CH312065A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mauerwerk mittels Grossformatsteine. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mauerwerk mittels Grossformatsteine.Info
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- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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- E04G21/14—Conveying or assembling building elements
- E04G21/16—Tools or apparatus
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mauerwerk mittels Gr oBformatsteine. Das Bestreben, die Mauerwerkskosten zu senken, führte zur Verwendung von Orrossfor- matsteinen, deren Volumen und Gewicht-ein Mehrfaches der Steine von Normalformat be tragen. Beim Überschreiten eines bestimmten Gewichtes kann der Grossformatstein nicht mehr im Einbandsystem versetzt werden. Durch die Inanspruchnahme beider Hände wird aber der sonst fliessende Arbeitsvorgang beim Vermauern gestört. bzw. unterbrochen.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird gemäss dem den Erfindungsgegenstand bilden den Verfahren zur Herstellung von Mauer werk mittels Grossformatsteinen der zu ver mauernde einzelne Grossformatstein an einer innerhalb seines Umfanges vorgesehenen An fassstelle mittels einer an dieser angreifenden Tragvorrichtung erfasst Lind an der Baustelle versetzt.
Zur Durchführung des beschriebenen Ver fahrens eignet sich insbesondere eine ebenfalls Erfindungsgegenstand bildende Vorrichtung, die sieh auszeichnet durch zwei gelenkig ver einigte zweiarmige Hebel mit Armen zum Er fassen des Grossformatsteines an dessen An fassstelle, sowie mit Armen für einen Hand griff, um mittels diesem eine -Verschwenkang der beiden Hebel relativ zueinander zu be wirken.
Die Zeichnung dient. zur näheren beispiels weisen Erklärung des erfindungsgemässen Verfahrens und zeigt schaubildlich drei Aus- führungsbeispiele der zur Durchführung die nenden erfindungsgemässen Tragvorrichtung.
Fig.1 bis 3 veranschaulichen je die eine Ausführtuigsart der Vorrichtung, und Fig.4 und 5 zeigen die. Ausführiulgsart der Vorrichtung gemäss Fig. 1 im Gebrauch. Die Tragvorrichtung gemäss Fig. 1 besitzt zwei sich kreuzende, durch einen Lagerbol zen 1 gelenkig vereinigte zweiarmige Hebel 2 und 3 aus Flacheisen.
Die kürzeren Arme 2u und 3a der beiden Hebel 2 und 3 dienen dein Angriff an der Anfassstelle des Grossformat steines, wozu die genannten zwei Hebelarme je eine an ihnen quer stehende viereckige Druckplatte 4 bzw. 5 aufweisen, deren Ecken zu Angriffszacken 4a bzw. 5a ausgestaltet sind. Die mit 2b und 3b bezeichneten längeren Arme der beiden Hebel 2 Lund 3 sind am freien Endteil durch einen aus Flacheisen bestehen den Lenker 6 vereinigt, und zwar dient- der Verbindung der Teile 2, 3 und 6 je ein Ge lenkbolzen 7 bzw. B.
Der Gelenkbolzen 8 durchsetzt einen im Hebelarm 3 vorgesehenen länglichen Führungsschlitz -9, wodurch ein Gleitgelenk gebildet ist. Der Lenker 6 weist in seinem Mittelteil einen angeschweissten Schaft. 10 auf, der in ein flaches Querhaupt 10a übergeht, auf dessen zwei Seiten je ein hölzernes Belagstüek 11 angebracht ist, so dass ein runder Handgriff 12 gebildet ist.
Dieser Handgriff ist in seiner Länge izi bezug auf den Schaft 10 derart versetzt angeordnet, dass ein längerer und ein kürzerer Griffteil gebil det sind. Auf dem Gelenkbolzen 7 sitzt .eine Drehungsfeder 13, die mittels Endarmen an je einem Anschlag 14 bzw. 15 des Hebels 2 bzw. des Lenkers 6 angmeift. Diese Drehungs feder 13 ist bestrebt, die beiden Hebel 2 und 3 in der gezeichneten Relativstellung zu hal ten, in welcher der Gelenkbolzen 8 am äussern Ende des am Hebel 3 vorhandenen Führungs- sehlitzes 9 anschlägt.
Der Hebel 2 weist einen zum Handgriff 12 gleich gerichteten Anfa.ss- finger 16 auf, welcher sich an der Tragvor richtung auf der dem längeren Teil des Hand griffes 12 entsprechenden Seite befindet und vom Handgriff aus mit Fingern erreichbar ist.
Der in Fig. 9: und 5 gezeichnete, z. B. aus gebranntem Ton bestehende und an den Sei ten je 30 cm und in der Dicke 13,5 ein mes sende Grossformatstein 17 besitzt innerhalb seines Umfanges zwei quer gerichtete, par allele, längliche Ausnehmungen 18. Diese Ausnehmungen 18, die am Stein 17 durch gehend sind oder sich nur auf eine gewisse Tiefe desselben erstrecken, bilden eine Zwi schenwand 19 im Stein 17.
Um den Stein 17 mittels der beschliebenen Tragvorrichtung vom Stapelplatz wegzuneh men, wird diese im Sinne der Fig. 4 am Stein 17 angesetzt, nämlich so, dass die beiden Hebel 2 -und 3 an genannter Zwischenwand 19 zum Angriff kommen.
Hierzu .wird die Tragvor- richtumg mit der einen Hand am erwähnten längeren, dem Körper abgekehrten Teil des Handgriffes 12 erfasst, und es werden durch am genannten Anfassfinger 16 ausgeübten Fingerzug die Hebel 2 und 3 so bewegt, dass die Arme 2a und 3a etwas auseinanderschwin- gen, um in die beiden Ausnehmungen 18 des Steines 17 eingeführt werdendzu können.
Bei nachheriger Freigabe des erwähnten. Anfass- fingers 16 schwingen die Hebel 2 lind 3 -unter dem Einfluss der Drehungsfeder 13 in zur vorherigen Richtung entgegengesetztem Sinn zurück, wobei sie an der Zwischenwand 19 des Steines 17 nun Angriff kommen. Alsdann kann der Stein. 17 mittels der Tragvorrich tung befördert werden.
Infolge der Last des Steines 17 wird beim Hochheben desselben mit der Tragvorrichtung deren durch die Hebel arme 2a. und 3 ausgeübte Angriffskraft am Stein verstärkt. Der mittels der Tragvorrich tung mit einer Hand erfasste Stein 17 wird beispielsweise gemäss Fig.5 in eine Schräg lage gebracht, um mittels der in der andern Hand gehaltenen Kelle den Mörtel auf die ent sprechende Stirnseite des Steines aufzutragen. Der Stein wird anschliessend genau in Stel- ltmg gebracht und durch Betätigung des ge nannten Anfassfingers 16 freigegeben.
Der Stein 17 kann selbstverständlich ausser den beschriebenen Ausnehmungen 18 in übli cher Weise durchgehende Kanäle besitzen.
Von der beschriebenen Tragvorrichtung unterscheidet. sich die Ausführungsart gemäss Fig.2 in der Hauptsache insofern, als die beiden Hebel 2 und 3 sich nicht kreuzen. Dabei ist die Drehungsfeder 13 bestrebt, die kürzeren Arme 2cc und 3a der beiden Hebel 2 lind 3 auseinanderzuhalten. Unter entspre chender Betätigung der Vorrichtung mittels des Anfassfingers 16 können deren Hebelarme 2a und 3a gegeneinandergeschwenkt werden.
Bei dieser Tragvorrichtung werden die von den Hebelarmen 2a und 3a getragenen vier eckigen Druckplatten 4b bzw. 5b beim An heben der Vorrichtung nach aussen gegen ent sprechende Innenflächen des Steines ge drückt.
Bei der-Tragvorrichtung gemäss Fig. 3 sind die kürzeren Arme 2a, 3a der beiden Hebel 2 und 3 seitlich gegenüber dem entsprechenden längeren Arm versetzt, wobei die Hebel 2 und 3 sich nicht kreuzen. An den freien Enden der Hebelarme 2a und 3a ist auf den voneinander abgekehrten Seiten derselben je eine Druck platte 4c bzw. 5c angebracht. Der Griff 12 ist gleichlaufend zum Lenker 6 auf diesem befestigt, ebenso erstreckt sich der Anfassfin- ger 16 in der gleichen Richtung.
Durch entsprechende Betätigung der Trag- vorrichttmg mittels des Anfassfingers 16 kön nen deren Hebelarme 2a und 3a in Richtung gegeneinandergeschwenkt werden.
Die Wirkung dieser Tragvorrichtung ist derjenigen der Fig. 2 ähnlich. Das beschriebene Verfahren weist gegen über den üblichen Bauverfahren mittels Gross formatsteinen folgende Vorteile auf: Indem die Arbeitshand mit dem in seiner Rohstoffbeschaffenheit variierenden Stein nicht mehr in Berührung kommt, sind Hand- und Fingerverletzungen ausgeschlossen, und in Anpassung an die atmosphärischen Ver hältnisse können Maurer wie Handlanger ohne Arbeitsnachteile mit Handschuhen ar beiten.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Mauer werk mittels Grossformatsteinen, dadurch ge kennzeichnet, da.ss der zu vermauernde ein zelne Grossformatstein an einer innerhalb sei nes Umfanges vorgesehenen Anfassstelle mit tels einer an dieser angreifenden Tragvor richtung erfasst und an der Baustelle versetzt wird.1I. Tragvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Patentanspruch I, gekennzeichnet durch zwei gelenkig vereinigte zweiarmige Hebel mit Armen zum Erfassen des Grossformatsteines an dessen Anfassstelle, sowie mit Armen für einen Handgriff, um mittels diesem eine Verschwenkung der bei den Hebel relativ zueinander zu bewirken. UNTERANSPRÜCHE: 1. Tragvorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass einer der bei den Hebel federbelastet ist.2, Tragvorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Hebel an ihren zweit genannten Armen durch einen mit dem Hand griff versehenen Lenker miteinander verbun den sind, wobei die eine Verbindungsstelle als Gleitgelenk ausgebildet ist.3. Tragvorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff zum Len- ker quer gerichtet ist und die beiden Hebel sieh über ihren Lagerbolzen kreuzen, wobei die Federbelastung sich im Sinne des Gegen- einanderbewegens der dem Erfassen des Grossformatsteines dienenden erstgenannten Hebelarme auswirkt, und dass die Hebel sich in entgegengesetzter Richtung mittels eines vom Handgriff aus erreichbaren Anfassteils betätigen lassen. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Handgriff zum Lenker quer gerichtet ist, die beiden Hebel sich nicht über ihren Lagerbolzen kreuzen und die Fe derbelastung sich im Sinn des Auseinander bewegens der dem. Erfassen des Grossformat steines dienenden erstgenannten Hebelarme auswirkt, und dass die Hebel sich in entgegen gesetzter Richtung mittels eines vom Hand griff aus erreichbaren Anfassteils betätigen lassen. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Handgriff zum Len ker parallel gerichtet ist, die beiden Hebel sich nicht kreuzen und die zum Erfassen des Stei nes dienenden Hebelarme gegenüber den an dern Armen seitlich versetzt sind, wobei die Federbelastung sich im Sinn des Auseinander bewegens der dem Erfassen des Grossformat steines dienenden Hebelarme auswirkt, und dass die Hebel sich in entgegengesetzter Rich tung mittels eines vom Handgriff aus erreich baren Anfassteils betätigen lassen. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1. und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die dem Erfassen des Gross formatsteines dienenden Hebelarme an den freien Enden je eine quer stehende Druck platte aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4705312A (en) * | 1986-10-22 | 1987-11-10 | Vooge Daryl L | Insulated building block handling tool |
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1952
- 1952-12-30 CH CH312065D patent/CH312065A/de unknown
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| US4705312A (en) * | 1986-10-22 | 1987-11-10 | Vooge Daryl L | Insulated building block handling tool |
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