AT12674U1 - Festbrennstoffherd - Google Patents

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AT12674U1
AT12674U1 ATGM118/2011U AT1182011U AT12674U1 AT 12674 U1 AT12674 U1 AT 12674U1 AT 1182011 U AT1182011 U AT 1182011U AT 12674 U1 AT12674 U1 AT 12674U1
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Lohberger Heiz & Kochgeraete Technologie Gmbh
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/20Ranges

Abstract

Festbrennstoffherd (2) mit einem Brennraum (7'') und einem Backraum (8''), die in einem gemeinsamen im Wesentlichen quaderförmigen Korpus (1) aufgenommen sind, wobei der Korpus (1) zumindest eine Vorder- und eine Rückwand (3, 3') sowie zwei Seitenwände (4, 4') und einen Boden (5) aufweist, wobei Verbindungen (13) zwischen der Vorder- und Rückwand (3, 3') mit den Seitenwänden (4, 4') und dem Boden (5), sowie zwischen dem Boden (5) und den Seitenwänden (4, 4') im Wesentlichen luftdicht ausgeführt sind.

Description

österreichisches Patentamt AT12 674U1 2012-09-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft einen Festbrennstoffherd mit einem Brennraum und einem Backraum, die in einem gemeinsamen im Wesentlichen quaderförmigen Korpus aufgenommen sind, wobei der Korpus zumindest eine Vorder- und eine Rückwand sowie zwei Seitenwände und einen Boden aufweist.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind verschiedenste Festbrennstoffherde bekannt, bei welchen ein Brennraum zur Aufnahme eines Festbrennstoffes, z.B. Holz, Pellets, oder dergl., vorgesehen ist sowie ein zumeist seitlich neben dem Brennraum angeordneter Backraum. Bekannte Festbrennstoffherde funktionieren grundsätzlich einwandfrei, wobei bei diesen bekannten Festbrennstoffherden nachteiligerweise bisher jedoch unter anderem auch Raumluft als Verbrennungsluft in den Brennraum eintreten konnte.
[0003] Grundsätzlich sind bei anderen Einzelfeuerstätten, wie z. B. Kaminen, bereits raumluftunabhängige Systeme bekannt; bei Festbrennstoffherden ist eine raumluftunabhängige Verbrennung bisher hingegen nicht bekannt.
[0004] Ziel der vorliegenden Erfindung ist es demzufolge einen raumluftunabhängigen Festbrennstoffherd der eingangs angeführten Art zu schaffen, welcher vorzugsweise den strengen Anforderungen für die Prüfung und Beurteilung von raumluftunabhängigen Feuerstätten für Festbrennstoffe des deutschen Instituts für Bautechnik erfüllt. Wesentliche Anforderungen sind hier die Dichtheit des Heizsystems im Anlieferungszustand, sowie die Dichtheit nach mechanischer Beanspruchung (6.000 Öffnungen und Schließungen) und die Dichtheit nach einer thermischen Beanspruchung; dabei darf die Leckrate bei 10 Pa nicht höher als 2 m3/h sein.
[0005] Erfindungsgemäß wird dies bei dem Festbrennstoffherd der eingangs angeführten Art dadurch erzielt, dass Verbindungen zwischen der Vorder- und Rückwand mit den Seitenwänden und dem Boden, sowie zwischen dem Boden und den Seitenwänden im Wesentlichen luftdicht ausgeführt sind. Durch die Ausbildung eines im Wesentlichen luftdicht ausgebildeten Korpus durch die luftdichte Verbindung der Wandflächen, aus welchen sich der Korpus des Festbrennstoffherdes zusammensetzt, wird ein im Wesentlichen luftdichter Festbrennstoffherd geschaffen, welcher vorteilhafter Weise auch die Anforderung des deutschen Instituts für Bautechnik an raumluftunabhängige Feuerstätten für Festbrennstoffe erfüllt.
[0006] Um luftdichte Verbindungen zwischen Vorder- bzw Rückwand und den Seitenwänden und dem Boden, bzw. zwischen dem Boden und den Seitenwänden zu erzielen, ist es günstig, wenn jeweils eine Schweißverbindung vorgesehen ist. Selbstverständlich kann auch nur eine einzige bzw. nicht alle Verbindungen zwischen den Wandflächen als Schweißverbindung(en) ausgeführt sein; wesentlich ist lediglich, dass sämtliche Verbindungen luftdicht sind - z.B. könnten zwei aneinander grenzende Wandflächen auch einstückig über eine Biegung luftdicht miteinander verbunden sein.
[0007] Der Korpus des Festbrennstoffherdes wird mit einer Deckfläche, zwecks Ausbildung eines Kochfelds versehen. Demzufolge ist es zur Erzielung eines raumluftunabhängigen Festbrennstoffherdes von Vorteil, wenn eine als Kochfeld ausgebildete Deckfläche luftdicht auf dem Korpus befestigt, vorzugsweise verspannt, ist. Die Deckfläche kann hierbei vorteilhafter Weise aus einem Glaskeramikmaterial, insbesondere einem CERAN@-Material, bestehen. Die Vorder-und Rückwand, sowie Seitenwände und der Boden des Korpus bestehen vorteilhaftenweise aus einem Stahlblech, insbesondere mit einer Wandstärke von ca. 2 bis 4 mm, vorzugsweise 3 mm, welche auf einfache Weise verschweißt werden können. Zur Verbindung der vorzugsweise metallischen Seiten- bzw. Vorder-und Rückwände mit dem vorzugsweise aus einem Glaskeramikmaterial bestehenden Deckfläche ist demzufolge eine Spannvorrichtung, insbesondere unter Verwendung eines Spannrahmens und Zwischenlage von entsprechenden Dichtelementen günstig.
[0008] Um weiters keinen Luftdurchtritt in Verbindungsbereichen zwischen dem Korpus und mit dem Korpus in Verbindung stehenden Elementen zu erzielen, ist es günstig, wenn mit dem 1 /9 österreichisches Patentamt AT12 674U1 2012-09-15
Korpus verbundene Elemente, insbesondere ein Backraumeinsatz und eine Brennrückwand, luftdicht mit dem Korpus verbunden sind.
[0009] Bei bisher bestehenden Festbrennstoffherden war insbesondere eine den Brennraum verschließende Brennraumtüre zumeist nicht luftdicht mit dem Korpus verschlossen, so dass im Bereich der Brennraumtüre Raumluft in den Brennraum eintreten konnte. Um eine luftdichte Verbindung zwischen der Brennraumtüre und dem Korpus bzw. dem Brennraum zu erzielen, ist es günstig, wenn mit der Brennraumtüre eine selbsttätige Verschlussvorrichtung verbunden ist. Hierbei ist es insbesondere vorteilhaft, wenn die Verschlussvorrichtung eine Feder, vorzugsweise Gasfeder, aufweist, die mittels einer Öffnungsbewegung der Brennraumtüre in einen gespannten Zustand überführt wird. Hierdurch wird durch das Verschwenken der Brennraumtüre beim Öffnen der Brennraumtüre automatisch Energie im Federelement gespeichert, welche sodann für ein Wiederverschließen der Brennraumtüre bzw. Dichthalten der Brennraumtüre im geschlossenen Zustand herangezogen werden kann.
[0010] Um einen dichten Abschluss der Brennraumtüre im geschlossenen Zustand zuverlässig zu gewährleisten, ist es günstig, wenn die Brennraumtüre mit einem Gestänge verbunden ist, das mit einer Schnappverschlussvorrichtung in Verbindung steht.
[0011] Hinsichtlich einer konstruktiv einfachen Ausgestaltung, bei welcher über das Gestänge sowohl die Schnappvorrichtung betätigt wird als auch Energie zwecks selbsttätiger Schließbewegung der Brennraumtüre gespeichert wird, ist es von Vorteil, wenn die Feder mit dem Gestänge verbunden ist.
[0012] Um eine Luftzufuhr von außerhalb des Raums, in welchem der Festbrennstoffherd aufgestellt wird, zu ermöglichen bzw. Abgas in eine Umgebung außerhalb des Raums abzuleiten, in welchem der Festbrennstoffherd aufgestellt wird, ist es günstig, wenn der Korpus zumindest eine Luftzufuhr- und eine Abgasöffnung aufweist. Die Luftzufuhr- bzw. Abgasöffnungen können somit jeweils mit einer Luftleitung, welche beispielsweise mit einem Schornstein oder anderweitig mit der freien Umgebung verbunden sind, für die Luftzufuhr bzw. Abfuhr verbunden werden.
[0013] Hinsichtlich einer zweckmäßigen Verbrennung des in dem Brennraum aufgenommenen Festbrennstoffs, ist es von Vorteil, wenn ein über die Luftzufuhröffnung eintretender Luftstrom in einen Primärluftstrom und einen Sekundärluftstrom unterteilt wird.
[0014] Die Erfindung wird nachstehend anhand von einem in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel, auf das jedoch keines Falls beschränkt sein soll, noch näher erläutert. Im Einzelnen zeigen in den Zeichnungen: [0015] Fig. 1 [0016] Fig. 2 [0017] Fig. 3 [0018] Fig. 4 [0019] Fig. 5 [0020] Fig. 6 [0021] Fig. 7 [0022] Fig. 8 [0023] Fig. 9 [0024] Fig. 10 eine perspektivische Ansicht auf die Rückseite eines Korpus eines erfindungsgemäßen Festbrennstoffherdes; eine Ansicht des Bodens des Korpus; eine Ansicht der Vorderwand des Korpus; eine Ansicht einer Seitenwand des Korpus; eine Draufsicht auf den Korpus des Festbrennstoffherdes; eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des Korpus mit weiteren Elementen, welche mit dem Korpus luftdicht verbunden werden; eine Vorderansicht des fertiggestellten Festbrennstoffherdes; eine teilweise geschnittene Ansicht gemäß der Linie Vlll-Vlll in Fig. 7; eine Draufsicht auf den Festbrennstoffherd gemäß Fig. 7; eine perspektivische Ansicht von hinten und unten auf den Festbrennstoffherd; [0025] Fig. 11 eine teilweise aufgebrochene Draufsicht des Festbrennstoffherdes mit einer geschlossenen Brennraumtüre; 2/9 österreichisches Patentamt AT12 674U1 2012-09-15 [0026] Fig. 12 eine Ansicht gemäß Fig. 11 jedoch mit der Brennraumtüre im geöffneten Zu stand; und [0027] Fig. 13 eine perspektivische Ansicht des Festbrennstoffherdes gemäß Fig. 12.
[0028] In den Figuren 1 bis 4 ist ein Korpus 1 eines Festbrennstoffherdes 2 (vgl. Fig. 7) gezeigt. Der Korpus 1 setzt sich hierbei aus einer Rückwand 3', einer Vorderwand 3 (vgl. Fig. 3), Seitenwänden 4, 4', sowie einem Boden 5 zusammen. Zudem ist eine Zwischenwand 6, die zur Unterteilung des Korpus 1 in einem Bereich 7, der zur Ausbildung eines Brennraums 7" (vgl. Fig. 7) vorgesehen ist, und in einem Bereich 8, der zur Ausbildung eines Backraums bzw. Backrohrs 8", vorgesehen ist. Zur Ausbildung des Brenn- und Backraums 7", 8" sind in der Vorderwand 3 eine Ausnehmung 7' zur Aufnahme des Brennraums 7" und eine Ausnehmung 8' zur Aufnahme des Backrohrs 8" vorgesehen.
[0029] Wie insbesondere in Fig. 2 ersichtlich, weist der Boden 5 eine Lufteintrittsöffnung 9 auf, über welche eine Luftzufuhr in den Brennraum 7" erfolgt (vgl. Fig. 8). Weiters ist in der Rückwand 3' eine Abluftöffnung 10 vorgesehen, über welche Abgase aus dem Korpus 1 abgeführt werden können.
[0030] In der Draufsicht gemäß Fig. 5 ist insbesondere ersichtlich, dass eine Verschlussvorrichtung 11 für eine die Ausnehmung 7' in der Vorderwand 3 verschließende Brennraumtüre 12 (vgl. Fig. 6) vorgesehen ist. Die in Fig. 1 gezeigten Verbindungen bzw. Verbindungsbereiche 13 entlang der Randabschnitte des Bodens 5 mit den Seitenwänden 4, 4' bzw. der Vorderwand 3 und der Rückwand 3', sowie zwischen den Seitenwänden 4, 4' und der Vorwand 3 und der Rückwand 3' sind zur Erzielung eines raumluftunabhängigen Festbrennstoffherdes 2 luftdicht miteinander verschweißt. Vorderwand 3, Rückwand 3', Seitenwände 4, 4' sowie der Boden 5 bestehen hierbei aus einem vorzugsweise 3 mm dicken Stahlblech, welche somit auf einfache Weise miteinander verschweißt werden können.
[0031] In Fig. 6 ist ersichtlich, dass an dem Korpus 1 weitere Komponenten bzw. Elemente 12, 17, 18, 19 etc. luftdicht angeschlossen werden, insbesondere eine als Kochfeld ausgebildete Deckfläche 14. Die Deckfläche 14 besteht hierbei vorzugsweise aus einem Glaskeramikmaterial, insbesondere einem CERAN®-Material, das mit Hilfe eines Rahmens 15 unter Zwischenlage von Dichtelementen 16, luftdicht mit dem aus Stahlblech gefertigten luftdichten Korpus 1 in Verbindung gebracht wird.
[0032] Weiters werden an den Korpus 1 luftdicht ein den Backraum bzw. Backrohr 8" ausbil-dendes, im Wesentlichen schachtförmiges Element 17, sowie eine dem Backraum 8" verschließende Backraumtüre 18, weiters eine Reinigungsabdeckung 19 luftdicht angeschlossen. Zudem ist in Fig. 6 ersichtlich, dass an den Seitenflächen 4 noch Abdeckelemente 20 befestigt werden, sowie der Korpus 1 auf ein Basis- bzw. Fußelement 21 aufgesetzt wird.
[0033] In Fig. 7 ist sodann der fertiggestellte Festbrennstoffherd 2 ersichtlich, bei welchem im Korpus 1 der Brennraum 7" sowie der Backraum 8" aufgenommen sind. Die beiden Räume 7", 8" werden hierbei dicht über die Brennraumtüre 12 bzw. die Backraumtüre 18 verschlossen.
[0034] Um einen raumluftunabhängigen Betrieb zu erzielen, wird - wie insbesondere in Fig. 8 ersichtlich - ein Luftstrom 22 über die Luftzufuhröffnung 9 im Boden 5 des luftdichten Korpus 1 von einer Umgebung außerhalb des Raumes, in welchem der Festbrennstoffherd 2 aufgestellt ist, zugeführt. Unterhalb einer Aschelade 23 wird der Luftstrom 22 sodann in einen Primärluftstrom 22' und einen Sekundärluftstrom 22" aufgespalten. Hierdurch wird besonders zuverlässig eine möglichst vollständige Verbrennung des im Brennraum 7" aufgenommen Festbrennstoffes erzielt. Abgas bzw. Abluft wird sodann über die Abgasöffnung 10 in der Rückwand 3' des dichten Korpus 1 an eine Umgebung außerhalb des Raums, in welchem der Festbrennstoffherd 2 aufgestellt ist, insbesondere einen Schornstein oder dergl., abgeleitet. Wie weiters in Fig. 10 ersichtlich, ist an den luftdichten Korpus 1 eine den Brennraum 7" abschließende Rückwand 24 ebenfalls luftdicht angeschlossen.
[0035] In den Figuren 11 bis 13 ist insbesondere ersichtlich, wie zuverlässig eine luftdichte Verbindung zwischen der Vorderwand 3 des Korpus 1 und der den Brennraum 7" verschließen- 3/9

Claims (10)

  1. österreichisches Patentamt AT 12 674 Ul 2012-09-15 den Brennraumtüre 12 erzielt wird. Um ein selbsttätiges Schließen der Brennraumtüre 12 zu erzielen, ist mit der Brennraumtüre 12 ein Gestänge 25 verbunden, über welches während des Überführens der Brennraumtüre 12 in die in Figuren 12 und 13 gezeigte Offenstellung eine Feder, insbesondere Gasfeder 26, betätigt wird. Durch ein Verschwenken der Brennraumtüre 12 wird somit die Feder 26 in ihrem gespannten bzw. geladenen Zustand überführt, wodurch mit Hilfe der Feder 26 die Brennraumtüre 12, sofern sie nicht mehr in ihrer Offenstellung gehalten wird, automatisch wiederum in die in Fig. 11 gezeigte geschlossene Stellung überführt wird. Hierbei schließt die Brennraumtüre 12 unter Zwischenlage von (nicht näher dargestellten) Dichtelementen luftdicht mit der Vorderwand 3 des Korpus 1 ab. Um diese luftdichte Verbindung im geschlossenen Zustand der Brennraumtüre 12 zuverlässig zu gewährleisten ist mit dem Gestänge 25 weiters eine Rastvorrichtung 27 vorgesehen. Die Rastvorrichtung 27 weist ein Rastelement 28 auf, welches um eine Schwenkachse 28' schwenkbar gelagert ist und zudem mit dem Gestänge 25 gelenkig verbunden ist. [0036] In der Fig. 11 gezeigten Schließstellung ist das Rastelement 28 in einem federbelasteten Gegenelement 29 verrastet aufgenommen, so dass die Brennraumtüre 12 zuverlässig in der verrasteten luftdichten Schließstellung angeordnet ist. Zum Öffnen der Türe ist der Widerstand des dem Gegenelement 29 zugeordneten Federelement zu überwinden, um das Rastelement 28 aus der Schließstellung zu lösen und die Tür 12 gegen die Kraft der Gasfeder 26 in die in den Figuren 12 und 13 gezeigte Offenstellung überzuführen. Sobald die Brennraumtüre 12 nicht mehr in der Offenstellung gehalten wird, schließt sie mit Hilfe der Gasfeder 26 und der Rastvorrichtung 27 zuverlässig luftdicht ab, so dass erfindungsgemäß ein raumluftunabhängiger Festbrennstoffherd 2 zur Verfügung gestellt wird. Ansprüche 1. Festbrennstoffherd (2) mit einem Brennraum (7") und einem Backraum (8"), die in einem gemeinsamen im Wesentlichen quaderförmigen Korpus (1) aufgenommen sind, wobei der Korpus (1) zumindest eine Vorder- und eine Rückwand (3, 3') sowie zwei Seitenwände (4, 4') und einen Boden (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungen (13) zwischen der Vorder- und Rückwand (3, 3') mit den Seitenwänden (4, 4') und dem Boden (5), sowie zwischen dem Boden (5) und den Seitenwänden (4, 4') im Wesentlichen luftdicht ausgeführt sind.
  2. 2. Festbrennstoffherd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Vorder-und Rückwand (3, 3') mit den Seitenwänden (4, 4') und mit dem Boden (5) sowie zwischen dem Boden (5) und den Seitenwänden (4, 4') jeweils eine Schweißverbindung vorgesehen ist.
  3. 3. Festbrennstoffherd nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine als Kochfeld ausgebildete Deckfläche (14) luftdicht auf dem Korpus (1) befestigt, vorzugsweise verspannt, ist.
  4. 4. Festbrennstoffherd nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Korpus (1) verbundene Elemente, insbesondere ein Backraumeinsatz (17) und eine Brennrückwand (24), luftdicht mit dem Korpus (1) verbunden sind.
  5. 5. Festbrennstoffherd nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer den Brennraum (7") verschließenden Brennraumtüre (12) eine selbsttätige Verschlussvorrichtung (11) verbunden ist.
  6. 6. Festbrennstoffherd nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (11) eine Feder (26), vorzugsweise Gasfeder, aufweist, die mittels einer Öffnungsbewegung der Brennraumtüre (12) in einen gespannten Zustand überführt wird.
  7. 7. Festbrennstoffherd nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennraumtüre (12) mit einem Gestänge (25) verbunden ist, das mit einer Schnappverschlussvorrichtung (27) in Verbindung steht. 4/9 österreichisches Patentamt AT 12 674 Ul 2012-09-15
  8. 8. Festbrennstoffherd nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (26) mit dem Gestänge (25) verbunden ist.
  9. 9. Festbrennstoffherd nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Korpus (1) zumindest eine Luftzufuhr- und eine Abgasöffnung (9, 10) aufweist.
  10. 10. Festbrennstoffherd nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein über die Luftzufuhröffnung (9) eintretender Luftstrom (22) in einen Primärluftstrom (22') und einen Sekundärluftstrom (22") unterteilt wird. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen 5/9
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