CH362404A - Process for the preparation of α, B-unsaturated aldehydes - Google Patents

Process for the preparation of α, B-unsaturated aldehydes

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CH362404A
CH362404A CH4465857A CH4465857A CH362404A CH 362404 A CH362404 A CH 362404A CH 4465857 A CH4465857 A CH 4465857A CH 4465857 A CH4465857 A CH 4465857A CH 362404 A CH362404 A CH 362404A
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CH
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dependent
disubstituted
acetic acid
acetoxy
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CH4465857A
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Inventor
Gabriel Dr Saucy
Roman Dr Marbet
Original Assignee
Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C59/00Compounds having carboxyl groups bound to acyclic carbon atoms and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups
    • C07C59/40Unsaturated compounds
    • C07C59/74Unsaturated compounds containing —CHO groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  

  



  Verfahren zur Herstellung von   a,      fl-ungesuttigten    Aldehyden
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von   aX ungesättigten    Aldehyden, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man einen Ester von   1,    1-disubstituiertem   Propin- (2)-ol- (l)    in Gegenwart eines eine Verbindung eines Metalles der Nebenreihe lb des periodischen Systems enthaltenden Katalysators mit einem sauren Mittel behandelt und das Reaktionsprodukt hydrolysiert.



   Die Herstellung der Ausgangsstoffe kann in an sich bekannter Weise durch Kondensation von Acetylen mit einem Keton und Veresterung des gebildeten, tertiären Acetylencarbinols erfolgen. Aus Diketoverbindungen werden auf analoge Weise die entsprechenden zwei veresterte tertiäre   Acetylencarbinol-    gruppierungen aufweisenden Stoffe gebildet.



   Für das erfindungsgemäl3e Verfahren besonders geeignete Ausgangsstoffe sind Verbindungen der Formel
EMI1.1     
 worin R1 und R2 gesättigte oder ungesättigte aliphatische, alicyclische oder aromatische Reste oder zusammen eine   Polymethylenbrücke    darstellen (diese Reste können auch Sauerstoffunktionen, wie z. B.



  Hydroxyl-, Ester-, Carboxyl-, Ather-, Carbonyloder Enolradikale tragen) und R3 eine veresterte Hydroxylgruppe bedeutet.



   Beispiele solcher Ausgangsstoffe sind die Ester folgender Verbindungen :    3-Methyl-butin- (l)-ol- (3),   
3-Phenyl-butin- (l)-ol- (3),
3-Methyl-pentin- (l)-ol- (3),    3-Athyl-pentin- (l)-ol- (3),   
3, 7-Dimethyl-octin- ( l)-ol- (3),
3,   7-Dimethyl-8-phenyl-octin-(1)-ol-(3),   
3, 7,   1 1-Trimethyl-dodecin-(1)-ol-(3),   
3, 7, 11, 15-Tetramethyl-hexadecin-(1)-ol-(3),
1 -¯thinyl-cyclopentanol-(1),
1 -¯thinyl-cyclohexanol-(1),    3-Methyl-penten-(4)-in-(I)-ol-    (3),
3, 7-Dimethyl-octen- (6)-in- (l)-ol- (3),
3,   7-DimethyI-octen- (7)-in- (l)-oI- (3),   
3, 6,   7-Trinlethyl-octen-(6)-in-(1)-ol-(3),   
3, 7,   11-Trimethyl-dodecadien- (6, 10)-in- (l)-ol- (3),   
3, 7, 11,

     15-Tetramethyl-hexadecatrien- (6, 10,    14)   in- (l)-ol- (3),   
1 -¯thinyl-cyclohexen-(4)-ol-(1),    5- [2,    6,   6-Trimethyl-cyclohexen- (l)-yl]-3-methyl-       pen : bin- ( )-ol- (3),   
5- [2, 6, 6-Trimethyl-cyclohexen-(2)-yl]-3-methyl pentin-(1)-ol-(3),
3-Methyl-3, 4-dihydroxy-butin-(1),
3-Methyl-3-hydroxy-4-methoxy-butin-(1),    3-Methyl-5-carbäthoxy-pentin- (l)-ol- (3),       3,    7-Dimethyl-8-methoxy-octen-(7)-in-(1)-ol-(3),
3,   8-Dimethyl-3,    8-dihydroxy-decadien- (4, 6)-di in-(1, 9),    1-Athinyl-4-hydroxy-cyclohexanol-(1),       5- [2,    6,   6-Trimethyl-4-oxo-cyclohexen- (2)-yl]-   
3-methyl-pentin-(1)-ol-(3),
5- [2, 6,

     6-Trimothyl-4-hydroxy-cyclohexen-(2)-yl]-       3-methyl-pentin- (l)-ol- (3),   
17-Athinyl-testosteron,    17-Athinyl-3, 17-dihydroxy-androsten- (5).   



   Zweckmässig werden z. B. die niederen Carbonsäureester der oben genannten Verbindungen als Ausgangsstoffe eingesetzt. Vorteilhafte Ester stellen z. B. die Benzoate, Formiate, Thioacetate sowie insbesondere die Acetate, dar. Wenn erwünscht, k¯nnen die   Acetylencarbinole    im gleichen Reaktions gefäss hergestellt werden, in welchem anschliessend die erfindungsgemässe Reaktion vorgenommen, wird.



   In der ersten Stufe des erfindungsgemässen Verfahrens werden als Katalysatoren Kupfer-, Silberoder Goldverbindungen verwendet. Soll die Umsetzung unter Verwendung von Kupfersalz-Katalysatoren durchgeführt werden, kann dem sauren Medium auch das Metall als solches, z. B. in fein verteilter Form, gegebenenfalls auch auf einem Träger, zugesetzt werden, wobei die gewünschten Kupfersalze sich im Reaktionsmedium selbst bilden. Man kann als Katalysatoren Oxyde, wie z. B. Kupferoxyd, gegebenenfalls in Kombination mit einem andern Metall, z. B. Kupferchromoxyd, verwenden. Bevorzugt werden als Katalysatoren Salze eingesetzt, beispielsweise Kupfer-oder Silber-acetate,-carbonate, -oxalate,-nitrate oder-sulfate sowie Gemische dieser Salze.



   Als saure Mittel können sowohl anorganische wie organische Säuren verwendet werden. Bevorzugt ist es allerdings, die Reaktion in Gegenwart einer niederen Carbonsäure, z. B. Propionsäure oder Buttersaure, insbesondere von Essigsäure, vorzunehmen, wobei das saure Mittel gleichzeitig als Lösungsmittel dienen kann. Wird die Umsetzung in Gegenwart von starken Säuren, z. B. Mineralsäuren, wie Schwefelsäure oder Phosphorsäure, vorgenommen, so werden diese Säuren vorteilhaft mit einem inerten Lösungsmittel verdünnt. Als Lösungsmittel können z. B.



  Benzol, Toluol, Tetrachlorkohlenstoff, Essigester oder Aceton verwendet werden.



   Die zur Reaktion gelangenden   Propinylester      kön-    nen in gelöster Form, als Emulsion oder als Suspension, angewendet werden. Die Behandlung mit dem sauren Mittel kann in flüssiger Phase oder in der Dampfphase erfolgen.



   Durch die erfindungsgemässe Behandlung unterliegen die Propinylester einer Umlagerung, welche, wie in einzelnen Fällen nachgewiesen werden konnte, anscheinend zunächst zur Bildung von Allenverbindungen der nachstehenden Formel führt :
EMI2.1     

Wird die erste Reaktionsstufe in Gegenwart einer Carbonsäure vorgenommen, kann daneben auch durch Anlagerung eines Mols dieser Säure eine   a, fi-      ungesättigte Diacylverbindung    der Formel III entstehen :
EMI2.2     

Je nach den herrschenden   Reaktionsbedingun-    gen und des als Ausgangsmaterial verwendeten ter  tiären    Acetylencarbinolesters kann im erhaltenen Reaktionsgemisch das Mengenverhältnis der Reaktionsprodukte der Formeln II und III variieren.



   Erfolgt die Behandlung unter besonders   energi-    schen Bedingungen, z. B. bei höheren Temperaturen oder während einer längeren Zeitdauer, kann unter Umlagerung der Doppelbindung als Nebenprodukt ein Enolester, z. B. der Formel IV, entstehen :
EMI2.3     
   worin R1'den    nach Abspaltung eines Wasserstoffatomes verbleibenden Rest   R1    bedeutet.



   Zweckmässig wird die Reaktion durch analytische Kontrolle so geleitet, dass vorwiegend ein Gemisch der beiden Komponenten II und III gebildet wird.



  Beispielsweise kann durch Vornahme der Acetylenprobe mit Silbernitrat das Verschwinden des Aus  gangsmaterials    festgestellt werden. Der Umsetzungsgrad kann auch auf Grund der I. R.-Spektren verfolgt werden. Die Umsetzung wird mit Vorteil beendet, sobald praktisch kein Ausgangsmaterial mehr vorhanden ist.



   In einer zweiten Reaktionsstufe wird das erhaltene Gemisch hydrolysiert. Die Hydrolyse kann sowohl alkalisch als auch sauer durchgeführt werden, wobei sich die bevorzugte Methode nach der Be  ständigkeit    des zu bildenden Aldehyds gegenüber dem die Hydrolyse bewirkenden Mittel richtet.



  Zweckmässig wird unter milden Bedingungen hydrolysiert. Solche milde Hydrolysebedingungen stellen z. B. Erwärmen mit Soda in wässerigem Alkohol, z. B. Methanol, Behandlung mit alkoholischer Kalilauge bei tiefer Temperatur, Erwärmen mit verdünnter Essigsäure oder Behandlung mit verdünnter Schwefelsäure in Aceton bei Raumtemperatur dar.



   Enthält das in der ersten Reaktionsstufe vorhandene saure Reaktionsmedium Wasser, so erfolgt unmittelbar nach der Bildung der Umlagerungs-bzw.



     Säureanlagerungsprodukte    deren mehr oder weniger vollständige Hydrolyse. Es gelingt, auf diese Weise die   a,, -ungesättigten    Aldehyde in einem Arbeitsgang herzustellen.



   So kann man z. B. ein entsprechendes Propinylacetat in Gegenwart von Silberacetat in wässeriger Essigsäure erwärmen, wobei durch Umlagerung und Hydrolyse in einem Arbeitsgang die Bildung des Aldehyds erfolgt.



   Man kann auch ein entsprechendes Propinylacetat in wasserfreier Essigsäure in Gegenwart von Silbercarbonat erwärmen und das gebildete Reaktionsprodukt nach Isolierung in einer zweiten Stufe durch Erwärmen mit Soda in wässerigem Methanol zum freien Aldehyd hydrolysieren.



   Die Isolierung der gebildeten ungesättigten   Al-    dehyde kann nach an sich bekannten Methoden erfolgen. Beispielsweise können diese Verbindungen   über die entsprechenden   Bisulfitadditionsverbindun-    gen isoliert werden.



   Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren er hältlichen Verbindungen stellen wertvolle zum Teil wohlbekannte Aldehyde von mannigfacher Bedeutung dar. Beispielsweise besitzen sie Bedeutung als Riechstoffe   und/oder    als Zwischenprodukte für die Herstellung von Riechstoffen,   Carotinoidverbindun-    gen,   fettlöslichen    Vitaminen oder Steroidhormonen.



   Beispiel 1
25, 2 g   3-Methyl-3-acetoxy-butin- (1)    [hergestellt aus Methylbutinol durch Umsetzung mit   Essigsäure-    anhydrid und Phosphorsäure ; Siedepunkt   78-79  ;   
100 mm   nid    = 1, 4178] werden in 50 cm3 Eisessig gelöst und nach Zugabe von 0, 2 g Silbernitrat unter Stickstoff während 30 Minuten auf   100     erwärmt.



  Man giesst das Reaktionsgemisch auf Eis, extrahiert mit Petroläther und wäscht 5mal mit Wasser. Nach dem Trocknen mit Natriumsulfat und Abdampfen des Lösungsmittels erhält man 25, 6 g eines Reaktionsproduktes mit folgenden Eigenschaften : n 22/D =
1, 4420 ; U.   V.-Absorptionsmaximum    bei 234 m, u,   E      =    170 (in Athanol). Das Produkt enthält nach dem   I.      R.-Spektrum    kein Ausgangsmaterial mehr und besteht vorwiegend aus 3-Methyl-1,   l-diacetoxy-    buten-(2) nebst wenig   3-Methyl-buten- (2)-al- (l).   



  Durch   Hochvakuumdestillation    erhält man 17, 4 g reines Diacetat vom Siedepunkt 57¯/0, 03 mm ;   n2D2=    1,   4360 ; Schmelzpunkt 19-200.    Diese   Sub-    stanz besitzt kein U.   V.-Absorptionsmaximum.   



     10 g    dieses Diacetates werden in   100    cm3 Aceton gelöst, 10 g 3n Schwefelsäure zugesetzt und während    d    2 Stunden bei 20  stehengelassen. Durch Extraktion mit Äther, Waschen mit gesättigter Natriumchloridl¯sung, Trocknen mit Natriumsulfat, Filtrieren und Eindampfen gewinnt man   4-5    g rohes 3-Methyl  buten'- (2)-al- (l),    das durch Destillation gereinigt wird. Siedepunkt   130131 1730    mm ;   nD    = 1, 4521 ; U.   V.-Absorptionsmaximum    bei 235   m, u.    (in Athanol).



  Das Semicarbazon dieses Aldehydes schmilzt bei   210     und besitzt ein U.   V.-Absorptionsmaximum    bei 271 mM (in Äthanol).



   Beispiel 2
50 g   1-Athinyl-1-acetoxy-cyclohexan    in 500 cm3 wässriger Essigsäure werden nach Zugabe von 0, 5 g Silbernitrat während 30 Minuten unter Stickstoff und am Rückfluss gekocht. Die Reaktionsmischung wird auf Eis gegossen, mit Petroläther   (Siedeintervall 40    bis 60 ) extrahiert, wiederholt mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingedampft. Das erhaltene Reaktionsprodukt besitzt ein U. V.-Absorptionsmaximum bei 243   m, u, El    = 1540 (in Athanol). Der daraus über die kristalline Bisulfitadditionsverbindung gewonnene Cyclohexylidenacetaldehyd hat folgende Eigenschaften : Siedepunkt 85 bis 90¯/12 mm ; nD = 1, 4835 ; U. V.-Absorptionsmaximum bei 240   mu    (in Athanol).

   Das Semi carbazon dieser Verbindung schmilzt bei   198-200     und hat ein U.   V.-Absorptionsmaximum    bei   273      m, u     (in   Athanol).   



   Durch fraktionierte Destillation des mit Bisulfit nicht in Reaktion getretenen Anteils erhält man reines   2- [Cyclohexen- (l)-yl]-vinyl- (l)-acetat    ; Siede punkt   60-62010,    04 mm ; nD = 1, 5102 ; U.   V.-Ab-    sorptionsmaximum bei 242   mu    (in Athanol).



   In analoger Weise erhält man ausgehend von    1-Athinyl-1-acetoxy-cyclopentan (nD =    1, 4559) ein
Reaktionsprodukt, welches ein U.   V.-Absorptions-    maximum bei 243 m, u, E   1    = 1125 (in Athanol) auf weist ; n 22/D = 1,   5015.    Der daraus über die kristalline
Bisulfitadditionsverbindung gewonnene   Cyclopentyl-       idenacetaldehyd    wird in üblicher Weise in das Semi carbazon übergeführt, welches einen Schmelzpunkt von 199-200  und'ein U. V.-Absorptionsmaximum bei 272, 5 m, u, Ei = 1647 (in Äthanol) aufweist.



   Beispiel 3
90 g 3,   7-Dimethyl-3-acetoxy-octen- (6)-in- (l)     [hergestellt aus 3,   7-Dimethyl-octen- (6)-in- (l)-ol- (3)    durch Behandlung mit Essigsäureanhydrid und
Phosphorsäure] werden zusammen mit 0, 9 g Silber carbonat und 300   cm3    Eisessig während einer Stunde bei   90     ger hrt. Hierauf giesst man das Reaktions gemisch in einen Scheidetrichter zu   900    cm3 Wasser und extrahiert das abgeschiedene   01    mit   Petroläther.   



   Die Petrolätherlösung wird mit gesättigter Bicarbonat lösung gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und bei   40     im Vakuum eingedampft. Man erhält 102    g    eines gelben Öls, das im U. V.-Spektrum nicht absorbiert und gemäss dem I. R.-Spektrum aus etwa   60 to   
3,   7-Dimethyl-1-acetoxy-octatrien-(1,    2, 6),   35"/o    3, 7    Dimethyl-1,      1-diacetoxy-octadien- (2,    6) und   50/o    un verändertem Ausgangsmaterial besteht. Dieses Ge misch weist bei   20     eine Brechung von etwa 1, 469 und eine Dichte von etwa 0, 967 auf.



   Dieses Gemisch wird in 500 cm3 Methanol auf genommen, mit 60 g Soda und 100 cm3 Wasser ver setzt und während 30 Minuten am Rückfluss unter
Rühren gekocht. Hierauf giesst man das Gemisch in einen Scheidetrichter zu 1500 cm3 Wasser und extrahiert mit   Petroläther.    Die getrocknete Petrol  ätherlösung wird abgedampft, wobei rohes Citral als    braungelbes Öl    in einer Ausbeute von etwa 70 g zu    rückbleibt.    U.   V.-Absorptionsmaximum    bei 237 bis    238 m, a, El=    800 (in Athanol). Durch Reinigung  über die Bisulfitadditionsverbindung lassen sich daraus 59 g reines Citral isolieren : Ausbeute etwa    84  /o.   



   Beispiel 4
330 g   37-Dimethyl-3-acetoxy-octen-(6)-in-(1)    werden mit   900    cm3 Eisessig und 3 g Silbercarbonat während 2 Stunden bei 80  gerührt. Das Reaktions produkt wird mit 3000 cm3 Eiswasser vermischt und mit Petroläther (Siedeintervall   40-60 )    ausgeschüt telt. Die   Petrolätherlösung    wäscht man mit gesättigter
Natriumbicarbonatlösung und trocknet mit Natrium sulfat. Nun wird auf 1000 cm3   eingeengt, auf-30      bis-50  gekühlt,    worauf nach einigem Stehen ein Produkt auskristallisiert, das   kalt genutscht    und mit kaltem   Petroläther    gewaschen wird.

   Durch Destillation im Hochvakuum und erneutes Umkristallisieren erhält man reines 3, 7-Dimethyl-1,   1-diacetoxy-      octadien-    (2, 6), das bei 4  schmilzt ; Siedepunkt 87¯/0,05 mm; n 20/D = 1, 4588 ; Dichte 0, 999.



   Die Behandlung dieses Produktes mit Soda wie in Beispiel 3 ergibt ein Citral, welches ein U. V.-Absorptionsmaximum bei 237   m, *"E I    = 850 aufweist.



   Aus der nach Abtrennung des Diacetates verbleibenden Mutterlauge erhält man nach dem Abdampfen des Petroläthers ein   01,    das bei der Destillation eine Fraktion bei   58-620/0,    05 mm ergibt.



  Das so gereinigte   01    enthält pro Molekül eine Acetylgruppe und stellt gemϯ   I.    R.-Spektrum 3,   7-Dimethyl-       1-acetoxy-octatrien- (1,    2, 6) dar ; nD = 1, 4810 ; Dichte 0, 927. Es zeigt keine Absorption im U. V.-Spektrum.



  Wird das so erhaltene Produkt wie in Beispiel 3 mit Soda behandelt, erhält man ein Citral mit einem   U.    V.-Absorptionsmaximum bei 237   m, u, El=    780 (in Äthanol).



      Beispiel S   
20 g 3,   7-Dimethyl-3-acetoxy-octen- (6)-in- (1)    werden mit 100 cm3   950/piger    Essigsäure und 0,   2 g    Kupferpulver während einer Stunde am Rückfluss gekocht. Aus dem Reaktionsprodukt lassen sich in üblicher Weise 16 g eines Ols gewinnen ; n 20/D = 1, 4932 ; U.   V.-Absorptionsmaximum    bei 237 mu.



  Durch Reinigung über die kristalline   Bisulfitaddi-    tionsverbindung erhält man aus diesem   01    8 g reines Citral : Ausbeute etwa 50%.



   Beispiel 6
20 g 3, 7-Dimethyl-3-acetoxy-octen-(6)-in-(1) werden in 200 cm3 Eisessig und 5 cm3 Wasser gelöst und nach Zugabe von 0,   4 g Goldchlorür während    2 Stunden unter Stickstoff am Rückfluss gekocht. Aus dem Reaktionsprodukt lassen sich in üblicher Weise 18, 4 g rohes Citral gewinnen ;   nid      =    1, 4782 ; U. V. Absorptionsmaximum bei 235   m, u, E i = 270.    Durch Reinigung über die Bisulfitadditionsverbindung kann daraus reines Citral erhalten werden.



   In analoger Weise erhält man bei Verwendung von 0, 1 g Kupferoxyd anstelle von   Goldchlorür   
19,   1 g rohes    Citral ; n 20/D = 1, 4981 ; U.   V.-Absorp-      tionsmaximum    bei   238 mu El= 538    (in Athanol).



  Es kann über die Bisulfitadditionsverbindung gereinigt werden.



   Beispiel 7
10 g 3, 7-Dimethyl-3-acetoxy-octen-(6)-in-(1) werden in   100    cm3 Propionsäure und 5 cm3 Wasser gelöst und nach Zugabe von 0, 5 g Kupferchromoxyd während 20 Minuten am Rückfluss gekocht. Aus dem Reaktionsprodukt lassen sich 9,   8 g rohes-Citral    gewinnen ;   n2D2=    1, 4881 ; U.   V.-Absorptionsmaximum      bei 234 mcc, El = 393 (in Feinspritlösung). Es kann nach der Bisulfitmethode gereinigt werden.   



   Beispiel 8
50   g    3,   7-Dimethyl-3-acetoxy-octen- (6)-in- (1)    werden mit einem Gemisch von 0, 5 g Kupfersulfat, 10 cm3 konzentrierter Schwefelsäure und   500    cm3 Benzol während 15 Minuten ger hrt. Die Temperatur des Gemisches steigt ohne äussere Erwärmung auf   65 .    Nach der üblichen Aufarbeitung wird das isolierte dunkle Reaktionsprodukt durch   halbstün-    diges Kochen mit Soda in verdünnter   methylalkoho-    lischer Lösung zu rohem Citral hydrolysiert ; U. V. Absorptionsmaximum bei 236   m//.    Es wird über die Bisulfitadditionsverbindung gereinigt ;   n20=    1, 4855 ; U.   V.-Absorptonsmaximum    bei 237-238   mol (in    Athanol).



   Beispiel 9
20 g 3,   7-Dimethyl-3-acetoxy-octen- (6)-in- (l)    werden mit 80 cm3 Essigester unter Zusatz von   1       g    Kupferacetat und 10   cm3    konzentrierter Schwefelsäure unter Rühren auf   703 erwärmt.    Bei dieser Temperatur tritt plötzlich eine Reaktion ein, so dass das Reaktionsgemisch zum Aufsieden kommt. Man rührt noch 15 Minuten ohne weitere Erwärmung und erhält nach der üblichen Aufarbeitung und der Hydrolyse wie in Beispiel 8 rohes Citral als dunkles   01    ; nD = 1, 4884. Reines Citral kann daraus in bekannter Weise über die Bisulfitadditionsverbindung isoliert werden.



   Beispiel   10   
25 g 3,   7-Dimethyl-3-benzoxy-octen- (6)-in- (l)    [welches aus 3, 7-Dimethyl-3-hydroxy-octen-(6)-in-(1) durch Behandlung mit Benzoylchlorid in Pyridin gewonnen wird ; nD   =    1, 5147] werden in 250 cm3 Eisessig gelöst und nach Zugabe von 12, 5 cm3 Wasser und 0, 25 g Kupferpulver während 30 Minuten unter Stickstoff am Rückfluss gekocht. Man giesst das Reaktionsgemisch auf Eis, extrahiert mit Petroläther und wäscht den Extrakt mit Wasser, verdünnter Natronlauge und erneut mit Wasser. Nach dem Trocknen mit Natriumsulfat und Abdampfen des Lösungsmittels im Vakuum bei   405 erhält    man 14, 1 g eines Rohproduktes ;   nid =    1, 4970 ; U. V.-Absorptionsmaximum bei 236 mÁ, E 1/1 - 562 (in Athanol).



  Über die Bisulfitadditionsverbindung kann daraus 8, 1 g reines Citral isoliert werden.



   In analoger Weise erhält man aus 3,   7-Dimethyl-      3-formoxy-octen- (6)-in- (1)    [welches aus 3, 7-Di  methyl-3-hydroxy-octen- (6)-in- (1)    durch Behandlung mit einem Gemisch von Ameisensäure und Essigsäureanhydrid erhalten wird ;   n2l    = 1, 4529] unter Verwendung von Kupferacetat als Katalysator ein Reaktionsprodukt, das im U. V.-Spektrum ein Absorptionsmaximum bei 235   mM(inÄthanol)    besitzt und über die Bisulfitadditionsverbindung reines Citral liefert.



   Beispiel 11    148      g    3, 6,   7-Trimethyl-octen-    (6)-in- (l)-ol- (3) werden in einem   1-Literkolben    mit einer Lösung von 1, 7 g Phosphorsäure in 114   g    Essigsäureanhydrid während 14 Stunden bei   25-35     gerührt. Hierauf versetzt man das Gemisch mit 277 cm3   80''/piger     EssigsÏure, 4, 45 g Soda und 1, 48 g Silbercarbonat und erwärmt unter Rühren während einer Stunde am Rückfluss.

   Nun giesst man das Reaktionsgemisch auf Eis und extrahiert mit   Petroläther.    Die gewaschene und getrocknete Petrolätherlösung wird vom Lö sungsmittel befreit, wobei als Rückstand rohes   ±-Methyl-citral    in Form eines braunen Ols in einer Ausbeute von 156 g erhalten wird ;   nid    = 1, 4850 bis
1, 4890 ; U. V.-Absorptionsmaximum bei 235   m,    u;   Et    = etwa 620 (in Äthanol). Durch Reinigung über die Bisulfitadditionsverbindung lassen sich daraus in bekannter Weise 97 g reines E-Methyl-citral gewinnen ; Ausbeute   66"/e    ; U. V.-Absorptionsmaximum bei 236   m, C ; El    = etwa 820 (in Äthanol).



   In analoger Weise wird 3-Methyl-7-phenyl-3  hydroxy-hepten- (6)-in- (1)    durch Behandlung mit Essigsäureanhydrid und Phosphorsäure in 3-Methyl  7-phenyl-3-acetoxy-hepten-    (6)-in- (l) übergeführt (n24 = 1, 52. 93) und daraus 3-Methyl-7-phenyl  heptadien- (2, 6)-al- (l)    hergestellt ; U.   V.-Absorptions-    maximum bei 247   m, ce    ; El = 698 (in Äthanol),   nid      =    1, 5599.



   Beispiel 12
5 g 3, 7,   11-Trimethyl-3-acetoxy-dodecin-(1) [ge-    wonnen aus 3, 7,   11-Trimethyl-3-hydroxy-dodecin-(1)    durch Behandlung mit Essigsäureanhydrid und Phosphorsäure ; Siedepunkt 105¯/0, 05 mm ; nD = 1,   4430]    werden in 25 cm3 Eisessig gelöst und nach Zugabe von 0, 1 g Silbernitrat während 30 Minuten unter Stickstoff auf 100  erwärmt. Die Aufarbeitung nach Beispiel 10 liefert 4, 9 g eines Rohproduktes ; n 21/D = 1,4599; U. V.-Absorptionsmaximum bei 238 mÁ; E 1/1 = 366 (in ¯thanol). Es wird in 50 cm3 Aceton und 5 cm3 3n Schwefelsäure während 20 Stunden bei 20  stehengelassen. Durch Extraktion mit PetrolÏther, Waschen mit Wasser und Entfernen des Lösungsmittels gewinnt man 4, 1 g rohes 3, 7, 11 Trimethyl-dodecen-(2)-al-(1); n 21/D = 1,4678; U.V.

   Absorptionsmaximum bei 237 mÁ; E 1/1 = 553 (in Äthanol). Die in üblicher Weise gereinigte Substanz siedet bei   120 ss12    mm und liefert ein öliges Semicarbazon, welches ein U. V.-Absorptionsmaximum bei 272   tRa (in Athanol)    besitzt. Der freie Aldehyd besitzt einen starken angenehmen Fettaldehydgeruch.



   In analoger Weise wird 3, 7,   11-Trimethyl-3-      acetoxy-dodecadien-(6, 10)-in-(1) (n24=    1, 4700) in 3, 7, 11 - Trimethyl - dodecatrien - (2, 6, 10)-al- (1) (Farnesal) übergeführt, U.   V.-Absorptionsmaximum    bei 237   mu    ; 590 (in Äthanol) ; nD = 1, 4977.



   Beispiel 13
40 g 3, 7, 11,   15-Tetramethyl-3-acetoxy-hexadecin-    (1) [Dehydroisophytylacetat, hergestellt aus Dehydroisophytol mittels Essigsäureanhydrid und   Phosphor-    sÏure, n 23/D = 1,4493] werden in 100 cm3 Eisessig gel¯st und nach Zugabe von 0,4 g Silbercarbonat eine Stunde unter Stickstoff auf   90     erwärmt. Man giesst das Reaktionsgemisch auf Eis, extrahiert mit Petroläther und wäscht den Extrakt 5mal mit Wasser.



  Nach dem Trocknen mit Natriumsulfat und Abdampfen des Lösungsmittels erhält man 38, 3 g eines Reaktionsproduktes, das im U. V.-Spektrum nur eine schwache Absorption bei   238 m, u besitzt ; Ei    = 40 (in Athanol) ; nD = 1, 4589. 20 g des so erhaltenen Produktes werden in   100    cm3 Methanol gelöst und nach Zugabe von 10 g Soda in 50 cm3 Wasser eine Stunde unter Rückfluss in   Stickstoffatmosphäre ge-    kocht. Durch Extraktion mit PetrolÏther, Waschen mit Wasser, Entfernen des Lösungsmittels und Trocknen über Natriumsulfat erhält man 16, 1 g rohes 3, 7,   11, 15-Tetramethyl-hexadecen- (2)-al- (1) (Phytal)    ;   nD    = 1, 4650 ; U.   V.-Absorptionsmaximum    bei 238   m, ; Et = 336    (in Athanol).

   Durch Hochvakuumdestillation gewinnt man daraus reines Phytal als farbloses viskoses 01 vom Siedepunkt   15701    0, 03   mm.   



   Beispiel   14   
10 g 3,   7-Dimethyl-3-acetoxy-8-methoxy-octen- (6)-    in- (l) [gewonnen aus 3,   7-Dimethyl-3-hydroxy-8-meth-      oxy-octen- (6)-in- (l)    durch Behandlung mit Essigsäureanhydrid und Phosphorsäure ;   n20= 1,    4632] werden in 25 cm3 Eisessig gelöst und nach Zugabe von 0,   1    g Silbercarbonat eine Stunde unter Stickstoff auf 90  erwärmt. Die Aufarbeitung nach Beispiel 13 liefert 9, 3 g eines Reaktionsproduktes, das im U. V. Spektrum eine schwache Absorption bei 240   m,    besitzt ;   Et    = 50 ; nD = 1, 4737.

   Das erhaltene Produkt wird in 50   cm3    Methanol gelöst und nach Zugabe von 5 g Soda in 25 cm3 Wasser während   30    Minuten unter Rückfluss in Stickstoffatmosphäre gekocht. Die Aufarbeitung nach Beispiel 13 ergibt 6, 6 g 3, 7-Dimethyl-8-methoxy-octadien-(2,6)-al-(1) ;   nD    = 1, 4865 ; U. V.-Absorptionsmaximum bei 237 mÁ; E 1/1 = 518 (in Athanol).



   Beispiel   15   
28 g Cyclohexylester der 4-Methyl-4-acetoxyhexin- (5)-sÏure   [mittols    Essigsäureanhydrid und Phosphorsäure aus Cyclohexylester von   4-Methyl-4-    hydroxy-hexin- (5)-sÏure hergestellt] werden in    100    cm3 Eisessig mit 0, 3 g Silbercarbonat eine Stunde unter Stickstoff auf   90     erwärmt. Das nach der Aufarbeitung gemäss Beispiel 13 erhaltene Reaktionsprodukt wird während 3 Stunden mit 10 g Natriumbicarbonat, 200 cm3 Methanol und 20 cm3 Wasser erwärmt. Das Hydrolyseprodukt wird wie in Beispiel 13 aufgearbeitet und ergibt den   Cyclohexyl-    ester von   4-Methyl-hexen- (4)-al- (6)-säure    als farblose ölige Flüssigkeit ; Siedepunkt 100-110¯/0,05 mm ; n2D2 = 1, 4710 ; U.

   V.-Absorptionsmaximum bei 234   m, cc ; Ei = 380    (in Athanol).



   Beispiel 16
10, 4 g 2, 6,   6-Trimethyl-1-äthinyl-1-acetoxy-cyclo-    hexan [hergestellt nach J. Chem. Soc.   (1952),    1102] werden in 25 cm3 Eisessig gelöst und nach Zugabe von 125 mg Silbercarbonat unter Stickstoff eine Stunde auf   90     erwärmt. Die Aufarbeitung nach Beispiel 13 ergibt 10, 1 g eines Reaktionsproduktes, das auf Grund des I.   R.-Spektrums zur Hauptsache    aus   1- [2,    6,   6-Trimethyl-cyclohexyliden]-vinylacetat- (2)    besteht ;   n23    = 1, 4927.



   Nach 1/2stündigem Kochen in einer Lösung von 10 g Natriumbicarbonat in   100    cm3 Methanol erhält man nach üblicher Aufarbeitung 8, 2 g 2, 6,   6-Tri-    methyl-cyclohexyliden-acetaldehyd ; n 25/D = 1, 4996 ; U.   V.-Absorptionsmaximum    in   Petrolätherlösung    bei 238   m,      ;    El   =    780.



   Das entsprechende Phenylsemicarbazon kristallisiert aus Athanol in derben Nadeln ; Schmelzpunkt   137-139 .   



   Beispiel 17
300 mg   17a-Sithinyl-34,      17}-diacetoxy-androsten-    (5) [hergestellt nach Helv. 20 (1937), 1280] werden in 6 cm3 Eisessig gelöst und nach Zugabe von 15 mg Silbercarbonat unter Stickstoff während 20 Minuten auf etwa 95  erwärmt. Man extrahiert mit Ather, wäscht dreimal mit verdünnter Natronlauge, dreimal mit Wasser, trocknet über Natriumsulfat und    d    entfernt das Lösungsmittel am Vakuum bei   50 .   



  Der Rückstand (330 mg, amorph) wird in 5 cm3 Aceton gelöst und nach Zugabe von   1    cm3 3n Schwefelsäure 5 Stunden bei 27  stehengelassen. Die übliche Aufarbeitung liefert ein Rohprodukt, das aus Petroläther kristallisiert wird. Durch   Umkristallisa-    tion aus   Ather-Hexan    erhält man reines   3} S-Acetoxy-    pregnadien- (5, 17,   20)-al- (21)    in Form von farblosen Nadeln ; Schmelzpunkt 168-170  ; [a]   =-52,8     (c = 1 in Chloroform) ; U.   V.-Absorptionsmaximum    in   Feinspritlösung    bei 243   m, u.  



  



  Process for the production of α, fl-unsaturated aldehydes
The present invention relates to a process for the preparation of aX unsaturated aldehydes, which is characterized in that an ester of 1,1-disubstituted propyne- (2) -ol- (l) in the presence of a compound of a metal of the secondary series lb treated the catalyst containing the periodic table with an acidic agent and hydrolyzed the reaction product.



   The starting materials can be prepared in a manner known per se by condensation of acetylene with a ketone and esterification of the tertiary acetylene carbinol formed. The corresponding two esterified tertiary acetylene carbinol groupings are formed from diketo compounds in an analogous manner.



   Starting materials particularly suitable for the process according to the invention are compounds of the formula
EMI1.1
 where R1 and R2 are saturated or unsaturated aliphatic, alicyclic or aromatic radicals or together represent a polymethylene bridge (these radicals can also be oxygen functions, such as



  Carry hydroxyl, ester, carboxyl, ether, carbonyl or enol radicals) and R3 denotes an esterified hydroxyl group.



   Examples of such starting materials are the esters of the following compounds: 3-methyl-butyn- (l) -ol- (3),
3-phenyl-butyn- (l) -ol- (3),
3-methylpentine- (l) -ol- (3), 3-ethylpentine- (l) -ol- (3),
3, 7-dimethyl-octyne- (l) -ol- (3),
3, 7-dimethyl-8-phenyl-octyn- (1) -ol- (3),
3, 7, 1 1-trimethyl-dodecin- (1) -ol- (3),
3, 7, 11, 15-tetramethylhexadecin- (1) -ol- (3),
1-thynyl-cyclopentanol- (1),
1-thynyl-cyclohexanol- (1), 3-methyl-pentene- (4) -in- (I) -ol- (3),
3, 7-Dimethyl-octen- (6) -in- (1) -ol- (3),
3, 7-DimethyI-octen- (7) -in- (1) -oI- (3),
3, 6, 7-trinlethyl-octen- (6) -in- (1) -ol- (3),
3, 7, 11-trimethyl-dodecadiene- (6, 10) -in- (l) -ol- (3),
3, 7, 11,

     15-tetramethylhexadecatriene- (6, 10, 14) in (l) -ol- (3),
1-thynyl-cyclohexen- (4) -ol- (1), 5- [2, 6, 6-trimethyl-cyclohexen- (l) -yl] -3-methylpen: bin- () -ol- (3),
5- [2, 6, 6-trimethyl-cyclohexen- (2) -yl] -3-methyl-pentyn- (1) -ol- (3),
3-methyl-3, 4-dihydroxy-butyn- (1),
3-methyl-3-hydroxy-4-methoxy-butyn- (1), 3-methyl-5-carbethoxy-pentyn- (l) -ol- (3), 3, 7-dimethyl-8-methoxy-octene (7) -in- (1) -ol- (3),
3, 8-Dimethyl-3, 8-dihydroxy-decadiene (4, 6) -di in (1, 9), 1-ethynyl-4-hydroxy-cyclohexanol- (1), 5- [2, 6, 6-trimethyl-4-oxo-cyclohexen- (2) -yl] -
3-methyl-pentyne- (1) -ol- (3),
5- [2, 6,

     6-trimothyl-4-hydroxy-cyclohexen- (2) -yl] -3-methyl-pentyn- (1) -ol- (3),
17-ethynyl-testosterone, 17-ethynyl-3, 17-dihydroxy-androstene- (5).



   Appropriately z. B. the lower carboxylic acid esters of the above compounds are used as starting materials. Advantageous esters are e.g. B. the benzoates, formates, thioacetates and, in particular, the acetates. If desired, the acetylene carbinols can be prepared in the same reaction vessel in which the reaction according to the invention is then carried out.



   In the first stage of the process according to the invention, copper, silver or gold compounds are used as catalysts. If the reaction is to be carried out using copper salt catalysts, the acidic medium can also contain the metal as such, e.g. B. be added in finely divided form, optionally also on a support, the desired copper salts being formed in the reaction medium itself. You can use as catalysts oxides such. B. copper oxide, optionally in combination with another metal, e.g. B. copper chromium oxide, use. Salts are preferably used as catalysts, for example copper or silver acetates, carbonates, oxalates, nitrates or sulfates, and also mixtures of these salts.



   Both inorganic and organic acids can be used as acidic agents. However, it is preferred to carry out the reaction in the presence of a lower carboxylic acid, e.g. B. propionic acid or butyric acid, especially acetic acid, to make, wherein the acidic agent can also serve as a solvent. If the reaction is carried out in the presence of strong acids, e.g. B. mineral acids such as sulfuric acid or phosphoric acid, made, these acids are advantageously diluted with an inert solvent. As a solvent, for. B.



  Benzene, toluene, carbon tetrachloride, ethyl acetate or acetone can be used.



   The propynyl esters which react can be used in dissolved form, as an emulsion or as a suspension. The treatment with the acidic agent can take place in the liquid phase or in the vapor phase.



   As a result of the treatment according to the invention, the propynyl esters are subject to a rearrangement which, as could be demonstrated in individual cases, apparently initially leads to the formation of allene compounds of the following formula:
EMI2.1

If the first reaction stage is carried out in the presence of a carboxylic acid, an α, fi unsaturated diacyl compound of the formula III can also be formed by the addition of a mole of this acid:
EMI2.2

Depending on the prevailing reaction conditions and the tertiary acetylene carbinol ester used as starting material, the quantitative ratio of the reaction products of the formulas II and III can vary in the reaction mixture obtained.



   If the treatment is carried out under particularly energetic conditions, e.g. B. at higher temperatures or for a longer period of time, with rearrangement of the double bond as a by-product of an enol ester, z. B. Formula IV, arise:
EMI2.3
   where R1 'denotes the radical R1 which remains after a hydrogen atom has been split off.



   The reaction is expediently conducted through analytical control in such a way that predominantly a mixture of the two components II and III is formed.



  For example, the disappearance of the starting material can be determined by taking the acetylene test with silver nitrate. The degree of conversion can also be followed on the basis of the I.R. spectra. The reaction is terminated with advantage as soon as there is practically no starting material left.



   In a second reaction stage, the mixture obtained is hydrolyzed. The hydrolysis can be carried out under either alkaline or acidic conditions, the preferred method depending on the resistance of the aldehyde to be formed to the agent causing the hydrolysis.



  It is expedient to hydrolyze under mild conditions. Such mild hydrolysis conditions provide e.g. B. Warming with soda in aqueous alcohol, e.g. B. methanol, treatment with alcoholic potassium hydroxide solution at low temperature, heating with dilute acetic acid or treatment with dilute sulfuric acid in acetone at room temperature.



   If the acidic reaction medium present in the first reaction stage contains water, then immediately after the formation of the rearrangement or.



     Acid addition products their more or less complete hydrolysis. It is possible in this way to produce the α ,, -unsaturated aldehydes in one operation.



   So you can z. B. heat a corresponding propynyl acetate in the presence of silver acetate in aqueous acetic acid, with the formation of the aldehyde by rearrangement and hydrolysis in one operation.



   It is also possible to heat a corresponding propynyl acetate in anhydrous acetic acid in the presence of silver carbonate and, after isolation, hydrolyze the reaction product formed in a second stage by heating with soda in aqueous methanol to give the free aldehyde.



   The unsaturated aldehydes formed can be isolated by methods known per se. For example, these compounds can be isolated via the corresponding bisulfite addition compounds.



   The compounds obtainable by the process according to the invention are valuable, in some cases well-known, aldehydes of diverse importance. For example, they are important as fragrances and / or as intermediates for the production of fragrances, carotenoid compounds, fat-soluble vitamins or steroid hormones.



   example 1
25.2 g of 3-methyl-3-acetoxy-butyn- (1) [prepared from methylbutynol by reaction with acetic anhydride and phosphoric acid; Boiling point 78-79;
100 mm nid = 1.4178] are dissolved in 50 cm3 of glacial acetic acid and, after adding 0.2 g of silver nitrate, heated to 100 for 30 minutes under nitrogen.



  The reaction mixture is poured onto ice, extracted with petroleum ether and washed 5 times with water. After drying with sodium sulfate and evaporation of the solvent, 25.6 g of a reaction product are obtained with the following properties: n 22 / D =
1, 4420; U.V. absorption maximum at 234 m, u, E = 170 (in ethanol). According to the I.R. spectrum, the product no longer contains any starting material and consists predominantly of 3-methyl-1, l-diacetoxy-butene (2) and a little 3-methyl-butene (2) -al- (l).



  High vacuum distillation gives 17.4 g of pure diacetate with a boiling point of 57¯ / 0.03 mm; n2D2 = 1,4360; Melting point 19-200. This substance has no U.V. absorption maximum.



     10 g of this diacetate are dissolved in 100 cm 3 of acetone, 10 g of 3N sulfuric acid are added and the mixture is left to stand at 20 for 2 hours. Extraction with ether, washing with saturated sodium chloride solution, drying with sodium sulfate, filtration and evaporation gives 4-5 g of crude 3-methylbutene'- (2) -al- (1), which is purified by distillation. Boiling point 130131 1730 mm; nD = 1.4521; U.V. absorption maximum at 235 m, u. (in ethanol).



  The semicarbazone of this aldehyde melts at 210 and has a U.V. absorption maximum at 271 mM (in ethanol).



   Example 2
50 g of 1-ethynyl-1-acetoxy-cyclohexane in 500 cm3 of aqueous acetic acid, after adding 0.5 g of silver nitrate, are refluxed for 30 minutes under nitrogen. The reaction mixture is poured onto ice, extracted with petroleum ether (boiling interval 40 to 60), washed repeatedly with water, dried over sodium sulfate and evaporated in vacuo. The reaction product obtained has an U.V. absorption maximum at 243 m, u, E1 = 1540 (in ethanol). The cyclohexylidene acetaldehyde obtained therefrom via the crystalline bisulfite addition compound has the following properties: boiling point 85 to 90¯ / 12 mm; nD = 1.4835; U.V. absorption maximum at 240 mu (in ethanol).

   The semi-carbazone of this compound melts at 198-200 and has a U.V. absorption maximum at 273 m, u (in ethanol).



   Fractional distillation of the portion that has not reacted with bisulfite gives pure 2- [cyclohexen- (l) -yl] vinyl (l) acetate; Boiling point 60-62010, 04 mm; nD = 1,5102; U.V. absorption maximum at 242 mu (in ethanol).



   In an analogous manner, starting from 1-ethynyl-1-acetoxy-cyclopentane (nD = 1.4559), a
Reaction product which has an U.V. absorption maximum at 243 m, u, E 1 = 1125 (in ethanol); n 22 / D = 1, 5015. The resulting over the crystalline
Cyclopentylidene acetaldehyde obtained from bisulfite addition compound is converted in the usual way into the semi carbazone, which has a melting point of 199-200 and a U.V. absorption maximum at 272.5 m, u, Ei = 1647 (in ethanol).



   Example 3
90 g of 3, 7-dimethyl-3-acetoxy-octen- (6) -in- (l) [prepared from 3, 7-dimethyl-octen- (6) -in- (l) -ol- (3) by Treatment with acetic anhydride and
Phosphoric acid] are stirred together with 0.9 g of silver carbonate and 300 cm3 of glacial acetic acid for one hour at 90. The reaction mixture is then poured into a separating funnel into 900 cm3 of water and the oil which has separated out is extracted with petroleum ether.



   The petroleum ether solution is washed with saturated bicarbonate solution, dried with sodium sulfate and evaporated at 40 in a vacuum. 102 g of a yellow oil are obtained which does not absorb in the U.V. spectrum and, according to the I.R. spectrum, from about 60 to
3, 7-dimethyl-1-acetoxy-octadiene- (1, 2, 6), 35 "/ o 3, 7-dimethyl-1, 1-diacetoxy-octadiene- (2, 6) and 50 / o unaltered starting material This mixture has a refraction of about 1.469 and a density of about 0.967 at 20.



   This mixture is taken up in 500 cm3 of methanol, 60 g of soda and 100 cm3 of water are added and refluxed for 30 minutes
Stir cooked. The mixture is then poured into a separatory funnel to 1500 cm3 of water and extracted with petroleum ether. The dried petroleum ether solution is evaporated, with crude citral remaining as a brown-yellow oil in a yield of about 70 g. U.V. absorption maximum at 237 to 238 m, a, El = 800 (in ethanol). Purification using the bisulfite addition compound enables 59 g of pure citral to be isolated: Yield about 84%.



   Example 4
330 g of 37-dimethyl-3-acetoxy-octen- (6) -in- (1) are stirred with 900 cm3 of glacial acetic acid and 3 g of silver carbonate at 80 for 2 hours. The reaction product is mixed with 3000 cm3 of ice water and extracted with petroleum ether (boiling interval 40-60). The petroleum ether solution is washed with saturated
Sodium bicarbonate solution and dry with sodium sulfate. It is now concentrated to 1000 cm3, cooled to -30 to -50, whereupon, after standing for a while, a product crystallizes out, which is sucked cold and washed with cold petroleum ether.

   Pure 3, 7-dimethyl-1, 1-diacetoxy-octadiene- (2, 6), which melts at 4, is obtained by distillation in a high vacuum and renewed recrystallization; Boiling point 87¯ / 0.05 mm; n 20 / D = 1.4588; Density 0.999.



   The treatment of this product with soda as in Example 3 gives a citral which has a U.V. absorption maximum at 237 m, * "E I = 850.



   The mother liquor remaining after the diacetate has been separated off gives an oil after evaporation of the petroleum ether, which on distillation gives a fraction at 58-620 / 0.05 mm.



  The 01 purified in this way contains one acetyl group per molecule and, according to the I.R. spectrum, represents 3, 7-dimethyl-1-acetoxy-octatriene- (1, 2, 6); nD = 1.4810; Density 0.927. It shows no absorption in the U.V. spectrum.



  If the product thus obtained is treated with soda as in Example 3, a citral is obtained with an U.V. absorption maximum at 237 m, u, E1 = 780 (in ethanol).



      Example p
20 g of 3, 7-dimethyl-3-acetoxy-octene (6) -in- (1) are refluxed for one hour with 100 cm3 of 950 / piger acetic acid and 0.2 g of copper powder. 16 g of an oil can be obtained in the usual way from the reaction product; n 20 / D = 1.4932; U.V. absorption maximum at 237 mu.



  Purification using the crystalline bisulfite addition compound gives 8 g of pure citral from this oil: yield about 50%.



   Example 6
20 g of 3, 7-dimethyl-3-acetoxy-octen- (6) -in- (1) are dissolved in 200 cm3 of glacial acetic acid and 5 cm3 of water and, after adding 0.4 g of gold chloride, refluxed for 2 hours under nitrogen . 18.4 g of crude citral can be obtained in the usual way from the reaction product; nid = 1.4782; U.V. absorption maximum at 235 m, u, E i = 270. Pure citral can be obtained therefrom by purification via the bisulfite addition compound.



   In an analogous manner, using 0.1 g of copper oxide instead of gold chloride is obtained
19.1 g raw citral; n 20 / D = 1.4981; U.V. absorption maximum at 238 μl = 538 (in ethanol).



  It can be purified via the bisulfite addition compound.



   Example 7
10 g of 3, 7-dimethyl-3-acetoxy-octene (6) -in- (1) are dissolved in 100 cm3 of propionic acid and 5 cm3 of water and, after the addition of 0.5 g of copper chromium oxide, refluxed for 20 minutes. 9.8 g of crude citral can be obtained from the reaction product; n2D2 = 1.4881; U.V. absorption maximum at 234 mcc, EI = 393 (in fine fuel solution). It can be cleaned using the bisulfite method.



   Example 8
50 g of 3, 7-dimethyl-3-acetoxy-octene (6) -in- (1) are stirred for 15 minutes with a mixture of 0.5 g of copper sulfate, 10 cm3 of concentrated sulfuric acid and 500 cm3 of benzene. The temperature of the mixture rises to 65 without external heating. After the usual work-up, the isolated dark reaction product is hydrolyzed to crude citral by boiling for half an hour with soda in a dilute methyl alcohol solution; U.V. absorption maximum at 236 m //. It is purified via the bisulfite addition compound; n20 = 1.4855; U.V. absorption maximum at 237-238 mol (in ethanol).



   Example 9
20 g of 3, 7-dimethyl-3-acetoxy-octene (6) -in- (l) are heated to 703 with 80 cm3 of ethyl acetate with the addition of 1 g of copper acetate and 10 cm3 of concentrated sulfuric acid while stirring. At this temperature a reaction occurs suddenly, so that the reaction mixture comes to the boil. The mixture is stirred for a further 15 minutes without further heating and, after the usual work-up and hydrolysis, as in Example 8, crude citral is obtained as dark oil; nD = 1.4884. Pure citral can be isolated therefrom in a known manner via the bisulfite addition compound.



   Example 10
25 g of 3, 7-dimethyl-3-benzoxy-octen- (6) -in- (l) [which from 3, 7-dimethyl-3-hydroxy-octen- (6) -in- (1) by treatment with Benzoyl chloride is recovered in pyridine; nD = 1.5147] are dissolved in 250 cm3 of glacial acetic acid and, after addition of 12.5 cm3 of water and 0.25 g of copper powder, refluxed for 30 minutes under nitrogen. The reaction mixture is poured onto ice, extracted with petroleum ether and the extract is washed with water, dilute sodium hydroxide solution and again with water. After drying with sodium sulfate and evaporation of the solvent in vacuo at 405, 14.1 g of a crude product are obtained; nid = 1,4970; U.V. absorption maximum at 236 mA, E 1/1 - 562 (in ethanol).



  8.1 g of pure citral can be isolated therefrom via the bisulfite addition compound.



   In an analogous manner, from 3, 7-dimethyl-3-formoxy-octen- (6) -in- (1) [which from 3, 7-dimethyl-3-hydroxy-octen- (6) -in- ( 1) obtained by treatment with a mixture of formic acid and acetic anhydride; n2l = 1.4529] using copper acetate as a catalyst, a reaction product which in the U.V. spectrum has an absorption maximum at 235 mM (in ethanol) and delivers pure citral via the bisulfite addition compound.



   EXAMPLE 11 148 g of 3, 6, 7-trimethyl-octen- (6) -in- (1) -ol- (3) are mixed with a solution of 1.7 g of phosphoric acid in 114 g of acetic anhydride in a 1 liter flask for 14 Stirred at 25-35 hours. The mixture is then treated with 277 cm3 of 80 ″ / piger acetic acid, 4.45 g of soda and 1.48 g of silver carbonate and heated to reflux with stirring for one hour.

   The reaction mixture is then poured onto ice and extracted with petroleum ether. The washed and dried petroleum ether solution is freed from the solvent, crude ± -Methyl-citral being obtained as a residue in the form of a brown oil in a yield of 156 g; nid = 1.4850 to
1, 4890; U.V. absorption maximum at 235 m, u; Et = about 620 (in ethanol). By purification via the bisulfite addition compound, 97 g of pure E-methyl-citral can be obtained therefrom in a known manner; Yield 66 "/ e; U.V. absorption maximum at 236 m, C; EI = about 820 (in ethanol).



   In an analogous manner, 3-methyl-7-phenyl-3 hydroxy-hepten- (6) -in- (1) by treatment with acetic anhydride and phosphoric acid in 3-methyl 7-phenyl-3-acetoxy-hepten- (6) - converted into (l) (n24 = 1, 52, 93) and from it 3-methyl-7-phenyl heptadiene- (2, 6) -al- (l) produced; U.V. absorption maximum at 247 m, ce; El = 698 (in ethanol), nid = 1.5599.



   Example 12
5 g of 3, 7, 11-trimethyl-3-acetoxydodecin- (1) [obtained from 3, 7, 11-trimethyl-3-hydroxydodecin- (1) by treatment with acetic anhydride and phosphoric acid; Boiling point 105¯ / 0.05 mm; nD = 1.4430] are dissolved in 25 cm3 of glacial acetic acid and, after the addition of 0.1 g of silver nitrate, heated to 100 for 30 minutes under nitrogen. Working up according to Example 10 gives 4.9 g of a crude product; n 21 / D = 1.4599; U.V. absorption maximum at 238 mA; E 1/1 = 366 (in ethanol). It is left to stand in 50 cm3 of acetone and 5 cm3 of 3N sulfuric acid for 20 hours at 20. Extraction with petroleum ether, washing with water and removal of the solvent gives 4.1 g of crude 3, 7, 11 trimethyl-dodecen- (2) -al- (1); n 21 / D = 1.4678; U.V.

   Absorption maximum at 237 mÁ; E 1/1 = 553 (in ethanol). The substance, purified in the usual way, boils at 120 ± 12 mm and yields an oily semicarbazone which has an U.V. absorption maximum at 272 tRa (in ethanol). The free aldehyde has a strong, pleasant odor of fatty aldehyde.



   In an analogous manner, 3, 7, 11-trimethyl-3-acetoxy-dodecadiene- (6, 10) -in- (1) (n24 = 1, 4700) is converted into 3, 7, 11-trimethyl-dodecatriene - (2, 6, 10) -al- (1) (Farnesal) transferred, UV absorption maximum at 237 mu; 590 (in ethanol); nD = 1.4977.



   Example 13
40 g of 3, 7, 11, 15-tetramethyl-3-acetoxy-hexadecyne- (1) [dehydroisophytylacetate, prepared from dehydroisophytol using acetic anhydride and phosphoric acid, n 23 / D = 1.4493] are gel¯ in 100 cm3 of glacial acetic acid st and after adding 0.4 g of silver carbonate, heated to 90 for one hour under nitrogen. The reaction mixture is poured onto ice, extracted with petroleum ether and the extract is washed 5 times with water.



  After drying with sodium sulfate and evaporation of the solvent, 38.3 g of a reaction product are obtained which, in the U.V. spectrum, has only a weak absorption at 238 μm; Egg = 40 (in ethanol); nD = 1.4589. 20 g of the product obtained in this way are dissolved in 100 cm3 of methanol and, after the addition of 10 g of soda in 50 cm3 of water, boiled under reflux in a nitrogen atmosphere for one hour. Extraction with petroleum ether, washing with water, removing the solvent and drying over sodium sulfate gives 16.1 g of crude 3, 7, 11, 15-tetramethyl-hexadecen- (2) -al- (1) (phytal); nD = 1.4650; U.V. absorption maximum at 238 m; Et = 336 (in ethanol).

   Pure phytal is obtained therefrom by high vacuum distillation as colorless, viscous oil with a boiling point of 15701 0.03 mm.



   Example 14
10 g of 3, 7-dimethyl-3-acetoxy-8-methoxy-octene (6) - in (l) [obtained from 3, 7-dimethyl-3-hydroxy-8-methoxy-octene (6 ) -in- (l) by treatment with acetic anhydride and phosphoric acid; n20 = 1.4632] are dissolved in 25 cm3 of glacial acetic acid and, after the addition of 0.1 g of silver carbonate, heated to 90 for one hour under nitrogen. Working up according to Example 13 yields 9.3 g of a reaction product which, in the U.V. spectrum, has a weak absorption at 240 m; Et = 50; nD = 1,4737.

   The product obtained is dissolved in 50 cm3 of methanol and, after the addition of 5 g of soda in 25 cm3 of water, boiled under reflux in a nitrogen atmosphere for 30 minutes. Working up according to Example 13 gives 6.6 g of 3,7-dimethyl-8-methoxy-octadiene- (2,6) -al- (1); nD = 1.4865; U.V. absorption maximum at 237 mA; E 1/1 = 518 (in ethanol).



   Example 15
28 g of cyclohexyl ester of 4-methyl-4-acetoxyhexyne (5) acid [with acetic anhydride and phosphoric acid from cyclohexyl ester of 4-methyl-4-hydroxyhexyne (5) acid] are prepared in 100 cm3 of glacial acetic acid with 0, 3 g of silver carbonate heated to 90 for one hour under nitrogen. The reaction product obtained after working up according to Example 13 is heated for 3 hours with 10 g of sodium bicarbonate, 200 cm3 of methanol and 20 cm3 of water. The hydrolysis product is worked up as in Example 13 and gives the cyclohexyl ester of 4-methylhexen (4) al- (6) acid as a colorless oily liquid; Boiling point 100-110¯ / 0.05 mm; n2D2 = 1,4710; U.

   V. absorption maximum at 234 m, cc; Ei = 380 (in ethanol).



   Example 16
10.4 g 2, 6, 6-trimethyl-1-ethinyl-1-acetoxy-cyclohexane [prepared according to J. Chem. Soc. (1952), 1102] are dissolved in 25 cm3 of glacial acetic acid and, after addition of 125 mg of silver carbonate, heated to 90 for one hour under nitrogen. Working up according to Example 13 gives 10.1 g of a reaction product which, based on the I.R. spectrum, mainly consists of 1- [2,6,6-trimethyl-cyclohexylidene] -vinylacetate- (2); n23 = 1,4927.



   After boiling for 1/2 hour in a solution of 10 g of sodium bicarbonate in 100 cm3 of methanol, after conventional work-up, 8.2 g of 2,6,6-trimethyl-cyclohexylidene-acetaldehyde are obtained; n 25 / D = 1.4996; U.V. absorption maximum in petroleum ether solution at 238 m,; El = 780.



   The corresponding phenyl semicarbazone crystallizes from ethanol in coarse needles; Melting point 137-139.



   Example 17
300 mg of 17a-sithinyl-34, 17} -diacetoxy-androsten- (5) [prepared according to Helv. 20 (1937), 1280] are dissolved in 6 cm3 of glacial acetic acid and, after addition of 15 mg of silver carbonate under nitrogen, to about 95 heated. It is extracted with ether, washed three times with dilute sodium hydroxide solution, three times with water, dried over sodium sulfate and the solvent is removed in vacuo at 50.



  The residue (330 mg, amorphous) is dissolved in 5 cm3 of acetone and, after the addition of 1 cm3 of 3N sulfuric acid, left to stand at 27 for 5 hours. The usual work-up gives a crude product which is crystallized from petroleum ether. Recrystallization from ether-hexane gives pure 3} S-acetoxy-pregnadiene- (5, 17, 20) -al- (21) in the form of colorless needles; Melting point 168-170; [a] = -52.8 (c = 1 in chloroform); U.V. absorption maximum in fine fuel solution at 243 m, u.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von a,/ ?-ungesättigten Aldehyden, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester von 1, 1-disubstituiertem Propin- (2)-ol- (l) in Gegenwart eines eine Verbindung eines Metalles der Nebenreihe lb des periodischen Systems enthalten- den Katalysators mit einem sauren Mittel behandelt und das Reaktionsprodukt hydrolysiert. PATENT CLAIM Process for the preparation of α, / -unsaturated aldehydes, characterized in that one contains an ester of 1,1-disubstituted propyne- (2) -ol- (l) in the presence of a compound of a metal of the secondary series lb of the periodic table - Treating the catalyst with an acidic agent and hydrolyzing the reaction product. UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als saures Mittel eine niedere Carbonsäure verwendet. SUBCLAIMS 1. The method according to claim, characterized in that a lower carboxylic acid is used as the acidic agent. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als niedere Carbonsäure Essigsäure verwendet. 2. The method according to dependent claim 1, characterized in that acetic acid is used as the lower carboxylic acid. 3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man dem sauren Mittel metallisches Kupfer zusetzt. 3. The method according to claim and the dependent claims 1 and 2, characterized in that metallic copper is added to the acidic agent. 4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, da33 man als Katalysator ein Salz von Kupfer oder Silber verwendet. 4. The method according to claim and the sub-claims 1-3, characterized in that a salt of copper or silver is used as the catalyst. 5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator ein Oxyd von Kupfer oder Silber verwendet. 5. The method according to claim and the dependent claims 1 and 2, characterized in that an oxide of copper or silver is used as the catalyst. 6. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Behandlung mit dem sauren Mittel in wasserfreiem Milieu vornimmt und anschliessend sauer oder alkalisch hydrolysiert. 6. The method according to claim and the dependent claims 1-5, characterized in that the treatment with the acidic agent is carried out in an anhydrous medium and then hydrolyzed under acidic or alkaline conditions. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 1, 1-disubstituiertes Pro pin- (2)-yl- (1)-acetat in wasserfreier Essigsäure in Gegenwart eines Silbersalzes erwärmt und das gebildete Reaktionsprodukt nach Isolierung durch Erwärmen mit Soda in wässrigem Methanol hydrolysiert. 7. The method according to claim 6, characterized in that a 1, 1-disubstituted Pro pin- (2) -yl- (1) acetate is heated in anhydrous acetic acid in the presence of a silver salt and the reaction product formed after isolation by heating with soda hydrolyzed in aqueous methanol. 8. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Behandlung mit dem sauren Mittel in einem Wasser enthaltenden Milieu vornimmt, wobei gleichzeitig Umlagerung und Verseifung erfolgt. 8. The method according to claim and the dependent claims 1-5, characterized in that the treatment with the acidic agent is carried out in a water-containing medium, with rearrangement and saponification taking place at the same time. 9. Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 1, 1-disubstituiertes Propin- (2)-yl- (l)-acetat in Gegenwart eines Silbersalzes in wässriger Essigsäure erwärmt. 9. The method according to dependent claim 8, characterized in that a 1,1-disubstituted propyn- (2) -yl- (l) acetate is heated in the presence of a silver salt in aqueous acetic acid. 10. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsmaterial ein 1, 1-disubstituiertes Propin- (2)-yl- (1)-acetat verwendet. 10. The method according to claim and the dependent claims 1-9, characterized in that a 1, 1-disubstituted propyne- (2) -yl- (1) acetate is used as the starting material. 11. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsmaterial ein 1, 1-disubstituiertes Propin- (2)-yl- (l)-benzoat verwendet. 11. The method according to claim and the dependent claims 1-6 and 8, characterized in that a 1, 1-disubstituted propyne (2) -yl- (l) benzoate is used as the starting material. 12. Verfahren nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsmaterial 3-Methyl-3-acetoxy-butin- (1) verwendet. 12. The method according to claim and the un terclaims 1-10, characterized in that the starting material used is 3-methyl-3-acetoxy-butyne- (1). 13. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsmaterial 3, 7, 11-Trimethyl-3-acet- oxy-dodecadien- (6, 10)-in- (1) verwendet. 13. The method according to claim and the sub-claims 1-10, characterized in that the starting material used is 3, 7, 11-trimethyl-3-acetoxy-dodecadiene (6, 10) -in- (1).
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