AT502596A1 - Leichtbau-wandsystem in grosstafelbauweise - für fertighäuser - mit innenliegender wärmedämmung ohne wärmebrücke - Google Patents

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  Leichtbau- Wandsystem in Grosstafelbauweise - für Fertighäuser - mit innenliegender Wärmedämmung ohne Wärmebrücke.
Fertighäuser - insbesondere Holzhäuser in Riegel-, Platten- bzw. div. anderer Bauweisen hergestellt - gibt es in verschiedenen Konstruktions- und Ausführungsformen. Ein Wandsystem mit innenliegender vollflächiger Wärmedämmung ohne eine einzige Wärmebrücke über das gesamte Wandsystem (auch mehrgeschossig) ist nicht bekannt. Hier setzt die Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt, ein Wandsystem zu schaffen, welches vorzugsweise im Werk vorgefertigt wird, in Bauteilen auf die Baustelle transponiert und dort zusammengesetzt wird, wobei das Wandinnere bei der Montage zugänglich ist, und neben der Wärmedämmung (vorzugsweise Polystyrol (Porozell-), Glaswolle- bzw.

   Steinwolleplatten oder dergleichen), welche vollflächig - vorzugsweise meist mehrlagig - auf die Innenseite der Aussenschale aufgebracht ist, auch alle Leitungen für Strom, TV, Telefon u. dgl. sowie Wasser, Heizung, Abfluss usw. im Wandinneren - während der Montage der Wandelemente - verlegt werden. Ausserdem ist die oberste Geschossdecke derart konzipiert, dass bei einem derart gebauten Haus, die Wärmedämmung in voller Dicke (z.B.: 30 cm) über den gesamten Aussenwand- und Deckenbereich der obersten Geschossdecke ohne eine einzige Wärmebrücke - gegeben ist
Die Werten in bezug auf Wanddicke, Aussenschale, Wärmedämmung und statisch tragender Innenschale (Kern) können optimal auf das Bauwerk abgestimmt werden. Es können damit Bauten mit einigen Geschossen errichtet werden. Für Keller, Stiegenhaus und Liftschacht bietet sich die Kombination mit dem BFWSE -System an.

   Wandaufbau:
Aussenschale: Aus Schichtholzplatten, Brettschichtplatten, Zementgebundenen Holzwerkstoffplatten oder dergleichen. Die Verbindung der Geschoss hohen, bis etwa achtzehn Meter langen Elementplatten ist im Eck- und Stossbereich vorzugsweise mit Nut und (fremder) Feder sowie innen mit Blechlaschen und Eckverbinder - vorzugsweise geschraubt bazw. genagelt - verbunden.. Die Dicke der Aussenschale beträgt vorzugsweise etwa 50 bis 100 mm. Aussenseite: Sicht, verschalt, verblendet, verputzt od. dgl.. Wärmedämmung: Die Wärmedämmung; Plattenförmige Dämmstoffe - vorzugsweise Platten aus Porozell, Stein- b.zw. Mineralwolle oder dergleichen - ist zwischen den Distanzhaltern auf der Innenseite der Aussenschale vollflächig (ohne Wärmebrücken) - durch Klemmen der Platten zwischen den Bügeldrähten der Distanzhalter - aufgebracht.

   Innenschale: Vorzugsweise ebenfalls wie die Aussenschale aus Schichtholazplatten od. dgl., Riegelbauweise mit im Werk befestigter Ausbauplatte bzw. Riegelbauweise mit Querlattung (offen) d.h. die innere Wandschalung - z.B.: Nut und Federbrett, Ausbauplatte, Gipskarton u.dgl. - wird erst nachträglich (vorzugsweise gemeinsam mit der [Deckenschalung) montiert. Bei dieser Bauweise ist das "Wandinnere" d.h. der Hohlraum zwischen den Wärmedämmplatten und den Stehern bzw. der Lattung auch nach dem versetzen der Innenschale {von Innen) zugänglich, d.h.: alle Leitungen wie Kabel, Rohre, Schläuche u.dgl. können auch erst nach dem versetzen der innenschale verlegt werden. Dies gilt auch für die Elektroinstallation im Deckenbereich.
Schichtholzplatten in Geschoss- bzw. Wandhöhe sind auch aus entsprechenden Leimbindem herstellbar.

   Auch hier können Wandschalen mit den entsprechenden Ausnehmungen für Fenster und Türen massgenau, ohne Nacharbeit und Abfall hergestellt werden. Die Verbindung der einzelnen Leimbinder miteinander erfolgt vorzugsweise im Werk. Die Wärmedämmung kann entweder grösstenteils bereits im Werk bzw. auch erst auf der Baustelle auf der Innenseite der Aussenschale der Aussenwand - durch Einklemmen zwischen den Distanzhaltem - aufgebracht werden.
Die statisch tragende Innenschale der Wand - der Wohnbereich - welcher wie erwähnt aus tragenden Holzbauplatten (Schichtholz, Brettschichtholz od. dgl.) bzw. als Riegelwand ausgebildet ist, ist über die Distanzhalter der Aussenschale mittels Verbindungsstangen mit der Aussenschale derart miteinander verbunden, dass eventuell auftretende Spannungen bzw. das Arbeiten des Holzes problemlos aufgenommen werden kann.

   Die Geschossdecke (Tram-, Schichtholzplattendecke) liegt direkt auf der Innenschale (statisch trag. Kern) auf. Bei mehrgeschossigen Bauten ist das Stiegenhaus nicht brennbar (Beton) ausgeführt z.B.: Betonfertigwandschalelementsystem (BFWSE System). Diese beiden Wandsysteme sind optimal miteinander kombinierbar. So kann z.B.: bei einem Bauwerk der Keller mit BFWSESystem mit innenliegender Wärmedämmung, und das bzw. die darüber liegende(n) Geschoss(e) in Leichtbauweise ebenfalls mit innenliegender Wärmedämmung derart kombiniert werden, dass vom Keller bis zum Dach (alle Aussenwände einschliesslich der obersten Geschossdecke) eine vollflächige Wärmedämmschicht (vorzugsweise Porozell-, Glaswolle- bzw. Steinwolleplatten od. dgl.) ohne eine einzige Wärmebrücke aufweisen. Die Wandöffnungen (Fenster und Türen) liegen im gedämmten Aussenwandbereich in der Dämmebene.

   Bei Riegelkonstruktion mit Lattung kann der Innenausbau (einschliesslich der Fenster- und Türleibungsverkleidungen) der Wände und auch der Decken auch in brandhemmender Bauweise (z.B.: 3 cm Dicke Gipskartonplatten) ausgeführt werden. Bei einer vollflächigen Wärmedämmung von z.B.: 30 cm Porozell (3 mal 10 cm Dicke Platten) ist ein u- Wert von 0,13 W/qm K zu erreichen. Versetzvorgang:
Auf der Bodenplatte (Decke) wird It Plan der Grundriss des Geschosses aufgerissen und die Bohrungsmittelpunkte für die Aufnahmebolzen angezeichnet und gebohrt (Bohrdurchmesser 20 mm, Bohrtiefe etwa 100 mm). Dann werden die Aufnahmebolzen entsprechend eingeschlagen (die Längsseiten der aus Flachstahl hergestellten Aufnahmebolzen, welche an deren oberen Enden um 90[deg.] zu seiner Längsachse verdreht sind, stehen parallel zur
Wand. Aufbringen einer Dichtungsbahn, Abdichtung od. dgl..

   Die Aussenschalen werden versetzt- mit jeweils mindestens zwei der untersten Distanzhalterbügel auf die
Aufnahmebolzen aufgefädelt - und im Stossbereich (Nut u. Feder) und an den Ecken mit
Blechverbindern (Laschen u. Winkel) verbunden, bzw. die Ecken von aussen verschraubt. Die erste Aussenschale ist bei der Montage mit einer Schrägstütze (lotrecht) einzurichten und zu fixieren.
Nach dem Aufbringen der Wärmedämmung (teilweise bereits im Werk) werden die
Innenschalen versetzt, und zwar wird ebenfalls jedes Schalelement auf mindestens zwei
Aufnahmebolzen mit der untersten Distanzleiste aufgefädelt und positioniert.
Die Anordnung der Distanzhalter (von Aussenschale) und der Distanzleisten (von
Innenschale) in bezug auf Abstand und Position ist so zu wählen, dass sie beim Versetzen sich gegenseitig nicht behindern,

   und trotzdem eine feste formschlüssige Verbindung der
Aussen- und Innenschale herstellen bzw. gewährleisten.
Bei der Aussenschale sind die untersten Distanzhalter vorzugsweise 100 mm von der
Unterkante entfemt montiert. Die Abstände der Höhe nach entsprechen den Breiten der
Wärmedämmplatten (z.B.:

   500 mm für Porozellplatten).
Bei der Innenschale ist die unterste Distanzleiste vorzugsweise etwa 150 mm von der
Unterkante des Schalelementes entfemt, und die anderen befinden sich in bezug auf ihre
Höhe (im aufgestellten Zustand) etwa in der Mitte der jeweils beide benachbarten und gegenüberliegenden Distanzhalter des Aussenschalelementes.
Nach dem Durchfädeln der Verbindungsbolzen von oben durch alle - in der Draufsicht gesehen übereinanderiiegenden - Distanzhalter und Distanzleisten, und dem Verdrehen um seine Längsachse um 90[deg.], sind alle - auf einer Achse liegenden - Distanzhalter der
Aussenschale über die Distanzleisten der Innenschale fest miteinander verbunden.
Eventuell auftretende Spannungen, sowie das Arbeiten des Holzes, werden von den Drähten der Distanzhalter bzw.

   der Distanzleisten problemlos aufgenommen.
Als Aufnahmebolzen für die Schaieiemente des nächsten Geschosses werden vorzugsweise entsprechend lange Verbindungsbolzen - mit um 90[deg.] zu seiner Längsachse verdrehten oberen Enden - verwendet. Bei Verwendung von Verbindungsbolzen mit entsprechender
Länge (z.B.:

   Geschosshöhe + 1m) ist zusätzlich eine geschossübergreifende Befestigung von Aussen- und Innenschale gegeben.
Verbindungsbolzen der oberen Geschosse, welche gleichzeitig auch als Aufnahmebolzen dienen.sind vorzugsweise (beim Aufsetzen des nächsten Schalelementes) gegen abrutschen zu sichern (Draht).
Als Innenschalen bieten sich neben Schichtholzplatten auch die Riegelbauweise an.
Innenschalen in Riegelbauweise können sowohl fix und fertig verblendet geliefert werden, *  I
oder offen, d.h., die Steher sind vorzugsweise raumseits gelattet und hinten mit den Distanzleisten entsprechend ausgesteift (verschraubt). Hierbei ist das Wandinnere auch nach dem Versetzen der Innenschale noch zugänglich - auch geschossübergreifend - z.B.: zur Verlegung von El. Leitungen in Wand und Decke.
Als Decke ist vorzugsweise eine Tram- bzw.

   Holzplattendecke mit entsprechender Wärmedämmung vorzusehen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. FIG. 1 zeigt einen Aufriss eines Wandaufbaues einer Aussenwand im Schnitt mit Aussenschale 1, daran befestigten Distanzhaltem 4, zwischen den Distanzhaltem eingeklemmte Wärmedämmplatten 3, der Innenschale 2 bestehend aus Riegel 2' und Schalung 2", sowie auf die Riegel 2' (innen) aufgeschraubte Distanzleisten 5. Die Aussenschale 1 ist mit deren untersten Distanzhalter 4 am Aufnahmebolzen 6 aufgefädelt und derart positioniert.

   Zwischen den Distanzhaltem 4, welche mit deren beiden Enden in die Aussenschale 1 - in entsprechender Position vorgebohrte Bohrungen - eingeschlagen sind, sowie zwischen Decke und unterstem Distanzhalter sind die Wärmedämmplatten 3 eingeklemmt (drei Lagen) z.B.: drei mal 10 cm Porozell.
Die Innenschale 2 (in Form einer Riegelwand) bestehend aus Riegel 2' und Schalung 2" ist mit der untersten Distanzleiste 5 ebenfalls am Aufnahmebolzen 6 aufgefädelt und positioniert.
Der Verbindungsbolzen 7' ist durch alle Distanzhalter 4 und alle Distanzleisten 5 der beiden Wandschalelemente 1 und 2 -welche übereinander auf einer Linie liegen - durchgefädelt und um 90[deg.] um seine Längsachse verdreht dargestellt, und verbindet somit die beiden Schalelemente 1 und 2 formschlüssig fest miteinander.

   Das obere Ende des Verbindungsbolzens 7' ist um 90[deg.] um seine Längsachse verdreht, und dient mit diesem oberen Ende gleichzeitig zur Aufnahme der beiden Wandschalelemente 1 und 2 des nächsten oberen Geschosses - dargestellt sind Aussenschale 1' und Riegel 2'. Der V[beta]rbindungsbolzen T, welcher länger ist als der normale Verbindungsbolzen 7, reicht bis zum Boden d.h. der Deckenoberkante, und ist im unteren Bereich gebrochen dargestellt Auf der Innenschale 2 liegt oben (schematisch dargestellt) die Geschossdecke 13. Der Horizontalstoss der beiden übereinanderiiegenden Aussenschalen 1 (1') ist mit einer Feder 14 verbunden.
FIG. 2 zeigt einen Ausschnitt einer Draufsicht des Leichtbau Wandsystems im Bereich der Verbindung von Aussenschale 1 und Innenschale 2.

   Die Aussenschale 1 mit daran - über Befestigungsbohrungen 11" - befestigten Distanzhalter 4 und den zwischen den Distanzhalterbügel 4' eingeklemmten Wärmedämmplatte(n) 3. Die Innenschale 2 bestehend aus Riegel 2' und Lattung 2'" - ist mittels Montagewinkel 10 am Riegel 2' (innen) *** f
mittels Befestigungsschraube 11, verschraubt. Der Montagewinkel 10 hält die Distanzleiste 5 in ihrer waagrechten Position. Die Distanzleiste 5 ist in den Montagewinkeln 10 eingelegt und in ihrer Position gesichert. Der Aufnahmebolzen 6 mit seinem um 90[deg.] zu seiner Längsachse verdrehten oberen Ende 8 ist zum Auffädeln und Positionieren der beiden Wandschalen 1 und 2. Der Verbindungsbolzen 7 ist nach dem Durchfädeln (durch alle auf dieser Achse übereinanderiiegenden Distanzhalter 4 und Distanzleisten 5) um 90[deg.] verdreht und somit formschlüssig fest und gesichert - dargestellt.

   Die beiden Schmalseiten des rechteckigen Verbindungsbolzens 7 tangieren sowohl die Innenseiten der Distanzhalterbügel 4' und die Distanzhalter Längsdrähte 4" einerseits, und die beiden Innenseiten der Distanzleisten Längsdrähte 5' andererseits. Zwischen Wärmedämmung 3 und Distanzleisten 5 liegt der Installationsraum 9.
FIG. 3 zeigt eine Vorderansicht einer in einen Montagewinkel 10 eingelegten und gesicherten Distanzleiste 5. Schematisch dargestellt die Befestigungsschraube 11.

   FIG. 4 zeigt eine Draufsicht einer Distanzleiste 5 mit den beiden zueinander parallel liegenden Distanzleiste- Längsdrähten 5' den Distanzleisten- Querdrähten 5" sowie der Lichten Weite 15.
FIG. 5 zeigt eine Draufsicht einer schematischen Darstellung: einen Distanzhalter 4 mit Tiefenanschlag 4'" (aufgeschweisste Scheiben), Distanzhalterbügel 4' und DistanzhalterLängsdraht 4".
FIG. 6 zeigt eine Draufsicht eines Distanzhalters 4 aus einer geschweissten und geschnittenen Matte, mit Distanzhalter- Querdrähten 4"", Distanzhalter- Längsdrähten 4" und Distanzhalter- Tiefenanschlag 4'".
FIG. 7 zeigt eine Draufsicht eines Distanzhalters 4 mit gebogenen, gebreiteten und Befestigungsbohrungen versehenen Enden 17 zum Befestigen mit Befestigungsschraube 11.

   FIG. 8 zeigt eine Draufsicht eines Distanzhalters 4 mit aufgebogenen Enden 18, zum federnden Einhängen in vormontierte Ösen 19.
FIG. 9 zeigt eine Draufsicht der Aussenwand im Bereich der Verbindung im Schnitt: mit Aussenschale 1, Innenschale 2, Wärmedämmung 3, Distanzhalter 4, Distanzleiste 5, Verbindungsbolzen 7, Montagewinkel 10, Befestigungsschraube 11 und Wanddicke 22. FIG. 10 zeigt eine Draufsicht einer Aussenwand im Bereich einer Ecke und mit einem Fenster. Aussenschalen 1 verbunden mit (Nut +) Feder 14, Innenschalen 2 ebenfalls verbunden mit (Nut +) Feder 14, Wärmedämmung 3, Distanzhalter 4, Distanzleisten 5, Aufnahmebolzen 6, Verbindungsbolzen 7, Montagewinkel 10, Fenster 20 in der Dämmebene und an der Aussenschale 1 angeschlagen und befestigt, sowie Abschalung 21 (zwischen Fensterstock und Innenschale).

Claims (3)

.* I Patentansprüche:
1 Leichtbau-Wandsystem in Grosstafelbauweise oder dergleichen mit innenliegender Wärmedämmung für den Fertigteil-bzw. Fertighausbau .dadurch gekennzeichnet, dass dieses Wandsystem aus Aussenschale (1), darauf aufgebrachter vollflächiger Wärmedämmung (3) - vorzugsweise Schaumstoffplatten ein- bzw. mehrlagig - und einer statisch tragenden Innenschale (2) besteht, wobei die Aussenschale (1) und die Innenschale (2) über Distanzhalter (4), Distanzleisten (5) und Verbindungsbolzen (7) fest miteinander verbunden sind, und zwar sind die aus der Aussenschale (1) (mit dieser fest verbundenen) herausragenden Teile der Distanzhalter (4), und die mit der Innenschale (2) ebenfalls fest verbundenen Distanzleisten (5), welche im aufgestellten Zustand einander zugewandt sind und im Wandinneren liegen, (das sind:
Distanzhalterbügel (4') mit aufgeschweisstem Längsdraht (4") - von Aussenschale (1) - bzw. die komplett an der Innenseite der Innenschale (2) befestigten Distanzleisten (5) ) im unteren Wandbereich auf mindestens zwei aus der Fundamentplatte bzw. der Geschossdecke (12) lotrecht herausragenden Aufnahmebolzen (6) aufgefädelt und solcherart positioniert, und über den gesamten Höhenbereich der Wand auf mindestens zwei lotrechte Verbindungsbolzen (7) mit rechteckigem Querschnitt gleichermassen aufgefädelt, und durch Verdrehen um 90[deg.] um seine Längsachse fest miteinander verbunden.
2 Leichtbau-Wandsystem in Grosstafelbauweise oder dergleichen mit innenliegender Wärmedämmung für den Fertigteil bzw. Fertighausbau nach Anspmch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Wandelement (Aussen- (1) und Innenschalen (2) ) auf mindestens zwei Aufnahmebolzen (6), welche auf der Baustelle (It. Plan) in die Betonoberfläche der Grundplatte bzw. der Geschossdecke (12) eingebohrt sind und entsprechend weit herausragen mit jeweils einem der untersten Distanzhalter (4) der Aussenschale (1) , sowie der Distanzleiste (5) der Innenschale (2) aufgefädelt ist, sodass auf jeweils einem Aufnahmebolzen (6) sowohl ein unterster Distanzhalter (4) der Aussenschale (1), als auch die Distanzleiste (5) der Innenschale (2) aufgefädelt sind.
3 Leichtbau-Wandsystem in Grosstafelbauweise oder dergleichen mit innenliegender Wärmedämmung für den Fertigteil bzw. Fertighausbau nach Anspnjch 1 und/oder Anspmch 2,dadurch gekennzeichnet, dass ab dem .zweiten Geschoss eines mehrgeschossigen Bauwerkes die Aufnahmebolzen (6) für das nächste Geschoss 1 entweder auf die oberen Enden der Verbindungsbolzen (7') des unteren Geschosses aufgesteckt werden, längere Verbindungsstangen mit um 90[deg.] verdrehten oberen Enden (8) bzw. solche, die in die oberen Distanzhalter (4) und Distanzleisten (5) oder Wandschalen des unteren Geschosses (wie Verbindungsbolzen) eingesteckt und um 90[deg.] verdreht sind.verwendet werden.
Leichtbau-Wandsystem in Grosstafelbauweise oder dergleichen mit innenliegender Wärmedämmung für den Fertigteil- bzw. Fertighausbau nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den Wandelementen herausragenden, im aufgestellten Zustend der Wandelemente (1, 2) im Wandinneren und parallel zu den Wandelementen (1 , 2) liegenden "Längsdrähten" der Distanzhalter (4") bzw. der Distanzleisten (5'), welche je für sich in der Draufsicht gesehen übereinander auf einer Linie liegen (und die lichte Weite (15) für die Aufnahme der Verbindungsstange (7) und des Aufnahmebolzens (6) begrenzen) mit einer rechteckigen Verbindungsstange (7) durchgefädelt und durch Verdrehen um seine Längsachse um 90[deg.] gesichert sind, und dadurch beide Wandelemente (1, 2) fest miteinander verbunden sind.
Leichtbau-Wandsystem in Grosstafelbauweise oder dergieichen mit innenliegender Wärmedämmung für den Fertigten- bzw. Fertighausbau nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass sowohl alle Verbindungsstangen (7), Aufnahmebolzen (6) - und auch Sicherungsbolzen -, welche ab dem zweiten Geschoss verwendet werden, gegen durchfallen gesichert sind.
Leichtbau-Wandsystem in Grosstafelbauweise oder dergleichen mit innenliegender Wärmedämmung für den Fertigteil- bzw. Fertighausbau nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenschale (1) vorzugsweise aus Holzverbundplatten - wie Brettschichtholzwand, Kreuzverleimtebzw. Kreuzverdübelte Wand (Statische Scheibe) oder dergleichen hergestellt ist, und die statisch tragende Innenschale (2) sowohl aus Holzverbundplatten, in Riegelbauweise mit Spanplatten als Fertigteil bzw. Riegelbauweise mit Leisten zum Ausbauen auf der Baustelle mit Gipskarton bzw. Ausbauplatten hergestellt ist bzw., sein kann, und die auf der Innenseite der Innenschale (2) befestigten Distanzleisten (5) eine zusätzliche Aussteifung darstellen. Leichtbau-Wandsystem in Grosstafelbauweise oder dergleichen mit innenliegender Wärmedämmung für den Fertigteil- bzw.
Fertighausbau nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche .dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmedämmung (3) ( vorzugsweise Schaumstoff-Glaswolle- bzw. Steinwolleplatten ) entweder grösstenteils bereits im Werk, oder erst auf der Baustelle aufgebracht werden kann.
Leichtbau-Wandsystem in Grosstafelbauweise oder dergleichen mit innenliegender Wärmedämmung für den Fertigteil- bzw. Fertighausbau nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Werte in bezug auf die Wanddicke (22), Aussenschale (1), Wärmedämmung (3) und statisch tragender innenschale (2) optimal auf das Bauwerk abgestimmt, und mit diesem System auch Bauten mit mehreren Geschossen errichtet werden können, wobei bei Verwendung eines Kellers aus BFWSE- System mit innenliegender Wärmedämmung ein Gebäude vom Keller bis inklusive der obersten Geschossdecke eine durchgehende Wärmedämmung (3) {ohne WärmebrückenJ mit gleichbleibender Dicke hergestellt werden kann.
Leichtbau-Wandsystem in Grosstafelbauweise oder dergleichen mit innenliegender Wärmedämmung für den Fertigteil- bzw. Fertighausbau nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüchefdadurch gekennzeichnet, dass die Wandöffnungen wie Fenster (20) und Türen im Bereich der Aussenwände in der Dämmebene liegen.
Leichtbau-Wandsystem in Grosstafelbauweise oder dergleichen mit innenliegender Wärmedämmung für den Fertigten- bzw. Fertighausbau nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Wandinnere bei der Montage der Wandelemente (1 , 2) zugänglich ist - insbesondere für die Montage der Wärmedämmplatten (3) sowie der Elektro- und Sanitärinstailationen, und das dies auch stockwerksübergreifend möglich ist
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