CH155884A - Einrichtung zur Herbeiführung eines Leistungsausgleichs zwischen mehreren in einem Werk vorhandenen Ilgner-Umformern. - Google Patents

Einrichtung zur Herbeiführung eines Leistungsausgleichs zwischen mehreren in einem Werk vorhandenen Ilgner-Umformern.

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CH155884A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Einrichtung zur     Herbeiführung    eines Leistungsausgleichs     zwischen    mehreren in einem  Werk vorhandenen     Ilgner-Umformern.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Einrichtung zur     Herbeiführung    eines  Leistungsausgleichs zwischen mehreren in  einem Werk vorhandenen     Ilgner-Umformern.     Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, das  bei dem einzelnen     Ilgner-Umformer    vor  gesehene Schwungrad auch für Belastungs  ausgleich bei andern     Egner-Umformern    nutz  bar zu machen, wodurch die Belastungsstösse  verringert werden.  



  Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe da  durch gelöst, dass die Rotoren der die     Ilgner-          Umformer    antreibenden     Drehstrommotoren     durch eine     Gleichlaufsschaltung    an sich be  kannter Art verbunden werden.  



  In den Abbildungen sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die  Schaltbilder sind auf der     Drehstromseite    der  Einfachheit halber einpolig gezeichnet.  



  In     Abb.    1 werden aus dem Drehstrom  netz 1 die     Drehstrominduktionsmotoren    2 und    3 gespeist, die die     Leonard-Generatoren     und 5 antreiben und mit     Ilgner-Schwung-          rädern    6 und 7 gekuppelt sind. Die Gleich  stromgeneratoren 4 und 5 speisen die     von-          einander    unabhängigen Arbeitsmotoren 8  und 9.  



  Nach der Erfindung sind die Rotoren der       1Alaschinen    2 und 3 nach Art der bekannten       Gleichlaufschaltungen    verbunden. An die       Verbindungsleitung    10 ist ein Drehstrom  generator veränderlicher Frequenz angeschlos  sen, der zur Regelung der Leistungsauf  nahme der einzelnen Schwungräder dient.  



  In der Abbildung ist hierzu ein kompen  sierter     Frequenzwandler    11 verwendet, der  über den regelbaren Transformator 12 aus  dem Netz 1 erregt und von dem     Drehstrom-          motor    13 angetrieben wird.  



  Die Leistungsaufnahme der     Egner-Um-          former    wird zweckmässig selbsttätig durch  Relais gesteuert, die in ihrem Arbeiten ab-           hängig    von der Leistung eines der beiden       Ilgner-Umformei-    oder besser von der gemein  samen Leistung aller nach der Erfindung  gekuppelten     Ilgner-Umformer    abhängig sind.  In der Abbildung liegt das wattmetrische  Relais 14 in der gemeinsamen Zuleitung der  Motoren 2 und 3 und steuert abhängig von  deren Leistung einen Widerstand 15 im     Ro-          torkreis    des Motors 13.

   Hierdurch wird die  Frequenz, die in die Leitung 10 durch den       :Motor    11 eingeführt wird, und damit auch  die Lastaufnahme der Schwungräder geregelt.  



  In bestimmten Fällen kann es vorteilhaft  sein, die Regelung der Frequenz durch Bürsten  verschiebung des     Frequenzwandlers    oder  Änderung der     Anzapfungen    des Erregertrans  formators 12 vorzunehmen.  



  Bei der Kupplung der Rotoren der Ma  schinen 2 und 3 lassen sich alle Massnahmen  anwenden, die bei den sogenannten Gleich  laufschaltungen Verwendung gefunden haben,  ohne dass bei der Erfindung die     Gleichlauf-          bedingungen,    die zur Entstehung dieser  Schaltungen führten, irgendwelchen Einfluss  ausüben. Man kann beispielsweise die     Über-          lastbarkeit    der     Maschinenkupplung    durch  Kondensatoren in der Leitung 10 erhöhen.  



       Abb.    2 zeigt eine andere Schaltung zur  Kupplung der     Ilgner-Umformer    unter Ver  wendung von Gleichstrommaschinen. Die Ro  toren der     Drehstrommotoren    2 und 3 der       Ilgner-Umformer    sind hier miteinander und  mit einem     Einankerumformer    16 verbunden,  dessen Kollektor an die     ('aleichstrommaschinen     17 und 18 angeschlossen ist.  



  Durch Regelung des     Einankerumformers     16 lässt sich die dem     Schlupfstromkreis    der    Maschinen 2 und 3 entnommene Leistung  und damit auch deren Drehzahl beeinflussen.  Der     Einankerumformer    gibt die ihm zuge  führte Leistung an die Gleichstrommaschinen  1.7 und 18 wieder ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Herbeiführung eines Leistungsausgleichs zwischen mehreren in einem Werk vorhandenen Egner-Umformern, die von aus dem gleichen Netz gespeisten Dr ehstrommotoren angetrieben werden, da durch gekennzeichnet, dass die Rotoren der Drehstrommotoren durch eine Gleichlauf schaltung miteinander verbunden - sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotorverbindung der Drehstrommotoren eine Wechselspan nung regelbarer Frequenz zugeführt wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Rotoren der Drehstrommotoren zugeführte Wechsel spannung in ihrer Frequenz selbsttätig abhängig von der Leistung eines der Drehstrommotoren geändert wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Rotoren der Drehstrommotoren zugeführte Wechsel spannung in ihrer Frequenz selbsttätig abhängig von der Leistung aller Dreh strommotoren geändert wird.
CH155884D 1930-05-26 1931-04-20 Einrichtung zur Herbeiführung eines Leistungsausgleichs zwischen mehreren in einem Werk vorhandenen Ilgner-Umformern. CH155884A (de)

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