CH217396A - Registriermaschine. - Google Patents

Registriermaschine.

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CH217396A
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      Registriermaschine.       Das Hauptpatent bezieht sich auf eine       Registriermaschine    mit einer oder mehreren,  mehrere     Addierwerke    enthaltenden, ver  schiebbaren     Addierwerksreihen,        bei    der in  einem ununterbrochenen Maschinengang eine  Summe von einem     Addierwerk    auf ein be  liebiges, vor     Beginn    des Übertragungsvor  ganges durch ein     Einstellmittel        bestimmbares          A.ddierwerk    der gleichen Reihe übertragen  wird.

   Zu     diesem    Zwecke ist bei der .im       Hauptpatent    als Beispiel beschriebenen     Re-          gistriermaschine    die Schubtrommel für die  den     Aufrechner    und mehrere     Einzeladdier-          werke    enthaltende     Addierwerksreihe    über     ein     Differentialgetriebe einerseits mit dem Schalt  werk der dieser     Addierwerksreihe    zugeordne  ten     Sondertastenbank    und anderseits mit dem       Gangarthebel    verbunden,

   der nur bei seiner  Überführung in die Aufrechnungsstellung  eine Verstellung der Schubtrommel bewirkt.  Diese     Verstellung    der Schubtrommel wird  durch die selbsttätige Zurückstellung des         Gangarthebels    während ,des zum Ziehen der       Aufrechnungssumme    dienenden Maschinen  ganges wieder rückgängig gemacht.

   Die Kur  vennut der Schubtrommel ist so     ausgebildet,     dass bei der     Überführung        -des        Gangarthebels     in die     Aufrechnungsstellung        stets    der Auf  rechnei in die Ebenen der     Betragsschaltwerke          gebracht    wird.

       Infolgedessen        gelangt    die Füh  rungsrolle der     Addierwerksreihe    bei auf Auf  rechnung     eingestelltem        Gangarthebel    unab  hängig von der     gedrückten    Sondertaste in       einen    zu den     Betragsschaltwerksebenen    par  allelen Teil     und        @durch    Rückstellung des       Gangarthebels        in    die     Additionsstellung    ent  sprechend der jeweils gedrückten Sonder  taste in einen     schraubenlinienförmigen    Teil  der Kurvennut der 

  Schubtrommel.  



  Durch die erfindungsgemässe     Registrier-          maschine    soll eine im Ergebnis gleiche Be  wegung -der den Auf     rechner    enthaltenden       Addierwerksreihe    bei Aufrechnungsvorgän  gen ermöglicht werden, ohne     dass    dabei die           Verstellung    eines     Gangarthebels    erforderlich  wird.

   Diese Maschine ist dadurch gekenn  zeichnet, dass bei der Einführung der un  selbständigen Einzelposten und während eines  Teils des Maschinenganges zum Ziehen der  Aufrechnungssumme die     Verbindung    der  Schubtrommel für die :den     Aufrechner    und  mehrere     Einzeladdierwerke    enthaltende Ad  dierwerksreihe mit einem dieser     Addier-          w        erksreihe    zugeordneten     Sonderschaltwerk     unwirksam gemacht und die     Einstellung    der  Schubtrommel ausschliesslich durch einen  Sonderantrieb bewirkt wird.

   Während also       bei    dem im     I3auptpatent    beschriebenen Bei  spiel in jedem Falle die Einstellung des     Son-          derschaltwerkes    auf die Schubtrommel über  tragen wird, findet im     vorliegenden    Fall  zweckmässig diese Übertragung nur statt,  wenn eine der Einstellung des Sonderschalt  werkes entsprechende Einstellung der Schub  trommel erfolgen muss.

   Das Unwirksam  machender Verbindung zwischen der Schub  trommel und dem     Sonderschaltwerk    kann  zum     Beispiel    in der Weise geschehen, dass in  das Verbindungsgetriebe zwischen der Schub  trommel und dem     Sonderschaltwerk    ein Dop  pelhebel     eingeschaltet    wird, dessen einer  Schenkel für die Einführung     selbständiger     Einzelbeträge und während des Ziehens der  Aufrechnungssumme mit der Schubtrommel  oder mit einem Teil ihres     Vorgeleges    starr  verbunden werden kann.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung  ist in den Zeichnungen dargestellt. Es be  deuten:       Fig.    1 eine     perspektivische        Darstellung     der Maschine,       Fig.        22    eine Seitenansicht der Geschäfts  arttastenreihe mit dem zugehörigen     Sonder-          schalt-,verk,          Fig.    3 eine Seitenansicht des Verbindungs  getriebes zwischen dem     Sonderschaltwerk     und der Schubtrommel für die     Addierwerks-          reihe,     Fis.

   4 eine Seitenansicht der     Kommando-          tastenreihe    und der Steuerungseinrichtung für  die     Einführung    selbständiger     Einzelbeträge     und für     Aufrechnungsvorgänge,            Fig.    5 eine     Vorderansicht    eines Schnittes  entlang der Linie     D-D    der     Fig.    4,

         Fig.    6 eine     Vorderansicht        eines        Schnittes          entlang    der Linie     E-E    der     Fig.    4 und       Fig.    7 eine     Abwicklung    der Schubtrom  mel für die     Addierwerksreihe.          Einstellfeld.     Das     Einstellfeld    der     Maschine        (Fig.    1)

    umfasst     ausser    den     Betragstasten    10 eine  Reihe von je     eine    Reihe von je ein Addier  werk     auswählenden    Warentasten 11 und 12,  eine Reihe von     einsteckbaren        Schlüsseltasten     13 für die     Verkäufer    und eine Reihe von       Geschäftsarttasten    14-18.

   Den Tasten 15,  16 und 17 für die Vorgänge     "Bezahlte    Rech  nung",     "Kredit"    und     "Ausgabe"    ist je ein       Addierwerk    der     Geschäftsartaddierwerks-          reihe    zugeordnet.

   Für den am     häufigsten    vor  kommenden Geschäftsvorgang     "Barverkauf"     ist keine     Taste    vorgesehen, trotzdem ist     aber     hierfür ein     "Bar"-Addierwerk    in der     Ge-          schäftsartaddierwerksreihe    vorhanden, dessen  Auswahl in     noch    zu     beschreibender    Weise  selbsttätig erfolgt, wenn ein     Barverkauf    re  gistriert wird.

   Zum Ziehen     einer    Summe aus  dem     "Bar"-Addierwerk        wird        die    Auswahl  dieses     Addierwerkes        durch        die        Taste    14 er  möglicht.  



  Um einen mehrere     Posten        umfassenden     Verkauf zu registrieren,     wird    eine der drei       Aufrechnungstasten    21, 22 oder 23 gedrückt,  durch die ein     in    der     Geschäftsartaddierwerks-          reihe        untergebrachtes        Aufrechnungsaddier-          werk    zur Aufnahme der     Einzelpoeten        ausge-          wählt    wird,

   um durch dessen     Nullstellung    die  sich     aus    den     Einzelposten        ergebende    Summe  und damit den vom     Käufer        zu    zahlenden  Betrag zum Abdruck     bringen    zu können.

   Die  Taste 21 bewirkt     ausser    der Einschaltung des       Aufrechners    noch die     Ausgabe    eines     Auf-          rechnungsschecks,        während    die beiden Tasten  22 und 23     das        Bedrneken    von eingelegten  Zetteln     bestimmen,    und zwar in der Weise,

    dass bei Benutzung der Taste     22    bei der     Re-          gistrierung        jedes    unselbständigen     Einzel-          postens    (nicht aber beim Ziehen der     Auf-          rechnungssumme)    je ein     Zettel    mit dem be-      treffenden Betrag, bei Benutzung der Taste  23 jedoch nur beim Ziehender Aufrechnungs  summe ein Zettel bedruckt wird.  



  In dieser Tastenbank     (gommandotasten-          ba.nk)    ist noch     eine    Taste 25 untergebracht,  durch welche die     Scheckdruckvorrichtung    für  die normalen Barverkäufe abgestellt werden  kann, während bei den Geschäftsvorgängen       "Bezahlte    Rechnung", "Kredit" und     "Aus-          gabe"    trotz gedrückter     Abstelltaste    25 ein  Seheck ausgegeben wird.

   Schliesslich ist in  dieser Tastenbank noch ein Schloss 26 vorge  sehen, welches bei Linksdrehung mit einem  bestimmten     Schlüssel    die     Maschine    auf die  Gangart     "Ablesen"    oder     "Zwischensumme"     (X) und bei Rechtsdrehung mit einem be  stimmten andern Schlüssel auf die Gangart       "Nullstellen"    oder     "Endsumme"    (Z) .einstellt.  



  Die     Ingangsetzung    der Maschine erfolgt  nach Drücken einer Freigabe- oder     Motor-          taste    28.  



       Sonderschaltzoerk.     Der     Geschäftsarttastenreihe    14-18     ist     ein Schaltwerk bekannter Art zugeordnet       (Fig.    2), welches im wesentlichen     aus    einem  auf der Welle 30 gelagerten Antriebsglied  31, einem     Hauptschaltglied    32, einer Kuppel  klinke 33 und einem     Einstellglied    34 besteht.  Das Einstellglied 34 ist über     einen    Sichel  hebel 35 und einen Lenker 36 mit einem  Zahnsegment 37 verbunden, das zur Einstel  lung der zugehörigen     Anzeigeglieder    und der  zugehörigen     Typenräder    dient.  



  Das Antriebsglied 31 ist zusammen mit  denjenigen der beiden übrigen     SonderschaR-          werke    auf einer auf der Welle 30 drehbaren  Hülse 41 befestigt, die durch einen nicht dar  gestellten Antrieb zunächst um     etwa   <B>90'</B> im       Uhrzeigersinne    ausgeschwungen und darauf  wieder in ihre     Normallage    zurückbewegt  wird.  



  Ist in der     Geschäftsarttastenreihe    eine  Taste gedrückt, so werden bei der Uhrzeiger  drehung des Antriebsgliedes 31     ,die    Teile 32,  33, 34 so lange     mitgenommen,    bis das Haupt  schaltglied 32 .durch den Fuss der     gedrückten     Taste angehalten wird.

   Durch die Weiterbe  wegung des Antriebsgliedes 31 bei angehal-         tenem        Hauptschaltglied    32 wird ein     Stift    38  der     guppalklinke    33 in     einem    Schrägschlitz  des     HauptschaRgliedes    32 nach aussen ge  führt,     wodurch        die    Teile 32, 33 und 34 von  dem Antriebsglied 31 entkuppelt werden.

   Ein  dachförmiger     Fortsatz    der     guppelklinke    33  kommt dabei in eine entsprechende Rast einer  an dem Tastenrahmen befestigten     Sperrplatte     9,     wärend    das Antriebsglied 31 unter einen  Fuss der     Kuppelklinke    33 gelangt und     da-          ,durch    diese und die     malt    ihr verbundenen  Teile 32 und 34 in der     eingestellten    Lage  festhält.  



  Nunmehr     wird    der an -dem Einstellglied  39:     angelenkte        Sichelhebel    35 durch     eine    nicht  dargestellte Einrichtung gegen den     Umfang     einer Nabe gedrückt. Damit     wird    über den  Lenker 36 das     Zahnsegment    37 auf den der  gedrückten Taste entsprechenden Wert ein  gestellt.  



  Bei der Rückbewegung der Antriebshülse  41 trifft jedes der Antriebsglieder 31     auf     einen Stift 39 des zugehörigen     Einstellgliedes     34 und bringt dadurch die Teile 32, 33, 34  wieder in ihre Ausgangslage zurück, während  das     Zahnsegment    37 in seiner jeweils einge  stellten     Lage    verbleibt.  



  Ist in der Tastenreihe 14-18 keine Taste  gedrückt, so kann das     Hauptschaltglied    32  sieh so lange im     Uhrzeigersinne    drehen, bis  es durch einen     festen    Anschlag 19 angehalten  wird. Eine     derartige    Einstellung des Haupt  sehaltgliedes 32 entspricht der Geschäftsart       "Bar".     



  Wird durch Drehen des Schlosses 26 die  Maschine auf     End-    oder     Zwischensumme    ein  gestellt, so wird     mittels        einer    Stange 41,  deren Stift 42 in einen     Gabelschlitz    eines auf  einer festen Schraube 43 drehbaren Armes 44       hineingreift,    dieser und über eine Feder 45  eine     Anschlagklinke    46 in die Bahn eines       Fortsatzes    47 des     Hauptschaltgliedes    32 ge  bracht, die dieses in der Nullage anhält,

   falls  in der zugehörigen Tastenreihe 14-18 keine  Taste gedrückt worden     ist.    Wird jedoch nach  erfolgter     Einstellung    der Maschine auf     End-          oder        Zwischensummenabnahme    eine der      Tasten 14-18 gedrückt, so wird über einen  nicht dargestellten Tastenschieber die An  schlagklinke 46 entgegen der Kraft der Fe  der 45 in die unwirksame Lage zurückge  bracht, so dass das     Hauptschaltglied    32 durch  den Fuss der gedrückten Taste 15-17 oder  durch den Anschlag 19     eingestellt    werden  kann.  



       Addierwerksauswahl.     Das von dem den     Geschäftsarttasten    14  bis 18 zugeordneten     Sonderschalhverk    ein  gestellte Zahnsegment 37 ist durch einen  Doppellenker 40, 86, das heisst durch eine  Stange 86 (Fis. 3) mit dem einen Ende eines       Sichelhebels    40     verbunden,    der mit seinem  andern Ende an einem     Einstellsegment    87       angelenkt    ist.

   Gegen die äussere     Bogenkante     dieses     Sichelhebels    40 legt sich eine     Gleit-          rolle    101 eines     Schiebers    102. der mit seinem  einen Ende auf der Welle 30 und mit seinem  andern Ende auf dem Stift 103 einer Nocken  scheibe 104 geführt ist. Mit     einer    zweiten  Gleitrolle 106 legt sich der Schieber 102 ge  gen einen     Nocken    der Scheibe 104, welche  auf einer Welle 48 befestigt ist.

   Die Welle  48, welche in     noch    zu beschreibender Weise  in Abhängigkeit von den     Aufrechnungstasten     21-23 gedreht werden kann, nimmt nor  malerweise die in     Fig.    3 gezeichnete Lage  ein, in der die     Nockenscheibe    104 so auf die  Gleitrolle 106 des Schiebers 102 wirkt, dass  dessen andere Gleitrolle 101 den     Sichedhebel     40 in Berührung mit dem Umfang einer Nabe  hält. Bei dieser Stellung der     Nockenscheibe     104 wird das Einstellsegment 87 durch das  Einstellglied 34 eingestellt.

   Das Einstell  segment 87 steht mit einem auf der     Achse    80       drehbaren    Zahnrad 88 in Eingriff. das mit  einem     grösseren,    ebenfalls auf der Achse 80  drehbaren Zahnrad 89 starr verbunden ist.  Dieses Zahnrad 89 kämmt mit einem Zahn  rad 90, das mit einer auf einem festen Zap  fen 94 drehbar, aber     unverschiebbar    gelager  ten Kurvenwalze 95 fest verbunden ist. Bei  der gezeichneten Lage der     Nockenscheibe    104  (Fis. 3) wird also die Kurvenwalze 95 bei  der Einstellung des zugehörigen Sonder  schaltwerkes in die der jeweils gedrückten         Crxeschäftsarttaste    14-18 entsprechende Stel  lung     gebracht.     



  An dem     rechten    Ende der Welle 48 ist  ein Hebel 107     befestigt    (Fis. 4), .der durch  einen Lenker 108 mit einem auf einem festen  Zapfen 110     drehbaren        Hebel    109     verbunden     ist. Etwa in der Mitte des Hebels 109 greift  ein     Kuppelhebel    111 an, der durch einen  Lenker 112 mit einem Doppelhebel 113 ver  bunden     ist.    Dieser Doppelhebel 113 sitzt auf  einem     Zapfen    114 eines auf dem Zapfen 110  gelagerten     zweiarmigen    Hebels 115, der  durch eine Stange<B>116</B> mit einem auf einer  Welle 92     verstifteten    Arm<B>117</B> verbunden ist.

    Das obere Ende des     Doppelhebells    113 umfasst  mit einem     Gabelschlitz    einen Stift 118 eines  Zwischenhebels 119, der auf dem     Zapfen    110       gelagert    ist     und        mit    einem     Gabeilsohlitz    einen  Stift eines     Tastenschiebers    120     mnfasst.        Die-          ser        Tastenschieber        ist    an der     Kommando-          tastenbank    verschiebbar gelagert und derart  mit Schrägflächen     

  versehen,    dass er durch  Drücken einer der     Aufrechnungstasten    21 bis  23 aufwärts     bewegt    wird.  



  Der     Zwischenhebel    119     ist        ausserdem     durch     eine    Stange 121 mit einem auf einer  Welle 60 drehbaren Arm 122     verbunden.     Auf einem     Stift    123     dieses        Armes    122     ist     ein Doppelhebel 124     gelagert,    dessen     oberes     gabelförmiges Ende einen Stift 125     eines    auf  der Welle 60 befestigten     Armes    126 umfasst.  



  Die Welle 60 wird durch eine in diesem  Zusammenhang nicht näher interessierende  Einrichtung, von der mehrere Ausführungs  formen     bereits    bekannt sind,     durch        Drücken     der     Motortaste    28 um einen bestimmten Win  kel im     Uhrzeigersinne        gedreht,    wenn eine       Betragstaste    10     gedrückt        ist.    Ist     dagegen     keine     Betragstaste    10 gedrückt,

   so' bleibt die       Welle    60 beim Drücken der     Motertaste    28  in der in     Fig.    4     dargestellten        Lage.     



  Der untere Arm des     Doppelhebels    124 ist  durch einen Lenker 127     mit    einer     Kupplungs-          stange    128 verbunden (Fis. 4), die     an    dem  auf der     Welle    92     befestigten    Arm 117 an  greift. In eine U-förmige     Ausnehmung    128a  dieses Kupplungsgliedes greift ein Stift 129  eines Schiebers 130 ein, der     auf    der Achse 55      und einem festen Zapfen geführt ist und mit  einer Gleitrolle 180a in die Kurvennut einer       Kurvennutscheibe    56     (Fig.    5) eingreift, die  auf der Achse 55 befestigt ist.

   Die Kurven  nutscheibe 56 ist mit einem     Zahnkranz    57  versehen, der in ständigem Eingriff mit  einem     gleichgrossen    Zahnrad 58     (Fig.    4)  steht. Das Zahnrad 58 ist     auf    der Haupt  antriebswelle 50     befestigt    und ebenfalls mit  einer     Kurvennutscheibe    59     (Fig.    6) und  einem grösseren     Zahnrad        59a    starr verbunden.

    Das grosse Zahnrad 59a kämmt mit einem  halb so grossen     Zahnrad    141, das auf einer  festen Lagerbuchse 142 drehbar sitzt und  dem bei Handantrieb der Maschine mittels  der Handkurbel 148 eine doppelte Umdrehung  im     Uhrzeigersinne        (Fig.    4) erteilt     wird.     Diese Antriebsbewegung wird als     einmadige     Umdrehung auf die Wellen 50 und 55 über  tragen.

   In die Kurvennut der auf der Welle  50 befestigten     Kurvennutscheibe    59 greift  eine     Rolle    145 eines Schiebers 146 ein, der  auf der Welle 50 und der Buchse 142 geführt  ist und mit einem Stift 147 in eine     Aus-          nehmung    111a des     Kuppelgliedes    111     hinein-          ragt.     



  Ist keine Betragstaste 10 und keine Auf  rechnungstaste 21, 22, 28 gedrückt, so neh  men die     Teile,der    beschriebenen     Einrichtung     die in     Fig.    4     dargestellte        Normallage        ein.     Wird jetzt zum Zwecke der Abnahme einer  Zwischen- oder Endsumme     aus    einem der       Addierwerke    die     Maschine    in Gang gesetzt,  so bleibt die Bewegung der beiden Schieber  180 und 146 wirkungslos,

   .da deren Stifte 129  und 147 sich in den     Ausnehmungen    der       Kuppelglieder    128 und 111 leer     hin-    und  herbewegen     können.     



  Ist zur     Registrierung    eines,     selbständi-          gen        Einzelbetrages    ein Betrag     mittels    der  Betragstasten 10 eingestellt worden, so wird,  wie bereits erwähnt, durch Drücken der Mo  tortaste 28 die Welle 60 im     Uhrzeigersinne     gedreht. Der auf :der     Wedle    60     befestigte     Arm 126 dreht dabei den Doppelhebel 124  um den Zapfen 123, da, der Arm 122 infolge  nicht gedrückter     Aufrechnungstaste    seine  Normallage beibehält.

   Die     Drehung    des Dop-         pelhebels    124 wird über den Lenker 127 auf  das     Kuppelglied    128 übertragen, .das     tdadurch     .so weit nach rechts bewegt wird,     dass    der in       -die        Ausnehmung    128a     hineinragende    Fort  satz des     Kuppelgliedes    128 oberhalb des       Stiftes    129 des     Schiebers   <B>130</B> gelangt. Da.     das          Kuppedglied    111 nicht verstellt ist, bleibt die  Bewegung des Schiebers 146 wieder wir  kungslos.

   Dagegen nimmt der Schieber 180  bei seiner Aufwärtsbewegung das Kuppel  glied 128 nach etwa einem     Drittel    des Ma  schinenganges mit und     bringt    es gegen Ende  des Maschinenganges wieder in die Normal  lage zurück. Dadurch     wird    die Welle 92 ent  gegen dem     Uhrzeigersinne    ausgeschwenkt  und wieder zurückgedreht. Diese Bewegung  wird über die Stange 116 auf den Hebel 115  übertragen, dessen Zapfen 114 den Doppel  hebel 118 um den     festgehaltenen    Stift 118  ausschwenkt, wodurch über den Lenker 112  das     Kuppelglied    111 nach     links    gezogen  wird.

   Diese Verstellung wirkt sich .praktisch  nicht     aus,    da der     Sanft    147 des Schiebers 146  auch bei, dieser neuen Stellung des Kuppel  gliedes 111 nicht mit diesem in Eingriff  kommt.  



  Ist zur Einführung eines unselbständigen  Einzelpostens ausser einer     Betragstaste    10  noch eine     Aufrechnungstaste    21-28 ge  drückt, so wird ausser der in Abhängigkeit  von den gedrückten     Betragstasten    über die  Welle 60 hervorgerufenen Verstellung der  Teile noch eine Einstellung durch Drücken  der Aufrechnungstaste bewirkt.  



  Durch Drücken einer Aufrechnungstaste  wird über den Tastenschieber 120 und den  Winkelhebel 119 der Doppelhebel 118 im     Ge-          genzeigersinne    -um den Zapfen 114 gedreht  und dadurch das     Kuppelglied    111 so weit  nach rechts bewegt,     dass    ein Absatz     111b    sei  ner     Ausnehmung        7.11a    unterhalb des Stiftes  147 des Schiebers 146 gelangt. Infolge des       Drückens    einer Betragstaste ist über die       Welle    60 das     Kuppelglied    128 mit dem       Schieber    130 gekuppelt worden.

   Die Bewe  gung des     Tastenschiebers    120 führt ausser  dem noch über den Hebel 119 und die Stange  121 zu einer     Gegenzeigerdrehung,des    Armes      122, dessen Zapfen 123 dabei den Doppel  hebel 124 im     Gegenzeigersinne    um den Stift  125 dreht und über den Lenker 127 das     Kup-          pelglied   <B>128</B> um einen weiteren Schritt nach  rechts bewegt, so     d,ass    .der linke Schenkel der  U-förmigen     Ausnehmung    128a in die Bahn  des Stiftes<B>129</B> gelangt.

   Die Bewegung des  Schiebers 130 bleibt also bei Maschinengän  gen mit. dieser     Einstellung,    nämlich bei der  Einführung von unselbständigen Einzel  posten, wirkungslos, das heisst eine Drehung  der Welle 92 findet nicht statt. Kurz nach  Beginn des     liaschinenganges    wird der Schie  ber 146 durch die     Kurvenscheibe    59 abwärts  bewegt, wobei nun der Stift 147 das     Kuppel-          O;lied    111 mitnimmt und über den Arm 109,  den Lenker<B>108</B> und den Hebel 107 die Welle  48 entgegen der Wirkung einer Feder 148  im     Uhrzeigersinne    dreht.

   Durch diese Uhr  zeigerdrehung der Welle 48 wird der Nocken  der auf ihr befestigten     Nockenscheibe    104       (Fig.    3) von der Rolle 106 entfernt. Gleich  zeitig zieht der Stift 103 der     Scheibe    104 den  Schieber 102     nach    oben.

   Ein an dem Schieber  102 angeordneter Stift 99, der in eine bogen  förmige     Ausnehmung    98 des Einstellsegmen  tes 87 hineinragt, trifft. dabei auf die     rechte          Endfläche    dieser     Ausnehmung    und bringt  das Einstellsegment 87 aus der Lage, in wel  cher es sich vom vorhergegangenen Maschi  nengang her befindet, im     Gegenzeigersinne        in     eine Lage zurück, die der     gedriickten    Taste  18 (Kein Verkauf) entspricht.

           Infolgedessen    wird durch die noch zu be  schreibende Einrichtung die den Rufrechner       und    die     Geschäftsartaddierwerke        enthaltende          Addierwerksreihe    in die der gedrückten     Taste     18 entsprechende     Lage    zurückgebracht, in  welcher die     Addierräder    des Rufrechners in  den Ebenen der     Betragsschaltglieder    ,liegen.  Daraus geht hervor, dass bei gedrückter Auf  rechnungstaste stets das     Aufrechnungsaddier-          werk    selbsttätig ausgewählt wird.  



  Diese Auswahl erfolgt zu Beginn des  ersten     11Ia.schinenganges    einer Aufrechnung  und bleibt während der Einführung aller zu  sammengehörigen Aufrechnungsposten be-    stehen, da die Feder 148     (Fig.    4) als Über  totpunktfeder wirkt und     durch    die Abwärts  bewegung des     Schiebers    146 rechts von der  Verlängerung der     Mittellinie    der Welle 48  gelangt ist. Für die     weitere    Einführung von       unselbständigen        Einzelposten    bleibt die Be  wegung des Schiebers 146 auf die Welle 48  ohne jede Wirkung, so dass die Beträge aller  unselbständigen Einzelposten in den Ruf  rechner gelangen.  



  Auch     beim    Ziehen der Aufrechnungs  summe bleibt der Rufrechner während     des          ersten        Drittels    des Maschinenganges, d. h.  zum Nullstellen, durch die beschriebene Ein  stellung der Welle 48 ausgewählt. Nach dem       ersten    Drittel     dieses    Maschinenganges wird  aber die Welle 92 in der     bereits    für die Re  gistrierung eines     selbständigen    Einzelbetra  ges beschriebenen     Weise    im     Gegenseigersinne     gedreht. und dadurch über die     Teile    116, 115.

    114, 113. 112 das     Kuppelglied    111 nach links  gezogen, wodurch seine Kante     111c    oberhalb  des gerade in seiner untern     Lage    befind  lichen     Stiftes    147 gelangt. Wird jetzt der  Schieber 146     durch        die        Kurvennutscheibe    59  wieder aufwärts bewegt, so wird die Welle  48 entgegen der Kraft der     Übertotpunktfeder     148 in die Ausgangslage zurückgebracht, in  der sie nunmehr wieder durch die Feder 148  gehalten wird.

   Bei dieser Rückdrehung der  Welle 48 bewegt ihre     Nockenscheibe    104       (Fig.    3) den     Schieber    102     wieder    nach unten,  wobei dessen Rolle 101 den     Sichelhebel    40       wieder    in Berührung mit der Nabe bringt.

    Da das zugehörige Einstellsegment 37, wel  ches in Abhängigkeit von der     gedrückten     Taste 15-l7 oder dem Anschlag 19 entspre  chend der jeweiligen     Geschäftsart    eingestellt  worden ist, in dieser     Lage        festgehalten    ist,  wird durch das Andrücken der Rolle 101 an  den     Sichelhebel    40     das        Einstellsegment    8 7 um  ein entsprechendes Stück im     Uhrzeigersinne     gedreht.

       Dadurch    wird mittels der Kurven  walze 95 die     zugehörige        Addierwerksreihe     derart verschoben,<B>dass</B> das der jeweiligen       Geschäftsart        entsprechende        Addierwerk    in  die Ebenen der     Betragsschaltwerke    gelangt  und in diese zur Aufnahme der aus dem Auf-           rechner    gezogenen Summe     eingerückt    werden  kann.  



  Um die Kurvenwalze 95 nach ihrer Ein  stellung genau     auszurichten    und in     deT    ein  gestellten     Lage    festzuhalten, ist das grosse  Zahnrad 89 mit einer Sperrverzahnung ver  sehen, in die     ein    von zwei auf einer Achse  153 gelagerten Armen 152 getragener Sperr  balken 151 eingreifen kann. Dieser Sperr  balken liegt während der Einstellung des  Zahnrades 89     unter    mässigem Federdruck in  der     Sperrverzahnung,    so dass er ausweichen  kann.

   Nach beendeter Einstellung des Zahn  rades 89 wird der Sperrbalken<B>151</B> durch  eine auf der     Hauptantriebswelle    50 befestigte  und entsprechend geformte Hubscheibe 154  in der betreffenden Rast verriegelt und da  durch die Kurvenwalze 95 während des Ar  beitens der     Addierwerke    in der eingestellten  Lage festgehalten.  



  Die Kurvenwalze 95 ist mit einer Kur  vennut     (Fig.    7) versehen, in der eine     Gleit-          rolle    96 geführt ist. Die Gleitrolle 96 ist auf  einer Schiebegabel 97     (Fig.    3) befestigt, die  auf der zugehörigen     Addierwerksschwenk-          achse    66 drehbar, aber uriverschiebbar ge  lagert ist. Gegen Drehung ist diese Schiebe  gabel dadurch gesichert, dass sie sich mit  ihren Gabelarmen von beiden Seiten gegen  den Umfang !der zugehörigen Kurvenwalze  95 legt.

   Die     Addierwerksschwenkachse    66  wird durch Drehen der Kurvenwalze 95 seit  lich verschoben und kann durch eine nicht  näher beschriebene Einrichtung zum Ein- und  Ausrücken oder     Addierräder    ausgeschwenkt  werden.  



  Die Kurvennut der Walze 95 ist so ge  formt,     @dass,    falls das zugehörige Sonder  schaltwerk durch die Sondertaste 18 (Kein  Verkauf) oder     durch    die     Anschilagkllinke    46  eingestellt worden ist, die     Addierräder    des       Aufrechnungsaddierwerkes    in den Ebenen  der     Betragsschaltwerke    liegen. In diese Stel  lung wird die     Addierwerksreihe    auch durch  die Rückstellung des Segmentes 87 mittels  des Schiebers 102 gebracht.  



  Während man bei der im Hauptpatent  dargestellten Einrichtung eine Kurvennut be-    nötigt, deren paralleler     'feil        mindestens     ebenso gross ist wie der     schraubenlinienför-          mige    Teil,     kommt    man hier mit .einer wesent  lich kürzeren Kurvennut aus, da der parallele  Teil fast ganz überflüssig wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Registriermaschine nanch dem Patentan spruch des Hauptpatentes, bei der ferner beim Ziehen der Aufrechnungssumme diese während des -gleichen Maschinenganges aus dem Aufrechner auf eines der in der gleichen Reihe untergebrachten Einzeladdierwerke übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Einführung der unselbständigen Einzelposten und während eines Teils des Maschinenganges zum Ziehen .der Aufrech nungssumme die Verbindung der Schubtrom mel (95)
    für die den Aufrechner und meh rere Einze-laddierwerke enthaltende Addier werksreihe mit einem dieser Addierwerks- reihe zugeordneten Sonderschaltwerk unwirk sam gemacht und die Einstellung der Schub trommel ausschliesslich durch einen Sonder antrieb bewirkt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in das Verbindungsge- triebe zwischen der Schubtrommel (95) und dem Sonderschaltwerk ein Doppellenker (40, 86) eingeschaltet ist, dessen einer Lenker (40) für die Einführung selbständiger Ein zelbeträge und während des Ziehens der Auf rechnungssumme -mit der Schubtrommel (95) oder mit :einem Teil (87) ihres Vorgeleges (87-90) starr verbunden werden kann.
    2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirksamkeit der Verbindung zwischen der Schubtrommel (95) <U>un</U>d dem Sonderschaltwerk von dem Drücken einer Betragstaste (10) und einer Aufrech nungstaste (21-2ä) abhängig gemacht ist.
    3. Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass durch den Sonder antrieb -ein Schieber (102) verstellt werden kann, der mittels eines Ansatzes (101) sowohl den sichelförmig gebogenen einen Lenker (40) des Doppellenkers (40, 86) in einer starren Verbindung zu einem Teil (87) des Vorgelegen der Schubtrommel (95) halten, al.s auch unter gleichzeitiger Aufhebung dieser Verbindung mittels eines zweiten Ansatzes (99) die Schubtrommel (95) in eine be stimmte Stellung bringen kann. 4.
    Maschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Sonderantrieb bei der Einführung des ersten unselbständi gen Einzelpostens eines Aufrechnungsvor ganges eine Verstellung erfährt, die während des Ziehens der Aufrechnungssumme un wirksam gemacht wird. 5. Maschine nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Verstellung des Sonderantriebes durch eine Übertotpunkt feder (148) aufrechterhalten wird. 6.
    Maschine nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Verstellung und die Rückstellung des Sonderantriebes durch ein bei jedem Maschinengang in glei- eher Weise bewegtes Glied (146) erfolgt, wobei jeweils ein anderer Teil (111b, 111c) eines Kupplungsgliedes (111) mit dem gleich mässig bewegten Glied (146) zusammenarbei tet. 7.
    Maschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Kupplungs glied (111) ausser mit den durch Drücken einer Aufrechnungstaste (21-23) verstellten Teilen (120, 119) noch mit einer Einrich tung (92, 128, 130) verbunden ist, die bei der Einführung von selbständigen Einzelbeträ gen und beim Ziehen von Aufrechnungssum men eine Verstellung erfährt. B.
    Maschine nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die von der Welle (92) bewirkte Verstellung des guppelgliedes (111) der Verstellung durch die Aufrech- iiungstaste (21-23) entgegengeiichtet ist.
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