Registriermaschine. Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Registriermaschine mit einer oder mehreren, mehrere Addierwerke enthaltenden, ver schiebbaren Addierwerksreihen, bei der in einem ununterbrochenen Maschinengang eine Summe von einem Addierwerk auf ein be liebiges, vor Beginn des Übertragungsvor ganges durch ein Einstellmittel bestimmbares A.ddierwerk der gleichen Reihe übertragen wird.
Zu diesem Zwecke ist bei der .im Hauptpatent als Beispiel beschriebenen Re- gistriermaschine die Schubtrommel für die den Aufrechner und mehrere Einzeladdier- werke enthaltende Addierwerksreihe über ein Differentialgetriebe einerseits mit dem Schalt werk der dieser Addierwerksreihe zugeordne ten Sondertastenbank und anderseits mit dem Gangarthebel verbunden,
der nur bei seiner Überführung in die Aufrechnungsstellung eine Verstellung der Schubtrommel bewirkt. Diese Verstellung der Schubtrommel wird durch die selbsttätige Zurückstellung des Gangarthebels während ,des zum Ziehen der Aufrechnungssumme dienenden Maschinen ganges wieder rückgängig gemacht.
Die Kur vennut der Schubtrommel ist so ausgebildet, dass bei der Überführung -des Gangarthebels in die Aufrechnungsstellung stets der Auf rechnei in die Ebenen der Betragsschaltwerke gebracht wird.
Infolgedessen gelangt die Füh rungsrolle der Addierwerksreihe bei auf Auf rechnung eingestelltem Gangarthebel unab hängig von der gedrückten Sondertaste in einen zu den Betragsschaltwerksebenen par allelen Teil und @durch Rückstellung des Gangarthebels in die Additionsstellung ent sprechend der jeweils gedrückten Sonder taste in einen schraubenlinienförmigen Teil der Kurvennut der
Schubtrommel.
Durch die erfindungsgemässe Registrier- maschine soll eine im Ergebnis gleiche Be wegung -der den Auf rechner enthaltenden Addierwerksreihe bei Aufrechnungsvorgän gen ermöglicht werden, ohne dass dabei die Verstellung eines Gangarthebels erforderlich wird.
Diese Maschine ist dadurch gekenn zeichnet, dass bei der Einführung der un selbständigen Einzelposten und während eines Teils des Maschinenganges zum Ziehen der Aufrechnungssumme die Verbindung der Schubtrommel für die :den Aufrechner und mehrere Einzeladdierwerke enthaltende Ad dierwerksreihe mit einem dieser Addier- w erksreihe zugeordneten Sonderschaltwerk unwirksam gemacht und die Einstellung der Schubtrommel ausschliesslich durch einen Sonderantrieb bewirkt wird.
Während also bei dem im I3auptpatent beschriebenen Bei spiel in jedem Falle die Einstellung des Son- derschaltwerkes auf die Schubtrommel über tragen wird, findet im vorliegenden Fall zweckmässig diese Übertragung nur statt, wenn eine der Einstellung des Sonderschalt werkes entsprechende Einstellung der Schub trommel erfolgen muss.
Das Unwirksam machender Verbindung zwischen der Schub trommel und dem Sonderschaltwerk kann zum Beispiel in der Weise geschehen, dass in das Verbindungsgetriebe zwischen der Schub trommel und dem Sonderschaltwerk ein Dop pelhebel eingeschaltet wird, dessen einer Schenkel für die Einführung selbständiger Einzelbeträge und während des Ziehens der Aufrechnungssumme mit der Schubtrommel oder mit einem Teil ihres Vorgeleges starr verbunden werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es be deuten: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Maschine, Fig. 22 eine Seitenansicht der Geschäfts arttastenreihe mit dem zugehörigen Sonder- schalt-,verk, Fig. 3 eine Seitenansicht des Verbindungs getriebes zwischen dem Sonderschaltwerk und der Schubtrommel für die Addierwerks- reihe, Fis.
4 eine Seitenansicht der Kommando- tastenreihe und der Steuerungseinrichtung für die Einführung selbständiger Einzelbeträge und für Aufrechnungsvorgänge, Fig. 5 eine Vorderansicht eines Schnittes entlang der Linie D-D der Fig. 4,
Fig. 6 eine Vorderansicht eines Schnittes entlang der Linie E-E der Fig. 4 und Fig. 7 eine Abwicklung der Schubtrom mel für die Addierwerksreihe. Einstellfeld. Das Einstellfeld der Maschine (Fig. 1)
umfasst ausser den Betragstasten 10 eine Reihe von je eine Reihe von je ein Addier werk auswählenden Warentasten 11 und 12, eine Reihe von einsteckbaren Schlüsseltasten 13 für die Verkäufer und eine Reihe von Geschäftsarttasten 14-18.
Den Tasten 15, 16 und 17 für die Vorgänge "Bezahlte Rech nung", "Kredit" und "Ausgabe" ist je ein Addierwerk der Geschäftsartaddierwerks- reihe zugeordnet.
Für den am häufigsten vor kommenden Geschäftsvorgang "Barverkauf" ist keine Taste vorgesehen, trotzdem ist aber hierfür ein "Bar"-Addierwerk in der Ge- schäftsartaddierwerksreihe vorhanden, dessen Auswahl in noch zu beschreibender Weise selbsttätig erfolgt, wenn ein Barverkauf re gistriert wird.
Zum Ziehen einer Summe aus dem "Bar"-Addierwerk wird die Auswahl dieses Addierwerkes durch die Taste 14 er möglicht.
Um einen mehrere Posten umfassenden Verkauf zu registrieren, wird eine der drei Aufrechnungstasten 21, 22 oder 23 gedrückt, durch die ein in der Geschäftsartaddierwerks- reihe untergebrachtes Aufrechnungsaddier- werk zur Aufnahme der Einzelpoeten ausge- wählt wird,
um durch dessen Nullstellung die sich aus den Einzelposten ergebende Summe und damit den vom Käufer zu zahlenden Betrag zum Abdruck bringen zu können.
Die Taste 21 bewirkt ausser der Einschaltung des Aufrechners noch die Ausgabe eines Auf- rechnungsschecks, während die beiden Tasten 22 und 23 das Bedrneken von eingelegten Zetteln bestimmen, und zwar in der Weise,
dass bei Benutzung der Taste 22 bei der Re- gistrierung jedes unselbständigen Einzel- postens (nicht aber beim Ziehen der Auf- rechnungssumme) je ein Zettel mit dem be- treffenden Betrag, bei Benutzung der Taste 23 jedoch nur beim Ziehender Aufrechnungs summe ein Zettel bedruckt wird.
In dieser Tastenbank (gommandotasten- ba.nk) ist noch eine Taste 25 untergebracht, durch welche die Scheckdruckvorrichtung für die normalen Barverkäufe abgestellt werden kann, während bei den Geschäftsvorgängen "Bezahlte Rechnung", "Kredit" und "Aus- gabe" trotz gedrückter Abstelltaste 25 ein Seheck ausgegeben wird.
Schliesslich ist in dieser Tastenbank noch ein Schloss 26 vorge sehen, welches bei Linksdrehung mit einem bestimmten Schlüssel die Maschine auf die Gangart "Ablesen" oder "Zwischensumme" (X) und bei Rechtsdrehung mit einem be stimmten andern Schlüssel auf die Gangart "Nullstellen" oder "Endsumme" (Z) .einstellt.
Die Ingangsetzung der Maschine erfolgt nach Drücken einer Freigabe- oder Motor- taste 28.
Sonderschaltzoerk. Der Geschäftsarttastenreihe 14-18 ist ein Schaltwerk bekannter Art zugeordnet (Fig. 2), welches im wesentlichen aus einem auf der Welle 30 gelagerten Antriebsglied 31, einem Hauptschaltglied 32, einer Kuppel klinke 33 und einem Einstellglied 34 besteht. Das Einstellglied 34 ist über einen Sichel hebel 35 und einen Lenker 36 mit einem Zahnsegment 37 verbunden, das zur Einstel lung der zugehörigen Anzeigeglieder und der zugehörigen Typenräder dient.
Das Antriebsglied 31 ist zusammen mit denjenigen der beiden übrigen SonderschaR- werke auf einer auf der Welle 30 drehbaren Hülse 41 befestigt, die durch einen nicht dar gestellten Antrieb zunächst um etwa <B>90'</B> im Uhrzeigersinne ausgeschwungen und darauf wieder in ihre Normallage zurückbewegt wird.
Ist in der Geschäftsarttastenreihe eine Taste gedrückt, so werden bei der Uhrzeiger drehung des Antriebsgliedes 31 ,die Teile 32, 33, 34 so lange mitgenommen, bis das Haupt schaltglied 32 .durch den Fuss der gedrückten Taste angehalten wird.
Durch die Weiterbe wegung des Antriebsgliedes 31 bei angehal- tenem Hauptschaltglied 32 wird ein Stift 38 der guppalklinke 33 in einem Schrägschlitz des HauptschaRgliedes 32 nach aussen ge führt, wodurch die Teile 32, 33 und 34 von dem Antriebsglied 31 entkuppelt werden.
Ein dachförmiger Fortsatz der guppelklinke 33 kommt dabei in eine entsprechende Rast einer an dem Tastenrahmen befestigten Sperrplatte 9, wärend das Antriebsglied 31 unter einen Fuss der Kuppelklinke 33 gelangt und da- ,durch diese und die malt ihr verbundenen Teile 32 und 34 in der eingestellten Lage festhält.
Nunmehr wird der an -dem Einstellglied 39: angelenkte Sichelhebel 35 durch eine nicht dargestellte Einrichtung gegen den Umfang einer Nabe gedrückt. Damit wird über den Lenker 36 das Zahnsegment 37 auf den der gedrückten Taste entsprechenden Wert ein gestellt.
Bei der Rückbewegung der Antriebshülse 41 trifft jedes der Antriebsglieder 31 auf einen Stift 39 des zugehörigen Einstellgliedes 34 und bringt dadurch die Teile 32, 33, 34 wieder in ihre Ausgangslage zurück, während das Zahnsegment 37 in seiner jeweils einge stellten Lage verbleibt.
Ist in der Tastenreihe 14-18 keine Taste gedrückt, so kann das Hauptschaltglied 32 sieh so lange im Uhrzeigersinne drehen, bis es durch einen festen Anschlag 19 angehalten wird. Eine derartige Einstellung des Haupt sehaltgliedes 32 entspricht der Geschäftsart "Bar".
Wird durch Drehen des Schlosses 26 die Maschine auf End- oder Zwischensumme ein gestellt, so wird mittels einer Stange 41, deren Stift 42 in einen Gabelschlitz eines auf einer festen Schraube 43 drehbaren Armes 44 hineingreift, dieser und über eine Feder 45 eine Anschlagklinke 46 in die Bahn eines Fortsatzes 47 des Hauptschaltgliedes 32 ge bracht, die dieses in der Nullage anhält,
falls in der zugehörigen Tastenreihe 14-18 keine Taste gedrückt worden ist. Wird jedoch nach erfolgter Einstellung der Maschine auf End- oder Zwischensummenabnahme eine der Tasten 14-18 gedrückt, so wird über einen nicht dargestellten Tastenschieber die An schlagklinke 46 entgegen der Kraft der Fe der 45 in die unwirksame Lage zurückge bracht, so dass das Hauptschaltglied 32 durch den Fuss der gedrückten Taste 15-17 oder durch den Anschlag 19 eingestellt werden kann.
Addierwerksauswahl. Das von dem den Geschäftsarttasten 14 bis 18 zugeordneten Sonderschalhverk ein gestellte Zahnsegment 37 ist durch einen Doppellenker 40, 86, das heisst durch eine Stange 86 (Fis. 3) mit dem einen Ende eines Sichelhebels 40 verbunden, der mit seinem andern Ende an einem Einstellsegment 87 angelenkt ist.
Gegen die äussere Bogenkante dieses Sichelhebels 40 legt sich eine Gleit- rolle 101 eines Schiebers 102. der mit seinem einen Ende auf der Welle 30 und mit seinem andern Ende auf dem Stift 103 einer Nocken scheibe 104 geführt ist. Mit einer zweiten Gleitrolle 106 legt sich der Schieber 102 ge gen einen Nocken der Scheibe 104, welche auf einer Welle 48 befestigt ist.
Die Welle 48, welche in noch zu beschreibender Weise in Abhängigkeit von den Aufrechnungstasten 21-23 gedreht werden kann, nimmt nor malerweise die in Fig. 3 gezeichnete Lage ein, in der die Nockenscheibe 104 so auf die Gleitrolle 106 des Schiebers 102 wirkt, dass dessen andere Gleitrolle 101 den Sichedhebel 40 in Berührung mit dem Umfang einer Nabe hält. Bei dieser Stellung der Nockenscheibe 104 wird das Einstellsegment 87 durch das Einstellglied 34 eingestellt.
Das Einstell segment 87 steht mit einem auf der Achse 80 drehbaren Zahnrad 88 in Eingriff. das mit einem grösseren, ebenfalls auf der Achse 80 drehbaren Zahnrad 89 starr verbunden ist. Dieses Zahnrad 89 kämmt mit einem Zahn rad 90, das mit einer auf einem festen Zap fen 94 drehbar, aber unverschiebbar gelager ten Kurvenwalze 95 fest verbunden ist. Bei der gezeichneten Lage der Nockenscheibe 104 (Fis. 3) wird also die Kurvenwalze 95 bei der Einstellung des zugehörigen Sonder schaltwerkes in die der jeweils gedrückten Crxeschäftsarttaste 14-18 entsprechende Stel lung gebracht.
An dem rechten Ende der Welle 48 ist ein Hebel 107 befestigt (Fis. 4), .der durch einen Lenker 108 mit einem auf einem festen Zapfen 110 drehbaren Hebel 109 verbunden ist. Etwa in der Mitte des Hebels 109 greift ein Kuppelhebel 111 an, der durch einen Lenker 112 mit einem Doppelhebel 113 ver bunden ist. Dieser Doppelhebel 113 sitzt auf einem Zapfen 114 eines auf dem Zapfen 110 gelagerten zweiarmigen Hebels 115, der durch eine Stange<B>116</B> mit einem auf einer Welle 92 verstifteten Arm<B>117</B> verbunden ist.
Das obere Ende des Doppelhebells 113 umfasst mit einem Gabelschlitz einen Stift 118 eines Zwischenhebels 119, der auf dem Zapfen 110 gelagert ist und mit einem Gabeilsohlitz einen Stift eines Tastenschiebers 120 mnfasst. Die- ser Tastenschieber ist an der Kommando- tastenbank verschiebbar gelagert und derart mit Schrägflächen
versehen, dass er durch Drücken einer der Aufrechnungstasten 21 bis 23 aufwärts bewegt wird.
Der Zwischenhebel 119 ist ausserdem durch eine Stange 121 mit einem auf einer Welle 60 drehbaren Arm 122 verbunden. Auf einem Stift 123 dieses Armes 122 ist ein Doppelhebel 124 gelagert, dessen oberes gabelförmiges Ende einen Stift 125 eines auf der Welle 60 befestigten Armes 126 umfasst.
Die Welle 60 wird durch eine in diesem Zusammenhang nicht näher interessierende Einrichtung, von der mehrere Ausführungs formen bereits bekannt sind, durch Drücken der Motortaste 28 um einen bestimmten Win kel im Uhrzeigersinne gedreht, wenn eine Betragstaste 10 gedrückt ist. Ist dagegen keine Betragstaste 10 gedrückt,
so' bleibt die Welle 60 beim Drücken der Motertaste 28 in der in Fig. 4 dargestellten Lage.
Der untere Arm des Doppelhebels 124 ist durch einen Lenker 127 mit einer Kupplungs- stange 128 verbunden (Fis. 4), die an dem auf der Welle 92 befestigten Arm 117 an greift. In eine U-förmige Ausnehmung 128a dieses Kupplungsgliedes greift ein Stift 129 eines Schiebers 130 ein, der auf der Achse 55 und einem festen Zapfen geführt ist und mit einer Gleitrolle 180a in die Kurvennut einer Kurvennutscheibe 56 (Fig. 5) eingreift, die auf der Achse 55 befestigt ist.
Die Kurven nutscheibe 56 ist mit einem Zahnkranz 57 versehen, der in ständigem Eingriff mit einem gleichgrossen Zahnrad 58 (Fig. 4) steht. Das Zahnrad 58 ist auf der Haupt antriebswelle 50 befestigt und ebenfalls mit einer Kurvennutscheibe 59 (Fig. 6) und einem grösseren Zahnrad 59a starr verbunden.
Das grosse Zahnrad 59a kämmt mit einem halb so grossen Zahnrad 141, das auf einer festen Lagerbuchse 142 drehbar sitzt und dem bei Handantrieb der Maschine mittels der Handkurbel 148 eine doppelte Umdrehung im Uhrzeigersinne (Fig. 4) erteilt wird. Diese Antriebsbewegung wird als einmadige Umdrehung auf die Wellen 50 und 55 über tragen.
In die Kurvennut der auf der Welle 50 befestigten Kurvennutscheibe 59 greift eine Rolle 145 eines Schiebers 146 ein, der auf der Welle 50 und der Buchse 142 geführt ist und mit einem Stift 147 in eine Aus- nehmung 111a des Kuppelgliedes 111 hinein- ragt.
Ist keine Betragstaste 10 und keine Auf rechnungstaste 21, 22, 28 gedrückt, so neh men die Teile,der beschriebenen Einrichtung die in Fig. 4 dargestellte Normallage ein. Wird jetzt zum Zwecke der Abnahme einer Zwischen- oder Endsumme aus einem der Addierwerke die Maschine in Gang gesetzt, so bleibt die Bewegung der beiden Schieber 180 und 146 wirkungslos,
.da deren Stifte 129 und 147 sich in den Ausnehmungen der Kuppelglieder 128 und 111 leer hin- und herbewegen können.
Ist zur Registrierung eines, selbständi- gen Einzelbetrages ein Betrag mittels der Betragstasten 10 eingestellt worden, so wird, wie bereits erwähnt, durch Drücken der Mo tortaste 28 die Welle 60 im Uhrzeigersinne gedreht. Der auf :der Wedle 60 befestigte Arm 126 dreht dabei den Doppelhebel 124 um den Zapfen 123, da, der Arm 122 infolge nicht gedrückter Aufrechnungstaste seine Normallage beibehält.
Die Drehung des Dop- pelhebels 124 wird über den Lenker 127 auf das Kuppelglied 128 übertragen, .das tdadurch .so weit nach rechts bewegt wird, dass der in -die Ausnehmung 128a hineinragende Fort satz des Kuppelgliedes 128 oberhalb des Stiftes 129 des Schiebers <B>130</B> gelangt. Da. das Kuppedglied 111 nicht verstellt ist, bleibt die Bewegung des Schiebers 146 wieder wir kungslos.
Dagegen nimmt der Schieber 180 bei seiner Aufwärtsbewegung das Kuppel glied 128 nach etwa einem Drittel des Ma schinenganges mit und bringt es gegen Ende des Maschinenganges wieder in die Normal lage zurück. Dadurch wird die Welle 92 ent gegen dem Uhrzeigersinne ausgeschwenkt und wieder zurückgedreht. Diese Bewegung wird über die Stange 116 auf den Hebel 115 übertragen, dessen Zapfen 114 den Doppel hebel 118 um den festgehaltenen Stift 118 ausschwenkt, wodurch über den Lenker 112 das Kuppelglied 111 nach links gezogen wird.
Diese Verstellung wirkt sich .praktisch nicht aus, da der Sanft 147 des Schiebers 146 auch bei, dieser neuen Stellung des Kuppel gliedes 111 nicht mit diesem in Eingriff kommt.
Ist zur Einführung eines unselbständigen Einzelpostens ausser einer Betragstaste 10 noch eine Aufrechnungstaste 21-28 ge drückt, so wird ausser der in Abhängigkeit von den gedrückten Betragstasten über die Welle 60 hervorgerufenen Verstellung der Teile noch eine Einstellung durch Drücken der Aufrechnungstaste bewirkt.
Durch Drücken einer Aufrechnungstaste wird über den Tastenschieber 120 und den Winkelhebel 119 der Doppelhebel 118 im Ge- genzeigersinne -um den Zapfen 114 gedreht und dadurch das Kuppelglied 111 so weit nach rechts bewegt, dass ein Absatz 111b sei ner Ausnehmung 7.11a unterhalb des Stiftes 147 des Schiebers 146 gelangt. Infolge des Drückens einer Betragstaste ist über die Welle 60 das Kuppelglied 128 mit dem Schieber 130 gekuppelt worden.
Die Bewe gung des Tastenschiebers 120 führt ausser dem noch über den Hebel 119 und die Stange 121 zu einer Gegenzeigerdrehung,des Armes 122, dessen Zapfen 123 dabei den Doppel hebel 124 im Gegenzeigersinne um den Stift 125 dreht und über den Lenker 127 das Kup- pelglied <B>128</B> um einen weiteren Schritt nach rechts bewegt, so d,ass .der linke Schenkel der U-förmigen Ausnehmung 128a in die Bahn des Stiftes<B>129</B> gelangt.
Die Bewegung des Schiebers 130 bleibt also bei Maschinengän gen mit. dieser Einstellung, nämlich bei der Einführung von unselbständigen Einzel posten, wirkungslos, das heisst eine Drehung der Welle 92 findet nicht statt. Kurz nach Beginn des liaschinenganges wird der Schie ber 146 durch die Kurvenscheibe 59 abwärts bewegt, wobei nun der Stift 147 das Kuppel- O;lied 111 mitnimmt und über den Arm 109, den Lenker<B>108</B> und den Hebel 107 die Welle 48 entgegen der Wirkung einer Feder 148 im Uhrzeigersinne dreht.
Durch diese Uhr zeigerdrehung der Welle 48 wird der Nocken der auf ihr befestigten Nockenscheibe 104 (Fig. 3) von der Rolle 106 entfernt. Gleich zeitig zieht der Stift 103 der Scheibe 104 den Schieber 102 nach oben.
Ein an dem Schieber 102 angeordneter Stift 99, der in eine bogen förmige Ausnehmung 98 des Einstellsegmen tes 87 hineinragt, trifft. dabei auf die rechte Endfläche dieser Ausnehmung und bringt das Einstellsegment 87 aus der Lage, in wel cher es sich vom vorhergegangenen Maschi nengang her befindet, im Gegenzeigersinne in eine Lage zurück, die der gedriickten Taste 18 (Kein Verkauf) entspricht.
Infolgedessen wird durch die noch zu be schreibende Einrichtung die den Rufrechner und die Geschäftsartaddierwerke enthaltende Addierwerksreihe in die der gedrückten Taste 18 entsprechende Lage zurückgebracht, in welcher die Addierräder des Rufrechners in den Ebenen der Betragsschaltglieder ,liegen. Daraus geht hervor, dass bei gedrückter Auf rechnungstaste stets das Aufrechnungsaddier- werk selbsttätig ausgewählt wird.
Diese Auswahl erfolgt zu Beginn des ersten 11Ia.schinenganges einer Aufrechnung und bleibt während der Einführung aller zu sammengehörigen Aufrechnungsposten be- stehen, da die Feder 148 (Fig. 4) als Über totpunktfeder wirkt und durch die Abwärts bewegung des Schiebers 146 rechts von der Verlängerung der Mittellinie der Welle 48 gelangt ist. Für die weitere Einführung von unselbständigen Einzelposten bleibt die Be wegung des Schiebers 146 auf die Welle 48 ohne jede Wirkung, so dass die Beträge aller unselbständigen Einzelposten in den Ruf rechner gelangen.
Auch beim Ziehen der Aufrechnungs summe bleibt der Rufrechner während des ersten Drittels des Maschinenganges, d. h. zum Nullstellen, durch die beschriebene Ein stellung der Welle 48 ausgewählt. Nach dem ersten Drittel dieses Maschinenganges wird aber die Welle 92 in der bereits für die Re gistrierung eines selbständigen Einzelbetra ges beschriebenen Weise im Gegenseigersinne gedreht. und dadurch über die Teile 116, 115.
114, 113. 112 das Kuppelglied 111 nach links gezogen, wodurch seine Kante 111c oberhalb des gerade in seiner untern Lage befind lichen Stiftes 147 gelangt. Wird jetzt der Schieber 146 durch die Kurvennutscheibe 59 wieder aufwärts bewegt, so wird die Welle 48 entgegen der Kraft der Übertotpunktfeder 148 in die Ausgangslage zurückgebracht, in der sie nunmehr wieder durch die Feder 148 gehalten wird.
Bei dieser Rückdrehung der Welle 48 bewegt ihre Nockenscheibe 104 (Fig. 3) den Schieber 102 wieder nach unten, wobei dessen Rolle 101 den Sichelhebel 40 wieder in Berührung mit der Nabe bringt.
Da das zugehörige Einstellsegment 37, wel ches in Abhängigkeit von der gedrückten Taste 15-l7 oder dem Anschlag 19 entspre chend der jeweiligen Geschäftsart eingestellt worden ist, in dieser Lage festgehalten ist, wird durch das Andrücken der Rolle 101 an den Sichelhebel 40 das Einstellsegment 8 7 um ein entsprechendes Stück im Uhrzeigersinne gedreht.
Dadurch wird mittels der Kurven walze 95 die zugehörige Addierwerksreihe derart verschoben,<B>dass</B> das der jeweiligen Geschäftsart entsprechende Addierwerk in die Ebenen der Betragsschaltwerke gelangt und in diese zur Aufnahme der aus dem Auf- rechner gezogenen Summe eingerückt werden kann.
Um die Kurvenwalze 95 nach ihrer Ein stellung genau auszurichten und in deT ein gestellten Lage festzuhalten, ist das grosse Zahnrad 89 mit einer Sperrverzahnung ver sehen, in die ein von zwei auf einer Achse 153 gelagerten Armen 152 getragener Sperr balken 151 eingreifen kann. Dieser Sperr balken liegt während der Einstellung des Zahnrades 89 unter mässigem Federdruck in der Sperrverzahnung, so dass er ausweichen kann.
Nach beendeter Einstellung des Zahn rades 89 wird der Sperrbalken<B>151</B> durch eine auf der Hauptantriebswelle 50 befestigte und entsprechend geformte Hubscheibe 154 in der betreffenden Rast verriegelt und da durch die Kurvenwalze 95 während des Ar beitens der Addierwerke in der eingestellten Lage festgehalten.
Die Kurvenwalze 95 ist mit einer Kur vennut (Fig. 7) versehen, in der eine Gleit- rolle 96 geführt ist. Die Gleitrolle 96 ist auf einer Schiebegabel 97 (Fig. 3) befestigt, die auf der zugehörigen Addierwerksschwenk- achse 66 drehbar, aber uriverschiebbar ge lagert ist. Gegen Drehung ist diese Schiebe gabel dadurch gesichert, dass sie sich mit ihren Gabelarmen von beiden Seiten gegen den Umfang !der zugehörigen Kurvenwalze 95 legt.
Die Addierwerksschwenkachse 66 wird durch Drehen der Kurvenwalze 95 seit lich verschoben und kann durch eine nicht näher beschriebene Einrichtung zum Ein- und Ausrücken oder Addierräder ausgeschwenkt werden.
Die Kurvennut der Walze 95 ist so ge formt, @dass, falls das zugehörige Sonder schaltwerk durch die Sondertaste 18 (Kein Verkauf) oder durch die Anschilagkllinke 46 eingestellt worden ist, die Addierräder des Aufrechnungsaddierwerkes in den Ebenen der Betragsschaltwerke liegen. In diese Stel lung wird die Addierwerksreihe auch durch die Rückstellung des Segmentes 87 mittels des Schiebers 102 gebracht.
Während man bei der im Hauptpatent dargestellten Einrichtung eine Kurvennut be- nötigt, deren paralleler 'feil mindestens ebenso gross ist wie der schraubenlinienför- mige Teil, kommt man hier mit .einer wesent lich kürzeren Kurvennut aus, da der parallele Teil fast ganz überflüssig wird.