CH396429A - Orientation bus - Google Patents

Orientation bus

Info

Publication number
CH396429A
CH396429A CH1163261A CH1163261A CH396429A CH 396429 A CH396429 A CH 396429A CH 1163261 A CH1163261 A CH 1163261A CH 1163261 A CH1163261 A CH 1163261A CH 396429 A CH396429 A CH 396429A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
orientation
frame
bus
magnetic
Prior art date
Application number
CH1163261A
Other languages
German (de)
Inventor
Martin Dr Drodofsky
Original Assignee
Zeiss Carl Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DEZ8353A priority Critical patent/DE1230235B/en
Application filed by Zeiss Carl Fa filed Critical Zeiss Carl Fa
Publication of CH396429A publication Critical patent/CH396429A/en

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C5/00Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
    • G01C17/02Magnetic compasses
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
    • G01C17/02Magnetic compasses
    • G01C17/04Magnetic compasses with north-seeking magnetic elements, e.g. needles
    • G01C17/10Comparing observed direction with north indication
    • G01C17/12Comparing observed direction with north indication by sighting means, e.g. for surveyors' compasses

Description

  

  
 



  Orientierungsbussole
Die Erfindung betrifft eine Orientierungsbussole, die insbesondere zur Verwendung an geodätischen Instrumenten geeignet ist.



   Zur Orientierung der Ziellinie des Fernrohres von geodätischen Instrumenten nach Magnetischbzw. Geographisch-Nord sind bereits eine Reihe von Bussolen unterschiedlicher Bauart, die entweder auf das Hauptinstrument (Theodolit, Tachymeter, Nivellierinstrument) aufgesetzt werden oder in dieses fest eingebaut sind, bekanntgeworden.



   Den bisher bekannten Bussolen gemeinsam ist eine um eine senkrechte Drehachse auf einer Spitze drehbar gelagerte und in einer horizontalen Ebene schwingende Magnetnadel.



   Beispielsweise ist bei den Kreisbussolen die um 3600 frei drehbare Magnetnadel von einer die Nadel umfassenden Kreisteilung umgeben, auf der die Stellung der Nadel in bezug auf das Hauptinstrument abgelesen werden kann. Der Nullpunkt dieser Teilung wird dabei meistens so gelegt, dass die Ziellinie des Fernrohres des Hauptinstrumentes nach Magnetisch Nord zeigt, wenn die Magnetnadel auf   0       bnv.   



  1800 der Kreisteilung zeigt.



   Da ein geodätisches Instrument meistens bereits eine eigene Kreisteilung aufweist, genügt es vielfach, den Nullpunkt dieser geräteeigenen Kreisteilung mit Hilfe einer Bussole so auszurichten, dass die Fernrohrziellinie des Instrumentes nach Magnetisch-Nord zeigt, wenn am Instrument Nullstellung abgelesen wird. Zu diesem Zweck sind sogenannte Kastenbussolen entwickelt worden, die keine Kreisteilung mehr besitzen und deren Magnetnadel in einem Gehäuse nur noch eng begrenzte Drehungen ausführen kann. Am Gehäuse der Bussole sind zwei Striche angebracht, auf welche die Polspitzen der Magnetnadel zeigen müssen, wenn die Ziellinie des Fernrohres des Hauptinstrumentes auf Magnetisch-Nord ausgerichtet ist.

   Eine derartige Anordnung lässt sich leicht mit Hilfe einer bekannten Richtung im Gelände auch so einstellen, dass bei einspielender Kastenbussole der Betrag der magnetischen Missweisung (einschliesslich eines etwaigen Justierfehlers der Bussole gegenüber dem Fernrohr des Hauptinstrumentes) an der Kreisteilung des Hauptinstrumentes ermittelt und derartig berücksichtigt wird, dass bei Ablesung Null an der Kreisteilung des Hauptinstrumentes die Fernrohrziellinse nach Geographisch-Nord zeigt.



   Ferner sind sogenannte Röhrenbussolen bekanntgeworden, bei denen über der Mitte der Magnetnadel ein Spiegel derart angeordnet ist, dass bei richtig ausgerichteter Ziellinie des Hauptinstrumentes beide Enden der Magnetnadel optisch zur Deckung gebracht werden. Man braucht hierbei also nicht mehr auf Indexstriche am Gehäuse einzustellen, so dass die Beobachtung der richtigen Ausrichtung des Instrumentes wesentlich erleichtert wird und Exzentrizitätsfehler vermieden werden.



   Diese bisher bekanntgewordenen Anordnungen weisen aber noch erhebliche Nachteile auf:
Die bisher übliche Lagerung der Magnetnadel auf einer feinen Spitze ist recht empfindlich gegen Stösse, so dass die Nadel bei Nichtgebrauch der Bussole durch besondere Vorrichtungen von der Spitze abgehoben werden muss.



   Ferner führt bei einer derartigen Lagerung die Magnetnadel schlecht zu dämpfende Schwingungen um ihre Ruhelage aus, so dass man meistens zu der recht ungenauen Beobachtung der Umkehrpunkte der Nadelschwingung gezwungen ist, weil man ein völliges Abklingen der Nadelschwingung nicht abwarten kann.  



   Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Bussolenanordnungen ist ferner, dass die Magnetnadel immer nur für einen relativ kleinen Bereich der geographischen Breite so ausgewogen werden kann, dass sie ausreichend genau horizontal steht. Zur Anpassung an die magnetische Inklination des Standortes tragen die Magnetnadeln der bekannten Bussolen meistens radial verschiebbare Gewichtsstücke, die so eingestellt werden müssen, dass die Nadel horizontal steht.



   Diese Schwierigkeiten werden bei der erfindungsgemässen Orientierungsbussole, die insbesondere zur Verwendung an geodätischen Instrumenten bestimmt ist, in besonders vorteilhafter Weise beseitigt. Diese Bussole ist gekennzeichnet durch eine hochkant schwenkbar gelagerte, in Richtung eines Durchmessers magnetisierte Kreisscheibe.



   Die jeweilige Orientierung der Scheibe kann über an sich bekannte mechanische oder Licht-Zeiger angezeigt und in einer bevorzugten Ausführungsform über ein eine Strichplatte enthaltendes Autokollimationsfernrohr beobachtet werden.



   Weitere Einzelheiten sind der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung zu entnehmen.



   In den Fig. 1 bis 3 ist das Einstellsystem einer Orientierungsbussole und in den Fig. 4 und 5 ist dieses als Zusatzgerät für und in Verbindung mit einem Theodolit unter Weglassung aller für die Erfindung nicht bedeutsamer Einzelteile schematisch dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 das Einstellsystem in der Seitenansicht,
Fig. 2 das Einstellsystem von der Stirnseite,
Fig. 3 das Einstellsystem im Grundriss,
Fig. 4 das Einstellsystem in einem Gehäuse zum Anflanschen an das Hauptinstrument,
Fig. 5 die das Einstellsystem enthaltende Orientierungsbussole in Verbindung mit einem Theodolit.



   Die in Pfeilrichtung magnetisierte Scheibe 1 ist um eine horizontale Kippachse 2 drehbar in einem Rahmen aus unmagnetisierbarem Material gelagert, der mittels einer Feder 4 in das Bussolengehäuse 5 aufgehängt ist, welches seinerseits auf das zu orientierende Gerät aufgesetzt oder fest in dieses eingebaut ist. Die Aufhängestelle der Feder 4 ist vorzugsweise sowohl der Höhe als auch der Drehlage nach verstellbar, hier beispielsweise durch die Ju  stiereinrichtung    6 angedeutet, eingerichtet. An dem Gehäuse 3 ist beispielsweise ein Spiegel 7 angebracht, über den die Einstellbewegungen der Magnetscheibe 1 bzw. des Rahmens 3 verfolgt werden können. Die Bewegungen der Magnetscheibe 1 könnten auch über mechanische Zeiger angezeigt werden.

   In einer bevorzugten Anordnung wird die Drehung des Spiegels 7 gegenüber dem Bussolengehäuse 5 in einem eine Strichplatte enthaltendes Autokollimationsfernrohr
10, das mit dem Gehäuse 5 fest verbunden ist, beobachtet. Zwecks guter Dämpfung der Drehschwingungen des Rahmens 3 mit der Scheibe 1 ist dieser mit engen Luftspalten im Bussolengehäuse 5 aufgehängt. Vorteilhaft sind dabei die Ausnehmung des Gehäuses 5 und der Rahmen 3 derart geformt, dass bei Drehbewegungen der Scheibe 1 in Pfeilrichtung ein Ausgleich der Luft in den Teilräumen 8 und 9 der Ausnehmung nur über enge Luftkanäle zwischen dem Rahmen 3, der Scheibe 1 und dem Gehäuse 5 erfolgen kann. Der Rahmen 3 hat deswegen beispielsweise einen zylindrischen Querschnitt und dreht sich in einer zylindrischen Erweiterung der Ausnehmung.



  Die Scheibe 1 hat dabei in der Ausnehmung des des Gehäuses 5 nur wenige Zehntel mm Spielraum in Richtung ihrer Ebene (Fig. 3). Auf diese Weise werden Drehschwingungen des Einstellsystemes in der   Orientierungsebene    praktisch vollkommen vermieden. Eventuell auftretende Höhen- und Kippschwingungen des Rahmens 3 stören die Anzeige nicht und bleiben ungedämpft.



   Die magnetische Scheibe 1 hat das Bestreben, sich mit ihrer Magnetisierungsrichtung (Pfeilrichtung) nach Fig. 1) in Richtung des magnetischen Erdfeldes einzustellen. Damit in dieser Stellung die Scheibe 1 bzw. der Rahmen 3 kein schädliches Drehmoment durch die Aufhängefeder 4 erfährt, wird beim Zusammenbau der Teile zunächst die Scheibe 1 unmagnetisiert eingebaut und die Aufhängefeder 4 beispielsweise mittels der Justiereinrichtung 6 so lange gedreht, bis der Rahmen 3 in die  einspielende  Stellung kommt, d. h. die   Null- bzw.    Nordmarke der Anzeige eingestellt ist. Dann erst wird die Scheibe 1 im eingebauten Zustand in der angegebenen Weise magnetisiert. Die Scheibe 1 führt dann, falls das Gerät nicht bereits nach Magnetisch-Nord orientiert ist, entgegen der Federkraft der Feder 4 eine Drehbewegung in Richtung des magnetischen Erdfeldes auf.

   Dreht man nun das zu orientierende Gerät nach, bis die Scheibe 1 wiederum auf die   Null- bzw.    Nordmarke der Anzeige eingespielt ist, so unterliegt die nun magnetisierte Scheibe 1 auf Grund der vorher beschriebenen Einstellmassnahmen keinerlei schädli chen Drehmomenten der Aufhängefeder 4, und das Gerät ist exakt nach Norden orientiert. Zweckmässig wird man zur Aufhängung des Drehsystems (Scheibe
1, Rahmen 3) eine Feder 4 aus einem Material mit einem im erforderlichen Temperaturbereich weitgehend konstanten Elastizitätsmodul verwenden.



   Wenn die Kippachse 2 der Scheibe 1 horizontal in der magnetischen Ost-West-Richtung steht, stellt sich die Scheibe 1 durch Kippung um die Achse 2 so ein, dass die Magnetisierungsrichtung der Scheibe (Pfeile in Fig. 1) parallel zur Richtung des örtlichen magnetischen Erdfeldes steht. Die Scheibe 1 passt sich somit völlig selbsttätig jeder örtlichen magnetischen Inklination an und erlaubt somit eine von der geographischen Breite völlig unabhängige exakte Orientierung des Gerätes, ohne dass ein lästiges Nach stellen des Magnetsystemes erforderlich wäre.



   Bei Verdrehung des Gehäuses 5 aus der ein spielenden Stellung heraus versucht die mit dem
Gehäuse verbundene Feder 4, den Rahmen 3 mitzuziehen. Diesem Vorgang wirkt nun das magnetit  sche Erdfeld entgegen, so dass sich im Endeffekt der Rahmen 3 gegenüber dem Gehäuse 5 um einen Winkel dreht, der von der Stärke der Magnetisierung der Scheibe 1 und der Federkraft der Feder 4 abhängt und immer kleiner als der Winkel zwischen der  einspielenden  Stellung des Gehäuses und seiner wirklichen Stellung ist. Bei Verwendung des obenerwähnten Autokollimationsfernrohres 10 lässt sich durch Einführung einer geeigneten Vergrösserung der sich einstellende Winkel zwischen Rahmen 3 und Gehäuse 5 auf den Betrag des wahren Verstellwinkels des Gehäuses ohne weiteres vergrössern oder auch in jeder beliebigen gewünschten Grösse darstellen.



   In der Fig. 4 ist das Magnetsystem in einem zum Anflanschen an das Hauptinstrument geeigneten Gehäuse eingebettet dargestellt. Der besseren Übersicht wegen ist bei dieser schematischen Darstellung der Deckel des an sich zweiteiligen Bussolengehäuses weggelassen.



   Das das Magnetsystem aufnehmende Bussolengehäuse 5 ist mit einer Bohrung 11 versehen, die zur Aufnahme eines geeigneten Ansatzes des Hauptinstrumentes dient. Der mit der Bohrung 11 in Verbindung stehende Schlitz 12 im unteren Teil des Gehäuses 5 gibt dabei dieser   Anfianscheinrichtung    eine gewisse Elastizität, und die Klemmschraube 13 sorgt für einen festen Sitz des Bussolengehäuses 5 an dem Ansatz des Hauptinstrumentes. Mit 10 ist das zur Beobachtung der Orientierung des Rahmens 3 bzw. des mit diesem verbundenen Spiegels 7 dienende Autokollimationsfernrohr (hier nur angedeutet) bezeichnet.



   In der Fig. 5 ist nun eine Orientierungsbussole an den Ansatz 14 des Gehäuses 15 eines Theodoliten angeflanscht dargestellt. Mit 16 ist das Theodolitenfernrohr bezeichnet. Theodolitenfernrohr 16 und Autokollimationsfernrohr 10 kommen hierbei ist eine für die Beobachtung günstige, benachbarte Lage zu liegen.   



  
 



  Orientation bus
The invention relates to an orientation bus that is particularly suitable for use on geodetic instruments.



   For orientation of the target line of the telescope of geodetic instruments according to Magnetisch or. Geographisch-Nord a number of Bussoles of different designs, which are either placed on the main instrument (theodolite, total station, leveling instrument) or are permanently built into it, have become known.



   Common to the previously known Bussoles is a magnetic needle which is rotatably mounted on a tip about a vertical axis of rotation and oscillates in a horizontal plane.



   For example, in the case of circular buses, the magnetic needle, which can be freely rotated by 3600, is surrounded by a circular graduation that encompasses the needle and on which the position of the needle in relation to the main instrument can be read. The zero point of this graduation is usually set so that the target line of the telescope of the main instrument points to magnetic north when the magnetic needle is at 0 bnv.



  1800 showing the division of circles.



   Since a geodetic instrument usually already has its own circular division, it is often sufficient to align the zero point of this device's own circular division with the help of a bussole so that the telescope target line of the instrument points to magnetic north when the zero position is read on the instrument. For this purpose, so-called box buses have been developed which no longer have a circular division and whose magnetic needle can only perform tightly limited rotations in a housing. There are two lines on the housing of the bussole, to which the pole tips of the magnetic needle have to point when the target line of the telescope of the main instrument is aligned with magnetic north.

   Such an arrangement can easily be adjusted with the help of a known direction in the terrain so that when the box busole is playing in, the amount of the magnetic declination (including any adjustment error of the busole with respect to the telescope of the main instrument) is determined at the circle division of the main instrument and taken into account that when reading zero on the circular division of the main instrument, the telescope aiming lens points to true north.



   Furthermore, so-called tubular buses have become known, in which a mirror is arranged above the center of the magnetic needle in such a way that when the target line of the main instrument is correctly aligned, both ends of the magnetic needle are optically brought into congruence. You no longer need to adjust to index lines on the housing, so that the observation of the correct alignment of the instrument is made much easier and eccentricity errors are avoided.



   However, these previously known arrangements still have considerable disadvantages:
The usual way of storing the magnetic needle on a fine tip is quite sensitive to impact, so that the needle has to be lifted from the tip by special devices when the bussole is not in use.



   Furthermore, with such a storage, the magnetic needle carries out vibrations that are difficult to dampen around its position of rest, so that one is usually forced to observe the reversal points of the needle oscillation rather imprecisely because one cannot wait for the needle oscillation to subside completely.



   Another major disadvantage of the known bus solenoid arrangements is that the magnetic needle can only ever be balanced for a relatively small area of the geographical latitude so that it is sufficiently precisely horizontal. In order to adapt to the magnetic inclination of the location, the magnetic needles of the known Bussolen usually carry radially displaceable weights which have to be adjusted so that the needle is horizontal.



   These difficulties are eliminated in a particularly advantageous manner with the orientation bus according to the invention, which is intended in particular for use on geodetic instruments. This Bussole is characterized by an edgewise pivotable circular disk magnetized in the direction of a diameter.



   The respective orientation of the disk can be indicated by means of known mechanical or light pointers and, in a preferred embodiment, observed via an autocollimation telescope containing a reticle.



   Further details can be found in the following description of an exemplary embodiment of the invention.



   In FIGS. 1 to 3 the setting system of an orientation bus is shown schematically and in FIGS. 4 and 5 this is shown schematically as an additional device for and in connection with a theodolite, omitting all individual parts that are not important for the invention, namely show:
1 shows the adjustment system in side view,
2 shows the adjustment system from the front,
3 shows the adjustment system in plan,
4 shows the setting system in a housing for flange-mounting on the main instrument,
5 shows the orientation bus containing the adjustment system in connection with a theodolite.



   The disk 1 magnetized in the direction of the arrow is rotatably mounted about a horizontal tilt axis 2 in a frame made of non-magnetizable material, which is suspended by means of a spring 4 in the busbar housing 5, which in turn is placed on the device to be oriented or built into it. The suspension point of the spring 4 is preferably adjustable both in height and in rotational position, here indicated for example by the Ju bull device 6, set up. A mirror 7 is attached to the housing 3, for example, via which the setting movements of the magnetic disk 1 or the frame 3 can be followed. The movements of the magnetic disk 1 could also be indicated by mechanical pointers.

   In a preferred arrangement, the rotation of the mirror 7 relative to the busbar housing 5 is carried out in an autocollimation telescope containing a reticle
10, which is firmly connected to the housing 5, observed. For the purpose of good damping of the torsional vibrations of the frame 3 with the pane 1, the latter is suspended in the busbar housing 5 with narrow air gaps. Advantageously, the recess of the housing 5 and the frame 3 are shaped in such a way that when the disk 1 rotates in the direction of the arrow, the air in the sub-spaces 8 and 9 of the recess is only compensated via narrow air ducts between the frame 3, the disk 1 and the housing 5 can be done. The frame 3 therefore has, for example, a cylindrical cross section and rotates in a cylindrical widening of the recess.



  The disk 1 has only a few tenths of a mm clearance in the direction of its plane in the recess of the housing 5 (FIG. 3). In this way, torsional vibrations of the adjustment system in the orientation plane are practically completely avoided. Any vertical and tilting vibrations of the frame 3 do not disturb the display and remain undamped.



   The magnetic disk 1 tries to adjust its magnetization direction (arrow direction) according to FIG. 1) in the direction of the earth's magnetic field. So that the disk 1 or the frame 3 does not experience any harmful torque from the suspension spring 4 in this position, the disk 1 is first installed in a non-magnetized manner when the parts are assembled and the suspension spring 4 is rotated, for example by means of the adjusting device 6, until the frame 3 is in the playing position comes, d. H. the zero or north mark of the display is set. Only then is the disk 1 magnetized in the specified manner in the installed state. If the device is not already oriented towards magnetic north, the disk 1 then performs a rotary movement in the direction of the earth's magnetic field against the spring force of the spring 4.

   If you now turn the device to be oriented until the disc 1 is again played on the zero or north mark of the display, the now magnetized disc 1 is not subject to any harmful torque of the suspension spring 4, and the device due to the adjustment measures described above is oriented exactly to the north. It is useful to suspend the rotating system (disk
1, frame 3) use a spring 4 made of a material with a largely constant modulus of elasticity in the required temperature range.



   When the tilt axis 2 of the disk 1 is horizontal in the magnetic east-west direction, the disk 1 adjusts itself by tilting around the axis 2 so that the magnetization direction of the disk (arrows in Fig. 1) is parallel to the direction of the local magnetic Earth field. The disk 1 thus adapts itself completely automatically to any local magnetic inclination and thus allows an exact orientation of the device completely independent of the geographical latitude, without the need for annoying readjustment of the magnet system.



   When rotating the housing 5 from a playing position tried with the
Housing connected spring 4 to pull the frame 3 along. This process is now counteracted by the magnetic earth field, so that in the end the frame 3 rotates relative to the housing 5 by an angle that depends on the strength of the magnetization of the disc 1 and the spring force of the spring 4 and is always smaller than the angle between the playing position of the housing and its real position. When using the above-mentioned autocollimation telescope 10, the angle between the frame 3 and the housing 5 can be easily increased to the amount of the true adjustment angle of the housing or can be represented in any desired size by introducing a suitable magnification.



   In FIG. 4, the magnet system is shown embedded in a housing suitable for flanging onto the main instrument. For the sake of a better overview, the cover of the two-part busbar housing has been omitted in this schematic illustration.



   The bus solenoid housing 5 accommodating the magnet system is provided with a bore 11 which is used to accommodate a suitable attachment of the main instrument. The slot 12 in connection with the bore 11 in the lower part of the housing 5 gives this attachment device a certain elasticity, and the clamping screw 13 ensures that the socket housing 5 is firmly seated on the attachment of the main instrument. The autocollimation telescope (only indicated here) used for observing the orientation of the frame 3 or the mirror 7 connected to it is designated by 10.



   In FIG. 5, an orientation bus is now shown flanged to the extension 14 of the housing 15 of a theodolite. The theodolite telescope is designated with 16. Theodolite telescope 16 and autocollimation telescope 10 are in an adjacent position which is favorable for observation.

 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Orientierungsbussole, insbesondere zur Verwendung an geodätischen Instrumenten, gekennzeichnet durch eine hochkant schwenkbar gelagerte, in Richtung eines Durchmessers magnetisierte Kreisscheibe. PATENT CLAIM Orientation bus, in particular for use on geodetic instruments, characterized by a circular disk that is pivoted on edge and magnetized in the direction of a diameter.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Orientierungsbussole nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anzeige der jeweiligen Orientierung der Scheibe gegenüber einem Bussolengehäuse Anzeigemittel vorgesehen sind. SUBCLAIMS 1. Orientation bus according to claim, characterized in that display means are provided to display the respective orientation of the pane with respect to a bus housing.
    2. Orientierungsbussole nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe in einem an einer Feder aufgehängten Rahmen gelagert ist. 2. Orientierungsbussole according to claim and sub-claim 1, characterized in that the disc is mounted in a frame suspended from a spring.
    3. Orientierungsbussole nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die Scheibe lagernde Rahmen in einer mit ihren Wandungen an die Schmalseite der Scheibe und das Rahmenprofil herantretenden Ausnehmungen des Bussolengehäuses eingehängt ist. 3. Orientation bussole according to claim and the dependent claims 1 and 2, characterized in that the frame supporting the disc is suspended in a recesses of the bussole housing approaching the narrow side of the disc and the frame profile with its walls.
    4. Orientierungsbussole nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die Befestigungsstelle der Feder am Bussolengehäuse verstellbar angeordnet ist. 4. Orientierungsbussole according to claim and the dependent claims 1 to 3, characterized in that the fastening point of the spring on the Bussole housing is adjustable.
    5. Orientierungsbussole nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen mit einem Spiegel versehen ist. 5. Orientation bus according to the dependent claims 1 and 2, characterized in that the frame is provided with a mirror.
    6. Orientierungsbussole nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beobachtung der Lage des Spiegels ein mit dem Bussolengehäuse verbundenes und eine Strichplatte enthaltendes Autokollimationsfernrohr vorgesehen ist. 6. Orientierungsbussole according to dependent claim 5, characterized in that an autocollimation telescope is provided which is connected to the busbar housing and which contains a reticle to observe the position of the mirror.
CH1163261A 1960-11-10 1961-10-05 Orientation bus CH396429A (en)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ8353A DE1230235B (en) 1960-11-10 1960-11-10 Orientation bus

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH396429A true CH396429A (en) 1965-07-31

Family

ID=7620469

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1163261A CH396429A (en) 1960-11-10 1961-10-05 Orientation bus

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH396429A (en)
DE (1) DE1230235B (en)
GB (1) GB914842A (en)

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE392267C (en) * 1924-03-18 Nicolas Nicolaiewitsch Oglobli Wind rose with inclination needles for compass deflectors
DE247162C (en) *
FR536651A (en) * 1921-06-11 1922-05-06 Declinatory compass
US1533683A (en) * 1921-10-27 1925-04-14 Gen Electric Compass and magnetic dip indicator
US2017900A (en) * 1932-07-06 1935-10-22 Edwin J Grant Combination magnetic compass and level indicator
DE713657C (en) * 1938-07-02 1941-11-12 Plath Fa C Stone column for compasses, cushioned against vertical and horizontal impacts
DE937309C (en) * 1952-02-05 1956-01-05 Askania Werke Ag Magnetometers, in particular for determining geomagnetic data
US2770890A (en) * 1953-11-24 1956-11-20 Bellon Francois Baptistin Magnetic element for apparatus designed to determine the direction of a magnetic field

Also Published As

Publication number Publication date
GB914842A (en) 1963-01-09
DE1230235B (en) 1966-12-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO1982002766A1 (en) Gyroscopic compass
DE2242880A1 (en) INSTALLATION ARRANGEMENT FOR DEVICES FOR DETECTION OR DETERMINING HEAVENLY BODIES
AT224349B (en) Orientation bus
CH396429A (en) Orientation bus
DE845399C (en) Gyrocompass
WO1996041127A1 (en) Tilt-compensating indicator device for a compass
DE19517744A1 (en) Arrangement for correcting the rejection in an optically readable bearing compass
DE2937878A1 (en) OPTICAL DEVICE WITH DEVICE FOR IMAGE STABILIZATION
DE1029577B (en) Self-weighing level
DE504783C (en) Field measuring or leveling device
DE102017005776B4 (en) Easily transportable tripod for damping vibrations for optical or photographic devices, in particular telescopes, with sufficient dimensional stability
DE257649C (en)
DE1548491A1 (en) Method and arrangement for compensating magnetic compasses
DE1214008B (en) Surveying gyro compass
DE908918C (en) Compass with sighting device
DE612356C (en) Globe to illustrate the magnetic conditions on the earth's surface
AT301898B (en) Astromic measuring device for geographic location determination
AT41266B (en) Sight and aiming device for use on ships respectively. on ship guns.
DE649959C (en) Course ruler
DE27174C (en) Innovations in Boussolen
DE240889C (en)
DE341324C (en) Field measurement level instrument
AT146904B (en) Device for observation of aircraft and artillery targets.
DE878730C (en) Magnetometer with mechanical relief through fluid buoyancy
DE2227535C3 (en) Leveling instrument