AT162130B - Vorrichtung zum Reinigen und Ausschleifen von Kaminschächten aller Art. - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen und Ausschleifen von Kaminschächten aller Art.

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AT162130B
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AT
Austria
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grinding
chimney
cleaning
chimneys
kinds
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English (en)
Inventor
Josef Myslik
Georg Reischl
Original Assignee
Josef Myslik
Georg Reischl
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Reinigen und Ausschleifen von Kaminschächten aller Art. 



   Es sind Vorrichtungen zum Ausschleifen von
Kaminschächten bekannt, welche aus einem aufblasbaren Hohlkörper bestehen, dessen
Wandung mit oben und unten zurückgebogenen
Streichplatten umkleidet ist und zum Verstreichen des Mörtels im Kaminschacht auf-und abgezogen wird. Die Hohlkörper dieser bekannten Vorrichtungen sind zu diesem Zweck würfelig oder zylindrisch gestaltet und oben und unten zu einer
Spitze verjüngt. Sie sind aus elastischem oder nachgiebigem Material, wie Gummi oder Leder od. dgl. hergestellt und unmittelbar als Schleifkörper ausgebildet oder zu diesem Zweck als Träger für Schleifplatten verwendet. Da an diesen Hohlkörpern auch das Zugseil angreift, werden sie infolge des den starken Reibungswiderstand überwindenden Seilzuges in jeder Richtung hin einer ständigen Zerreissprobe unterworfen.

   Derartige Beanspruchungen sind für solche Druckluft enthaltende Hohlkörper äusserst schädlich und setzen deren Lebensdauer wesentlich herab. 



   Der Erfindung liegt diesen bekannten Ausführungen gegenüber der Gedanke zugrunde, den elastischen Hohlkörper auf ein Mindestmass an Volumen herabzusetzen und ihn in der Vorrichtung gegen Zug-und Scherbeanspruchungen geschützt, derart unterzubringen, dass er die Schleif-oder Reibkörper unter elastischem Druck gegen die Kaminwandung drückt. 



   Diese Bedingungen werden gemäss der Erfindung dadurch erfüllt, dass der aufblasbare Hohlkörper aus einem ringförmigen Luftschlauch besteht, der zwischen zwei in der Mitte zu einem einheitlichen, den Zug des Zugseiles voll aufnehmenden Träger zusammengeschlossenen Tragscheiben sitzt und mit mehr oder minder starkem elastischem Druck an Schleifkörpern od. dgl. anliegt, die den elastischen Hohlkörper an seinem Umfang allseits umgeben und zwischen den Tragscheiben radial geführt sind. 



   In der Zeichnung ist die im Sinne der Erfindung ausgebildete Vorrichtung zum Ausschleifen von Kaminschächten in einer beispielsweisen Ausführungsform in den Fig. 1 und 2 im Vertikalschnitt und im Grundriss veranschaulicht. 



   Die Vorrichtung besteht aus einem im Grundriss viereckigen, im Querschnitt runden, ringförmigen Luftschlauch 1 aus elastischem, dehn- barem Material, wie Gummi, vier Stück im Grundriss segmentförmigen, rechtwinkeligen, im Querschnitt U-förmigen, nach aussen bombierten   Schleifkörpem J ?,. ?,   4 und 5 aus Hartgummi, Kunstharz, Metall oder Holz und schliesslich aus zwei Deckplatten 6 und 7, welche durch eine Distanzhülse 8 und eine die letztere und die Deckplatten zentrisch durchsetzende Schraube 9 zu einem einheitlichen Tragkörper zusammengeschlossen sind. Der Luftschlauch 1 stützt sich nach innen gegen seinen Mittelpunkt an einem im Grundriss viereckigen Einsatzrahmen 10 ab, der mit kurzen Stegen 11 auf der unteren Platte 7 aufruht, und an einer Stelle eine Ausnehmung für das Pumpschläuchchen 12 des Luftschlauches 1 besitzt.

   Die bombierten Schleifkörper 2-5 besitzen eine dem Schlauchquerschnitt angepasste Bettung und ragen mit ihren U-Schenkeln tief unter die Deckplatten 6 und 7 hinein. Der bombierte Teil der Schleifkörper ist beiderseits über die U-Schenkel hinaus nach oben und unten bordrandartig verlängert, wodurch das Erfassen des Mörtelmaterials zum Verstreichen an der Kaminwandung begünstigt wird und das einwandfreie Übergleiten von Mauervorsprüngen gewährleistet ist.

   Die Schleifkörper sind an den U-Schenkeln mit Zapfen 13 versehen, die in radiale bzw. diagonale Langschlitze 14 der Deckplatten 6, 7 eingreifen und ein Ausschieben der Schleifkörper auf einen grösseren Kaminquerschnitt oder Zurückziehen auf ein kleineres Kamin-Querschnittsausmass gestatten. 
Die vier Schleifkörper stossen stumpf aneinander und ihre Stossstellen werden zweckmässig durch einen Stahlblechstreifen 15 überbrückt, der in der bombierten Schleiffläche versenkt sitzt und die beiden Fortsätze der Schleifkörper oben und unten zu seiner Verankerung umgreift. In der einen der beiden Deckplatten ist ein Schlauchventil 16 befestigt, an das der Pumpschlauch 12 des Luftschlauches 1 angesteckt ist.

   Die Distanzhülse 8 für die Spannschraube 9 ist in ihrer Länge so bemessen, dass die Deckplatten 6, 7 jenen Abstand voneinander halten, der ein gewisses elastisches Festhalten der Schleifkörper gewährleistet. Die Spannschraube 9 besitzt einen Kopf mit einer Öse 17 für das nach oben führende Zugseil 18 und unten eine mit einem Haltebügel 19 ausgestattete Schraubenmutter   20,   die durch eine Gegenmutter 

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 21 gesichert ist. An den   Haltebügel19   wird das untere Zugseil 22 angeschlossen. 



   Die beschriebene Vorrichtung ist mit wenigen Handgriffen zusammengebaut und durch nachträgliches Aufpumpen des Luftschlauches 1 mittels einer an das Schlauchventil 16 in bekannter Weise anschliessbaren Luftpumpe (nicht dargestellt) betriebsbereit gemacht. Durch das Aufpumpen des Luftschlauches können die Schleifkörper   2-5   bis in die in der Zeichnung strichpunktiert angedeutete Stellung auseinandergedrückt werden. Die Schleifkörper sind dadurch auf den jeweils erforderlichen Druck bzw. auf den vorhandenen Kaminquerschnitt innerhalb gewisser Grenzen einstellbar. Die Vorrichtung kann oben, wie strichpunktiert angedeutet, mit einem Blechkegel zum Ablenken des Mörtels gegen die Kaminwandung versehen sein. 



   Die Vorrichtung wird zum Schleifen mittels der beiden Seile in dem zu schleifenden Schacht auf-und abgezogen und verstreicht dadurch den Mörtelbrei an der Wandung gleichmässig. 



  Die Bombierung der Schleifkörper sorgt für das Einstreichen des Mörtels in Löcher oder Fugen. Die Oberfläche der Schleifkörper kann glatt oder rauh sein, je nach dem ob gerieben oder geglättet werden soll. Es können die Schleif- körper an ihrer Schleiffläche auch mit kurzen Drahtborsten od. dgl. zum Reinigen der Wandungen versehen sein. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Ausschleifen von Kaminschächten mit mehreren an der Schachtwandung unter dem Druck eines elastisch ausdehnbaren, 
 EMI2.1 
 gekennzeichnet, dass der aufblasbare Hohlkörper   (1)   aus einem ringförmigen Luftschlauch besteht, der zwischen zwei in der Mitte zu einem einheitlichen, den Zug des Zugseiles voll aufnehmenden Träger zusammengeschlossenen Trag- 
 EMI2.2 
 (2-5) od. dgl. anliegt, die zwischen den beiden Tragscheiben   (, )   radial verschiebbar geführt sind und den Reibungswiderstand direkt auf die Tragscheiben übertragen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aufblasbare Luftschlauch sich innenseitig an einem starren Rahmen abstützt, so dass seine elastische Druckkraft ausschliesslich nach aussen gegen die Schleifkörper wirksam wird.
AT162130D 1947-04-28 1947-04-28 Vorrichtung zum Reinigen und Ausschleifen von Kaminschächten aller Art. AT162130B (de)

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AT162130B true AT162130B (de) 1949-01-25

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ID=29255923

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AT162130D AT162130B (de) 1947-04-28 1947-04-28 Vorrichtung zum Reinigen und Ausschleifen von Kaminschächten aller Art.

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AT (1) AT162130B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2932837A (en) * 1953-12-01 1960-04-19 Williamson Inc T Conduit cleaning device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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