CH312065A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mauerwerk mittels Grossformatsteine. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mauerwerk mittels Grossformatsteine.

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CH312065A
CH312065A CH312065DA CH312065A CH 312065 A CH312065 A CH 312065A CH 312065D A CH312065D A CH 312065DA CH 312065 A CH312065 A CH 312065A
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A Haller
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Hunziker & Cie Ag
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Description


      Verfahren    und Vorrichtung zur Herstellung von Mauerwerk mittels     Gr        oBformatsteine.       Das Bestreben, die Mauerwerkskosten zu  senken, führte zur Verwendung von     Orrossfor-          matsteinen,    deren Volumen und     Gewicht-ein          Mehrfaches    der Steine von Normalformat be  tragen. Beim Überschreiten eines bestimmten       Gewichtes    kann der     Grossformatstein    nicht  mehr im Einbandsystem versetzt werden.  Durch die     Inanspruchnahme    beider Hände  wird aber der sonst fliessende Arbeitsvorgang  beim Vermauern gestört. bzw. unterbrochen.  



  Um diesen Nachteil zu beseitigen,     wird     gemäss dem den Erfindungsgegenstand bilden  den Verfahren zur Herstellung von Mauer  werk mittels     Grossformatsteinen    der zu ver  mauernde     einzelne        Grossformatstein    an einer  innerhalb seines Umfanges vorgesehenen An  fassstelle mittels einer an dieser angreifenden       Tragvorrichtung    erfasst     Lind    an der Baustelle  versetzt.  



  Zur Durchführung des beschriebenen Ver  fahrens eignet sich insbesondere eine ebenfalls  Erfindungsgegenstand bildende Vorrichtung,  die sieh auszeichnet durch zwei gelenkig ver  einigte zweiarmige Hebel mit Armen zum Er  fassen des     Grossformatsteines    an dessen An  fassstelle, sowie mit Armen für einen Hand  griff, um mittels diesem eine     -Verschwenkang     der beiden Hebel relativ zueinander zu be  wirken.  



  Die Zeichnung dient. zur näheren beispiels  weisen Erklärung des     erfindungsgemässen     Verfahrens und zeigt schaubildlich drei Aus-         führungsbeispiele    der zur Durchführung die  nenden erfindungsgemässen Tragvorrichtung.  



       Fig.1    bis 3 veranschaulichen je die eine       Ausführtuigsart    der Vorrichtung, und       Fig.4    und 5 zeigen die.     Ausführiulgsart     der     Vorrichtung    gemäss     Fig.    1 im Gebrauch.  Die Tragvorrichtung gemäss     Fig.    1 besitzt  zwei sich     kreuzende,    durch einen Lagerbol  zen 1 gelenkig vereinigte zweiarmige Hebel 2  und 3 aus Flacheisen.

   Die kürzeren Arme 2u  und     3a    der beiden Hebel 2 und 3 dienen dein       Angriff    an der     Anfassstelle    des Grossformat  steines, wozu die genannten zwei Hebelarme  je eine an ihnen quer stehende viereckige  Druckplatte 4 bzw. 5 aufweisen, deren Ecken  zu Angriffszacken     4a    bzw. 5a ausgestaltet  sind. Die mit 2b und 3b bezeichneten längeren       Arme    der beiden Hebel 2     Lund    3 sind am freien       Endteil        durch    einen aus Flacheisen bestehen  den Lenker 6 vereinigt,     und    zwar dient- der  Verbindung der Teile 2, 3 und 6 je ein Ge  lenkbolzen 7 bzw. B.

   Der     Gelenkbolzen    8  durchsetzt einen im Hebelarm 3 vorgesehenen  länglichen Führungsschlitz -9, wodurch ein       Gleitgelenk    gebildet ist. Der     Lenker    6 weist  in seinem Mittelteil einen angeschweissten  Schaft. 10 auf, der in ein flaches     Querhaupt          10a    übergeht, auf dessen     zwei    Seiten je     ein          hölzernes        Belagstüek    11 angebracht ist, so dass  ein runder Handgriff 12 gebildet ist.

   Dieser  Handgriff ist in seiner Länge     izi    bezug auf  den Schaft 10 derart versetzt angeordnet, dass      ein längerer und ein     kürzerer    Griffteil gebil  det sind. Auf dem     Gelenkbolzen    7 sitzt .eine  Drehungsfeder 13, die mittels     Endarmen    an  je einem Anschlag 14 bzw. 15 des Hebels 2  bzw. des Lenkers 6     angmeift.    Diese Drehungs  feder 13 ist bestrebt, die beiden Hebel 2 und  3 in der gezeichneten Relativstellung zu hal  ten, in welcher der     Gelenkbolzen    8 am äussern  Ende des am Hebel 3 vorhandenen     Führungs-          sehlitzes    9 anschlägt.

   Der Hebel 2 weist einen       zum    Handgriff 12 gleich gerichteten     Anfa.ss-          finger    16 auf, welcher sich an der Tragvor  richtung auf der dem längeren Teil des Hand  griffes 12 entsprechenden Seite befindet und  vom Handgriff aus mit Fingern erreichbar ist.  



  Der in     Fig.    9:     und    5 gezeichnete, z. B. aus  gebranntem Ton bestehende     und    an den Sei  ten je 30 cm und in der Dicke 13,5 ein mes  sende     Grossformatstein    17 besitzt innerhalb  seines Umfanges zwei quer gerichtete, par  allele, längliche     Ausnehmungen    18. Diese       Ausnehmungen    18, die am Stein 17 durch  gehend sind oder sich nur auf eine gewisse  Tiefe desselben erstrecken, bilden eine Zwi  schenwand 19 im Stein 17.  



  Um den Stein 17 mittels der     beschliebenen          Tragvorrichtung    vom Stapelplatz wegzuneh  men, wird diese im Sinne der     Fig.    4 am Stein  17 angesetzt, nämlich so, dass die beiden Hebel  2 -und 3 an     genannter    Zwischenwand 19 zum  Angriff kommen.

   Hierzu .wird die     Tragvor-          richtumg        mit    der einen Hand am     erwähnten     längeren, dem Körper abgekehrten Teil des       Handgriffes    12     erfasst,    und es werden     durch     am genannten     Anfassfinger    16 ausgeübten  Fingerzug die Hebel 2 und 3 so bewegt, dass  die Arme     2a    und 3a etwas     auseinanderschwin-          gen,    um in die beiden     Ausnehmungen    18 des  Steines 17 eingeführt     werdendzu    können.

   Bei       nachheriger    Freigabe des     erwähnten.        Anfass-          fingers    16 schwingen die Hebel 2     lind    3     -unter     dem     Einfluss    der Drehungsfeder 13 in zur       vorherigen    Richtung entgegengesetztem Sinn       zurück,    wobei sie an der     Zwischenwand    19  des Steines 17 nun Angriff kommen. Alsdann       kann    der     Stein.    17 mittels der Tragvorrich  tung befördert werden.

   Infolge der Last des  Steines 17 wird beim Hochheben desselben mit    der     Tragvorrichtung    deren durch die Hebel  arme     2a.        und    3 ausgeübte Angriffskraft am       Stein    verstärkt. Der mittels der Tragvorrich  tung mit einer Hand     erfasste    Stein 17 wird  beispielsweise gemäss     Fig.5    in eine Schräg  lage gebracht, um mittels der in der andern  Hand gehaltenen Kelle den Mörtel auf die ent  sprechende Stirnseite des Steines aufzutragen.  Der Stein wird anschliessend genau in     Stel-          ltmg    gebracht und durch Betätigung des ge  nannten     Anfassfingers    16 freigegeben.  



  Der Stein 17 kann selbstverständlich ausser  den beschriebenen     Ausnehmungen    18 in übli  cher Weise durchgehende Kanäle besitzen.  



  Von der beschriebenen     Tragvorrichtung          unterscheidet.    sich die Ausführungsart gemäss       Fig.2    in der Hauptsache insofern, als die  beiden Hebel 2 und 3 sich nicht kreuzen.  Dabei ist die     Drehungsfeder    13 bestrebt, die  kürzeren Arme     2cc    und 3a der beiden Hebel 2       lind    3 auseinanderzuhalten. Unter entspre  chender Betätigung der Vorrichtung mittels  des     Anfassfingers    16 können deren Hebelarme  2a und     3a        gegeneinandergeschwenkt    werden.  



  Bei dieser Tragvorrichtung werden die von  den Hebelarmen     2a    und     3a    getragenen vier  eckigen     Druckplatten    4b bzw. 5b beim An  heben der Vorrichtung nach aussen gegen ent  sprechende Innenflächen des Steines ge  drückt.  



  Bei     der-Tragvorrichtung    gemäss     Fig.    3 sind  die kürzeren Arme 2a,     3a    der beiden Hebel 2  und 3 seitlich gegenüber dem entsprechenden  längeren Arm versetzt, wobei die Hebel 2 und  3 sich nicht kreuzen. An den freien Enden der  Hebelarme 2a und     3a    ist auf den voneinander  abgekehrten Seiten derselben je eine Druck  platte 4c     bzw.    5c angebracht. Der Griff 12  ist gleichlaufend zum Lenker 6 auf diesem  befestigt, ebenso erstreckt sich der     Anfassfin-          ger    16 in der gleichen Richtung.  



  Durch entsprechende     Betätigung    der     Trag-          vorrichttmg    mittels des     Anfassfingers    16 kön  nen deren Hebelarme     2a    und 3a     in    Richtung       gegeneinandergeschwenkt    werden.  



  Die     Wirkung    dieser Tragvorrichtung ist  derjenigen der     Fig.    2 ähnlich.      Das beschriebene Verfahren weist gegen  über den üblichen Bauverfahren mittels Gross  formatsteinen folgende Vorteile auf:  Indem die Arbeitshand mit dem in seiner  Rohstoffbeschaffenheit     variierenden        Stein     nicht mehr     in    Berührung kommt, sind     Hand-          und    Fingerverletzungen ausgeschlossen, und  in Anpassung an die atmosphärischen Ver  hältnisse können Maurer wie Handlanger  ohne Arbeitsnachteile mit Handschuhen ar  beiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Mauer werk mittels Grossformatsteinen, dadurch ge kennzeichnet, da.ss der zu vermauernde ein zelne Grossformatstein an einer innerhalb sei nes Umfanges vorgesehenen Anfassstelle mit tels einer an dieser angreifenden Tragvor richtung erfasst und an der Baustelle versetzt wird.
    1I. Tragvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Patentanspruch I, gekennzeichnet durch zwei gelenkig vereinigte zweiarmige Hebel mit Armen zum Erfassen des Grossformatsteines an dessen Anfassstelle, sowie mit Armen für einen Handgriff, um mittels diesem eine Verschwenkung der bei den Hebel relativ zueinander zu bewirken. UNTERANSPRÜCHE: 1. Tragvorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass einer der bei den Hebel federbelastet ist.
    2, Tragvorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Hebel an ihren zweit genannten Armen durch einen mit dem Hand griff versehenen Lenker miteinander verbun den sind, wobei die eine Verbindungsstelle als Gleitgelenk ausgebildet ist.
    3. Tragvorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff zum Len- ker quer gerichtet ist und die beiden Hebel sieh über ihren Lagerbolzen kreuzen, wobei die Federbelastung sich im Sinne des Gegen- einanderbewegens der dem Erfassen des Grossformatsteines dienenden erstgenannten Hebelarme auswirkt, und dass die Hebel sich in entgegengesetzter Richtung mittels eines vom Handgriff aus erreichbaren Anfassteils betätigen lassen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Handgriff zum Lenker quer gerichtet ist, die beiden Hebel sich nicht über ihren Lagerbolzen kreuzen und die Fe derbelastung sich im Sinn des Auseinander bewegens der dem. Erfassen des Grossformat steines dienenden erstgenannten Hebelarme auswirkt, und dass die Hebel sich in entgegen gesetzter Richtung mittels eines vom Hand griff aus erreichbaren Anfassteils betätigen lassen. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Handgriff zum Len ker parallel gerichtet ist, die beiden Hebel sich nicht kreuzen und die zum Erfassen des Stei nes dienenden Hebelarme gegenüber den an dern Armen seitlich versetzt sind, wobei die Federbelastung sich im Sinn des Auseinander bewegens der dem Erfassen des Grossformat steines dienenden Hebelarme auswirkt, und dass die Hebel sich in entgegengesetzter Rich tung mittels eines vom Handgriff aus erreich baren Anfassteils betätigen lassen. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1. und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die dem Erfassen des Gross formatsteines dienenden Hebelarme an den freien Enden je eine quer stehende Druck platte aufweisen.
CH312065D 1952-12-30 1952-12-30 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mauerwerk mittels Grossformatsteine. CH312065A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4705312A (en) * 1986-10-22 1987-11-10 Vooge Daryl L Insulated building block handling tool

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4705312A (en) * 1986-10-22 1987-11-10 Vooge Daryl L Insulated building block handling tool

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