AT503483A1 - Ausziehführung für schubladen - Google Patents

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AT503483A1 AT0000805A AT82005A AT503483A1 AT 503483 A1 AT503483 A1 AT 503483A1 AT 0000805 A AT0000805 A AT 0000805A AT 82005 A AT82005 A AT 82005A AT 503483 A1 AT503483 A1 AT 503483A1
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Description

Ausziehführuna für Schubladen
Die Erfindung betrifft eine Ausziehführung für Schubladen mit einer kor-5 pusseitigen Tragschiene, einer schubladenseitigen Ausziehschiene und einer zwischen der Tragschiene und der Ausziehschiene angeordneten Mittelschiene, wobei zwischen der Mittelschiene und der Tragschiene wenigstens ein erster Laufwagen und zwischen der Mittelschiene und der Ausziehschiene wenigstens ein zweiter Laufwagen angeordnet ist, 10 wobei ein Bewegungsablauf der Laufwagen bezüglich der Tragschiene, der Ausziehschiene und der Mittelschiene mittels einer Zwangssteuereinrichtung festgelegt ist und wobei die Zwangssteuereinrichtung ein an der Mittelschiene gelagertes erstes Steuerrad aufweist, das an dem ersten und dem zweiten Laufwagen angreift. 15
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 203 07 757 U1 ist eine Ausziehführungsgarnitur für Schubladen mit einer Ausziehschiene, einer Mittelschiene und einer Tragschiene bekannt, wobei zwischen der Mittelschiene und der Tragschiene ein erster Laufwagen und zwischen der 20 Mittelschiene und der Ausziehschiene ein zweiter Laufwagen angeordnet ist. Eine Zwangssteuereinrichtung steuert den Bewegungsablauf der Laufwagen bezüglich der Tragschiene, der Ausziehschiene und der Mittelschiene. Hierzu weist die Zwangssteuereinrichtung insgesamt vier Seilzüge auf, wobei zwei erste Seilzüge das vordere bzw. hintere Ende 25 der Ausziehschiene mit dem vorderen bzw. hinteren Ende der Mittelschiene verbinden und über jeweils einen Umlenkzapfen am vorderen bzw. hinteren Ende des zwischen Ausziehschiene und Mittelschiene angeordneten Laufwagens umgelenkt sind. Zwei zweite Seilzüge verbinden das vordere Ende der Mittelschiene mit dem vorderen Ende der l 4
Tragschiene bzw. das hintere Ende der Mittelschiene mit dem hinteren Ende der Tragschiene und sind jeweils über einen Umlenkzapfen am vorderen bzw. hinteren Ende des zwischen Mittelschiene und Tragschiene angeordneten Laufwagens angeordnet. Eine weitere beschrie-5 bene Variante zeigt ein an einem Laufwagen gelagertes Zahnrad, das einerseits mit Zahnstangenprofilen an der Tragschiene 1 und andererseits mit Zahnstangenprofilen an der Ausziehschiene 2 kämmt.
Eine weitere Ausziehführung für Schubladen ist aus der österreichischen 10 Patentschrift AT 360 699 bekannt. Dort ist eine Ausziehführung mit einer Tragschiene, einer Ausziehschiene und einer zwischen der Tragschiene und der Ausziehschiene angeordneten Mittelschiene beschrieben, wobei zwischen der Mittelschiene und der Tragschiene wenigstens ein erster Laufwagen und zwischen der Mittelschiene und der Ausziehschiene we-15 nigstens ein zweiter Laufwagen angeordnet ist, wobei ein Bewegungsablauf der beiden Laufwagen zueinander mittels einer Zwangssteuereinrichtung festgelegt ist und wobei die Zwangssteuereinrichtung ein an der Mittelschiene gelagertes Zahnrad aufweist. Das an der Mittelschiene gelagerte Zahnrad kämmt mit Zahnstangenprofilen an dem ersten und dem 20 zweiten Laufwagen.
Weiterhin ist eine Schubladenführung mit Vollauszug bekannt (DE 4111750), bei der ein mit zwei unterschiedlichen Zahnkränzen versehenes Zahnrad an der Korpusschiene gelagert ist. 25
Eine derartige Schubladenführung ist ebenfalls aus US-1067404 bekannt.
Moderne Ausziehführungen für Schubladen weisen Dämpfereinrichtun-30 gen auf, so dass auch beim schwungvollen Zuwerfen einer Schublade diese sanft an ihrem Endanschlag im Korpus ankommt. Durch solche Dämpfereinrichtungen wird aber das Bewegungsmoment der Schublade y verringert, so dass auch bereits geringe Lauffehier der Schienen und Laufwagen der Ausziehführung zu einem Stehenbleiben der Schublade in nicht vollständig geschlossenem Zustand führen können. 5 Mit der Erfindung soll eine Ausziehführung für Schubladen mit einfachem Aufbau geschaffen werden, bei der eine Synchronisation der Bewegungsabläufe der Laufwagen und der Schienen realisiert ist.
Erfindungsgemäß ist hierzu eine Ausziehführung für Schubladen mit ei-10 ner korpusseitigen Tragschiene, einer schubladenseitigen Ausziehschiene und einer zwischen der Tragschiene und der Ausziehschiene angeordneten Mittelschiene vorgesehen, wobei zwischen der Mittelschiene und der Tragschiene wenigstens ein erster Laufwagen und zwischen der Mittelschiene und der Ausziehschiene wenigstens ein zweiter 15 Laufwagen angeordnet ist, wobei ein Bewegungsablauf der Laufwagen zueinander mittels einer Zwangssteuereinrichtung festgelegt ist und wobei die Zwangssteuereinrichtung ein an der Mittelschiene gelagertes erstes Steuerrade aufweist, das an dem ersten und dem zweiten Laufwagen angreift, bei der ein zweites, an der Mittelschiene gelagertes Steuer-20 rad vorgesehen ist, das an der Tragschiene und der Ausziehschiene angreift.
Mittels eines zweiten, an der Mittelschiene gelagerten Steuerrades, das an der Tragschiene und der Ausziehschiene angreift, kann auf einfache 25 Weise auch eine Synchronisation der Tragschiene, der Mittelschiene und der Ausziehschiene zueinander erreicht werden. Bei der erfindungsgemäßen Ausziehführung sind somit mittels lediglich zweier Steuerräder alle Komponenten der Ausziehführung in ihrem Bewegungsablauf zueinander synchronisiert, so dass sichergestellt ist, dass keinerlei 30 Lauffehler zwischen diesen Komponenten auftreten. Die Lagerung der beiden Steuerräder an der Mittelschiene ermöglicht einen einfachen und robusten Aufbau der Ausziehführung. sl ·········· · • ·· · «-4· ·♦ · · • · · t· 7« ·· ··
In Weiterbildung der Erfindung sind beide Steuerräder auf einer gemeinsamen Achse gelagert. 5 Durch diese Maßnahme wird eine besonders einfache und kostengünstige Konstruktion erreicht, da für die Synchronisation der Bewegungen aller Komponenten lediglich eine einzige Lagerachse erforderlich ist.
In Weiterbildung der Erfindung sind beide Steuerräder mittels eines 10 einstückigen Bauteils realisiert.
Dadurch kann die erfindungsgemäße Ausziehführung weiter vereinfacht werden. Zweckmäßigerweise weisen die beiden Steuerräder einen unterschiedlichen Durchmesser auf und sind beispielsweise als abgestuf-15 tes Steuerrad mit Abschnitten unterschiedlichen Durchmessers realisiert.
In Weiterbildung der Erfindung sind beide Steuerräder als Zahnräder ausgebildet. 20 Die Ausbildung der Steuerräder als Zahnräder ermöglicht eine sehr exakte und dabei reibungsarme Synchronisation der Laufwagen, der Tragschiene, der Ausziehschiene und der Mittelschiene zueinander.
In Weiterbildung der Erfindung sind die beiden Steuerräder in Form ei-25 nes Doppelzahnrades mit zwei Zahnkränzen ausgebildet.
Ein solches Doppelzahnrad kann vorteilhafter Weise als einstückiges Kunststoffteil ausgebildet werden und erfordert auch nur eine einzige Lagerstelle. Vorteilhafterweise ist ein Abrolldurchmesser des ersten 30 Steuerrades halb so groß wie ein Abrolldurchmesser des zweiten Steuerrades.
In Weiterbildung der Erfindung sind das erste Steuerrad und das zweite Steuerrad auf einer gemeinsamen Achse angeordnet, wobei das erste Steuerrad auf einer ersten Seite der Mittelschiene und das zweite Steuerrad auf einer gegenüberliegenden, zweiten Seite der Mittelschiene an-5 geordnet ist.
Auf diese Weise kann ein sehr kompakter Aufbau der Ausziehführung realisiert werden und es kann eine symmetrische Belastung der Lagerachse oder Lagerstelle zur Mittelschiene erreicht werden. 10
In Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens eines der Steuerräder als Rolle ausgebildet und eine Rollenlaufbahn an dem ersten Laufwagen, dem zweiten Laufwagen, der Tragschiene und/oder der Ausziehschiene ist mit einer Riffelung versehen. 15
Mittels einer Rolle und einer Riffelung in der zugeordneten Laufbahn lässt sich bei exakter Synchronisierung ein sehr geräuscharmer Lauf erreichen. Im Vergleich zu Zahnrädern kann beispielsweise mit elastischen Rollen eine größere Unempfindlichkeit gegenüber Bauteil- oder Monta-20 getoleranzen erzielt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. In den 25 Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Ausziehführung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, 30 Fig. 2 eine vergrößerte Einzelheit der Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie lll-lll der Fig. 1, • · • · • · • 9
• ·· • · t · • · · ·
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, 5 Fig. 5 eine der Fig. 3 entsprechende Schnittansicht einer dritten Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 6 eine der Fig. 3 entsprechende Schnittansicht einer vierten Ausführungsform der Erfindung. 10
Eine in der Seitenansicht der Fig. 1 dargestellte Ausziehführung 10 weist eine an einem Schrankkorpus befestigbare Tragschiene 12 und eine an einer Schublade befestigbare Ausziehschiene 14 auf. Zwischen der Tragschiene 12 und der Ausziehschiene 14 ist eine Mittelschiene 16 an-15 geordnet. Zwischen der Mittelschiene 16 und der Tragschiene 12 ist ein erster Laufwagen 18 angeordnet und zwischen der Mittelschiene 16 und der Ausziehschiene 14 ist ein zweiter Laufwagen 20 angeordnet. Die Laufwagen 16 und 18 weisen jeweils eine Laufwagenschiene und mehrere Rollenpaare auf. Um die Last der Schublade von der Auszugschie-20 ne 14 auf die Mittelschiene 16 zu übertragen, sind an dem zweiten Laufwagen 20 insgesamt 8 Rollenpaare vorgesehen, vier an einem vorderen Ende der Laufschiene des Laufwagens 20 und vier an einem hinteren Ende der Laufschiene des Laufwagens 20. Ein weiteres Rollenpaar am vorderen Ende der Laufschiene und am hinteren Ende der 25 Laufschiene sorgt für eine Führung der Ausziehschiene 14 zur Mittelschiene 16 in horizontaler Richtung, das bedeutet, in der Darstellung der Fig. 1 senkrecht zur Zeichenebene. In analoger Weise ist der Laufwagen 18 aufgebaut, so dass acht Rollenpaare für eine Lastübertragung von der Mittelschiene 16 auf die Tragschiene 12 sorgen und weitere Rollen-30 paare für eine horizontale, seitliche Führung der Mittelschiene zur Tragschiene 12 vorgesehen sind. Die Laufrollen der Laufwagen 18, 20 sind ............ Ί • · · ·· ·· ·· ·· · • · · · · λ * · ·· · • · · ··. ft · · · · • · ♦ ·· · · · t ·· in der Darstellung der Fig. 1 an und für sich nicht zu erkennen und daher lediglich durch gestrichelte Linien angedeutet.
Jeder der Laufwagen 18, 20 ist an einer Längskante mit einer Zahnleiste 5 30 bzw. 32 versehen. Die Laufwagen 18, 20 sind so in der Ausziehfüh rung 10 angeordnet, dass die Zahnleisten 30, 32 einander zugewandt sind. Die beiden Zahnleisten 30, 32 greifen in ein erstes Steuerrad 34 ein, das an der Mittelschiene 16 gelagert ist. Eine Achse des ersten Steuerrades 34 steht senkrecht auf der Mittelschiene 16 und somit senk-10 recht zur Zeichenebene der Fig. 1. Mittels des ersten Steuerrades 34, das als Zahnrad ausgebildet ist und mit den Zahnleisten 30, 32 an den Laufwagen 18, 20 kämmt, ist der Bewegungsablauf der beiden Laufwagen 18, 20 zueinander festgelegt. 15 Darüber hinaus ist die Tragschiene 12 an einer Längskante mit einer Zahnleiste 35 versehen und die Ausziehschiene 14 ist in einem Abschnitt einer ihrer Längskanten ebenfalls mit einer Zahnleiste 38 versehen. Die Zahnleisten 35, 38 sind an der Tragschiene 12 bzw. der Ausziehschiene 14 so angeordnet, dass sie einander zugewandt sind und 20 mit einem zweiten Zahnrad 36 kämmen, das an der Mittelschiene 16 gelagert ist. Das zweite Zahnrad 36 ist um die gleiche Drehachse drehbar an der Mittelschiene 16 gelagert, wie das erste Zahnrad 34. Mittels des zweiten Zahnrades 36 ist ein Bewegungsablauf der Ausziehschiene 14 und der Tragschiene 12 zueinander festgelegt. Das erste Zahnrade 34 25 und das zweite Zahnrad 36 sind als einstückiges Doppelzahnrad ausgebildet und beispielsweise aus Kunststoff hergestellt. Mittels der beiden Zahnräder 34, 36 sind somit die Bewegungsabläufe der Tragschiene 12, der Ausziehschiene 14, der Mittelschiene 16, des ersten Laufwagens 18 und des zweiten Laufwagens 20 beim Bewegen der Ausziehschiene 14 30 relativ zur Tragschiene 12 festgelegt. Die beiden Zahnräder 34, 36 sorgen somit für eine Synchronisation der Bewegungsabläufe aller Komponenten der Ausziehführung 10. /1 ·····£···· · • · · · · - Μ · * · · · • ♦ · ·· 9· ·· · ·
In der vergrößerten Ansicht der Fig. 2 ist das erste Zahnrad 34 zu erkennen, das in der gewählten Ansicht an und für sich aber nicht zu sehen wäre und daher nur gestrichelt angedeutet ist. Das erste Zahnrad 34 5 ist konzentrisch zum zweiten Zahnrad 36 angeordnet und die effektiven Abrolldurchmesser des ersten Zahnrades 34 und des zweiten Zahnrades 36 sind so gewählt, dass der effektive Abrolldurchmesser des ersten Zahnrades 34 halb so groß ist wie der effektive Abrolldurchmesser des zweiten Zahnrades 36. Beim Ausziehen der Ausziehschiene 14 legen 10 die Laufwagen 18, 20 somit den halben Weg der Ausziehschiene 14 zurück. Das erste Zahnrad 34 und das zweite Zahnrad 36 sind einstückig ausgebildet und auf einem gemeinsamen Lagerbolzen 40 gelagert, der an der Mittelschiene 16 fixiert ist. 15 In der Schnittansicht der Fig. 3 entlang der Linie lll-lll der Fig. 1 sind die Tragschienen 12, die Ausziehschiene 14 sowie die zwischen der Tragschiene 12 und der Ausziehschiene 14 aufgenommene Mittelschiene 16 zu erkennen. Die Mittelschiene 16 weist einen U-förmigen Querschnitt auf und erstreckt sich mit jedem ihrer Schenkel des U-förmigen Quer-20 Schnitts in einen U-förmigen Abschnitt der Tragschiene 12 bzw. der Ausziehschiene 14. Zwischen dem jeweiligen Schenkel der Mittelschiene 16 und dem jeweils gegenüberliegenden Schenkel des U-förmigen Abschnitts der Tragschiene 12 bzw. der Ausziehschiene 14 ist dann jeweils eine Laufrolle 42 angeordnet. Es ist anhand der Fig. 3 zu erkennen, 25 dass eine Lastübertragung von der Ausziehschiene 14 somit über die Rollen 42, die Mittelschiene 16 und die Rollen 44 auf die Tragschiene 12 erfolgt. Die Rollen 42 sind in dem Laufwagen 20 angeordnet und die Rollen 44 sind drehbar im Laufwagen 18 angeordnet. 30 Weiterhin ist zu erkennen, dass an dem Lagerbolzen 40 das Doppelzahnrad, bestehend aus dem ersten Zahnrad 34 und dem zweiten Zahnrad 36, drehbar gelagert ist, wobei das Doppelzahnrad an einer Rücksei-
A te der Mittelschiene 16 angeordnet ist, die dem Innenraum des U-för-migen Querschnitts gegenüber liegt. Das erste Zahnrad 34 weist gegenüber dem zweiten Zahnrad 36 einen geringeren Durchmesser auf und kämmt mit den Zahnleisten 30 und 32 des ersten Laufwagens 18 bzw. 5 des zweiten Laufwagens 20. Das zweite Zahnrad 36 kämmt mit den Zahnleisten 35 und 38 der Tragschiene 12 bzw. der Ausziehschiene 14.
Die Tragschiene 12, die Ausziehschiene 14 und die Mittelschiene 16 sind jeweils als Blechbiegeteile ausgebildet, wohingegen die Laufwagen 10 18, 20 und das Doppelzahnrad 34, 36 als Kunststoffteile ausgebildet sind. In der Schnittansicht der Fig. 3 ist zu erkennen, dass durch die Erfindung ein besonders kompakter Aufbau einer Ausziehführung geschaffen ist, bei dem dennoch eine vollständige Synchronisation der Bewegungsabläufe aller Komponenten realisiert ist. 15
Die Schnittansicht der Fig. 4 entspricht in ihrer Lage der Schnittansicht der Fig. 3 und zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ausziehführung, im Unterschied zu der in der Fig. 3 dargestellten Ausziehführung sind bei der Ausziehführung 50 der Fig. 4 die Trag-20 schiene 12 und die Ausziehschiene 14 mit separaten Zahnleisten 52 bzw. 54 versehen, die dann mit dem Doppelzahnrad, das an der Mittelschiene 16 gelagert ist, kämmen. Die Zahnleisten 52, 54 sind beispielsweise aus Kunststoff hergestellt und werden an die Tragschiene 12 bzw. die Ausziehschiene 14 angeklipst. Dadurch ist einerseits eine kosten-25 günstige Herstellbarkeit der Zahnschienen 52, 54 gegeben, da diese beispielsweise als Kunststoffspritzteile ausgebildet sein können. Darüber hinaus können die Zahnschienen 52, 54 in einfacher Weise, nämlich durch Aufklipsen, an der Tragschiene 12 bzw. der Ausziehschiene 14 befestigt werden. 30 Die Schnittansicht der Fig. 5 entspricht in ihrer Lage der Ansicht der Fig. 3 und zeigt eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ausziehvorrichtung 60. Bei der Ausziehvorrichtung 60 ist im Unterschied zu • · • · •15?- • ·
den Ausziehvorrichtungen 10, 50 an einer Rückseite der Mittelschiene 16 ein erstes Zahnrad 62 gelagert, das mit den Zahnschienen 30, 32 an den Laufwagen 18 bzw. 20 kämmt. Ein Lagerboizen 64 des ersten Zahnrades 62 durchsetzt eine Basis der im Querschnitt U-förmigen Mittel-5 schiene 16 und auf einer, dem ersten Zahnrad 62 gegenüber liegenden Seite der Mittelschiene 16 ist an dem Lagerbolzen 64 eine Reibrolle 66 angebracht. Die Reibrolle 66 rollt einerseits auf einer Laufbahn der Tragschiene 12 und andererseits auf einer gegenüberliegenden Laufbahn der Ausziehschiene 14 ab. Um ein im wesentlichen schlupffreies 10 Ablaufen der Reibrolle 66 auf der zugeordneten Laufbahn der Tragschiene 12 zu gewährleisten, ist diese über einen Teil ihrer Breite mit einer Riffelung 68 versehen. In gleicher Weise ist ein der Riffelung 68 an der Tragschiene 12 gegenüberliegender Abschnitt der Laufbahn der Ausziehschiene 14 ebenfalls mit einer Riffelung 68 versehen. 15
In der Schnittansicht der Fig. 6, die in ihrer Lage der Schnittansicht der Fig. 3 entspricht, ist eine weitere Ausziehvorrichtung 70 gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Im Unterschied zu Ausziehvorrichtung 60 der Fig. 5 ist hier zwischen einander zugewand-20 ten Laufbahnen der Ausziehschiene 14 und der Tragschiene ein erstes Zahnrad 72 auf dem Lagerbolzen 64 angeordnet. Das erste Zahnrad 72 kämmt mit einer Zahnstange 74 an der Ausziehschiene 14 sowie mit einer Zahnstange 76 auf der gegenüberliegenden Laufbahn der Tragschiene 12. Die Zahnstangen 74, 76 sind jeweils auf die zugeordneten 25 Flächen der Ausziehschiene 14 bzw. der Tragschiene 12 aufgeklipst.
Es ist darüber hinaus auch möglich, anstelle des Zahnrades 72 die Rolle 66 der Fig. 5 zu verwenden und anstelle der Zahnstangen 74, 76 Riffelbahnen auf die Ausziehschiene 14 bzw. die Tragschiene 12 aufzuklipsen 30 oder in sonstiger Weise aufzubringen.

Claims (8)

  1. • ·· · · · · t · ·· · • · · · · Φ ♦· · • · · · r Ul·* · · · · • · · ·· · · #· ·· Patentansprüche 1. Ausziehführung für Schubladen, mit einer korpusseitigen Tragschiene (12), einer schubladenseitigen Ausziehschiene (14) und einer zwischen der Tragschiene (12) und der Ausziehschiene (14) angeordneten Mittelschiene (16), wobei zwischen der Mittelschiene (16) und der Tragschiene (12) wenigstens ein erster Lautwagen (18) und zwischen der Mittelschiene (16) und der Ausziehschiene (14) wenigstens ein zweiter Laufwagen (20) angeordnet ist, wobei ein Bewegungsablauf der Laufwagen (18, 20) zueinander mittels einer Zwangssteuereinrichtung festgelegt ist und wobei die Zwangssteuereinrichtung ein an der Mittelschiene (16) gelagertes erstes Steuerrad (34; 62) aufweist, das an dem ersten und dem zweiten Laufwagen (18, 20) angreift, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites, an der Mittelschiene (16) gelagertes Steuerrad (36; 66; 72) vorgesehen ist, das an der Tragschiene (12) und der Ausziehschiene (14) angreift.
  2. 2. Ausziehführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Steuerräder (34, 36; 62, 66; 62, 72) auf einer gemeinsamen Achse (40; 64) gelagert sind.
  3. 3. Ausziehführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Steuerräder (34, 36) mittels eines einstückigen Bauteils realisiert sind.
  4. 4. Ausziehführung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide Steuerräder (34, 36) als Zahnräder ausgebildet sind. ............ 4 ···········« • · · · · Η·)· · ·· · • · · · ·- |«>- · · · · • · · ·· · I ·· · ·
  5. 5. Ausziehführung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Steuerräder (34, 36) in Form eines Doppeizahnrades mit zwei Zahnkränzen ausgebildet sind.
  6. 6. Ausziehführung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abrolldurchmesser des ersten Steuerrades (34; 62) halb so groß ist wie ein Abrolldurchmesser des zweiten Steuerrades (36; 66; 72).
  7. 7. Ausziehführung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Steuerrad (64) und das zweite Steuerrad (66; 72) auf einer gemeinsamen Achse (64) angeordnet sind, wobei das erste Steuerrad (62) auf einer ersten Seite der Mittelschiene (16) und das zweite Steuerrad (66; 72) auf einer gegenüberliegenden zweiten Seite der Mittelschiene (16) angeordnet ist.
  8. 8. Ausziehführung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Steuerräder (66) als Rolle ausgebildet ist und eine Rollenlaufbahn an dem ersten Laufwagen, dem zweiten Laufwagen, der Tragschiene (12) und/oder der Ausziehschiene (14) mit einer Riffelung (68) versehen ist. Wien, am 04.Jänner 2005 Anmelderin vertreten duri
    Patentanwälte I , Puahbflfrger.lBarger & Partner Reiphflfaffestrali^L^/^1010 Wien
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