Durchschreibeinrichtung für Loseblatt-Buchhaltungen im Einschriftsystem. Gegenstand der Erfindung ist eine Durch- scfhreibeinriehtung für Loseblatt-Buehhal- tungen im Einsehriftsystem, also mit ge- stüekelten Journalen, wobei Buchung und Gegenbuchung in einer Niederschrift gleich zeitig durchgeführt werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, demn hierbei an sieh schon schnellen Durchsehreibevorgang ihm noch anhaftende Nachteile zu nehmen, um ihn noch weiter zu beschleunigen und zu vereinfachen.
Es ist bekannt, für jedes wesentliche Sachkonto ein eigenes Journal anzulegen, um die Gegenbuelhung zu sparen. Bisher mussten die gestüekelten Journale jeweils auf ein und derselben Buchungsunterlage ausgewechselt werden. Dieses Verfahren ist jedoch so un- ständlich, dass das Einschriftsystem trotz seiner unbestreitbaren Vorteile bis heute keine praktische Bedeutung erlangt hat. Be sonders störend ist es, dass alle Buehungsv or- gänge zuerst vorsortiert werden müssen.
Auch verlangt es einen erheblichen Zeit aufwand, die Journalblätter laufend immer wieder auszuwechseln. Dass schliesslich die übrigen, nicht grade eingespannten Journal- blätter lose auf dem Arbeitsplatz herumlie gen, wirkt störend und ruft das Gefühl der Unsicherheit hervor. Es ist schon vorgeschla gen worden, die Journalblätter wie in einer Kartei abzustellen. Da die Journalblätter je doch normalerweise eine erhebliche Grösse auf weisen, so besassen sie nicht die notwendige Standfestigkeit und kippten um. Besonders bei der Verwendung von Aehatpapier traten die genannten Nachteile in Erscheinung, wel che gemäss der Erfindung vermieden werden sollen.
Um den Journalblättern einerseits eine höhere Standfestigkeit zu geben und sie an derseits bequemer handhab en zu können, wird vorgeschlagen, jedem Jogur Talblatt eine eigene und unabhängige Buchungsunterlage zuzu ordnen, die eine Führung zur zeilengerechten Einstellung des Kontenblattes aufweist. Beim Buchungsvorgang braucht also das Journal- blatt nicht noch einmal ausgewechselt zu wer den. Hierdurch wird es möglich, das so ge haltene Journalblatt entweder in einer Kar tei abzustellen oder in einem Fachregal Über einander oder in einer Hängevorrichtung unterzubringen.
In der Zeichnung ist. ein Ausführungsbei spiel mit Detailvarianten des Erfindungs- gegenst.andes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 ein gestückeltes Journal in eineng buchmässig gehefteten Journalordner, Fig. 2 eine einzelne Buchungsuntaerlage in etwas grösserem Massstab, wobei zur Ver deutlichung der Farbblatt-Träger in etwas angehobener Lage dargestellt ist, Fig. 3 ein einzelnes Kontenblatt in ausge breiteter Lage, wobei eine Kante umgeschla gen ist,
Fig. 4 eine Buchungsunterlage, bei der das Farbblatt in anderer Weise geführt. ist. Fig. 5 die dabei benutzte Farbblatt-Tasche im Aufriss verkleinert, Fig. 6 einen zugehörigen Querschnitt, nach der Linie VI-VI der Fig. 5, Fig. 7 eine Hilfsvorrichtung zur Einfüh rung des Farbblattes in die Tasche, Fig. 8 eine andere Buchungsunterlage mit verschiebbarer Doppeltasche im Aufriss, Fig. 9 einen Querschnitt nach der Linie 9--9 in Fig. 8, Fig. 10 bis 12 die Rückseite von drei ver schiedenen, nur einseitig bedruckten Journal- blättern.
Der Buchungseinband 10 gemäss Fig. 1 ist in bekannter Weise als Ordner ausgebil det, so dass sein Fassungsvermögen den wech selnden Erfordernissen angepasst werden kann. In ihm ist eine Mehrzahl von platten- förmigen Buchungsunterlagen 11 eingebun den, die verhältnismässig dünn und steif sind. Jede einzelne dieser Unterlagen ist durch einen biegsamen Gelenkstreifen 12 mit einer Heft leiste 13 verbunden. Die letztere dient zum Einheften in den Buchungseinband 10. Jede Buchungsunterlage 11 trägt ein Journalblatt 14, welches wenigstens an einem senkrechten Rand eindeutig geführt ist, z. B. an einem Falz 15. Der zweite senkrechte Rand wird automatisch von einem Farbblatthalter 17 gehalten.
Die Unterkante des Formulars 14 stösst gegen eine Klammer 16, die gleichzeitig dazu dient, den freien Rand des Farbblatt- halters 17 zu befestigen, wenn dieser in seiner Benutzungslage an der Unterlage 11 anliegt. Dadurch wird verhindert, dass beim Umwen den der Buchungsunterlagen der Farbblatt halter durch selbständiges Aufklappen stö rend wirkt. Imn übrigen ist der Farbblatthal- ter 17 gelenkig an der senkrechten Aussen kante 18 der Unterlage 11 befestigt. Diese Kante 18 ist vorteilhaft durch eine Metalleiste I9 eingefasst.
Der Farbblatthalter 17 ist als Doppelplatte ausgebildet und besteht aus rahmenförmigen Einzelplatten 17a und 17b, ,welche das Farbblatt 20 fest eingeklemmt halten. Bei dieser Ausbildung kann das an sich sehr empfindliche Farbblatt 20 mitsamt dem Farbblatthalter 17 beliebig hochge- schwenkt werden, wenn eine Buchung kon trolliert werden soll oder beispielsweisse auch ein neues Journalblatt 14 auf der Buchungs unterlage 11 eingespannt werden soll. Ist das Blatt 14 umgewandt oder wieder schreibfer tig eingelegt, so wird der Farbblatthalter 17 in die flache Anllagestellung entsprechend Fig. 1 zurückgeschwenkt und durch Einschie ben des Halters 16a in die an der Platte 11 befestigte Klammer 16 gesichert.
Die einzelnen schreibfertig zugerichteten Buchungsunterlagen 11 können dann ein wandfrei wie die Seiten eines Buches umge schlagen werden. Dabei kann jede Buchungs unterlage 11 mit einem Griffreiter 21 ver sehen sein. Die einzelnen Reiter der Unter lagen 11 werden vorteilhaft versetzt gegen einander angeordnet und mit einer Beschrif- tungsmögliehkeit versehen. Es kann sodann mühelos die für jede Buchung erforderliche Buchungsunterlage 11 bzw. das zugehörige Journalblatt 14 in die offene Beschriftungs lage gebracht werden. Der Reiter 21 jeder Unterlage 11 ist lösbar und verstellbar an derselben eingerastet, damit er beim Ein reihen weiterer Buchungsunterlagen 11 in den Einband 10 verstellt werden kann.
Das Kontenblatt 22, welches gemeinsam mit dem Journalblatt 14 im Durchschreibeverfahren beschrieben werden soll, ist zweckmässig ent sprechend Fig-. 3, also als Doppelformular ausgebildet. In der Mitte ist es mit. einer Falzlinie 23 versehen und jede der Hälften trägt einen Besehriftungsvordi-uck 21. Dabei sind jedoch bei ausgebreitetem Blatt die bei den nebeneinanderliegeiiden Vordileke 2-1 um 180 gegeneinander verdreht..
Die Rückseite ist in der gleichen Weise bedruckt wie die Vorderseite, und die Vordrucke sind auf der Vorder- und Rückseite abermals uin 180 gegeneinander verdreht. Jedes Blatt 22 trägt also insgesamt. vier Vordrucke 21, die durch Umdrehen des Formulars und Faltung zur andern Seite nacheinander in die Beschrif tungslage gebracht werden können.
Das Kontenblatt 22 wird zur Vornahme einer Buchung gemäss Fig. 1 mit seiner Falt- kante 23 so an die Führungskante 19 der der rechten Seite aus unter der Leiste 26 hin durch über das Journalblatt 14 geschoben, bis es schliesslich an seinem linken Rand einen Anschlag findet. Die Leiste 26 ist an der Stelle angeordnet, wo sieh auf den zu be schriftenden Kontenblättern die Saldospalte befindet. Auch die Breite der Leiste 26 ent spricht der Saldospalte, so dass eine an dieser Stelle des Kontenblattes eingetragene Bu- ehung nicht auf das Journalblatt 14 durch geschrieben werden kann.
Die rechte Rahmen leiste des Farbblatthalters 28, 29 liegt eben falls verdeckt unter der Führungsleiste 26 der Buchungsunterlage. Der Griff 30 kann so nach oben umgelegt werden, dass er den Buchun gsvorgang auf dem Journalblatt 14 in den Zeilen auf der Höhe des Griffes nicht stört. Falls erforderlich, kann der Farbblatt balter 28, 29, wie strichpunktiert durch die Linie 34 in Fig. 4 angedeutet ist, nach rechts verlängert sein, wobei der Rahmen 28 eine zusätzliche Ausnehmung 28' für die hier durehzusehreibende Buchung aufweist.
Die Buchungsunterlage nach Fig. 8 ent spricht an sich der Buchungsunterlage gemäss Fig. 4. Sie ist hier aber mit einer auf- und abschiebbaren Doppeltasche 35, 36 versehen, damit eine zusätzliche Durehsehrift der Buchung des Kontenblattes auf einem zwei ten Buchungsblatt 37, z. B. einem Kontoaus zugsblatt, erfolgen kann, das über der Tasche 36 eingeführt wird. Der Taschenteil 36 ragt seitlich über den Taschenteil 35 hinaus, der art, dass die Originalbuchungen des Konten blattes sowohl auf dem Kontoauszugsblatt als auch auf dem Journalblatt 14 erscheinen, während die an der rechten Seite vorgenom menen Buchungen lediglich vom Kontoaus zugsblatt 37 auf das Journalblatt 14 über tragen werden.
Die Doppeltasche 35, 3 6 hat wie vorher nur einen einzigen, rahmenförmi- gen Träger 38, auf dem jedoch zwei verschie den lauge Schichten 39 bzw. 40 aus Trans parentpapier oder dergleichen angebracht sind. Der Rahmen 38 hat Aussparungen 41 und 42. Die Doppeltasche 35, 36 selbst liegt über den Führungsleisten 25, 26 und 27. Zu ihrer Führung dient einerseits ein Lap- pen 43, der aus der linken Rahmenleiste ge stanzt ist, unter die Führungsleiste 25 gelegt wird und dann die Tasche 35, 36 niederhält und anderseits ein schlauchartiges Führungs stück 44, das die Führungsleiste 26 umgreift.
Dieses Führ ungsstück kann selbständig sein und ist in diesem Falle in irgendeiner geeig neten Weise mit der von den Aussparungen 41 und 42 gebildeten Zwischenrahmenleiste in Verbindung gebracht. Es kann aber auch entsprechend dem Lappen 43 ans der Zwi- sehenrahmenleiste gestanzt sein und sich von der linken Kante her unter die Führungs- leiste 26 legen.
Ein Lappen 45 an der rech ten Kante des Rahmens 38 soll die Einfüh rung einer Mappe gemäss Fig. 7 erleichtern oder auch als Handgriff zum Entfernen der Doppeltasche 35, 36 von der Buchungsunter lage dienen, wenn sie, statt. in der dargestell ten Weise geführt zu werden, unter die Leisten 25 und 26 geschoben ist..
Anstatt die Durchschrift durch Zwischen lage eineu besonderen Farbblattes zu errei- chen, kann auch in bekannter Weise auf der Rückseite der die Erstschrift aufnehmenden Formulare ein entsprechend wirkender Farb- aufdruck angeordnet sein. In Fig. 10 bis 12 sind derart behandelte Kontoblätter 22, wie ;sie an Hand der Fig. 1 und 2 beschrieben wurden, dargestellt.
Diese ebenfalls durch Faltung gedoppelten Blätter 22 tragen nur einseitig, und zwar auf der in der Zeichnung nicht sichtbaren Seite, zwei nebeneinander liegende Beschriftungsvordrucke, während sie auf den einander zugekehrten Innenflächen mit den Farbaufdrucken 46 versehen sind. Diese beginnen beide in der Nähe der Falt- linie 23, also - von der zu beschriftenden Seite aus betrachtet - in der Nähe des linken Randes, wo bei einer Buchung Datiun und Text eingetragen werden.
Die Felder 46 sind hei der Ausbildung der Kontenblätter gemäss Fig. 10 so breit, da.ss sie sich auch noch hin ziehen über die Spalten, in welche die Kun denbeträge eingetragen werden. Während das Kontoblatt 22 nach Fig. 10 zur Führung eines Kundenkontos dient, soll das Blatt nach Fig. 11 z.
B. für ein Lieferantenkonto benutzt Buchungsunterlage 11 angelegt, dass der zu beschriftende Vordruck auf die Oberseite des Farbblattes 20 zu liegen kommt, während die zweite Blatthälfte auf der Unterseite der Un terlage 11 liegt. Darauf wird das Blatt 22 so weit entlang der Kante 19 verschoben, bis es zeilenrichtig mit dein Journalblatt 14 liegt. Wird darauf die Unterlage 11 abgesenkt, so wird damit gleichzeitig die unten liegende Hälfte des Blattes 22 eingeklemmt und da durch das Kontenblatt als Ganzes gegen eine ungewollte Verschiebung gesichert.
Wie in Fig. 1 der Zeichnung erkennbar ist, wird zunächst nur einseitig auf jeder Buchungsunterlage 11 ein Journalblatt ange bracht. Es besteht aber ohne weiteres die Möglichkeit, auch auf der Rückseite der Un terlagen 11 ebenfalls ein Journalblatt anzu heften. Für diesen Zweck braucht lediglich an dem linken Rand der Rückseite auch eine Führung für das Kontoblatt angebracht zu werden. Soll das Kontoblatt in der weiter oben geschilderten Weise mit einem Falz an der freien Aussenkante der Buchungsunter lage geführt werden,, so ist das ohne weiteres möglich, wenn zuvor der Einband 10, 11 umn 180 gedreht wird.
Praktisch kann dann in der Weise gearbeitet werden, dass die zu ver buchenden Vorgänge vorsortiert werden, so dass der Einband praktisch nur einmal ge dreht zu werden braucht. Auf diese Weise kann aber im gleichen Einband die doppelte Anzahl von Journalblättern untergebracht werden.
Für die Benutzung der Rückseite der Unterlagen 11 werden vorteilhaft die Wende reiter 21 am obern Rand der Unterlagen 11 angebracht. Ein Farbblatthalter kann in gleicher Weise wie bei der dargestellten Aus bildung am Rande der Unterlage 11 ange bracht sein. Sind die Kontenblätter 22 als Doppelblätter ausgebildet, die um eine Mit tellinie 23 gefaltet, sind, so können unter Um ständen auf den einander zugekehrten Seiten eines derartigen Kontenblattes Abdruckfarb- flächen angebracht sein, die sich bei gefalte tem Blatt im wesentlichen überdecken.
Es fällen also hier die sonst bei der rückseitigen Anbringung von Abdruckfarbflächen auftre tenden Nachteile fort.
Eine Beschmutzung der Hände und des Journalblattes ist nicht zu befürchten. Während bei der bisher beschriebenen Einrichtung der Farbblatthalter 17 seitlich an der Buellungsunterlage 11 angelenkt war, sind gemäss Fig. 4 zum Festhalten des Farb- blattes Deckleisten 25 und 26 angeordnet. Diese dienen gleichzeitig in Verbindung mit den obern und untern\Anschlagleisten zum Halten des Journalblattes 14, welches von der Seite her unter der Leiste 26 eingescho ben wird, bis sein linker Rand unter der Leiste 25 liegt. Der rechte Rand des Journal blattes wird dann unter eine Deckleiste 27 geschoben.
Das Farbblatt 20 ist im vorlie genden Falle in einer Parbblatt-Tasche unter gebracht., die aus einem rahmenförmigen Träger 28 und einer die ganze Rahmenfläche überdeckenden Schicht 29 aus dur chschreib- fälligem Transparentpapier besteht.. Das Transparentpapier 29 umgreift drei Seiten- ränder des Rahmens 28.
Lediglich all der rechten Seite, an welcher sieh ein Griff 30 befindet, besteht keine Verbindung zwischen dem Rahmen 28 und dem Transparentpapier 29. Von dieser Seite aus kann das Farbblatt 20 eingeschoben werden. Das geschieht bei spielsweise mit Hilfe der in Fig. 7 darge stellten Mappe 31, die die Gestalt eines Ak tendeckels hat, dessen Rücken einen geschlos senen Falzrand 32 aufweist. Am freien Deckelrand sind Fingerausschnitte 33 vorge sehen. Die Abmessungen der Mappe 31 ent sprechen im übrigen der Crösse des Farb- blatthalt.ers 28, 29.
Das in diesen Farbblatt- ha.lter einzuführende Farbblatt. 20 wird zu näehst in die Mappe 31 gelegt und gemein sam mit dieser sodann von der rechten Seite aus zwischen den. Rahmen 28 und dem Trans- parentpapier 29 eingeselloben. Wird dann über dem Ausschnitt 33 ein Fingerdruck auf den Rahmen 28 und das Transparentpapier 29 ausgeübt, so wird das Farbblatt 20 fest gehalten und die Mappe 31 kann seitlich wie der aus dein Halter 28, 29 herausgezogen werden. Der Farbblatthalter wird dann von werden.
Die Farbaufdrucke 46a beginnen wie derum in der Nähe der Faltlinie 23, so dass in der gleichen Weise wie bei der Ausbildung nach Fig. 10 Datum und Text durchgeschrie ben werden. Bei den Lieferantenkonten wer den die Beträge weiter seitlich eingetragen. Dementsprechend sind die Farbaufdruekfel- der 46a nur schmal, und weiter zur Seite ge rückt sind getrennte Farbaufdruckstreifen 47 vorgesehen. Bei den Sachkonten nach Fig. l2 schliesslich sind die Farbfelder 46a in gleicher Weise angeordnet, die Felder 48 dagegen sind noch weiter an den Aussenrand des Formular gerückt, also nochmals versetzt gegenüber den Feldern 47 der Lieferantenkonten.
Bei dieser Anordnung kann also eine Eintragung der Durchschrift an einer falschen Stelle des Journalblattes nicht stattfinden. Allerdings sind die Kontenblätter verhältnismässig breit, da drei Betragsspalten nebeneinander ange ordnet sind.
Es genügt aber auch, wenn jedes Konten blatt nur eine Betragsspalte aufweist und dann etwa in der gleichen Weise wie bei der Ausbildung gemäss der Fig. 10 rückseitig mit einem Farbaufdruck versehen ist. Wird dann der Farbaufdruek für Kunden z. B. grün, für Lieferanten rot und für Sachkonten braun, so sind auf dem Journalblatt ohne weiteres die Durchschriften voneinander zu unterscheiden, so dass sie auch getrennt addiert werden können. Wie in den Fig. 10 bis 12 erkennbar, decken seich die Farbaufdruckflächen 46 bis 48 auf der rechten und linken Formularhälfte derart, dass sie sich bei zusammengefaltetem Blatt nahezu vollkommen decken.
Der Farb- aufdruck auf den Rückseiten der Kontenblät ter lässt sich auch in hellen, sich von der Farbe der Kontoblätter wenig abhebenden F arbtönen herstellen. In diesen Fällen muss aber das Formular, auf welches durchge schrieben wird, derart farbig ausgebildet sein, dass sieh ein möglichst starker Kontrast ge genüber dem Farbaufdruck ergibt. Im übri gen spielt es keine Rolle, ob der Farbauf- druck unmittelbar auf den Formularen ange- bracht ist oder ob er mit Hilfe von aufgekleb ten Farbblättern erreicht wird.
Da der Einband 10 als Ordner ausgebildet ist und die Journalblätter mit ihren Bu- ehungsunterlagen 11 schreibfertig eingeordnet bzw. herausgenommen werden können, besteht die Möglichkeit, mehrere Personen gleichzei tig mit der Buchführung zu beschäftigen, indem die Unterlagen mit den Journalblättern aufgeteilt werden.
In gleicher Weise wie die Vorderseite kann auch die Rückseite der Buchungsunter lagen mit Haltevorrichtungen für ein Jour- nalblatt 14 versehen sein, die derart gestaltet sind, dass eine wenigstens annähernd tisch parallele Auflage der Buchungsunterlage ge währleistet ist. Analog können auch auf der Rückseite der Buchungsunterlagen Mittel zum Festhalten eines Farbblattes vorhanden sein.
Wenn die doppelseitig benutzbaren Bu chungsunterlagen in einem Einband 10 einge ordnet sind, so weisen sie mit Vorteil an ihrem obern Rand die für die Rückseite be stimmten Griffreiter auf, so dass nach Dre hung der Unterlagen bzw. des Einbandes 10 um 180 die Buchungen in der üblichen Weise erfolgen können.
Copy device for loose-leaf bookkeeping in the inscription system. The subject matter of the invention is a drive-through device for loose-leaf bookings in the single-letter system, that is to say with staggered journals, with booking and counter-booking being carried out simultaneously in one record. The invention is based on the object of removing the disadvantages that are still inherent in the already fast scribing process in order to accelerate and simplify it even further.
It is known to create a separate journal for each essential general ledger account in order to save the counter charge. Up until now, the stacked journals had to be replaced on the same accounting document. However, this procedure is so incomprehensible that the inscription system, despite its undeniable advantages, has not achieved any practical importance to this day. It is particularly annoying that all maintenance procedures have to be sorted first.
It also takes a considerable amount of time to constantly change the journal sheets. The fact that the remaining journal sheets that are not exactly clamped are lying around loosely at the workplace has a disruptive effect and creates a feeling of insecurity. It has already been suggested that the journals should be placed in a card index. Since the journal sheets, however, usually have a considerable size, they did not have the necessary stability and tipped over. The disadvantages mentioned emerged particularly when using adhesive paper, which should be avoided according to the invention.
In order to give the journal sheets greater stability on the one hand and to be able to handle them more conveniently on the other hand, it is proposed that each Jogur Talblatt be assigned a separate and independent accounting document that has a guide for setting the account sheet by line. The journal sheet does not need to be changed again during the booking process. This makes it possible to either store the journal sheet held in this way in a card or in a shelf over one another or in a hanging device.
In the drawing is. an exemplary embodiment with detailed variants of the object of the invention shown. They show: Fig. 1 a fragmented journal in a journal folder stapled in the form of a book, Fig. 2 a single booking underlay on a somewhat larger scale, the color sheet carrier being shown in a slightly raised position for clarity, Fig. 3 a single account sheet in a spread out Layer with one edge turned over,
Fig. 4 shows an accounting document in which the color sheet is performed in a different way. is. Fig. 5 is a reduced elevation of the ink sheet pocket used, Fig. 6 shows an associated cross-section, along the line VI-VI of FIG. 5, FIG. 7 shows an auxiliary device for introducing the ink sheet into the pocket, FIG. 8 another Booking document with a sliding double pocket in elevation, Fig. 9 shows a cross section along the line 9-9 in Fig. 8, Figs. 10 to 12 show the back of three different journal sheets that are only printed on one side.
The booking cover 10 according to FIG. 1 is designed in a known manner as a folder, so that its capacity can be adapted to the changing requirements. A plurality of plate-shaped accounting documents 11, which are relatively thin and stiff, are embedded in it. Each of these documents is connected by a flexible hinge strip 12 with a stick 13 bar. The latter is used for binding in the booking cover 10. Each booking document 11 carries a journal sheet 14 which is clearly guided at least on a vertical edge, e.g. B. at a fold 15. The second vertical edge is automatically held by a color sheet holder 17.
The lower edge of the form 14 abuts against a clamp 16, which at the same time serves to fasten the free edge of the ink sheet holder 17 when it is in contact with the base 11 in its position of use. This prevents the color sheet holder from having a disruptive effect when the accounting documents are turned over. Otherwise, the ink sheet holder 17 is articulated to the vertical outer edge 18 of the base 11. This edge 18 is advantageously bordered by a metal strip I9.
The ink sheet holder 17 is designed as a double plate and consists of frame-shaped individual plates 17a and 17b, which hold the ink sheet 20 firmly clamped. In this embodiment, the per se very sensitive ink sheet 20 together with the ink sheet holder 17 can be swiveled up as desired when a booking is to be checked or, for example, a new journal sheet 14 is to be clamped onto the booking document 11. If the sheet 14 is turned over or inserted again Schreibfer tig, the color sheet holder 17 is pivoted back into the flat contact position according to FIG. 1 and secured by inserting the holder 16a into the bracket 16 attached to the plate 11.
The individual accounting documents 11 prepared ready for writing can then be turned over like the pages of a book. Each booking document 11 can be provided with a handle 21. The individual tabs of the bases 11 are advantageously arranged offset from one another and provided with a labeling option. The booking document 11 or the associated journal sheet 14 required for each booking can then easily be brought into the open inscription position. The tab 21 of each pad 11 is detachably and adjustably latched onto the same, so that it can be moved into the cover 10 when a number of other booking documents 11 are inserted.
The account sheet 22, which is to be described together with the journal sheet 14 in the copy process, is expedient accordingly Fig-. 3, i.e. designed as a double form. In the middle it is with. provided with a fold line 23 and each of the halves bears a lettering front 21. However, when the sheet is spread out, the front files 2-1 lying next to each other are rotated by 180 against each other.
The back is printed in the same way as the front, and the forms on the front and back are again rotated 180 against each other. Each sheet 22 therefore carries a total of. four forms 21, which can be brought into the labeling position one after the other by turning the form over and folding it to the other side.
To make a booking according to FIG. 1, the account sheet 22 is pushed with its folding edge 23 to the leading edge 19 of the right side from under the bar 26 through over the journal sheet 14 until it finally comes to a stop on its left edge . The bar 26 is arranged at the point where the balance column is located on the account sheets to be written. The width of the bar 26 also corresponds to the balance column, so that a debit entered at this point in the account sheet cannot be written through to the journal sheet 14.
The right frame bar of the color sheet holder 28, 29 is also if covered under the guide bar 26 of the accounting document. The handle 30 can be turned upward so that it does not interfere with the booking process on the journal sheet 14 in the lines at the height of the handle. If necessary, the ink sheet balter 28, 29, as indicated by dash-dotted line 34 in Fig. 4, be extended to the right, the frame 28 having an additional recess 28 'for the booking to be written here.
The accounting document according to FIG. 8 corresponds to the accounting document according to FIG. 4. But here it is provided with a double pocket 35, 36 that can be pushed on and off so that an additional scrolling of the booking of the account sheet on a second booking sheet 37, z. B. an account statement can be made, which is inserted over the pocket 36. The pocket part 36 protrudes laterally beyond the pocket part 35, in such a way that the original postings of the account sheet appear both on the account statement sheet and on the journal sheet 14, while the postings made on the right side are only from the account statement sheet 37 to the journal sheet 14 be transmitted.
As before, the double pocket 35, 36 has only a single, frame-shaped carrier 38, on which, however, two different caustic layers 39 and 40 of transparent paper or the like are attached. The frame 38 has recesses 41 and 42. The double pocket 35, 36 itself lies above the guide strips 25, 26 and 27. A flap 43, which is punched from the left frame strip, is placed under the guide strip 25 to guide it is and then holds down the pocket 35, 36 and on the other hand a hose-like guide piece 44 which engages around the guide bar 26.
This guide ungsstück can be independent and in this case is brought into connection with the intermediate frame strip formed by the recesses 41 and 42 in any suitable manner. However, it can also be punched onto the intermediate frame strip in accordance with the tab 43 and lie under the guide strip 26 from the left edge.
A rag 45 on the right edge of the frame 38 is intended to facilitate the introduction of a folder according to FIG. 7 or to serve as a handle for removing the double pocket 35, 36 from the booking document, if they take place. to be performed in the dargestell th way, is pushed under the bars 25 and 26 ..
Instead of achieving the copy through an intermediate layer of a special color sheet, a correspondingly effective color print can also be arranged in a known manner on the back of the forms that receive the first copy. In FIGS. 10 to 12, account sheets 22 treated in such a way as described with reference to FIGS. 1 and 2 are shown.
These sheets 22, which are also doubled by folding, bear only one side, namely on the side not visible in the drawing, two adjacent lettering forms, while they are provided with the color imprints 46 on the inner surfaces facing one another. These both begin in the vicinity of the fold line 23, that is - viewed from the side to be labeled - in the vicinity of the left edge, where the date and text are entered when a booking is made.
The fields 46 are so wide in the construction of the account sheets according to FIG. 10 that they also extend over the columns in which the customer amounts are entered. While the account sheet 22 of FIG. 10 is used to manage a customer account, the sheet of FIG.
B. used for a supplier account booking document 11 created that the form to be labeled comes to lie on the top of the color sheet 20, while the second half of the sheet is on the underside of the pad 11 Un. The sheet 22 is then shifted along the edge 19 until it is in the correct line with your journal sheet 14. If the base 11 is then lowered, the half of the sheet 22 lying below is simultaneously pinched and secured against unwanted displacement by the account sheet as a whole.
As can be seen in Fig. 1 of the drawing, a journal sheet is initially only one side on each accounting document 11 is introduced. But there is easily the possibility of also attaching a journal sheet to the back of the documents 11. For this purpose, a guide for the account sheet only needs to be attached to the left edge of the back. If the account sheet is to be guided in the manner described above with a fold on the free outer edge of the booking document, this is easily possible if the cover 10, 11 is rotated 180 beforehand.
In practice, you can then work in such a way that the transactions to be booked are pre-sorted so that the cover practically only needs to be rotated once. In this way, however, twice the number of journal pages can be accommodated in the same cover.
For the use of the back of the documents 11, the turning rider 21 on the upper edge of the documents 11 are advantageously attached. A color sheet holder can be placed on the edge of the pad 11 in the same way as in the illustrated training from. If the account sheets 22 are designed as double sheets which are folded around a center line 23, then imprint color areas may be attached to the facing sides of such an account sheet, which substantially overlap when the sheet is folded.
The disadvantages otherwise occurring when attaching color imprint areas to the rear are eliminated.
Soiling of the hands and the journal is not to be feared. While in the device described so far the ink sheet holder 17 was hinged laterally to the building support 11, cover strips 25 and 26 are arranged according to FIG. 4 to hold the ink sheet in place. These serve simultaneously in connection with the upper and lower stop bars to hold the journal sheet 14, which is pushed in from the side under the bar 26 until its left edge is under the bar 25. The right edge of the journal sheet is then pushed under a cover strip 27.
In the present case, the color sheet 20 is placed in a parb-sheet pocket, which consists of a frame-shaped carrier 28 and a layer 29 of transparent paper that covers the entire frame surface. The transparent paper 29 encompasses three side edges of the frame 28.
Only on the right side, on which a handle 30 is located, there is no connection between the frame 28 and the transparent paper 29. The ink sheet 20 can be inserted from this side. This happens for example with the help of the folder 31 shown in Fig. 7 Darge, which has the shape of a Ak tendeckels, the back of which has a closed seam 32 edge. Finger cutouts 33 are provided on the free edge of the cover. The dimensions of the folder 31 otherwise correspond to the size of the ink sheet holder 28, 29.
The ink sheet to be inserted into this ink sheet holder. 20 is placed to sew in the folder 31 and then together with this from the right side between the. Sealing the frame 28 and the transparent paper 29. If finger pressure is then exerted on the frame 28 and the transparent paper 29 above the cutout 33, the ink sheet 20 is held firmly and the folder 31 can be pulled out of the holder 28, 29 laterally. The color sheet holder will then be off.
The color imprints 46a begin again in the vicinity of the fold line 23, so that the date and text are written through in the same way as in the embodiment according to FIG. In the supplier accounts, the amounts are entered laterally. Accordingly, the color printing fields 46a are only narrow, and separate color printing strips 47 are provided further to the side. Finally, in the case of the G / L accounts according to FIG. 12, the colored fields 46a are arranged in the same way, the fields 48, on the other hand, are moved even further to the outer edge of the form, that is, offset again with respect to the fields 47 of the supplier accounts.
With this arrangement, the copy cannot be entered in the wrong place on the journal sheet. However, the account sheets are relatively wide, as three amount columns are arranged side by side.
However, it is also sufficient if each account sheet has only one amount column and is then provided with a color print on the back in approximately the same way as in the embodiment according to FIG. Then the Farbaufdruek for customers z. B. green, red for suppliers and brown for G / L accounts, the copies on the journal sheet can easily be distinguished from one another so that they can also be added separately. As can be seen in FIGS. 10 to 12, the color printing areas 46 to 48 on the right and left form halves cover themselves in such a way that they almost completely coincide when the sheet is folded.
The color imprint on the back of the account sheets can also be produced in light shades that do not contrast much with the color of the account sheets. In these cases, however, the form on which it is written must be colored in such a way that the greatest possible contrast results from the color print. In addition, it does not matter whether the color imprint is applied directly to the forms or whether it is achieved with the help of glued-on color sheets.
Since the cover 10 is designed as a folder and the journal sheets with their accounting documents 11 can be arranged or removed ready to write, there is the possibility of keeping several people busy at the same time by dividing the documents with the journal sheets.
In the same way as the front, the back of the accounting documents can also be provided with holding devices for a journal sheet 14, which are designed in such a way that the accounting documents are supported at least approximately parallel to the table. Similarly, means for holding a color sheet can also be present on the back of the accounting documents.
If the double-sided usable booking documents are arranged in a cover 10, they advantageously have the tabs intended for the back on their upper edge, so that after turning the documents or the cover 10 by 180 the bookings in the usual way.