CH189683A - Rechenmaschine. - Google Patents

Rechenmaschine.

Info

Publication number
CH189683A
CH189683A CH189683DA CH189683A CH 189683 A CH189683 A CH 189683A CH 189683D A CH189683D A CH 189683DA CH 189683 A CH189683 A CH 189683A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lever
slide
calculating machine
sense
machine according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Poethig Reinhold
Original Assignee
Poethig Reinhold
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Poethig Reinhold filed Critical Poethig Reinhold
Publication of CH189683A publication Critical patent/CH189683A/de

Links

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description


  Rechenmaschine.    Die Erfindung bezieht sich auf eine       Rechenmaschine,    .die mit einem Schlitten aus  gerüstet ist, dessen Rechenwerk mehr Dezi  malstellen enthält als der von der Maschine  bediente eigentliche Rechenmechanismus. Bei  dieser Art Maschinen tritt z. B. bei     Ver-          kürztmultiplizieren,    d. h., wenn man bei  Werten, die zwischen 6 und 9 liegen, zu  nächst den Multiplikanden so oft subtrahiert,  als der     Supplementä.rwert    bis 10 beträgt und  dann bei der nächsten Dezimalstelle mit 1       bezw.    die nachfolgende Dezimalstelle des       Multiplikators    mit einem um 1 höheren Wert  multipliziert, um auf das richtige Resultat.

    (Produkt) zu kommen, tritt der Übelstand  ein, dass am Ende der Rechnung im Resul  tatwerk eine 1 erscheint, die insbesondere  dann störend wirkt und zu     Fehlablesungen     Anlass gibt, wenn das eigentliche Resultat  bis an die besagte 1 heranreicht oder mit in  diese übergeht, so dass ausserdem noch eine  ziffernmässige Veränderung des     Resultates     eintritt.

   Der Grund dieses     Übelstandes    ist    darin zu suchen, dass durch die beim verkürz  ten Multiplizieren sich notwendig machen  den Subtraktionen, die vor dem Bereiche der       eigentlichen    Rechenzahl liegenden Dezimal  stellen des im     Rechenmaschinenschlitten    an  geordneten Resultatwerkes eine Rückdrehung  erfahren, so dass in den betreffenden Schau  öffnungen eine 9 erscheint. Da diese Zu  rückdrehung von der eigentlichen Rechen  vorrichtung (z. B. Staffelwalzenwerk bei  der     Thomas'schen    Rechenmaschine) vermittelt       wird,    findet diese nur soweit statt, als die  Dezimalstellen des Rechenwerkes im Bereiche  der besagten Rechenvorrichtung liegen.

   Alle  vor dem eigentlichen Rechenmechanismus  liegenden Ziffernscheiben bleiben dagegen in  ihrer Ursprungsstellung; sie zeigen in ihren  Schauöffnungen also eine 0 an. Beider hier  auf erfolgenden Verschiebung des     Schlittens     nach rechts um eine Dezimalstelle tritt die  nächste, vorher ausserhalb des Bereiches der  eigentlichen Rechenvorrichtung liegende Zif  fernscheibe des am Schlitten angebrachten      Resultatwerkes in den Bereich der Rechen  vorrichtung.

       Erfolgt        nun    die     Errechnung     der zweiten Dezimalstelle, bei der die Er  rechnung der ersten Dezimalstelle durch Sub  traktion des     Supplementärwertes    dadurch  berücksichtigt werden muss, dass mit einem       um    1 höheren Wert gerechnet werden muss,  dann     wird    bei der hierbei erfolgenden Ver  drehung der Ziffernscheiben im     positiven     Sinne,     d.    h.

   die vor dem eigentlichen Rech  nungswert liegenden (die 9 anzeigenden Zif  fernscheiben werden auf 0, zurückgedreht),  auch die neue, in den Bereich der eigentlichen  Rechenvorrichtung getretene, vorher nicht  zurückgedrehte     Ziffernscheibe        eine    Ver  drehung im positiven Sinne erfahren und  dadurch fälschlich eine 1 anzeigen.  



  Um diesen Übelstand zu     beseitigen,    wird  erfindungsgemäss durch die Vorrichtung zur       Einstellung    der Maschine im     subtraktiven     Sinne im Bereiche -der letzten Arbeitsstelle  der eigentlichen Rechenvorrichtung (z. B.  bei der     Thomasschen        Rechenmaschine    das  Staffelwalzenwerk) ein     Korrekturgestänge          beeinflusst,    welches auf die bei der nachfol  genden     LineaIverschiebung    hereingeholte  neue Dezimalstelle im     Sinne    der Verhütung  einer Falschstellung bei der nachfolgenden  Rechnung     einwirkt.     



  Zweckmässig lässt man das durch die  Vorrichtung zur Einstellung der Maschine  im     subtraktiven    Sinne beeinflusste Gestänge  in einem     Anschlag    bestehen, der in die Bahn  der vom     Lineal    neu hereingebrachten Dezi  malstelle gebracht wird und dabei auf eine  Verstellung im     korrigierenden    Sinne (das  Ziffernrädchen wird um eine Ziffer gedreht)       hinwirkt.     



  Um zu     verhindern,    dass bei Unterbrechung  der     Multiplikationsrechnung    durch Verschie  bung des     Rechenmaschinenschlittens    von  Hand die Ziffernrädchen durch den in ihre  Bahn     gestellten    Anschlag verdreht werden  können, kann     vorteilhaft    ein Gestänge vor  gesehen sein, welches beim     Auslösen    der  Transportklappe zwecks     Verschiebens    des       Schlittens    von Hand den in die Bahn der    Ziffernrädchen gestellten Anschlag in die  wirkungslose     .Stellung    führt.  



  Zur näheren Erläuterung dienen die       Abbildungen    auf der Zeichnung, wobei dem  Ausführungsbeispiel     eineThomassche    Rechen  maschine zu Grunde     gelegt    worden ist.  



       Abb.    1 zeigt eine Draufsicht auf die  Rechenmaschine;       Abb.    2 zeigt nach Abnahme der entspre  chenden Verkleidung eine Seitenansicht, und  zwar in Richtung des in     Abb.    1 eingezeich  neten und mit x bezeichneten Pfeils;       Abb.    3 zeigt einen Teil der     Abb.    2 in  etwas grösserem     Massstabe,    wobei die darge  stellten Teile eine andere Arbeitsstellung  innehaben;       Abb.    4     zeigt    eine teilweise Seitenansicht  nach Abnahme der entsprechenden Verklei  dung, und zwar in Richtung des in     Abb.    1  eingezeichneten Pfeils     y    gesehen;

         Abb.    5 zeigt dazu eine Draufsicht in  Richtung des in     A.bb.    4 eingezeichneten  Pfeils gesehen;       Abb.    6 zeigt zu     Abb.    4 eine andere  Arbeitsstellung;       Abb.    7 zeigt ,dazu eine Draufsicht in  Richtung des in     Abb.    6 eingezeichneten       Pfeils;          Abb.    8 zeigt die     Abb.    7 in     einer        andern     Arbeitsstellung;       Abb.    9 zeigt einen     Schnitt    nach der Linie       IX-IX    der     Abb.    6.

    



  Zunächst sollen von der     auf    der Zeich  nung dargestellten     Rechenmaschine    die  Teile beschrieben werden, die an sich be  kannt sind, deren Erwähnung aber für die  Erläuterung der Erfindung nötig ist. Dabei  handelt es sich um eine     Rechenmaschine    mit       Elektromotorantrieb.     



  Mit 1     ist    das Tastenfeld bezeichnet, wel  ches bei .der     Multiplikationsrechnung    zur  Einstellung des     Multiplikanden    dient.     Dei     verschiebbar am Maschinengestell angeord  nete Schlitten 2 trägt .das Umdrehungszähl  werk 3 und das     Resultatwerk    4. 5 bezeich  net die beiden     Schlittentransporttasten.    Die       Löschtaste    ist     mit    6, die     Quotienten-    und       Divisionsschalthebel    sind     mit    7 bezeichnet.      Die Additionstaste ist mit 8 und die Sub  traktionstaste mit 9 bezeichnet.

   Die Wir  kungsweise des durch die beiden letztgenann  ten Tasten betätigten Getriebes bedarf im  Hinblick auf den Erfindungsgegenstand be  sonderer Aufmerksamkeit.  



  Wie aus     Abb.    2     ersichtlicht    ist, sitzen  die     Tasten.    8, 9 an den parallel nebenein  ander liegenden Tastenhebeln 10, 11.     Diese     Tastenhebel sind bei 12 und 13     schwenkbar     an der     Maschinengestellseitenwand    14 gela  gert und stehen unter der Wirkung von  nicht mit dargestellten Federn, die die Tasten  in der aus     Abb.    2 ersichtlichen Stellung hal  ten. An dem     Tastenhebel    10 ist ein Stift 15  befestigt, der in die Ebene des Hebels 16  ragt. Der Hebel 16 ist auf einer Achse 17  befestigt, die in der     Gestellwandung    14 dreh  bar gelagert ist.

   Auf dieser Achse 17 sitzt  weiterhin der Hebel 18, in dessen Bewegungs  ebene ein an dem Hebel 11 befestigter Stift  19 ragt. Die Hebel 16 und 18 sind     mit    Flä  ehen 16'     bezw.    18' versehen, auf welche die  Stifte 15 und 19 beim Niederdrücken der  entsprechenden Tasten auftreffen und     das     durch eine     Verschwenkung    der Hebel her  beiführen. Die Stellung nach     Abb.    2- haben  die Hebel nach Drücken der Plustaste ein  genommen. Würde die Minustaste 9 ge  drückt, dann würden durch das Auftreffen  des Stiftes 19 auf die Fläche 18' die Hebel  16 und 18 in Richtung des eingezeichneten  Pfeils ausgeschwungen.

   In dieser ausge  schwungenen Stellung     würden        dann    die  Hebel 16 und 1.8 verbleiben, bis durch  Drücken der     Plustaste        wieder    die Umstellung       erfolgt.     



  An dem Hebel 16 ist mittels des Bolzens  20 die Schiene 21     angelenkt,    die mit ihrer       langlochartigen        Ausnehmung    22 den an der       Gestellwand    14 befestigten     Stift        2-31    An einem nach oben ragenden Aus  lader 24 der Schiene 21 ist ein Stift 25 befe  stigt, der von dem     gegabelten    Ende 26 eines  Hebels 2-7 übergriffen     wird.    Der Hebel 27  sitzt     auf    der Achse 28, die in der Gestell  wand 14 gelagert ist.

   Auf dem nach aussen  vorragenden Ende der Achse 28 ist der Hebel    2.9 befestigt, der mit dem an seinem Ende  vorgesehenen Stift 30 in eine     schlitzförmige          Ausnehmung        '31,des    Hebels 32 eingreift. Der  Hebel 32 ist bei ,33 an der     Platte    34     ange-          lenkt.    die mittels des     Schraubbolzens    35  schwenkbar an der     Gestellwand    14 gelagert  ist. An der Platte 34 ist die Rolle 36 gela  gert, die mit einer auf der sogenannten       Hauptrechenwelle        3,7        sitzenden:    Kurven  scheibe 38 zusammenwirkt.

   Die Kurven  scheibe     38    ist im wesentlichen konzentrisch  kreisförmig ausgebildet und ist mit einer  kreisbogenförmigen     Ausnehmung    38' ver  sehen, in die sich, wenn die Welle 37 sich  in der Ruhestellung     befindet,    die Rolle '36  einlegt. Setzt sich die Welle 3,7 in Bewe  gung, dann wird durch die Hubkurve 38 die  Platte 34 entgegen     .dem    Zuge     ,der    an ihr an  greifenden Feder     3,4'    in die aus     Abb.    3 er  sichtliche Stellung geschwenkt. Dadurch er  fährt der Hebel 32 eine Verschiebung in  Richtung des in     Abb.    2 eingezeichneten  Pfeils.

   An dem Hebel 32 sind zwei Schul  tern 32' und 32"     vorgesehen,    von .denen, je  nachdem, in welche Stellung der Hebel 32  durch das Gestänge     21-30    geschwenkt wor  den ist, die eine oder andere mit dem Stift  39' oder 39" zusammentritt. Die Stifte :39'  und     3,9"    sind an einer Platte 39 befestigt,  ,die auf einer Schwenkachse 40 angeordnet  ist. Die Schwenkachse 40 ist in den beiden       Gestellwänden    14 und 14' gelagert und mit  zwei nach oben ragenden Stiften 41 (ver  gleiche auch     Abb.    1) ausgerüstet, die mit  ihren Enden in zwei entsprechende Bohrun  gen der Schiene 42. eingreifen.

   Diese Schiene  42 ist     rechtwinklig    zu ihrer     Längsrichtung     in den Schlitzen 43     verschiebbar,    die einer  seits von den entsprechend bearbeiteten  Kanten 44 der Seitenwände 14 und 14' und  den Blechschienen 45 gebildet werden. Die  Schiene 42. (vergleiche auch     Abb.    5) greift  in die     flachnutenartigen        Ausnehmungen    46  der Büchsen 47 ein, die zu beiden Seiten die       Übertragungskegelräder    48 und 49 tragen.,  und die     längsverschiebbar,    aber uridrehbar  auf den zweckmässig vierkantig ausgebildeten  Achsen 50 sitzen.

   Wie weiter insbesondere      aus     Abb.    5 ersichtlich ist, ist auf jeder der  vierkantig profilierten Achsen 50 eine Sperr  scheibe 51 befestigt, die an ihrem Umfang       mit    zehn kreisbogenförmigen     Ausnehmungen     51' ausgerüstet ist (vergleiche     Abb.    9). Mit  den Sperrscheiben 51 ist je ein Stirnrad 52  verbunden, welches mit je zehn Zähnen aus  gerüstet ist. Jeder Achse 50 ist eine eben  falls     zweckmässig    vierkantig profilierte Achse  53 zugeordnet, auf der eine Büchse 54     un-          drehba.r,    aber     achsial    verschiebbar sitzt.

   Diese  Büchse 54 ist mit einem Sperrsegment 55  versehen, welches. wenn die Büchse 54 sich  in der Ruhe-     bezw.    Ausgangsstellung befin  det, die zugeordnete Scheibe 51 sperrt. An  der Büchse 54 ist weiterhin ein Zahn 56 an  gebracht, der, wenn die betreffende Büchse       n        ae,        'h        oben,        d.        h.        im        Sinne        des        in        Abb.   <B>5</B>       eingezeichneten    Pfeils verschoben wird, mit  dem Zahnrad 52 in eine Ebene gebracht wer  den kann.

   Die Verschiebung der einzelnen  Büchsen geschieht von besonderen Fingern  aus, die von den Schaltnasen der im Schlit  ten     2?    angebrachten     Resultatziffernscheiben     betätigt werden., Die besagten Finger sind,  um die Zeichnung nicht zu verwirren, fort  gelassen worden. Auf jeder der Achsen 53  sitzt eine der bei     Thomasschen    Rechen  maschinen üblichen Staffelwalzen 57 und je  ein Kegelrad 58. Die Kegelräder 5.8 werden  durch Kegelräder 59, die auf der Haupt  rechenwelle 37 sitzen, angetrieben.

   Mit den  Staffelwalzen 57 wirken die auf den Achsen  50     achsial        verschiebbaren,    aber     undrehbar     angeordneten Zahnräder 60 zusammen, deren  Einstellung von der jeweilig     gedrückten     Taste der zugeordneten Tastenbank abhängig  ist.

   Die     Einstellung    erfolgt dabei in bekann  ter Weise so, dass, wenn in der zugeordneten  Tastenbank beispielsweise eine 4 gedrückt       wird,    das zugeordnete Zahnrad 60 durch ein  Gestänge so mit Bezug auf die     Abb.    5 nach  links verschoben wird, dass dasselbe in die  Ebene desjenigen     Staffelwalzenteils    gelangt,  an welchem sich     vier    Zähne befinden. Bei  einer vollen Umdrehung der Hauptrechen  welle 37, während der auch die Achsen 53  je eine volle Umdrehung ausführen, wird von    der     .Staffelwalzer    das betreffende Zahnrad  60, sowie die es tragende Achse 50 verdreht,  und zwar entsprechend der an der Staffel  walze zur Wirkung kommenden vier Zähne  um 4/1o Umdrehungen.

    



  Je nachdem nun, in welcher Stellung sich  die zugeordnete Zahnradbüchse befindet,  kommt entweder das Kegelrad 49 oder das  Kegelrad 48 mit dem entsprechenden Kegel  rad 61 zum Eingriff. Jeder der im Schlit  ten 2 vorgesehenen     Resultatwerksschauöff-          nungen    6:2     ist    eine     Zifferscheibe    63 zuge  ordnet, die auf der Achse 64     befestigt    ist  (vergleiche     Abb.    3 und 4).

   Die Achse 64  ist in dem Schlitten gelagert und trägt ausser  dem Zahnrad 61 noch das Zahnrad 65, mit  welchem das     Löschgestänge    zusammenwirkt       und    einen Schaltzahn 66. der, wenn die     Zif-          ferscheibe    von 9 auf 0 gedreht     wird,    eine  Klinke     betätigt,    die ihrerseits auf den er  wähnten Verschiebemechanismus der Büchsen  54     einwirkt.     



  Je nachdem, ob das Kegelrad 49 oder das  Kegelrad 48 mit dem Kegelrad 61 zum Ein  griff kommt, wird entweder eine Verdrehung  der     Zifferscheibe    im positiven oder negativen  Sinne herbeigeführt, d. h., bei einer Ver  drehung der betreffenden Achse 50 um     4/1a     Umdrehungen wird die beispielsweise auf 2  stehende     Zifferscheibe    entweder auf 6 vor  wärtsgedreht, oder auf 8 zurückgedreht.

   Das  zur     Wirkungkommen    des Kegelrades 49 oder  48 ist davon abhängig, ob durch Betätigung  der Additionstaste 8 das Gestänge 21-30  in die     aus        Abb.    2 ersichtliche Stellung ge  führt ist, so dass bei     Verschwenkung    der  Platte 34 die Schulter 32' mit dem Stift 39'  zusammentritt und die Schiene 42 nach  rechts.

   oben im Sinne der     Abb.    2 verschoben  wird, so     dass,    die Kegelräder 49 mit den  Kegelrädern 61 in Eingriff kommen, oder ob  durch Betätigung der     Subtraktionstaste    9  eine Umsteuerung erfolgt, so dass die Schul  ter 32" vor den Stift 39" zu liegen kommt,       und        infolgedessen    die Schiene 42 nach links       unten    verschoben wird.  



  Wenn die Platte 34 durch     Einspringen     der     Rolle    3,6 in die Delle 38' zurückge-           schwungen    ist, geht auch jedesmal die  Schwenkachse 40 in die aus     Abb.    2 ersicht  liche neutrale     .Stellung    zurück. Diese wird       ,durch    zwei Hebel 67 herbeigeführt, die bei  68, 68 schwenkbar am Maschinengestell an  geordnet sind. Diese Hebel stehen unter der  Wirkung einer kräftigen Feder 69, die die  Hebel gegen zwei     Anschlagstifte    70 zieht.  Zwischen den obern Enden der Hebel 67  greift die Schiene 42 hindurch.

   Die Schiene  42 kann     also    nur unter     Überwindung    der  Zugwirkung der Feder 69 aus ihrer Mittel  stellung nach links oder nach rechts gescho  ben werden (vergleiche     Abb.    4 und 6).  



  Beider vorliegenden Maschine greift das  linke Ende 42' der Schiene 42 in eine ent  sprechend     schlitzförmige        Ausnehmung    71'  eines Schiebers 71. Die     Ausnehmung    71' ist  aus Gründen, die weiter unten noch angege  ben werden, etwas länger, als die Schiene 42  breit ist. Der Schieber 71 ist mit einem  Schlitzloch 72 versehen, durch das zwei Be  festigungsschrauben     7,3@    so geführt sind, dass  der Schieber 71 aus der aus     Abb.    4 ersicht  lichen Stellung in die aus     Abb.    6 ersichtliche  Stellung geschoben werden kann.

   Dabei  wirkt eine auf der Zeichnung nicht mit dar  gestellte, unter den Köpfen der Schrauben  73 angeordnete Blattfeder als     Reibwilder-          stand.     



  An dem Schieber 71 ist mittels Schrauben  74 eine Platte 75 verstellbar befestigt, die  einen nach oben ragenden Anschlag<B>75'</B> trägt.  Dieser Anschlag 75' wirkt als     Widerlager     für das Ende 76' eines bei 77 schwenkbar  gelagerten Hebels 76. Der Hebel 7.6 steht  unter der Wirkung einer Feder 78, die bei  78' am Schieber 71 befestigt ist.  



       In    den Bewegungsbereich des Hebels 76  ist noch der Anschlag 79' gesetzt, der auf  dem bei 80 drehbar gelagerten Hebel 79 vor  gesehen ist. An dem Hebel 79 ist durch die  Nieten 81 der     .Schenkel    82 eines Winkels 82,  83 befestigt.

   Das freie Ende des Schenkels  83 ragt in die Ebene der mit Bezug auf       Abb.    1 am weitesten links liegenden Sperr  scheibe 51, und zwar so, dass bei einer Ver-         drehung    derselben um eine Teilung der  Schenkel 83     in    die aus     Abb.    9 ersichtliche,  gestrichelte Stellung entgegen der Wirkung  eines Federbügels 84 gehoben wird, was zur  Folge hat,     dassi    der ebenfalls an dem Hebel  79 vorgesehene Anschlag 79' aus dem Bereich  des Hebelendes 76' gehoben wird und der  Hebel 76     ausschwingen    kann.  



  Die Wirkungsweise soll nun anhand von  folgendem Rechenbeispiel erläutert werden:  36 X 48    Um das     Produkt        bezw.        Ergebnis    innerhalb  möglichst weniger     Hauptwellenumläufe    zu  ermitteln,     wird    man verkürzt     multiplizieren,     indem man den in dem Tastenfeld eingestell  ten Multiplikanden 36 zunächst zweimal  subtrahiert,

   das Lineal um eine Dezimalstelle  nach rechts verschiebt und nochmals dann  mit 5 vier Normaldrehungen und eine Aus  gleichsdrehung     multipliziert.        Im    einzelnen       wird        diese    Handhabung folgende     Wirkungs-          weise    zur Folge haben:

    Durch das Einstellen des Multiplikanden  36 im     Tastenfeld        ist    das in bezug auf     Abb.    1  der am weitesten rechts liegenden Tasten  bank zugeordnete Zahnrädchen     6,0,    so ver  schoben worden.,     dass    es in den Bereich des  jenigen Teils der ihm     zugeordneten    Staffel  walze 57     getreten.        ist,    welcher sechs Zähne  aufweist. Das links daneben liegende Zahn  rädchen 60 ist um drei     Einheiten    weniger  verschoben worden, so dass dieses in dem Be  reich des     dreizähnigen        Staffelwalzenteils     liegt.

   Wird hierauf zur.     Betätigung    der  Maschine im     subtraktiven        .Sinne    die Minus  taste 9 gedrückt, dann trifft der an dem be  treffenden Tastenhebel 11 sitzende Stift auf  die Fläche 18' ,des Hebels 18 auf, was eine     Ver-          schwenkung    des     Hebels    im Sinne. des in     Abb.    2       eingezeichneten    Pfeils zur Folge hat.

   Dadurch       wird    das Gestänge 21 nach rechts verscho  ben, was seinerseits     wieder    veranlasst, dass  mittels des Gestänges 2-5-29 der Hebel 32  aus der aus     Abb.    2 ersichtlichen     Stellung     nach unten geschwenkt     wird,    so dass sich  seine Schulter 3.2" vor den Stift 39" legt.       Gleichzeitig    mit ,dem Drücken der Taste 9      wird aber der Elektromotor 85 unter Strom  gesetzt, dessen Riemenscheibe durch den       Seiltrieb    86 mit der Riemenscheibe 87 in  Verbindung steht.

   Die Riemenscheibe 87  sitzt auf der Hauptantriebswelle 88, die  durch die Stirnräder 89 und 9:0 mit der       Hauptrechenwelle    3 7 in Verbindung steht.  Am Gestell     ist    bei 92. ein Winkelhebel 91  gelagert, der an dem einen Ende mit einem  Stift 93 versehen ist. Dieser Stift ragt in  die Bewegungsebene der Tastenhebel 11 und  12, so     dass:    beim Drücken einer Taste 8 oder  9 der Hebel 91 zur     Ausschwingung    gebracht  wird. An dem freien Ende des Hebels 91  greift der     Lenker    94 an, der bei 9,5 an dem  Kontakthebel 96 angreift. Der Kontakt  hebel 9,6 ist bei 97 schwenkbar am Maschi  nengestell gelagert und trägt an seinem       obern    Ende isoliert die Kontaktfeder 98.

    Durch die besagte     Verschwenkung    des Hebels  91 wird die Kontaktfeder .98 zwischen die  Kontakte 99 gedrückt, wodurch .der Strom  kreis für den Elektromotor 85 geschlossen       wird.     



  Gleichzeitig mit der Betätigung des Ge  stänges     21-30    wird also auch die Welle 37  in Umdrehung versetzt, was seinerseits, da  die .Schulter     3.2"    vor dem Stift 39" liegt, eine  solche     Verschwenkung    der Welle 40 zur  Folge hat, dass, die Schiene 42 mit Bezug auf       Abb.    2 nach links unten geschoben wird.  Dadurch werden aber die Kegelräder 48 der  Büchsen 47 mit den Kegelrädern 61 des  Resultatzählwerkes zum Eingriff gebracht.  Gleichzeitig     wird    von der Schiene 42. der  Schieber 71 in die aus     Abb.    6 ersichtliche  Lage geschoben.

   Dabei wird das Ende 76'  des Hebels 76 von dem an dem Schieber 71  sitzenden Anschlag 75' freigegeben., so dass  der Hebel 76 unter dem Zuge der Feder 78  ausschwingen könnte, wenn er nicht noch  von dem Ende 79' des Hebels 79 gehalten  würde.  



  Treffen nun bei der Weiterdrehung der       Hauptrechenwelle    3.7 die Staffelwalzen 57  mit den in ihr Wirkungsbereich     gerückten     Zahnrädern 60 zusammen, so werden entspre  chend dem angenommenen     Rechenbeispiel    die         entsprechenden    Achsen 50 gedreht, und zwar  die am weitesten rechts liegende um     '/1o    Um  drehung und -die daneben liegende um     @/1"          Umdrehung.     



  Da die Ziffernscheiben 63 des Resultat  werkes beim     Zurwirkungkommen    der Kegel  räder 48 im negativen Sinne bewegt werden,  d. h.     zurückgedreht    werden, wird infolgedes  sen in der am weitesten rechts liegenden  Schauöffnung des Resultatwerkes eine 4 er  scheinen. Infolge der negativen Drehung  dieser Scheibe 63 kommt     aber    ihr Schaltzahn  6.6 zur Wirkung, so dass die Büchse 54 auf  der zweiten     Staffelwalzenachse    53 von rechts  eine     achsiale    Verschiebung erfährt und ihr  Schaltzahn 56 zur Wirkung kommt.

   Die  zweite Achse 50 von rechts macht also in  folgedessen     '/"    Umdrehung mehr, was sich  dadurch äussert,     @dass:    in der Schauöffnung       eine,6erscheint.    Die Verdrehung der zweiten  Ziffernscheibe von rechts hat aber wiederum  zur Folge, dass auch ihr Schaltzahn 66 zur  Wirkung kommt, der die Verschiebung der  nächsten Büchse 54 bewirbt, die ihrerseits  wiederum veranlasst, dass die dritte Achse 50  von rechts     @Jvo-Umdrehung    ausführt. Diese       %o-Umdrehung    der betreffenden Achse ver  anlasst,     dass@    in der dritten Schauöffnung eine  9 erscheint.

   Die damit verbundene Rück  drehung der betreffenden Ziffernscheibe ver  ursacht unter Vermittlung des entsprechen  den Schaltzahnes 66 und Büchse 54,     dass     auch die nächste Ziffernscheibe eine Rück  drehung auf die 9 erfährt. Dies pflanzt sich  nun bis zu derjenigen Schauöffnung fort,  die der in     Abb.    1 mit 50a bezeichneten Achse  gegenübersteht. Ausser den beiden am weite  sten rechts liegenden .Schauöffnungen, in  welchen eine 4 und eine 6 steht, zeigen die  andern acht der     davorliegenden    Schauöffnun  gen eine 9 an.

   Die übrigen vierweiter nach  links liegenden     Schauöffnungen    zeigen, wie  ursprünglich, eine 0 an, weil ja der     eigent-          l.iehe    Rechenmechanismus 46-60 nicht bis  in ihren Bereich ragt.  



  Bei der Einstellung der am äussersten  links liegenden 9 (also die fünfte Ziffern  scheibe von links mit Bezug auf     Abb.    1)      hat die entsprechende Achse 50a unter Ver  mittlung des entsprechenden Schaltzahnes 56  Umdrehung ausführen müssen. Dabei  wird der Schenkel 83, dessen äusseres Ende  sich in eine der     Ausnehmungen    51' der Sperr  scheibe 51 legt, von dem vorbeigehenden       Vorsprung    in .die aus     Abb.    9 ersichtliche  gestrichelte Stellung gehoben. Gleichzeitig  wird aber dadurch der Hebel 79 nach oben  geschwenkt, so     dass    der Anschlag 79' das  Ende 76' freigibt und der Hebel 76 unter dem  Zuge der Feder 78 in die aus     Abb.    8 er  sichtliche Stellung schwingen kann.

   Dadurch  gelangt der an dem Hebel nach oben ragende  Vorsprung 7,6" in den Bereich der Kegel  räder 61.  



  Nachdem die Welle 37 ihre Umdrehung  beendet hat, die Rolle 36 also wieder in die  Delle 38' getreten ist, wird durch einen an       und    für sich bekannten     Mechanismus    die  Hauptantriebswelle 88 stillgesetzt. Dabei  wird auch der Hebel 32, zurückgezogen, so       da.ss    der Stift     .39"    von der Schulter 32" frei  gegeben wird und die Schiene 42 unter dem  Zuge der Feder<B>0</B> wieder in ihre aus     Abb.    4  ersichtliche     Mittelstellung    geführt wird.

   Der       Schlitz    71' im Schieber 71 ist nun etwas  grösser gehalten, als die Breite der Schiene  42     beträgt,    so dass, hierbei der Schieber 71,  in der aus     Abb.    6 ersichtlichen Stellung ver  bleibt. Dadurch verbleibt auch der Hebel 76  in der aus     Abb.    8 ersichtlichen Stellung.  



  Wird nun die Minustaste 9 zwecks Aus  führung der zweiten Subtraktion betätigt,  dann wird wiederum der Elektromotor unter  Strom gesetzt und die Platte 34 zur Aus  schwingung gebracht. Durch das Auftreffen  der Schulter     3'2"    auf .den Stift 39" wird die  Schiene 42 wieder nach links unten im Sinne  der     Abb.    2 verschoben, die Kegelräder 48  also wiederum zum Eingriff mit den Kegel  rädern 61 gebracht. Nun findet wiederum  die Subtraktion des Multiplikanden 36 von  der nunmehr im Resultatwerk stehenden Zahl  9 999 999 964 statt, so dass nach der Um  drehung der Welle 37 im Resultatwerk die  Zahl 9 999 999 928 erscheint. Die Rolle 3,6       springt    nun wieder in die Delle 38' ein, wo-    durch die Platte 34 und der Hebel 32 wieder  zurückgezogen werden.  



  Hierauf muss nun der     hinealtransport    er  folgen, was -durch Betätigen der rechten  Taste 5 geschieht. Bei der Verschiebung  des Schlittens 2 nach rechts kommt aber  ,der in der aus     Abb.    8 ersichtlichen Stel  lung befindliche Vorsprung 76" mit dem  Kegelrad 61 derjenigen     Resultatwerksdezi-          malstelle    zum Eingriff, welche durch die  Verschiebung des     Schlittens    in den Bereich  der Achse 50a gelangt. Nach dem auf der  Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel  würde dies diejenige Ziffernscheibe sein, die  der vierten Schauöffnung von links zugeord  net ist. In der betreffenden Schauöffnung  wird also nach Stillsetzung .des     Schlittens    eine  9 stehen.

   Die im     Resultatwerk    nunmehr  ,stehende Zahl würde 99 999 999 928 lauten;  dabei würde die 2 über die     äusserste    rechte  Tastenbank zu liegen kommen.  



  Wird nun bei der hierauf erfolgenden  Multiplikation mit 50 der Multiplikand durch  fünf Umdrehungen der     Hauptrechenwelle    37  fünfmal addiert, wobei die 6 des Multiplikan  den 36 mit Bezug auf das im     Schlitten.    be  findliche Resultatwerk in der Zehner- und  ,die 3 in der     Hunderterstellung    steht, was  durch entsprechende Bedienung der Plustaste  8 herbeigeführt werden kann, dann bleibt  zunächst d     ie    in der letzten Dezimalstelle des  Resultatwerkes stehende 8 stehen, weil sie  ausserhalb des eigentlichen Rechenmechanis  mus gerückt ist.

   Bei der ersten Umdrehung  wird dann an     Stelle    der in der zweiten Dezi  malstelle des     Resultatwerkes    von rechts ste  henden 2 eine 8 und in der dritten Dezimal  stelle eine 2 erscheinen. Gleichzeitig wird  aber auf die vierte Dezimalstelle des Resul  tatwerkes durch den Schaltfinger 6,6 der drit  ten Dezimalstelle eine Vorwärtsschaltung  der jener zugeordneten     Ziffernscheibe    herbei  geführt, so dass in der vierten Schauöffnung  nunmehr eine     0@    erscheint. Diese Vorwärts  drehung der Ziffernscheibe pflanzt sich aber  auf alle Ziffernscheiben nach links fort, so  weit dieselben in dem Bereich     des    eigentlichen  Rechenmechanismus liegen.

   Von der am      äussersten links liegenden und mit     50a    be  zeichneten Achse wird schliesslich auch die  Ziffernscheibe wieder um eine Stelle vor  wärts gedreht, die bei der vorangegangenen       Linealverschiebung    um     eine    Stelle nach  rückwärts gedreht worden war.

   Nach der  ersten Umdrehung der Welle 37, die durch  das Betätigen der Taste 8 herbeigeführt  wurde, und durch ,deren Betätigung das Ge  stänge 2132 in die aus     Abb.    2 ersichtliche  Stellung geführt     worden;    ist, steht also im  Resultatwerk des     Rechenmaschinenschlittens     die Zahl 288.     Nach    den weiteren vier  Umdrehungen der Welle 37 erscheinen  nacheinander im Resultatwerk die Zahlen       648,1508.136-8    und schliesslich als endgültiges  Resultat 1728. Die Rechnung ist nun be  endet, wobei vor dem Ergebnis im Resultat  werk nur noch Nullen stehen, also auch in  den. weiter vorn liegenden Dezimalstellen  keine fehlerhafte 1 vorhanden ist.  



  Es ist noch zu erwähnen, dass durch die  Verschiebung der Schiene 42 nach rechts  oben mit Bezug auf     Abb.    2, was dann ein  tritt, wenn bei der     Ausschwingung    der       Platte    34 die Schulter 39' sich in der     aus          Abb.    2 ersichtlichen Weise vor den Stift 32'  legt, auch der Schieber 71 wieder in seine       Ausgangsstellung    nach     Abb.    4 zurückge  gangen ist.

   Dabei hat der am Schieber vor  gesehene Anschlag 75' auch den Hebel 76       wieder    in die aus     Abb.    4 und 5 ersichtliche  Stellung     zurückgeschwenkt,    was     gleichzeitig     zur Folge hat,     dass    der     Anschlag    79' am  Hebel 79 wieder hinter die Klinke einfallen  kann.

   Daraus ergibt sich aber, dass der Vor  sprung<B>76"</B> stets aus dem Bereich der Kegel  räder 61 gerückt ist, wenn dem     Linealtrans-          port    eine Multiplikation im     additiven    Sinne  (die Plustaste 8 ist betätigt worden) voran  gegangen     ist.    Ist dagegen dem     Linealtrans-          port    eine Multiplikation im     subtraktiven     Sinne (die Minustaste 9 ist betätigt worden)  vorangegangen., dann befindet sich der Vor  sprung 76" in der aus     Abb.    8 ersichtlichen  Wirkungsstellung,

   so dass bei dem Lineal  transport die jeweilig neu in den Bereich des       eigentlichen    Rechenmechanismus tretende    Stelle des Resultatwerkes eine Rückdrehung       erfährt.    Selbstverständlich kommt der Vor  sprung 76" solange zur Wirkung, als der  vorangegangenen Multiplikation im     subtrak-          tiven    Sinne     Linealverschiebungen    folgen.

    Handelt es sich beispielsweise um den Mul  tiplikator     1,009,    dann     würden    sich der ein  maligen .Subtraktion des Multiplikanden (ent  sprechend dem     Supplementärwert    der 9) eine  dreimalige     Linealverschiebung    um je eine  Dezimalstelle anschliessen, so     dass    alle drei in  den Bereich d es Rechenmechanismus gebrach  ten Dezimalstellen     des    Resultatwerkes eine  derartige Veränderung erfahren, dass jede  ihrer     Ziffernscheiben    eine Rückdrehung um  eine Stelle erfährt, also in den betreffenden       Schauöffnungen    die Neunen eingestellt wer  den.  



  Da die     Multiplikationsrechnung    meist mit  der     Betätigung    der     Plustaste    8: endet, was  eine     Rückführung    des Hebels 7,6 in die aus       Abb.    5 ersichtliche Stellung zur Folge hat,  wird der Vorsprung 76' aus dem Bereich der  Kegelräder 61 gerückt, so dass bei einer spä  teren Verschiebung des Schlittens keine Fehl  einstellungen der Ziffernscheiben von dem  Vorsprung 76" aus     herbeigeführt    werden  können.  



  Um bei     Abbrechung    einer begonnenen       Multiplikationsrechnung,    nachdem vorher im       subtraktiven    Sinne gearbeitet worden ist  (durch die der     Vorsprung   <B>76"</B> in die aus       Abb.    8 ersichtliche Wirkungsstellung ge  bracht     wurde)    zu verhindern, dass bei Ver  stellung des Schlittens 2 von Hand die Zif  fernscheiben von dem in dem Bereich ihrer  Kegelräder 61 gestellten     Vorsprung    76" ver  stellt werden können, ist folgendes Gestänge  vorgesehen:  In dem Schieber 71 ist ein Stift 100 an  gebracht, der in das Schlitzloch 101 eines  Lenkers 102 ragt.

   Der     Lenker    102 ist bei  103 an einem Hebel 104,     angelenkt,    der auf  der Achse 105 befestigt ist. Die Achse 105  ist bei<B>106</B> und     10E7    am Maschinengestell       gelagert    und trägt am andern Ende     einen     Hebel     108.    Dieser Hebel legt sich gegen die  bei 109 am     ,Schlitten    2     gelagerte    Linealtrans-           portklappe    110.

   Die     Linealtransportklappe     110 ist in     bekannter    Weise mit einer     Trieb-          stockverzahnung    ausgerüstet, in die das den       Linealtransport    herbeiführende Getriebe ein  greift. Um die     Linealverschiebung    von     .Band     direkt; vornehmen zu können, mass die Trans  portklappe 110 in die aus     Abb.    6 ersichtliche  gestrichelte Stellung nach hinten abge  schwungen werden,     damit    die an ihr vorge  sehene     Triebstockverzahnung    ausser Eingriff  mit den Triebmitteln gelangt.

   In bekannter  Weise ist zu diesem Zwecke die     Handhabe     <B>111</B> des Schlittens 2 durch ein an sich be  kanntes und deshalb auf der Zeichnung nicht  mit dargestelltes Gestänge verbunden, wel  ches, wenn die Handhabe nach links oder  rechts zwecks Verschiebung des Schlittens       gedriielit    wird, auch gleichzeitig die besagte       Ausschwingung    der Transportklappe<B>110</B>       bewirkt.    Da, sich nun der Hebel 108 gegen  die Transportklappe     110-    stützt,

   wird bei       Ausscliwingung    desselben in die aus     Abb.    6  ersichtliche Stellung auch gleichzeitig eine       entsprechende        Verschivenkung    des Hebels 10'  in die ersichtliche, gestrichelte Stellung er  folgen. Gleichzeitig mit dem Hebel 10,8 wird  aber auch der Lenker 102 nach     rückwärts     gezogen und dabei der Schieber 71 in die aus       Abb.    4 ersichtliche Ausgangsstellung mitge  nommen.

   Bevor also überhaupt eine Schlit  tenverschiebung vom Handgriff<B>11.1</B> aus     vor-          Z,    kann, wird zunächst     dafür          01esorgt,    dass der     Vorsprung    76" in die       wirkungslose        Stellung    gebracht wird.  



  Bei der auf der Zeichnung dargestellten  und beschriebenen Ausführungsform wird  (las Erscheinen der zu Unrecht im Resultat  werk sieh einstellenden besagten 1     dadurch     vermieden,     da.ss    man der jeweilig neu in den  Bereich des Rechenmechanismus tretenden  Ziffernscheibe eine Zurückschaltung erteilt.

         11an    kann aber auch die Einrichtung so tref  fen, dass man die in den Bereich der durch  die     besagte        Linealschaltung    hereingeführten  Dezimalstelle zugeordnete Zahnradbüchse 47  durch eine Kupplung oder dergleichen ab  sehaltet, die nach einer vorangegangenen, im       subtraktiven    Sinne erfolgten Multiplikations-  
EMI0009.0036     
  
    rechnung <SEP> zur <SEP> Wirkung <SEP> kommt <SEP> und <SEP> dadurch
<tb>  die <SEP> Fehldrehung <SEP> der <SEP> besagten <SEP> Ziffernscheibe
<tb>  verhindert.
<tb>  Bei <SEP> dem <SEP> oben <SEP> beschriebenen <SEP> Ausführungs  beispiel <SEP> handelt <SEP> es <SEP> sich <SEP> um <SEP> eine <SEP> Rechen  maschine <SEP> mit <SEP> Motorantrieb.

   <SEP> Täan <SEP> kann <SEP> die
<tb>  Vorrichtung <SEP> selbstverständlich <SEP> auch <SEP> ohne
<tb>  weiteres <SEP> bei <SEP> Rechenmaschinen <SEP> anwenden,
<tb>  deren <SEP> Antrieb <SEP> von <SEP> Hand <SEP> aus <SEP> geschieht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechenmaschine mit einem Schlitten, des sen Rechenwerk, mehr Dezimalstellen enthält als der von der Maschine bediente eigent liche Rechenmechanismus, dadurch gekenn zeichnet, dass durch die Vorrichtung zur Ein stellung der Maschine im subtraktiven Sinne im Bereiche der letzten Arbeitsstelle (50a) der eigentlichen Rechenvorrichtung (36-60) ein Korrekturgestänge beeinflusst wird, wel ches auf die bei der nachfolgenden. Lineal verschiebung hereingeholte neue Dezimal stelle im .Sinne der Verhütung einer Falsch stellung einwirkt. UNTERANSPRÜ C13E 1.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das durch die. Vorrichtung zur Einstellung der Maschine im subtraktiven Sinne beeinflusste Ge stänge einen Anschlag (76") aufweist, der in die Bahn der vom Lineal neu herein gebrachten Dezimalstelle gebracht wird und dabei eine Verstellung im korrigieren den Sinne bewirkt. 2. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet.
    dass der Anschlag als Vorsprung (76") eines unter der Wirkung einer Feder<B>(78)</B> stehenden Hebels (76) ausgebildet ist, wo bei .der Hebel (76) durch zwei unabhängig voneinander wirkende Sperrglieder (75' und 79') in der wirkungslosen Stellung gehalten wird, von denen das eine (75') von der Stellschiene (32) der Übertra- gungsza-hnräderbüchsen aus gesteuert wird, un.d ,das andere Glied (79') von der die höchste Dezimalstelle des Rechenwer- kes darstellenden Achse (50a) aus betätigt wird, wenn diese eine Verdrehung erfährt. 3.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das. erstgenannte .Sperr glied (75'), von einem Schieber (71) ge tragen wird, der reibend verschiebbar an dem Maschinengestell gelagert und mit einer Ausnehmung (71') versehen ist, die das Ende der Schiene (42) mit Spiel auf nimmt. 4. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Sperrglied (75') verstell bar an dem Schieber (71) angeordnet ist. 5.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das zweitgenannte Sperr glied (79') von dem Ende eines Schwing hebels (79) gebildet wird, an dem ein Fin ger (83) befestigt ist, der so in die Ebene der auf der Achse (5.0a) sitzenden Sperr scheibe (51) ragt, dass, der Hebel bei Ver drehung der Scheibe (51) bezw. der Achse (50a) eine Ausschwingung in den Hebel (76) freigebendem Sinne ausführt. 6.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass von der Transportklappe (110) des Rechenmaschinenschlittens (2) ein Gestänge betätigt wird, welches beim Auslösen der Transportklappe zwecks Verschiebens des Schlittens von Hand den in die Bahn der Ziffernrädchen (61) ge stellten Anschlag (76") in die wirkungs lose Stellung führt. 7.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass, in dem Bereich der Trans portklappe (110) ein am Maschinengestell gelagerter Hebel (108) angeordnet ist, der durch ein Gestänge (102-106) mit dem Schieber (71) so verbunden ist, dass beim Auslösen. der Transportklappe (l10) der Schieber (71) in die Lage gebracht wird, in welcher er den Hebel (76) in der wir kungslosen Lage sperrt.
CH189683D 1935-02-09 1936-02-07 Rechenmaschine. CH189683A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE189683X 1935-02-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH189683A true CH189683A (de) 1937-03-15

Family

ID=5721438

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH189683D CH189683A (de) 1935-02-09 1936-02-07 Rechenmaschine.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH189683A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE651567C (de) Rechenmaschine
CH189683A (de) Rechenmaschine.
CH208976A (de) Rechenmaschine.
DE690699C (de) Registrierkasse oder Buchungsmaschine mit geteiltem Tastenfeld und geteilten Addierwerken zum gleich
DE433434C (de) Tastenregistrierkasse zur Vornahme von Additionen und Subtraktionen
DE746508C (de) Rechenmaschine mit einem in der Ruhelage einerendsvorstehenden Zählwerkschlitten.
DE679696C (de) Rechenmaschine mit Druckwerk und mehreren Zaehlwerken
DE698755C (de) Zehntastenrechenmaschine
DE476689C (de) Rechenmaschine
DE924717C (de) Rechenmaschine mit Druckwerk
DE937021C (de) Vierspezies-Rechenmaschine
DE735796C (de) Steuervorrichtung fuer Buchungsmaschinen, insbesondere fuer druckende Addiermaschinen
DE671523C (de) Motorisch betriebene Rechenmaschine
DE625534C (de) Elektrische Multiplikationsvorrichtung
DE648137C (de) Selbsttaetige Rechenmaschine
DE419786C (de) Registrierkasse mit einer Vorrichtung zum Drucken von Zwischen- und Endsummen
DE871078C (de) Rechenmaschine
DE499259C (de) Rechenmaschine mit selbsttaetiger Divisionsvorrichtung
DE884874C (de) Rechenmaschine
AT106556B (de) Rechenmaschine.
DE1449985C (de) Abarbeitsvorrichtung zur Steuerung verkürzter Multiplikationen rrnt konstan tem Faktor an Zehntastenrechenmaschinen
AT130797B (de) Rechenmaschine.
DE731154C (de) Additionsmaschine, Buchungsmaschine o. dgl., die mit einem Multiplikator-Eintellwerkausgeruestet ist
AT104223B (de) Tastenregistrierkasse zur Vornahme von Additionen und Subtraktionen.
DE1122304B (de) Einrichtung fuer automatischen Kommadruck bei Vierspezies-Rechenmaschine