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Das geschleuderte Ammoniumbikarbonat ist noch nicht versandfähig, weniger zufolge seines Wassergehaltes als infolge seines intensiven Ammoniakgeruches, teils herrührend von zirka 60/0 Mutterlauge, teils von der starken Dampftension des feuchten Salzes. Letztere bedingt eine starke Zersetzung des Schleudergutes beim Trocknen durch Erwärmen, sogar schon beim Erwärmen auf 30 bis 400 C.
Das neue Verfahren zum Trocknen von geschleudertem Ammoniumbikarbonat beruht auf der an sich bekannten Reaktion zwischen Wasserdampf, Ammoniak und Kohlensäure, indem man dem geschleuderten Ammoniumbikarbonat in einem geschlossenen Rührwerkapparat genügend Ammoniak und Kohlensäure zufuhrt, um aus der gesamten, noch im Ammoniumbikarbonat befindlichen Wassermenge Ammoniumbikarbonat aufzubauen nach der Gleichung :
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Die chemische Zusammensetzung des Salzes wird hiebei in keiner Weise verändert.
Es gelingt auf diese Weise, aus 100 kg des geschleuderten Salzes anstatt der bisher beim Trocknen bei 400 erhaltenen 70 ungefähr 125 Ammoniumbikarbonat zu erhalten, was einer Mehrleistung der Apparatur ohne Arbeitsvermehrung von zirka 800/0 entspricht.
Beispiel :
Geschleudertes Ammoniumbikarbonat wird in einen geschlossenen, mit Rührwerk versehenen Behälter aus Aluminium oder Magnalinm gebracht, in welchem man ab- wechslungsweise Ammoniakgas und Kohlensäure zufliessen lässt, während man das Rührwerk in Tätigkeit erhält, bis sämtliches Wasser sich mit beiden Gasen zu Ammoniumbikarbonat verbunden hat.
Der zur Ausführung des Verfahrens verwendete Rtihrwerkapparat kann z. B. gebaut sein, wie in der Zeichnung dargestellt ist. In dieser Zeichnung bezeichnet a den das geschleuderte Salz aufnehmenden Behälter und b dessen Rührwerk mit hochkant, etwas schräggestellten, nach aufwärts arbeitenden Armen, die bei der Umdrehung des Rührwerkes das Zusammenbacken des Salzes verhindern sollen. c ist der Füll-und d der Entleerungsstutzen des Behälters, während (den Stutzen bezeichnet, durch welchen ab- wechselnd NH, und COq mit einem Überdruck von 1/2 Atmosphäre zugeführt werden.
Dieser Stutzen ist mit einer rotierenden Schnecke versehen, die son Verstopfen durch das
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Hmue zum Auffangen und Ableiten des Berieselungswassers, dass man vorteilhaft anwendet, um den Behälter (I während der Gaszufuhr abzukühlen.
Der ganze Apparat ist so gebaut, dass das Salz nur mit Aluminium oder Magnalium in Berührung kommen kann. Bekanntlich wurde die Anwendung von Kristallisier-, Sublimier- und Kondensiergefässen aus Alumnnium bei der Herstellung von Ammoniumkarbonat schon langst vorgeschlagen. Bis jetzt wurden aber noch nie Apparate aus Aluminium oder Magnalium zur Darstellung bzw. zum Behandeln von geschleudertem, kristallisiertem Ammoniumbikarbonat, geschweige denn zum bisher unbekannten Trocknen dieses letzteren auf chemischem Wege verwendet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Trocknen von geschleudertem Ammoniumbikarbonat auf chemischem Wege, dadurch gekennzeichnet, dass man dem geschleuderten Ammoniumbikarbonat in einem geschlossenen Rtihrwerkapparat genügende Mengen gasförmigen Ammoniaks und Kohlensäure zuführt, um aus der gesammten, noch im Ammoniumbikarbonat befindlichen Wassermenge in an sich bekannter Weise Ammoniumbikarbonat zu bilden, ohne die chemische Zusammensetzung des Salzes zu verändern.
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The centrifuged ammonium bicarbonate cannot yet be shipped, less because of its water content than because of its intense ammonia odor, partly due to about 60/0 mother liquor, partly from the strong vapor tension of the moist salt. The latter causes strong decomposition of the centrifuged material when drying by heating, even when heating to 30 to 400 C.
The new process for drying centrifuged ammonium bicarbonate is based on the reaction between water vapor, ammonia and carbonic acid, which is known per se, in that sufficient ammonia and carbonic acid are added to the centrifuged ammonium bicarbonate in a closed agitator to build up ammonium bicarbonate from the entire amount of water still in the ammonium bicarbonate the equation:
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The chemical composition of the salt is not changed in any way.
In this way, it is possible to obtain approximately 125 ammonium bicarbonate from 100 kg of the centrifuged salt instead of the 70 previously obtained during drying at 400, which corresponds to an increased performance of the apparatus of about 800/0 without increasing work.
Example:
Hurled ammonium bicarbonate is placed in a closed container made of aluminum or magnaline, equipped with a stirrer, in which ammonia gas and carbonic acid are fed in alternately while the stirrer is kept working until all the water has combined with both gases to form ammonium bicarbonate.
The Rtihrwerkapparat used to carry out the method can, for. B. be built as shown in the drawing. In this drawing, a denotes the container holding the thrown salt and b its agitator with upright, slightly inclined arms working upwards, which are intended to prevent the salt from caking when the agitator rotates. c is the filling and d the emptying nozzle of the container, while (denotes the nozzle through which NH and COq are alternately supplied with an excess pressure of 1/2 atmosphere.
This nozzle is provided with a rotating screw, which is blocked by the
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Hmue for collecting and draining the sprinkling water, which is advantageously used to cool the container (I during the gas supply.
The whole apparatus is built in such a way that the salt can only come into contact with aluminum or magnesium. As is well known, the use of crystallizing, subliming and condensing vessels made of aluminum in the production of ammonium carbonate has long been proposed. Up to now, however, apparatus made of aluminum or magnesium has never been used for the preparation or treatment of centrifuged, crystallized ammonium bicarbonate, let alone for the hitherto unknown drying of the latter by chemical means.
PATENT CLAIMS:
1. A method for drying centrifuged ammonium bicarbonate by chemical means, characterized in that sufficient amounts of gaseous ammonia and carbonic acid are fed to the centrifuged ammonium bicarbonate in a closed stirring device to form ammonium bicarbonate in a manner known per se from the entire amount of water still in the ammonium bicarbonate without changing the chemical composition of the salt.
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