AT162071B - Waggonschieber. - Google Patents

Waggonschieber.

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AT162071B
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AT
Austria
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wagon
gripper
pusher
wheel
holder
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Inventor
Franz Ing Springer
Franz Felgenhauer
Original Assignee
Franz Ing Springer
Franz Felgenhauer
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Description


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  Waggonschieber. 



   Vorliegende Erfindung betrifft einen Waggonschieber, mit dem ein einziger Mann mittels Ausnützung einer Hebelwirkung auch den schwersten Eisenbahnwaggon vor sich herschieben kann. 



  Der Waggonschieber besteht aus einem Hebelsystem auf einem Rollenpaar schwenkbar gelagert, welches am Ende einen Greifer mit Gegenhalter besitzt, um das Laufrad des Waggons in Umdrehung zu versetzen. Der Greifer des Waggonschiebers klemmt sich dabei während des Krafthubes am Radkranz des Laufrades fest und löst jedesmal automatisch die Klemmwirkung nach erfolgtem Krafthub. Um ein Abgleiten am Laufrad des Waggons zu vermeiden, wird der Radkranz an 3 Punkten erfasst, wobei 2 Punkte als Auflager und 1 Punkt als Angriffspunkt der fortbewegenden Kraft dient. Der Greifer lässt sich zangenartig schliessen oder öffnen, um den Radkranz des Laufrades des Waggons zu erfassen oder freizugeben. 



  Aus beiliegender Zeichnung geht die Wirkungsweise des Waggonschiebers hervor. 



   Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung. 



  Auf der Eisenbahnschiene S steht das Laufrad des Waggons W. Am Radkranz des Laufrades liegt der Greifer G des Waggonschiebers, der mit dem auf den Rollen R gelagerten Kniehebel, bestehend aus dem Lastarm h und dem Kraftarm, durch das bewegliche Gelenk   m   verbunden ist. 



  Das Verhältnis der Länge vom Kraftarm zum Lastarm wird vorteilhaft 50 : 3 und der Winkel des Kniehebels mit 130 Grad gewählt. 



   Wird der Kraftarm H nach abwärts gedrückt, bewegt der Lastarm h den Greifer G über das Gelenk   m   nach aufwärts. Es legen sich die Angriffspunkte des Greifers bei II, III an den Innenkranz, bei   1   an den Aussenkranz des Laufrades W, um dasselbe festzuklemmen und dieses in Richtung des Pfeiles n zu bewegen. 



   Durch abwechselndes Auf-und Abwärtsbewegen von H und Nachsetzen des Gerätes mittels der Laufrollen R können dem Waggon andauernd Fortbewegungsimpulse erteilt, der Waggon in Bewegung gesetzt und seine Bewegung beschleunigt werden. 



   Fig. 2 zeigt in einem Schnitt durch den Laufradkranz den für den Waggonschieber besonders wichtigen Greifer G mit seinem Gegenhalter F. 



  G ist mit F mittels des Scharniers s verbunden und lässt sich zum Anlegen an das Laufrad W zangenartig, wie Pfeil i darstellt, öffnen und schliessen. Beim Aufwärtsbewegen des Greiferendes bei m klemmen sich die 3 Punkte   II,   III und I am   Laufradkranz,   wobei der Punkt   1     die Schubbewegung an das Laufrad W überträgt. 



  Da der Spurkranz des Laufrades W, wenn er   schon stark abgelaufen ist, eine andere Form hat als bei einem neuen Rad, wird diesem Umstand durch Anordnung einer beweglichen Greiferbacke B Rechnung getragen. B ist daher mittels der Schraube b am Greifer G befestigt, kann um b schwenken und sich so an die jeweilige Form des Spurkranzes von W möglichst voll anlegen, dadurch die zu übertragenden Kräfte günstig übertragen und eine örtliche Überbeanspruchung der Backe B vermeiden. 



   Der am Scharnier s schwenkbare Gegenhalter F ist mit 2 Führungslappen d, d versehen und wird bei a mittels Schraube in seiner geschlossenen Lage festgeklemmt. 



   Durch vorliegenden Waggonschieber und seiner besonders vorteilhaft ausgebildeten   Greiiervor-   richtung zur Vermeidung des Gleitens am Spurkranz des Laufrades W ist ein Spezialgerät geschaffen, das grosse Zeitersparnis und den örtlichen Mangel an Arbeitskräften wirksam be-   seitigt.   



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Waggonschieber für händisches Verschieben von Eisenbahnwaggons, dadurch gekennzeichnet, dass ein zangenartiger Greifer (G), der zum Erfassen des Wagenrades dient, gelenkig mit einem auf einem Laufrollenpaar (R) gelagerten Winkelhebel   (H)   mit grossem Übersetzungsverhältnis verbunden ist, so dass bei Niederdrücken des Hebels (H) das Wagenrad durch den Greifer (G) geklemmt und das Rad in drehende Bewegung versetzt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Waggonschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer (G) mit einer EMI1.1 von der Schraube (b) festgehalten und um dieselbe schwenkbar ist, um sich an die jeweilige Form der Lauffläche des Spurkranzes automatisch anzulegen und so die Kraft zum Vorschub des Waggons möglichst mit der ganzen Berührungskante auf den Spurkranz übertragen zu können.
    3. Waggonschieber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (F) mit Führungslappen (d, d) versehen ist, die ihn in der gewünschten Lage zum Greifer (G) festhalten.
    4. Waggonschieber nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Führungslappen (d) gegabelt ist, um eine Schraube (a) aufnehmen zu können, die den Halter (F) in der geschlossenen Zangenform fixiert und das Öffnen der Zange des Greifers während des Betriebes verhindert. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162071D 1946-10-09 1946-10-09 Waggonschieber. AT162071B (de)

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ID=3651194

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AT162071D AT162071B (de) 1946-10-09 1946-10-09 Waggonschieber.

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