Zündeinrichtung für Verbrennungsmotoren mit einem Mehrfach-Magnetzünder. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Zündeinrichtung für Verbrennungs motoren mit einem Mehrfach-Magnetzünder, bei welchem der Magnet- und der Wicklungs teil vielpolig sind. Das Wesen der Erfin dung besteht darin, dass der Wicklungsteil mindestens zwei Gruppen von in Serie ge schalteten Spulen aufweist, welche Spulen gruppen mit je einem Zündtransformator zu sammenarbeiten, welcher unter dem Einfluss eines Unterbrechers mit parallel geschaltetem Kondensator steht.
Auf der Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 4 vier Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes und mehrere Detailvarianten schematisch dargestellt.
Fig. -!a zeigt eine Variante des Zünd generator Fig. 5 bis 7 zeigen schematisch je eine Ausführung eines Zündtransformators.
In allen gezeichneten Ausführungsbei spielen bezeichnet 1 den Stator und 2 den kenzentrisch im letztern eingebauten, zylin drischen Magnetträger, welcher an seinem Umfang lamellierte Polstücke 3 und zwischen diesen je einen längslaufenden, quermagneti sierten Dauermagnetstab 4 trägt. Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 bis 4 ist der Magnetträger 2 als Läufer bezw. Rotor ausgebildet, von dessen Polstücken der mag netische Fluss direkt auf die Polschuhe des Stators übertritt. Nach Fig. 4a dagegen steht der Dauermagnetträger 2, ebenso wie der Stator 1 still, während zwischen beiden ein Zwischenraum vorhanden ist, in welchem ein rotierender, käfigartiger Flussverteiler 5 ein gebaut ist.
In allen gezeichneten Ausfüh rungsformen ist die Polzahl des Magnetträ gers 2 und des Stators 1 gleichgross, und zwar 14 und dieser Polzahl entspricht auch die Zahl der Verteilerstäbe des Flussvertei lers 5. In den in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsformen trägt jeder Statorpol schuh eine Spule 6. Diese Spulen bilden zwei Gruppen, wobei die Spulen jeder Gruppe in Serie geschaltet sind. Diese Spulengruppen sind bei 7 an Masse gelegt.
Das andere Ende jeder Spulengruppe ist bei der Ausführungsform nach Fig. 1 je mit dem einen Ende einer Primärwicklung 8 und einer Sekundärwicklung 9 eines Zündtrans- formators 10 verbunden. Beide Zündtransfor- matoren sind zu einem Block vereinigt. Die Primärwicklungen 8 jedes Zündtransforma tors sind an ihren andern Enden mitein ander an Masse geschlossen, mit- der auch der Statormantel verbunden ist. Die andern Enden der Sekundärwicklungen 9 sind je mit einem Verteilerarm 11a bezw. 111> eines Hochspannungs- resp. Zündstromverteilers 11 in Verbindung.
Parallel zu jeder Stator gruppenwicklung und der betreffenden Pri märwicklung 8 des Zündtransformators 10 liegt ein Unterbrecher 12 mit ebenfalls par allel geschaltetem Kondensator 1.3. Jeder Unterbrecher wird durch ein auf der Läufer welle sitzendes Nockenrad (nicht gezeichnet) gesteuert, das ebensoviel Nocken aufweist als die betreffende Statorspulengruppe Spulen resp. Pole. Durch den respektive die Unter brecher wird der Primärstromkreis des Zünd transformator abwechselnd kurzbeschlossen und geöffnet, wodurch in jedem Zündkreis Hochspannungsstrom zur Erzeugung der Zündfunken hervorgebracht wird.
Die Ausführungsform nach Fig. 2 unter scheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten da durch, dass die Unterbrecher 12 mit, parallel zu ihnen geschaltetem Kondensatoren 13 zu der betreffenden Statorgruppenwicklung und der Primärspule des Zündtransformators in Reihe liebt. In diesem Fall werden zur Er zeugung des Hochspannungsstromes in den Zündkreisen die Primärstromkreise durch die Unterbrecher abwechselnd unterbrochen und geschlossen.
Statt den Unterbrecher mit parallel ge schaltetem Kondensator parallel oder in Reihe zur betreffenden Statorgruppenwick lung und Primärwicklung- des Zündtransfor- mators anzubringen, kann er gemäss Fig. 3 in einem von der Primärwicklung des Zünd- transformators induzierten separaten Hilfs- Schwingungskreis 14 mit Induktionsspule 14' eingeschaltet und die Sekundärwicklung 9 des Zündtransformators an diesem Schwin gungskreis angeschlossen werden.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausfüh- rungsform ist jeder Zündtransformator 10 ebenfalls nicht direkt.. sondern indirekt durch einen in dem Generator 1, 2 eingebauten Hilfs-Steuerkreis 12, 13. 1.6 gesteuert, dessen Teil 16 ans mehreren hintereinander beschal- teten Spulen einer zweiten, auf den Pol- sc-hulien des Stators 1. angeordneten Wick lung besteht.
Die Unt=erbrecher 1.2 mit. par allel geschaltetem Kondensator 13 schliessen und öffnen abwechselnd diese Hilfs-Steuer- kieise. derart, dass deren Spulen im Rythmus der -magnetischen Impulse die Erregung der Statorspulen 6 durch Induktion verstärken und dadurch eine erhöhte Induktion im Zünd- transformator erzeugen.
Bei einer durch 2 teilbaren Polzahl des Ständers kann die Nok- kenzahl der Unterbrecherräder 4o gewählt werden, dass der Zündtransformator auch nur bei jedem zweiten, dritten, vierten usw. Im puls der Statorwicklung erregt wird, zum Beispiel wenn der Magnetzünder auch. für Motoren kleinerer Zylinderzahl verwendet werden soll.
Jeder Zündtransformator kann statt nur einer Primärspule und einer Sekundärspule gemäss Fig. 5 eine Primärspule und eine in mehrere hintereinander geschaltete Spulen unterteilte Sekundärwicklung aufweisen. Statt nur einer Primärspule kann auch die Primärwicklung in mehrere hintereinander geschaltete Spulen unterteilt sein, wie dies in Fig. 6 .gezeigt ist. Fig. 7 zeigt eine Ausfüh rung eines Zündtransformators. bei welcher Primär- und Sekundärwicklung je: in gleich viel hintereinandergeschaltete Spulen unter teilt und auf jeden Kern des Transformator eisens eine Primär- und eine Sekundärspur aufgeschoben ist.
Diese letzten beiden Ausfüh rungen des Zündtransformators, bei welchen nicht nur die Sekun(lärwickluiiy, sondern auch die Primärwicklung aufgeteilt ist, fin det besonders vorteilhaft bei Generatoren der in Fig. 4 beschriebenen Bauart. mit zwei Spu len auf den Statorpolschuhen Anwendung. Durch die Aufteilung einer Wicklung in mehrere hintereinander geschaltete Spulen wird die :Möglichkeit einer grösseren Sicher heit der Zündkreise geschaffen, da bei Unter- teilung einer Wicklung in mehrere Spulen die Gefahr des Versagens des Zündtransfor- mators infolge Durchschlagens einer Spule ausgeschaltet wird.
Der Zündtransformator kann in das Ge neratorgehäuse eingebaut oder ausserhalb des selben, an irgend einer geeigneten Stelle auf gestellt sein.
In letzterem Falle werden die Verbin dungsleitungen zwischen Generator und Zündtransformator in einer Störschutzhülle eingebaut. Es wird dadurch möglich, den Ge nerator zwecks Unterbringung in engen räum lichen Verhältnissen verhältnismässig klein zu bauen und den Zündtransformator an einer andern Stelle unterzubringen. Dadurch kann der Zündtransformator gegen zusätzliche Er wärmung durch den Motor geschützt werden.
Die Statorwicklung könnte statt nur in zwei, auch in mehr als zwei Gruppen unter teilt und jede Gruppe mit einem Zündtrans formator der beschriebenen Ausführungen verbunden sein. Ebenso können die Nocken der Unterbrecherräder in einer beliebigen durch 2 teilbaren Zahl, welche in der Ge samtpolzahl enthalten ist, vorhanden sein, zum Zwecke, den Magnetzünder ohne irgend welche Änderungen, abgesehen von entspre chender Ausbildung des Verteilers und der Unterbrecherpartie für Zündimpulse gerin gerer Zahl verwenden zu können.
Wicklungsgruppe und der Primärwick- lung des Zündtransformators liegt, und dass das eine Ende der mit dem Zünd- stromverteiler in Verbindung stehenden Sekundärwicklung des betreffenden Zünd- transformators an die Primärwicklung desselben angeschlossen ist.
2. Zündeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Unterbre cher mit der betreffenden Wicklungs gruppe des Generatorwicklungsteils und sowohl der Primär- als der Sekundär- wicklung des Zündtransformators in Reihe liegt.
3. Zündeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Unter brecher in einer von der Primärwicklung des Zündtransformators induzierten Hilfs stromschleife liegt, an welcher die mit dem Zündstromverteiler in Verbindung stehende Sekundärwicklung des Zünd- transformators angeschlossen ist.
4. Zündeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen der mit dem Zündtransformator verbun denen Wicklungsgruppen des Generator wicklungsteils von Spulen je einer andern Wicklungsgruppe des Generatorwicklungs- teils induziert werden, in welcher ein Un terbrecher mit parallel geschaltetem Kon densator eingeschaltet ist.
5. Zündeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zünd- transformator vom Generator örtlich ge trennt ist.
6. Zündeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekun därwicklung des Zündtransformators in mehrere Spulen unterteilt ist, die hinter einander geschaltet sind.
7. Zündeinrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Primär wicklung des Zündtransformators in meh rere hintereinander geschaltete Spulen unterteilt ist.
Ignition device for internal combustion engines with a multiple magneto. The subject of the invention forms an ignition device for internal combustion engines with a multiple magneto, in which the magnet and the winding are partially multi-pole. The essence of the inven tion is that the winding part has at least two groups of series-connected coils, which coil groups work together with an ignition transformer each, which is under the influence of an interrupter with a capacitor connected in parallel.
In the drawing, four exemplary embodiments of the subject invention and several detailed variants are shown schematically in FIGS.
Fig. -! A shows a variant of the ignition generator. Figs. 5 to 7 show schematically one embodiment of an ignition transformer.
In all drawn Ausführungsbei play 1 denotes the stator and 2 the kenzentrisch in the latter built, cylin drical magnet carrier, which on its circumference laminated pole pieces 3 and between these each a longitudinal, quermagneti-based permanent magnet rod 4 carries. In the embodiments according to FIGS. 1 to 4, the magnet carrier 2 is BEZW as a rotor. Formed rotor from whose pole pieces the magnetic flux passes directly to the pole pieces of the stator. According to FIG. 4a, however, the permanent magnet carrier 2, like the stator 1, is stationary, while there is an intermediate space between the two in which a rotating, cage-like flux distributor 5 is built.
In all drawn Ausfüh approximate forms, the number of poles of Magnetträ gers 2 and the stator 1 is the same size, namely 14 and this number of poles corresponds to the number of distribution bars of the Flussvertei lers 5. In the embodiments shown in Fig. 1 to 3, each stator pole shoe carries a Coil 6. These coils form two groups, the coils of each group being connected in series. These coil groups are connected to ground at 7.
In the embodiment according to FIG. 1, the other end of each coil group is connected to one end of a primary winding 8 and a secondary winding 9 of an ignition transformer 10. Both ignition transformers are combined into one block. The primary windings 8 of each ignition transformer are mutually closed at their other ends to ground, to which the stator casing is also connected. The other ends of the secondary windings 9 are each with a distributor arm 11a BEZW. 111> a high voltage resp. Ignition current distributor 11 in connection.
In parallel with each stator group winding and the relevant primary winding 8 of the ignition transformer 10 is a breaker 12 with a capacitor 1.3 also connected in par allel. Each interrupter is controlled by a cam wheel (not shown) seated on the rotor shaft, which has as many cams as the stator coil group in question, respectively. Pole. The primary circuit of the ignition transformer is alternately short-circuited and opened by the respectively the interrupter, whereby high-voltage current for generating the ignition sparks is produced in each ignition circuit.
The embodiment according to FIG. 2 differs from that shown in FIG. 1 because the interrupter 12 loves in series with capacitors 13 connected in parallel with them to the relevant stator group winding and the primary coil of the ignition transformer. In this case, the primary circuits are alternately interrupted and closed by the circuit breaker in order to generate the high-voltage current in the ignition circuits.
Instead of installing the interrupter with a capacitor connected in parallel in parallel or in series with the relevant stator group winding and primary winding of the ignition transformer, it can be installed in a separate auxiliary oscillating circuit 14 with induction coil 14 'induced by the primary winding of the ignition transformer, as shown in FIG. switched on and the secondary winding 9 of the ignition transformer connected to this oscillation circuit.
In the embodiment shown in FIG. 4, each ignition transformer 10 is also not controlled directly ... but indirectly by an auxiliary control circuit 12, 13, 1.6 built into the generator 1, 2, the part 16 of which is controlled by several coils connected one behind the other there is a second winding arranged on the pole pieces of the stator 1.
The breakers 1.2 with. The capacitor 13 connected in parallel close and open these auxiliary control circuits alternately. in such a way that their coils in the rhythm of the magnetic pulses amplify the excitation of the stator coils 6 by induction and thereby generate an increased induction in the ignition transformer.
If the number of poles of the stator is divisible by 2, the number of cams of the breaker wheels 4o can be selected so that the ignition transformer is only excited with every second, third, fourth etc. pulse of the stator winding, for example when the magneto is also activated. should be used for engines with a smaller number of cylinders.
Instead of just one primary coil and one secondary coil according to FIG. 5, each ignition transformer can have a primary coil and a secondary winding subdivided into several coils connected in series. Instead of just one primary coil, the primary winding can also be subdivided into several coils connected in series, as shown in FIG. Fig. 7 shows a Ausfüh tion of an ignition transformer. in which primary and secondary winding: divided into the same number of coils connected in series and a primary and a secondary track pushed onto each core of the transformer iron.
These last two versions of the ignition transformer, in which not only the secondary winding but also the primary winding are divided, are particularly advantageous for generators of the type described in FIG. 4 with two coils on the stator pole shoes A winding in several coils connected in series creates the possibility of greater safety for the ignition circuits, since when a winding is divided into several coils, the risk of the ignition transformer failing due to a coil breaking down is eliminated.
The ignition transformer can be built into the generator housing or outside of the same, at any suitable location.
In the latter case, the connection lines between the generator and ignition transformer are installed in an interference protection cover. This makes it possible to build the generator relatively small in order to accommodate it in tight spatial relationships and to accommodate the ignition transformer at a different location. This allows the ignition transformer to be protected against additional heating from the engine.
The stator winding could be divided into more than two groups instead of just two, and each group could be connected to an ignition transformer of the embodiments described. Likewise, the cams of the breaker wheels can be any number divisible by 2, which is included in the total number of poles, for the purpose of using the magneto without any changes, apart from the corresponding training of the distributor and the breaker section for ignition pulses gerin gerer number to be able to use.
Winding group and the primary winding of the ignition transformer, and that one end of the secondary winding of the ignition transformer in question, which is connected to the ignition current distributor, is connected to the primary winding of the same.
2. Ignition device according to patent claim, characterized in that the interrupter is in series with the relevant winding group of the generator winding part and both the primary and the secondary winding of the ignition transformer.
3. Ignition device according to claim, characterized in that the interrupter is located in an auxiliary current loop induced by the primary winding of the ignition transformer, to which the secondary winding of the ignition transformer connected to the ignition current distributor is connected.
4. Ignition device according to claim, characterized in that the coils with the ignition transformer verbun which winding groups of the generator winding part of coils are induced by a different winding group of the generator winding part, in which a breaker with parallel capacitor is switched on.
5. Ignition device according to claim, characterized in that the ignition transformer is locally separated from the generator.
6. Ignition device according to claim, characterized in that the secondary winding of the ignition transformer is divided into several coils which are connected one behind the other.
7. Ignition device according to dependent claim 6, characterized in that the primary winding of the ignition transformer is subdivided into several coils connected in series.