CH128561A - Aggregat für die Erregung von Kommutatorhintermaschinen mit Netzfrequenz. - Google Patents

Aggregat für die Erregung von Kommutatorhintermaschinen mit Netzfrequenz.

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CH128561A
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asynchronous
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Aggregat für die Erregung von Kommutatorhintermaschinen mit Netzfrequenz.    Für die Erregung der Kommutatorhinter  maschine von Drehstromregelsätzen verwen  det man, falls die Kommutatorhintermaschine  mit Netzfrequenz erregt wird, ein Aggregat,  das aus einem Synchronmotor und einem  Synchrongenerator besteht. Die Erregung  der Kommutatorhintermaschine und damit  auch die Phasenkompensierung bezw. die  Drehzahländerung der Hauptmaschine wird  durch Änderung an der Gleichstromerregung  des Synchrongenerators beeinflusst. Derartige  synchrone Erregeraggregate neigen aber, na  mentlich bei stark schwankender Netzspan  nung bezw. Netzfrequenz, zu Pendelungen.  Diese Pendelungen können unter Umständen  zu Störungen, des gesamten Betriebes des Re  gelsatzes Veranlassung geben.  



  Um diese Pendelungen zu vermeiden, hat  man bereits ein Erregeraggregat vorgeschla  gen, bei dem zwei Asynchronmaschinen mit  hintereinandergeschalteten Läuferstromkrei  sen vorgesehen sind, wobei der Ständer der  einen Asynchronmaschine an das Netz ange  schlossen ist, während der Ständer der zwei-    ten Maschine die Erregerleistung liefert. Zur  Regelung der gelieferten Erregerleistung  sind in den gemeinsamen Läuferstromkreis  noch regelbare Widerstände oder eine Kom  mutatormaschine eingeschaltet.  



  Die Erfindung betrifft ein Aggregat für  die Erregung von Kommutatorhintermaschi  nen mit Netzfrequenz, das ebenfalls asyn  chron ausgebildet ist, so dass Pendelungen  nicht auftreten. Das Aggregat besteht aus  einem Asynchronmotor, einem von diesem  angetriebenen Asynchrongenerator, der die  Erregung der Kommutatorhintermaschine lie  fert und in dessen Schlupfstromkreis eine  im Läufer vom Netz aus erregte und mit dem  Asynchrongenerator mechanisch gekuppelte  Hilfskommutatorhintermaschine eingeschaltet  ist. Die Regelung der asynchronen Haupt  maschine geschieht durch Änderung der Er  regung an dieser Hilfskommutatorhinter  maschine.  



  Das neue Erregeraggregat ist in     Abb.    1  der Zeichnung an einem Beispiel veranschau  licht. 1 ist die asynchrone Hauptmaschine,      2 die mit dieser mechanisch gekuppelte Kom  mutatorhintermaschine. Die Kommutator  hintermaschine besitzt im Ständer eine Kom  pensationswicklung 3 und wird im Läufer  über Schleifringe mit Netzfrequenz erregt.  Das Aggregat für die Erregung der Hinter  maschine besteht aus dem Asynchrongenera  tor 4, der mit diesem mechanisch gekuppelten  Hilfskommutatorhintermaschine 5 im Sekun  därstromkreis des Asynchrongenerators und  dem asynchronen Antriebsmotor 6.

   Da die  Kommutatorhintermaschine des     Asynchron-          generators    über einen Regeltransformator 7  im Läufer mit Netzfrequenz erregt wird, so  liefert auch der Asynchrongenerator 4 die  für die Erregung der Hintermaschine 2 er  forderliche Netzfrequenz. Die Grösse und die  Phase der Erregung an der Hintermaschine  2 kann durch Einstellung am Regeltransfor  mator 7 in dem gewünschten Sinne beeinflusst  werden. Die Anordnung hat noch den Vor  teil, dass die am Regeltransformator zu  steuernde Leistung eine sehr geringe ist,  namentlich wenn die Kommutatorhinter  maschine 6 ebenfalls mit einer Kompensa  tionswicklung 8 ausgerüstet ist, so dass der  Transformator 7 nur die Erregerleistung der  Kommutatorhintermaschine 5 zu liefern  braucht.

   Die Erregerleistung der Hauptkom  mutatorhintermaschine 2 beträgt etwa 30 %  der gesamten Leistung der Maschine 2.  Ebenso beträgt die Leistung der Kommuta  torhintermaschine 5 etwa 30 % der Leistung  des Generators 4, also etwa 10 % der Lei  stung der Hintermaschine 2. Die vom Trans  formator 7 zu liefernde Leistung beträgt nun  nur noch 30 % der Leistung der Hinter  maschine 5 bezw. 3 % der Leistung der Ma  schine 2. Führt man die Kommutator  hintermaschine 5 ohne Kompensationswick  lung als gewöhnlichen Frequenzwandler aus,  dann wird allerdings die Leistung an dem  Transformator 7 erhöht, sie ist aber immer  noch eine sehr geringe.  



  Der Regelsatz nach Abb. 1 der Zeichnung  besitzt noch eine     Kompoundierungsvorrich-          tung,    um die Drehzahl der Hauptmaschine 1  in einem gewünschten Sinne zu beeinflussen,    zum Beispiel zu senken, um dadurch mit der  Maschine 1 gekuppelte Schwungmassen zum  Ansprechen zu bringen. Um dies zu errei  chen, ist in den Sekundärstromkreis des Re  geltransformators 7 noch ein Stromtransfor  mator 18 eingeschaltet, der von einem Strom  transformator 9 im Primärstromkreis der  Maschine 1 gespeist wird. Die     Kompoundie-          rungsvorrichtung    ist also im vorliegenden  Falle besonders einfach und sicher wir  kend.

   Gegenüber einer Anordnung, bei der  der zweite Stromtransformator 18 im Er  regerstromkreis der Hauptkommutatorhinter  maschine 2 eingeschaltet ist, besitzt die vor  liegende Anordnung den Vorzug, dass die bei  den Stromtransformatoren 18 und 9 wesent  lich kleiner ausgeführt werden können, da die  bei der Kompoundierung zwischen den Trans  formatoren 18 und 9 zu übertragende Lei  stung sich in demselben Masse vermindert, wie  dies für die Leistung an dem Regeltransfor  mator 7 oben geschildert ist.  



  Die Anordnung nach Abb. 1 der Zeich  nung kann man sowohl zur     Phasenkompen-          sierung    der Hauptmaschine, als auch zur  Drehzahlregelung im unter- und übersyn  chronen Bereich benutzen. Bei der Drehzahl  regelung wird die Erregung an der Maschine  2 von einem Höchstwerte bis auf Null herab  geändert und ausserdem bei der     Durchschrei-          tung    des Synchronismus in der Richtung um  gekehrt. Dementsprechend ändert sich auch  das Feld des Asynchrongenerators 4 in sehr  starkem Masse. Eine derartige starke Ände  rung der Erregung der Hintermaschine ist  nun in vielen Fällen nicht erforderlich.

   Bei  Asynchronmaschinen, die im wesentlichen  nur als Blindleistungsmaschine dienen und  deren Drehzahl nicht geregelt wird, ändert  sich die Erregung an der Hintermaschine 2  nur in geringem Masse. In diesem Falle kann  das     Erregeraggregat    nach Abbildung 1 der  Zeichnung vereinfacht werden, indem man  den     Asynchrongenerator    4 und den Antriebs  motor 6 zu einer Maschine zusammenfasst.  Da aber der Antriebsmotor 6 vom Netz aus  mit einer konstanten Spannung gespeist     wird,     so müssen in diesem Fall besondere Vorkeh-      rungen getroffen werden, um eine gewisse  Regelung der vom Generator 4 abgegebenen  Spannung zu ermöglichen.

   Dies ist bei der  Anordnung nach Abb. 2 der Zeichnung da  durch erreicht, dass in denn vom Netz gespei  sten Teil der durch die Vereinigung des An  triebsmotors und des Generators entstandenen  Maschine 10 (in dem primären Motorstrom  kreis) Drosselspulen 11 eingeschaltet sind.  Für die Speisung der Erregung der Hinter  maschine 2 ist im Ständer der Maschine 10  noch eine Wicklung 12 vorgesehen. Die  Spannungsregelung an der Wicklung 12 voll  zieht sich nun in ähnlicher Weise wie bei der  Regelung der einem Einankerumformer zuge  führten Spannung, wenn dem Einanker  umformer auf der Wechselstromseite Drossel  spulen vorgeschaltet werden und seine  Gleichstromerregung geändert wird. Durch  die Änderung des Erregerstromes im Sekun  därteil der Maschine 10 mittelst der Kom  mutatorhintermaschine 5 wird die Blind  leistungsaufnahme der Maschine 10 vorn Netz  aus beeinflusst.

   Dementsprechend ändert sich  auch die durch die Drosselspulen 11 abge  drosselte Spannung und damit die Spannung  an der Wicklung 12 bezw. an den Schleif  ringen der Hintermaschine 2.  



  Man kann die Anordnung nach Abb. 1  der Zeichnung noch vereinfachen, wenn man  das Erregeraggregat mit der asynchronen  Hauptmaschine 1 mechanisch kuppelt. Ein  eigener Antriebsmotor 6 für den Asynchron  generator 4 ist dann nicht mehr erforderlich.  Eine derartige Anordnung wird sieh in vie  len Fällen, namentlich wenn die asynchrone  Hauptmaschine eine verhältnismässig rasch  laufende Maschine ist und wenn genügend  Platz für die unmittelbare Kupplung des Er  regeraggregates mit der Hauptmaschine vor  handen ist, als zweckmässig erweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aggregat für die Erregung von Kommu tatorhintermaschinen mit Netzfrequenz, ge kennzeichnet durch einen Asynchronmotor, einen von diesem angetriebenen und die Er regung liefernden Asynchrongenerator, in dessen Schlupfstromkreis eine mit dem Asyn chrongenerator mechanisch gekuppelte und im Läufer vom Netze aus erregte Hilfskom mutatorhintermaschine eingeschaltet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Aggregat nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Kompensations wicklung an der Kommutatorhinter maschine des Asynchrongenerators. 2. Aggregat nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch miteinander gekup- pelte Stromtransformatoren im Primär stromkreis der asynchronen Hauptmaschine und im Erregerstromkreis der Kommuta torhintermaschine des Erregeraggregates. 3.
    Aggregat nach dem Patentanspruch mit geringem Regelbereich, dadurch gekenn zeichnet, dass der Asynchronmotor und der Asynchrongenerator eine Maschine bilden und in den primären Motorstrom kreis Drosselspulen eingeschaltet sind. 4. Aggregat nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Asynchron generator und seine Kommutatorhinter maschine mit der asynchronen Haupt maschine mechanisch gekuppelt sind und letztere den Asynchronmotor für den An trieb des Asynchrongenerators darstellt.
CH128561D 1926-06-28 1927-06-22 Aggregat für die Erregung von Kommutatorhintermaschinen mit Netzfrequenz. CH128561A (de)

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