CH127453A - Verfahren zur Herstellung eines Farblackes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Farblackes.

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CH127453A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Farblackes.       Es ist bekannt, dass man     Farblacke    von  vorzüglichen     Eigenschaften    erhält, wenn  man basische Teerfarbstoffe, die auch saure  Gruppen enthalten können, mit komplexen       Wolframsäuren,    wie     Phosphorwolframsäure,          Silicowolframsä,ure    und dergleichen, oder  deren Salzen behandelt.

   Man hat ferner auch  bereits derartige Farblacke hergestellt, in  dem man den Farbstoff statt mit den fer  tigen komplexen     Wolframsäuren    mit zur  Bildung der komplexen     Wolframsäuren    be  fähigten Stoffen, zum Beispiel Natrium  phosphat und     Natriumwolframat,    gleich  zeitig oder     nacheinander    in Gegenwart von  Essigsäure behandelte. Die auf diese Weise  erzeugten Farblacke zeigen jedoch im all  gemeinen keine guten Echtheitseigenschaften.  



  Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Herstellung eines Farblackes durch Um  setzung von zur Bildung komplexer     Wol-          framverbindungen    befähigten Stoffen und       Methylviolett    in Gegenwart sauer wirkender  Verbindungen beschrieben, bei dem man die    zur Bildung komplexer     Wolfrainverbindun-          gen    befähigten .Stoffe und     Methylviolett    in  Gegenwart von solchen sauer wirkenden Ver  bindungen aufeinander einwirken     lä,sst,    deren .       Dissoziationsgrad    grösser als der der Wein  säure ist.  



  Es wurde nun gefunden, dass man in  völlig analoger Weise bei der     Behandlung     eines Salzes des     Ä.thylesters    des     Diäthyl-          homorhodamins    mit Verbindungen, die zur  Bildung komplexer     Wolframverbindungen     befähigt sind, in     Gegenwart    von sauer  wirkenden Verbindungen, deren     Dissoziations-          grad    grösser als der der Weinsäure ist,  einen Farblack erhält, der eine leuchtende       gelblichrosa    Nuance von grosser Brillanz und  vorzügliche Echtheit besitzt.

   Hierfür ge  eignete Säuren sind zum Beispiel Salzsäure,  Schwefelsäure, auch in Form ihrer sauren  Salze, Salpetersäure und organische Säuren,  deren     Dissoziationsgrad    grösser als der der  Weinsäure ist, wie     Oxalsäure,        Trichloressig-          säure,    Ameisensäure usw. Auch Gemische  dieser Säuren miteinander oder mit andern      Säuren oder Stoffen sind für die vorliegen  den Zwecke gut geeignet.  



  Man kann die     genannten        Verbindungen     und Säuren in beliebiger Reihenfolge nach  einander der Lösung des Farbstoffes zu  setzen; auch kann man sie vorher mischen  und dann mit dieser Mischung die Fällung  des Lackes bewirken. Die Mengen der Bil  dungskomponenten der komplexen W     olfram-          verbindungen    und der Säuren können in wei  ten Grenzen variiert werden. Die Bildung  des     Farblackes    kann auch in Gegenwart der  in der     Farblackindustrie    üblichen Substrate  erfolgen. Ferner ist es oftmals von Vorteil,  bei erhöhter Temperatur zu arbeiten.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung  bietet den Vorteil, dass man in besonders ein  facher und wirtschaftlicher Weise unter       Ersparung    der Isolierung komplexer     Wol-          framverbindungen    einen Farblack erhält,  der eine sehr hohe Echtheit und Brillanz  besitzt.  



       Beispiel:     20 Gewichtsteile Schwerspat werden mit  10 Gewichtsteilen entwässertem Natrium  sulfat, gelöst in 100     Volumteilen    Wasser,       angeteigt    und hierauf mit 17 Gewichtsteilen  kristallisiertem Chlorbarium, die in 170     Vo-          lumteilen    Wasser gelöst sind, versetzt. Das  so erhaltene Substrat aus Schwerspat und       Blanefixe        -wird    durch mehrmaliges Auffüllen  mit Wasser ausgewaschen.  



  Zu- diesem Substrat fügt man nachein  ander die Lösungen von 0,5 Gewichtsteilen  eines Salzes des     Äthylesters    des     Diäthyl-          homorhodamins    in 50     Volumteilen    Wasser,  1 Gewichtsteil     Natriumwolframat    in 1,0     Vo-          lumteilen    Wasser, 0,25 Gewichtsteilen Na  triumphosphat in 2,5     Volumteilen    Wasser  und zum Schluss 5     Volumteile        n-Salzsäure     zu und erwärmt auf zirka<B>80'.</B> Der     Farb-          lack    wird hierauf in der üblichen Weise  fertiggestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Farb lackes durch Umsetzung von zur Bildung komplexer Wolframverbindungen befähigten Stoffen und einem Salz des Äthylesters des Diäthylhomorhodamins in Gegenwart sauer wirkender Verbindungen, dadurch ge kennzeichnet, dass' man die zur Bildung kom plexer Wolfrarnverbindungen befähigten Stoffe und das Salz des Äthylesters des Diäthylhomorhodamins in Gegenwart von solchen sauer wirkenden Verbindungen auf einander einwirken lässt,
    deren Dissoziations- grad grösser als der der Weinsäure ist. UNTERANSPRMHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart von Salzsäure erfolgt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart von Schwefelsäure erfolgt. B. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart von sauren Salzen der Schwefelsäure erfolgt. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart von Salpetersäure erfolgt.. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart von organischen Säuren er folgt, deren Dissoziationsgrad grösser als der der -Weinsäure ist. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart von Ameisensäure erfolgt.
CH127453D 1925-04-11 1926-03-30 Verfahren zur Herstellung eines Farblackes. CH127453A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1290657B (de) * 1964-04-18 1969-03-13 Hoechst Ag Verfahren zur Herstellung von Spinnloesungen von ª‰-Polyamiden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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