CH233681A - Verfahren zur Herstellung eines als Hautgleitmittel verwendbaren Gemisches. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines als Hautgleitmittel verwendbaren Gemisches.

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CH233681A
CH233681A CH233681DA CH233681A CH 233681 A CH233681 A CH 233681A CH 233681D A CH233681D A CH 233681DA CH 233681 A CH233681 A CH 233681A
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CH
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sep
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water
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines als     Hautgleitmittel    verwendbaren Gemisches.    Als Grundmasse für Zubereitungen, die  auf der     menschlichen    oder tierischen Haut  .eine Gleitwirkung :ergeben sollen; wie z. B.  die     sogenannten    Melkfette, werden zumeist  Vaseline oder Paraffingemische benutzt.

    Beide Vehikel besitzen zwar eine hohe und  lang anhaltende Gleitwirkung und :eine prak  tisch fast vollkommene     chemische    Unverän  derlichkeit, sind jedoch mit dem Nachteil be  haftet, dass einmal in ihnen leicht Krank  heitserreger konserviert und übertragen wer  den. können, gegen welche     desinfizierende     Zusätze nicht immer einen zuverlässigen  Schutz gewähren, und dass zum andern ihr  fettartiger Charakter zu einer     Verschmierung     und Verschmutzung der Hände, Euter usw.  führt.  



  Man ist aus diesen Gründen schon z. T.  zur Verwendung wasserlöslicher Grundmas  sen für Gleitmittel übergegangen, die in der  Regel aus kolloidalen     wäss-rigen    Lösungen von       Pflanzenschleimen    bestehen. Präparate mit    solchen Grundmassen     weisen    aber .den Nach  teil auf, dass ihre     Gleitwirkung    auf der Haut  nicht lange genug anhält, was darauf zurück  zuführen ist, dass ,die Präparate während des       V        erreibens,    z. B. beim Melken, sich teils in  die Haut einreiben, teils auch durch Verdun  stung des den     Hauptteil    ihrer     Substanz    aus  machenden Wassers zäh werden.

   Ein nicht  auf fettartiger Basis hergestelltes Gleitmittel,  ,das hinsichtlich :der Dauer der Gleitwirkung  mit Vaseline oder dergleichen vergleichbar  wäre,     ist    bisher nicht bekannt.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines als       Hautgleitmittel    verwendbaren Gemisches,  welches dadurch -gekennzeichnet ist,     dass    man  mindestens als eine der Komponenten eine  Verbindung verwendet, in deren Molekül  mehrere Moleküle     eines        Alkyl.enoxyds    gebun  den sind.  



  Besonders geeignet sind diejenigen Ver  bindungen, die eine     salben-oder        pastenartige         Konsistenz aufweisen und die     wasserlöslieli     oder     hydrophil    sind. Mit solchen Verbindun  gen hergestellte     Gleitmittel    .sind wasserlöslich  oder mit Wasser     abspülbar.    Als Verbindun  gen, in deren     Molekül    mehrere Moleküle     ci;

  ies          illkylenoxyds    gebunden sind, kommen in     Be-          tracht        sowohl        die        Polyallz        -ylenoxvde,        wie          Polyäthylenoxyd,    als auch Verbindungen. die  durch Einwirkung von     Alkylenoxyd    auf       Hydroxyl-    oder     Carboxyl-Gruppen    enthal  tende organische Verbindungen, wie z. B.  Fettsäuren, ein- oder     niehrw        ertige    Alkohole  und dergleichen erhältlich sind.

   Die genann  ten Verbindungen können zur Ausführung  .des erfindungsgemässen Verfahren., z. B. mit  einander oder mit andern Stoffen, wie z. B.  Glycerin, Glykolen., Wasser     usw.,    gemischt  werden.  



  So erhaltene Präparate zeigen eine hohe  chemische     Beständigkeit,    die z. B. die von  Pflanzenschleimen, wie sich zeigte, weit über  trifft. Sie sind ferner bekannten., nicht auf  fettartiger Basis hergestellten Gleitmitteln.  wie Versuche ergaben, vor allem dadurch  überlegen,     dass    sie eine hohe und lange anhal  tende Gleitwirkung besitzen, die der von  Vaseline und andern fettartigen Körpern  kaum nachsteht.     Ferner    lassen sich solche  Präparate nach Gebrauch, z. B. durch ein  faches Abspülen mit Wasser, wieder von der  Haut entfernen. Schliesslich hat sich     auch    ge  zeigt, dass erfindungsgemäss hergestellte  Gleitmittel von guter lokaler und allgemeiner  Verträglichkeit sind.  



  Die erfindungsgemäss hergestellten Prä  parate können sowohl zum     Gleitendniachen     der Haut, also als     Melkmittel,        llas.sagemittel     und dergleichen, als auch mit Vorteil zum       Gleitendmachen    von leblosen     C'@egenständen,     die mit der Haut oder     Schleimhaut    in     BerÜh-          rung    kommen, z. B. von Kathetern,     Verwen-          ,dung    finden.

           Beispiele:       1. 75 Teile eines nach bekanntem Verfah  ren bis zur     pastenartigen    Konsistenz poly  merisierten     Äthylenoxyds     -erden mit 25 Tei  len     Wasser    unter Umrühren erwärmt.

   Die  
EMI0002.0040     
  
    entstehende <SEP> dickfliissige <SEP> Mischung <SEP> stellt <SEP> ein
<tb>  Hautgleitmittel <SEP> von <SEP> hoher <SEP> und <SEP> lauge <SEP> anhal  tender <SEP> Gleitwirkung <SEP> dar, <SEP> das <SEP> ,sich <SEP> nach <SEP> Ge  brauch <SEP> leicht <SEP> mit <SEP> kaltem <SEP> Wasser <SEP> wieder <SEP> ab  spülen <SEP> liisst.
<tb>  ?. <SEP> i) <SEP> 5 <SEP> Teile <SEP> Polyäthylenoxyd <SEP> wie <SEP> in <SEP> Bei  spiel <SEP> 1 <SEP> werden <SEP> mit <SEP> 45 <SEP> Teilen <SEP> eines <SEP> mit <SEP> Essi#g  <B>:

  </B> <SEP> äure <SEP> veI'estertell <SEP> Kondensationsproduktes <SEP> aus
<tb>  Äthylenoxy <SEP> d <SEP> und <SEP> Cllycerln <SEP> unter <SEP> Umrühren
<tb>  erwärmt <SEP> und <SEP> wieder <SEP> abgekühlt. <SEP> Dabei <SEP> bildet
<tb>  sieh <SEP> ein <SEP> Cleinisch <SEP> der <SEP> Atisg'angsstoffe <SEP> in <SEP> Form
<tb>  einer <SEP> Salbe <SEP> von <SEP> hoher <SEP> und <SEP> lauge <SEP> anhaltender
<tb>  Cxleitwirkung, <SEP> die <SEP> sich <SEP> nach <SEP> Gebrauch <SEP> leicht
<tb>  mit <SEP> kaltem <SEP> Wasser <SEP> wieder <SEP> abspülen <SEP> lässt.
<tb>  d.

   <SEP> <B>60</B> <SEP> Teile <SEP> Pol <SEP> väthylenoxyd <SEP>  -ie <SEP> in <SEP> Bei  spiel <SEP> 1 <SEP> werden <SEP> mit <SEP> 40 <SEP> Teilen <SEP> eines <SEP> oxäthylier  ten, <SEP> durch <SEP> Hvdrierung <SEP> von <SEP> Spermöl <SEP> erhal  tenen <SEP> Fettalkohols <SEP> unter <SEP> Umrühren <SEP> erwärmt
<tb>  und <SEP> wieder <SEP> abgekühlt. <SEP> Dabei <SEP> bildet <SEP> sieh <SEP> ein
<tb>  Cicinisch <SEP> der <SEP> Ausgangsstoffe <SEP> in <SEP> Form <SEP> einer
<tb>  Sa.lhe.
<tb>  4. <SEP> 55 <SEP> Teile <SEP> PolväthvlE#Iioxyd <SEP> wie <SEP> in <SEP> Bei  spiel <SEP> 1 <SEP>  'erden <SEP> finit <SEP> 45 <SEP> Teilen <SEP> 2--Ätliylli.exan  diol <SEP> unter <SEP> Uniruhren <SEP> erwärmt <SEP> und <SEP> wieder <SEP> ab  gekühlt.

   <SEP> Dabei <SEP> bildet <SEP> sich <SEP> ein <SEP> Gemisch <SEP> der
<tb>  Xitsgangsstoffe <SEP> in <SEP> Form <SEP> einer <SEP> Salbe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: EMI0002.0041 Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstelltlilö <SEP> .eines <SEP> als <SEP> Haut :,@,leitinitteI <SEP> vertvendbaren <SEP> Gemisches, <SEP> dadurch <tb> n,-ekennzeiclmet, <SEP> tlass <SEP> inan <SEP> mindestens <SEP> als <SEP> eine <tb> der <SEP> Komponenten <SEP> eine <SEP> Verhindung <SEP> verwen det, <SEP> in <SEP> deren <SEP> Moltkül <SEP> mehrere <SEP> Moleküle <SEP> eines <tb> Alkylenoxvds <SEP> gebunden <SEP> sind.
    UNTERANSPRüCHE: EMI0002.0043 <B>1. <SEP> Verfahren. <SEP> n21('11 <SEP> Patentansprueli, <SEP> da-</B> <tb> durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> ein <SEP> PolY alkylenoxyd <SEP> verwendet. <tb> ?. <SEP> Verfabren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> ulid <tb> U <SEP> nteransprucb. <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <tb> dass <SEP> man <SEP> Polyäthylenoxyd <SEP> verwendet. <tb> :3. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> da iltirch <SEP> p;ekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> ein <SEP> Produkt <tb> verwendet. <SEP> das <SEP> erhältlich <SEP> ist <SEP> .durch <SEP> Einwir knil@; <SEP> voll <SEP> _Ällivleilozvcl <SEP> auf <SEP> organische <SEP> Ver lindun:gen, <SEP> welche <SEP> Gruppen <SEP> mit <SEP> reaktions fähigen <SEP> Wasserstoffatomen <SEP> enthalten.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, :dass man Polyäthylen oxyd und :ein Produkt verwendet, das erhält lich ist durch Einwirkung von Athylenosyd auf organische Verbindungen, welche Grup- pen mit reaktionsfähigen Wasserstoffatomen enthalten.
CH233681D 1939-04-18 1940-04-18 Verfahren zur Herstellung eines als Hautgleitmittel verwendbaren Gemisches. CH233681A (de)

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