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Die Erfindung betrifft ein Fundament, insbesondere für einen Damm, mit gleichzeitig als Bewehrung dienenden Injektionslanzen, die rasterförmig verteilt in den Baugrund eingetrieben und je von einem Kernbereich umgeben sind.
Ein derartiges Fundament ist bekannt (Buch von Prof. Henry Cambefort"Bodeninjektions- technik", Bauverlag GmbH, Wiesbaden und Berlin, 1969, Seite 430). Der bekannte Damm ist ein Deich, der auf einer Anuvionsdecke steht, die einen mehr oder weniger verwitterten Granitfels überlagert. Die Alluvionsdecke enthält einen Dichtungsschirm aus einer doppelten Pfahl wand. Der Dichtungsschirm ist durch eine Injektion ergänzt. Auch der verwitterte Fels wurde injiziert. Die aus Schwemmsand bestehende An uvionsdecke ist durchaus geeignet, das Gewicht des Deiches zu tragen. Es muss lediglich verhindert werden, dass das Seewasser den Deich unterspült und den Schwemmsand wegschwemmt. Dies sollen die Pfahl wände und die unterstützende Injektion verhindern.
Einen weiteren bekannten Vorschlag offenbart die US-PS Nr. 2, 337, 378. Hier wird ebenfalls mit Injektionslanzen gearbeitet, die den Beton in die Schalung einbringen. Da die Injektionslanzen hier aber nur an ihren Stirnenden Beton austreten lassen, müssen sie langsam hochgezogen werden, und im fertigen Fundament fehlen sie dann überhaupt. Es ist daher erforderlich, zusätzlich Stahlprofile zur Armierung einzubringen. Der obere Abschluss des Fundaments wird bei dieser bekannten Ausführung durch einen mit Hilfe einer Schalung aufgegossenen Endteil gebildet, der die Stahlprofilenden vollkommen einschliesst.
Schalungen auf der Baustelle sind aber umständlich herzustellen und verzögern den Arbeitsablauf, nicht zuletzt, weil sie erst nach Abbinden des Betons wieder entfernt werden können und solange ein Weiterbauen an diesem Fundamentteil nicht möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fundament, insbesondere für einen Damm zu schaffen, das geeignet ist, das Gewicht des Dammes in einem feuchten oder moorigen Untergrund aufzunehmen und zu verhindern, dass der Damm wegsackt, ohne den Injektionsaufwand zu hoch zu treiben.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Injektionslanzen mit ihren oberen Enden aus dem Baugrund herausragen und dass auf jedes herausragende obere Ende einer Injektionsnadel eine Fundamentpl atte vorzugsweise aus Beton aufgesetzt ist, wobei zwischen den Fundamentplatten ein Zwischenraum gelassen ist.
Die Fundamentplatten haben folgenden Sinn :
Es ist möglich, so viel Verpressmasse in die Injektionslanzen einzuführen, dass der gesamte Untergrund zu einem monolithischen Block verpresst wird. Dies erfordert bei längeren Dämmen eine grosse Menge von Verpressmasse und ist daher teuer. Man zieht es daher vor, nur soviel Verpressmasse in die Injektionsrohre einzuführen, dass sich ein verfestigter Kernbereich um die Rohre herausbildet. Die Kernbereiche können so weit vorgetrieben werden, dass sie einander berühren oder verzahnen ; aus Kostengründen ist man jedoch bestrebt, die Kernbereiche nicht so weit vorzutreiben oder aber das Raster der Injektionslanzen so weit zu machen, dass zwischen den Kernbereichen noch ein Abstand besteht.
Das Verpressen in Form begrenzter Kernbereiche, die unter Freilassung von Lücken auch ineinander verzahnt sein können, ist dem vollständigen Verpressen auch insofern vorzuziehen, als bei einem vollständig verpressten Untergrund ein Wasserstau auftreten würde, der zu einem Unterspülen des Fundaments führen könnte. Aus diesem Grund ist man bestrebt, zwischen den Kernbereichen Lücken zu lassen. Nicht zuletzt ist ein vollständiges Verpressen auch mit der Gefahr verbunden, dass neben dem Untergrund befindliche Objekte durch zur Seite dringende Verpressmasse angehoben werden.
Der Untergrund ist also bei einem Verpressen mit Kernbereichen nicht an allen Stellen gleich gut tragfähig. Um das Gewicht des Dammes nun in die Injektionslanzen und die Kernbereiche einzuleiten, könnte man die Oberfläche des teilweise verfestigten Untergrundes mit einer Betonschicht bedecken. Einfacher und preiswerter ist es jedoch, vorgefertigte Fundamentplatten der beanspruchten Art zu verwenden, die lediglich auf die Enden der Injektionslanzen kappenförmig aufgesetzt werden.
Es liegt auf der Hand, dass ein solches Fundament schnell und preiswert erstellt werden kann.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung kann darin bestehen, dass die Fundamentplatten an ihrer Unterseite mit einer Ausnehmung zur Aufnahme des betreffenden Injektionslanzenendes versehen sind und dass die Tiefe dieser Ausnehmung im wesentlichen gleich ist der Länge des aus dem Baugrund herausragenden Injektionslanzenendes.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnungen beschrieben ; es zeigen Fig. 1 eine Ansicht von oben auf das Fundament, Fig. 2 einen Schnitt II-II durch das Fundament nach Fig. 1 und Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 2, welcher das obere Ende einer Injektionslanze mit aufgesetzter Fundamentplatte zeigt.
Bei dem in den Fig. l bis 3 dargestellten Fundament werden perforierte Rohre-l-rasterförmig über die mit einem Damm zu bebauende Fläche verteilt und in den Boden eingetrieben. Dann wird Mörtel gegebenenfalls mit einer auf einem modifizierten Silikat basierenden Flüssigkeit oder andern Zusatzmitteln in die Rohre-l-gedrückt. Auf diese Weise bilden sich verfestigte Kernbe-
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--11-- aufgesetzt.Betonplatten --11-- gerade auf der Bodenoberfläche aufsetzen. Die Abmessungen der Platten --11-- bzw. das Rastermass für das Eintreiben der perforierten Rohre --1-- in den Boden sind so gewählt, dass sich die Betonplatten --11-- nicht berühren.
Auf die Betonplatten --11-- wird dann die Erde --12-- für den Damm aufgeschüttet, wobei dann die Setzungen vermindert, verhindert oder weitgehend ausgeglichen werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fundament, insbesondere für einen Damm, mit gleichzeitig als Bewehrung dienenden Injektionslanzen, die rasterförmig verteilt in den Baugrund eingetrieben und je von einem Kernbereich umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektionslanzen (1) mit ihren oberen Enden aus dem Baugrund (4) herausragen und dass auf jedes herausragende obere Ende einer Injektionslanze (1) eine Fundamentplatte (11) vorzugsweise aus Beton aufgesetzt ist, wobei zwischen den Fundamentplatten (11) ein Zwischenraum gelassen ist.
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The invention relates to a foundation, in particular for a dam, with injection lances serving at the same time as reinforcement, which are driven into the subsoil in a grid pattern and are each surrounded by a core area.
Such a foundation is known (book by Prof. Henry Cambefort "Bodeninjektionstechnik", Bauverlag GmbH, Wiesbaden and Berlin, 1969, page 430). The well-known dam is a dike that stands on an anuvion cover that overlays a more or less weathered granite rock. The alluvion ceiling contains a sealing screen made from a double pile wall. The sealing shield is supplemented by an injection. The weathered rock was also injected. The u-vion blanket made of alluvial sand is perfectly suited to bear the weight of the dike. All that has to be done is to prevent the seawater from washing up the dike and washing away the sand. This is to prevent the pile walls and the supportive injection.
Another known proposal is disclosed in US Pat. No. 2, 337, 378. Injection lances are also used here, which introduce the concrete into the formwork. However, since the injection lances only allow concrete to emerge from their front ends, they have to be raised slowly, and then they are missing in the finished foundation. It is therefore necessary to add additional steel profiles for reinforcement. In this known embodiment, the upper end of the foundation is formed by an end part cast on with the aid of a formwork, which completely encloses the steel profile ends.
However, formwork on the construction site is difficult to manufacture and delays the workflow, not least because it can only be removed after the concrete has set and as long as it is not possible to continue building on this foundation part.
The invention has for its object to provide a foundation, especially for a dam, which is suitable to absorb the weight of the dam in a damp or boggy ground and to prevent the dam from sagging without driving the injection effort too high.
The object is achieved according to the invention in that the injection lances protrude from the building site with their upper ends and in that a foundation plate, preferably made of concrete, is placed on each protruding upper end of an injection needle, a space being left between the foundation plates.
The foundation plates have the following meaning:
It is possible to introduce so much grouting compound into the injection lances that the entire substrate is pressed into a monolithic block. With longer dams, this requires a large amount of grout and is therefore expensive. It is therefore preferred to introduce only enough molding compound into the injection pipes that a solidified core area is formed around the pipes. The core areas can be advanced to the extent that they touch or interlock; for cost reasons, however, efforts are being made not to advance the core areas so far or to make the grid of the injection lances so wide that there is still a distance between the core areas.
Pressing in the form of limited core areas, which can also be interlocked while leaving gaps, is also preferable to pressing completely in so far that water accumulation would occur on a completely pressed substrate, which could result in the foundation being washed out. For this reason, efforts are made to leave gaps between the core areas. Last but not least, complete pressing is also associated with the risk that objects located next to the ground will be lifted by pressing compound that pushes to the side.
So when pressing with core areas, the subsoil is not equally well-bearing in all places. In order to introduce the weight of the dam into the injection lances and the core areas, the surface of the partially solidified subsoil could be covered with a layer of concrete. However, it is simpler and less expensive to use prefabricated foundation plates of the type claimed, which are merely placed in a cap shape on the ends of the injection lances.
It is obvious that such a foundation can be created quickly and inexpensively.
An advantageous development of the invention can consist in that the foundation plates are provided on their underside with a recess for receiving the relevant injection lance end and that the depth of this recess is substantially equal to the length of the injection lance end protruding from the ground.
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An embodiment of the invention is described below with reference to the drawings; 1 shows a view from above of the foundation, FIG. 2 shows a section II-II through the foundation according to FIG. 1 and FIG. 3 shows a detail from FIG. 2, which shows the upper end of an injection lance with the foundation plate attached.
In the foundation shown in FIGS. 1 to 3, perforated tubes are arranged in a l-grid pattern over the area to be built with a dam and driven into the ground. Then mortar is pressed into the pipes-1-if necessary with a liquid based on a modified silicate or other additives. In this way, solidified core
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--11-- put concrete slabs --11-- straight on the floor surface. The dimensions of the slabs --11-- or the grid dimension for driving the perforated pipes --1-- into the floor are selected so that the concrete slabs --11-- do not touch.
The earth --12-- for the dam is then poured onto the concrete slabs --11--, the settlements then being reduced, prevented or largely compensated for.
PATENT CLAIMS:
1. Foundation, in particular for a dam, with injection lances serving at the same time as reinforcement, which are driven into the subsoil in a grid pattern and are surrounded by a core area each, characterized in that the injection lances (1) have their upper ends from the subsoil (4) protrude and that on each protruding upper end of an injection lance (1), a foundation plate (11) is placed preferably made of concrete, wherein a space is left between the foundation plates (11).