AT213806B - Gestängekupplung, insbesondere für Bohrlochtiefpumpen - Google Patents

Gestängekupplung, insbesondere für Bohrlochtiefpumpen

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AT213806B
AT213806B AT464259A AT464259A AT213806B AT 213806 B AT213806 B AT 213806B AT 464259 A AT464259 A AT 464259A AT 464259 A AT464259 A AT 464259A AT 213806 B AT213806 B AT 213806B
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conical
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Canada Tiefbohrgeraete Und Mas
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  Gestängekupplung, insbesondere für Bohrlochtiefpumpen 
Die Erfindung betrifft eine Gestängekupplung, insbesondere für Bohrlochtiefpumpen, unter Verwendung eines Klemmkeilgesperres, bei dem ein kegeliger Dorn geschlitzte federnde Teile speist. 



  Diese Ausführung hat gegenüber den bisher gebräuchlichen Schraub-, Steck- und Zangenverbindungen den Vorteil, dass sie durch einfaches axiales Einschieben geschlossen wird und dann eine spiellose Verbindung gewährleistet. 



   Es ist auch eine derartige Kupplung bekanntgeworden, bei der drei federnde Zungen mit verdickten, widerhakenartigen Köpfen in eine Hülse eingeführt werden, welche eine Schulter besitzt, hinter die die durch einen konisch zugespitzten federnden Dorn gespreizten Zungen mit ihren verdickten hinteren Kopfteilen greifen können, wenn die Kupplung geschlossen ist. Zum Öffnen muss allerdings erst der federnde Dorn herausgezogen werden und statt dessen eine Hülse hineingestossen werden, welche die zugespitzten Enden der Zungenköpfe erfasst und zusammendrückt, so dass sich diese von der Schulter lösen können. 



   Demgegenüber ist auch die Lösung der er-   findungsgemässenkupplungeinfachundwirddurch   das blosse Herausziehen bewerkstelligt. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass sich die Basis des kegelstumpfförmigen Dornes an dem äusseren Ende des Dornes befindet und dass eine mit dem Kegelstumpf des Dornes zusammenwirkende Spreizhülse sowie eine verschiebbare Klemmhülse vorgesehen ist, die durch eine Feder gegen die Spreizhülse gedrückt wird und sie unter Keilwirkung an den Dorn presst. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in geschlossenem Zustand. 



   Wie man aus der Zeichnung ersehen kann, besteht die Kupplung aus einem mit dem Pumpengestänge verbundenen Federkörper 11, dessen Spreizhülse 1 infolge der Schlitze 12 radial beweglich ist. Die Spreizhülse 1 besitzt eine konische Innenfläche 7, mit der sie einen mit dem Pumpenkolben in Verbindung stehenden konischen Dorn 2 umfasst. Dabei ist dieser konische Dorn gegen seinen Schaft zu verjüngt und weist unterhalb der Verjüngung einen Bund 4 auf, der wiederum von einer axial verschiebbaren Klemmhülse 3 umgriffen wird. Diese   Klemmhülse   3 wird durch den Bund 4 an ihrer Aufwärtsbewegung gehindert und durch eine axial wirkende Feder 5 gegen diesen Bund 4 gedrückt. Sie umfasst in der gezeichneten Lage mit ihrer inneren Konusfläche 8 die Spreizhülse 1 von aussen, so dass sie zwischen dem Dorn 2 und der Klemmhülse 3 festgeklemmt ist.

   Da die innere Konusfläche 7 stärker ist als die relativ flache Konusfläche   8,   kann der somit unten verdickte Teil 1 nicht mehr nach oben herausgezogen werden und überträgt damit Zugkräfte. 



  Druckkräfte können ebenfalls übertragen werden, da die Spreizhülse 1 mit ihrer Stirnfläche 9 am Bund 4 anliegt. 



   Die Funktionsweise der Kupplung kann am besten an Hand des Ein- und Auskuppelvorganges beschrieben werden :
Soll das Pumpengestänge an den am Grunde des Bohrloches befindlichen Pumpenkolben angeschlossen werden, so wird es mit dem an seinem unteren Ende befestigten Federkörper 11 durch das Bohrloch hinabgelassen. Sobald der Federkörper den am Kolben befestigten Dorn 2 erreicht hat, gleitet die federnd aufgeweitete Spreizhülse 1 über dessen verdickten Kopf, bis sie mit ihrer Stirnfläche 9 die Stirnfläche 10 der Klemmhülse 3 trifft. Nun wird die Klemmhülse 3 entgegen der Kraft der Feder heruntergedrückt, bis es der verdickten Spreizhülse 1 möglich ist, in den Zwischenraum zwischen Klemmhülse 3 und Dorn 2 hineinzuspringen. Dieses Einschnappen wird durch die konische Ausbildung der Stirnfläche 9 noch begünstigt.

   Sobald dies erfolgt ist, drückt die Feder 5 die Klemmhülse 3 wieder hinauf und klemmt mit deren leicht konischer Innenfläche 8 die Spreizhülse 1 ein. 



   Die Federspannung der Feder 5 gewährleistet dabei ein sattes Anliegen aller Konusflächen, so dass sowohl Zug- als auch Druckkräfte spiellos übertragen werden können. 



   Soll die Kupplung nun gelöst werden, so wird das Pumpengestänge einfach nach oben gezogen, bis die Stirnfläche 10 der Klemmhülse 3 gegen einen in der Verrohrung fest angeordneten Anschlagring 6 stösst und damit gegen die Kraft der Feder 5 nach unten geschoben wird. 



   Sie gibt nun die Spreizhülse 1 aussen frei, so dass sie sich durch ihre radiale federnde Beweglichkeit infolge des Zuges von oben aufweitet und vom verdickten Dorn 2 abgezogen wird. 



   Die Erfindung ist auf das dargestellte Beispiel nicht beschränkt. An Stelle von konischen 

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 Flächen können auch Keilflächen treten. Statt Hülsen können auch keilförmige Zungen Verwendung finden, wobei die radiale Beweglichkeit auch durch Gelenke oder Steckverbindungen gegeben sein kann. Der Gegenstand der Erfindung ist deshalb besonders vorteilhaft, weil durch die automatische Kupplung Pumpen aller Art einfach und leicht angekuppelt bzw. entkuppelt werden   können ;   insbesondere auch solche Pumpen, die einen grösseren Durchmesser haben, als es dem Steigrohr entspricht. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Gestängekupplung, insbesondere für Bohrlochtiefpumpen, unter Verwendung eines Klemm-   keilgesperres, bei dem ein kegeliger Dorn geschlitzte federnde Teile spreizt, dadurch gekenn-   zeichnet, dass sich die Basis des kegelstumpf-   förmigen   Dornes   (2)   an dem äusseren Ende des Dornes   (2)   befindet und dass eine mit dem Kegelstumpf des Dornes   (2)   zusammenwirkende Spreizhülse (1) sowie eine verschiebbare Klemm- 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. 2. Gestängekupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel des Innenkonus der Spreizhülse (1) grösser ist als der Winkel des Aussenkonus der Spreizhülse (1).
    3. Gestängekupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen an der Verrohrung od. dgl. fest angeordneten Anschlagring (6), der beim Verschieben des Gestänges gegen die Klemmhülse (3) stösst.
AT464259A 1959-06-24 1959-06-24 Gestängekupplung, insbesondere für Bohrlochtiefpumpen AT213806B (de)

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