder ein Carboxyalkylrest und m eine Zahl von 1-20 ist, 6-50 Gewichtsprozent der Komponenten 2 und 3,
wobei die Komponente 2 ein wasserunlösliches oder in Wasser schwerlösliches Umsetzungsprodukt mit einem Molgewicht von 2000-7000 aus (al) einem 1-6wertigen aliphatischen Alkohol mit 1-6 Kohlenstoffatomen, einem Monoalkyl- oder Monoalkylol-monoamin, einem Alkylendiamin oder einem Polyalkylenpolyamin und (a2) 1,2-Propylenoxyd, und die Komponente 3 ein in Wasser schwerlösliches Umsetzungsprodukt aus einer gesättigten Dicarbonsäure mit 3-10 Kohlenstoffatomen und 1,2 Propylenoxyd oder Polypropylenglykolen, ein in Wasser schwerlösliches Umsetzungsprodukt aus einer gesättigten oder ungesättigten Fettsäure mit 10-18 Kohlenstoffatomen und 1,2-Propylenoxyd oder Polypropylenglykolen, ein in Wasser schwerlösliches Umsetzungsprodukt aus einer gesättigten oder ungesättigten Fettsäure mit 10-18 Kohlenstoffatomen,
einem 3-6wertigen Alkohol und 1,2-Propylenoxyd oder ein in Wasser schwerlösliches Umsetzungsprodukt aus einer gesättigten oder ungesättigten Fettsäure mit 10-18 Kohlenstoffatomen, einem Alkylendiamin oder einem Polyalkylenpolyamin und 1,2-Propylenoxyd ist und 20-50 Gewichtsprozent Wasser als Komponente 5 enthält.
Diese Netz- und Schaumdämpfungsmittel können bis zu 30 Gewichtsprozent Siliconöl als Komponente 4 enthalten.
Gegenstand der Erfindung ist ferner die Verwendung der Netz- und Schaumdämpfungsmittel zum Entschäumen wässriger Systeme ausserhalb der Textilindustrie, insbesondere die Verwendung zum Entschäumen von Papierfasersuspensionen, wie sie bei der Papierherstellung anfallen, von Papierstreichmassen oder von Streichfarben, ferner von Abwässern in den dafür vorgesehenen Kläranlagen.
Bezüglich der Komponenten 1 und 2 der erfindungsgemässen Netz- und Schaumdämpfungsmittel wird auf die Ausführungen im Hauptpatent verwiesen. Als Komponente 3, die zusammen mit der Komponente 2 in den erfindungsgemässen Mitteln eingesetzt wird, verwendet man Umsetzungsprodukte aus einer gesättigten Dicarbonsäure mit 3-10, insbesondere 6-10 Kohlenstoffatomen und 1,2-Propylenoxyd oder Polypropylenglykolen. Als Dicarbonsäuren kommen z. b.
Malon-, Bernstein-, Glutar-, Adipin-, Pimelin-, Kork-, Azelain- oder Sebazinsäure in Betracht. Bevorzugt sind Adipinund Sebazinsäure. Die Zahl der 1,2-Propylenoxyd-Einheiten in den Umsetzungsprodukten kann etwa 2-40 betragen. Eingesetzt werden können schliesslich auch Umsetzungsprodukte aus Fettsäuren mit 10-18 Kohlenstoffatomen und 1,2-Propylenoxyd oder Polypropylenglykolen. Die Fettsäuren können gesättigt oder ungesättigt sein, wie z. B. die Caprin-, Laurin-, Myristin-, Palmitin- oder Stearinsäure oder die Decen-, Dodecen-, Tetradecen-, Hexadecen-, Öl-, Linol-, Linolen- oder Rizinolsäure. Die Anzahl der 1,2-Propylenoxyd-Einheiten in diesen Estern kann etwa 1-60 betragen.
Weitere Umsetzungsprodukte, die als Komponente 3 geeignet sind, werden aus den vorgenannten Fettsäuren mit 10-18 Kohlenstoffatomen, 3-6wertigen Alkoholen oder Polyalkylenpolyaminen und 1,2-Propylenoxyd erhalten.
Die 3-6wertigen Alkohole enthalten vorzugsweise 3-6 Kohlenstoffatome und sind insbesondere Glycerin, Trimethylolpropan, Pentaerythrit und Sorbit. Die Polyalkylenpolyamine können durch die Formel (2) H2N(CH2CH2NH)rCH2CH2NH2 dargestellt werden, worin r 1, 2 oder 3 ist.
Als Alkylendiamin kommt insbesondere Äthylendiamin in Frage.
Beispielsweise erwähnt seien das Umsetzungsprodukt aus Laurylsorbit und 1,2-Propylenoxyd (Molekulargewicht 2500) und das Umsetzungsprodukt aus dem Polyaminoamid der Formel (3) C1 3H23CONHCH2CH2NHCH2CH2NHCH2CH2NH2 (Laurinsäure/Triäthylentetramin) und 1,2-Propylenoxyd (Molekulargewicht 2600).
Alle als Komponente 3 genannten Verbindungen und Umsetzungsprodukte sind entweder bekannt, teilweise im Handel erhältlich oder nach bekannten, dem Fachmann geläufigen Methoden herstellbar.
Die Siliconöle der Komponente 4 werden in den erfin dungsgemässen Mitteln insbesondere dann eingesetzt, wenn eine ausgesprochen schaumdämpfende Wirkung angestrebt wird. Durch Siliconöle kann aber auch die Netzwirkung der eingesetzten Mittel weiter verbessert werden. Die Siliconöle können in Mengen bis zu 30, z. B. 0,1-30, insbesondere bis zu 20, gegebenenfalls auch nur bis zu 10 Gewichtsprozent, beispielsweise zu 0,1-10 oder 0,1-2 oder 0,5-1,5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Mittel, vorhanden sein. Unter Siliconölen sind Organopolysiloxane (gegebenenfalls mit Hydroxyl an den Enden blockiert) wie beispielsweise Polydimethylsiloxane, Polymethylphenylsiloxane und Polymethylwasserstoffsiloxane mit mittleren Molekulargewichten von etwa 1000-100 000, vorzugsweise von 5000-40 000, zu verstehen.
Insbesondere kommen Alkylpolysiloxane, die bei 250 C eine Viskosität von mindestens 0,7 Centipoise aufweisen, in Betracht. Der Alkylrest kann 1-6 Kohlenstoffatome enthalten.
Bevorzugt sind beispielsweise die Methylsiloxane, die bei 250 C eine Viskosität von 50-15 000, vorzugsweise von etwa 100-1000 Centipoise besitzen. In Betracht kommende Methylpolysiloxane können durch die Formel
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wiedergegeben werden, worin R für Methyl oder Methoxy steht und x eine ganze Zahl grösser als 1, z. B. eine solche im Werte von 50-1200 oder mehr, bedeutet. Es handelt sich in der Regel um bekannte Handelsprodukte, die neben dem Siliconöl gegebenenfalls noch übliche Zusätze, wie z. B. kolloidale Kieselsäure oder Emulgatoren auf Polyäthylenglykolbasis, enthalten können. Beispiele für solche Siliconöle sind Siliconöl SAG 100 (Union Carbide), Siliconöl DB 100 und MSA (Dow Corning) und Siliconöl SH (Wacker Chemie). Bevorzugt sind die höhermolekularen Siliconöle.
Man setzt sie vorzugsweise in verhältnismässig kleinen Mengen ein, um z. B. Eigeneffekte der Siliconöle (Hydrophobie) zu vermeiden.
Die erfindungsgemässen Netz- und Schaumdämpfungsmittel können nun durch einfaches Verrühren der genannten Komponenten bei Temperaturen von 15#800 C, insbesondere bei Temperaturen von 15¯30 C, in Wasser (Komponente 5) als homogene, vorzugsweise klare Mischungen erhalten werden, die bei Raumtemperatur sehr gut lagerstabil sind. Insbesondere enthalten die erfindungsgemässen Mittel 10-50 Gewichtsprozent der Komponente 1, 10-50 Gewichtsprozent der Komponenten 2 und 3,
0-30 Gewichtsprozent der Komponente 4 und 20-80 Gewichtsprozent Wasser, jeweils bezogen auf das
Mittel.
Besonders geeignet sind ferner Mittel, die 10-20 Gewichtsprozent der Komponente 1, 15-35 Gewichtsprozent der Komponenten 2 und 3,
0-10 Gewichtsprozent der Komponente 4 und 40-75 Gewichtsprozent Wasser enthalten.
Je nach Menge und Art der verwendeten Komponenten sind die neuen Mittel in der angegebenen wässrigen Form schwach bis stark viskos. Mit Wasser können sie gemischt werden, wobei sie sofort klare, homogene Zubereitungen ergeben.
Die Netz- und Schaumdämpfungsmittel können in sauren oder alkalischen Zubereitungen (pH-Wert-Bereich etwa 1-12) sowie in einem weiten Temperaturbereich, z. B. 20 bis 400 C, verwendet werden, ohne ihre Wirkung zu verlieren.
Für die praktische Anwendung kann man sie unverdünnt oder nach Verdünung mit Wasser einsetzen, wobei etwa 0,001-20 g/l der Mittel genügen; Appli#kationsbäder zur Textilbehandlung können etwa 0,1-10 g/l, insbesondere 0,5 bis 5 g/l, enthalten. Mittel, die Siliconöle enthalten und damit besonders zur Schaumdämpfung bzw. zur Vermeidung von Schäumen eingesetzt werden, z. B. bei der Abwasserreinigung, werden im allgemeinen in Mengen von 0,001-1 g/l, vorzugsweise von 0,001-0,1 g/l eingesetzt. Die Einsatzmenge richtet sich auch nach den im Abwasser bzw. den anderen wässrigen Systemen vorhandenen Tensiden.
Die Netz- und Schaumdämpfungsmittel können gegebenenfalls auch ohne die Komponente 5 Wasser hergestellt werden. Man erhält konzentrierte Zubereitungen mit einem
Gesamtfestkörpergehalt von etwa 25-75%. Diese Konzentrate können die Komponente 1 in einer Menge von etwa 25-70 Gewichtsprozent, die Komponenten 2 und 3 in einer Menge von 25-70 Gewichtsprozent enthalten.
Die erfindungsgemässen Netz- und Schaumdämpfungsmittel können nun bei den verschiedensten Verfahren verwendet werden, in denen wässrige oder wasserhaltige Zubereitungen eingesetzt werden, die leicht zum Schäumen neigen, wie z. B.
bei Färbe- und Ausrüstungsverfahren (Veredlungsverfahren) von Textilmaterialien; bei Verfahren zur Papierherstellung (Papierfasersuspensionen) und Papierausrüstung, insbesondere beim Leimen von Papieren mit wässrigen Harzzubereitungen oder bei der Oberflächenbehandlung von Papier (Papierstreichmassen) oder bei Verfahren zum Entschäumen von Abwässern; kommunale oder gewerbliche Abwässer haben neben den mitgeschleppten oder gelösten Verunreinigungen meist auch den Nachteil, dass sie stark schäumen. Dies kann die Aufarbeitung in den Kläranlagen stören und z. B. das Einbringen von Luft in biologische Kläranlagen erschweren. Es ist deshalb von Vorteil, solchen Abwässern schaumdämpfende Mittel zuzusetzen.
Um mit sehr geringen Mengen solcher Schaumdämpfungsmittel auszukommen und anderseits die Wirksamkeit der Kläranlage nicht herabzusetzen, muss ein solches Schaumdämpfungsmittel sehr stabil und möglichst indifferent sein. Das erfindungsgemässe Mittel erfüllt diese Bedingungen in hervorragender Weise. Weitere Verwendungsmöglichkeiten ergeben sich als schaumdämpfende Zusätze beim Waschen in Haushaltswaschmaschinen und bei der Herstellung von nichtschäumenden Streichfarbenzubereitungen.
Werden andere leicht schäumende Hilfsmittel (Tenside) verwendet, so kann man durch Zusatz der erfindungsgemässen Mittel eine gute Schaumdämpfung erreichen. Eine andere Wirkung der erfindungsgemässen Mittel beruht auf der Fähigkeit, wässrige Systeme praktisch vollkommen zu entlüften, d. h. Lufteinschlüsse in den Applikationsbädern und auf oder in den Substraten zu vermeiden. Durch eine solche Entlüftung wird z. B. eine Fleckenbildung auf gefärbten Substraten ausgeschlossen.
Aufgrund ihrer guten hydrotropen Eigenschaften sind die erfindungsgemässen Mittel besonders bei der Applikation wasserunlöslicher oder in Wasser schwerlöslicher Substanzen (Farbstoffe, Veredlungsmittel) geeignet, da diese in eine feinverteilte Form gebracht werden können, ohne dass zusätzliche, gegebenenfalls grosse Mengen Lösungsmittel erforderlich sind. Die Ausrüstverfahren können so bedeutend billiger durchgeführt werden.
In den nachfolgenden Beispielen sind die Teile Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente. Die folgenden Umsetzungsprodukte bzw. Verbindungen sind Beispiele für die Komponenten 2-3: Anionische Tenside (Komponente 1): Al Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 2 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol p-tert.
Nonylphenol; A2 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 3 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol Tridecylalkohol; A3 Natriumsalz des sauren Maleinsäureesters des Anlagerungsproduktes von 2 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol p-Nonylphenol; A4 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 3 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol p-Butylphenol; As Ammoniumsalz des sauren Phosphorsäureesters des Anlagerungsproduktes von 2 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol p Nonylphenol; A6 Natriumsalz des Carboxymethyläthers des Anlagerungsproduktes von 4 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol p-Octylphenol; A7 Natriumsalz des Di-sulfobemsteinsäureesters des Anlagerungsproduktes von 4 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol p-Octylphenol; A8 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters von Ko kosfettsäurediglykol;
; Ag Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 1 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol Stearylalkohol; Alo Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 9 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol p Nonylphenol; Al, Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 6 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol p Nonylphenol; A12 Natriumsalz des Monosulfobernsteinsäureesters des Anlagerungsproduktes von 2 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol p Nonylphenol; A13 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 1 Mol Propylenoxyd und 1 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol Nonylphenol; A14 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 10 Mol Propylenoxyd und 10 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol Nonylphenol;
; Als Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 6 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol Dodecylphenol; A.6 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 6 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol Pentadecylphenol; A11 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 5 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol Tributylphenol; Als Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 3 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol eines langkettigen primären Alkohols (durchschnittliche Kohlenstoffzahl 20-22); Al, Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 2 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol Hydroabietylalkohol;
; A20 Ammoniumsalz des sauren Schwefelsäureesters des Anlagerungsproduktes von 2 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol Octylphenol; (Komponente 2): B1 Äthylenglykol- 1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 2000; B2 Propylenglykol- 1 .2-Propylenoxyd-Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 2000; B3 Propylenglykol- 1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 2700; B4 Glycerin- 1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 3000; Bs Clycerin- 1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 3100; B6 Clycerin- 1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 4000; B, Trimethylolpropan- 1,2-Propylenoxyd-Umsetzungspro- dukt Molekulargewicht 2500;
; B8 Trimethylolpropan- 1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungspro- dukt Molekulargewicht 3200; Bg Trimethylolpropan- 1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungspro- dukt Molekulargewicht 4000; Boo Trimethylolpropan-1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 6300; Bzl Äthylendiamin- 1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 3600; B12 Monosipropanolamin- 1 ,2-Propylen-Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 2300; B13 Methanol-(oder 1 -Methoxy-2-propanol)- 1 ¯2-Propylen- oxyd-Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 2750; B 14 Butanol- 1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 3000;
; B15 Sorbit- 1,2-Propylenoxyd.Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 2650; B16 Pentaerythrit- 1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 3000; B17 Methyläthanolamin-1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungspro- dukt Molekulargewicht 3000; B18 Hexylamin- 1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 3000; B19 Triäthanolamin- 1,2-Propylenoxyd-Umsetzungsprodukt Molekulargewicht 3650; B20 Triäthylentetramin- 1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungspro- dukt Molekulargewicht 3050; B21 Dipropylentriamin- 1 ,2-Propylenoxyd-Umsetzungspro- dukt Molekulargewicht 3500; (Komponente 3):
: Cl Umsetzungsprodukte aus 1 Mol Polypropylenglykol (Molekulargewicht 2000) und 1 Mol Ölsäure C2 Umsetzungsprodukt aus 2 Mol Polypropylenglykol (Molekulargewicht 1000) und 1 Mol Adipinsäure; C3 Umsetzungsprodukt von 1,2-Propylenoxyd an 1 Mol Laurylsorbitanester (Molekulargewicht 2500); C4 Umsetzungsprodukt von 1,2-Propylenoxyd und 1 Mol eines Polyaminoamids der Formel cl 1H23CONHCH2CH2NHCH2CH2NHCH2CH2NH2 (Molekulargewicht 2600).
Beispiel 1 a) 30 Teile des Umsetzungsproduktes B3 werden mit 30 Teilen einer 40%gen wässrigen Zubereitung des Tensides Al bei Raumtemperatur unter Rühren zusammengegeben. Dann gibt man 6 Teile der Verbindung C1 und 1 Teil Siliconöl hinzu und verdünnt die Mischung unter ständigem Rühren mit 33 Teilen Wasser.
b) 25 Teile des Umsetzungsproduktes B3 werden mit 5 Teilen der Verbindung C4, 6 Teilen der Verbindung C1 und 1 Teil Siliconöl miteinander vermischt. Zu dieser Mischung gibt man unter ständigem Rühren 30 Teile einer 40%gen Zu- bereitung des Tensides Al und verdünnt anschliessend mit 33 Teilen Wasser.
Man erhält in beiden Fällen ein schaumfreies Netz- und Entlüftungsmittel, das in Färbe- und Ausrüstverfahren eingesetzt werden kann.
Anstelle des Tensides Al kann man auch die übrigen genannten Tenside einsetzen. Ebenfalls gute Ergebnisse erzielt man auch bei der Verwendung der Komponenten C2 ud C3.
Die Schaumbildung bzw. Schaumdämpfung wird mit Hilfe eines Schaumtests festgestellt. Dazu werden verdünnte wässrige Zubereitungen der beschriebenen Mittel hergestellt, 1 Minute lang geschüttelt und dann die Schaumhöhe in mm, jeweils 1 bzw. 5 Minuten nach Beendigung des Schüttelns gemessen.
Schaumtest Schaumhöhe in mm nach 1 Min. nach 5 Min.
Vergleichstensid (1 g/l) (sulfoniertes Umsetzungsprodukt aus o-Phenylendiamin, Stearinsäure und Benzylchlorid) 205 205 Vergleichstensid (1 gel) + Präparat gemäss Beispiel la (1 g/l) 80 20 Vergleichstensid (1 gel) + Präparat gemäss Beispiel lb (1 g/l) 50 20 Präparat gemäss Beispiel la (1 gll) 10 0 Präparat gemäss Beispiel lb (1 gil) 0 0
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PATENT CLAIM I
Wetting and foam suppressants based on anionic surfactants, characterized in that it contains, based on the agent, 2-50 percent by weight of an anionic surfactant as component (1) of the formula
EMI1.1
in free form or salt form, where R is an aliphatic hydrocarbon radical with 8-22 carbon atoms or a cycloaliphatic or aliphatic-aromatic hydrocarbon radical with 10-22 carbon atoms, R1 is hydrogen or methyl, A
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X is the residue of an inorganic, polybasic, oxygen-containing acid obtained after splitting off an OH group, the acid residue of a polybasic carboxylic acid or a carboxyalkyl residue and m is a number from 1-20, 6-50 percent by weight of components (2) and (3) ,
component (2) being a water-insoluble or sparingly water-soluble reaction product with a molecular weight of 2000-7000 from (a1) a 1-6 hydric aliphatic alcohol with 1-6 carbon atoms, a monoalkyl- or monoalkylol-nonoamine, an alkylene diamine or a polyalkylene polyamine and (az) 1,2 propylene oxide, and component (3) a sparingly water-soluble reaction product of a saturated dicarboxylic acid with 3-10 carbon atoms and 1,2-propylene oxide or polypropylene glycols, a sparingly water-soluble reaction product of a saturated or unsaturated fatty acid with 10-18 carbon atoms and 1,2 propylene oxide or polypropylene glycols, a reaction product of a saturated or unsaturated fatty acid with 10-18 carbon atoms that is sparingly soluble in water,
a 3-6hydric alcohol and 1,2-propylene oxide or a sparingly water-soluble reaction product of a saturated or unsaturated fatty acid having 10-18 carbon atoms, an alkylenediamine or a polyalkylene polyamine and 1,2-propylene oxide and as component (5) 20-92 Contains weight percent water.
SUBCLAIMS
1. Agent according to claim I, characterized in that it additionally contains up to 30 percent by weight of silicone oil as component (4).
2. Agent according to claim I, characterized in that it contains 10-50 percent by weight of component (1), 10-50 percent by weight of components (2) and (3), 20-80 percent by weight of water, each based on the
Means, contains.
3. Agent according to dependent claim 2, characterized in that it additionally contains up to 30 percent by weight of silicone oil as component (4).
4. Agent according to dependent claim 2, characterized in that there is 10-20 percent by weight of component (1), 15-35 percent by weight of components (2) and (3), 40-75 percent by weight of water, each based on the
Means, contains.
5. Agent according to dependent claim 4, characterized in that it additionally contains up to 10 percent by weight of silicone oil as component (4).
6. Agent according to claim I and dependent claim 1, characterized in that it contains 10-20 percent by weight of component (1).
15-35 percent by weight of components (2) and (3) 0.1-2 percent by weight of component (4) and 40-75 percent by weight of water, each based on the
Means, contains.
7. Agent according to claim 1, characterized in that component (3) is a reaction product of adipic acid or sebacic acid and 1,2-propylene oxide or polypropylene glycols.
8. Agent according to claim 1, characterized in that component (3) is a reaction product of a fatty acid having 10-18 carbon atoms, ethylene diamine or a polyalkylene polyamine of the formula
H2N (CH2CH2NH) n CH2CH2NH2, where n is 1, 2 or 3 and is 1,2-propylene oxide.
9. Agent according to dependent claim 1, characterized in that component (4) is an organopolysiloxane which is optionally blocked at the ends with hydroxyl.
10. Agent according to dependent claim 9, characterized in that component (4) is an alkylpolysiloxane which has a viscosity of at least 0.7 centipoise at 250.degree.
PATENT CLAIM II
Use of the wetting agent and foam suppressant according to claim I for defoaming aqueous systems outside the textile industry.
SUBCLAIMS
11. Use according to claim II for defoaming paper fiber suspensions in paper manufacture and paper coating slips in paper finishing.
12. Use according to claim II for defoaming coating colors.
13. Use according to patent claim II for defoaming waste water.
Main patent No. 604 813 relates to wetting agents and foam suppressants based on anionic surfactants, characterized in that they contain 2-50 percent by weight of an anionic surfactant as component 1 of the formula, based on the agent
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in free or salt form, in which R is an aliphatic hydrocarbon radical with 8-22 carbon atoms or a cycloaliphatic or aliphatic-aromatic hydrocarbon radical with 10-22 carbon atoms, R1 is hydrogen or methyl, A -0- or
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the residue of an inorganic, polybasic, oxygen-containing acid obtained after splitting off an OH group, the acid residue of a polybasic carboxylic acid or a carboxyalkyl residue and m is a number from 1-20, 6-50 percent by weight of component 2 and / or 3,
component 2 being a water-insoluble or sparingly soluble reaction product with a molecular weight of 2000-7000 from (al) a 1-6 hydric aliphatic alcohol with 1-6 carbon atoms, a monoalkyl or monoalkylol monoamine, an alkylenediamine or a polyalkylenepolyamine and (a2) a low molecular weight aliphatic monoepoxide or a mixture of such monoepoxides and component 3 is a water-insoluble aliphatic monoalcohol with at least 8 carbon atoms or its sparingly water-soluble alkylene oxide adduct or a mixture of such monoalcohols or a sparingly water-soluble alkylphenol-alkylene oxide adduct, and 20- Contains 92 percent by weight of water as component 5.
These agents can contain up to 30 percent by weight of silicone oil as component 4. It has now been found that, instead of the water-insoluble aliphatic monoalcohols having at least 8 carbon atoms, their alkylene oxide adducts or of alkylphenol-alkylene oxide adducts, further reaction products can be used as hydrotropic components in the wetting and foam suppressants.
The present invention therefore relates to a wetting and foam suppressant based on anionic surfactants, characterized in that it, based on the agent. 2-50 percent by weight of an anionic surfactant as component 1 of the formula
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in free or salt form, in which R is an aliphatic hydrocarbon radical with 8-22 carbon atoms or a cycloaliphatic or aliphatic-aromatic hydrocarbon radical with 10-22 carbon atoms, R1 is hydrogen or methyl, A -0- or
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X is the residue of an inorganic, polybasic, oxygen-containing acid obtained after splitting off an OH group, the acid residue of a polybasic carboxylic acid or a carboxyalkyl residue and m is a number from 1-20, 6-50 percent by weight of components 2 and 3,
where component 2 is a water-insoluble or sparingly water-soluble reaction product with a molecular weight of 2000-7000 of (a1) a 1-6 hydric aliphatic alcohol with 1-6 carbon atoms, a monoalkyl or monoalkylol monoamine, an alkylenediamine or a polyalkylenepolyamine and (a2 ) 1,2-propylene oxide, and component 3 is a poorly water-soluble reaction product of a saturated dicarboxylic acid with 3-10 carbon atoms and 1,2 propylene oxide or polypropylene glycols, a reaction product of a saturated or unsaturated fatty acid with 10-18 carbon atoms and which is sparingly soluble in water 1,2-propylene oxide or polypropylene glycols, a reaction product of a saturated or unsaturated fatty acid with 10-18 carbon atoms that is sparingly soluble in water,
a 3-6 hydric alcohol and 1,2-propylene oxide or a sparingly water-soluble reaction product of a saturated or unsaturated fatty acid with 10-18 carbon atoms, an alkylenediamine or a polyalkylene polyamine and 1,2-propylene oxide and 20-50 percent by weight of water as component 5 contains.
These wetting and foam suppressants can contain up to 30 percent by weight of silicone oil as component 4.
The invention also relates to the use of the wetting agents and foam suppressants for defoaming aqueous systems outside the textile industry, in particular the use for defoaming paper fiber suspensions such as those obtained in paper manufacture, paper coating slips or coating colors, and also waste water in the sewage treatment plants provided for this purpose.
With regard to components 1 and 2 of the wetting and foam suppressants according to the invention, reference is made to the statements in the main patent. As component 3, which is used together with component 2 in the agents according to the invention, reaction products are used from a saturated dicarboxylic acid having 3-10, in particular 6-10, carbon atoms and 1,2-propylene oxide or polypropylene glycols. As dicarboxylic acids such. b.
Malonic, succinic, glutaric, adipic, pimelic, cork, azelaic or sebacic acid can be considered. Preferred are adipic and sebacic acid. The number of 1,2-propylene oxide units in the reaction products can be about 2-40. Finally, reaction products of fatty acids with 10-18 carbon atoms and 1,2-propylene oxide or polypropylene glycols can also be used. The fatty acids can be saturated or unsaturated, such as. B. capric, lauric, myristic, palmitic or stearic acid or decenic, dodecenic, tetradecenic, hexadecenic, oleic, linoleic, linolenic or ricinoleic acid. The number of 1,2-propylene oxide units in these esters can be about 1-60.
Further reaction products which are suitable as component 3 are obtained from the aforementioned fatty acids having 10-18 carbon atoms, 3-6hydric alcohols or polyalkylene polyamines and 1,2-propylene oxide.
The 3-6 hydric alcohols preferably contain 3-6 carbon atoms and are in particular glycerol, trimethylolpropane, pentaerythritol and sorbitol. The polyalkylene polyamines can be represented by the formula (2) H2N (CH2CH2NH) rCH2CH2NH2, where r is 1, 2, or 3.
Ethylenediamine is particularly suitable as alkylenediamine.
Examples include the reaction product of lauryl sorbitol and 1,2-propylene oxide (molecular weight 2500) and the reaction product of the polyaminoamide of the formula (3) C1 3H23CONHCH2CH2NHCH2CH2NHCH2CH2NH2 (lauric acid / triethylenetetramine) and 1,2-propylene oxide (molecular weight 2600).
All of the compounds and reaction products mentioned as component 3 are either known, some are commercially available or can be prepared by known methods with which the person skilled in the art is familiar.
The silicone oils of component 4 are used in the agents according to the invention in particular when a pronounced foam-suppressing effect is desired. The wetting effect of the agents used can also be further improved by silicone oils. The silicone oils can be used in amounts up to 30, e.g. B. 0.1-30, in particular up to 20, optionally only up to 10 percent by weight, for example 0.1-10 or 0.1-2 or 0.5-1.5 percent by weight, based on the agent be. Silicone oils are to be understood as meaning organopolysiloxanes (optionally blocked at the ends with hydroxyl) such as, for example, polydimethylsiloxanes, polymethylphenylsiloxanes and polymethylhydrogensiloxanes with average molecular weights of about 1000-100,000, preferably 5000-40,000.
In particular, alkylpolysiloxanes which have a viscosity of at least 0.7 centipoise at 250 ° C. are suitable. The alkyl radical can contain 1-6 carbon atoms.
For example, the methylsiloxanes, which have a viscosity of 50-15,000, preferably about 100-1000 centipoise at 250 ° C., are preferred. Suitable methylpolysiloxanes can be represented by the formula
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are reproduced, where R is methyl or methoxy and x is an integer greater than 1, z. B. means a value of 50-1200 or more. As a rule, they are known commercial products which, in addition to the silicone oil, may contain customary additives such as. B. colloidal silica or emulsifiers based on polyethylene glycol may contain. Examples of such silicone oils are silicone oil SAG 100 (Union Carbide), silicone oil DB 100 and MSA (Dow Corning) and silicone oil SH (Wacker Chemie). The higher molecular weight silicone oils are preferred.
They are preferably used in relatively small amounts to make z. B. To avoid inherent effects of silicone oils (hydrophobicity).
The inventive wetting and foam suppressants can now be obtained as homogeneous, preferably clear mixtures by simply stirring the components mentioned at temperatures of 15 ° 800 ° C., in particular at temperatures of 15¯30 ° C., in water (component 5) as homogeneous, preferably clear mixtures, which at room temperature are good storage stability. In particular, the agents according to the invention contain 10-50 percent by weight of component 1, 10-50 percent by weight of components 2 and 3,
0-30 weight percent of component 4 and 20-80 weight percent water, each based on the
Medium.
Agents that contain 10-20 percent by weight of component 1, 15-35 percent by weight of components 2 and 3,
Contain 0-10 weight percent of component 4 and 40-75 weight percent water.
Depending on the amount and type of components used, the new agents in the specified aqueous form are weak to highly viscous. They can be mixed with water, giving clear, homogeneous preparations immediately.
The wetting and foam suppressants can be used in acidic or alkaline preparations (pH range about 1-12) and in a wide temperature range, e.g. B. 20 to 400 C, can be used without losing their effect.
For practical use, they can be used undiluted or after dilution with water, about 0.001-20 g / l of the agent being sufficient; Application baths for textile treatment can contain about 0.1-10 g / l, in particular 0.5 to 5 g / l. Agents that contain silicone oils and are therefore used in particular for foam suppression or to prevent foaming, e.g. B. in wastewater treatment, are generally used in amounts of 0.001-1 g / l, preferably 0.001-0.1 g / l. The amount used also depends on the surfactants present in the wastewater or the other aqueous systems.
The wetting and foam suppressants can optionally also be produced without component 5, water. Concentrated preparations are obtained with a
Total solids content of about 25-75%. These concentrates can contain component 1 in an amount of about 25-70 percent by weight, components 2 and 3 in an amount of 25-70 percent by weight.
The inventive wetting and foam suppressants can now be used in a wide variety of processes in which aqueous or water-containing preparations are used that tend to foam easily, such. B.
in dyeing and finishing processes (finishing processes) for textile materials; in processes for paper manufacture (paper fiber suspensions) and paper finishing, in particular in the sizing of papers with aqueous resin preparations or in the surface treatment of paper (paper coating slips) or in processes for defoaming waste water; Municipal or commercial wastewater usually has the disadvantage, in addition to the impurities that are carried along or dissolved, that it foams heavily. This can disrupt the work-up in the sewage treatment plants and z. B. make the introduction of air into biological sewage treatment plants more difficult. It is therefore advantageous to add foam-suppressing agents to such wastewater.
In order to manage with very small amounts of such foam suppressants and, on the other hand, not to reduce the effectiveness of the sewage treatment plant, such a foam suppressant must be very stable and as indifferent as possible. The agent according to the invention fulfills these conditions in an excellent manner. Further possible uses arise as foam-suppressing additives when washing in household washing machines and in the production of non-foaming coating color preparations.
If other slightly foaming auxiliaries (surfactants) are used, good foam suppression can be achieved by adding the agents according to the invention. Another effect of the compositions according to the invention is based on the ability to virtually completely deaerate aqueous systems, i.e. H. Avoid air inclusions in the application baths and on or in the substrates. Such a vent z. B. stains on colored substrates are excluded.
Due to their good hydrotropic properties, the agents according to the invention are particularly suitable for the application of water-insoluble or sparingly water-soluble substances (dyes, finishing agents), since these can be brought into a finely divided form without the need for additional, possibly large amounts of solvent. The finishing processes can thus be carried out much cheaper.
In the following examples, parts are parts by weight and percentages are percentages by weight. The following reaction products or compounds are examples of components 2-3: Anionic surfactants (component 1): Al ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of the adduct of 2 moles of ethylene oxide with 1 mole of p-tert.
Nonylphenol; A2 the ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of the adduct of 3 moles of ethylene oxide and 1 mole of tridecyl alcohol; A3 sodium salt of the acidic maleic acid ester of the adduct of 2 mol of ethylene oxide with 1 mol of p-nonylphenol; A4 the ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of the adduct of 3 moles of ethylene oxide with 1 mole of p-butylphenol; As the ammonium salt of the acid phosphoric acid ester of the adduct of 2 moles of ethylene oxide with 1 mole of p nonylphenol; A6 the sodium salt of carboxymethyl ether of the adduct of 4 moles of ethylene oxide and 1 mole of p-octylphenol; A7 the sodium salt of the disulfosuccinic acid ester of the adduct of 4 moles of ethylene oxide with 1 mole of p-octylphenol; A8 the ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of coconut fatty acid diglycol;
; Ag the ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of the adduct of 1 mol of ethylene oxide with 1 mol of stearyl alcohol; Alo ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of the adduct of 9 moles of ethylene oxide with 1 mole of p nonylphenol; Al, the ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of the adduct of 6 moles of ethylene oxide with 1 mole of p nonylphenol; A12 the sodium salt of the monosulfosuccinic acid ester of the adduct of 2 moles of ethylene oxide with 1 mole of p nonylphenol; A13 the ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of the adduct of 1 mol of propylene oxide and 1 mol of ethylene oxide with 1 mol of nonylphenol; A14 ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of the adduct of 10 moles of propylene oxide and 10 moles of ethylene oxide with 1 mole of nonylphenol;
; As the ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of the adduct of 6 moles of ethylene oxide with 1 mole of dodecylphenol; A.6 the ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of the adduct of 6 moles of ethylene oxide and 1 mole of pentadecylphenol; A11 the ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of the adduct of 5 moles of ethylene oxide with 1 mole of tributylphenol; As the ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of the adduct of 3 moles of ethylene oxide with 1 mole of a long-chain primary alcohol (average carbon number 20-22); Al, the ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of the adduct of 2 moles of ethylene oxide with 1 mole of hydroabietyl alcohol;
; A20 the ammonium salt of the acid sulfuric acid ester of the adduct of 2 moles of ethylene oxide and 1 mole of octylphenol; (Component 2): B1 ethylene glycol 1,2-propylene oxide reaction product molecular weight 2000; B2 propylene glycol 1,2-propylene oxide reaction product molecular weight 2000; B3 propylene glycol 1,2-propylene oxide reaction product molecular weight 2700; B4 glycerol 1,2-propylene oxide reaction product, molecular weight 3000; B. Clycerol 1,2-propylene oxide reaction product, molecular weight 3100; B6 Clycerol 1,2-propylene oxide reaction product, molecular weight 4000; B, trimethylolpropane-1,2-propylene oxide reaction product, molecular weight 2500;
; B8 trimethylolpropane 1,2-propylene oxide conversion product, molecular weight 3200; Eg trimethylolpropane 1,2-propylene oxide reaction product molecular weight 4000; Boo trimethylolpropane-1,2-propylene oxide reaction product molecular weight 6300; Bzl ethylenediamine 1,2-propylene oxide reaction product molecular weight 3600; B12 monosipropanolamine 1,2-propylene reaction product molecular weight 2300; B13 methanol (or 1-methoxy-2-propanol) - 1 ¯2-propylene oxide reaction product, molecular weight 2750; B 14 butanol 1,2-propylene oxide reaction product, molecular weight 3000;
; B15 sorbitol 1,2-propylene oxide. Reaction product molecular weight 2650; B16 pentaerythritol 1,2-propylene oxide reaction product, molecular weight 3000; B17 methylethanolamine-1,2-propylene oxide reaction product, molecular weight 3000; B18 hexylamine 1,2-propylene oxide reaction product, molecular weight 3000; B19 triethanolamine-1,2-propylene oxide reaction product molecular weight 3650; B20 triethylenetetramine 1,2-propylene oxide reaction product, molecular weight 3050; B21 Dipropylenetriamine 1,2-propylene oxide conversion product, molecular weight 3500; (Component 3):
: C1 reaction products from 1 mol of polypropylene glycol (molecular weight 2000) and 1 mol of oleic acid C2 reaction product from 2 mol of polypropylene glycol (molecular weight 1000) and 1 mol of adipic acid; C3 reaction product of 1,2-propylene oxide with 1 mole of lauryl sorbitan ester (molecular weight 2500); C4 reaction product of 1,2-propylene oxide and 1 mol of a polyaminoamide of the formula cl 1H23CONHCH2CH2NHCH2CH2NHCH2CH2NH2 (molecular weight 2600).
Example 1 a) 30 parts of the reaction product B3 are combined with 30 parts of a 40% aqueous preparation of the surfactant A1 at room temperature with stirring. Then 6 parts of compound C1 and 1 part of silicone oil are added and the mixture is diluted with 33 parts of water while stirring continuously.
b) 25 parts of the reaction product B3 are mixed with 5 parts of the compound C4, 6 parts of the compound C1 and 1 part of silicone oil. 30 parts of a 40% preparation of the surfactant A1 are added to this mixture with constant stirring and then diluted with 33 parts of water.
In both cases, a foam-free wetting and deaerating agent is obtained which can be used in dyeing and finishing processes.
The other surfactants mentioned can also be used instead of the surfactant A1. Good results are also achieved when using components C2 and C3.
The foam formation or foam damping is determined with the aid of a foam test. For this purpose, dilute aqueous preparations of the agents described are produced, shaken for 1 minute and then the foam height in mm is measured 1 or 5 minutes after shaking has ended.
Foam test Foam height in mm after 1 min. After 5 min.
Comparative surfactant (1 g / l) (sulfonated reaction product of o-phenylenediamine, stearic acid and benzyl chloride) 205 205 Comparative surfactant (1 gel) + preparation according to Example la (1 g / l) 80 20 Comparative surfactant (1 gel) + preparation according to Example lb ( 1 g / l) 50 20 preparation according to example la (1 gll) 10 0 preparation according to example lb (1 gil) 0 0