AT147892B - Regelbarer Brenner, insbesondere für Gasherde. - Google Patents

Regelbarer Brenner, insbesondere für Gasherde.

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AT147892B
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AT
Austria
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burner
flaps
fuel
lever
setting
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English (en)
Inventor
Hans Ing Bandion
Original Assignee
Hans Ing Bandion
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Description


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  Regelbarer Brenner, insbesondere für Gasherde. 



   Die Erfindung bezieht sich auf regelbare Brenner, insbesondere für   Gaskoehherde,   und bezweckt, in erster Linie die Zufuhr von sekundärer Verbrennungsluft zur Brennerflamme zu regeln und dadurch einen wirtschaftlichen Verbrennungsvorgang zu erzielen und den Heizwert des Brennstoffes möglichst auszunutzen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass rund um den Brenner sektorförmige, an ihrer   Aussenkante   schwenkbar gelagerte Klappen angeordnet sind, welche die Brennerflamme im
Betrieb schützend umgeben und nur je nach ihrer   Sehwenklage verschieden   breite Schlitze zum Durch- tritt der Sekundärluft frei lassen. Je weiter die Klappen abgesenkt werden, um so grösser ist der Luft- zutritt zur Brennerflamme.

   Dabei bilden die stärker abgesenkten Klappen einen grösseren Verbrennungraum für die Brennerflamme, so dass Heizraum und Luftzufuhr in einander entsprechender Weise durch die Verstellung der Klappen gleichzeitig geregelt werden. Um die Regelung von Heizraum und Sekundärluftzufuhr auch von der Brennstoffzufuhr (Gas-Luft-Gemisch) abhängig zu machen, kann die Vorrichtung zur Verstellung der Klappen erfindungsgemäss mit dem Brennstoffhebel gekuppelt werden, wodurch jeweils der den gewünschten Heizverhältnissen angepasste günstigste und wirtschaftlichste Verbrennungs- vorgang gewährleistet ist. Ist der Brenner ausser Gebrauch, so befinden sich die Klappen in horizontaler
Stellung und liegen mit der Herdplatte und mit der oberen   Begrenzungsfläche   des Brenners in einer
Ebene, so dass die Feuerstelle einheitlich abgeschlossen erscheint.

   Bei Kupplung zwischen dem Brennstoffhebel und der Einstellvorrichtung für die Klappen gibt die Lage der Klappen auch ein augenfälliges
Signal dafür ab, ob der Brennstoffhahn offen oder geschlossen ist, indem die Horizontallage der Klappen die Geschlossenstellung des Brennstoffhahnes verbürgt. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 zeigt den neuen Brenner in Draufsicht unter teilweiser Weglassung einzelner Teile. 



  Fig. 2 zeigt   ihn im Längsschnitt nach   der Linie   A-B   der Fig. 1. 



   Rund um den Brennerkörper 1 sind sektorförmige Klappen   2   angeordnet, die an ihrer äusseren
Kante schwenkbar gelagert sind. Die Klappen 2 sind so ausgebildet, dass sie in horizontaler Lage dicht aneinander   anschliessen   und mit ihrem inneren Ende bis zum Brennerkörper vorragen ; sie liegen hiebei in einer Ebene mit der oberen   Abschlussfläehe   des Brennerkörpers und mit der Herdplatte 3. Der Brennerkörper 1 hat geschwungen verlaufende nach unten sich erweiternde Seitenflächen   4,   die in ihrem oberen Teil die Brennstoffaustrittsöffnungen 5 aufweisen. Am unteren Rande der   Seitenflächen   4 sind Anschläge 6 angebracht, welche die Abwärtsbewegung der sich mit ihren vorderen Enden längs der Flächen   4   absenkenden Klappen 2 begrenzen.

   Die Klappen 2 tragen an der Aussenkante Lagerbolzen 7, die von hakenförmig sie übergreifenden Klauen 8 eines um den Brenner verlaufenden an der Herdplatte j befestigten Ringkörpers 9 gehalten werden. Nach unten zu sind die Lagerbolzen 7 durch Schieber 10 abgestÜtzt, die in Radialschlitzen des Ringkörpers 9   lÅangsversehieblich   gelagert sind. Durch das Zusammenwirken der Klauen 8 und der Schieber 10 sind die Lagerbolzen der Klappen gegen örtliche Verlagerung gesichert, doch können die Klappen um die Bolzen verdreht werden. Die Klappen würden unter dem Einfluss ihres Eigengewichtes abwärts sinken, werden aber durch die Schieber 10 in ihrer Lage gehalten. Diese stützen sich mit den vorderen Enden gegen an der Unterseite der Klappen 2 nasenartig vorspringende, schräge Anlaufflächen 11 ab.

   Die Höhe der Klappeneinstellung kann somit durch die Stellung der Schieber 10 beeinflusst werden. Je weiter die Schieber nach innen vorgeschoben sind, um so mehr nähern sich die Klappen 2 der horizontalen Stellung. Die Schieber 10 tragen an ihrem hinteren Ende Bolzen 12, mittels welcher sie in   Schrägschlitze lö eines   beweglichen, zwischen Herd- 
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 laufen die Bolzen 12 entlang den   Schrägschlitze   und verschieben hiebei die Schieber 10 nach innen oder nach aussen. An dem Einstellring ist ein Hebel 15 befestigt, mit dessen Hilfe der Ring leicht von Hand aus verdreht werden kann. Der   Einstellhebel. M   ist unmittelbar über dem Brennstoffzuführungskanal angeordnet, so dass er mit dem Hebel 16 zur Regelung der Brennstoffzufuhr gekuppelt werden kann.

   Die Kupplung wird zweckmässig in der Weise ausgeführt, dass der Einstellhebel mit zwei unter einem spitzen Winkel geneigten   Anlauf-oder Führungsflächen 27   ausgestattet wird, zwischen welche ein Bolzen 18 des Brennstoffhebels hineinragt. 



   Die Herdplatte 3 ist rund um. den Brenner kreisförmig ausgenommen und weist zwischen den   sektorförmigen Klappen ; 2   Lappen oder Rippen 19 auf, die zur Unterstützung kleinerer Kochtöpfe dienen und die mehr oder weniger weit nach innen gegen den Brennerkörper vorgezogen sein können. 



   Wenn der Brenner ausser Gebrauch ist, so werden die   Klappen. 8 durch entsprechende   Verdrehung des Einstellhebels 15 in seine eine Endstellung in die horizontale Lage gebracht, so dass die ganze Feuerstelle nach oben abgedeckt und abgeschlossen ist ; hiebei ist der Brennstoffzutritt selbsttätig unterbunden.   Soll der Brenner entzündet werden, so wird der Einstellhebel 25 aus seiner Endstellung J heraus-   gedreht. Dadurch werden zunächst die Klappen 2 etwas abgesenkt, bis sie mit den vorderen Enden ungefähr in der Höhe der Brennstofföffnungen 5 liegen. Dieser Lage entspricht etwa die Stellung II des Einstellhebels.

   In dieser Stellung beginnt der Hebel 16 den Brennstoffzutritt freizugeben, so dass die Flamme nun   entzündet werden kann.   Beim Weiterdrehen des Einstellhebels 15 gegen die Stellung III werden einerseits die Klappen tiefer abgesenkt, anderseits wird der Brennstoffhahn mehr geöffnet. Je mehr die Klappen 2 nach unten wandern, um so grösser werden die Schlitze, die sie zwischen sich frei lassen, und um so grösser wird daher der Zutritt von sekundärer Verbrennungsluft zur Brennerflamme. 



  Der neue Brenner ergibt also selbsttätig eine aufeinander abgestellte Regelung von Flammengrösse und Luftzufuhr zur Brennerflamme ; gleichzeitig wird auch der der Flamme zur Verfügung stehende Verbrennungsraum der   Flammengrösse   angepasst, indem die Klappen 2 ober sich einen um so   grösseren   Raum freigeben, je tiefer sie sich einstellen. Dieser   letztangeführte Umstand   wirkt sieh ebenfalls im Sinne eines einwandfreien Verbrennungsvorganges sehr günstig aus. 



   Wird der Einstellhebel 25 von der Stellung III zurück in die Stellung 1I gedreht, so verkleinert sich allmählich die   Flammengrösse,   der Heizraum und die Weite der Luftzuführungsschlitze, bis in der Stellung II der Brennstoffzutritt unterbunden wird. Die Klappen 2 befinden sich hiebei noch in der in Fig. 2 strichliert angedeuteten Lage und müssen erst durch eine weitere Verdrehung des Einstellhebels in die Horizontallage gebracht werden. Durch das vorzeitige Schliessen des Brennstoffhebels wird ein unbeabsichtigter Brennstoffaustritt mit erhöhter Sicherheit vermieden. 



   Die Klappen 2 übernehmen neben ihrer Funktion als Regler des Verbrennungsraumes und der Sekundärluftzufuhr auch die Aufgabe der bisher in Gebrauch stehenden auf die Herdringe bei Nichtgebrauch aufzulegenden Abdeckscheiben, welche die Feuerstelle vor Verunreinigung od. dgl. schützen sollen, haben aber diesen gegenüber den Vorteil, dass sie nicht eigens aufgelegt und abgehoben werden müssen, sondern durch blosses Verstellen des Einstellhebels den Brenner freigeben und ihn aus der Ruhestellung in die Gebrauchsstellung und umgekehrt überführen. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Regelbarer Brenner, insbesondere für Gasherde, dadurch   gekennzeichnet,   dass rund um den Brenner sektorförmige, an ihrer Aussenkante schwenkbar gelagerte Klappen   (2)   angeordnet sind, die 
 EMI2.1 
 freigeben.

Claims (1)

  1. 2. Brenner nach Anspruch 1 mit gleichzeitiger Regelung des Brennstoff- und Sekundärluft- zutrittes, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Verschwenkung der Klappen mit dem Hebel (16) zur Regelung der Brennstoffzufuhr gekuppelt ist, wobei nicht nur die Zufuhr des Brennstoffes und der Sekundärluft, sondern auch die Grösse des durch die Klappen (2) abgegrenzten Verbrennungsraumes in gegenseitiger Abhängigkeit regelbar sind.
    3. Brenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen (2) in horizontaler Lage mit der oberen Begrenzungsfläehe des Brennerkörpers (1) und mit der Herdplatte (3) in einer Ebene liegen.
    4. Brenner nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen, die Brennstoffaustrittsöffnungen (5) aufweisenden Begrenzungsflächen (4) des Brennerkörpers (1) nach unten zu sich bogenförmig erweitern, so dass sie gleichsam eine Leitfläche für die inneren Enden der schwenkbaren Klappen (2) bilden.
    5. Brenner nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass den Klappen (2) radial verschiebbare Schieber (10) zugeordnet sind, die sich gegen Anlaufflächen (11) der Klappen abstützen, so dass durch die Einstellung der Schieber die Schwel1klage der Klappen beeinflusst ist.
    6. Brenner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber (10) mit Bolzen (12) EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3>
    7. Brenner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Verdrehen des Einstellringes (14) vorgesehener Hebel (15) mit Anlauf-bzw. Führungsflächen (17) zur Mitnahme des die Brennstoffzufuhr regelnden Hebels (16) ausgestattet ist.
    8. Brenner nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlauf-bzw. Führungsflächen (17) des Einstellhebels von zwei unter einem spitzen Winkel gegeneinander geneigten Flächen gebildet sind, zwischen welchen ein Bolzen (18) des Brennstoffhebels frei beweglich ist.
    9. Brenner nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoffhebel (16) mit dem Einstellhebel (15) so gekuppelt ist, dass die Grenzstellung des Brennstoffhebels bei eben ganz unterbundenem Brennstoffzutritt einer Stellung des Einstellhebels entspricht, bei der die vorderen Klappenenden etwas abgesenkt sind. EMI3.1
AT147892D 1936-03-14 1936-03-14 Regelbarer Brenner, insbesondere für Gasherde. AT147892B (de)

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