AT262542B - Verwandelbares Möbel - Google Patents

Verwandelbares Möbel

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AT262542B
AT262542B AT247067A AT247067A AT262542B AT 262542 B AT262542 B AT 262542B AT 247067 A AT247067 A AT 247067A AT 247067 A AT247067 A AT 247067A AT 262542 B AT262542 B AT 262542B
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AT
Austria
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backrest
fixed
furniture
guide
frame
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AT247067A
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English (en)
Inventor
Stefan Rock
Original Assignee
Stefan Rock
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verwandelbares Möbel 
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 verwandelbares MöbelWeiters ist eine Lehne vorgesehen, die aus einer im wesentlichen vertikalen Stellung (Fig. 2 und 3) in eine im wesentlichen horizontale Lage schwenkbar ist (Fig. 1, 4 und 5). 



     In der Sitzstellung ist derVer1 ngerungsteil   2 an seinem in dieser Stellung der Lehne 4 nächstgelegenen Ende schwenkbar an einem Träger 5 gelagert, der seinerseits längs einer seitlich an der
Lade 3 befestigten Führung 6 verschiebbar ist und der Sitzteil 1 um eine, von einem Tragarm 7 gehaltene und bevorzugt koaxial zur Schwenkachse 8 des Verlängerungsteiles 2 angeordnete Achse 9 schwenkbar ist. 



   Der Tragarm 7 für die Schwenkachse 9 des Sitzes 1 ist an einem Laufwagen 10 fixiert, der längs der Seitenwangen 11 des Gestelles verschiebbar ist und mit einerFührungsbahn für den Träger 5   des Verlängerungsteiles   2 bzw. für die an der Lade 3 befestigte Führung 6 für den Träger 5 des Verlängerungsteiles 2 versehen ist. 



   Aus den Fig. 1, 5 und 6 ist ersichtlich, dass der Träger 5 des Verlängerungsteiles 2 mit einer Gleitmuffe 12 versehen ist, welche die an der    Lade 3   befestigte Führung 6 umschliesst und Laufräder 13 aufweist, welche an den Flanschen 14,15 des im wesentlichen [-förmigen Querschnitt aufweisenden Laufwagens 10 abstützbar sind. 



   Am oberen Flansch 14 des Laufwagens 10 ist ein Laufrad 16 vorgesehen, das an einer gestellfesten Schiene 17 abläuft, während am Laufwagen längs eines Flansches 15 eine Schiene 18 fixiert ist, in welche eine gestellfeste Rolle 19 eingreift, die bevorzugt an der Innenseite eines Fusses 20 des Möbels fixiert ist. Der hintere Endbereich der Schiene 17 ist hiebei, wie Fig. 1 zeigt nach oben gekrümmt und läuft hakenförmig aus, so dass in der Endstellung das hintere Ende des Laufwagens 10 und damit auch des Sitzteiles 1 angehoben und an die Unterseite der in vertikaler Stellung befindlichen Lehne angepresst wird. 



   Solcherart wird in der Sitzstellung eine gute Anlage des Sitzteiles 1 an der Lehne 2 erzielt, anderseits jedoch unmittelbar nach dem Wegziehen des Sitzteiles 1 aus der Ruhelage die Berührung zwischen Lehne 4 und Sitzteil 1 aufgehoben, so dass keine Reibung zwischen Sitzteil und Lehne mehr auftritt, die eine Weiterbewegung des Sitzteiles 1 erschweren würde. Weiters ist die Anordnung der Führungsschienen 17 und 18 so getroffen, dass unmittelbar nachdem der Sitzteil 1 aus seiner Endlage bewegt wurde, keine Berührung zwischen dem Boden und den Stützrollen 32,33, 34 
 EMI2.1 
 einen etwaigen Teppich nicht mehr behindert. 



   Die Lehne 4 ist schwenkbar an einem Schlitten 21 gelagert, der längs einer gestellfesten Schiene 22 verfahrbar ist. Der Schlitten 21 kann hiebei mit dem Sitzteil 1 gekuppelt werden und weist zu diesem Zweck einen Schlitz 24 auf, in welchen ein an   dem schwenkbaren Sitz l   fixierter Kupplungsbolzen 25 einschwenkbar ist. 



   An der Lehne 4 ist ein Zahnsegment 26 fixiert, das nach einer Verschiebung der Lehne 4 aus ihrer im wesentlichen senkrechten Ruhelage mit einer gestellfesten Zahnstange 27 in Eingriff bringbar ist, wobei mit dem Eingriff des Zahnsegmentes 26 in die Zahnstange 27 der Eingriff zwischen einem an der Lehne 4 befestigten Führungsbolzen 28 und einer gestellfesten, parallel zur Führungsschiene 22 des Schlittens 21 angeordneten    Führung. 29 endet.   



   Damit der Führungsschlitten 21 für das Schwenklager 23 der Lehne 4 nicht ungewollt jene Stellung   verlässt,   in der die Lehne 4 vertikal steht, ist vor dem Kupplungsschlitz 24 ein zweiarmiger, am Schlitten 24 schwenkbar angelenkter Bremshebel 30 vorgesehen, der mit dem Ende eines seiner Arme spielt, während am Ende des zweiten Armes des Bremshebels 30 ein Reibungsbelag 31 vorgesehen ist, der bei aus dem Kupplungsschlitz 24 ausgeschwenktem Kupplungsbolzen 25, bevorzugt unter dem Einfluss einer Feder zur Anlage an die Führungsschiene 22 für den Schlitten 21 bringbar ist. 



   Soll nun das Möbel aus der in Fig. 2 veranschaulichten Sitzstellung in die in Fig. 1 gezeigte Liegestellung mit maximal möglicher Liegefläche gebracht werden, so wird zunächst der Sitzteil 1 etwas angehoben und um sein Schwenklager 9 geschwenkt.   Hiebet wirdgleichzeitig auch der Verlängerungs-   teil 2 um das koaxial zum Schwenklager 9 angeordnete Schwenklager 8 mit verschwenkt. Durch   das Schwenken des Sitzteiles l wird eine nach Art eines Hakens ausgebildete Verriegelung zwischen    Gestell und Sitzteil 1 gelöst.   Der Sitzteil 1 kann dann gemeinsam mit dem Verlängerungsteil   2 und dem Wagen 10 aus dem Gestell herausgezogen werden, bis der Kupplungsbolzen 25 zur Anlage an der Wandung des Kupplungsschlitzes 24 kommt. 



     Ein Weiterschieben ist dann nicht möglich, da der Bremshebel   30 an der Schiene 31 anliegt und eine Verschiebung des Schlittens 21 der Lehne 4, die nunmehr mit dem Sitz gekuppelt ist, ver- 

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 hindert. Das Möbel befindet sich nach Verschwenken des Sitzteiles 1 in die Horizontale in der in Fig. 3 dargestellten Lage. Diese Lage kann etwa dadurch fixiert werden, dass nach dem Anlaufen des Kupplungsbolzens 25 an der Schlitzbewegung der Sitzteil 1 ein kleines Stück zurückgeschoben wird, so dass der Kupplungsbolzen beim Absenken des Sitzteiles nicht mehr in den Schlitz eingreift. 



   Der Reibungsbelag kann durch Verschwenken des Sitzteiles 1 in die Horizontale dadurch von der
Schiene abgehoben werden, dass der Kupplungsbolzen 25 den Hebel 30 berührt und im Sinne des
Uhrzeigers verschwenkt. Nun kann der Sitzteil 1 weiter nach vor gezogen werden. Hiebei läuft der
Schlitten der Lehne 4 entlang der Schiene 22 und der Führungsbolzen 28 der Lehne in der ortsfesten Führung 29. In dem Augenblick, in dem der Führungsbolzen 28 aus der Führung 29 austritt, kommt das Zahnsegment 26 in Eingriff mit der Zahnstange 27 und die Lehne schwenkt unter gleichzeitiger Verschiebung ihres Schwenklagers 23 entgegen dem Sinne des Uhrzeigers in die Lage   gemäss   Fig. 4. Die Lade 3 kann durch Verschwenken des Sitzes 1 und der Verlängerung 2 in die Vertikale geöffnet werden.

   Um nun das Möbel aus der in Fig. 4 gezeigten Stellung in die in Fig. 1 gezeigte Lage zu bringen, wird der Verlängerungsteil 2 um sein Schwenklager an dem Sitzteil 1 verschwenkt, wobei gleichzeitig die Gleitmuffe 12 des Trägers 5 der Verlängerung 2 entlang der Führung 6 läuft und sobald die Gleitmuffe 12 ihre Endlage erreicht, die z. B. durch Anlage an einem Puffer bzw. einer Pufferfeder der Lade 3 gegeben ist, auch die Lade 3 verschoben, solange bis die Endstellung gemäss Fig. 1 erreicht ist. 



   In der im wesentlichen horizontalen Lage stützt sich die Lehne 4 an einem ortsfesten Anschlag etwa unter Zwischenschaltung eines Bolzens zwischen Lehne und Anschlag ab. 



   Es ist auch möglich, den Führungsbolzen 28 im Bereich des Scheitels einer V-förmigen Schlaufe anzuordnen, deren Schenkel mit ihren Enden an der Lehne befestigt sind und die Führungsschiene 22 für den Schlitten 21 umschliessen. Die Führungsschiene 22 ist in diesem Fall tiefer anzuordnen als in dem in den Zeichnungen dargestellten AusführungsbeispieL Der Scheitel liegt in diesem Fall in der im wesentlichen horizontalen Lage an der Unterseite der Führungsschiene an, so dass ein weiterer Anschlag entfallen kann. 



   Durch entsprechende Anordnung der Schienen 17 und 18 kann der Sitzteil 1   in der Sitzate1-   lung des Möbels gegen die Lehne 4 abfallen und in den übrigen Stellungen des Möbels horizontal verlaufen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verwandelbares Möbel mit einem Sitzteil. an welchem ein um 1800 gegen den Sitzteil schwenkbarer Verlängerungsteil angelenkt ist, der in der ausgeschwenkten Stellung, in welcher er eine Verlängerung des Sitzteiles bildet, gegen eine aus dem Möbelgestell ausfahrbare Lade abgestützt ist, wobei eine Lehne vorgesehen ist, die gegebenenfalls aus einer im wesentlichen vertikalen in eine im wesent- 
 EMI3.1 
 der Verlängerungsteil (2) an seinem in dieser Stellung der Lehne (4) nächstgelegenen Ende schwenkbar an einem Träger (5) gelagert ist, der seinerseits längs einer seitlich an der Lade (3) befestigten Führung (6) verschiebbar ist und der Sitzteil   (1)   um eine von einem Tragarm (7) gehaltene und bevorzugt koaxial zur Schwenkachse (8) des Verlängerungsteiles (2) angeordnete Achse (9) schwenkbar ist.

   
 EMI3.2 
 die an der Lade (3) befestigte Führung (6) für den Träger (5) des Verlängerungsteiles (2) versehen ist.

Claims (1)

  1. 3. Möbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (5) des Verlängerungsteiles (2) mit einer Gleitmuffe (12) versehen ist, welche die an der Lade (3) befestigte Führung (6) umschliesst und Laufräder (13) aufweist, welche an den Flanschen (14,15) des im wesentlichen -förmigen Querschnitt aufweisenden Laufwagens (10) abstützbar sind.
    4. Möbel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufwagen (10) an seinem der Lehne (4) näher gelegenen Ende mit einem Laufrad (16) versehen ist, das an einer gestellfesten Schiene (17) abläuft, wogegen am Laufwagen längs eines Flansches (15) eine Schiene (18) fixiert ist, in welche eine gestellfeste Rolle (19) eingreift, die bevorzugt an der Innenseite eines Fusses (20) des Möbels fixiert ist. EMI3.3 <Desc/Clms Page number 4>
    6. Möbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (21) für das Schwenklager (23) der Lehne (4) mit dem Sitzteil (1) kuppelbar ist und bevorzugt einen Schlitz (24) aufweist, in welchen ein an dem schwenkbaren Sitz fixierter Kupplungsbolzen (25) einschwenkbar ist.
    7. Möbel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Lehne (4) ein Zahnsegment (26) fixiert ist, das nach einer Verschiebung der Lehne (4) aus ihrer im wesentlichen senkrechten Ruhelage mit einer gestellfesten Zahnstange (27) in Eingriff bringbar ist, wobei mit dem Eingriff des Zahnsegmentes (26) in die Zahnstange (27) der Eingriff zwischen einem an der Lehne (4) befestigten Führungsbolzen (28) und einer gestellfesten, bevorzugt parallel zur Führungsschiene (22) des Schlittens (21) angeordneten Führung (29) endet.
    EMI4.1 Kupplungsschlitz (24) ein zweiarmiger, am Schlitten (21) schwenkbar angelenkter Bremshebel (30) mit dem Ende eines seiner Arme spielt, während am Ende des zweiten Armes des Bremshebels (30) ein Reibungsbelag (31) vorgesehen ist, der bei aus dem Kupplungsschlitz (24) ausgeschwenktem Kupplungsbolzen (25), bevorzugt unter dem Einfluss einer Feder zur Anlage an die Führungsschiene (22) für den Schlitten (24) bringbar ist.
    9. Möbel nach einem der Ansprüche 5,6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Lehne (4) ein im wesentlichen kreisbogenförmiger Schlitz vorgesehen ist, der nach Verschiebung der Lehne (4) aus ihrer im wesentlichen senkrechten Ruhelage mit einem gestellfesten Bolzen in Eingriff bringbar ist, wobei mit dem Eingriff des Bolzens in den Schlitz der Lehne (4) der Eingriff zwischen dem an der Lehne (4) befestigten Führungsbolzen (28) und der gestellfesten, bevorzugt parallel zur Führungsschiene (22) des Schlittens (21) angeordneten Führung (29) endet.
AT247067A 1967-03-14 1967-03-14 Verwandelbares Möbel AT262542B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT393072B (de) * 1988-10-17 1991-08-12 Hasag Moebel In ein bett umwandelbares sitzmoebel
AT401336B (de) * 1993-05-05 1996-08-26 Sedda Polstermoebelwerke Hans In ein bett umwandelbares sitzmöbel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT393072B (de) * 1988-10-17 1991-08-12 Hasag Moebel In ein bett umwandelbares sitzmoebel
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