CH257036A - Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.Info
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- C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
- C09B1/00—Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
- C09B1/16—Amino-anthraquinones
- C09B1/20—Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
- C09B1/36—Dyes with acylated amino groups
- C09B1/42—Dyes with acylated amino groups the acyl groups being residues of an aromatic carboxylic acid
- C09B1/43—Dicarboxylic acids
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- C09B3/00—Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more carbocyclic rings
- C09B3/02—Benzathrones
- C09B3/06—Preparation from starting materials already containing the benzanthrone nucleus
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Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 249377. Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. Es wurde gefunden, dass ein wertvoller Küpenfarbstoff hergestellt werden kann, wenn man ein funktionelles Derivat der Benz- anthron-2,6-dicarbonsäure mit 2 Mol 1-Amino- 6-chloranthrachinon umsetzt.
Der neue Farbstoff ist ein gelbes' Pulver., das sich in konz. Schwefelsäure mit gelbroter Farbe löst und Baumwolle sowie Kunstseide aus regenerierter Cellulose aus oliver Küpe in grünstichig gelben Tönen färbt.
Die gemäss vorliegendem Verfahren als Ausgangsprodukt verwendete Benzanthron- 2,6-dicarbonsäure kann wie folgt erhalten werden 11,64 Teile 2,6-Dibrombenzanthron (siehe DRP. Nr. 47102l.) werden mit 6 Teilen Cuprocyanid, 2,7 Teilen Pyridin und 90 Tei len Nitrobenzol gut vermischt und hierauf im Bombenrohr während 12 Stunden auf 175 bis 185 erhitzt. Das Umsetzungsgemisch wird kalt abgesaugt, der Filterrückstand mit Nitrobenzol und Alkohol ausgewaschen, mit verdünnter Salpetersäure ausgekocht, nochmals abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
Aus Nitrobenzol umkristalli siert, stellt das so erhaltene 2,6-Dicyanbenz- anthron ein blassgelbbraunes Kristallpulver dar, das bei 395 'bis 400 schmilzt.
25,8 Teile 2,6-Dicyanbenzanthron werden ir_ 355 Teilen konz. Schwefelsäure gelöst. Nach vorsichtiger Zugabe von 130 Teilen Wasser erhitzt man das Verseifungsgemisch während 5 Stunden unter Rühren auf 145 bis 155 , trägt hierauf auf Eis aus und saugt die ausgefallene Benzanthron-2,6-dicarbon- säure ab, wäscht sie mit Wasser aus und trocknet. Sie stellt ein gelbes Pulver dar, das bei 416 unter Zersetzung schmilzt.
Als funktionelle Derivate, die mit der Aminkomponente zur Reaktion gebracht wer den sollen, sind insbesondere die Säurehalo genide, z. B. das Säurechlorid zu erwähnen. Diese können aus der Säure in bekannter Weise erhalten werden. Die Umsetzung der Säurederivate mit der Aminkomponente wird vorteilhaft durch Erhitzen in Lösungsmitteln, vorteilhaft solchen von relativ hohem Siede punkt, z. B. Di- oder Trichlorbenzol, Nitro- benzol, Naphthalin oder Chlornaphthalin, durchgeführt.
<I>Beispiel:</I> In die Lösung von 25,7 Teilen 1-Amino-6- chloranthrachinon in 1000 Teilen trockenem o-Dichlorbenzol werden bei 100 17,8 Teil Benzanthron - 2,6 - dicarbonsäurechlorid einge tragen. Nach zweistündigem Rühren bei 150 ist ,die Umsetzung beendet. Man, saugt den ausgefallenen Farbstoff in der Wärme ab, wäscht ihn mit o-Diehlorbenzol und Alkohol aus und trocknet.
Das in diesem Beispiel verwendete Benz anthron-2,6-dicarbonsäurechlorid kann wie folgt erhalten werden: 15,9 Teile Benzanthrön-2,6-dicarbonsäure, 210 Teile o-Dichlorbenzol, 27 Teile Thionyl- chlorid und 0,1 Teile Pyridin werden unter Rühren so lange zum Sieden erhitzt,
bis alles in Lösung gegangen ist und sich keine Salz- säure mehr entwickelt. Leim trkalten kri- stallisiert das .entstandene Benzanthron-2,6-di- earbonsäurechlorid aus. Es wird abgesaugt, mit Dichlorbenzol und Petroläther gewaschen und getrocknet. Die grünlichgelben Nadeln schmelzen oberhalb 200 .
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Küpen- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man ein funktionelles Derivat der Benzanthron- 2.6-dicarbonsäure mit 2 Mol 1-Amino-6-chlor- anthrachinon umsetzt.Der neue Farbstoff ist ein gelbes Pulver, dae sich in konz. Schwefelsäure- mit gelbroter Farbe löst und taiunwolle sowie Kunstseide aus regenerierter Cellulose aus oliver Küpe in grünstichig gelben Tönen färbt. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren gemäss Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch die Verwendung eines Säurehalogenids der Benzanthron- 2,6 - dicar- bonsäure. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Verwendung des Säurechlorids der Benzanthron-2,6-dicarbon- säure.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH249377T | 1946-07-04 | ||
| CH257036T | 1946-07-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH257036A true CH257036A (de) | 1948-09-15 |
Family
ID=25729357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH257036D CH257036A (de) | 1946-07-04 | 1946-07-04 | Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH257036A (de) |
-
1946
- 1946-07-04 CH CH257036D patent/CH257036A/de unknown
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