CH125805A - Aus einer 6n-poligen Dreiphasenwicklung durch Polumschaltung hergestellte 2n-polige Dreiphasenwicklung. - Google Patents

Aus einer 6n-poligen Dreiphasenwicklung durch Polumschaltung hergestellte 2n-polige Dreiphasenwicklung.

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CH125805A
CH125805A CH125805DA CH125805A CH 125805 A CH125805 A CH 125805A CH 125805D A CH125805D A CH 125805DA CH 125805 A CH125805 A CH 125805A
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  Aus einer 6n-poligen Dreiphasenwicklung durch Polumschaltung hergestellte  2n-polige Dreiphasenwichlung.    Eine Regelung der Drehzahl eines Dreh  strominduktionsmotors ist mit Verlusten mög  lich durch Einschalten von Widerstand in  den Läuferstromkreis oder durch komplizierte  Anordnungen wie Kaskadenschaltung usw.  Man macht deshalb vielfach von der Polum  schaltung bei Drehstrommotoren Gebrauch,  um wenigstens bestimmte feste Drehzahlstu  fen zu erreichen. Es sind hierfür verschiedene  Wicklungen und Schaltungen bekannt, um  ein bestimmtes Drehzahlverhältnis herzu  stellen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine  aus einer 6n-poligen Dreiphasenwicklung  durch Polumschaltung hergestellte 2n-polige  Dreiphasenwicklung.  



  Zur Herstellung der Polzahl 2n bilden  gemäss der Erfindung von den     9n-Wicklungs-          teilen    einer 6n-poligen Dreiphasenwicklung  je zwei gegeneinander um 6 n verschobene  Gruppen von je zwei nebeneinanderliegenden  Wicklungsteilen und je zwei zwischen zwei  Gruppen liegende, gegenüber beiden Gruppen  um 3 n verschobene (gemessen von Gruppen-    mitte zu Einzelteilmitte) Einzelwicklungs  teile eine Phase;

   die zwischen zwei Gruppen  liegenden Einzelwicklungsteile sind dabei  innerhalb der neuen Phasen gegenüber den  übrigen Wicklungsteilen derselben Phase  gegensinnig (durch Vertauschen des Anfan  ges und des Endes) eingeschaltet. 2 n ist  dabei der Winkel von 360 elektrischen Raum  graden, bezogen auf die 6n-polige Ausgangs  schaltung, und soll im nachfolgenden immer  diese Bedeutung besitzen. n ist eine beliebige  ganze Zahl und gleichzeitig der Quotient aus  der maximalen Polzahl der Wicklung und  der Zahl 6.  



  Das Diagramm nach Fig. 1 bezieht sich  beispielsweise auf eine 12-polige Dreiphasen  wicklung, die gemäss der Erfindung auf eine  4-polige Wicklung umgeschaltet wird (n =  2). Die Wicklung besitzt dementsprechend  18 Wicklungsteile. Die Strahlen 1 bis 18 des  Diagrammes geben nun die räumliche Lage  dieser Teile am Umfang der Wicklung an.  Für die neue Polzahl 4 bilden die den Strah  len 1, 5, 9 und 10, 14, 7.8 entsprechenden      Teile die Phase I, die den Strahlen 4, 8, 12  und 13, 17, 3 entsprechenden Teile die Phase  II und die den Strahlen 7, 11, 15 und 16, 2,  6 entsprechenden Teile die Phase III. Die in  Fig. 1 eingezeichneten Winkel beziehen sich  auf elektrische Raumgrade, die im vorliegen  den Fall, da es sich um eine 4-polige Schal  tung handelt, nur halb so gross sind als die  wirklichen Raumgrade.

   Wie ersichtlich, be  sitzt der Strahl 5 der Phase I gegenüber der  Resultierenden der beiden Strahlen 9 und 10  eine Phasenverschiebung von 180 elektrischen  Graden. Sollen daher die den Strahlen 5, 9  und 10 in der räumlichen Lage entsprechen  den Wicklungsteile eine Phase bilden, so muss  der Wicklungsteil 5 infolge dieser 180 igen  Phasenverschiebung gegenüber den Teilen 9  und 1 gegensinnig (durch Vertauschen des  Anfanges und des Endes ) geschaltet sein.  



  Beispiele der neuen Schaltung werden an  hand der Zeichnung (Fig. 2 und 4 bis 10) in  der nachfolgenden Beschreibung an einer     12-          poligen    Dreiphasenwicklung (n infolgedessen  12 : 6 = 2) erläutert. Die Wicklung besitzt  gemäss dem Schema der Fig. 2, die dann     ge-          ringstmögliche    Zahl von 18 Wicklungsteilen  bezw. Spulen, sie ist also eine Einlochwick  lung. Selbstverständlich kann man aber die  Erfindung ohne weiteres auch auf Mehrloch  wicklungen anwenden, die dann eine ent  sprechende grössere Zahl von Wicklungsteilen  oder Spulen besitzen. Unter den im fol  genden genannten Wicklungsteilen ist dann  eine Gruppe von solchen zu verstehen.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist in der Fig. 4 gezeigt. Fig. 2 stellt schema  tisch eine normale 12-polige Dreiphasenwick  lung dar, die Spulen sind mit den Zahlen 1  bis 18 bezeichnet und für die Polzahl 12 ge  mäss Fig. 3. in Dreieck geschaltet. Fig. 4  zeigt die 4-polige Schaltung. Beispielsweise  besteht die Phase I derselben aus zwei gegen  einander um 6 n verschobenen Gruppen von  je zwei nebeneinanderliegenden Wicklungs  teilen 1, 18 und 9, 10 und aus zwei gegen  über diesen Gruppen um je 9 n/3 = 3 n verscho  benen (gemessen zwischen Gruppenmitte und  Spulenmitte) Einzelteilen 5 und 14.

   Die    Teile 5 und 14 sind unter Vertauschung des  Anfanges und des Endes im entgegengesetz  ten Sinne wie die übrigen Teile geschaltet,  was in der Zeichnung durch ein Minuszeichen  an diesen Teilen angedeutet ist, während die  an den Wicklungsteilen angebrachten Rich  tungspfeile (Fig. 4) nicht umgekehrt werden.  Nach denselben Regeln sind die beiden übri  gen Phasen II und III in Fig. 4 geschaltet.  Die einzelnen Phasen besitzen mit den ein  ander entsprechenden Wicklungsteilen (zum  Beispiel mit ihren Einzelwicklungsteilen)  einen gegenseitigen Abstand von 2 n (elek  trische Raumgrade). Auf eine Gruppe von  zwei nebeneinanderliegenden Wicklungsteilen  der einen Phase folgt also in Fig. 2 zunächst  ein Einzelwicklungsteil einer zweiten und  hierauf eine Gruppe von zwei Wicklungstei  len einer dritten Phase.

   Es gehören zum Bei  spiel in Fig. 2 die nebeneinander liegenden  Teile 3 und 4 der Phase II an, hierauf folgt  als Einzelwicklungsteil der Phase I der Teil  5, und daran schliesst sich wieder eine Gruppe  zweier nebeneinander liegender Teile 6 und 7  an, die der Phase III angehören. Hierauf  folgt als der Phase II angehörig der Wick  lungsteil 8. Die zwei verschiedenen Phasen  angehörigen Einzelwicklungsteile 5 und 8 be  sitzen dabei für die Polzahl 12 einen Abstand  von 2 n.  



  Selbstverständlich kann man die nach der  Erfindung gebildeten Phasen der 2n-poligen  Schaltung in irgend einer bekannten Schal  tung (Stern, Dreieck etc.) miteinander ver  binden. Ebenso kann man die Wicklungsteile  einer Phase hintereinander schalten oder  auch zueinander parallel oder teils zueinan  der parallel, teils in Reihe miteinander. Bei  spielsweise zeigt Fig. 5 eine Schaltung, bei  der die einzelnen Phasen der Fig. 4 in zwei  Teile unterteilt und diese Teile zueinander  parallel geschaltet sind. Die einzelnen Pha  sen sind ausserdem in Stern geschaltet.  



  In den Fig. 7, 9 und 10 sind weitere be  sonders zweckmässige Ausführungsformen der       4-poligen    Schaltung dargestellt. Die einzel  nen nach     Fig.    4 (2n gleich     4-polige    Schal  tung) gebildeten Phasen<B>1</B> bis     III    sind hier      mit ihren Wicklungsteilen auf die Dreieck  seiten und die Sternstrahlen einer gemisch  ten Sterndreieckschaltung aufgeteilt. Infolge  dieser Aufteilung besitzt der Strom in den  jenigen Wicklungsteilen einer Phase, die  einer Dreieckseite angehören, eine andere  seitliche Phasenlage als der Strom in den  Teilen, die einem Sternstrahl angehören.

    Die Aufteilung ist nun derart durchge  führt, dass diese verschiedenen zeitlichen  Phasenlagen der Ströme in den Wick  lungsteilen einer Phase angenähert den gegen  seitigen räumlichen Verschiebungen dieser  Wicklungsteile innerhalb der neuen Poltei  lung entsprechen.  



  Wie aus dem Diagramm der Fig. 1 zu  entnehmen ist, weichen die beiden nebenein  ander liegenden Wicklungsteile einer Phase  (zum Beispiel die Teile 9 und 10 der Phase I)  bei der 2n-poligen Schaltung von ihrer bei  der Schaltung nach Fig. 4 gegenüber dem  Einzelwicklungsteil (5) anzustrebenden räum  lieben Verschiebung von 180  nach beiden  Seiten um je 20  ab. Ihre gegenseitige Ver  schiebung beträgt daher 40 .

   Man kann nun,  wie unten erläutert wird, die beiden neben  einanderliegenden Wicklungsteile und den  Einzelwicklungsteil derart auf die Strahlen  und Seiten einer gemischten Sterndreieck  schaltung aufteilen, dass die Ströme in den  drei Wicklungsteilen einen solchen zeitlichen  Phasenunterschied besitzen, dass der Strom in  dem einen der nebeneinander liegenden Wick  lungsteile dem Strom im Einzelwicklungs  teil je nach der Drehfeldrichtung um 30      vor-          oder    nacheilt, während der Strom in dem  zweiten Teil gegenüber dem Einzelteil um  150  vor- oder nacheilt. Man erreicht dadurch,  dass die bei der Aufteilung auftretenden zeit  lichen Phasenverschiebungen der Ströme in  den einzelnen Teilen sich den räumlichen Ver  schiebungen der Teile annähern.

   Dadurch  wird der Wicklungsfaktor der Anordnung  verbessert.  



  In Fig. 6 ist eine derartige Aufteilung  an einem Beispiel veranschaulicht. Es wer  den dabei die Wicklungsteile 1, 5, 9, 10, 14  und 18 der Fig. 2, die in Fig. 4 die Phase I    bilden, verwendet. Die beiden nebeneinander  liegenden Wicklungsteile dieser Platte, näm  lich die Teile 1 und 18 bezw. 9 und 10, sind  hier auf zwei Sternstrahlen der gemischten  Sterndreieckschaltung aufgeteilt. Die beiden  gegensinnig in den Wicklungszug 10 bis 9  eingeschalteten Einzelwicklungsteile 5 und  14 gehören hingegen der zwischen den beiden  Sternstrahlen liegenden Dreiecksehe an.

   Da  mit die EMKK in den nebeneinanderliegen  den Teilen und in dem Einzelteil annähernd  die obengenannten Winkel der Ströme ein  schliessen, sind die Wicklungsteile bezüglich  des Sternpunktes in den einen Sternstrahl in  entgegengesetztem Sinne eingeschaltet als in  den andern, so dass zum Beispiel die Teile 1  und 10 mit ihren Anfängen, die Teile 9 und  18 hingegen mit ihren Enden zum Sternpunkt  hinführen. Diese gegensinnige Einschaltung  ist in der Zeichnung durch den Richtungssinn  der Pfeile an den Wicklungsteilen ange  deutet.  



  Fig. 7 zeigt das gesamte Schaltbild einer  2n-poligen Schaltung, wenn die gemäss Fig. 4  gebildeten Phasen I bis III gemäss Fig. 6 auf  die Sternstrahlen und Dreieckseiten der ge  mischten Sterndreieckschaltung aufgeteilt  sind. Die Phase I wird durch die Wicklungs  teile 1, 10, 5, 14, 9 und 18 gebildet, die Phase  II durch die Teile 4, 13, 8, 17, 3 und 12, die  Phase III durch die Teile 16, 7, 11, 2, 6 und  15. Wie ersichtlich, setzen sich die einzelnen  Sternstrahlen aus gegensinnig zueinander ein  geschalteten Teilen zweier Phasen zusammen  (durch die entgegengesetzte Richtung der  Pfeile angedeutet). Die gegensinnige Ein  schaltung der Einzelwicklungsteile in den  Wicklungszug einer Phase ist wieder durch  Minuszeichen angedeutet.  



  Fig. 8 zeigt eine weitere Art der Auftei  lung der Wicklungsteile 1, 5, 9, 10, 14 und 18  der Phase I der Fig. 4, auf die Seiten und  Sternstrahlen einer gemischten Sterndreieck  schaltung. In Fig. 8 sind die nebeneinander  liegenden Wicklungsteile der Phase I, 1 und  18     bezw.    9 und 10 auf zwei Dreiecksehen der  Sterndreieckschaltung aufgeteilt, und die       Einzelwicklungsteile    5 und 14 bilden den von      dem Eckpunkt dieser Dreieckseite ausgehen  den Sternstrahl.

   Damit die Phasenlagen der  Ströme und der EMKK wieder annähernd  übereinstimmen, sind die nebeneinanderliegen  den Wicklungsteile in die eine Dreieckseite  im entgegengesetzten Sinne eingeschaltet als  in die andere, so dass sowohl die Teile 9 und  18 als auch die Teile 1 und 10 mit ihren An  fängen zum Eckpunkt der Dreieckseiten hin  führen (durch die Richtung der Pfeile an  gedeutet). Die dem Sternstrahl angehörigen  Einzelwicklungsteile 5 und 14 führen infolge  der 2n-poligen Schaltung mit ihren Anfängen  zum Eckpunkte des Dreieckes hin (Fig. 8).  Dies ist durch die Minuszeichen vor den Tei  len 5 und 14 zum Ausdruck gebracht.  



  Fig. 9 zeigt das vollständige Schaltbild  der gemäss Fig. 8 auf die Seiten und Strah  len der gemischten Sterndreieckschaltung auf  geteilten Phasen, wobei diese Phasen wieder  aus denselben Wicklungsteilen gebildet sind,  wie die Phasen der Fig. 4. In Fig. 9 setzen  sich die einzelnen Dreieckseiten aus Wick  lungsteilen zusammen, die verschiedenen, in  der oben geschilderten Weise gebildeten Pha  sen angehören. Beispielsweise besteht die ho  rizontale Dreieckseite in Fig. 9 aus den Tei  len 16 und 7, die bei der Anordnung nach  Fig. 4 der Phase III angehören, und aus den  Teilen 3 und 12, die bei der Anordnung nach  Fig. 4 der Phase II angehören. Dieser Um  stand kommt auch durch die Umkehr der  Pfeilrichtungen in den einzelnen Dreiecksei  ten zum Ausdruck. Die Phase I wird in Fig.

    9 ebenso wie in Fig. 4 durch die Wicklungs  teile 1, 10, 9, 18, 5 und 14 gebildet, die Phase  II durch die Teile 3, 12, 13, 4, 8 und 17, die  Phase III durch die Teile 16, 7, 15, 6, 11  und 2.  



  Die gemischten Sterndreieckschaltungen  nach den Fig. 7 und 9 haben noch den Nach  teil, dass der Strom in den Sternstrahlen den  V3-fachen Wert des Stromes in den Drei  eckseiten besitzt, so dass die Wicklung mit  verschiedenem Querschnitt ausgeführt wer  den muss, wenn man eine ungleichmässige Er  wärmung vermeiden will. Diesen Nachteil kann  man in ausreichendem Masse durch Parallel-    und Hintereinanderschaltung der Wicklungs  teile beseitigen. Beispielsweise zeigt Fig. 10  eine der Fig. 7 entsprechende Anordnung, bei  der die vier Wicklungsteile eines Sternstrahls  teils zueinander parallel, teils hintereinander  geschaltet sind. Die Anordnung ist derart, dass  die beiden einer Phase angehörigen Wick  lungsteile hintereinandergeschaltet sind, wäh  rend die verschiedenen Phasen angehörigen  Teile zueinander parallel geschaltet sind.

    Selbstverständlich könnte man aber auch eine  andere Schaltung wählen.  



  Die vorstehend beschriebenen Polumschal  tungen können ebenso vorgenommen werden,  ob es sich nun um eine Wicklung mit Spulen  gleicher oder verschiedener Weite, um eine  Einschicht-, Zweischichtwicklung oder andere  handelt. Durch die verschiedenen Wicklungen  ändern sich die Wicklungsfaktoren bei den  verschiedenen Polzahlen und damit gegebe  nenfalls die magnetische Induktion.  



  Die magnetische Induktion für eine der  oben beschriebenen Schaltungen hängt, wie  bekannt, hauptsächlich von der angelegten  Spannung, der Polzahl, dem Wicklungsfak  tor, dem Verkettungsfaktor (Verhältnis der  Spannungen oder Ströme bei verschiedener  Verkettung der Phasen), und von der Zahl  der in Reihe geschalteten Windungen ab.  



  Beispielsweise kann, wenn mit gleichblei  bender Spannung gerechnet wird (um Trans  formatoren zu vermeiden), und die Polzahl  für eine gegebene Schaltung festliegt, die  magnetische Induktion und damit das Dreh  moment und die Leistung des Motors für  einen bestimmten Fall durch Veränderung  von Wicklungsfaktor, Verkettungsfaktor und  der Zahl der in Reihe geschalteten Windun  gen variiert werden.  



  Der Wicklungsfaktor ist bei den angege  benen Schaltungen an und für sich meistens  verschieden und ändert sich weiterhin noch  mit der Wahl der Wicklungsart. Der     Verket-          tungsfaktor    ändert sich je nachdem die Wick  lung in Stern oder Dreieck geschaltet wird.  



  Es ergibt sich so eine grosse Mannigfaltig  keit von Wegen, um für einen bestimmten      Fall die magnetische Induktion und damit  das Drehmoment des Motors festzulegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus einer 6n-poligen Dreiphasenwicklung durch Polumschaltung hergestellte 2n-polige Dreiphasenwicklung, dadurch gekennzeichnet, dass von den 9n-Wicklungsteilen der 6n-poli- gen Dreiphasenwicklung je zwei gegeneinan der um 6 r (bezogen auf die 6n-polige Wick lung) verschobene Gruppen von je zwei neben einanderliegenden Wicklungsteilen, und je zwei zwischen zwei Gruppen liegende, gegen über beiden Gruppen um 3 n verschobene (ge messen von Gruppenmitte zu Einzelteilmitte) Einzelwicklungsteile eine Phase bilden, wo bei die Einzelwicklungsteile innerhalb der neuen Phasen gegenüber den übrigen Wick lungsteilen derselben Phase gegensinnig (durch Vertauschen des Anfanges und des Endes) eingeschaltet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Wicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Phasen der neuen Polzahl 2n auf die Strahlen und Seiten einer gemischten Sterndreieckschal tung derart aufgeteilt sind, dass die durch die Aufteilung bedingten verschiedenen zeitlichen Phasenlagen der Ströme in den Wicklungsteilen einer Phase annähernd den gegenseitigen räumlichen Verschiebun- gen dieser Wicklungsteile innerhalb der neuen Polteilung entsprechen. 2.
    Wicklung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden nebenein anderliegenden Wicklungsteile je auf zwei Sternstrahlen der Sterndreieckschaltung unter gegensinniger Einschaltung des einen Teils bezüglich des Sternpunktes auf geteilt sind, und der Einzelwicklungsteil der zwischen den beiden Sternstrahlen lie genden Dreieckseite angehört, wobei für die Hintereinanderschaltung der Stern strahlen und der Dreiecksehen beim Durchgang durch die Wicklungsfolge: Sternstrahl - Dreieckseite - Sternstrahl, der der Dreiecksehe angehörige Einzelwick lungsteil im Wicklungszug der drei Wick lungsteile gegensinnig eingeschaltet ist. 3.
    Wicklung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden nebenein anderliegenden Wicklungsteile auf zwei Dreieckseiten der Sterndreieckschaltung aufgeteilt und so geschaltet sind, dass beide Wicklungsteile mit ihren Anfängen zum Eckpunkt der beiden Dreieckseiten hinführen, und dass der Einzelwicklungs- teil dem von diesem Eckpunkt ausgehen den Sternstrahl zugeordnet und so geschal tet ist, dass er mit seinem Anfang zum Eckpunkte hinführt.
CH125805D 1925-09-21 1926-09-04 Aus einer 6n-poligen Dreiphasenwicklung durch Polumschaltung hergestellte 2n-polige Dreiphasenwicklung. CH125805A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2661055A1 (fr) * 1990-04-11 1991-10-18 Pol Eim Moteurs Moteur electrique a cage d'ecureuil comportant des moyens de faire varier sa vitesse de rotation.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2661055A1 (fr) * 1990-04-11 1991-10-18 Pol Eim Moteurs Moteur electrique a cage d'ecureuil comportant des moyens de faire varier sa vitesse de rotation.

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