CH327110A - Verfahren zur Herstellung von 2-Diphenylacetyl-1,3-indandion und Salzen davon - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2-Diphenylacetyl-1,3-indandion und Salzen davon

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CH327110A
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Gordon Thomas Donald
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Upjohn Co
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  Verfahren     zur        Herstellung    von     2-Diphenylacetyl-1,3-indandion        und        Salzen    davon    Die     vorliegende        Erfindung    bezieht, sich auf  ein Verfahren     zur        Herstellung    von     2-Diphe-          nylace:tyl-1,3-incland@ion    der Formel:  
EMI0001.0012     
    und ungiftigen     Metallsalzen    davon,     welche          Verbindungen    als     koagulat%onshemmende    Mit  tel für therapeutische Zwecke verwendbar  sind.

    



  Das Verfahren gemäss der vorliegenden  Erfindung     ist    dadurch     gekennzeichnet,    dass  man     Dipheny@laceton    in einem     inerten    Lösungs  mittel. in     Gegenwart    eines     AlkaIimetallalkoxy-          de.,    mit einem     Phthalsäure;däallkylester    kon  densiert und     gegebenenfalls    das erhaltene     2-          Dipheriylacetyl-1,3-indandion    in ein Salz über  führt.  



  Man kann z. B.     Diphenylacet.on    in Benzol  in     CTegenwart    von     Natriummethoxyd    mit       Phthalsäuredimethylester        kondensieren.     



  Dias     2-Diphenylacety1-1,3=indandion    ist eine  Massgelbe,     kristalline        Verbindwig,    welche bei       1-16-147     C     schmilzt.    Sie     ist        in        Wasser    un  löslich, in Aceton -Lind Essigsäure     löslieh    und  in Benzol und heissem Äthylalkohol schwach  löslich; so dass     sie    aus dem     letzteren    umkristal-         lisiert    weiden kann.

   Die neue     Verbindung    ist  saurer Natur dank des     enolisierbaren        Wasser-          stoffes,        welcher    in der     1,3-Diketonstruktur     vorhanden     ist,    weshalb sie mit Basen unter  Bildung von     Salzen    reagiert.

   Diese Salze kön  nen durch     (Jinsetztmg    mit     Natrium-    oder     Ka-          liumhydroxyd.    gebildet werden und     sind,    ob  -wohl sie in     Wasser    eher spärlich löslich sind,       löslicher    als die     Stammverbind.mg,        weshalb     sie sieh für die     praktische        Verwendung        besser     eignen.  



  <I>Beispiel</I>  Eine     Lösung    von     Natriummethoxyd    wird       .durch    Zugabe von 2,76 g (0,72     Mol)    Natrium       zu    50     em3    absolutem Methanol     und    durch  gelindes Erwärmen     .dieses        Gemisches    zwecks       vollständigen        Auflösens    des Natriums herge  stellt.

       Diese    Lösung wird dann mit 300     ein'      trockenem Benzol unter kräftigem Rühren       versetzt,    worauf das     überschüssige    Methanol  durch Einengen     des        Gemisches    auf ein Volu  men von etwa 100     eins    entfernt wird.

   Die  erzielte     Natriummethoxydstispension    wird mit  einer Lösung von 19,4 g (0,1     Mol)        Dimethyl-          phthalat    in 200     eins    trockenen Benzols     versetzt.     Das     Gemisch    wird     zum    Sieden erhitzt und  eine Lösung von 21 g (0,1     Mol)

          Diphenyl-          aceton    in 200     eins    trockenem     Benzol    tropfen  weise     hinzugefügt.    Während     dieser    Zugabe  werden ungefähr 200     cm3    der     Flüssigkeit.,    wel  che     aus    Benzol     zusammen    mit     1Iethylalkohol,     gebildet während des     Reaktionsverlaufes,    be-      steht-,

       abdestilliert.    Nach der Zugabe des     Di-          phenylacetons    wird das     Gemisch    unter Rück  fluss während etwa 6 Stunden erhitzt, gekühlt  und mit 200     cms    einer     50/eigen        Natrium-          hydroxydlösung    kräftig     verrührt.    Die hell  gelbe     feste        Substanz,        welche    sich ausscheidet,

    wird durch Filtrieren     gesammelt.    Das Filtrat       wird    für die     weiter    unten     beschriebene    Be  handlung     verwendet.    Eine     Suspension    der  festen, 12 g     wiegenden        Substanz    in     Wasser     liefert nach dem     Ansäuern    des     Gemisches    mit  tels     verdünnter        Salzsäure    eine     gummiartige     Masse,

   welsche     alsbald        kristallisiert.    Durch Um  kristallisieren dieser     festen        Substanz        aus          Äthylalkohol        erhält        man        10,2        g        (30%)        2-          Diphenyläcetyl-1,3-indandi.on    in Form einer  hellgelben,     kristallinen,        festen    Substanz vom       Smp.        146-14711    C.  



  Das oben erwähnte Filtrat besteht aus 3  Schichten. Die     zwischen    der     wässrigen    und  der     Benzolschieht    liegende     ölige    Schicht wird  abgetrennt, angesäuert     und    mit Äther extra  hiert. Die     wässrige    Schicht wird ebenfalls ge  trennt, angesäuert und mit. Äther extrahiert.

    Die     Extrakte    werden dann vereinigt, getrock  net     und    eingedampft, wobei eine     schwere     gummiartige Masse anfällt, welche, aus Äthyl  alkohol     umkristallisiert,    zusätzliche 2,5 g des  bei 146-147  C     schmelzenden        Produktes    lie  fert. Die     Gesamtausbeute    an     2-Diphenylacetyl-          1,3-indandion        beträgt        12,7        g        (37%).     



  Das erhaltene     2-Diphenylacetyl-1,3-indan-          dion    kann wie     folgt    in das     Natrimnsalz    über  geführt werden:  A. 100     mb        2-Diphenylaeetyl-1,3-indandion     werden in 5     cm3    Äthylalkohol unter Erwär  men     gelöst        und    die warme alkoholische Lösung  unter Rühren zu 75 c     m3    Wasser, enthaltend  4 Tropfen einer     InnNatriumhydroxydlösung,

            hinzugefügt.    Die erhaltene     Suspension    wird       tropfenweisesolangemit        ln-1Vatriumhydroxyd-          lösung        versetzt,    bis Lösung     stattgefunden        hat,     wobei man den     p$-Wert    nicht über 11 steigen  lässt und dies ungeachtet     des        Umstandes,    dass  eine leichte     Trübung    gelegentlich vorhanden  ist.,

   welche bei     Zugabe    von     Natriumhydroxyd     nicht     verschwindet.    Durch     Verdünnen    auf  100     cms    erhält man eine Lösung des Natrium-         Salzes    von     2-Diphenylaeety1-1,3-indandion,    wel  che die 1 mg     2-Diphenylacetyl-1,3-indandion     pro     cm3    äquivalente Menge enthält.  



  B. 500 mg     2-Diphenyl@acetylr1,3-ind'andion          werden    in 50     cm3        Äthylalkohol    gelöst     und    die  Lösung zu 80     em3        Wasser    hinzugefügt.

   Dann       versetzt    man     tropfenweise    die so erhaltene     Sus-          pension    so     :lange    mit einer 1n     Natrium-          hydmoxydlösung,

      bis     Lösung    eingetreten     ist.     Die Lösung wird hierauf     unter    vermindertem  Druck auf ein Volumen von etwa 45     em3    ein  geengt und hierauf mit ungefähr 10 g Dextrose       versetzt.    Durch Konzentration unter vermin  dertem     Druck    erhält man schliesslich einen  Sirup von dicker     Konsistenz.        Dieser        Sirup        ist     in     Wasser    leicht löslich,

   so     da.ss    man Lösungen  von gewünschten     Konzentrationen    durch     Lö-          sen        des    Sirups in der berechneten Menge Was  ser     herstellen    kann.  



  Salze mit andern ungiftigen     Metallen,    wie  z. B.     Caleium,    Kalium und dergleichen, kön  nen in ähnlicher Weise unter     Verwendung    der       entsprechenden        basischen    Lösung     des    ge  wünschten     Meta:lles,    an Stelle     des    in     diesen     Beispielen verwendeten     Natriumhydroxyds,          hergestellt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 2-Diphenyl- acetyl-1,3-indandion, dadurch gekennzeichnet, dass man Diphenylaceton in einem inerten Lö sungsmittel in Gegenwart eines Alkalimetall- alkoxydes mit einem Phthalsäuredialkylester kondensiert. UNTER-ANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet-, dass man Di:phenylace ton in Benzol in Gegenwart von Natrium methoxyd mit. Phthalsäuredimet.hylester kon densiert. . 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das erhaltene 2-Dipheny1-acetyl-1,3-indändion in ein Salz überführt.
CH327110D 1951-07-16 1952-06-04 Verfahren zur Herstellung von 2-Diphenylacetyl-1,3-indandion und Salzen davon CH327110A (de)

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