AT523865B1 - Zellverbindereinheit - Google Patents
Zellverbindereinheit Download PDFInfo
- Publication number
- AT523865B1 AT523865B1 ATA50469/2020A AT504692020A AT523865B1 AT 523865 B1 AT523865 B1 AT 523865B1 AT 504692020 A AT504692020 A AT 504692020A AT 523865 B1 AT523865 B1 AT 523865B1
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- connector unit
- cell connector
- power
- cell
- insulating
- Prior art date
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M50/00—Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
- H01M50/20—Mountings; Secondary casings or frames; Racks, modules or packs; Suspension devices; Shock absorbers; Transport or carrying devices; Holders
- H01M50/298—Mountings; Secondary casings or frames; Racks, modules or packs; Suspension devices; Shock absorbers; Transport or carrying devices; Holders characterised by the wiring of battery packs
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M4/00—Electrodes
- H01M4/02—Electrodes composed of, or comprising, active material
- H01M4/64—Carriers or collectors
- H01M4/70—Carriers or collectors characterised by shape or form
- H01M4/75—Wires, rods or strips
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M10/00—Secondary cells; Manufacture thereof
- H01M10/02—Details
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M10/00—Secondary cells; Manufacture thereof
- H01M10/04—Construction or manufacture in general
- H01M10/0486—Frames for plates or membranes
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M10/00—Secondary cells; Manufacture thereof
- H01M10/36—Accumulators not provided for in groups H01M10/05-H01M10/34
- H01M10/38—Construction or manufacture
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M10/00—Secondary cells; Manufacture thereof
- H01M10/60—Heating or cooling; Temperature control
- H01M10/65—Means for temperature control structurally associated with the cells
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M50/00—Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
- H01M50/50—Current conducting connections for cells or batteries
- H01M50/502—Interconnectors for connecting terminals of adjacent batteries; Interconnectors for connecting cells outside a battery casing
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E60/00—Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
- Y02E60/10—Energy storage using batteries
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P70/00—Climate change mitigation technologies in the production process for final industrial or consumer products
- Y02P70/50—Manufacturing or production processes characterised by the final manufactured product
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Battery Mounting, Suspending (AREA)
- Connection Of Batteries Or Terminals (AREA)
Abstract
Bei einer Zellverbindereinheit (1) zum Kontaktieren einer vorgebbaren Mehrzahl elektrischer Speicherzellen (2), wobei die Zellverbindereinheit (1) einen Isolierstoffgrundkörper (3) aufweist, wobei die Zellverbindereinheit (1) eine vorgebbare Mehrzahl elektrischer Leistungsverbinder (4) zum vorgebbaren Verbinden von Polen (5) einzelner Speicherzellen (2) aufweist, welche Leistungsverbinder (4) in dem Isolierstoffgrundkörper (3) gehalten sind, wobei wenigstens einer, insbesondere alle, der Leistungsverbinder (4) entlang einer Verschiebelinie (6) verschiebbar in dem Isolierstoffgrundkörper (3) gelagert sind, wobei der Leistungsverbinder (4) – zum Verschieben entlang der Verschiebelinie (6) – in wenigstens einer Linearführung (9) gehalten ist, wird vorgeschlagen, dass die Linearführung (9) wenigstens einen Isolierstofffortsatz (10) umfasst, welcher wenigstens einen Teil des Leistungsverbinders (4) umgreift.
Description
1
Zellverbindereinheit
Die Erfindung betrifft eine Zellverbindereinheit gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1.
Elektrisch angetriebenen Maschinen, insbesondere Fahrzeugen, kommt eine immer stärkere Bedeutung zu. Bei den entsprechenden elektrischen Antrieben sind Betriebsspannungen von einigen hundert Volt üblich. Allerdings stellen einzelne elektrochemische Speicherzellen lediglich Spannungen von wenigen Volt zur Verfügung. Typisch sind Spannungen zwischen 1,2 V und 3,7 V je Speicherzelle. Batterien bzw. Akkumulatoren für den Antrieb derartiger Maschinen bzw. Fahrzeuge werden daher aus einer großen Anzahl solcher einzelner Speicherzellen zusammengebaut, wobei Speicherzellen sowohl seriell verschaltet werden um die erforderliche Potentialdifferenz zu erlangen, als auch parallel verschaltet werden um die Stromkapazität zu erhöhen. Die derart verschalteten Speicherzellen bilden
eine der Batterien des Fahrzeuges.
Es ist bekannt mehrere Speicherzellen mittels biegsamer Kabelbäume elektrisch zu verbinden. Dies weist Vorteile hinsichtlich der Flexibilität beim Verbinden bestimmter Speicherzellen auf, ist jedoch sehr arbeitsaufwendig und kaum
automatisierbar.
Es ist weiters bekannt mehrere Speicherzellen mittels sog. Zellverbinderplatten, Verbindereinheiten oder Zellverbindereinheiten elektrisch zusammenzuschalten. In den Zellverbindereinheiten sind elektrische Leistungsverbinder angeordnet, welche die einzelnen Speicherzellen miteinander elektrisch verbinden. Die Leistungsverbinder sind dabei in der Regel plattenförmige Metallteile, insbesondere Blechelemente, meist Aluminiumbleche. Im Betrieb kann es zu einer Erwärmung der Batterie kommen, welche zu einer Ausdehnung der Speicherzellen und damit zu einer Längenänderung führen kann. Weiters hat sich gezeigt, dass es aufgrund von Alterungsprozessen zu irreversiblen Längenänderungen der einzelnen Speicherzellen kommen kann. Der Aufbau mit plattenförmigen Leistungsverbindern weist zwar fertigungstechnische Vorteile gegenüber dem Aufbau mit einem Kabelbaum auf, zeigt sich jedoch beim Ausgleich thermischer oder anderweitig
verursachter Längenänderungen deutlich unterlegen.
2
Es ist bekannt die Leistungsverbinder mit einer Sicke bzw. einem sog. Ausgleichsbogen zu versehen. Bei einer Ausdehnung der Speicherzellen wird der Leistungsverbinder - unter Verformung des Ausgleichsbogens -gestreckt. Dadurch ist zwar ein Ausgleich möglich, allerdings steigt dadurch auch der Herstellungsaufwand, da ein entsprechender Ausgleichsbogen in jedem Leistungsverbinder hergestellt werden muss. Dies ist nicht nur ein zusätzlicher Arbeitsgang, sondern erschwert auch das weitere Handling des Leistungsverbinders, da dieser nun nicht mehr einfach nur eine flache Platte ist. Zudem kommt es zu einer mechanischen Verformung des Leistungsverbinders, welche jedoch jeweils erst dann beginnt, wenn das Maß an elastischer Formänderung des Ausgleichsbogens überschritten wird. Jedoch bleibt stets eine rückstellend wirkende Federkraft erhalten. Dies führt zu einer ständigen mechanischen Belastung der Leistungsverbinder sowie der Kontaktstellen zu den Polen der
Speicherzellen.
Sowohl die Kontaktstellen als auch die Ausgleichsbögen sind mechanisch hochbelaste Schwachstellen, an denen es aufgrund der Kerbwirkung zu einem vermehrten Auftreten von Dauerbrüchen kommen kann. Dabei ist zu bedenken, dass diese Teile durch die thermische Verformung praktisch mechanisch vorgespannt sind. Dieser Vorspannung werden die Erschütterungen und anderen Beschleunigungen, die beim Betrieb eines Fahrzeuges stets auftreten überlagert. Eine Dimensionierung auf Dauerfestigkeit findet bei diesen Bauteilen jedoch in der
Regel nicht statt.
Auch sind die Kräfte, die erforderlich sind um einen Ausgleichsbogen zu verformen nicht unerheblich. Bis diese im Zuge einer Erwärmung überschritten werden, treten daher bereits große Kräfte auf, welche innerhalb bzw. zwischen den Speicherzellen
wirksam sind.
Die Systeme zum Verbinden einzelner Speicherzellen weisen daher eine große Anzahl an Nachteilen auf. Insbesondere sind diese herstellungsintensiv und haben
eine hohe Ausfallswahrscheinlichkeit.
2a
Die DE 10 2013 210 945 A1 zeigt ein Zellkontaktierungssystem umfassend elektrochemische Zellen mit Zellterminals, ein Stromleitungssystem mit mehreren
Zellverbindern und ein Trägerelement.
Die DE 10 2017 203 658 A1 zeigt eine Anschlusseinrichtung zur Kontaktierung von Batteriezellen einer Batterie, umfassend eine Trageinrichtung und mehrere Kontaktelemente. Die Anschlusseinrichtung wird dabei auf ein Paket aus Batteriezellen aufgesetzt, wobei wenigstens ein Kontaktelement relativ zu den
anderen Kontaktelementen verschiebbar gelagert ist.
Die DE 10 2013 202 574 A1 zeigt eine Verbindungsvorrichtung zum elektrischen Verbinden mindestens einer Speicherzelle mit einem Bauteil oder einer Bauteilgruppe, wobei die Verbindungsvorrichtung zwei relativ zueinander
bewegliche Teile aufweist, welche miteinander elektrisch leitend verbunden sind.
Die DE 10 2009 048 147 A1 zeigt eine Batterieaufnahmeeinheit zur Aufnahme zumindest einer elektrochemischen Zelle umfassend eine Ablagefläche zum Ablegen einer elektrochemischen Zelle und eine Kontaktierungseinheit. Weiters umfasst die Kontaktierungseinheit eine Kontaktierungsschiene, welche eine
längliche Erstreckung aufweist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Zellverbindereinheit der eingangs
genannten Art anzugeben, mit welcher die genannten Nachteile vermieden werden
[weiter auf Seite 3 der ursprünglichen Beschreibung]
3
können, mit welcher, etwa thermische, Längenänderungen ausgeglichen werden können, welche einfach herstellbar ist, und welche eine lange Lebensdauer und
eine geringe Ausfallsneigung aufweist. Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.
Dadurch können Längenänderungen ausgeglichen werden, wie diese etwa durch
Erwärmung und Abkühlung oder durch Alterungsprozesse entstehen.
Durch die Verschiebbarkeit der ganzen Leistungsverbinder sind deutlich weniger bzw. keine Ausgleichsbögen erforderlich. Dadurch können die Leistungsverbinder als einfache, flache Platte, insbesondere als Blechstanzteil, ausgebildet werden. Dies ist einfach in der Herstellung, und vereinfacht das Handling der Leistungsverbinder im Herstellungsprozess. Weiters weisen plattenförmige Leistungsverbinder auch keine Stellen, die anfällig auf Dauerbruch sind, auf. Zudem kann durch die Verwendung flacher Platten die Bauhöhe gering gehalten werden,
wodurch die Höhenoptimierung von Bauräumen vorteilhaft unterstützt wird.
Durch die Verschiebbarkeit können Längenänderungen bereits ausgeglichen werden, solange die dabei freigesetzten Kräfte noch gering sind. Es kommt nicht zum Auftreten hoher Dauerbelastungen. Zwar sind geringfügige Reibungskräfte zwischen den Leistungsverbindern und dem Isolierstoffgrundkörper zu überwinden, bevor es zu einer relativen Verschiebung zwischen Leitungsverbinder und Isolierstoffgrundkörper kommt, jedoch sind diese Reibungskräfte um Größenordnungen geringer als die Kräfte die erforderlich sind, um einen
Metallbügel zu verbiegen.
Eine gegenständliche Zellverbindereinheit weist daher eine lange Lebensdauer und
eine geringe Ausfallsneigung auf und ist einfach herstellbar.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Zellverbindereinheit
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 17.
Aufgabe der Erfindung ist es weiters ein Verfahren zur Herstellung einer Zellverbindereinheit der vorstehend genannten Art anzugeben, mit welchem die
eingangs genannten Nachteile vermieden werden können, mit welchem einfach
4
eine Zellverbindereinheit herstellbar ist, welche Längenänderung ausgleichen kann,
und welche eine lange Lebensdauer und eine geringe Ausfallsneigung aufweist. Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.
Dadurch können die zum Patentanspruch 1 geltend gemachten Vorteile erzielt
werden. Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Ausdrücklich wird hiermit auf den Wortlaut der Patentansprüche Bezug genommen, wodurch die Patentansprüche an dieser Stelle durch Bezugnahme in die
Beschreibung eingefügt sind und als wörtlich wiedergegeben gelten.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind,
näher beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Batterie mit einer ersten bevorzugten Ausführungsform einer
gegenständlichen Zellverbindereinheit im Grundriss;
Fig. 2 die Batterie gemäß Fig. 1 in einer ersten axonometrischen Ansicht;
Fig. 3 die Batterie gemäß Fig. 1 in einer zweiten axonometrischen Ansicht; Fig. 4 ein erstes Detail der Batterie gemäß Fig. 1 in axonometrischer Ansicht; Fig. 5 ein zweites Detail der Batterie gemäß Fig. 1 in axonometrischer Ansicht;
Fig. 6 ein Detail einer zweiten bevorzugten Ausführungsform einer
gegenständlichen Zellverbindereinheit in axonometrischer Ansicht; und
Fig. 7 ein Detail einer dritten bevorzugten Ausführungsform einer gegenständlichen
Zellverbindereinheit in axonometrischer Ansicht.
Die Fig. 1 bis 7 zeigen jeweils wenigstens Teile bzw. Details besonders bevorzugter Ausführungsformen einer Zellverbindereinheit 1 zum Kontaktieren einer vorgebbaren Mehrzahl elektrischer Speicherzellen 2, wobei die Zellverbindereinheit
1 einen Isolierstoffgrundkörper 3 aufweist, wobei die Zellverbindereinheit 1 eine
5
vorgebbare Mehrzahl elektrischer Leistungsverbinder 4 zum vorgebbaren Verbinden von Polen 5 einzelner Speicherzellen 2 aufweist, welche Leistungsverbinder 4 in dem Isolierstoffgrundkörper 3 gehalten sind, wobei wenigstens einer, insbesondere alle, der Leistungsverbinder 4 entlang einer Verschiebelinie 6 verschiebbar in dem
Isolierstoffgrundkörper 3 gelagert sind.
Dadurch können Längenänderung ausgeglichen werden, wie diese etwa durch
Erwärmung und Abkühlung oder durch Alterungsprozesse entstehen.
Durch die Verschiebbarkeit der ganzen Leistungsverbinder 4 sind deutlich weniger bzw. keine Ausgleichsbögen erforderlich. Dadurch können die Leistungsverbinder 4 als einfache, flache Platte, insbesondere als Blechstanzteil, ausgebildet werden. Dies ist einfach in der Herstellung, und vereinfacht das Handling der Leistungsverbinder 4 im Herstellungsprozess. Weiters weisen plattenförmige Leistungsverbinder 4 auch keine Stellen, die anfällig auf Dauerbruch sind, auf. Zudem kann durch die Verwendung flacher Platten die Bauhöhe gering gehalten werden, wodurch die Höhenoptimierung von Bauräumen vorteilhaft unterstützt
wird.
Durch die Verschiebbarkeit können Längenänderungen bereits ausgeglichen werden, solange die dabei freigesetzten Kräfte noch gering sind. Es kommt nicht zum Auftreten hoher Dauerbelastungen. Zwar sind geringfügige Reibungskräfte zwischen den Leistungsverbindern 4 und dem Isolierstoffgrundkörper 3 zu überwinden, bevor es zu einer relativen Verschiebung zwischen Leitungsverbinder 4 und Isolierstoffgrundkörper 3 kommt, jedoch sind diese Reibungskräfte um Größenordnungen geringer als die Kräfte die erforderlich sind, um einen
Metallbügel zu verbiegen.
Eine gegenständliche Zellverbindereinheit weist daher eine lange Lebensdauer und
eine geringe Ausfallsneigung auf und ist einfach herstellbar.
Im Kontext der gegenständlichen Ausführungen werden die Begriffe Batterie 16 und Akkumulator synonym gebraucht. Der Begriff Batterie 16 umfasst dabei auch ein
sog. Batteriepaket bzw. ein Batteriemodul.
Die gegenständliche Zellverbindereinheit 1 ist dazu vorgesehen und ausgebildet eine vorgebbare Mehrzahl elektrischer Speicherzellen 2 elektrisch und mechanisch zu verbinden. Die gegenständliche Zellverbindereinheit 1 ist in der Regel Teil einer Batterie 16 bzw. eines Akkus. Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass die betreffende Batterie 16 weitere Mittel zur mechanischen Verbindung der einzelnen Speicherzellen 2 aufweist. Andere gebräuchliche Bezeichnungen für die Zellverbindereinheit 1 sind beispielsweise Zellverbinderplatte, Verbindereinheit,
Zellkontaktplatte bzw. Verbindungsplatte.
Die Zellverbindereinheit 1 weist bevorzugt eine im Wesentlichen rechteckige plattenförmige bzw. quaderförmige Grundform auf. Allerdings kann die Zellverbindereinheit 1 auch davon abweiche Formen aufweisen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Zellverbindereinheit 1 eine wenigstens teilsphärische
Grundform aufweist.
Die Zellverbindereinheit 1 weist einen Isolierstoffgrundkörper 3 auf, welcher insbesondere als Kunststoffspritzgussteil ausgebildet ist bzw. als solcher hergestellt
wurde.
Die Zellverbindereinheit 1 weist eine vorgebbare Mehrzahl elektrischer Leistungsverbinder 4 auf. Mit diesen Leistungsverbindern 4 werden die einzelnen Speicherzellen 2 der Batterie 16 elektrisch verbunden. Die genaue Art der elektrischen Verschaltung, daher seriell bzw. parallel, ist dabei von der jeweiligen Anwendung abhängig. Jede der Speicherzellen 2 weist jeweils und in an sich bekannter Weise zwei Pole 5 auf. Elektrische Speicherzellen 2 bzw. elektrochemische Primärzellen sind an sich bekannter Stand der Technik, und müssen nicht näher erläutert werden. Die genaue Funktion bzw. das Prinzip der tatsächlich verwendeten Speicherzellen 2 ist für die Umsetzung der gegenständlichen Erfindung von untergeordneter Bedeutung. Die gegenständliche Zellverbindereinheit 1 ist bevorzugt mit jeder Art elektrischer Speicherzelle 2
verwendbar.
Die Leistungsverbinder 4 verbinden jeweils mindestens zwei Pole 5
unterschiedlicher Speicherzellen 2 miteinander bzw. untereinander elektrisch. An
7
zwei der Leistungsverbindern 4 ist jeweils ein Batterie-Pol 17 der Batterie 16
angeordnet, wie beispielsweise in Fig. 4 dargestellt.
Die Leistungsverbinder 4 sind bevorzugt massive Metallteile mit guter elektrischer Leitfähigkeit. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Leistungsverbinder 4 als Aluminiumteil ausgebildet sind. Es kann jedoch auch eine Ausbildung aus bzw. umfassend Kupfer oder Silber vorgesehen sein, sowie eine Edelmetallbeschichtung, etwa aus Gold oder Rodium. Alternative Bezeichnungen für die Leistungsverbinder
4 sind elektrische Kontaktplatte, Zellverbinder oder Kontaktbrücke.
Die einzelnen Leistungsverbinder 4 können hinsichtlich deren Formgebung unterschiedlich ausgebildet sein. Dabei können sowohl plane Leistungsverbinder 4 als auch Leistungsverbinder mit wenigstens einer partiellen Kröpfung oder Sicke bzw. wenigstens einem Bogen vorgesehen sein. Eine solche Kröpfung bzw. ein
solcher Bogen kann einfach mittels Tiefziehen bzw. Prägen hergestellt werden.
Besonders bevorzugt ist jedoch vorgesehen, dass die Leistungsverbinder 4 plan ausgebildet sind, wodurch eine einfache Herstellung der Leistungsverbinder 4 selbst ermöglicht wird, als auch ein einfaches Handling derselbigen bei deren Weiterverarbeitung. Plan bedeutet dabei, dass ein derartiger Leistungsverbinder 4 eine beidseitig plane Oberfläche aufweist, welche zudem parallel sind. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Leistungsverbinder 4 als Blechstanzteil ausgebildet sind. Es kann auch vorgesehen sein, wenigstens eine Anzahl der Leistungsverbinder als Strangpressprofil-Abschnitt auszubilden. Dadurch ist jeweils
eine besonders günstige und einfache Massenfertigung möglich.
Die Leistungsverbinder 4 sind in dem Isolierstoffgrundkörper 3 gehalten bzw. gelagert. Dabei sind die Leistungsverbinder 4 fest in dem Isolierstoffgrundkörper 3 angeordnet. Dies ist derart zu verstehen, dass die Leistungsverbinder 4 nur durch deren Zerstörung oder der Zerstörung eines anderen Teiles der Zellverbindereinheit 1, insbesondere des Isolierstoffgrundkörpers 3, von diesem getrennt bzw. entfernt
werden können.
Es ist vorgesehen, dass wenigstens einer, insbesondere alle, der Leistungsverbinder
4 derart in dem Isolierstoffgrundkörper 3 gelagert bzw. gehalten sind, dass diese
8
entlang wenigstens einer vorgebbaren Verschiebelinie 6 verschoben werden können. Dabei kann an sich jede Art der Befestigung bzw. Lagerung vorgesehen sein, welche eine solche Verschiebbarkeit ermöglicht bzw. gewährleistet. Dies umfasst auch eine Halterung der Leistungsverbinder 4 mittels Federn, welche beispielsweise einstückig mit dem Isolierstoffgrundkörper 3 hergestellt werden könnten. Besonders bevorzugt ist jedoch vorgesehen, dass die Verschiebbarkeit nicht federnd ausgebildet ist. Verschieben bedeutet daher insbesondere, dass es unter Einwirkung einer Kraft und Überwindung der Haftreibung zu einer Positionsänderung kommt, und dass nach Wegfall der betreffenden Kraft bzw. sobald diese nicht mehr ausreicht die Reibung zu überwinden der Verschiebevorgang endet, wobei kein Rückstellen in eine Ursprungsposition erfolgt.
Stattdessen bleibt die durch den Verschiebevorgang erreichte Position erhalten.
Die Verschiebelinie 6 kann jede Form aufweisen, also auch geschwungen bzw., kurvenförmig ausgebildet sein. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Verschiebelinie 6 eine Gerade 7 ist. Dies ist einfach umsetzbar, und wirkungsvoll, da die auszugleichenden Längenänderungen in den meisten Fällen translatorisch sind. Besonders bevorzugt ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass die Verschiebelinie 6 entlang bzw. parallel zu einer Längserstreckung 8 des Isolierstoffgrundkörpers 3 verläuft bzw. angeordnet ist. Dies ist insofern sinnvoll, als diese bei den meisten Batterien einer Richtung quer zu den Speicherzellen 2
entspricht.
Um die Verschiebbarkeit der Leistungsverbinder 4 entlang einer Geraden gegenüber dem Isolierstoffgrundkörper 3 zu ermöglichen und zu gewährleisten ist bevorzugt vorgesehen, dass der Leistungsverbinder 4 - zum Verschieben entlang der Verschiebelinie 6 - in wenigstens einer Linearführung 9 gehalten sind. Diese Linearführung wird dabei insbesondere durch entsprechende Ausbildung und entsprechendes Zusammenwirken von Isolierstoffgrundkörper 3 und
Leistungsverbinder 4 gebildet.
Gegenständlich werden drei besonders bevorzugte Umsetzungen derartiger Linearführungen beschrieben. Dabei zeigen die Fig. 1 bis 5 eine erste bevorzugte
Ausführungsform einer Linearführung, die Fig. 6 eine zweite bevorzugte
Ausführungsform einer Linearführung und die Fig. 7 eine dritte bevorzugte
Ausführungsform einer Linearführung.
Allen drei bevorzugten Ausführungsformen ist gemein, dass bei diesen der Leistungsverbinder 4 mittels der Linearführung 9 formschlüssig mit dem Isolierstoffgrundkörper 3 verbunden ist. Durch diese Formschlüssigkeit ist auch gewährleistet, dass die Leistungsverbinder 4 nicht aus dem Isolierstoffgrundkörper 3 fallen, wenn dieser im Zuge der Fertigung bewegt wird. Es kann jedoch auch eine
Linearführung ohne entsprechende Formschlüssigkeit vorgesehen sein.
In diesem Zusammenhang ist allen drei bevorzugten Ausführungsformen zudem gemein, dass die Möglichkeit besteht, dass diese in einem einzigen Spritzgussvorgang zusammen mit dem restlichen Isolierstoffgrundkörper 3 hergestellt werden können. Dadurch besteht die Möglichkeit die Herstellung der Zellverbindereinheit 1 deutlich zu vereinfachen. Alternativ kann jedoch auch mehrteile Ausbildung vorgesehen sein. Dabei kann etwa vorgesehen sein, dass der Isolierstoffgrundkörper 3 als Bauteil ohne die Leistungsverbinder 4 hergestellt wird, welche dann - in einem Montageschritt - in den Isolierstoffgrundkörper 3 eingesetzt bzw. an dem Isolierstoffgrundkörper 3 befestigt werden. Dieses Einsetzen bzw. Befestigen kann etwa mittels Verbindungselementen, wie etwa Schrauben, Nieten oder Sicherungsriegeln, erfolgen, bzw. mittels wenigstens eines
Verformungsprozesses, wie etwa Stauchen, Nieten, Kalt- oder Heißverstemmen.
Bei der ersten bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Leistungsverbinder 4 wenigstens einen Schlitz 11 als Teil der Linearführung 9 aufweist, wie dies etwa in den Fig. 1 bis 5 dargestellt ist. Der Schlitz 11 ist dabei als gerades Langloch mit abgerundeten Enden ausgebildet, kann jedoch auch anders gestaltet sein. Der Isolierstoffgrundkörper 3 weist einen Isolierstofffortsatz 10 auf, welcher den Schlitz 11 durchgreift. Bevorzugt ragt der Isolierstofffortsatz 10 nicht nur durch das Langloch, sondern hintergreift bzw. umgreift das Langloch und bildet auf der, dem Betrachter in Fig. 1 bis 5 abgewandten Seite der Leistungsverbinder 4 einen Anschlag, durch welchen eine formschlüssige Verbindung zwischen Leistungsverbinder 4 und Isolierstoffgrundkörper 3 gebildet
ist.
10
Der Isolierstofffortsatz 10 der ersten bevorzugten Ausführungsform weist weiters auch auf der, dem Betrachter der Fig. 1 bis 5 zugewandten Seite eine Abstützfläche 12 zur Aufnahme von Kräften normal zur ersten Verschiebelinie 6 auf. Zusammen mit dem nicht sichtbaren Hinterteil des Isolierstofffortsatzes 10 ist der
Leistungsverbinder 4 sicher formschlüssig gehalten.
Die Abstützflächen 12 sind in den Fig. 1 bis 5 nicht direkt zu erkennen, da jeweils verdeckt sind. Stattdessen sind die Bauteile bezeichnet, welche die Abstützflächen 12 ausbilden.
Fig. 6 zeigt die zweite bevorzugte Ausführungsform einer Linearführung 9. Dabei sind die Leistungsverbinder 4 zwischen Isolierstofffortsätzen 10 gehalten, welche jeweils klauenartig ausgebildet sind, und jeweils eine schlitzartige Führungsnut aufweisen, in welcher die einzelnen Leistungsverbinder 4 gehalten sind. Auch diese Ausbildung der Isolierstofffortsätze 10 umgreift bzw. hintergreift die Leistungsverbinder 4, und gewährleistet eine formschlüssige Halterung bei gleichzeitiger Linearverschiebbarkeit, und einfacher Herstellbarkeit in nur einem Arbeitsgang. Die klauenartigen Isolierstofffortsätze 10 bilden dabei auch jeweils Abstützflächen 12 zur Aufnahme von Kräften normal zur ersten Verschiebelinie 6
aus.
Fig. 7 zeigt die dritte bevorzugte Ausführungsform einer Linearführung 9. Dabei ist ein Teil des Isolierstoffgrundkörpers 3 als Führungsschiene ausgebildet, welche von einem Außenbereich der Leistungsverbinder 4 beidseitig umgriffen wird. Bei dieser Ausführungsform weist der Leistungsverbinder 4 eine Nut bzw. einen klauenartigen Endabschnitt auf. Auch bei dieser Ausführungsform können Normalkräfte übertragen werden. Der, dem Außenbereich abgewandte Innenbereich der Leistungsverbinder 4 weist ebenfalls eine Nut auf, in welche eine Feder bzw. Rippe des Isolierstoffgrundkörpers 3 eingreift. Es kann auch vorgesehen sein, wenigstens an dem Außenbereich oder dem Innenbereich eine Nut an dem Isolierstoffgrundkörper 3 auszubilden, in welche eine Feder des Leistungsverbinders
4 eingreift.
Die Zellverbindereinheit 1 weist als weitere Baugruppe eine vorgebbare Mehrzahl
Messverbinder 13 auf, wobei jeweils ein Messverbinder 13 einen Leistungsverbinder
11
4 elektrisch kontaktiert. Dies ist an sich bekannt und bei den meisten derartigen Batterien 16 weithin üblich, etwa mittels Kabel- und/oder Leitungssätzen oder Folienprints, FPC. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Messverbinder 13 plan, insbesondere als Blechstanzteile, ausgebildet sind, wodurch die einfache und
kostengünstige Herstellung der Zellverbindereinheit 1 weiter unterstützt wird.
Zum Ausgleich der Längenänderungen ist bevorzugt vorgesehen, dass die Messverbinder 13 jeweils einen Lageänderungsausgleichsabschnitt 14 aufweisen. Dieser Lageänderungsausgleichsabschnitt 14 ist besonders bevorzugt als
Mäanderstruktur 15 ausgebildet.
Nachfolgend werden Grundsätze für das Verständnis und die Auslegung
gegenständlicher Offenbarung angeführt.
Merkmale werden üblicherweise mit einem unbestimmten Artikel „ein, eine, eines, einer“ eingeführt. Sofern es sich aus dem Kontext nicht anders ergibt, ist daher
„ein, eine, eines, einer“ nicht als Zahlwort zu verstehen.
Das Bindewort „oder“ ist als inklusiv und nicht als exklusiv zu interpretieren. Sofern es sich aus dem Kontext nicht anders ergibt, umfasst „A oder B“ auch „A
und B‘“, wobei „A“ und „B“ beliebige Merkmale darstellen.
Ein „im Wesentlichen“ in Verbindung mit einem Zahlenwert mitumfasst eine Toleranz von + 10% um den angegebenen Zahlenwert, sofern es sich aus dem
Kontext nicht anders ergibt.
Claims (15)
1. Zellverbindereinheit (1) zum Kontaktieren einer vorgebbaren Mehrzahl elektrischer Speicherzellen (2), wobei die Zellverbindereinheit (1) einen Isolierstoffgrundkörper (3) aufweist, wobei die Zellverbindereinheit (1) eine vorgebbare Mehrzahl elektrischer Leistungsverbinder (4) zum vorgebbaren Verbinden von Polen (5) einzelner Speicherzellen (2) aufweist, welche Leistungsverbinder (4) in dem Isolierstoffgrundkörper (3) gehalten sind, wobei wenigstens einer, insbesondere alle, der Leistungsverbinder (4) entlang einer Verschiebelinie (6) verschiebbar in dem Isolierstoffgrundkörper (3) gelagert sind, wobei der Leistungsverbinder (4) - zum Verschieben entlang der Verschiebelinie (6) - in wenigstens einer Linearführung (9) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearführung (9) wenigstens einen Isolierstofffortsatz (10) umfasst,
welcher wenigstens einen Teil des Leistungsverbinders (4) umgreift.
2. Zellverbindereinheit (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verschiebelinie (6) eine Gerade (7) ist.
3. Zellverbindereinheit (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebelinie (6) entlang einer Längserstreckung (8)
des Isolierstoffgrundkörpers (3) verläuft.
4. Zellverbindereinheit (1) nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Leistungsverbinder (4) mittels der Linearführung (9)
formschlüssig mit dem Isolierstoffgrundkörper (3) verbunden ist.
5. Zellverbindereinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Leistungsverbinder (4) wenigstens einen Schlitz (11)
aufweisen, und dass der Isolierstofffortsatz (10) den Schlitz (11) durchgreift.
6. Zellverbindereinheit (1) nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierstofffortsatz (10) einstückig mit dem
Isolierstoffgrundkörper (3) ausgebildet ist.
13
7. Zellverbindereinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearführung (9) wenigstens eine Abstützfläche (12) zur
Aufnahme von Kräften normal zur ersten Verschiebelinie (6) aufweist
8. Zellverbindereinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierstoffgrundkörper (3) als Kunststoffspritzgussteil
ausgebildet ist.
9. Zellverbindereinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass die Leistungsverbinder (4) plan ausgebildet sind.
10. Zellverbindereinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsverbinder (4) als Blechstanzteil oder als
Strangpressprofil-Abschnitt ausgebildet sind.
11. Zellverbindereinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellverbindereinheit (1) eine vorgebbare Mehrzahl Messverbinder (13) aufweist, wobei jeweils ein Messverbinder (13) einen Leistungsverbinder (4) elektrisch kontaktiert, und dass die Messverbinder (13) plan,
insbesondere als Blechstanzteile, ausgebildet sind.
12. Zellverbindereinheit (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Messverbinder (13) jeweils einen Lageänderungsausgleichsabschnitt (14)
aufweisen.
13. Zellverbindereinheit (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Lageänderungsausgleichsabschnitt (14) als Mäanderstruktur (15)
ausgebildet ist.
14. Batterie (16), insbesondere Fahrzeugbatterie, mit einer vorgebbaren Mehrzahl elektrischer Speicherzellen (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Speicherzellen (2) mit einer Zellverbindereinheit (1) nach einem der Ansprüche 1
bis 13 verbunden sind.
15. Verfahren zur Herstellung einer Zellverbindereinheit (1), insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei wenigstens ein Leistungsverbinder (4) in
einer Spritzgussform eines Isolierstoffgrundkörpers (3) angeordnet wird, wobei
14
nachfolgend die Spritzgussform im Zuge eines Spritzgussvorganges mit einer Kunststoffmasse befüllt wird, wobei im Zuge des Spritzgussvorganges eine, einen Isolierstofffortsatz (10) umfassende, Linearführung (9) zwischen dem Isolierstoffgrundkörper (3) und dem Leistungsverbinder (4) - mit Umgreifen wenigstens eines Teiles des Leistungsverbinders (4) - ausgebildet wird, wobei der Leistungsverbinder (4) lediglich durch die eingebrachte Kunststoffmasse
verschiebbar in dem Isolierstoffgrundkörper (3) gehalten wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50469/2020A AT523865B1 (de) | 2020-05-28 | 2020-05-28 | Zellverbindereinheit |
| EP21174931.2A EP3916898B1 (de) | 2020-05-28 | 2021-05-20 | Zellverbindereinheit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50469/2020A AT523865B1 (de) | 2020-05-28 | 2020-05-28 | Zellverbindereinheit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT523865A1 AT523865A1 (de) | 2021-12-15 |
| AT523865B1 true AT523865B1 (de) | 2022-08-15 |
Family
ID=76034501
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA50469/2020A AT523865B1 (de) | 2020-05-28 | 2020-05-28 | Zellverbindereinheit |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP3916898B1 (de) |
| AT (1) | AT523865B1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009048147A1 (de) * | 2009-10-02 | 2011-04-07 | Li-Tec Battery Gmbh | Batterieaufnahmeeinheit |
| DE102013202574A1 (de) * | 2013-02-18 | 2014-08-21 | Varta Microbattery Gmbh | Verbindungsvorrichtung für eine Speicherzelle und Speichermodul |
| DE102013210945A1 (de) * | 2013-06-12 | 2014-12-18 | Elringklinger Ag | Zellkontaktierungssystem für eine elektrochemische Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung eines Zellkontaktierungssystems |
| DE102017203658A1 (de) * | 2017-03-07 | 2018-09-13 | Audi Ag | Anschlusseinrichtung zur Kontaktierung von Batteriezellen |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012011607B4 (de) * | 2012-06-12 | 2021-09-23 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Verbindereinheit zum Kontaktieren elektrischer Speicherzellen, Verfahren zum Herstellen einer solchen Verbindereinheit und Akkumulatorenbatterie mit der Verbindereinheit |
-
2020
- 2020-05-28 AT ATA50469/2020A patent/AT523865B1/de active
-
2021
- 2021-05-20 EP EP21174931.2A patent/EP3916898B1/de active Active
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009048147A1 (de) * | 2009-10-02 | 2011-04-07 | Li-Tec Battery Gmbh | Batterieaufnahmeeinheit |
| DE102013202574A1 (de) * | 2013-02-18 | 2014-08-21 | Varta Microbattery Gmbh | Verbindungsvorrichtung für eine Speicherzelle und Speichermodul |
| DE102013210945A1 (de) * | 2013-06-12 | 2014-12-18 | Elringklinger Ag | Zellkontaktierungssystem für eine elektrochemische Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung eines Zellkontaktierungssystems |
| DE102017203658A1 (de) * | 2017-03-07 | 2018-09-13 | Audi Ag | Anschlusseinrichtung zur Kontaktierung von Batteriezellen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP3916898C0 (de) | 2024-08-07 |
| EP3916898A1 (de) | 2021-12-01 |
| AT523865A1 (de) | 2021-12-15 |
| EP3916898B1 (de) | 2024-08-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3804002A1 (de) | Anordnung für zellen zur speicherung elektrischer energie mit federkontaktelement | |
| DE112009002351T5 (de) | Energiespeichereinheit | |
| EP2691998B1 (de) | Batterie für ein kraftfahrzeug | |
| DE102013021549A1 (de) | Hochvoltbatterie | |
| DE102016000843A1 (de) | Kontaktierungssystem für Energiespeicherzellen und Energiespeicher | |
| DE102013221872B4 (de) | Verbinder zur Verbindung von zellenförmigen elektrischen Elementen | |
| DE102020131528A1 (de) | Batterie, Kraftfahrzeug und Batteriemontageverfahren | |
| DE102020117191A1 (de) | Batterie für Kraftfahrzeug sowie Kraftfahrzeug und Herstellverfahren hierzu | |
| DE102022105700A1 (de) | Flexible stromschiene | |
| DE102015110308B4 (de) | Akkupack für ein Elektrohandwerkzeuggerät | |
| WO2021214196A1 (de) | Komponententräger für zellverbinder | |
| DE102013018415A1 (de) | Batterie mit einer Vielzahl von Batterieeinzelzellen | |
| EP2735039B1 (de) | Zellkontaktieranordnung für einen energiespeicher | |
| AT523865B1 (de) | Zellverbindereinheit | |
| DE102013015786A1 (de) | Batterie mit einer Anzahl elektrisch seriell und/oder parallel miteinander verschalteter Einzelzellen | |
| DE102013015753B4 (de) | Zellblock für eine Batterie und Batterie | |
| DE102016225291A1 (de) | Entkopplungselement zur Verbindung einer Leistungselektronik mit einer elektrischen Maschine | |
| DE102014018303A1 (de) | Zellblock und Batteriegehäuse | |
| DE102013206919B4 (de) | Halterungseinrichtung zur benachbarten Anordnung flächiger elektrochemischer Energiespeicherzellen, Akkumulator-Block und Herstellungsverfahren hierfür | |
| DE102013202574B4 (de) | Speichermodul | |
| DE102018000232A1 (de) | Akkumulatormodul und Energiespeicher | |
| DE102017123790A1 (de) | Sicherungselement und Verfahren zur Herstellung | |
| DE102014018957A1 (de) | Spannungsabgriffeinheit | |
| DE102018113757B4 (de) | Abdeckung für Batteriegehäuse | |
| EP4139988A1 (de) | Steckbare hochstromfähige polkontaktierung für batteriezellen |