AT112050B - Vorrichtung zur Herbeiführung einer gleichmäßigen und trokenen Beschaffenheit von Gas-Dampfgemischen, insbesondere für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zur Herbeiführung einer gleichmäßigen und trokenen Beschaffenheit von Gas-Dampfgemischen, insbesondere für Brennkraftmaschinen.

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AT112050B
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vapor
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Auguste Louis Rene Bernard
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Auguste Louis Rene Bernard
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  Vorrichtung zur Herbeiführung einer gleichmässigen und trockenen Beschaffenheit von   Gas-Dampfgemischen,   insbesondere für Brennkraftmaschinen. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf eine Vorrichtung zur Herbeiführung einer gleichmässigen und trockenen Beschaffenheit von Gasdampfgemischen, die noch unverdampfte Fliissigkeitsteilchen mit sich führen ; insbesondere soll die Erfindung bei   Brennkraftmaschinen,   die mit Vergasern arbeiten. 



  Anwendung finden. 



   Dieses Anwendungsgebiet ist jedoch nicht das einzige, sondern die Erfindung kann überall da Anwendung finden, wo es sich darum handelt, ein   gleichmässig   zusammengesetztes und trockenes Dampfgasgemisch zu erhalten. 



   Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, in die Leitung des mit unverdampften Flüssigkeitsteilchen durchsetzten Dampfgasgemisches einen Krümmer einzuschalten, bei dem mindestens die konkav gewölbte Innenwandung aus porösem Material,   beispielsweise verglühtem   Porzellan, besteht. Wenn das mit Flüssigkeitströpfehen durchsetzte Gasdampfgemisch durch den   Krümmer     hindurchströmt,   treten Zentrifugalkräfte auf, die in der Hauptsache auf die in dem   Dampfgasgemisch   vorhandenen unverdampften Flüssigkeitsteilchen einwirken und letztere gegen die poröse Innenwand des Krümmers schleudern.

   Infolge der   Porösität   der   Kriimmerwandung   dringen die Tröpfchen in diese Wandung ein, so dass das   Gasdampfgemisch   völlig von den Tröpfchen befreit wird. Die in die Krümmerwand eingezogenen   Flüssigkeitströpfchen   bleiben jedoch in der Wandung nicht zurück, sondern werden mit der Zeit durch das an der Krümmerwandung vorbeiströmende Gasdampfgemisch verdampft und gelangen so in Dampfform wiederum in das   Gasdampfgemisch.   



   Besonders vorteilhaft ist die Anwendung des Erfindungsgegenstandes bei   Brennkraftmaschinen,   die mit Vergasern arbeiten. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 den Erfindungsgegenstand in Anwendung auf eine Brennstoffzuleitung für einen Motor teils in Ansicht von der Seite, teils im Schnitt ; Fig. 2 veranschaulicht die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung in Ansicht von oben. 



   In der Zeichnung bedeutet a einen   schraubenförmig   gewundenen   Krümmer,   dessen Wandung porös ist. Der Krümmer kann aus   verglühtem   Porzellan oder ähnlichem Material bestehen. Der innere Durchmesser dieses Krümmerrohres a ist gleich dem Durchmesser der üblichen Brennstoffzuleitung, während der mittlere Krümmungshalbmesser   der Aufrissprojektion   des Krümmers, beispielsweise ungefähr gleich dem Doppelten des KrÜmmer-Innendurchmessers ist. Der   schraubenförmige   Krümmer a ist zwischen der Brennstoffzuleitung b des Motors c und dem Vergaser   cl   eingeschaltet, so dass die gesamte Menge des von dem Motor angesaugten Brennstoffgemisches durch das   Krümmerelement   a hindurchströmen muss.

   Die Geschwindigkeit des durch den Krümmer   a hindurchströmenden Gemisches   ist ungefähr gleich der 
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 weise bei einzylindrigen Motoren 60 m pro Sekunde. In vielen Fällen weicht sie aber auch wesentlich von der genannten Geschwindigkeit ab. 



   Die Wirkungsweise der Einschaltung des Krümmerelementes       ist die folgende : Das im Vergaser erzeugte, aus Luft und Brennstoffdampf bestehende Gemisch führt in der Regel eine gewisse Menge kleiner, nicht verdampfter Tröpfchen der Brennstofflüssigkeit mit sich. Dieses mit   Brennstofftröpfchen   beladene Gemisch wird bei seinem Strömen durch den Krümmer a der Zentrifugalkraft unterworfen, welche natur- 

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 mers a in Berührung bringt. Die auf die poröse Wandung auftreffenden   Flüssigkeitströpfchen   werden durch die poröse Masse infolge der Kapillarität der letzteren absorbiert. Das Brennstoffgemisch wird also auf diese Weise von unverdampften   Flüssigkeitsteilchen   völlig befreit.

   Die in die poröse Wandung des Krümmers a eingezogene Flüssigkeit bleibt in der porösen Wandung nicht sitzen, sondern wird von dem weiterhin durch den Krümmer strömenden Brennstoffgemisch verdampft und von dem Brennstoffgemisch in Dampfform wieder aufgenommen. Irgendwelche   merklichen Brennstoffverluste   treten also nicht ein. 



   Die Verdampfung der in die Wandungen des Krümmers a eingedrungenen Flüssigkeit hat an sich eine beträchtliche Abkühlung zur Folge. Um jedoch eine solche Abkühlung zu vermeiden, wird der Krüm-   mer a erfindungsgemäss   erwärmt. Dies kann dadurch geschehen, dass man den Krümmer in ein Gefäss setzt, durch das eine Wärmeflüssigkeit, beispielsweise das Kühlwasser des Motors, strömt. Bei dieser Einrichtung wird sowohl die Innen-als auch die Aussenwandung aus porösem Material hergestellt, wenn dem Brennstoffgemisch Wasser in Dampfform zugesetzt werden soll. Andernfalls wird die Aussenwandung des Krümmers aus wasserundurchlässigem Material gebildet. Es sei erwähnt, dass es ohne weiteres möglich ist, die Porosität der   Krümmerwandung a ; dazu   auszunutzen, um dem Brennstoffgemisch irgendeine beliebige Flüssigkeit, wie z. B.

   Wasser, explosionserschwerende Flüssigkeiten od. dgl. nach Belieben zuzusetzen. Gleichzeitig wird dabei das Brennstoffgemisch durch den Krümmer   a   in der oben beschriebenen Weise gleichförmig gemacht und getrocknet. 



   Insbesondere wird durch die vorstehende Erfindung, wie oben ausgeführt ist, das von den üblichen Vergasern gelieferte, mit Flüssigkeitströpfchen durchsetzte Brennstoffgemisch völlig getrocknet und hinsichtlich seiner Beschaffenheit ausgeglichen. Die Verbesserung der Beschaffenheit des Brennstoffgemisches übt auf den Betrieb des Motors einen ausserordentlich günstigen Einfluss aus. Vor allem wird der Wirkungsgrad des Motors wesentlich erhöht. Denn einerseits wird das erfindungsgemäss behandelte Brennstoffgemisch sehr gut ausgenutzt und anderseits wird es durch die Erfindung ermöglicht, den Kompressionsgrad zu erhöhen, ohne dass ein Klopfen des Motors oder Selbstzündungen des Gemisches auftreten.

   Denn die gleichförmigen und trockenen Brennstoffgemische neigen viel weniger zu vorzeitigen Zündungen als die unvollkommen vergasten   Brennstoffgemisehe.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herbeiführung einer gleichmässigen, trockenen Beschaffenheit von Gasdampfgemischen, insbesondere für Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass in die Leitung des Gasdampfgemisehes ein Krümmer (a) eingeschaltet ist, bei dem mindestens die konkav gebogene Innenwandung aus porösem Material besteht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandung des Kriimmers (a) aus verglühtem Porzellan besteht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmer (a) von aussen beheizbar ist, um den Wärmeverlust auszugleichen, welcher bei der Verdampfung der in die poröse Krümmerwandung eingezogenen Flüssigkeitsteilchen auftritt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Heizung des Krümmers (a) das Motorkühlwasser benutzt wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innen-als auch die Aussenwandung des Krümmers aus porösem Material hergestellt ist, so dass dem durch den Krümmer strömenden Brennstoffgemisch durch die Krümmerwandung hindurch eine beliebige Flüssigkeit in Dampfform zugesetzt werden kann.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch die poröse Krümmerwandung dem Brennstoffgemisch Wasser in Dampfform zugesetzt wird.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch die poröse Krümmerwandung dem Brennstoffgemisch eine explosionserschwerende Flüssigkeit in Dampfform zugesetzt wird.
AT112050D 1928-01-26 1928-02-14 Vorrichtung zur Herbeiführung einer gleichmäßigen und trokenen Beschaffenheit von Gas-Dampfgemischen, insbesondere für Brennkraftmaschinen. AT112050B (de)

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