CH324814A - Rückschlagklappe für in Rohrleitungen strömende Medien - Google Patents

Rückschlagklappe für in Rohrleitungen strömende Medien

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CH324814A
CH324814A CH324814DA CH324814A CH 324814 A CH324814 A CH 324814A CH 324814D A CH324814D A CH 324814DA CH 324814 A CH324814 A CH 324814A
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CH
Switzerland
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valve
valve disc
disc
sealing
ring
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English (en)
Inventor
Reppert Karl
Original Assignee
Johannes Erhard Fa
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Publication date
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Application filed by Johannes Erhard Fa filed Critical Johannes Erhard Fa
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/03Check valves with guided rigid valve members with a hinged closure member
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B13/00Irrigation ditches, i.e. gravity flow, open channel water distribution systems
    • E02B13/02Closures for irrigation conduits
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F7/00Other installations or implements for operating sewer systems, e.g. for preventing or indicating stoppage; Emptying cesspools
    • E03F7/02Shut-off devices
    • E03F7/04Valves for preventing return flow

Description


      RückschIagklappe    für in Rohrleitungen strömende Medien    Die Erfindung bezieht     µich    auf eine     Rück-          schlagli:lappe    für in Rohrleitungen strömende  Medien, welche bei Unterbrechung der För  derung einen Rücklauf des Mediums verhin  dern soll.

   Die bekannten     Rückschlagklappen,     bei denen die     Drehaehse    der     Klappenscheibe     ausserhalb des     Durchflussquersehnittes    an  geordnet ist, weisen ein verhältnismässig ge  räumiges Gehäuse mit einer Baulänge von  mehr     als    der doppelten Nennweite auf, deren  oberer Stutzen, durch den die     Klappenscheibe     bei der Montage eingeführt wird, mittels eines  Blinddeckels verschlossen ist,

   die     Klappen-          seheibe    wird mittels     Klappenbolzen    und     Klap-          penhebel    auf der im Stutzen gelagerten     Klap-          penwelle    drehbar befestigt. Die     Drehaehse    der       Klappenwelle    und die Form der     Klappen-          liebel    sind so angeordnet und ausgebildet,     dass     die     Klappenscheibe    zu der     Gehäusedicht-          fläche    immer in. Schliesstendenz steht.

   Durch  die Strömung öffnet sich die     Klappenscheibe     <B>je</B> nach der Förderleistung bis zu einem be  stimmten     öffnungswinkel    und wird bei Un  terbrechung der Strömung infolge ihrer  Schliesstendenz und der rückläufigen Wasser  säule zum     Abschluss    gebracht.

   In der     Offen-          stellung    befindet sich die     Klappenscheibe     durch das Arbeiten der Pumpe in     pendelnder     Bewegung, wobei die Ausschläge um so grösser  werden,<B>je</B> länger der     Hebelarin    von der     Klap-          penscheibenmitte    bis zur     Drehaehse    der     Klap-          penwelle    ist.

   Beim Schliessvorgang wird die         Klappenscheibe    infolge ihrer     Sehliesstendenz     und der rückläufigen Wassersäule mit hartem  Schlag     auf        d#n        Gehäused.iclitring    aufge  schlagen. Je nach dem Betriebsdruck und der  Nennweite können diese Schläge zerstörende  Folgen haben. Ausserdem ergibt diese Kon  struktion der     Rückschlagklappen    einen hohen  Druckverlust.  



  Die Erfindung vermeidet diese Nachteile  dadurch,     dass    die Lagerzapfen der     Klappen-          scheibe    im Bereich einer     Klappenscheiben-          hälfte,    und zwar in der normalen Strömungs  richtung des- Mediums aus der Ebene der  Dichtringe heraus nach vorwärts versetzt an  geordnet sind. Die Lagerzapfen der     Klappen-          scheibe    können gegenüber der Gehäuseachse  aussermittig zum     Durchflussquerschnitt    ange  ordnet sein.  



  Diese Ausbildung der     Rückschlagklappe     ergibt eine bedeutende Gewichtseinsparung,  vereinfachte Bearbeitung, günstigere     stati-          sehe    Beanspruchung und verbesserte Strö  mungsverhältnisse. Das Gehäuse der neuen       Rückschlagklappe    kann aus einem einfachen       Rohrformstück    bestehen, das eine geringere  Baulänge gegenüber der Nennweite aufweist.

    Die     Klappenscheibe    ist nunmehr so -gelagert,       dass    ihr Schwerpunkt ausserhalb der Dreh  achse der     Klappenscheibe    liegt, wodurch wie  derum die Schliesstendenz zum     Gehäusedicht-          ring    gegeben ist.

   Demzufolge geschieht der  Öffnungsvorgang und die Einstellung der           Klappenscheibe        auf    den     Öffnungswinkel    in       ähnlicherWeise-wie    bei     denbekanntenKlappen-          scheiben;    das Anschlagen des     Klappendicht-          ringes    gegen den     Gehäusedichtring    erfolgt  jedoch weicher, da nicht die ganze Energie  aus der     Schliesstendenz    und dem Druck der  rückläufigen Wassersäule in     Schliessrichtung     auf die     Klappenscheibe    zur Einwirkung  kommt.

   Die rückläufige Wassersäule erzeugt  auf der einen Seite der Drehachse ein ent  gegengesetzt gerichtetes Drehmoment gegen  über dem auf der andern Seite der Dreh  achse gelegenen Teil der     Klappenscheibe.    Es  kommt also bei der Schliessbewegung der       Klappenscheibe    immer nur ein Differenz  betrag als resultierendes Drehmoment in     Be-          traeht,    wodurch sieh eine wesentliche     Seho-          nung    der Bauteile ergibt.  



  Die neue Konstruktion ermöglicht es, in  vorteilhafter Weise die zwischen dem     Gehäuse-          dichtring    und dem     Klappendichtring    vorhan  denen Dichtflächen wahlweise kugelig oder  konisch auszubilden. Für nicht zu hohe  Drücke wird der     Diehtring    zweckmässig in  die     Klappenseheibe    fest eingestemmt. Bei  höheren Drücken, unter denen eine merkliche  radiale Dehnung des Gehäuses eintritt, wird  vorzugsweise der     Klappendichtring    in axialer  Richtung verschiebbar     auf    der     Klappen-          scheibe    angeordnet.

   Dadurch wird dem     Klap-          pendichtring    die Möglichkeit gegeben, sich  jeder Verformung des     Gehäusedichtringes    an  zupassen. Diese Wirkung kann dadurch er  reicht werden,     dass    ein besonderer, den     Klap-          pendichtring    tragender Sitzring mittels zweier  an gegenüberliegenden Stirnflächen angeord  neter Runddichtungen zwischen einer Wan  dung der     Klappenscheibe    und einem mit  diesem fest verbundenen Klemmring     naehgie-          big    und abgedichtet gelagert wird.  



  Die Erfindung wird an Hand der Zeich  nung an einigen Ausführungsbeispielen näher  erläutert.  



  Es stellen dar:       Fig.   <B>1</B> einen axialen Längsschnitt durch die  neue     Rüekschlagklappe,          Fig.    2 einen Querschnitt gemäss Schnitt  linie     A-B    in     Fig.   <B>1,</B>         Fig.   <B>3</B> einen Schnitt durch die in Schliess  stellung befindlichen     Diehtringe    bei starr ein  gesetztem     Klappendichtring    und mit     koni-          sehen    Dichtflächen, in grösserem Massstab,

         Fig.    4 einen entsprechenden Schnitt mit  elastisch gelagertem     Klappendichtring    und  kugeligen Dichtflächen und       Fig.   <B>5</B> einen entsprechenden Schnitt mit  elastisch gelagertem     Klappendichtring    und  konischen Sitzflächen.  



  In den einzelnen Darstellungen sind ein  ander entsprechende Teile mit gleichen Be  zugszeichen versehen worden.<B>-</B>  Die     Rücksehlagklappe    nach     Fig.   <B>1</B> und 2  enthält eine     Klappenscheibe   <B>1</B> mit kugeligen  Dichtflächen. Der     Klappendichtring    2 besteht  ebenso wie der     Gehäusedichtring   <B>3</B> aus Metall,  so     dass    beide Dichtringe mittels ihrer Dicht  flächen in Schliessstellung zum dichten     Ab-          schluss    kommen. Die Dichtringe 2,<B>3</B> können  auch elastisch ausgebildet sein.

   Die Lagerung  der     Klappenscheibenzapfen    4 im Gehäuse<B>5</B>  erfolgt im Bereich der obern Halbkreisfläche  der     Klappenscheibe   <B>1</B> mit einem radialen  Versatz von der Grösse<B>F,</B> der normal dem       Flächenschwerpunktsabstand    entspricht. Da  durch wird die Schliesstendenz der     Klappen-          seheibe   <B>1</B> gewährleistet, und es wird darüber  hinaus infolge des axialen Versatzes<B>G</B> der       Klappenscheibenzapfen    eine Unterbrechung  des     CTehäusedichtringes   <B>3</B> sowie des     Klappen-          dielitringes    2 vermieden.

   Beim Schliessvor  gang wirkt das obere linksdrehende Dreh  moment dem untern rechtsdrehenden Dreh  moment der     Klappenscheibe    entgegen. Da  durch wird beim Schliessen das Aufschlagen  der     Klappenseheibe    auf den     Gehäusesitzring     weitgehend gemildert.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt die abgewandelte     Ausführungs-          -form,    bei welcher der     Klappendiehtring    2a  und der     Gehäusedichtring    3a mit konisch ge  drehten     Diehtflächen    versehen sind.

   Die er  findungsgemässe Ausgestaltung der     Rück-          schlagklappe    ermöglicht die Anwendung so  wohl kugeliger wie auch konischer Dicht  flüchen, da beim     Öffnungs-    und Schliessvor  gang kein Gleiten der Dichtringe aufeinander  erfolgt, sondern durch die exzentrische Lage-           rung    der     Klappenselieibe    ein einfaches<B>Ab-</B>  heben derselben eintritt.  



  Die     Fig.    4 und<B>5,</B> welche sich durch die An  wendung kugeliger Dichtflächen bei     Fig.    4  und konischer     Dichtflächen    bei     Fig.   <B>5</B> von  einander unterscheiden, zeigen Ausführungs  beispiele für höhere Betriebsdrücke.

   Wenn  bei hohen Drücken eine radiale Dehnung des  Gehäuses<B>5</B> mit dem     Gehäusedichtring   <B>3</B> ein  tritt, so wird in der     Sehliessstellung    der     Klap-          penseheibe   <B>1</B> durch die rückläufige Wasser  säule der     Klappenscheibendichtring    2 in  axialer Richtung auf den     Gehäusedichtring   <B>3</B>       gepresst.    Die Runddichtung<B>6</B> verhindert den       Durehtritt    des rückseitigen Mediums, und die  Runddichtung<B>7</B> dient als elastisches     Wider-          lager    des in den Sitzring 2' eingestemmten  Dichtringes 2,

   wobei der Klemmring<B>8</B> durch  Schrauben<B>9</B> mit der     Klappenscheibe   <B>1</B> fest  verbunden ist.  



  Die in der Zeichnung dargestellten Aus  führungsbeispiele können     mannigfaehe    kon  struktive Abwandlungen erfahren. Wenn auch  die Verwendung zweier Lagerzapfen 4 beson  ders günstig ist, so liesse sich an ihrer Stelle  ein einziger durchgehender Lagerzapfen ver  wenden. Die Grössenverhältnisse der     Strek-          ken   <B>F</B> und     G,    welche die Lage der     Dreh-          zapfenachse    bestimmen, können abweichend  von den in der Zeichnung dargestellten<B>Ab-</B>  messungen dem jeweiligen Verwendungszweck       angepasst    werden.

   In     Fig.    2 zeigt die linke  Seite einen Lagerzapfen 4 mit Blindflansch,  während die     Ausführungsfoi#in    der rechten  Seite von     Fig.    2 einen aus dem Gehäuse her  ausragenden Drehzapfen zeigt.<B>-</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rückschlagklappe für in Rohrleitungen strömende Medien, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerzapfen (4) der Klappenseheibe <B>(1)</B> im Bereich einer Klappenscheibenhälfte, und zwar in der normalen Strömungsrichtung des Mediums aus der Ebene der Dichtringe (2,<B>3)</B> heraus nach vorwärts versetzt angeord net sind.
    UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Rückschlagklappe nach Patentanspruch, dadurch; gekennzeichnet, dass die Lagerzap f en (4) der Klappenscheibe <B>(1)</B> gegenüber der Gehäuseachse im Flächenschwerpunktsabstand einer Halbkreisfläehe angeordnet sind.
    2. Rückschlagklappe nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> daurch gekennzeich net, dass die Lagerzapfen (4) der in Strö mungsrichtung des Mediums ausgewölbten Klappenscheibe <B>(1)</B> seitlich an den über ihrem ganzen Kreisumfang nicht unterbrochenen Dielitringen (2,<B>3)</B> vorbeigeführt sind und die Dichtringe kugelförmige Dielltflächen auf weisen.
    <B>3.</B> Rückschlagklappe nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeic'h- net, dass die Lagerzapfen (4) der in Strö mungsrichtung des Mediums ausgewölbten Klappenscheibe <B>(1)</B> seitlich an den über ihren ganzen Kreisumfang nicht unterbrochenen Diehtringen (2,<B>3)</B> vorbeigeführt sind und die Diehtringe konische, Dichtflächen auf weisen.
    4. Rückschlagklappe nach Patentansprueh und Unteransprüchen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Dichtring (2) der Klappenscheibe <B>(1)</B> mit einem besonderen Sitzring (2') fest verbunden ist, der gegen über der Klappenscheibe <B>(1)</B> eine axiale Ver- schiebbarkeit aufweist.
    <B>5.</B> Rückschlagklappe nach Patentansprueli und Unteransprüclien <B>1</B> bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der den Diehtring (2) tra gende Sitzring (21) mittels zweier an gegen überliegenden Stirnflächen angeordneter Runddichtungen<B>(6, 7)</B> zwischen einer Wan dung der Klappenscheibe <B>(1)</B> und einem mit dieser fest verbundenen Klemmring<B>(8)</B> nach giebig und abgedichtet gelagert ist.<B>-</B>
CH324814D 1953-12-15 1954-11-23 Rückschlagklappe für in Rohrleitungen strömende Medien CH324814A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171685B (de) * 1958-04-21 1964-06-04 Karl Adams Klappenventil mit Differentialkolben
EP3101187A1 (de) * 2015-06-05 2016-12-07 Perdoncin, Benedetto Automatische vorrichtung zur vermeidung des heraufkletterns von tieren durch abwasserleitungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171685B (de) * 1958-04-21 1964-06-04 Karl Adams Klappenventil mit Differentialkolben
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