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Mauerwerk aus Bausteinen
Es sind bereits Mauerwerke bekanntgeworden, bei denen lotrechte, sich tiber die gesamte Mauerbreite erstreckende Stirnseiten der einzelnen Bausteine mit korrespondierenden Mörtelnuten ausgestattet sind, die sich im Bausteinverband zu umfanggeschlossenen lotrechten Kanälen ergänzen und mit einer in Feinbeton, Zementmörtel od. dgL gebetteten Armierung versehen sind, wobei nicht nur in den lotrechten, von den Kanten der Formsteine im Abstand angeordneten Mörtelkanälen, sondern auch in den waagrechten Lagerfugen, die mit den lotrechten Kanälen des Mauerwerkes fluchten, Armierungsstäbe angeordnet sind.
Die Erfindung setzt es sich zum Ziel, die Widerstandsfähigkeit und Zähigkeit solcher Mauerwerke des weiteren zu verbessern, und erreicht dies dadurch, dass nach dem wesentlichsten Merkmal der Erfindung die lotrechten Armierungsstäbe über mehrere Fug auf Fug verlegte Steinscharen des Mauerwerkes durchlaufen und mittragende Versteifungen bilden, wobei sie von den waagrechten, zu Bügeln verformten Armierungsstäben erfasst werden und solcherart mit diesen zusammen ein in Mörtel gebettetes Armierungsnetz bilden.
Durch diese derart erzielte aussergewöhnlich zuverlässige Umklammerung der über die Mauerwerkshöhe durchlaufenden Vertikalarmierung erhält der Steinverband eine bisher unerreichte Steifigkeit, insbesondere gegen Kräfte, die senkrecht zur Mauerwerksebene wirksam werden, wie z. B. Explosionsdruckwellen u. dgl. Auch ist die Knickfestigkeit des Mauerwerkes auf ein Optimum erhöht. Schliesslich wird auch die Verlegungsweise der Formsteine durch ihre Anordnung Fug auf Fug sehr erleichtert und verein- facht ; insbesondere wirkt sich diese Vereinfachung beispielsweise bei Kamingruppen aus, wobei ohne Schwierigkeit vertikal fluchtende Sonderformsteine verwendet werden können, weil ja die lotrechte Armierung im Zusammenwirken mit der waagrechten Bügelarmierung den Zusammenhalt des Verbandes zuverlässigst sicherstellt.
Vorzugsweise finden im Rahmen der Erfindung an sich bereits bekannte Bausteine mit fünfseitig geschlossenen Hohlräumen Verwendung, die so verlegt sind, dass sie mit der offenen Seite nach unten weisen, wobei die an der Steinoberseite angeordneten Nuten für die waagrechte Bügelarmierung vom Inneren der Hohlräume durch eine dünne Zwischenwand getrennt ist. Solche Bausteine sichern in besonderem Ausmass eine zuverlässige Verbundwirkung innerhalb des Mauerwerksverbandes im Verein mit einer guten Wärmedämmfähigkeit des Mauerwerkes.
Ein erfindungsgemässes Mauerwerk ist für überaus zahlreiche Anwendungsgebiete mit Vorteil verwendbar, u. zw. vor allem wegen seiner ausserordentlichen Festigkeit gegen Biegebeanspruchungen. In diesem Sinne ist es auch möglich, ein erfindungsgemässes Mauerwerk als Aussenhaut für Schüttbeton, insbesondere für Massenbetonbauwerke, zu verwenden, wobeidann bugelförmige Armierungen vorgesehen werden können, welche längsverlaufende Armierungsstäbe des Mauerwerkes umfassend sich in die Schüttbetonmasse erstrecken und in dieser oder an einer gegenüberliegenden, z. B. gleichartigen Schalungswand verankert sind.
Einige wenige Ausführungsbeispiele und Anwendungsmöglichkeiten eines erfindungsgemässen Mauerwerkes sind in den Zeichnungen veranschaulicht. Hiebei zeigen die Fig. 1 - 6 verschiedene Ausführungvarianten erfindungsgemässer Bausteine, die Fig. 7 stellt einen Teil eines Mauerwerkes mit einer Fenster- öffnung dar ; die Fig. 8 betrifft ein Mauerwerk mit Verkleidungselementen, die Fig. 9 zeigt ein als
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Schalungswand wirksames Mauerwerk, u. zw. beide in einem waagrechten Schnitt. Die Fig. 10 schliesslich ist ein Vertikalschnitt durch ein Massenbetonbauwerk in Form einer Stützmauer, bei welcher zwei Scha- lungswände aus erfindungsgemässem Mauerwerk bestehen.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen ganzen Formstein A bzw. einen halben Formstein B, wie sie beispiels- weise an ihren beiden Stirnseiten mit den Mörtelnuten 1 von schwalbenschwanzförmigemquerschnittver- sehen sind ; die hinterschnittenenNuten wirken sich infolge ihrerGestaltung auf die Verankerung der Steine im Mauerwerksverband natürlich besonders vorteilhaft aus. Der Stein ist zwecks Gewichtersparnis und aus wärmetechnischen Gründen von mehr oder weniger zahlreichen Hohlräumen durchsetzt, die nach oben hin geschlossen sind, um die Herstellung eines einwandfreien Mörtelbettes in den Lagerfugen zu ermöglichen.
Ein weiterer Hohlraum 2'ist fernerin der Breitenmitte des Formsteines angeordnet und unterteilt die lot- rechten Stossfugen des Mauerwerkes um eine Kältebrücke in diesen Stossfugen zu vermeiden. Dieser Hohl- raum 2'erhält selbstverständlich keinen Mörtelverguss.
Im Rahmen der Erfindung können allerdings auch Hohlsteine Verwendung finden, die im Strang- pressverfahren hergestellt sind. Zweckmässig wird dann die oberseitige Lagerfläche einzelner Formsteine oder einer ganzen Formsteinschar gemeinsam mittels einer zähen, folienartigen Belagschicht, z. B.
Krepp-Papier usw,, abgedeckt, welche dem noch nicht abgebundenen, allenfalls armierten Mörtel der
Lagerfuge als Träger dient, wobei die durchgehenden Hohlräume des Steines abgedeckt und unterbrochen werden, was sich wärmetechnisch vorteilhaft auswirkt.
An ihrer Oberseite sind die Formsteine durchwegs mit waagrechten Mörtelnuten 3 ausgestattet, die- wie später noch eingehender behandelt werden wird-zur Aufnahme einer Bügelarmierung dienen, wel- che vorteilhaft ebenfalls in Mörtel gebettet wird. Diese waagrechten Nuten 3 erstrecken sich jeweils von einer Nut 1 zur andern und verbinden solcherart die lotrechten Kanäle des Mauerwerkes untereinander, so dass nach Fällung mit Feinbeton od. dgl. ein geschlossenes, fachwerkartiges, armiertesVersteifungsnetz im Mauerwerkskörper entsteht. Die Fig. 3 stellt unter Verwendung derselben Bezugszeichen einen besonderen Formstein C dar, welcher nur einseitig, nämlich an der dem Beschauer abgewendeten Seite, mit Mörtelnuten 1 versehen ist und für die Herstellung von Tür- und Fenstergewänden dient.
An der der Gewändeöffnung zuzuwendenden Seite besitzt der Stein C eine Schrägfläche 6, in der eine zusätzliche hinterschnittene Nut 4 vorgesehen ist. In diese Nut wird ein leistenförmiger Befestigungsdübel aus Holz od. dgL versenkt gelagert, an welchem dann der Stockrahmen des Fensters oder der Tür lösbar befestigt werden kann. Der Fenster- oder Türstockrahmen ist ebenfalls keilförmig profiliert und wird in das Gewände von der Innenraumseite her eingesetzt, bis er an der Fläche 5 des Gewändes zur Anlage kommt.
Infolge der Schrägfläche des Stockrahmens bzw. des Gewändes ist ein müheloses Einsetzen des Stockrahmens möglich. Die vorspringenden Leisten 7 bestimmen im wesentlichen die Dicke der Putzschicht und dienen ausserdem den Deckleisten, welche später die Fugen zwischen dem Stockrahmen und dem Mauerwerksgewände überdecken, als feste, geradlinige Unterlage.
Fig. 4 veranschaulicht einen weiteren Sonderstein D, welcher für die Verwendung bei Mauerecken bestimmt ist. Ein solcher Sonderformstein D weist an der einen Stirnseite die normalen Mörtelnuten 1 aufund ist mit zwei einander kreuzenden Richtungen mit waagrechten Mörtelnuten 3 ausgestattet, welche mit den Mörtelnuten 1 in den angrenzenden, winkelig aneinanderstossenden Mauerteilen fluchten. Im Bereich der zwei aneinanderstossenden Mauerteilen gemeinsamen Grundrissfläche des Formsteines sind paarweise symmetrisch angeordnete umfanggeschlossene Mörtelkanäle l'vorgesehen, die bei den übereinanderliegenden Ecksteinen D lotrecht durchlaufen.
Die Fig. 5 und 6 betreffen einen Stein, der an einer Längsseite verbreitert ist. Im verbreiterten Bereich ist die Steinoberseite etwas erhöht. Den Zweck dieser Erhöhung 8 soll die Fig. 6verdeutlichen, denn hier wird erkennbar, dass das Mörtelbett nur den tiefer liegenden Bereich der Steinoberseite umfasst, hingegen bleibt zwischen dem erhöhten Bereich 8 und der nächsthöheren Steinschar ein Schlitz frei, welcher eine Unterbrechung der durch das Mörtelbett gebildeten Kältebrückc : darstellt und sich somit vorteilhaft für das Wärmehaltungsvermögen des Mauerwerkes auswirkt.
Ausserdem ist der verbreiterte Teil des Formsteines infolge sinngemässer Anordnung des äussersten Hohlraumes 2 leicht entfernbar, so dass hiedurch an der Oberfläche des mit solchen Formsteinen hergestellten Mauerwerkes Kanäle für die Verlegung von Installationsleitungen usw. geschaffen werden können.
In der Fig. 7 ist ein aufgehendes Mauerwerk mit einer im Bau befindlichen Gewändeöffnung dargestellt. Das aus normalen Mauerformsteinen A und Gewändesteinen C zusammengesetzte Mauerwerl. ist mitLängsarmierung 15 und bügelförmigen waagrechten Armierungen 16 ausgestattet, wobei erstere inden Mörtelnuten 1, letztere in den waagrechten Nuten 3 der Steinoberseite eingebettet sind.
Die Gewändesteine C nehmen im dargestellten Stadium den Lehrrahmen 37 auf, an welchem die
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Dübelleisten 34 befestigt sind, die-genau eingepasst-in den Nuten 4 der Gewändesteine C lagern. An Stelle dieser Dübelleisten 34, die übrigens auch waagrecht verlaufenkönnten, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, können auch Teile eines Blindrahmens befestigt sein, z. B. eines Blindrahmens aus Metall, die dann im Gewände verbleiben und ar denen später der eigentliche Stockrahmen befestigt wird.
Der Lehrrahmen 37 wird also in genau lotrechter und vorbestimmter richtiger Lage festgelegt und mittels der Verstrebungen 38 fixiert und eingelotet ; sr dient solcherart bei der Mauerung des Gewändes und des anschliessenden Mauerwerkes als zuverlässige Lehre. Ein genau gleiches Zweitstück dieses Lehrrahmens erhält übrigens der Tischler zur Herstellung des Fensters und des Fensterstockrahmens ; dadurch ist in einfachster Weise eine genaue Übereinstimmung zwischen der Arbeit in der Tischlerwerkstatt und der Arbeit
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Einrichten der einzelnen Gewändesteine. Sofern der Lehrrahmen oder die Leisten 34 mit Höhenmarken versehen sind, gibt diese Anordnung auch die richtige Höhe für die einzelnen Steinscharen an.
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fernt werden und wird durch den richtigen, bleibenden Stockrahmen zu einem späteren Zeitpunkt ersetzt.
Der Lehrrahmen 37 wird zweckmässig nicht aus Holz, sondern aus einem feuchtigkeitsbeständigen Material, wie z. B. Stahl, bestehen, damit nicht die Gefahr gegeben ist, dass der Rahmen infolge Feuchtigkeitsauf- nahme quillt und aus der Gewändeöffnung infolgedessen nicht mehr herauszubringen ist. Vom fertigge- stellten Gewände nach den beiden Seiten hin fortschreitend, kann anschliessend auch das übrige Mauerwerk hergestellt werden, wobei sich der massgerecht fixierte Lehrrahmen 37 und da-, fertiggestellte Gewände aus den Steinen C mit Vorteil auch für das anschliessende Mauerwerk als Lehre und Richtmasse benützen lassen.
Die eben beschriebene Herstellungsmethode ist im übrigen für jedes beliebige Mauerwerk mit gleichem
Vorteil anwendbar.
In der Fig. 8 ist ein Mauerwerkskörper gezeigt, der einseitig mit einer Verkleidungsschicht aus Platten
39 versehen ist. Wie die Zeichnung zeigt, haben auch diese Verkleidungsplatten 39 hinterschnittene, mit
Mörtel gefüllte Nuten an ihren Rückseiten und sind über gemeinsame Bügel 16 an die lotrechte Armierung
15 des tragendenMauerwerkskörpers angeschlossen. Die Verkleiaunpsplatten 39 selbst können au roh be- arbeitetem Naturstein oder auch aus Kunststein und Keramik bestehen und entweder mit randseitigen halben
Nuten ausgestattet sein oder-wie die Zeichnung zeigt-mit zwei Nuten, deren Abstand untereinander etwa dem doppelten Abstand vom Rand des Steines entspricht.
Eine aus erfindungsgemässen Formsteinen zusammengesetzte Mauer kann dank ihrer Armierung und ihrer Biegefestigkeit auch bestens tur sogenannte verlorene Schalungswand herangezogen werden. Die Einzelelemente K einer solchen Schalungswand sind dann gemäss Fig. 9 an ihrer dem Schüttbeton 24 zugewendeten Seite mit hinterschnittenen Nuten versehen, welche dem Verbund zwischen der Schalungswand und dem Schüttbeton zuträglich sind. Ausserdem kann aber auch die Bügelarmierung 16 der Schalungswand in den Schüttbeton 24 reichen und dort verankert sein. Die Bügel umfassen hiebei wieder die lotrechten Stäbe 15, sind jedoch nicht umfanggeschlossen. sondern ragen mit ihren Enden frei in den Schüttbeton.
Ein Massenbetonkörper in Form einer Stütz- oder Staumauer ist als Ausführungsbeispiel in dertig. 10 dargestellt, wobei im Inneren desselben eine lotrecht durchlaufende Armierung 15'vorgesehen ist, an der Armierungen 15 der beidseitigen Schalungswände mittels der Bügel 16 verankert sind. Die Armierungen 15 dieser Schalungswände sind ferner in einer Kopfplatte 18 und einer Fundamentplatte 40 verankert, so dass eine Mauer dieser Art eine bisher nicht erreichte Stabilität erhält und geeignet ist, auch schwere und andauernde Beanspruchungen, z. B. den Druck des gewachsenen Bodens 41, auszunehmen. Auch die Schüttung des Betonkörpers 34 ist sehr vereinfacht, weil die Schalungswände sehr stabil sind und gegenseitig gut verspannt und fixiert werden können.
Selbstverständlich ist die Anwendung des erfindungsgemässen Mauerwerkes in keiner Weise auf die erläuterten Beispiele beschränkt. Von wesentlicher Bedeutung ist in jedem Falle die Armierung der lotrechten und waagrechten Mörtelnuten, die nicht nur dem Mauerwerk die Biege- und Zugfestigkeit verleiht, sondern darüber hinaus mannigfache technische Vorteile bietet, so z. B. die Möglichkeit Gerüste, Ankerseile, Verspannungen usw. vollkommen zuverlässig an : Mauerwerk zu befestigen.
Das Material der verwendeten Formsteine ist für die Erfindung ohne Belang, es kann nicht nur Kunst- stein aller Art, Schwerbeton, Leichtbeton, gebrannter Ton usw. Verwendung finden, sondern bei geeigneter Bearbeitung können auch Natursteine zur Verwendung kommen, so z. B. vor allem in schwer zugänglichen Gebieten, bei Lawinenschutzbauten, Stützmauern, Wildbachverbauungen im Gebirge usw., wobei die Ar- mierungen in Ortbetonfundamenten verankert werden und solchen Bauten eine ausserordentliche Wider-
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standskraft verleihen.
Das Füllen der lotrechtenMörtelkanäle mitFeinbeton kann mittels eines Rütteltrichters erfolgen, wel- cher auf die jeweils oberste Steinschar des aufgehenden Mauerwerkes aufgesetzt wird und gegebenenfalls mit einem oder mehreren Rüttelschwertern gleichzeitig in einen oder mehrere Mörtelkanäle eingreift.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Mauerwerk aus Bausteinen, deren lotrechte, sich über die gesamte Mauerbreite erstreckenden Stirnseiten mit korrespondierenden Mörtelnuten ausgestattet sind, die sich im Bausteinverband zu umfanggeschlossenen lotrechten Kanälen ergänzen und mit einer in Feinbeton, Zementmörtel od. dgl.
gebetteten Armierung versehen sind, wobei nicht nur in den lotrechten, von den Kanten der Formsteine im Abstand angeordneten Mörtelkanälen, sondern auch in den waagrechten Lagerfugen, die mit den lotrechten Kanälen des Mauerwerkes fluchten, Armierungsstäbe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die lotrechten Armierungsstäbe (15) über mehrere Fug auf Fug verlegte Bausteinscharen des Mauerwerkes durchlaufen und mittragende Versteifungen bilden, wobei sie von den waagrechten, zu Bügeln verformten Armierungsstäben (16) erfasst werden und solcherart mit diesen zusammen ein in Mörtel gebettetes Armierungsnetz bilden.
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Masonry from blocks
Masonry has already become known in which vertical end faces of the individual building blocks that extend over the entire width of the wall are equipped with corresponding mortar grooves that complement each other in the building block group to form circumferentially closed vertical channels and are provided with reinforcement embedded in fine concrete, cement mortar or the like, reinforcing bars are arranged not only in the vertical mortar channels spaced from the edges of the shaped stones, but also in the horizontal bed joints that are aligned with the vertical channels of the masonry.
The aim of the invention is to further improve the resistance and toughness of such masonry, and this is achieved in that, according to the most essential feature of the invention, the vertical reinforcing rods run through several joint-to-joint stone layers of the masonry and form supporting stiffeners, whereby they are grasped by the horizontal reinforcing bars, which are deformed into stirrups, and together with them form a reinforcing network embedded in mortar.
This extraordinarily reliable clasping achieved in this way over the height of the masonry vertical reinforcement gives the stone association a previously unattainable rigidity, especially against forces that are effective perpendicular to the masonry plane, such. B. explosion pressure waves u. Like. The buckling strength of the masonry is increased to an optimum. Finally, the way the shaped stones are laid is also greatly facilitated and simplified by their arrangement joint on joint; In particular, this simplification has an effect on groups of chimneys, for example, where vertically aligned special shaped bricks can be used without difficulty, because the vertical reinforcement in cooperation with the horizontal bracket reinforcement ensures the cohesion of the association most reliably.
Preferably, within the scope of the invention, already known blocks with five-sided closed cavities are used, which are laid so that they point with the open side down, the grooves arranged on the stone top for the horizontal bracket armoring from the interior of the cavities through a thin Partition is separated. Such building blocks ensure to a particular extent a reliable composite effect within the masonry association in combination with a good thermal insulation capacity of the masonry.
A masonry according to the invention can be used with advantage for a very large number of areas of application, u. zw. mainly because of its extraordinary strength against bending stresses. In this sense, it is also possible to use a masonry according to the invention as an outer skin for bulk concrete, in particular for bulk concrete structures, then bow-shaped reinforcements can be provided, which extend longitudinal reinforcing bars of the masonry comprehensively into the bulk concrete and in this or on an opposite, z . B. similar formwork wall are anchored.
A few exemplary embodiments and possible applications of a masonry according to the invention are illustrated in the drawings. FIGS. 1-6 show different design variants of building blocks according to the invention, FIG. 7 shows part of a masonry with a window opening; FIG. 8 relates to masonry with cladding elements, FIG. 9 shows an as
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Formwork wall effective masonry, u. between both in a horizontal cut. Finally, FIG. 10 is a vertical section through a mass concrete structure in the form of a retaining wall, in which two formwork walls consist of masonry according to the invention.
1 and 2 show a whole shaped block A and half a shaped block B, as they are, for example, provided on their two end faces with mortar grooves 1 of dovetail-shaped cross-section; Due to their design, the undercut grooves have a particularly advantageous effect on the anchoring of the stones in the masonry bond. In order to save weight and for thermal reasons, the stone is interspersed with more or less numerous cavities which are closed at the top in order to enable the production of a perfect mortar bed in the bed joints.
Another cavity 2 'is also arranged in the middle of the width of the molded stone and divides the perpendicular butt joints of the masonry in order to avoid a cold bridge in these butt joints. Of course, this cavity 2 ′ does not receive any mortar grouting.
In the context of the invention, however, it is also possible to use hollow bricks which are produced by the extrusion process. The top bearing surface of individual shaped stones or a whole group of shaped stones is then expediently jointed by means of a tough, film-like covering layer, e.g. B.
Crepe paper, etc., covered, which the not yet set, possibly reinforced mortar the
The horizontal joint serves as a carrier, the continuous cavities of the stone being covered and interrupted, which is advantageous in terms of heat.
On their upper side, the shaped stones are consistently equipped with horizontal mortar grooves 3, which - as will be dealt with in more detail later - serve to hold a bracket reinforcement, which is advantageously also embedded in mortar. These horizontal grooves 3 each extend from one groove 1 to the other and connect the vertical channels of the masonry with one another in such a way that after precipitation with fine concrete or the like, a closed, lattice-like, reinforced stiffening network is created in the masonry body. Using the same reference numerals, FIG. 3 shows a special shaped block C which is provided with mortar grooves 1 on only one side, namely on the side facing away from the viewer, and is used for the production of door and window frames.
On the side facing the opening in the wall, the stone C has an inclined surface 6 in which an additional undercut groove 4 is provided. A strip-shaped fastening dowel made of wood or the like is sunk into this groove, to which the stick frame of the window or door can then be releasably attached. The window or door frame is also profiled in a wedge shape and is inserted into the wall from the interior side until it comes to rest on the surface 5 of the wall.
As a result of the inclined surface of the stick frame or the garment, the stick frame can be inserted without any effort. The protruding strips 7 essentially determine the thickness of the plaster layer and also serve as a solid, straight base for the cover strips, which later cover the joints between the stick frame and the masonry walls.
Fig. 4 illustrates a further special stone D, which is intended for use in wall corners. Such a special shaped block D has the normal mortar grooves 1 on one end face and is equipped with two crossing directions with horizontal mortar grooves 3 which are aligned with the mortar grooves 1 in the adjacent, angularly abutting wall parts. In the area of the two mutually abutting wall parts common ground plan of the shaped stone, circumferentially closed mortar channels 1 'arranged symmetrically in pairs are provided which run through vertically in the corner stones D lying one above the other.
FIGS. 5 and 6 relate to a stone which is widened on one longitudinal side. In the widened area, the stone top is slightly raised. 6 is intended to clarify the purpose of this elevation 8, because here it can be seen that the mortar bed only includes the lower-lying area of the stone top, whereas a slot remains free between the raised area 8 and the next higher stone set, which interrupts the bed of mortar Cold bridge formed: represents and thus has an advantageous effect on the heat retention capacity of the masonry.
In addition, the widened part of the molded stone is easily removable due to the analogous arrangement of the outermost cavity 2, so that channels for the laying of plumbing lines etc. can be created on the surface of the masonry made with such molded stones.
In Fig. 7 a rising masonry is shown with a wall opening under construction. The Mauerwerl, which is composed of normal wall blocks A and wall blocks C. is equipped with longitudinal reinforcement 15 and bow-shaped horizontal reinforcements 16, the former being embedded in the mortar grooves 1, the latter in the horizontal grooves 3 of the stone top.
The Gewändesteine C take in the stage shown on the teaching frame 37 on which the
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Dowel strips 34 are attached, which - fitted exactly - are stored in the grooves 4 of the masonry stones C. In place of these dowel strips 34, which, incidentally, could also run horizontally without departing from the scope of the invention, parts of a dummy frame can also be attached, e.g. B. a dummy frame made of metal, which then remain in the walls and ar which later the actual stick frame is attached.
The teaching frame 37 is thus set in an exactly perpendicular and predetermined correct position and fixed and soldered by means of the struts 38; sr thus serves as a reliable teaching for the masonry of the vestments and the subsequent masonry. Incidentally, the carpenter receives an exactly identical second piece of this teaching frame for making the window and the window frame; this is the simplest way of ensuring an exact match between the work in the carpenter's workshop and the work
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Setting up the individual garment stones. If the teaching frame or the strips 34 are provided with height marks, this arrangement also indicates the correct height for the individual stone shares.
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removed and will be replaced by the correct, permanent stick frame at a later date.
The teaching frame 37 is expediently not made of wood, but of a moisture-resistant material, such as. B. steel exist, so that there is no risk that the frame swells as a result of moisture absorption and consequently cannot be brought out of the opening in the wall. Progressing from the finished wall to both sides, the rest of the masonry can then also be produced, with the dimensionally fixed teaching frame 37 and the finished walls made of the stones C advantageously also being used as a gauge and guide for the subsequent masonry to let.
The manufacturing method just described is the same for any masonry
Advantage applicable.
In Fig. 8, a masonry body is shown, the one side with a cladding layer made of panels
39 is provided. As the drawing shows, these cladding panels have 39 undercut, with
Mortar-filled grooves on their rear sides and are connected to the vertical reinforcement via common brackets 16
15 of the load-bearing masonry. The cladding panels 39 themselves can consist of raw natural stone or also of artificial stone and ceramics and either with edge-side halves
Be equipped with grooves or - as the drawing shows - with two grooves, the distance between which corresponds to about twice the distance from the edge of the stone.
A wall composed of shaped stones according to the invention can, thanks to its reinforcement and its flexural strength, also be used very well for so-called lost formwork wall. The individual elements K of such a formwork wall are then provided, according to FIG. 9, on their side facing the poured concrete 24 with undercut grooves which are conducive to the bond between the formwork wall and the poured concrete. In addition, however, the stirrup reinforcement 16 of the formwork wall can extend into the poured concrete 24 and be anchored there. The brackets here again encompass the vertical rods 15, but are not circumferentially closed. rather, their ends protrude freely into the poured concrete.
A mass concrete body in the form of a retaining wall or dam is an exemplary embodiment. 10, with a vertically continuous reinforcement 15 ′ being provided inside, to which reinforcements 15 of the formwork walls on both sides are anchored by means of the bracket 16. The reinforcements 15 of these formwork walls are also anchored in a head plate 18 and a foundation plate 40, so that a wall of this type receives a previously unachieved stability and is suitable for heavy and persistent stresses, e.g. B. the pressure of the grown soil 41, except. The pouring of the concrete body 34 is also very simplified because the formwork walls are very stable and can be mutually braced and fixed well.
Of course, the application of the masonry according to the invention is in no way restricted to the examples explained. In any case, the reinforcement of the vertical and horizontal mortar grooves, which not only gives the masonry flexural strength and tensile strength, but also offers many technical advantages, such as: B. the possibility of scaffolding, anchor ropes, braces, etc. completely reliably to: attach masonry.
The material of the shaped stones used is irrelevant for the invention. Not only all types of artificial stone, heavy concrete, lightweight concrete, burnt clay, etc. can be used, but natural stones can also be used with suitable processing. B. especially in areas that are difficult to access, with avalanche protection structures, retaining walls, torrent barriers in the mountains, etc., whereby the reinforcements are anchored in in-situ concrete foundations and such structures are an extraordinary resistance
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give stability.
The vertical mortar channels can be filled with fine concrete by means of a vibrating funnel, which is placed on the topmost group of stones of the rising masonry and, if necessary, engages one or more mortar channels simultaneously with one or more vibrating swords.
PATENT CLAIMS:
1. Masonry made of blocks, the vertical, over the entire wall width extending end faces are equipped with corresponding mortar grooves, which complement each other in the building block association to form circumferential vertical channels and with a in fine concrete, cement mortar or the like.
embedded reinforcement are provided, whereby reinforcing bars are arranged not only in the vertical mortar channels arranged at a distance from the edges of the shaped stones, but also in the horizontal bed joints that are aligned with the vertical channels of the masonry, characterized in that the vertical reinforcing bars ( 15) pass through the brickwork blocks laid over several joints on joint and form supporting stiffeners, whereby they are grasped by the horizontal reinforcing rods (16), which are deformed into stirrups, and together with them form a reinforcing network embedded in mortar.